Copyright: Guntram Rehsche Solarmedia
Der Blog Solarmedia widmet sich der Solarenergie und der neuen solaren Weltwirtschaft ... gehört zu «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.ch) ... Beiträge zeitlich geordnet, Stichwort- / Labelsuche in linker Spalte ...
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Freitag, 22. Mai 2026
Ein Gespenst geht um in der Energiepolitik - oder sieht so Hoffnung aus?
Copyright: Guntram Rehsche Solarmedia
Donnerstag, 21. Mai 2026
Erstmals mehr Strom aus Wind- und Solaranlagen als aus Gaskraftwerken
Im April 2026 wurde weltweit erstmals in einem Monat mehr Strom aus Wind- und Solarenergie als aus Gas erzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des britischen Thinktanks Ember.
Demnach erzeugten Wind- und Solaranlagen im April dieses Jahres 22 Prozent des weltweiten Stroms, während Gas bei 20 Prozent lag. Trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit lassen die Daten laut Ember weltweit keine Anzeichen für eine weitreichende Umstellung von Gas auf Kohle erkennen.
Wind- und Solarenergie erzeugten im April mit 531 TWh einen neuen Rekordwert, das sind 54 TWh mehr als die Gaserzeugung mit 477 TWh. Die folgenden Daten zeigen das Tempo der Entwicklung: Vor fünf Jahren, im April 2021, lag die Gaserzeugung mit 476 TWh auf einem ähnlichen Niveau, war aber fast doppelt so hoch wie die kombinierte Erzeugung aus Wind- und Solarenergie mit 245 TWh.
»Die aktuelle Energiekrise hat die wirtschaftlichen Argumente für erneuerbare Energien im Vergleich zu importiertem Gas weiter gestärkt und gleichzeitig den politischen Druck erhöht, deren Ausbau zu beschleunigen. Für viele Importländer ist mit Flüssigerdgas (LNG) erzeugter Strom zunehmend nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber Wind- und Solarenergie«, so Konstantina Rangelova, globale Stromanalystin bei Ember.
© PHOTON
Dienstag, 19. Mai 2026
Register erleichtert Umsetzung von lokalen Strommodellen
Mit dem wachsenden Interesse an dezentraler Stromproduktion und Eigenverbrauch steigt auch der Bedarf an professioneller Begleitung. Wer eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) oder einen (virtuellen) Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ((v)ZEV) gründen möchte, findet ab sofort zusätzliche Unterstützung: Auf der Informationsplattform www.lokalerstrom.ch steht neu ein Register für Abrechnungsdienstleister zur Verfügung. Damit schaffen Swissolar und VSE mehr Transparenz im Markt und vereinfachen so die Umsetzung lokaler Stromprojekte.
Viele Initiantinnen und Initianten von lokalen Strommodellen benötigen Unterstützung in der Beratung, Umsetzung und schliesslich im Betrieb und der Abrechnung. Bislang fehlte ein zentraler Überblick über entsprechende Anbieter. Das neue Register von lokalerstrom.ch schliesst diese Lücke: Es bietet eine strukturierte Übersicht über Dienstleister – von privaten Anbietern über Energieversorger (EVU) bis hin zu Verteilnetzbetreibern (VNB) – inklusive Kontaktangaben und Informationen zu ihren Leistungen.
Im Register können schnell passende Abrechnungsdienstleister gefunden werden. Die Anbieter können u.a. nach Sprache, Region und Dienstleistungsangebot gefiltert werden. Weitere Anbieter können sich ab sofort selbst im Register eintragen. Die Einträge werden vor der Veröffentlichung auf Plausibilität geprüft.
