D: Solarstromproduktion übertrifft bereits jetzt Vorjahreswert
2026 wurde in Deutschland bereits mehr Solarstrom erzeugt als im
gesamten vergangenen Jahr. Grund dafür sind unter anderem ungewöhnlich
viele Sonnenstunden. Gleiches dürfte für die Schweiz gelten. Zu der
hohen Erzeugung trugen sowohl ungewöhnlich viele Sonnenstunden als auch
der weitere Ausbau der Photovoltaik bei. Neue Anlagen entstünden auf
Wohn- und Gewerbegebäuden sowie auf Freiflächen. Zugleich gewännen
Batteriespeicher an Bedeutung > zeit.de 28.9.26.
Longi : Neuer Rekordwirkungsgrad
Der chinesische Photovoltaik-Konzern Longi hat einen neuen
Rekordwirkungsgrad für Solarzellen erzielt. 28,29 % stellt laut Longi
einen neuen Weltrekord beim Wirkungsgrad von kristallinen Siliziumzellen
dar. Das Unternehmen hat diesen Rekord mit seiner selbst entwickelte
Hybrid-Interdigitated-Back-Contact-(HIBC)-Solarzelle erreicht. Den
photoelektrischen Wirkungsgrad hat das Institut für
Solarenergieforschung Hameln (ISFH) verifiziert > solarserver.de 25.9.26.
66 % Wirkungsgrad? Physiker ebnen Weg für neue Generation von Solarzellen
Solarzellen verschenken viel Sonnenenergie als Wärme. Physiker haben
jetzt verstanden, wie sich dieser Verlust stark verlangsamen lässt. Das
könnte den Wirkungsgrad einer neuen Solarzell-Generation deutlich
erhöhen. Herkömmliche Solarzellen mit einer einzigen Absorberschicht
können physikalisch höchstens rund 33 % des Sonnenlichts in Strom
umwandeln. Für kristallines Silizium liegt die Obergrenze sogar nur bei
rund 29 %. Der Hauptgrund: Energiereiche Elektronen geben ihren
Überschuss binnen einer Billionstel Sekunde als Wärme ab. Physiker der
Universität Groningen haben nun erklärt, warum zinnbasiertes Perowskit
diesen Verlust massiv bremsen kann. Das könnte den Weg zu
Einschicht-Solarzellen ebnen, die theoretisch einen Wirkungsgrad von bis
zu 66 % erzielen > ingenieur.de 24.9.26.
Das Märchen von der schmutzigen Photovoltaik
Die Auswirkungen für die Modulproduktion sind in der Realität
verschwindend gering.
Beiträge wie von besorgten Bürgern, die u. a. gezielt das Recycling
nicht berücksichtigen, sind an Realitätsverweigerung nicht zu
überbieten. Denn die Realität ist nun mal, dass bei PV-Anlagen die
Rohstoffe wieder verwendet werden können. Rohstoffe, die bei
Verbrennungsprozessen durch den Schornstein gehen, sind dagegen nicht
nur unwiederbringlich verloren, sondern tragen zusätzlich auch zur
Klimaerwärmung bei > tagesanzeiger.ch 23.9.26.
Politik-Fahrplan für die nächste Phase der Energiewende
Die Schweiz steht vor einer nächsten Etappe der Energiewende. Vom
reinen Ausbau der Erneuerbaren verschiebt sich der Fokus auf ihre
effiziente Integration ins System. Das Forschungsprojekt APPRAISE mit
Beteiligung von INFRAS entwickelt im Auftrag des Bundesamts für Energie
einen Politik-Fahrplan mit dem Ziel, die Integration von Erneuerbaren
über die nächsten Jahre kosteneffizient und effektiv zu gestalten > infras.ch 22.9.26.
D: Markt für PVT-Module wächst
Der Markt für Photovoltaik-Thermie-Module (PVT) wächst
kontinuierlich. Von 2020 an hat sich der PVT-Markt bis 2025 mehr als
vervierfacht, melden das Projekt „IntegraTE XL“ und das AEE Institut für
Nachhaltige Technologien (AEE INTEC), das die Marktdaten erhebt und
auswertet. Demzufolge lag der Absatz 2025 in Deutschland bei insgesamt
25.293 Quadratmeter Kollektorfläche. Das sind 13 Prozent mehr als im
Vorjahr 2024 mit 22.320 Quadratmetern. Das Sandwich aus
Photovoltaik-Modul und Wärmetauscher erzeugt zum einen Strom und zum
anderen dient der rückseitige Wärmetauscher als Wärmequelle
beispielweise für Wärmepumpen > pv-magazine.de 22.9.26.
Die besten Energie-Fonds im Risiko-Check
Der Ölpreis steigt und steigt – das rückt Energiefonds wieder
verstärkt in den Anlegerfokus. dasinvestment.com zeigt die aktiven
Strategien und ETFs mit dem besten Chance-Risiko-Profil. Nachdem Öl- und
Gasaktien über weite Strecken des Jahres von Themen wie künstlicher
Intelligenz, Halbleitern oder den starken asiatischen Aktienmärkten
überlagert wurden, hat sich das Bild jüngst deutlich verändert. Der
Ölpreis ist kräftig gestiegen und hat die Marke von 100 US-Dollar je
Barrel überschritten. Zeitweise näherte sich Brent sogar der Marke von
110 US-Dollar > dasinvestment.com 21.9.26.
Höchste Serien-Windenergieanlage der Welt steht in Deutschland
Der Spezialist für Hybridtürme für Windenergieanlagen Max Bögl hat
zusammen mit dem Windturbinen-Hersteller Vestas den weltweit höchsten
Serien-Turm fertiggestellt. Die Anlage hat eine Weltrekord-Nabenhöhe von
199 Metern. Sie steht in Winnberg bei Sengenthal. Die Gesamthöhe der
neuen Windenergieanlage beträgt 285 Meter und hat eine Leistung 7,2
Megawatt > solarserver.de 19.9.26.
Großspeicher von Tesvolt sichern Festzelte auf der Wiesn ab
Das Oktoberfest in München stößt an Netzengpässe: Im letzten Jahr kam es in den Festzelten zu mehreren Stromausfällen. Nun sichern Batterieschränke die Veranstaltung ab, installiert von Elektromeister Matthias Poeting. Die Stadtwerke München (SWM) können die Anschlussleistungen der Zelte nur mit sehr hohen Kosten erhöhen. Elektromeister Matthias Poeting sichert den diesjährigen Betrieb der großen Festzelte von Pschorr-Bräurosl und Löwenbräu mit drei Batteriegroßspeichern von Tesvolt ab. Denn die Gefahr von Stromausfällen ist real > sonnenseite.com 18.9.26.
Das Schweizer Nationale Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) warnt, dass die steigende Zahl privater Hausdachanlagen eine unterschätzte Angriffsfläche für das Stromnetz darstelle. Um das Sicherheitsniveau der Schweizer PV-Anlagen einzuschätzen hat das Institut über rund ein Jahr elf digitale Produkte von acht Herstellern einer umfassenden Sicherheitsanalyse unterzogen: sieben Wechselrichter und vier Energiemanagementsysteme. Dabei seien über 50 Befunde identifiziert worden, darunter sieben kritische und sechs hohe. Die Sicherheitslücken seien den Herstellern vertraulich gemeldet worden. Die meisten hätten daraufhin rasch reagiert, bei einigen Produkten sei die Behebung der Schwachstellen jedoch noch im Gange sei > photon.info 17.9.26.
Der nächste Entwicklungsschritt der Elektromobilität liegt nicht in größeren Batterien, sondern in der intelligenten Vernetzung von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Stromsystem. Der deutsche VDE sieht in bidirektionalem Laden und intelligent vernetzten Fahrzeugen eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Wie sich dieses Potenzial erschließen lässt, untersucht der Verband aktuell in zwei Forschungsprojekten > industr.com 16.9.26.
In dem neuen Buch von Jean Pütz „Wie wir von fossilen Energien unabhängig werden“ plädiert der Altmeister des Wissenschaftsjournalismus für eine globale Methanolwirtschaft – und für mehr Vernunft in der Politik. Andere ziehen sich in diesem Alter längst zurück. Jean Pütz veröffentlicht kurz vor seinem 90. Geburtstag noch einmal ein Buch – und nimmt sich darin nicht weniger vor als eine der größten Menschheitsaufgaben unserer Zeit: den Abschied von Kohle, Erdöl und Erdgas. Mehr Rationalität statt Heureka-Politik“, so entwickelt er eine ebenso ambitionierte wie konkrete Idee für die Energieversorgung der Zukunft. Im Mittelpunkt steht grünes Methanol als weltweit handelbarer flüssiger Energieträger > sonnenseite.com 15.9.26.
Solarstrom und Windkraft nehmen an Fahrt auf und könnten eine Kaskade auslösen, die auch andere Sektoren mitreißt. Ein Forscher sagt, einige „positive Kipppunkte“ seien bereits überschritten. Die Analyse, die bereits im Mai 2025 veröffentlicht wurde, hat die Wechselwirkungen zwischen vier Sektoren untersucht: Stromerzeugung, Pkw-Verkehr, Schwerlastverkehr und Gebäudeheizung. Diese Bereiche sind gemeinsam für rund 61 Prozent der energie- und industriebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich > utopia.de 14.9.26.
