Mittwoch, 6. Dezember 2017

Viel Neues im neuen Jahr

Zu Jahresbeginn treten die neuen Gesetze und Verordnungen zur Energiestrategie 2050 in Kraft. Für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen ändern sich damit die Rahmenbedingungen ganz entscheidend. 

Dank dem Wechsel von der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zur Einmalvergütung (EIV) können deutlich mehr Anlagen gefördert werden. Dank neu möglichen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch werden neue Projekte auf Wohn- und Gewerbebauten wirtschaftlich interessant. Am Swissolar-Weiterbildungsanlass in Olten lassen sich rund 250 Solarprofis auf den neuesten Stand bringen, damit sie ihre Kunden auch im neuen Jahr kompetent beraten können. Sie sind zuversichtlich, dass wieder mehr Solaranlagen installiert werden. 

Die vom Stimmvolk am 21. Mai beschlossenen Gesetzes- und Verordnungsänderungen zur Energiestrategie 2050 treten am 1. Januar 2018 in Kraft. Swissolar führte am Mittwoch den Weiterbildungsanlass „Solar-Update“ in Olten durch, um die Anbieter von Solaranlagen über die Details der neuen Bestimmungen zu informieren. Inhaber des Labels „Die Solarprofis®“ sind verpflichtet, sich regelmässig weiterzubilden. Trotz einiger noch offener Fragen zeigen sich die rund 250 Teilnehmer des Anlasses zuversichtlich, dass nach zwei Jahren mit rückläufigem Markt ab 2018 wieder mehr Photovoltaikanlagen installiert werden.

Eine grundlegende Änderung erfährt die Förderung ab kommendem Jahr: Das bisher wichtigste Instrument, die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), wird nur noch an jene Projekte ausbezahlt, die bereits vor Mitte 2012 angemeldet wurden. Alle anderen Anlagen werden mit der Einmalvergütung (EIV) gefördert, die maximal 30 % der Investitionskosten deckt. Dank der Neugestaltung der EIV können deutlich mehr Projekte als bisher gefördert werden – bisher gab es die EIV nur bis zu einer Anlagegrösse von 30 Kilowatt (ca. 200 m2). 

Da die rund 38‘000 Photovoltaikprojekte auf der KEV-Warteliste bei der Auszahlung der EIV bevorzugt behandelt werden, müssen sich neue Antragsteller zu Beginn in Geduld üben: Gemäss dem Bundesamt für Energie erhalten neue Projekte unter 100 Kilowatt (ca. 600 m2) ihren Beitrag erst nach etwa 2½ Jahren, können aber jederzeit ohne Zusage der Förderstelle erstellt werden. Bei grösseren Anlagen liegt die Wartezeit zu Beginn sogar bei über 6 Jahren. Doch in beiden Fällen sind die Beiträge gesetzlich garantiert, womit für Bauherren kein Risiko besteht.

Von grosser Bedeutung sind auch die vereinfachten Regelungen für den Eigenverbrauch. Neu ist der Zusammenschluss von mehreren Parzellen zur gemeinsamen Nutzung des selbst produzierten Solarstroms möglich. Dies ermöglicht eine gesteigerte Eigenverbrauchsquote, was die Rentabilität entscheidend steigert. Dazu trägt auch bei, dass die bisher teure Strommessung durch den Energieversorger innerhalb der Eigenverbrauchsgemeinschaft wegfällt. Dies macht Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten besonders interessant.

Auch bei optimiertem Eigenverbrauch wird ein Teil des Solarstroms ans öffentliche Netz abgegeben. Die Berechnung der Entschädigung für diesen Überschuss wurde im Gesetz neu geregelt, was in vielen Versorgungsgebieten zu einer Erhöhung der Rückliefertarife führen wird, womit sich die Rentabilität von Solaranlagen weiter verbessern kann. In jedem Fall lohnt es sich, bei der Planung einer Anlage einen von Swissolar zertifizierten Solarprofi beizuziehen – die Website www.solarprofis.ch hilft bei der Suche nach einem lokalen Anbieter.

Über Swissolar
Swissolar vertritt als Branchenverband die Interessen von 700 Verbandsmitgliedern mit rund 6‘500 Arbeitsplätzen der Schweizer Solarenergiebranche in der Öffentlichkeit, der Politik und gegenüber den regulierenden Behörden.
Die Sonne liefert der Schweiz jährlich 200-mal mehr Energie als wir brauchen. Swissolar setzt sich für die Energiewende hin zu einer Energieversorgung ohne den Einsatz fossiler oder nuklearer Energieträger ein. Wärme und Strom von der Sonne nehmen dabei eine zentrale Stellung ein.