Unabhängige Informationsplattform rund um lokal produzierten Strom
Die Plattform www.lokalerstrom.ch richtet
sich an Gemeinden, Unternehmen, Immobilienbesitzende und
Privatpersonen, die lokale Strommodelle umsetzen möchten. Sie
erleichtert die Planung und Umsetzung mit neutralen und aktuellen
Informationen, Vorlagen und praxisnahen Tools. Lokaler Strom – also
Strom, der direkt vor Ort produziert und verbraucht wird (oftmals aus
erneuerbaren Energien wie Solar) –trägt zur Erhöhung der
Versorgungssicherheit und zur Senkung der Energiekosten bei. Modelle wie
LEG und (v)ZEV ermöglichen es, Strom innerhalb von Quartieren, Gebäuden
oder Gemeinden gemeinsam zu nutzen. Auch für VNB bietet die Plattform
eine Unterstützung bei der Umsetzung der häufig ändernden und immer
komplexeren Regelungen.
Hinweis: Lokalerstrom.ch übernimmt keine Haftung für die im Register aufgeführten Anbieter und deren Angaben.
Weitere Informationen
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Für weitere Informationen zur Umsetzung von ZEV, vZEV, LEG und Praxismodell:
www.lokalerstrom.ch
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Zum Register:
www.lokalerstrom.ch/#abrechnungsanbieter
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Zum LEG-Tarifrechner:
www.lokalerstrom.ch/betriebsmodelle/leg#tarifrechner
Donnerstag, 14. Mai 2026
Parlament muss wieder Planungssicherheit für Solarausbau schaffen
Die Entwicklung beim Solarausbau ist weiterhin besorgniserregend. Dies zeigen die neuesten Zahlen von Pronovo. Die monatlichen Anmeldungen von neuen Photovoltaikanlagen sinken weiter. Bei den kleinen Anlagen liegt die Anzahl Gesuche inzwischen bei rund 2’600. Anfang 2025 betrug sie noch mehr als 5’100.
Somit hat sich die Anzahl Gesuche seither halbiert. Um die Ausbauziele zu erreichen, hätte sie sich aber verdoppeln müssen. Das ist das Ergebnis der Umsetzung des Stromgesetzes, welche die Energiewende sabotiert und mit der Diskussion um neue AKW in Tat und Wahrheit den Ausstieg aus den fossilen Energien verzögert. Das Parlament muss jetzt korrigieren. Bei Umsetzung des Stromabkommens soll es gemäss der SSES Planungssicherheit für Investitionen in Solaranlagen schaffen.
Obwohl Volk und Parlament dem Bundesrat mit dem Stromgesetz hohe Ziele für den Solarausbau vorgegeben haben, ergreift er nicht die nötigen Massnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Die neuesten Zahlen von Pronovo zeigen: Der Zubau nimmt weiter ab statt zu. Dies betrifft vor allem kleine Anlagen. Diese haben bisher über die Hälfte zum Photovoltaik-Ausbau beigetragen. Das Wegbrechen dieses Segments rückt die Ausbauziele in weite Ferne. Auch Anlagen ohne oder mit wenig Eigenverbrauch werden praktisch nicht mehr gebaut, obwohl diese vielfach zu den preisgünstigsten zählen.
Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenergie SSES vermutet gemäss Medieninformation, dass die verfehlten Ausbauziele als Grund genommen werden, um den Ausstieg aus den fossilen Energien zu verzögern, neue Kernkraftwerke zu fordern und damit beim Umwelt- und Klimaschutz weitere Abstriche vorzunehmen.
Unsichere Amortisation gefährdet Solarausbau
Wer
nicht sicher ist, dass sich die Solaranlage amortisiert, wird kaum in
sie investieren. Damit es beim Solarausbau wieder voran geht, müssen die
Solarbremsen gelöst werden:
· Es braucht Planungssicherheit mit langfristig stabilen Förderbedingungen.
· Es braucht Investitionssicherheit mit klaren Rahmenbedingungen für die Amortisation der Anlagen sowie einfache Instrumente, die verständlich und anwendbar sind.
· Es braucht Rechtssicherheit: Wer eine Solaranlage betreibt, muss sicher sein, dass die Bedingungen während der Dauer der Amortisation stabil bleiben.
