Posts mit dem Label Video werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Video werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. Dezember 2023

Berner BKW-Lösung für alpine Solarinstallation

 

Der Berner Stromversorger BKW AG hat am Dienstag seine »ganzheitliche Solaroffensive« vorgestellt. Diese umfasst sechs alpine Solarparks mit einer Gesamtleistung von 70 Megawatt im Kanton Bern sowie einen Solarpark auf dem Flughafen Belp BE mit 35 MW. 

Für die Projekte in den Gemeinden Adelboden Schwandfäl (Fotomontage), MontSol sowie Schattenhalb Tschingel Ost liegen die Bewilligungen bereits vor, wie das Unternehmen mitteilte. Über den Solarpark Schattenhalb Tschingel West soll im Frühjahr 2024 abgestimmt werden. Bei den beiden Projekten in Grindelwald liefen die Verhandlungen mit den Grundeigentümern.

Mit der Solaroffensive wolle man die Winterstromproduktion ausbauen und die Versorgungssicherheit in der Schweiz stärken, sagte BWK-CEO Robert Itschner. So entfielen auf das Winterhalbjahr – die Monate März bis Oktober – rund 45 Prozent der erwarteten Stromproduktion von 100 Gigawattstunden. 
 

Samstag, 28. Oktober 2023

Grosse Transformation - und solare Revolution

 

Er hat es wieder getan - wie schon seit vielen Jahren immer wieder. Der US-Zukunftsforscher Tony Seba prophezeit eine wahre solare Explosion - die jüngsten Studien und weitere Veröffentlichungen geben ihm recht. Siehe dazu etwa den World Energy Outlook 2023 und diese englische Studie. Und sie stimmen zuversichtlich, trotz etwa der Wahlresultate vom vergangenen Sonntag (in Englisch).

 ^^^ Nach oben

Mittwoch, 20. September 2023

Wenn Gebäudefassaden Strom produzieren

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf Dächern sind mittlerweile gang und gäbe – auf Neubauten und bestehenden Gebäuden. Immer häufiger werden Solarpanels aber auch an Fassaden, Brüstungen oder Geländer montiert. Energeiaplus zeigt anhand von konkreten Bauprojekten, wo die Herausforderungen und Chancen liegen. PV an Fassaden ist auch Thema am 5. Symposium «Solares Bauen» vom 26. September 2023, das durch das BFE-Programm Energie Schweiz unterstützt wird.

Suva steht in weissen Kleinbuchstaben am fünfstöckigen Bürogebäude in der Nähe des Paradeplatzes in Zürich: An der Fassade des Gebäudes aus den 1960er-Jahren fallen die Fensterfronten auf und die dunklen Brüstungsbänder zwischen den einzelnen Stockwerken. Die Gebäude gegenüber spiegeln sich darin. Nichts deutet indes darauf hin, dass die sechs Brüstungsbänder Strom produzieren können.

Die dunkelblauen Solarpanels, die im Zug der Gesamtsanierung des Gebäudes angebracht wurden, sind massgefertigt, so dass sie sich unauffällig in die Fassade einfügen. Laut dem Zürcher Architekturbüro SPPA Architekten ist es das erste Mal, das in der Stadtzürcher Kernzone ein Bauvorhaben mit PV-Fassadenelementen bewilligtwurde.

Das Bürohaus, das aus zwei aneinandergrenzenden Gebäudeteilen besteht, steht nicht unter Denkmalschutz. Der Charakter der Fassade sollte indes erhalten bleiben, so dass die beiden Gebäudeteile auch nach der Sanierung fürs Auge eine Einheit bilden (siehe Bild). Der Teil mit den neuen PV-Elementen sollte sich also nicht von der Original-Glas-Aluminium-Fassade des anderen Teils abheben.

Zusätzlich zur Fassade wurden auch auf dem Flachdach PV-Panels montiert – ebenso an der Fassade des neuen Dachaufbaus, in dem die neue Technikzentrale untergebracht ist. Pro Jahr rechnen die Planer mit rund 160 MWh Sonnenstrom, der vorab für den Eigenverbrauch vorgesehen ist.

Die solare Architektur ist auch Thema des 5. Symposiums «Solares Bauen». Praxisnahe Fachbeiträge zeigen, was die Photovoltaik für die architektonische Integration bietet. Die Veranstaltung wird vom Fachverband Swissolar, der Fachzeitschrift für Architektur und Bau TEC21, dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIAsolarchitecture.ch sowie der Professur Architektur und Gebäudesysteme der ETH Zürich organisiert. Hier geht’s zum Programm.