Here are four reasons solar energy has seen a meteoric rise in recent years. And: Solar Lets Countries Skip Fossil-Fuel Dependence Entirely. For example: Between 2022 and 2025, some Pakistanis invested in home solar systems that took advantage of favorable payment incentives, and the country went from generating 7.7 terawatt-hours of electricity with solar per year to 36.6 terawatt-hours. As of last year, solar provided more than 20 percent of Pakistan’s electricity (in English) > scientificamerican.com 14.9.26.
Der Solarthermie-Markt in Europa war 2025 rückläufig. Besonders der Wohnbereich geht stark zurück, während Solarthermie-Großanlagen an Boden gewinnen. Die Branche fordert von der EU daher Maßnahmen, um die Solarwärme-Märkte im Wohnbereich wieder anzukurbeln. 2025 wurden europaweit in Griechenland die meisten Solarkollektoren installiert, Deutschland folgt auf Platz zwei > umweltdialog.de 13.9.26.
Vor 50 Jahren setzten Rolf Disch und Axel Mayer auf eine Energiewende, die damals völlig utopisch schien. Heute hat sich die Solarenergie durchgesetzt, aber zufrieden sind die beiden Pioniere nicht - Video von Spiegel-TV > spiegel.de 12.9.26.
Neue Kernkraftkapazitäten sollen Europas Energieversorgung stärken, stehen laut einem Oxford-Expertenkommentar jedoch vor erheblichen Klima-, Sicherheits-, Kapazitäts- und Finanzrisiken. Denn: Kernkraftwerke sind nicht klimaresistent, die Kernenergie birgt echte Sicherheitsrisiken, Kernenergie trägt bei Spitzenlasten zur Überlastung des Stromnetzes bei und Stromerzeugung aus Kernkraft ist nach wie vor sehr kostspielig. Fazit: Angesichts der Risiken der Kernenergie gibt es bessere Energielösungen > energeiaplus.com 12.9.26.
Der Bundesrat hat einen Untersuchungsbericht verabschiedet, der prüft, ob der Staat die Wasserstoff-Transitleitung absichern sollte. Er sieht derzeit von einer staatlichen Absicherung ab. Gegenwärtig sei insbesondere kein übergeordnetes Interesse auszumachen. Deshalb liegt es an den Miteigentümern der Transitgas AG – Gemeinde, Städte und Kantone – eine solche Finanzierungslösung zu erarbeiten. Gleichzeitig will sich der Bundesrat die Möglichkeit an einen Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz offenhalten und den gesetzgeberischen Handlungsbedarf dazu prüfen > admin.ch 11.9.26.
Die Technologien für den Umbau des Energiesystems sind weitgehend vorhanden. Ob sie sich auch durchsetzen, entscheidet jedoch unter anderem die Gesellschaft. Wie soziale Innovationen dazu beitragen können, den Weg zu Netto-Null zu ebnen, wurde an der Paneldiskussion der fünften SWEET-Konferenz vom 1. September 2026 in Bern diskutiert > energeiaplus.com 11.9.26.
Direkt neben dem Flughafen Berlin Schönefeld haben Goldbeck Solar, Elysium Solar und die Berliner Stadtgüter die nach eigenen Angabe größte Agri-Photovoltaik-Anlage Deutschlands mit Ackerbau in Dienst gestellt. Auf rund 76 Hektar Fläche der Berliner Stadtgüter GmbH (BSG) im Ortsteil Selchow der Gemeinde Schönefeld (Brandenburg) entstand in elfmonatiger Bauzeit eine Agri-Photovoltaik-Anlage mit 74.064 Solarmodulen. Mit einer Leistung von rund 48 Megawatt sie nach Angaben der Projektbeteiligten die deutschlandweit größte ihrer Art in Verbindung mit Ackerbau – größere Anlagen etwa in Tützpatz (Mecklenburg-Vorpommern) kombinieren die Solarstromproduktion zumindest teilweise mit Nutztierhaltung > pv-magazine.de 10.9.26.
Im Gebiet Plattischachen in der Urner Gemeinde Gurtnellen ist am Mittwoch der bislang größte Batteriespeicher der Schweiz eingeweiht worden. Dies teilten die beiden beteiligten Unternehmen Axpo und Energie Uri mit. Es handelt sich um zwei Batteriespeicher, die in unmittelbarer Nähe zueinander errichtet wurden. Der Großspeicher von Axpo weist dabei eine Leistung von 50 Megawatt auf und der von Energie Uri 8,4 Megawatt. Zum Baustart des Speicherprojekts vor knapp einem Jahr teilte Axpo mit, dass es sich um einen Zwei-Stunden-Speicher handeln wird. Die Systeme dafür stammen von Fluence. Die Investitionssumme liegt im zweistelligen Millionenbereich > pv-magazine.de 10.9.26.
Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den Aufbau von Elektroden in Batterien so verändert, dass die Batteriezellen 10 bis 15 Prozent mehr Energie bei gleichem Gewicht speichern können. Das gelang ihnen, indem sie die Beschichtungsdicke der Batterieelektroden – beispielsweise von Lithium-Ionen-Batterien – um mehr als das Dreifache erhöhten, wodurch sich gleichzeitig die Anzahl der Stromableiter in der Batteriezelle reduziert. Die neue Elektroden-Architektur setzte das Forschungsteam in industrienah gefertigten Lithium-Ionen Pouch-Zellen um. Des Weiteren übertrugen sie das Konzept erfolgreich auf Zink-Ionen- und Natrium-Ionen-Batteriezellen > ise.fraunhofer.de 9.9.26.
Konsumentinnen und Konsumenten sollen den Strom möglichst dann nutzen, wenn viel davon vorhanden ist. «Sonne scheint» heisst der neue dynamische Tarif, den der Berner Energiekonzern BKW ab dem nächsten Jahr anbietet. BKW-Chef Robert Itschner erklärt, wie es funktioniert: «Sie haben in den Sommermonaten ab Mittag einen Rabatt auf dem Netznutzungstarif. Das sind entweder 20 Prozent oder 40 Prozent, abhängig davon, wie stark die Sonne scheint. Basierend auf dem Wetterbericht des Vortags wird dies festgelegt» > srf.ch 7.9.26.
Der Ökostromversorger will das Photovoltaik-Kraftwerk im Eigenbestand halten. Ob ein Batteriespeicher zur Anlage ergänzt wird und der Solarstrom teilweise über einen PPA vermarktet wird, prüft Lichtblick derzeit noch. Auf einer Fläche von etwa 37 Hektar hat Lichtblick nahe dem thüringischen Mühlhausen rund 71.000 Solarmodule und 132 Wechselrichter installiert. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit 44,1 Megawatt Gesamtleistung ist das bislang größte, das das Unternehmen nun in Deutschland in Betrieb genommen hat > pv-magazine.de 5.9.26.
Große Flächen sind bei organischen Solarmodulen zwar schwer herzustellen, sie können aber beispielsweise in Fassaden oder Gewächshäusern eingesetzt werden. Forschende der Universität Freiburg und des Fraunhofer ISE haben ein 43,2 Prozent transparentes Modul entwickelt. Es punktet mit Flexibilität, Transparenz und der besonders guten Ökobilanz > industr.com 4.9.26.
Das bislang stark von Kohle abhängige Schwellenland will die Photovoltaik-Leistung bis 2029 um 100.000 Megawatt steigern. Fachleute sprechen von einem historischen Schritt. Indonesien, einer der größten Kohleproduzenten der Welt, will bei der Energiewende damit einen gewaltigen Sprung machen. Präsident Prabowo Subianto hat auf der Insel Bali ein Programm zum Bau von Solarkraftwerken mit insgesamt 100 Gigawatt installierter Leistung gestartet. Zum Vergleich: Bis 2029 soll damit mehr neue Solarkapazität entstehen, als das Land heute insgesamt an Kraftwerkskapazität besitzt > klimareporter.de 3.9.26.
Die weltweit mehr als 23.000 Großflugzeuge verbrauchen jährlich rund 350 Milliarden Liter Treibstoff und emittieren etwa 3 Prozent der menschgemachten CO2-Emissionen. Insbesondere für Langstreckenflüge über 4.000 km gibt es keine Alternative zu flüssigen Kraftstoffen, da nur diese eine ausreichend hohe Energiedichte bereitstellen. Die Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) hat nun einen wichtigen Meilenstein erreicht. Damit können künftig Methanol-to-Jet-Blendingkomponenten hergestellt und mit mindestens 50 Volumenprozent konventionellem Kerosin zu einem „Drop-in“-Kraftstoff gemischt werden - vollständig kompatibel und ohne Änderungen an Flugzeugen, Triebwerken oder der bestehenden Infrastruktur einsetzbar > ise.fraunhofer.de 3.9.26.