· Und nicht zuletzt braucht es klare Signale, dass der Ausbau der Sonnenenergie weiter nötig ist und wir noch weit weg sind von den gesetzten Zielen.
Das Parlament hat es nun in der Hand, Verbesserungen beim Stromgesetz zu beschliessen sowie bei der Umsetzung des Stromabkommens die Finanzierung so anzupassen, dass Solar endlich als Teil der Versorgungsinfrastruktur behandelt wird. Mit einem Anteil von 22 Prozent am Stromverbrauch in den ersten Tagen des Mais wird die Sonnenenergie immer mehr zum zweiten Standbein der Energieversorgung nebst der Wasserkraft. Vorschläge für eine Neugestaltung der Solarstromvergütung liegen auf dem Tisch. Die SSES-Fachgruppe VESE hat verschiedene Möglichkeiten ausgearbeitet und sie vergangenes Jahr in der Kurzstudie PV-Zubau 2.0 veröffentlicht.
Download der Medienmitteilung als pdf:
https://www.sses.ch/wp-content/uploads/260513_MM_Rueckgang_PV-Anmeldungen_d.pdf
Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES:
In Reaktion auf die Energiekrise von 1973 wurde die Schweizerische Vereinigung für Sonnenergie SSES am 11. Juni 1974 als privatrechtlicher Verein in Bern gegründet. Die SSES zählt rund 4500 Mitglieder und ist in 11 Regional- und Fachgruppen gesamtschweizerisch als Konsumentenorganisation im Bereich Solarenergie tätig. Die SSES ist Mitglied der Klima-Allianz und setzt sich für eine Schweiz 100% erneuerbar ein. Ihre Projekte umfassen Öffentlichkeits- und Informationsarbeiten, aber auch die Teilnahme am politischen Gestaltungsprozess und Projekte zur Förderung des Ausbaus der Solarenergie. www.sses.ch
Samstag, 9. Mai 2026
Meilensteine der Solarwirtschaft: Nicht nur die Menge macht's (I)
Von Zubaurekorden für Solaranlagen spricht unterdessen die ganze Welt. Auch Solarmedia und andere Medien haben das in den letzten Wochen und Monaten mit Rückblick auf das besonders erfolgreiche vergangene Jahr wiederholt getan (siehe unter anderem > taz.de). Nun sei von den technischen Transformationen die Rede, die in grosser Zahl, die Solarwirtschaft beflügeln. Sie seien in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit aus Sicht des Solarmedia-Autors abgehandelt, jeweils mit einem Link zu einer wichtigen Quelle - nachstehend Folge (I).
1.
Agri-PV für Energiezugang und Klimaresilienz im südlichen Afrika - Kaffeeproduzenten sind auf eine zuverlässige Stromversorgung für die
Verarbeitung und Bewässerung angewiesen, doch viele ländliche Betriebe
sind nach wie vor netzunabhängig und den schwankenden Dieselpreisen
ausgesetzt. Ein Masterprojekt am Power Systems Laboratory der ETH Zürich
untersucht diese Herausforderung anhand des weltweit ersten gross
angelegten Agri-Photovoltaik-Konzepts für den Kaffeeanbau. Die Forschung
in Angola zeigt, dass die Installation von Solarzellen über
Kaffeepflanzen erschwinglichen Strom und Klimaresistenz in einem System
liefern kann. Die Ergebnisse zeigen, wie die Integration von Energie und
Landwirtschaft neue Wege für eine nachhaltige Produktion in tropischen
Regionen eröffnen kann - von Sebastian Waszkis > energyblog.ethz.ch 14.4.26.
2. Im Moment dreht sich in der Solarwirtschaft alles um das Aufkommen günstiger Batterien. Lange galten deren Kosten als absolutes Hemmnis für eine umfassende Energiewende. Nun aber sieht es ganz anders aus und das hat sogar die offizielle Energiewelt, also die internationalen Organisationen, kapiert.