Immer häufiger wird die ganze Fassade von Gebäuden mit PV-Modulen ausgerüstet, ohne dass die Panels als solche von aussen erkennbar sind. Möglich machen es Module (auf amorpher Silikatbasis) mit matter Oberfläche, deren Farbe unterschiedlich gewählt werden kann. Eine solche Fassade wurde an einem Wohn- und Bürohaus im Stadtkreis 6 in Zürich vom Architekturbüro Viridén + Partner realisiert.

Insgesamt liefern Fassaden- und Dachflächen dieses Gebäudes so viel Solarstrom, dass die jährliche Energiebilanz für Bereitstellung des Raumklimas, Beleuchtung und weitere Anwendungen in den 30 Wohn- und Büroeinheiten positiv ausfällt und knapp ein Fünftel der Stromproduktion als Überschüsse ins Stromnetz des Stadtzürcher Energieversorgers ewz eingespeist werden kann.

Die Kombination von PV-Anlagen auf dem Dach und den Fassaden trägt zudem dazu bei, die Stromproduktion im Jahresverlauf zu erhöhen und insbesondere die Ertragsmaxima ab Frühling bis Herbst auszuweiten. Beim Projekt am Schaffhauserplatz in Zürich wurde zudem ein intelligentes Energiemanagement eingesetzt und so der Eigenverbrauch optimiert.

Bild & Text: Dank einer aktiven Glasfassade mit unsichtbar integrierten Photovoltaikzellen wird ein Mehrfamilienhaus am Schaffhauserplatz in Zürich zum PlusEnergie-Gebäude. Diese Glasmodule sind heute zwar noch weniger effizient als herkömmliche Photovoltaik-Module, bieten aber dank ihrer vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ein grosses Potenzial. Der Zubau von PlusEnergie-Häusern erlaubt auch neue Lösungsansätze zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Beim Projekt am Schaffhauserplatz wird ein intelligentes Energiemanagement eingesetzt und der Eigenverbrauch optimiert. 

Weitere Informationen: Cleantech-Seite des Bundesamts für Energie BFE: http://www.bfe.admin.ch/cleantech

 ^^^ Nach oben

Montag, 3. April 2023

Kein Wasser für Kühlung der AKW in Europa

© pixabay.com |Markus Distelrath

Neue AKWs können in Zukunft nicht mehr gekühlt werden und Wasser fehlt der Landwirtschaft für die Bewässerung. Fast ausgetrocknete Flüsse und Seen sind bereits eine überdeutliche Warnung. Das Anti Atom Komitee fordert massiven Ausbau der Erneuerbaren. Regierung und E-Wirtschaft sind nach den Megagewinnen auf Kosten der Stromkunden gefordert.


Tschechien plant einen massiven AKW Ausbau, die vier AKW Blöcke in Dukovany in Tschechien werden bis 2036 um einen Block erhöht. Auch Polen will in die Atomkraft voll einsteigen und bis 2043 sechs Reaktoren mit einer Gesamtleistung von 6 bis neun Gigawatt elektrische Leistung bauen. Auch Macron in Frankreich will die Atomkraft ausbauen und alles aus dem Geldtopf der Europäischen Union.

„Was absolut nicht bedacht wird von den Regierungen ist die große, zunehmende Wasserknappheit in Europa und auch in anderen Ländern, die in ein ungeahntes Energiedesaster führen wird. Denn zur Kühlung der Reaktoren brauch man Unmengen an lebensnotwendigem Wasser, 2,44 Milliarden Kubikmeter. Dieses wird nach der Kühlung nur zum Teil wieder erwärmt in den Wasserkreislauf eingespeist, und erwärmt zusätzlich wieder die Flüsse entlang der AKWs. Ein großer Teil aber wird über die Kühltürme verdampft, verstärkt die Erderwärmung und fehlt der Landwirtschaft für die Bewässerung“, stellen Josef Engelmann und Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee klar. Diese Wasserknappheit hat im vergangenen Sommer verdeutlicht, dass die französischen AKWs wegen Wassermangel in den Flüssen nicht genügend gekühlt werden konnten und abgeschaltet werden mussten.“

„Die steigenden Temperaturen und die abnehmenden Niederschläge, werden für die die Wasserversorgung von AKWs für die Kühlung der Reaktoren mittlerweile zu einem ernsten Problem, und von den Regierungen in den Ländern mit AKWs absolut nicht bedacht, neben vielen anderen ungelösten Problemen wie den täglich anfallenden Atommüll und die Milliardenbeträge für den AKW Ausbau. Diese Szenarien werden sich in Zukunft noch dramatisch verschärfen. Umso abstruser ist daher die Entscheidung der EU-Kommission, Investitionen in Atomkraft als nachhaltig in die Taxonomieverordnung aufzunehmen“ so Doppler und Engelmann weiter.