Quelle:  www.swissolar.ch

Montag, 4. Dezember 2017

Konsum ist der Flaschenhals

Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern.


Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Ziele für  mehr Nachhaltigkeit im Jahr 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen. „Die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung zielen auf die Bewältigung komplexer, multidimensionaler Herausforderungen für die Menschheit und bestimmen die internationale Agenda bis 2030. Bislang ist jedoch nur wenig bekannt über Wechselwirkungen, Korrelationen und mögliche Konflikte zwischen den SDGs“, erklärt der Leitautor Prajal Pradhan. „Wir haben versucht, die komplizierten Zusammenhänge in einzelne Paare zu zerlegen, um herauszufinden wie sich die verschiedenen SDGs gegenseitig beeinflussen. Es stellt sich heraus, dass bei den meisten SDGs und Ländern die Synergien überwiegen. Ein Ziel steht jedoch in Konflikt mit einer ganzen Reihe anderer Ziele – nämlich verantwortungsbewusster Konsum und Produktion.“ Verbesserungen des menschlichen Wohlbefindens, des wirtschaftlichen Wohlstands und der Lebensstile gehen derzeit noch weitgehend mit einem Anstieg des Konsums einher – und damit wachsenden ökologischen und materiellen Fußabdrücken. Um die Entwicklungsagenda von 2030 erfolgreich umzusetzen, müssen solche Zielkonflikte entsprechend erkannt, angegangen und gelöst werden.

Die 2015 beschlossenen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung umfassen 17 Ziele und 169 Zielvorgaben. Die Ziele der Vereinten Nationen für die Welt 2030 sind der Rahmen, an dem die Mitgliedstaaten ihre Politik für Entwicklung und Nachhaltigkeit ausrichten wollen. Deshalb ist es so zentral, Synergien und Konflikte durch Interaktionen zwischen den Zielen zu identifizieren, um entsprechende Strategien entwickeln zu können. Bisher wurden die SDGs meist nur qualitativ analysiert, jeweils für nur wenige Ziele oder einzelne Regionen der Welt.

Lehren aus der Vergangenheit ziehen: Die Daten zeigen mehr Synergien als Konflikte  - „Unsere Studie liefert die erste vollständige Quantifizierung von Synergien und Konflikten, wie sie in Daten der letzten Jahrzehnte bis hin zur Gegenwart innerhalb und zwischen den SDGs sowohl auf Länderebene als auch auf globaler Ebene nachgewiesen werden können“, sagt Ko-Autor Jürgen Kropp, stellvertretender Vorsitzender des PIK-Forschungsbereichs Klimawirkung & Vulnerabilität. Durch den statistischen Ansatz auf der Basis von Daten der UN-Statistikabteilung zu 122 Indikatoren für mehr als 200 Länder zwischen 1983 und 2016 „war es uns möglich, die Lehren der Vergangenheit aus den Daten herauszuarbeiten. Dies ist ein einfacher, aber immens nützlicher Ansatz, denn auch wenn die SDGs noch neu sind, die Herausforderungen sind es sicher nicht“.

Die Ergebnisse zeigen nicht nur mögliche Konflikte zwischen den SDGs auf, sondern verdeutlichen auch das enorme Synergiepotenzial im Kampf gegen Armut, Hunger und für Gesundheit und Wohlbefinden. Die Beseitigung der Armut und die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit haben auch einen positiven Einfluss auf die meisten anderen SDGs. So leben etwa rund drei Milliarden Menschen weltweit in Ländern, in denen die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens mit der Bereitstellung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen einhergeht. Herauszufinden, welche Länder bereits von solchen Synergien profitieren, könnte helfen, von guter Praxis zu lernen. Ein weiteres Beispiel: Länder, die bereits mit nachhaltigen Städten in Zusammenhang gebracht werden können, scheinen auch beim Klimaschutz gut zu punkten – was ebenfalls auf ein starkes Synergiepotenzial hinweist. Die Ergebnisse der Studie können die Basis bilden, um detailliertere Konzepte zu entwickeln mit Blick auf robuste Aussagen zum Erfolg der SDGs in der Zukunft.  