Ohne die inzwischen rund 20 Prozent Solarstrom im deutschen Strommix wären die Börsenstrompreise 2025 im Durchschnitt rund 20 Prozent höher ausgefallen. Dies geht aus einer Berechnung des Energieberatungsunternehmens Enervis im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) hervor. Dazu wurden die tatsächliche Entwicklung des Strommarkts und ein Vergleichsszenario ohne den bestehenden Photovoltaik-Anteil gegenübergestellt. Demnach verringerte Photovoltaik die Strombeschaffungskosten für Verbraucher, Gewerbe und Industrie um rund 15,7 Milliarden Euro. Nach den Berechnungen von Enervis lag die rechnerische Entlastung eines typischen Privathaushalts 2025 bei knapp 100 Euro. Ein Industriebetrieb mit einem jährlichen Stromverbrauch von zehn Gigawattstunden hätte ohne Photovoltaik im Strommix rund 235.000 Euro höhere Strombeschaffungskosten tragen müssen > solarserver.de 2.9.26.
Das Bundesamt für Energie (BFE) testet erstmals einen neuen Ansatz zur Förderung von Energieinnovationen in der Schweiz. Im Fokus stehen risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit transformativem Potenzial für die zukünftige Energieversorgung. Der Ansatz orientiert sich an ARPA-E (Advanced Research Projects Agency-Energy), einer Forschungsförderungsagentur des Energieministeriums der Vereinigten Staaten und unterstützt die Entwicklung von risikoreichen, transformativen Technologien. Dabei muss die Entwicklung auf konkrete Ziele ausgerichtet sein und die Kommerzialisierung muss von Beginn an mitgedacht werden > energeiaplus.com 1.9.26.
Die Solarmodulproduktion wird weltweit defizitär bleiben, erwartet eine Analyse von DNB Asset Management. Das würde auch die Pläne zu Produktionsansiedlungen in Europa verteuern. Solarmodulhersteller stehen wegen des anhaltenden Überangebots weiterhin unter starkem Margendruck. Das trifft nach einer Analyse der Norwegischen DNB Asset Management vor allem auf China zu > solarserver.de 1.9.26.
Der Schweizer Energiekonzern Alpiq treibt trotz eines deutlichen Ergebnisrückgangs den Ausbau seines europäischen Flexibilitätsgeschäfts voran. Das gesicherte Batteriespeicherportfolio ist auf mehr als 1.000 MW gewachsen und wird durch Pumpspeicherkraftwerke sowie Handels- und Kundenlösungen ergänzt > iwr.de 30.8.26.
Anfang des Jahres nahmen US-Spezialkräfte Venezuelas Staatschef Maduro fest. Nun soll es eine Vereinbarung über große Ölvorkommen geben. Gänzlich unklar ist, wie jene nachgewiesenen Ölreserven erschlossen werden sollen. Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert. Mit der Vereinbarung bringen die USA mehr als 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven unter ihre Kontrolle > spiegel.de 29.8.26.
Bund und Kantone treiben die energetische Erneuerung des Schweizer Gebäudeparks weiter voran: Im Jahr 2025 wurden über das Gebäudeprogramm rund 516,4 Millionen Franken an Fördergeldern ausgezahlt. Zusammen mit dem neu gestarteten Impulsprogramm verpflichteten Bund und Kantone im vergangenen Jahr Fördergelder in der Gesamthöhe von insgesamt 636,4 Millionen Franken > admin.ch 27.8.26.
Staubablagerungen sind eine bekannte Herausforderung für PV-Systeme in trockenen Regionen. Sie sorgen dafür, dass die Leistung der Module schnell absinkt und verursachen hohe Reinigungskosten. Forscherinnen und Forscher an der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) haben eine Beschichtung für Solarmodule entwickelt, die deren Leistungsfähigkeit aufrechterhalten und gleichzeitig Feuchtigkeit aus der Luft gewinnen soll > industr.com 26.8.26.
Aufgerissene Strassen in ganzen Quartieren zeigen es: Hier werden Leitungen verlegt. Die Leitungen sollen künftig Wärme zu den Häusern bringen. Der Ausbau von Fernwärmenetzen ist sichtbar, insbesondere in den Städten, aber zunehmend auch in ländlicheren Gemeinden. Mit der gemeinsamen Charta von 2022 haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden das Ziel gesetzt, diese Entwicklung zu beschleunigen. Vier Jahre später stellt sich die Frage: Welche Ergebnisse hat das Programm gebracht und wie helfen diese bei der Planung neuer thermischer Netze? Wo gelingt die Umsetzung gut – und wo braucht es zusätzliche Unterstützung? > energeiaplus.com 25.8.26.
Im solothurnischen Zuchwil eröffnet eine der grössten Kehrichtverbrennungsanlagen der Schweiz. Die Anlage der Kenova in Zuchwil SO gehört kapazitätsmässig zu den grössten Anlagen der Schweiz und ist aktuell die modernste ihrer Art. Jedes Jahr können hier bis zu 265'000 Tonnen Abfall verbrannt werden. Neu sind nur noch zwei statt vier Verbrennungslinien in Betrieb. Weil sie breiter und leistungsfähiger sind, braucht die Anlage weniger Energie für den Betrieb. Gleichzeitig wird aus dem Abfall mehr Energie gewonnen: Die Stromproduktion liegt rund 15 Prozent höher als in der alten Anlage. Der Abfall wird im Ofen bei 1000 Grad verbrannt. Hinter den Ofenwänden wird dadurch Wasser erhitzt und es verdampft. Dieser Dampf treibt die Turbinen an, welche Strom erzeugen. So produziert die Anlage jedes Jahr 160 Gigawattstunden Strom. Damit kann die Kenova 50'000 bis 60'000 Haushalte in der Region versorgen > srf.ch 24.8.26.
Eine Studie der deutschen Umweltorganisation BUND zeigt: Erneuerbare Energien senken den Strompreis und glätten Preisspitzen. Denn: Erneuerbare Energien sind der wirksamste Schutz gegen Preisschocks. Sie verhindern extreme Preisspitzen in Energiekrisen. Erneuerbare bleiben der wichtigste Hebel für die Emissionsminderung > sonnenseite.com 23.8.26.
Shell Energy Europe, Finanz Informatik und Finanz Informatik Technologie Service beziehen Strom aus dem Brandenburger Solarpark. DAL Deutsche Anlagen-Leasing hat die Finanzierung organisiert, PVX Energy den Solarpark gebaut. Der im Norden von Brandenburg gelegene Solarpark Halenbeck II verfügt über eine Leistung von rund 114 Megawatt. Die Anlage soll jährlich bis zu 120.000 Megawattstunden Strom liefern. Sie wurde außerhalb des EEG gebaut – der Strom geht per langjährigem Power Purchase Agreement (PPA) an Shell Energy Europe, Finanz Informatik und Finanz Informatik Technologie Service > pv-magazine.de 21.8.26.
Eine Feldstudie der Universität Hohenheim (D) zeigt, dass Gerste, Bohnen, Kartoffeln, Kohl und Mais ihre Photosynthese in Agri-Photovoltaik-Systemen anpassen – ihr Bedarf an Licht sinkt. Die Erkenntnisse sollen bei der Auswahl und Züchtung von Nutzpflanzen für Agri-Photovoltaik-Systeme helfen > pv-magazine.de 20.8.26.
Hitzewellen und Dürre haben zur Abschaltung mehrerer französischer Kernreaktoren geführt, während eine starke Solarstromerzeugung zur Stabilisierung des Netzes beigetragen hat. Da die Photovoltaik-Leistung nach Sonnenuntergang zurückgeht, könnten Batteriespeicher helfen, den hohen Abendbedarf zu decken und die Abhängigkeit von der Stromerzeugung aus Gaskraftwerken zu verringern > pv-magazine.de 19.8.26.
Mit mehr als drei Terawatt (TW) Leistung hat die Photovoltaik weltweit einen neuen Meilenstein erreicht. China ist Haupttreiber des jüngsten Ausbaus, aber auch Schwellenländer tragen zunehmend zum Wachstum bei. Angesichts des beschleunigten Zubaus werden Netzinfrastruktur, Energiespeicher und Nachfrageflexibilität entscheidend für die Integration der nächsten Welle an Solarkapazität sein > pv-magazine.de 18.8.26.
Das Energieunternehmen Münch Energie hat gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, den größten in Betrieb befindlichen Batteriespeicherverbund Deutschlands offiziell eingeweiht. Die Anlage bei Leuna/Krumpa im Saalekreis verfügt über eine Leistung von 250 Megawatt und eine Speicherkapazität von rund 500 Megawattstunden. Noch in diesem Jahr soll sie auf 800 Megawattstunden erweitert werden > www.umweltdialog.de 17.8.26.
Dänemark verabschiedet die Kohle bis 2028, stellt bis 2030 sein Gasnetz vollständig auf erneuerbares Gas um und lässt vier von fünf neu zugelassenen Autos batterieelektrisch fahren. Und die Strompreise sinken. Ausgerechnet ein Land ohne nennenswerte Wasserkraft, direkt neben Deutschland. Der Unterschied liegt weniger in einzelnen Technologien als in einer grundsätzlich anderen Denkweise über das Gesamtsystem. „Ein Stromsystem, in dem die günstigen Erneuerbaren die Preise setzen, ist keine ferne Utopie, sondern zum Greifen nah“, so das Fazit der Autoren. Mehr noch: Das zu 100 Prozent erneuerbare Stromsystem werde günstiger als das heutige Mischsystem aus fossiler und erneuerbarer Erzeugung. Voraussetzung sei allerdings, dass Deutschland „die richtigen regulatorischen Weichen“ stelle > www.umweltdialog.de 16.8.26.