„Mit den Milliardenbeträgen könnte man erneuerbare Energien wie Sonne und Windkraft fördern und ausbauen. Photovoltaik und Windräder brauchen unser lebensnotwendiges Wasser nicht. Wir brauchen das Wasser nicht für die AKW Kühlung, sondern für unser Überleben.
Der Neusiedler See, der austrocknet und die toten Fische im australischen Fluss Darling River in New South Wales in Australien sollten auch Mahnung für uns alle sein, so Doppler und Engelmann.“

Quelle: anti atom komitee 2023

^^^ Nach oben

Donnerstag, 12. Januar 2023

Auf dem Weg zur Solarstrom-Autarkie

 

Im Sommer 2022 wurde in Lugaggia, einem kleinen Dorf unweit von Lugano, ein wegweisendes dreijähriges Pilotprojekt abgeschlossen. Es wies erfolgreich nach, dass ein intelligent vernetzter und gesteuerter Zusammenschluss von Stromverbrauchern und Solarstromproduzenten den Eigenversorgungsgrad markant erhöhen kann. Hinter diesem sonnigen Zusammenschluss, der Lugaggia Innovation Community. Das Projekt ist eines der siegreichen des diesjährigen Prix Watt d'Or (siehe Solarmedia vom 12.1.22).

^^^ Nach oben

Mittwoch, 24. August 2022

Sonnenstrahl des Tages: Kohle und Atom sind tot

Was hat exponentielles Wachstum mit erneuerbaren Energien zu tun? Was ist Disruption im Energiesystem? Entgegen der meisten aktuellen Behauptungen wird Strom in absehbarer Zeit wegen der weit gehenden Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien (vor allem Wind und Solar) billiger und nicht teurer! Sehen Sie selbst, warum:

^^^ Nach oben

Donnerstag, 26. Mai 2022

Solar-Recycling - in der Schweiz bereits möglich

Was passiert mit Solarpanels, wenn sie ausgedient haben oder kaputt sind? Wie genau funktioniert das Recycling? Und wie wird das Ganze finanziert? Ein Informations-Video von Swissolar

^^^ Nach oben

Sonntag, 1. Mai 2022

Erste industrielle Power-to-Gas-Anlage

Das Limmattaler Regiowerk Limeco hat in Dietikon die erste industrielle Power-to-Gas-Anlage der Schweiz realisiert, in Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower. Mit der Einweihung haben die Projektpartner (im Bild oben) ein wichtiges Ziel erreicht: Der Beweis, dass Power-to-Gas-Anlagen in grossem Massstab funktionieren und damit einen Beitrag an die Versorgung des Landes mit erneuerbarem Gas leisten können. Die Innovation wurde bereits in den Medien abgefeiert, häufig aber unpräzise erläutert - deshalb in der Folge die Medienmitteilung im Original.

Ein grosser Tag für alle Beteiligten: Sie haben am Freitag in Anwesenheit des Zürcher Regierungsrats Martin Neukom und von Benoît Revaz, Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE), in Dietikon die erste industrielle Power-to-Gas-Anlage der Schweiz eingeweiht. Mit einer Elektrolyse-Leistung von 2,5 Megawatt (MW) produziert sie rund 18'000 Megawattstunden (MWh) synthetisches erneuerbares Gas pro Jahr. Damit leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Landes. Dank ihr lassen sich jährlich bis zu 5'000 Tonnen CO2 einsparen.

«Es ist entscheidend, dass die Schweiz unabhängiger wird von ausländischem Erdgas», sagte BFE-Direktor Benoît Revaz an der Einweihungsfeier. «Die Power-to-Gas-Anlage zeigt, dass inländische Produktion von erneuerbarem Gas möglich ist.» Nationalrat Eric Nussbaumer (SP) unterstrich: «Power-to-Gas leistet nicht nur einen Beitrag zur Klimaneutralität, sondern auch zu einer verantwortungsvollen Wirtschaftspolitik.» Für den Zürcher Regierungsrat Martin Neukom zeigt die Anlage, wie fortschrittlich der Kanton Zürich ist: «Wir wollen bis 2040 klimaneutral sein. Limeco und ihre Partner beweisen, dass dies machbar ist – auch dank innovativer Technologien wie Power-to-Gas.»