Der deutsche Stromversorger Eon und BMW bieten für neue Elektrofahrzeuge die Option des bidirektionalen Ladens an. Sie starten damit gemeinsam das erste kommerzielle Angebot zum bidirektionalen Laden. Es gilt für neue Elektrofahrzeuge der Münchener Autobauer. Eon-Kunden erhalten dafür einen Bonus > solarserver.de 10.2.26.
Solarstrom ist in einstrahlungsreichen Regionen dank Batteriespeicher heute schon günstiger als fossiler Strom - und zwar rund um die Uhr. Die UN-Organisation IRENA prognostiziert einen weiteren Kostenrückgang auf unter 5 Cent je Kilowattstunde bis 2035. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch die Entwicklung der Batterietechnologie rasant verändert. So zeigt die Analyse, dass die Gesamtanschaffungskosten für PV seit 2010 um 87 % und für Onshore-Windenergie um 55 % gesunken sind. Bei Batteriespeichern betrage die Ersparnis sogar 93 %. Das verbessert auch die Energiebilanz der grünen Energien weiter. Und: die Kosten sinken weiter: 40 % bis 2035 > solarserver.de 6.5.26.
Batteriespeicher werden zu einem wichtigen Baustein der Energiewende in der Schweiz. Sie optimieren den Eigenverbrauch, tragen zur Stabilität im Stromsystem bei, erhöhen die Flexibilität und senken die Systemkosten. Gleichzeitig helfen sie, den wachsenden Anteil von Photovoltaik effizient ins Stromsystem zu integrieren und wirtschaftlicher zu betreiben. Der neue Batteriemonitor Schweiz 2026 von Swissolar zeigt: Der Markt für Batteriespeicher entwickelt sich rasant und die Neuinstallationen, verdoppeln sich innert Jahresfrist nahezu. Dennoch braucht es bessere Rahmenbedingungen, damit ihr Potenzial für das Energiesystem künftig vollständig genutzt werden kann > swissolar.ch 20.3.26.
PS Der Text ist meinem und unserem Sohn und Bruder Luca gewidmet, der an diesem Samstag, 9. Mai, 45 Jahre alt geworden wäre. Er fiel zu unser aller Leidwesen und tragischerweise vor 15 Jahren in Afrika einem Sportunfall zum Opfer. Luca verfolgte schon damals, als Solarmedia gerade erst als Blog entstanden war, solare Projekte mit Interesse.
Donnerstag, 7. Mai 2026
Appell der Zivilgesellschaft: Nein zu neuen Atomkraftwerken
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Dienstag, 5. Mai 2026
Wasserkraft Schweiz: Statistik 2025
Am 1. Januar 2026 waren in der Schweiz 706 Wasserkraft-Zentralen mit einer Leistung von über 300 Kilowatt in Betrieb (1.1.2025: 703 Zentralen). Die zu erwartende mittlere Energieproduktion der in der Wasserkraftstatistik enthaltenen Kraftwerke lag 2025 bei 37'162 GWh/a (Gigawatt-Stunden pro Jahr) und somit unter dem Vorjahreswert von 37'350 GWh/a.
Der Zubau durch Erneuerungen und Neubauten betrug rund 50 GWh/a, wovon die Neuinbetriebnahme des Laufkraftwerks Sousbach in Lauterbrunnen mit 30.5 GWh/a den grössten Anteil hatte. Zudem konnte auch auch die Anlage in Bondo wieder in Betrieb genommen werden, nachdem diese nach dem Bergsturz von 2017 wieder neu aufgebaut werden musste. Im Jahr 2025 standen 12 Zentralen im Umbau und 6 Zentralen im Bau mit zu erwartenden Produktionsausbau von knapp 40 GWh/a.