Die deutsche Bundesregierung will private Solaranlagen stärker in den Strommarkt integrieren. Das ist richtig. Doch bevor die feste Einspeisevergütung für neue Anlagen entfällt, muss die Alternative funktionieren. Direktvermarktung muss für Haushalte einfach, wirtschaftlich und verlässlich nutzbar sein - von Matthias Martensen, CEO und Mitgründer von Ostrom > pv-magazine.de 13.8.26.
Massenhaft Quallen haben den Betrieb des grössten französischen Atomkraftwerks Gravelines durcheinander geworfen. Drei Reaktoren wurden wegen der Tierchen komplett heruntergefahren, ein weiterer arbeitet nur teilweise, teilte der französische Betreiber EDF mit. «Mehrere Tonnen Quallen» drangen in die Meerwasser-Pumpstationen ein und verstopften die Filtertrommeln, erklärte eine Sprecherin > srf.ch 12.8.26.
Die Energiewende stützt sich vor allem auf zwei wichtige Entwicklungspfade: den Ausbau erneuerbarer Erzeugung und das Elektrifizieren von Wärme und Mobilität. Mit jedem Fortschritt wächst jedoch auch der Bedarf an effizienter Speicherung – Angebot und Nachfrage müssen im Gleichgewicht bleiben. Elektroautos kommt hier eine Schüsselrolle zu: Sie nehmen zeitlich steuerbar Energie auf und können sie bei Bedarf in Gebäude und Netz zurückspeisen. Bidirektionales Laden schließt mit bereits verfügbaren Ressourcen Ressourcen Lücken. E3/DC liefert einen Überblick zu den Chancen und Herausforderungen > industr.com 12.8.26.
Solarenergie wird diesen Sommer im Überfluss produziert. Die Anschaffung von Speicherbatterien lohnt sich mehr denn je. Im Juli hat die Produktion von Solarenergie im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent zugenommen. Das zeigen Daten des Informationsdienstes Swiss Energy-Charts. Diese Steigerung lässt sich mit der aussergewöhnlichen Sonneneinstrahlung erklären, aber auch mit der kontinuierlichen Zunahme der Anzahl von Photovoltaikanlagen im ganzen Land > srf.ch 11.8.26.
Der Ausbau der Windenergie in den USA kommt trotz politischer Unsicherheit unter der Trump-Regierung weiter voran. Auf Bundesebene bremsen Baustopps und verzögerte Genehmigungen einzelne Projekte, während der Markt in der Fläche weiter wächst. Windturbinenhersteller wie Nordex profitieren von dieser Entwicklung mit neuen Großaufträgen. Nach Angaben des Global Wind Energy Council (GWEC) installierten die USA 2025 rund 6.900 MW neue Windkraftleistung – der zweithöchste Zubau weltweit hinter China. Windkraftanlagen erzeugten im selben Jahr laut der US-Energiebehörde EIA rund 464.000 GWh Strom. Die Stromerzeugung aus Wind erreichte zusammen mit der Solarstromerzeugung einen Rekordanteil von 17 Prozent an der gesamten US-Stromerzeugung > iwr.de 10.8.26.
Erstmals seit 2023 exportiert Deutschland wieder mehr Strom in andere Länder als es aus dem Ausland bezieht. Erneuerbare Energieträger spielen dabei eine wesentliche Rolle. Im ersten Quartal stammten 53,3 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien, ein Plus von 13,9 Prozent. Deutschland exportierte damit mehr Strom als es importierte > zdfheute.de 9.8.26.
Das amerikanische Unternehmen Source Energy und die Forschungsorganisation Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE haben gemeinsam eine neue Produktreihe für Weltraum-Satelliten basierend auf Silizium-Solarzellen entwickelt. Die Photovoltaik-Module und -Flügel nutzen eine besondere Verschaltung für die Solarzellen. In Kombination mit kostengünstigen Silizium-Solarzellen können die Module zu deutlich geringeren Kosten gefertigt werden, als es mit der momentan im Weltraumsektor vorherrschenden III-V-Standardtechnologie möglich ist > ise.fraunhofer.de 5.8.26.
Ein hoher Anteil an Wind- und Solarenergie im Netz hält den Strompreis in Energiekrisen stabil und gleicht extreme Schwankungen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Beratungsunternehmens Montel Analytics, die im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt wurde. In der Kurzstudie »Stabil statt fossil: Wie ein System aus erneuerbaren Energien und Flexibilitäten den Strompreis senkt und Energiepreiskrisen abfedert« wird gezeigt, dass die Dekarbonisierung des Energiesektors diesen gegenüber Preisschocks resilienter macht und den Energiemarkt langfristig stabilisiert > photon.info 5.8.26.
Wegen enorm niedriger Pegelstände stand Ungarns AKW Paks nur knapp vor einem kompletten Ausfall. Der Regierungschef rief die Menschen in der aktuellen Hitzewelle zum Stromsparen auf. Auch in Rumänien beeinträchtigen die niedrigen Pegelstände die Energieversorgung. Ein Reaktor im AKW Cernavodă und auch Wasserkraftwerke produzieren wegen der Dürre weniger Strom als sonst. Die rumänische Marine hatte einen Felsen in der Donau gesprengt, um mehr Wasser zum Kraftwerk zu leiten > spiegel.de 4.8.26.
Die deutsche Sono Motors stellt ihre Geschäftstätigkeit ein und beantragt Insolvenz. Das B2B-Geschäft mit solaren Fahrzeuglösungen war letztendlich wirtschaftlich nicht tragfähig. Das Unternehmen stellte zum 31. Juli ihr operatives Geschäft ein. Es atte sich ab 2016 der Entwicklung des Solar-Elektroautos Sion gewidmet, diese aber wegen mangelnder Nachfrage und fehlender Finanzierung beenden müssen. Ab 2024 konzentrierte sich Sono Motors stattdessen auf das B2B-Solargeschäft, musste jetzt aber auch dort die Segel streichen > solarserver.de 3.8.26.
Europaweit wächst der Anteil der Photovoltaik weiter und erreichte in den Monaten Mai, Juni und Juli konstant mehr als 20 Prozent, wie Energy-Charts vom Fraunhofer ISE ermittelte. In der Schweiz waren es immerhin mehr als 25 Prozent. Solarstrom-Anteil an der Last in Deutschland erstmals drei Monate in Folge über 30 Prozent. Den absoluten Rekord stellte jedoch Lettland mit 49 Prozent im Juni auf. Unter dem EU-Schnitt liegen dagegen die Werte in Frankreich und Italien - von Sandra Enkhardt > pv-magazine.de 3.8.26.
Seit Anfang August liegen in Deutschland die festen Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen in der Teileinspeisung zwischen 5,44 und 7,70 Cent pro Kilowattsunde. Volleinspeiser erhalten zwischen 10,24 und 12,22 Cent pro Kilowattstunde. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Einspeisevergütung für PV-Anlagen bis 2030 dann ganz abschaffen. So steht es in ihrem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Entwurf für das EEG 2027. Noch gibt es die feste Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowatt allerdings. Turnusmäßig wird sie für neu in Betrieb genommene Anlagen zum 1. August um ein Prozent gesenkt - von Sandra Enkhardt > pv-magazine.de 2.8.26.
Die anhaltende Hitze hat Auswirkungen auf den Betrieb des Kernkraftwerks Beznau in Döttingen AG. Die anhaltende Hitze hat Auswirkungen auf den Betrieb des Kernkraftwerks Beznau in Döttingen AG. Nachdem die Temperatur der Aare am Freitag erneut die Marke von 25 Grad Celsius erreicht hatte und auch für morgen Samstag keine ausreichende Abkühlung in Sicht ist, hat die Betreiberin Axpo beide Reaktoren vorübergehend heruntergefahren. Wie die Axpo mitteilt, wird die Temperatur der Aare laufend überwacht. Sobald eine Abkühlung des Flusses absehbar sei, könne die Wiederinbetriebnahme von Block 1 geplant werden. Block 2 bleibe unabhängig davon vorerst ausser Betrieb > srf.ch/news 1.8.26.
Mit dem starken Ausbau der Photovoltaik rückt eine neue Phase in den Fokus: der nachhaltige Erhalt und der optimale Betrieb bestehender Anlagen. Der Solar-Betriebskongress greift diesen Wandel auf und stellt den effizienten Anlagenbetrieb ins Zentrum. Der Solar-Betriebskongress fokussiert sich auf die zentralen Themen des effizienten Anlagenbetriebs: von Grundlagen und Betriebsführung über rechtliche Aspekte und Versicherungen bis hin zu Monitoring, Inspektion, Reinigung und konkreten Praxisbeispielen. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Betreiber von Anlagen und Portfolios, Industrieunternehmen, Immobilienwirtschaft, Asset Manager, Facility Manager, technische Abteilungen, Energieversorgungsunternehmen, Behörden, Anbieter von Unterhaltsdienstleistungen und Fachmedien > tagesanzeiger.ch 31.7.26.