Idealer Standort: «Kehrichtverwertungsanlage und Abwasserreinigungsanlage liegen direkt nebeneinander. Darum hat Limeco perfekte Voraussetzungen, um grünes Gas zu produzieren», erklärte Stefano Kunz, Verwaltungsratspräsident von Limeco und Stadtrat von Schlieren. Das funktioniert so: Die Power-to-Gas-Anlage nutzt erneuerbaren Strom aus der Kehrichtverwertungsanlage, um Wasserstoff zu produzieren. Dieser wird mit dem CO2 im Klärgas gemischt, wodurch erneuerbares Methangas entsteht. Aus Abfall und Abwasser gewinnt Limeco so einen erneuerbaren Energieträger. Ins bestehende Gasnetz eingespeist, ersetzt das CO2-neutrale Gas fossile Energieträger.

Starke Partnerschaft und Unterstützung durch den Bund: Das Vorzeigeprojekt wird ermöglicht dank den acht Schweizer Energieversorgern, die als Gasabnehmer die Investitionen von rund 14 Mio. Franken mitfinanzieren: Eniwa AG, Energie Zürichsee Linth AG, St. Galler Stadtwerke, Energie Wasser Bern, die Gas- und Wasserversorgungen von Dietikon und Schlieren, SWL Energie AG und Industrielle Betriebe Interlaken. Über Zertifikate erwerben sie den ökologischen Nutzen des Gases und verkaufen ihn am Ausspeisepunkt an ihre Endkunden. Mit der Hitachi Zosen Inova Schmack GmbH und Siemens Energy AG sind zudem ausgewiesene Spezialisten für die Verfahrenstechnik und die verschiedenen Komponenten des Power-to-Gas-Prozesses an Bord. «Die neue Anlage zeigt, dass die Stadtwerke nicht nur von der Energiewende sprechen, sondern mit viel Kraft vorausgehen», sagte Ronny Kaufmann, CEO der Stadtwerke-Allianz Swisspower, die das Projekt mitinitiiert hat. Das BFE unterstützt das Projekt im Rahmen seines Pilot- und Demonstrationsprogramms, auch wird das Projekt durch das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) gefördert.

Power-to-Gas ermöglicht Speicherung von erneuerbarer Energie: Die Anlage leistet einen Beitrag zum Umbau des Schweizer Energiesystems. Die Energiestrategie 2050 sieht vor, den Strom aus der Kernkraft durch Solar-, Wasser- und Windkraft zu ersetzen. Damit wird künftig im Sommer viel mehr Strom produziert als verbraucht. Im Winter hingegen, wenn der Energiebedarf grösser ist, muss die Schweiz Strom importieren. Power-to-Gas ist eine Schlüsseltechnologie, um überschüssigen erneuerbaren Strom saisonal zu speichern.  

Erklärvideo zur Power-to-Gas-Anlage der Limeco.

Montag, 17. Januar 2022

Energieministerin live

Im Energiebereich stehen in diesem Jahr zentrale Weichenstellungen an. Deshalb lässt es sich Simonetta Sommaruga nicht nehmen, trotz der Corona-bedingten Absage des Stromkongresses 2022 das Wort an die Branche zu richten. In ihrer Video-Ansprache thematisiert die Energieministerin…

… das Rekordjahr 2021:

«Die globalen Investitionen in erneuerbaren Strom erreichten im letzten Jahr erneut einen Rekordwert. Der Ausbau der Photovoltaik in der Schweiz boomt. 2020 war ein Rekordjahr, und das haben wir 2021 wahrscheinlich noch übertroffen. Beim Zubau pro Kopf zählt die Schweiz mittlerweile zu den führenden Ländern in Europa. Und auch Gebäudesanierungen und der Heizungsersatz sind im Trend.»

… die Versorgungssicherheit:

«Ganz oben steht die Versorgungssicherheit. Hier müssen wir der Bevölkerung aufzeigen, woher in Zukunft der Strom kommt. Ein wichtiger Schritt ist die Vorlage des Bundesrats zur Stärkung der Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien, der Mantelerlass. […] Das Gesetz liegt seit einem halben Jahr vor, jetzt zähle ich darauf, dass das Parlament vorwärts macht.»