Durch die regelmässige Aktualisierung der mittleren Produktionserwartung der bestehenden Anlagen resultierte eine Abnahme von 188 GWh im Jahr 2025. Verantwortlich dafür waren unter anderem diverse Datenaktualisierungen mit Restwassersanierungen wie auch die niedrigen Zuflüsse im vergangenen Jahr. Zudem sind zwei Zentralen nach dem schweren Unwetter im 2024 im Wallis weiterhin ausser Betrieb, wobei das grosse Rhône-Kraftwerk in Susten-Chippis (mittlere Produktionserwartung 215 GWh) am meisten ins Gewicht fällt. Die Produktionserwartung dieser beiden Zentralen musste daher temporär auf Null gesetzt werden.
Die Kantone mit der grössten Produktionserwartung sind das Wallis mit 10'469 GWh/a (28.1%), Graubünden mit 7'919 GWh/a (21.4%), Tessin mit 3'485 GWh/a (9.4%) und Bern 3'424 GWh/a (9.2%).
Zunahme der jährlichen Wasserkraftproduktion bis 2035
Gemäss dem geltenden Energiegesetz soll die durchschnittliche jährliche Wasserkraftproduktion bis 2035 auf 37'900 GWh ansteigen. Die Entwicklung wird im Rahmen des «Monitoring Energiestrategie 2050» beobachtet. Das Monitoring stützt sich auf die vorliegende Statistik der Wasserkraft. Für das Monitoring wird jedoch von der erwarteten Energieproduktion gemäss Statistik der wirkungsgradbereinigte Verbrauch der Zubringerpumpen abgezogen und danach die Produktion der Wasserkraftwerke < 300 kW addiert. Für das Monitoring ergibt sich damit für 2025 eine durchschnittliche inländische Produktion von 36'724 GWh/a (minus 176 GWh gegenüber dem im Vorjahr gemeldeten Wert).
Storymap «Die bedeutendsten Wasserkraftanlagen der Schweiz»
Mit Wasserkraft wurden 2025 rund 58.5% (10jähriger Mittelwert) des inländischen Stroms erzeugt. Mit der Storymap des Bundesamt für Energie (BFE) wird die Statistik der Wasserkraft auf spielerische Art zugänglich gemacht. Sie visualisiert die Wasserkraftanlagen mit einer Leistung grösser als 300 kW gemäss ihrer Bedeutung für die Stromproduktion und zeigt, wo sie sich befinden und durch welche Zuflüsse sie gespeist werden.
Storymap «Wasserkraft: die speicherbare Energie»
Die Bedeutung der Energiespeicherung für die Versorgungssicherheit nimmt zu. Wasserkraftwerke spielen dabei eine wesentliche Rolle für die Schweiz. Die Storymap des BFE zur speicherbaren Wasserkraft veranschaulicht, welche Anlagen in der Schweiz wie stark zur Speicherung beitragen und wie der jeweilige Speicheranteil im Verhältnis zur Gesamtproduktion aussieht.
Links:
Statistik der Wasserkraftanlagen der Schweiz
Storymap «Die bedeutendsten Wasserkraftanlagen der Schweiz»
Storymap «Wasserkraft: die speicherbare Energie»
Sonntag, 3. Mai 2026
«Tage der Sonne» machen Lösungen erlebbar
Die Energiewende ist machbar – und sie beginnt jetzt. Rund um den internationalen Tag der Sonne am 3. Mai finden vom 2. bis 10. Mai in der ganzen Schweiz die «Tage der Sonne» statt. Die Veranstaltungsreihe setzt ein klares Zeichen: Die Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft sind vorhanden. Was es jetzt braucht, ist gemeinsames Handeln.
Während der Bau neuer Atomkraftwerke wieder diskutiert wird, droht diese Diskussion den Ausbau erneuerbarer Energien zu verzögern statt zu beschleunigen. Dabei zeigt sich: Solarenergie und andere erneuerbare Technologien sind heute schneller, günstiger und breit verfügbar.