Künftig soll mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammen. Neue Regulierung sorgt dafür, dass sich die Einspeisevergütungen für die Produzenten stärker am Markt orientieren und das Stromnetz effizienter genutzt wird. Für diesen Wandel müssen einerseits die Rahmenbedingungen für die erneuerbare Stromerzeugung marktnäher ausgestaltet werden. Dies bedeutet, dass sich die Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom stärker an den Preisen orientieren, die am Markt gezahlt werden. Andererseits braucht es mehr Flexibilität bei der Stromerzeugung und beim Verbrauch, da die Produktion aus Sonne und Wind je nach Wetter und Tageszeit stark schwankt > energeiaplus.com 31.7.26.
Die fossile Infrastruktur enthält riesige Mengen Stahl und Kupfer, beides dringend gebraucht für Windräder, Solarzellen und Stromleitungen. Eine EMPA-Studie zeigt, wie Recycling die Energiewende günstiger und sauberer machen könnte > ingenieur.de 30.7.26.
Im ersten Halbjahr 2026 gingen in Deutschland erstmals mehr Photovoltaik-Freiflächenanlagen als Gebäude-PV-Anlagen in Betrieb. Das geht aus einer Analyse der Fachagentur Wind und Solar hervor. Die Auswertung zeigt, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 4,1 Gigawat (GW) neue Solarleistung auf Freiflächen in Betrieb gingen. Das ist der bislang höchste Zubau an Solarparks in Deutschland in einem ersten Halbjahr. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2025 betrug der Zubau an Photovoltaik-Freiflächenanlagen noch knapp 3,1 GW > solarserver.de 29.7.26.
Das Waadtländer Start-up Sun-Ways verlegt Solarmodule zwischen Eisenbahnschienen. Ein Pilotprojekt in der Schweiz ist erfolgreich verlaufen. Gründer Joseph Scuderi erzählt, welche Hürden er bei der Umsetzung überwinden musste > tagesanzeiger.ch 28.7.26.
Das erste umfassende Ranking des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie zu globalen Integratoren von Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) führt Sungrow an, gefolgt von Tesla und CATL. Erstmals wurde 2025 weltweit mehr als 100 GW Batteriespeicherleistung installiert. Dieses Ranking konzentriert sich auf wechselstromintegrierte Batterie-Energiespeichersysteme, die als werkseitig montierte Lösungen zum Einsatz kommen. Diese vereinen die Batterie, Wechselrichter, Batteriemanagementsystem (BMS), Wärmemanagement und Steuerungssysteme in einem einzigen, an das Wechselstromnetz angeschlossenen Produkt > solarserver.de 27.7.26.
Erfahrungen aus modernen Agri-Solar-Projekten zeigen ein bemerkenswertes Bild: Auf Flächen unter Agri-Photovoltaikanlagen bleiben Pflanzenbestände häufig länger vital, grüner und widerstandsfähiger als auf vollständig ungeschützten Vergleichsflächen. Der deutsche Bundesverband Regenerative Mobilität und Versorgungssicherheit (BRM+V) vertritt zahlreiche Unternehmen, die im Bereich Agri-Solar sowie bei der Entwicklung und Umsetzung großtechnischer Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien tätig sind. Mehrere Mitgliedsunternehmen arbeiten derzeit an Projekten mit Flächengrößen von bis zu 500 Hektar. Erste Großanlagen wurden bereits erfolgreich umgesetzt, weitere befinden sich in Planung und Bau > sonnenseite.com 27.7.26.
Seit Anfang Jahr sind Solarstrombörsen für ganze Gemeinden erlaubt. Lupsingen BL packt die Chance und hat nun einen der grössten. Es ist ein ruhiges Dorf zwischen Jurahügeln unweit von Liestal mit knapp 1600 Einwohnerinnen und Einwohnern. Hier glänzen nicht nur auf vielen Dächern Solarstromanlagen, das Dorf glänzt auch bei der dezentralen Nutzung: Die hiesige «Lokale Elektrizitätsgemeinschaft» (LEG) ist mit 68 Mitgliedern eine der grössten der Schweiz > srf.ch/news 26.7.26.
Dänemark steuert seine Energiewende pragmatisch und schaut auf das Gesamtsystem statt nur auf Einzeloptimierung. So wurden hohe Erneuerbaren-Anteile möglich – und nun sinken auch die Strompreise. Kann es das geben? Ein Land ohne nennenswerte Wasserkraft, das die Kohle bis 2028 aus der Strom- und Wärmeerzeugung verbannt und sein Gasnetz bis 2030 vollständig auf erneuerbares Gas umstellen will. Ein Land, das nördlich von Deutschland liegt und trotzdem massiv Photovoltaik ausbaut > klimareporter.de 25.7.26.
Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet, dass erneuerbare Energien bereits 2026 weltweit mehr Strom erzeugen als Kohlekraftwerke. Die Photovoltaik führt dieses Wachstum an und soll im kommenden Jahr die Windenergie als zweitgrößte erneuerbare Stromquelle nach der Wasserkraft überholen. Wie aus dem nun veröffentlichten Electricity Mid-Year Update hervorgeht, wächst die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2026 um mehr als acht Prozent. Ihr Anteil an der globalen Stromerzeugung steigt so von 33 Prozent im Jahr 2025 auf 37 Prozent im Jahr 2027. Besonders dynamisch entwickelt sich die Photovoltaik > solarserver.de 24.7.26.
Weißer Wasserstoff (in der Natur vorkommend) galt als Joker der Energiewende, da sich seine unterirdischen Speicher quasi kostenlos nachfüllen. Forscher des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik haben nun erstmals nachgerechnet, wie schnell diese Produktion tatsächlich abläuft. Das Ergebnis liegt drastisch unter bisherigen Schätzungen > ingenieur.de 23.7.26.
Ein Essener Start-up setzt mittlerweile die ersten Projekte deutschlandweit um. Nach Angaben von Solar Markise ist das Produkt etwa 10 bis 15 Prozent teurer als herkömmlicher Sonnenschutz, doch die höhere Investition lohne sich durch die Einsparungen beim Strombezug nach und nach > pv-magazine.de 22.7.26.
Der chinesische Modulhersteller Longi hat mit einer Tandem-Solarzelle aus Silizium und Perowskit einen Zellwirkungsgrad von 35,5 Prozent erreicht. Der vom European Solar Test Installation (ESTI) zertifizierte Wert stellt laut Longi einen neuen Weltrekord dar. Dieser Erfolg baut auf einer Reihe weiterer Rekordwerte auf. Eine weltweite Übersicht der Solarzellen-Wirkungsgradrekorde wird unter der Leitung von Professor Martin Green an der University of New South Wales in Australien gepflegt. > photon.info 21.7.26.
Das Emirat Abu Dhabi treibt den Bau des aktuell größten Batteriespeicherprojekts der Welt voran. Rund ein Jahr nach dem Spatenstich hat BYD Energy Storage von Masdar einen ersten Großauftrag zur Lieferung von Batteriespeichersystemen erhalten. Das von Masdar und der Emirates Water and Electricity Company (EWEC) entwickelte Round-the-Clock-(RTC)-Projekt kombiniert eine 5,2-GW-Photovoltaikanlage mit einem 19-GWh-Batteriespeicher. Ab 2027 soll das Projekt erneuerbaren Strom rund um die Uhr bereitstellen können und damit eine neue Größenordnung bei der Kombination von Solarenergie und Speichertechnologie erreichen > iwr.de 18.7.26.
Ökostrom vom eigenen Dach: Wer Solarstrom erzeugt und in das Netz einspeist, erhält eine Vergütung – diese wollte die deutsche Wirtschaftsministerin Reiche ab 2027 für neue, kleine PV-Anlagen komplett abschaffen. Nach Kritik überarbeitete ihr Haus die Pläne. Geplant ist nun übergangsweise eine abgesenkte Einspeisevergütung für bis zu 36 Monate, bevor die Anlagenbetreiber auf Direktvermarktung umsteigen sollen. Es geht um kleine Solaranlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung, die ab 2027 errichtet werden > spiegel.de 18.7.26.
Die EU-Kommission hat ihren »Electrification Action Plan« vorgestellt. Mit diesem Plan soll die Elektrifizierung der Bereiche Gebäude, Industrie und Verkehr beschleunigt werden, um die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zu reduzieren. Konkret ist eine Verdopplung des Stromanteils am Endenergieverbrauch von aktuell 23 auf 46 % bis zum Jahr 2040 geplant. Derzeit importiert die EU mehr als 80 % ihres Gasverbrauchs und mehr als 90 % ihres Ölverbrauchs. Durch die Umsetzung des Elektrifizierungsziels sollen die Gasimporte um über 70 % und die Ölimporte um 40 % gesenkt werden, wodurch sich die Importkosten für fossile Brennstoffe bis 2040 um 260 Milliarden Euro pro Jahr reduzieren würden > photon.info 17.7.26.
Solarstrom ist in einstrahlungsreichen Regionen dank Batteriespeicher heute schon günstiger als fossiler Strom - und zwar rund um die Uhr. Die UN-Organisation IRENA prognostiziert einen weiteren Kostenrückgang auf unter 5 Cent je Kilowattstunde bis 2035. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch die Entwicklung der Batterietechnologie rasant verändert. So zeigt die Analyse, dass die Gesamtanschaffungskosten für PV seit 2010 um 87 % und für Onshore-Windenergie um 55 % gesunken sind. Bei Batteriespeichern betrage die Ersparnis sogar 93 %. Das verbessert auch die Energiebilanz der grünen Energien weiter. Kosten sinken weiter: 40 % bis 2035. Auch die Bauzeiten verkürzten sich. In den meisten Märkten erfolgten Genehmigungen und Netzanschluss deutlich schneller als bei neuen gasbetriebenen Alternativen > solarserver.de 14.7.26.