… den runden Tisch Wasserkraft:

«Bund, Kantone, Naturschutzverbände und Strombranche haben eine wichtige Vorleistung erbracht. […] Wir können 2 Terawattstunden Speicherwasserkraft bis 2040 zubauen. Strom, den wir brauchen, gerade im Winter. Deshalb sollte das Parlament jetzt die Mittel für diese Projekte rasch beschliessen.»

… die Netzstabilität:

«Mit dem Nein zum Rahmenabkommen sind die Dinge sicher nicht einfacher geworden, auf politischer und auf technischer Ebene. Alle Akteure sind aber an der Arbeit. Die Swissgrid hat letzte Woche die Verhandlungen für die Südgrenze erfolgreich abschliessen können. Das stärkt die Netzsicherheit.»

… die Zusammenarbeit mit der EU:

«Die Schweiz hat im Dezember [2021] mit sechs EU-Ländern, darunter auch unsere Nachbarstaaten, eine gemeinsame Erklärung zur Vorsorge vom Stromkrisen unterzeichnet. Wir wollen eng zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen, ohne jemanden auszuschliessen.»

… lange Verfahren für den Bau von neuen Anlagen:

«Ich lege dem Bundesrat schon bald eine Vorlage vor, mit der wir die Bewilligungsverfahren für grosse Wasserkraft- und Windanlagen beschleunigen.»

… Investitionen in den Energiebereich:

«Sicherheit kostet. Das ist im Energiebereich nicht anders als sonst wo. Im Energiebereich ist das Geld aber gut investiert. Heute sind wir sehr stark vom Ausland abhängig. Das können wir ändern. Dafür braucht es jetzt aber kräftige Investitionen im Strombereich.»

… die Rolle der Branche:

«Vieles läuft. Und dort, wo es Verbesserungen braucht, arbeiten wir an den Lösungen. Sicher ist: Vorwärts geht es nur gemeinsam. […] Ich danke Ihnen sehr für ihre Arbeit und ihren enormen Einsatz. Die Schweiz hängt wörtlich an ihnen und an ihrem Netz.»

Quelle: VSE / strom.ch

^^^ Nach oben

Dienstag, 28. Dezember 2021

Solar goes Airport Flughafen Kochi Kerala

 Wiedergabe ab 18'25''

Ein Flughafen in Indien macht es vor, was gerade auch auf den grossen Flächen der internationalen Flughäfen möglich wäre - eine weit gehende Selbstversorgung mit Solarstrom für den Flughafen selbst, eine hilfreiche Einbindung ins lokale Stromnetz (tagsüber Zulieferung von Strom, nachts Bezug) sowie landwirtschaftliche Produktion auf Flächen mit Solarmodulen.

Quelle: SRF 10vor10

^^^ Nach oben

Sonntag, 12. Dezember 2021

Crowdfunding für das Solarfaltdach Horizon

Anfang Dezember startete das Crowdinvesting-Kampagne für das Solarfaltdach Horizon. Die Gründer und Geschäftsführer dazu:   «Wir wollen Jede und Jeden für unser Projekt begeistern und zum Miteigentümer machen von der innovativen Energielösung des Solarfaltdachs. Wir wollen zudem eine neue, grössere Community von Solarfaltdach-Botschaftern aufbauen.»  

Bis zum 12. Dezember 2021 gilt ein Early-Bird-Preis von CHF 40/Anteil (dann CHF 50).
  • Weltweit einzigartige Energielösung mit Patentschutz für Infrastrukturen
  • Einzige Photovoltaiklösung für echte Doppelnutzung von asphaltierten Flächen
  • Perfektes Zusammenspiel mit Elektromobilität, produziert den Treibstoff der Zukunft vor Ort
  • 12 Projekte in der Schweiz ausgeliefert und 3 Projekte nach Deutschland verkauft, Nachfrage aus Europa, USA und Asien
  • 8.5 Mio. Umsatz im 2020
  • Zertifiziert nach ISO 9001 und 14001 
  • Link:  www.conda.ch/kampagne/solarfaltdach-horizon/

    ^^^ Nach oben

Montag, 22. November 2021

Immer gilt: Die Sonne schickt keine Rechnung

Der Slogan des deutschen Energiepublizisten hat nicht nur Eingang gefunden in ein vieltausendfach verkauftes Buch - er steht auch über einem Vortrag von Franz Alt, den Transparenz.TV kürzlich ausgestrahlt hat und der sich hier übr Youtube ansehen lässt - angereichert mit vielen illustren aktuellen Beispielen aus der Solarwirtschaft und allen relevanten Grundsatz-Bemerkungen.

^^^ Nach oben