„Die SDGs stehen für eine ganzheitliche und multidimensionale Entwicklungsperspektive“, sagt Ko-Autor Wolfgang Lucht, Leiter des PIK-Forschungsbereichs Erdsystemanalyse. „Der hier vorgestellte empirische Rahmen zur Abschätzung von SDG-Wechselwirkungen leistet einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen politischen Umsetzung der Agenda zur nachhaltigen Entwicklung. Das Erreichen der SDGs ist von zentraler Bedeutung für die notwendige große Transformation, mit der jene nicht nachhaltigen Verhältnisse überwunden werden können, die sich in den Daten der Vergangenheit widerspiegeln. Um dies zu erreichen, müssen die SDGs als ein System von miteinander in Wechselwirkung stehenden Komponenten betrachtet werden, welche zusammen der Welt eine sichere und gerechte Entwicklungsplattform anbieten“, so Lucht. „Unsere Studie zeigt, dass die UN-Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung weit mehr sind als nur eine Ansammlung von Zielen, sondern ein System wechselseitiger Verstärkung. Während kein einzelnes dieser Ziele die Macht hat, die Welt allein zu verändern, können dies die SDGs als Ganzes erreichen.“

Freitag, 1. Dezember 2017

D: Balkonkraftwerke erlaubt



Balkonkraftwerke galten Manchen, auch in Deutschland, als "Guerilla-Sonnenenergie", doch die Technologie setzt sich dort nun durch. Steckbaren Mini-PV-Anlagen wird jetzt auch in den Normen der Weg auf die Balkone ganz offiziell geebnet. Das deutsche Regelwerk hinkt den europäischen Vorgaben und Normen sowieso schon lange hinterher, eine Anpassung war längst überfällig (wovon in der Schweiz noch nicht einmal die Rede ist). In der Sendung wird das aktuelle Regelwerk vorgestellt und verschiedene Balkonkraftwerke in ihrer Leistung und Ertrag ausgertet. Außerdem wird der aktuellen technischen Stand bei den Balkonkraftwerken gezeigt. Mit dabei: Balkonkraftwerke-Altmeister Holger Laudeley! 


Donnerstag, 30. November 2017

Gutes PV-Jahr für Österreich

Mit dem 28. November wurde der Fördertopf des Klima- und Energiefonds (8 Millionen Euro) für Kleinanlagen zwei Tage vor der Ablauffrist vollkommen ausgeschöpft. Damit können in Österreich mehr als 5.500 Anlagen gebaut werden.

Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): "Die Kleinanlagenförderung ist eine phantastische Erfolgsgeschichte." Der Förderbedarf konnte von ursprünglich 2800 Euro im Jahre 2008 auf 275 Euro pro Kilowattpeak gesenkt werden. Kronberger: "Die Bedeutung liegt nicht nur im Ausbauvolumen, sondern auch in der Bewusstseinsbildung. Jede Anlage ist eine Botschaft für das zukünftige Energiezeitalter. Mit der Förderung wird eher finanzschwachen und idealistischen Errichtern der Zugang zur Eigenstromerzeugung ermöglicht. Die Sonnenstromerzeugung sichert eine gewisse Unabhängigkeit von Lieferländern fossiler Rohstoffe, schont die dafür notwendigen Devisen und stabilisiert den Strompreis." Für das Jahr 2017 hat der Branchendienst Kreutzer, Fischer und Partner einen leichten Zuwachs von 155 Megawattpeak installierte Leistung (im Jahr 2016) auf 17 Megawattpeak prognostiziert (im Jahr 2017). 
 
Der PVA sieht eine starke Tendenz zum Eigenstromverbrauch, auf Grund der stark gesunkenen Anlagenkosten, die es lukrativer machen, den gewonnen Strom selbst zu verbrauchen, als ins Netz einzuspeisen. Kronberger: "Photovoltaikstrom rechnet sich, dies erkennen immer mehr Errichter!" Der PVA wartet auf die Marktstatistik des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) um eine Bilanz zum PV-Zubau ziehen zu können. Sehr wohl kann eine Prognose für das Jahr 2018 abgegeben werden. 

Durch die kleine Ökostromreform und die Novelle zum Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) rechnet der PVA für das Jahr 2018 mit einem zusätzlichen Ausbauvolumen von 60 bis 70 Megawattpeak. Dies wird ermöglicht durch ein zusätzliches Fördervolumen und der ersten bundesweiten Speicherförderung in der Höhe von 15 Millionen Euro, der Möglichkeit gemeinschaftlicher Nutzung einer Anlage durch mehrere Hausparteien und einer Reihung der Anträge mit Bevorzugung der Eigenverbrauchsanlagen. Durch Letzteres ist es möglich, die gesamte Fördersumme des bisherigen Ökostromgesetzes voll zu nutzen. Dies ergibt die Chance die jährliche Fördersumme von 8 Millionen Euro voll zu nutzen. Durch einen Fehler im Gesetz verlor die Photovoltaikbranche pro Jahr zirka 2 Millionen Euro an Fördergeldern (ergibt für die gesamte Laufzeit von 13 Jahren 26 Millionen Euro, die der Photovoltaik entgingen).         
  