Der Verband unabhängiger Energieerzeuger (VESE) hat im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zur Revision der Energieförderungsverordnung (EnFV) Stellung genommen. Höhere Einmalvergütungen allein genügen demnach nicht. Es braucht vielmehr mit hoher Dringlichkeit ein grundsätzliches Umdenken bei den Förderinstrumenten – die Anpassung der Einmalvergütungen sei nur eine kurzfristige Sofortmassnahme. VESE schlägt für alle Leistungskategorien höhere Einmalvergütungen sowie eine Anhebung der hohen Einmalvergütung für Anlagen ohne Eigenverbrauch auf 550 Fr./kWp vor > srf.ch/news 14.7.26.
Wegen effizienterer Gebäude und mehr E-Autos hat die Schweiz 2025 weniger CO₂ ausgestossen. Die Treibhausgasemissionen aus Brennstoffen wie Heizöl und Gas sanken um rund fünf Prozent, jene aus Treibstoffen wie Benzin und Diesel um rund ein Prozent. Der Rückgang bei den Emissionen aus Brennstoffen betrug rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr > srf.ch/news 13.7.26.
In einem Interview mit Andreas Menne von Fraunhofer UMSICHT geht es um die Potenziale und Grenzen alternativer Kraftstoffe, den Stellenwert von grünem Wasserstoff und die Frage, in welchen Anwendungen flüssige Energieträger weiterhin gebraucht werden > industr.com 12.7.26.
Der Ausbau der Windenergie in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich angezogen. Grund für das Windwachstum ist v.a. der wiederbelebte Offshore-Ausbau. Bei der Photovoltaik ist im Vergleich zur Windenergie ein gegenläufiger Trend erkennbar. Die Zahl neu installierter Anlagen sank von 481.050 im ersten Halbjahr 2025 auf 386.254 im gleichen Zeitraum 2026, die neu installierte Leistung ging von 7.830,0 MW auf 7.409,5 MW zurück. Der Rückgang betrifft sowohl die Anlagenzahl als auch die installierte Leistung und hängt unter anderem mit einem nachlassenden Zubau kleinerer Dachanlagen im Zuge der politischen Diskussion um die künftige Streichung der EEG-Vergütung für Kleinanlagen zusammen > iwr.de 11.7.26.
In der Schweiz wird derzeit darüber diskutiert, ob das bestehende Neubauverbot für Kernkraftwerke aufgehoben werden soll. Vor diesem Hintergrund hat der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse die Förderkosten verschiedener Energiequellen verglichen und kommt zu dem Schluss, dass neue Kernkraftwerke weniger Förderung bräuchten als Dachsolaranlagen heute erhalten. Dabei hat der Verband keine eigenen Berechnungen angestellt, sondern aktuelle Datenbestände von Verbänden, Universitäten und Unternehmen herangezogen. Im Ergebnis vergleicht Economiesuisse somit die aktuellen Förderkosten besonders kleiner PV-Anlagen mit besonders hohen Anschaffungskosten, die in Städten mit besonders großzügigen Förderbedingungen installiert sind, mit den Kosten neuer Kernkraftwerke, die nach Einschätzung von Axpo frühestens ab dem Jahr 2050 Strom liefern könnten. Für einen etwas realistischeren Vergleich hätte der Verband auf die ebenfalls von Axpo durchgeführte Förderkostenanalyse zur Photovoltaik zurückgreifen können > photon.info 11.7.26.
In der Schweiz werden in den kommenden Monaten und Jahren grosse Mengen an Batterien installiert. Die grosse Welle an Projekten folgt jedoch erst noch: Bis 2030 sind weitere Speicherkapazitäten von mindestens 4350 MWh in Planung. Damit können rein rechnerisch über vier Millionen Haushalte während zwei Stunden mit Strom versorgt werden. Und laufend kommen neue Projekte hinzu. Denn: Batterien lohnen sich > srf.ch/news 10.7.26.
ÖBB und Burgenland Energie haben die Photovoltaik-Anlage mit 6,6 Megawatt Leistung in Donnerskirchen in Betrieb genommen. Der Solarstrom aus der nachgeführten Anlage wird direkt ins 16,7-Hertz-Bahnstromnetz eingespeist. Jährlich soll sie etwa 8,3 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen - von Sandra Enkhardt > pv-magazine.de 10.7.26.
Finanziell spricht für den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nichts gegen neue AKW. Die Zahlen sind aber umstritten. Marcel Tobler, Leiter Kommunikation bei der SES stört sich daran, dass die Analyse bei den Solaranlagen die kleinsten herauspicke, nämlich jene auf Hausdächern, die pro Quadratmeter mehr Fördergelder benötigen. Auf der anderen Seite würden die Autoren bei neuen AKW von einem Schönwetterszenario ausgehen - von Klaus Ammann > srf.ch/news 9.7.26.
Das Bundesamt für Energie (BFE) hat die neuen Statistiken zu den Rechenzentren in der Schweiz “Rechenzentren in der Schweiz –Stromverbrauch und Effizienzpotenzial” veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass der Energieverbrauch von Rechenzentren nur moderat gestiegen ist. Wie lässt sich erklären, dass der erwartete sprunghafte Anstieg ausgeblieben ist? > energeiaplus.com 8.7.26.
Der aktuelle Kostenbericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) für 2025 zeigt, dass erneuerbare Energien weltweit die günstigste Option für neue Stromerzeugung bleiben. Gleichzeitig verdeutlicht er ihre wachsende Bedeutung für Energiesicherheit, wirtschaftliche Stabilität und Resilienz > solarserver.de 6.7.26.
Neue Kernkraftwerke in der Schweiz seien nicht zwingend notwendig, um die Energiewende zu erreichen. Der bisherige Weg mit Wasserkraft und Solarenergie, ergänzt durch Windkraft und Speichertechnologien, sei ebenfalls machbar. Zu diesem Befund kommen 19 namhafte Energiespezialistinnen und Spezialisten von der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen. Dieses Institut ist das wichtigste Nuklearforschungs-Zentrum der Schweiz. Entsprechend gross ist das Gewicht der Studie, sofern man die Wissenschaft als legitime Stimme im politischen Diskurs betrachtet - von Matthias Heim > srf.ch/news 5.7.26.
Weg vom Lithium: Mit Tener Sodium präsentiert Catl ein natriumionenbasiertes Energiespeichersystem, das durch den Verzicht auf Lithium und den Einsatz weltweit verfügbarer Rohstoffe eine sichere, kosteneffiziente und nachhaltige Lösung für stationäre Großspeicheranwendungen bietet > photovoltaik.eu 5.7.26.
Die Gemeinde Vaduz hat rund 2.100 Quadratmeter überdacht, um knapp 400 Megawattstunden Sonnenstrom im Jahr zu gewinnen. Das ambitionierte Projekt wurde erstaunlich zügig realisiert. Von der Unterzeichnung des Vertrags bis zur Inbetriebnahme verging nur ein Jahr. Die Anlage leistet 312 Kilowatt und erzeugt jährlich knapp 400 Megawattstunden Solarstrom. Insgesamt wurden 600 Solarmodule auf 15 Faltdachbahnen installiert. Die rund 2.100 Quadratmeter große Parkfläche bleibt für Autos vollständig nutzbar. Zum Einsatz kam die Helioflex-Technik von DHP Technology > photovoltaik.eu 4.7.26.
Das Projekt wird durch die Installation von Stromspeichern mit einer Kapazität von bis zu 25 Megawattstunden ergänzt. Ein Lichtemissionsgutachten bestätigt, dass die Module den Luftverkehr nicht durch Blendung beeinträchtigen. Auch die Radarverträglichkeit sowie sicherheitsrelevante Einrichtungen für den Flugverkehr und die Navigation wurden umfassend geprüft. Die Anlage wurde im sogenannten Power-Purchase-Agreement-(PPA)-Modell durch die Firma ZPV errichtet und wird die nächsten 25 Jahre durch sie betrieben. Der produzierte Strom wird vollständig in das Netz des Flughafens eingespeist und deckt rund 16 Prozent des Jahresverbrauchs des Airports von 93,3 Millionen kWh ab > photon.info 3.7.26.
Die Ära fossiler Energieträger neigt sich dem Ende zu. Auf der diesjährigen Leitmesse der solaren Energiewende (siehe Solarmedia vom 23. Juni 2026) demonstrierten 2.650 Aussteller den mehr als 100.000 Besuchern, wie die Energieversorgung vollständig mit Erneuerbaren funktioniert – ganz ohne Verbrennungsprozesse > photovoltaik.eu 1.7.26.
Die westschweizer Proxipel hat bei ihrem Partner Lémanpellet die erste mobile Proxiflex-Anlage zur Pelletproduktion eingeweiht. Ziel ist es, forstwirtschaftliche Abfälle vor Ort zu verarbeiten und in Pellets umzuwandeln. Proxipel will so die durch den Transport verursachten CO2-Emissionen reduzieren > punkt4.info 29.6.26.