In Basel wird die Energiewende zur Gemeinschaftsaufgabe: Hier haben sich für die «Tage der Sonne» ungewöhnlich viele Akteurinnen und Akteure zusammengeschlossen, um Lösungen gemeinsam erlebbar zu machen. «Die Energiewende ist eine Herausforderung, die wir gesamtgesellschaftlich angehen müssen, alle können mithelfen: vom Versorgungsunternehmen über die Politik bis hin zu Unternehmen und Privatpersonen», sagt Francesco Vazzano von den Industriellen Werken Basel IWB. «Basel gehört mit rund 1’500 bis 1’700 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnenreichen Städten im Schweizer Mittelland und profitiert besonders im Herbst und Winter von häufigeren Nebelauflösungen – gute Voraussetzungen für die Nutzung von Solarenergie.»
Organisiert vom ersten Verein für erneuerbare Energien der Schweiz, der über 50-jährigen SSES, gemeinsam der IWB, Planeco, Sonnwende, Energiewendegenossenschaft Basel, Solarbalkon und dem Verein Nomatark, sowie mit IWB und dem Swisslosfonds Basel-Stadt als Hauptsponsoren, entsteht ein offener und kollaborativer Anlass für alle. Ob Familien, Mieterinnen und Eigentümer, Unternehmen, Stiftungen oder DIY-Begeisterte – die Veranstaltung bietet vielfältige Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Die Energiewende braucht Hände
Im Zentrum steht die Idee: Die Energiewende braucht keine
Atomkraft – sie braucht Menschen, die anpacken.
«Es ist wichtig, Solarenergie greifbar zu machen. Deswegen
veranstalten wir sonnenbetriebene Events – man lernt dazu und
hat Spass dabei», erklärt Fabian Müller vom Verein Nomatark, die
mit ihrer solarbetriebenen Stage und Umweltkino vor Ort sind.
Das Programm ist entsprechend praxisnah und interaktiv gestaltet: In Workshops können Besucherinnen und Besucher eigene Solarbalkon-Anlagen bauen oder aus alten E-Bike-Batterien eine Second-Life-Powerbank herstellen. Die Energiewendegenossenschaft zeigt live, wie Solaranlagen im Selbstbau realisiert werden können. «Wir können viel bewegen, wenn wir unsere eigene Selbstwirksamkeit spüren. Beim Bauen der eigenen Anlage, ist der eigene Impact unmittelbar erlebbar», sagt Eliane Zumstein von der Energiewendegenossenschaft Basel.
Ein Highlight ist der «SolarButterfly», der die Welt umrundet hat und den Klimawandel anschaulich vermittelt – ergänzt durch Quiz und Informationsangebote. Im Forum im kHaus finden zudem Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen statt: Mieterinnen, Eigentümer, Unternehmen und Stiftungen erhalten konkrete Einblicke in die Nutzung von Solarenergie. Beim Podium «Warum Solar?» teilen Anlagenbesitzende ihre Erfahrungen und geben praktische Tipps.
Weitere Programmpunkte reichen vom Mini-Solarmobil-Wettrennen über eine solarbetriebene Musikbühne bis hin zu Sonnenyoga. Am Sonntag folgt ein Podium zur solaren Architektur mit anschliessender Schweizer Premiere des Films «The Sun Queen» im solarbetriebenen Umweltkino.
Die «Tage der Sonne» sind damit weit mehr als nur eine Veranstaltung – sie sind ein Startpunkt. Ein Moment, um sich zu vernetzen, zu lernen und selbst Teil der Energiewende zu werden. Denn eine lebenswerte Zukunft entsteht nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Informationen und Kontaktangaben:
Das gesamte Festivalprogramm finden Sie unter www.tagedersonne.ch/festival
Linda Wachtarczyk | T +4178
810 21 66 | linda.wachtarczyk@sses.ch
Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie | Aarbergergasse 21
| CH-3011 Bern | www.sses.ch
Francesco
Vazzano | T +41 61 275 34 21 | francesco.vazzano@iwb.ch
IWB | Margarethenstrasse 40 | Postfach | CH-4002 Basel | www.iwb.ch
Samstag, 2. Mai 2026
Solaraktienindex PPVX zwar hinter Erdölaktien - aber doch auch im Plus
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