Montag, 27. November 2017

Bayern: Energie-Mustergemeinde

Gemeinsam mit anderen lokalen Akteuren geht die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm mit ihren etwa 26.000 Einwohnern neue Wege.

Kommunalunternehmen Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm
Nicht nur im Strom- und Wärmesektor ist das Engagement vorbildlich. Seit Oktober 2017 erproben die Pfaffenhofener den Einsatz von Power-to-Gas-Anlagen, um Strom aus Erneuerbaren Energien zu speichern. „Pfaffenhofen ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kommunen gemeinsam mit anderen Akteuren vor Ort innovative Projekte umsetzen“, betont Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft und der kommunalen Stadtwerke sowie die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes im Jahr 2013 sind wichtige Meilensteine für eine vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien vor Ort. Darüber hinaus gehört seit 2016 die Mehrheit des Strom- und Gasnetzes in Pfaffenhofen den Stadtwerken. 

Um den Sektor Verkehr schrittweise auf die Umstellung in Richtung Erneuerbare Energien vorzubereiten, arbeiten die Stadtwerke Pfaffenhoffen gemeinsam mit der Stadt und der Energiegenossenschaft an einem Pilotprojekt mit dessen Hilfe Strom gespeichert werden kann. Das Projekt „Infinity One“ setzt auf die Power-to-Gas Technologie. Aus erneuerbaren Strom wird Wasserstoff erzeugt und nach einer weiteren Veredelung in der örtlichen Kläranlage  können damit bis zu 250 Fahrzeuge mit Gasantrieb betankt werden. Die Bürgerenergiegenossenschaft geht derzeit davon aus, dass die Planungen bis 2020 umgesetzt sind.

Im Stromsektor produzieren 900 Erzeuger Strom aus Erneuerbaren Energien. Die Kommune geht mit gutem Beispiel voran. Der Strom für alle kommunalen Verbrauchsstellen stammt bereits zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien, so können 1.500 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Derzeit wird ein genossenschaftlicher Bürgerwindpark mit drei Anlagen umgesetzt. Bei der Erstellung des Bebauungsplans wurde im Herbst 2016 ein Bürgerentscheid durchgeführt, 57 Prozent der Befragten entschieden sich für den Bau des Windparks. Bürgermeister Thomas Herker macht deutlich: „Windkraft polarisiert immer, die Begeisterung hielt sich in Pfaffenhofen in Grenzen. Im gesamtstädtischen Kontext wurde jedoch deutlich, dass wir die gemeinsame Verantwortung haben, im eigenen Einzugsbereich das Bestmögliche umzusetzen. Durch dieses Bewusstsein in der Bevölkerung ist der Bürgerentscheid positiv ausgefallen.“

Der Erneuerbaren-Energien-Anteil der Pfaffenhofer Wärmeversorgung liegt bei 35 Prozent. Die Wärmeversorgung von 150 Abnehmern wurde durch ein 2001 in Betrieb genommenes Biomasse-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Fernwärmenetz von Öl und Gas auf Erneuerbare Energien umgestellt. Durch das Biomasse-BHKW lässt sich der jährliche CO2-Ausstoß von 148.000 Tonnen im Vergleich zum Jahr 1990 um 65.000 Tonnen reduzieren. Zusätzlich nutzen die Pfaffenhofener, neben einem weiteren Holzkraftwerk mit Fernwärmenetz, auch kleine Anlagen auf Basis von Holzenergie, Biomasse, Klär- und Deponiegas, Solarthermie und Wärmepumpen.

Zusammenfassend betont Herker: „Pfaffenhofen an der Ilm profitiert von der Tatsache handlungsfähig zu sein und Projekte im Energiebereich selbständig gestalten zu können. Das Gelingen der Planung bis hin zur Umsetzung kann jedoch nur funktionieren, wenn alle Akteure eine gemeinsame Stoßrichtung verfolgen“.


Ein ausführliches Portrait der Stadt Pfaffenhofen ist nachzulesen auf Kommunal Erneuerbar.
 

Sonntag, 26. November 2017

Deutliches Plus für Solaraktien


Der PPVX stieg letzte Woche um 1,3% auf 1.188 Punkte, der NYSE Arca Oil um 0,2%. Seit Jahresanfang 2017 liegt der PPVX mit +23,4% währungsbereinigt rund 36 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-12,2%). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind SolarEdge Technologies (+220%),Daqo New Energy(+176%) und Meyer Burger Technology AG (+173%). Die grössten Gewinner der Woche waren Daqo New Energy (+24%) und Shinsung E&G (+12%), die grössten VerliererJinkoSolar Holding(-9%) und SMA Solar Technology AG (-4%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 27,7 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+322%) rund 174 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +148%).

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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu - Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at 

Quelle: oeko-invest.net 

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