Energie mit Signalwirkung: Sechs Monate nach ihrer Inbetriebnahme entwickelt sich die weltweit größte Photovoltaikanlage auf einem Stadiondach zu einem der sichtbarsten Symbole für erneuerbare Energien im internationalen Sport. Auf dem Dach des SIGNAL IDUNA PARK, der Heimspielstätte des deutschen Bundesligisten Borussia Dortmund, setzt das Projekt neue Maßstäbe für nachhaltige Energieversorgung im Profifußball > sonnenseite.com 28.6.26.
Stauseen sind weniger gefüllt, in Flüssen fliesst teilweise so wenig Wasser, dass AKW nicht richtig gekühlt werden können. Das wird für die Energieversorgung zunehmend zum Problem. Das AKW Beznau halbiert wegen zu warmer Aare seine Produktion für mindestens zwei Tage. Greenpeace warnt, das AKW müsse bei anhaltender Hitze vollständig abgeschaltet werden. Auch Frankreich drosselt mehrere Atomkraftwerke wegen Umweltauflagen an der Rhone > tagesanzeiger.ch 27.6.26.
Der deutsche Bundesverband Neue Energiewirtschaft hat, ähnlich wie vor Pfingsten, als lange Phasen mit negativen Strompreisen anstanden, die Bundesregierung erneut zum Handeln aufgefordert. Die Maßnahmen, die dem Strommarkt in der aktuellen Hitzeperiode helfen würden, sind recht ähnlich. Auch bei Hitzeflaute würde es demnach helfen, wenn große Batteriespeicher schneller ans Netz gebracht würden. Dazu braucht es eine Beschleunigung von Netzanschlüssen und Genehmigungen. Auch bei den Heimspeichern, die immerhin bereits über mehr als 20 Gigawattstunden Kapazitäten verfügen, wäre eine systematische Marktintegration sinnvoll und hilfreich > pv-magazine.de 27.6.26.
Die meisten Solarmodule erzeugen Strom. Forschende der Universität Cambridge verfolgen einen anderen Ansatz. Ihr Solarreaktor nutzt Sonnenlicht direkt, um Kunststoffabfälle in Wasserstoff und wertvolle Chemikalien umzuwandeln. Das Besondere daran: Die Technologie hat erstmals den Sprung aus dem Labor geschafft. Ein rund ein Quadratmeter großer Reaktor wurde unter realen Freiluftbedingungen erfolgreich getestet. Damit rückt eine industrielle Nutzung einen Schritt näher > ingenieur.de 26.6.26.
Noch nie waren so vielen Menschen in Deutschlands Branchen der erneuerbaren Energien beschäftigt wie 2025. Doch der sich abzeichnende energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung könnte Tausende von Jobs gefährden, befürchten die Autor:innen einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Windenergie stellt mit 172.000 Beschäftigten mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien. Weitere wichtige Säulen sind die Biomasse mit rund 97.000 Personen sowie die Solarenergie mit einer Beschäftigung knapp unter der Marke von 90.000 Personen > solarserver.de 25.6.26.
Krisen und Kriege können nur so lange auf die Energiepreise, auf Konjunktur und Arbeitsmarkt durchschlagen, wie fossile Energieträger noch das bestimmende Element der Preissetzung stellen. Doch das ändert sich: „Wind- und Solaranlagen mit sehr geringen variablen Betriebskosten verdrängen teure Gaskraftwerke zunehmend aus der preissetzenden Position – und machen den Strompreis damit stabiler und planbarer“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Dieser Effekt ist bereits heute messbar“ > pv-magazine.de 25.6.26.
Das exponentielle Wachstum von Sonnen- und Windenergie wird die alten fossil-atomaren Energiequellen mehr und mehr verdrängen. 2025 haben die Erneuerbaren erstmals mehr Energie erzeugt als die Kohle. Noch schneller als die Künstliche Intelligenz wachsen die Erneuerbaren Energien, auch wenn die KI viel Strom verbraucht. Beim Energieverbrauch haben wir allerdings global eine recht paradoxe Situation - von Franz Alt > sonnenseite.com 24.6.26.
Im Jahr 2025 wuchs der globale Photovoltaik-Markt um 12 Prozent an. Das ist ein deutlich geringerer Anstieg als in den Jahren zuvor. Für dieses Jahr erwartet der Bericht „Global Solar Market Outlook 2026–2030“ ein Schrumpfen des Marktes um 8 Prozent. Im Jahr 2025 erreichte die Solarstromerzeugung 2.778 TWh und deckte damit rund 9 % des weltweiten Bedarfs. Die weltweite Gesamtleistung der Solaranlagen überschritt Anfang 2026 die 3-TW-Marke und verdreifachte sich damit in nur vier Jahren > solarserver.de 23.6.26.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE meldet gleich zwei technologische Fortschritte für die Energiewende. Während Forschende mit einem neu entwickelten Photovoltaik-Modul einen Weltrekord-Wirkungsgrad von 34,4 Prozent erreicht haben, startet gleichzeitig ein neues Forschungsprojekt zur Entwicklung besonders effizienter PV-Hybridspeicher mit bidirektionaler Gleichstromladung für Elektrofahrzeuge. Das neue Rekordmodul basiert auf III-V-Germanium-Solarzellen des Unternehmens AZUR SPACE Solar Power und nutzt eine vom Fraunhofer ISE weiterentwickelte Schindel-Matrix-Technologie zur Zellverschaltung. Mit einem Wirkungsgrad von 34,4 Prozent übertrifft das Forschungsteam den erst Anfang 2026 aufgestellten eigenen Rekord von 34,2 Prozent > solarbranche.de 22.6.26.
In Leipzig ist Deutschlands größte Solarthermieanlage offiziell in Betrieb gegangen. Die rund 13.000 Solarkollektoren der ebenerdig errichteten Anlage werden künftig zur Fernwärmeversorgung der Stadt beitragen. Sie zählt zu den größten Solarthermie-Projekten weltweit. Mit dem solaren Heizkraftwerk speisen die Leipziger Stadtwerke CO₂-freie Wärme direkt in das Fernwärmenetz ein. Das Projekt gilt als wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und zeigt, welche Rolle Solarthermie künftig in kommunalen Wärmenetzen spielen kann > sonnenseite.com 21.6.26.
China erntet jetzt die Früchte einer jahrzehntelangen konsequenten Industriepolitik, sagt Eicke Weber. Der führende deutsche Energiewendeforscher über die Boombranche Photovoltaik und Deutschlands Chancen, hier wieder Anschluss zu finden. Und weiter: "Ich sehe noch nicht, dass der Ausbau der Solarenergie in China ernste Probleme hat. Er wird erstens inzwischen sehr stark dezentral geplant, und zweitens rüstet China beim Bau von Stromspeichern enorm auf, um so verlässlich Strom liefern zu können. Das Land ist ja auch beim Bau von Batterien Technologie- und Weltmarktführer. Das wird es zu nutzen wissen" > klimareporter.de 19.6.26.
Haben sich in Deutschland vor fünf Jahren noch rund 68 Prozent der Wechselkunden für einen Ökostromtarif entschieden, so sind es inzwischen bereits 81 Prozent – zumindest was die über das Vergleichsportal Verivox abgeschlossenen Stromverträge betrifft. „Nicht immer müssen Umwelt- und Klimaschutz das Hauptmotiv für den Abschluss eines Ökostromtarifs sein. In vielen Fällen sind Angebote, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt, inzwischen auch am günstigsten“, so Experte Thorsten Storck. Aktuell liegt der deutsche Haushaltspreis für Strom im Schnitt bei rund 31,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die günstigsten Ökostromtarife kosten dagegen nur 21,9 Cent pro kWh. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh kann durch den Wechsel vom durchschnittlichen Stromtarif zum günstigsten Ökostromtarif rund 400 Euro pro Jahr sparen > sonnenseite.com 17.6.26.
Große Langzeitstudie: Forscher haben analysiert, wie sich das Wohlbefinden der Bewohner von rund 120.000 US-Haushalten entwickelte, als in der Nähe Windräder gebaut wurden. Die Ergebnisse entkräften Sorgen von Windkraftgegnern > spiegel.de 17.6.26.
Trotz der seit März 2026 erhöhten Gaspreise gehören die Strommarktpreise in Spanien weiterhin zu den niedrigsten in Europa, so der Energie-Thinktank Ember. Der starke Ausbau erneuerbarer Energien im iberischen Stromnetz habe die Kopplung zwischen Gas- und Strompreisen erheblich abgeschwächt. In jedem der ersten vier Monate dieses Jahres zählten Spanien und Portugal demnach zu den drei EU-Ländern mit den niedrigsten Strompreisen im Day-Ahead-Handel. Im stärker von Gas abhängigen Italien lagen die Strompreise im März im Durchschnitt bei 143 €/MWh und damit dreimal so hoch wie in Spanien mit 42 €/MWh > photon.info 16.6.26.
Der traditionelle deutsche Energie-Projektentwickler Juwi reagiert auf den zunehmenden wirtschaftlichen Druck in der Branche mit einer umfassenden Restrukturierung. Das Unternehmen will seine Organisationsstruktur verschlanken, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich stärker auf profitable Kernmärkte konzentrieren. Im Zuge der Neuausrichtung werden in Deutschland 280 Stellen abgebaut. Zudem wird die Geschäftsführung neu aufgestellt > iwr.de 15.6.26.
Netto-null-Ziel: Anwohnende und Stadt haben aus über 200 Eingaben die besten Ideen für das Pilotquartier Netto-Null in Binz und Alt-Wiedikon ausgewählt. Ab November wird final abgestimmt > tagesanzeiger.ch 14.6.26.
Der weltweite Ausbau von Batteriespeichern hat 2025 einen neuen Rekord erreicht. Nach einer aktuellen Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr weltweit Batteriespeicher mit einer Leistung von 108 Gigawatt (GW) neu installiert. Das sind rund 40 Prozent mehr als 2024. Damit übertreffen die jährlichen Speicherzubauten inzwischen sogar den historischen Höchstwert bei den weltweiten Zubauten von Gaskraftwerken. Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch stark gesunkene Kosten und den wachsenden Bedarf an Flexibilität in Stromsystemen mit einem steigenden Anteil von Wind- und Solarenergie. Nach Angaben der IEA sind die Kosten für Batteriespeicher seit 2010 um mehr als 90 Prozent gesunken > iwr.de 14.6.26.
Die 10,896 TWh Solarstrom trugen damit im Vormonat rund 32,5 Prozent zur öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland bei. Die Photovoltaik war mit Abstand die größte Stromerzeugungsquelle im Mai, gefolgt von der Windkraft, die an Land und auf See 21 Prozent beitrug. Bei den knapp elf TWh ist kein Photovoltaik-Eigenverbrauch berücksichtigt > pv-magazine.de 13.6.26.
Ohne eine erweiterte Herstellerverantwortung lässt sich das Recycling kristalliner Solarmodule nicht umsetzen, so eine Studie der Universität Adelaide. Der einfache Grund: Recycling ist um ein Vielfaches teurer als Deponieren. Deshalb brauche es weltweit Vorgaben wie die WEEE-Richtlinie der EU > pv-magazine.de 12.6.26.
Axpo treibt ihre Expansion im deutschen Markt für erneuerbare Energien voran: Die Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Borgdorf-Seedorf (30 Megawattpeak) und Eisendorf (15 Megawattpeak) sind seit Mai in Betrieb. Mit diesen Projekten beweist das Schweizer Energieunternehmen seine Kompetenz beim Ausbau der erneuerbaren Energien und unterstützt die Energiewende in Deutschland > strom.ch 11.6.26.
Europa legt zu bei den Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien. Europäische Produzenten könnten den Binnenmarkt bereits vollständig mit Windkraftanlagen, E-Autos und Wärmepumpen versorgen, kommt ein Bericht der Denkfabrik Ember zum Schluss. SRF-Wirtschaftsredaktor und Energiespezialist Klaus Ammann hat sich den Report angeschaut > srf.ch/news 10.6.26.
Der Solarboom in afrikanischen Ländern findet längst statt – auch jenseits der Statistiken. Zwar bleibt Südafrika der größte Photovoltaik-Markt des Kontinents. Doch laut Importanalysen gingen zuletzt rund 82 Prozent der Solarmodule in andere afrikanische Länder. Dabei unterscheidet sich die Logik des afrikanischen Photovoltaik-Marktes fundamental von vielen europäischen Debatten. In Ländern wie Nigeria konkurriert Solarenergie nicht in erster Linie mit günstigem Netzstrom. Sie konkurriert mit Dieselgeneratoren. Und genau darin liegt das eigentliche Momentum. Statt jahrzehntelang auf den langsamen Ausbau zentraler Stromnetze zu warten, entstehen dezentrale Versorgungssysteme direkt vor Ort > pv-magazine.de 10.6.26.
Im deutschen Sachsen-Anhalt ist ein Solarpark mit 54 Megawatt Leistung in Betrieb gegangen. Er soll der Standortgemeinde Gerbstedt jährlich knapp 90.000 Euro zusätzliche Einnahmen bringen, wie der Betreiber wpd erklärte. Das Besondere ist jedoch, dass sich die Photovoltaik-Anlage den Netzanschluss mit einem seit langem bestehenden Windpark mit 26,4 Megawatt teilt - von Sandra Enkhardt > pv-magazine.de 9.6.26.
2012 lautete die „Burning Ambition“: 300 Gigawatt pro Jahr bis 2025. Heute wird diese einst „verrückt“ genannte Vision mit sagenhaften 698 Gigawatt weltweitem Solar-Zubau pro Jahr sogar mehr als verdoppelt, und dieser könnte sich weiter vervielfachen - von Karl-Heinz Remmers > pv-magazine.de 9.6.26.
Die Stadt Zürich erhöht die Förderbeiträge für Solaranlagen. Neu werden auch Batteriespeicher in Verbindung mit bestehenden und neuen Photovoltaikanlagen gefördert. Damit soll der Eigenverbrauch des Solarstroms und dessen Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Die Förderbeiträge werden über den Stadtzürcher Energieversorger ewz ausgezahlt > punkt4.info 8.6.26.
Eine russische Drohne soll eine Anlage in der Nähe des Atomkraftwerks Tschernobyl getroffen haben. Die Internationale Atomenergiebehörde zeigt sich besorgt, Selenskyj nennt die Attacke »extrem niederträchtig« > spiegel.de 7.6.26.
Drohnenangriff auf von Russland besetztes Kraftwerk: Erstmals seit April 2024 wurde das Gelände des Kernkraftwerks Saporischschja von einer Drohne getroffen. Russland macht die Ukraine für den Angriff verantwortlich. Die Atomenergiebehörde IAEA pocht auf Zutritt zur getroffenen Halle > spiegel.de 31.5.26.
Solaranlagen liefern auf den Schweizer Hausdächern aktuell viel Strom – das birgt auch Herausforderungen. Über 300’000 Solaranlagen produzieren in der Schweiz inzwischen Sonnenstrom. Das sei grundsätzlich eine erfreuliche Entwicklung, meint Matthias Egli, Geschäftsführer von Swissolar, dem Verband der Solarindustrie. «Fakt ist aber, dass die Nachfrage und Produktion noch nicht optimal abgestimmt sind» > srf.ch/news 30.5.26.
Dank einer mikroskopisch strukturierten Glasoberfläche, die Lichtstrahlen diffus streut, sind die neuen Solarmodule von Megasol besonders blendarm. Ein Zertifikat der Berner Fachhochschule (BFH) soll Blendgutachten ersetzen. Der Schweizer Spezialist für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV), Megasol, hat blendarme Solarmodule auf den Markt gebracht. Denn laut Unternehmen wird Blendarmut zum entscheidenden Kriterium für die Akzeptanz von Photovoltaik im urbanen Raum. Die neuen Photovoltaik-Module mit ZRM+-Oberfläche gibt es als gerahmte Modelle und auch für das gebäudeintegrierte PV-System Level Up > solarserver.de 30.5.26.
Besitzerinnen und Besitzer von Solaranlagen können ihren Strom an Quartierbewohner verkaufen, die keine Solarpanels haben. Denn: In der Schweiz wird zeitweise derart viel Solarstrom produziert, dass ihn die Elektrizitätswerke nicht mehr abnehmen können. Gerade im Sommer zahlen EW oft nur noch minimale Tarife für den PV-Strom. Nebst den LEG können hier auch Stromspeicher helfen, indem sie überschüssigen Strom speichern. Die Akkupreise sind in den letzten Jahren massiv gesunken. Christophe Ballif, Photovoltaik-Experte an der EPF Lausanne, hat beobachtet: «Batteriespeicher kosten heute noch etwa einen Zehntel im Vergleich zum Preis vor 15 Jahren» > srf.ch/news 29.5.26.
Nach Einschätzung von Solarpower Europe lag die tatsächliche Photovoltaik-Erzeugung 2025 bei 410 Terawattstunden. Die offiziellen Statistiken weisen aber nur 275 Terawattstunden aus. Der Verband führt die Diskrepanz auf eine unvollständige Erfassung von Dachanlagen sowie Verzögerungen bei der Datenübermittlung zurück. Besonders schwierig sei, den Eigenverbrauch zu messen > pv-magazine.de 28.5.26.
Solarstrom lässt sich weit über die Dachfläche hinaus gewinnen: Entdecken Sie, warum die vertikale Nutzung gerade im Winter punktet, und berechnen Sie jetzt Ihren persönlichen Ertrag. Während die horizontale Fläche vielerorts bereits genutzt wird, bleibt eine weitaus grössere Fläche an unseren Gebäuden oft unbeachtet: die Fassade. Dabei schlummert genau hier ein enormes Potenzial für die Versorgungssicherheit im Winter. Moderne PV-Fassaden fungieren heute als effiziente Kraftwerke. Dank neuer regulatorischer Erleichterungen sowie attraktiver Förderungen war der Zeitpunkt für Immobilienbesitzer noch nie so günstig, die eigene Gebäudehülle neu zu denken > wirsindzukunft.ch 27.5.26.
Perowskit-Mehrfachsolarzellen erreichen 30,02 % Wirkungsgrad und könnten hocheffiziente Photovoltaik erstmals massentauglich und kostengünstig machen. Marktübliche Siliziumsolarzellen können praktisch Wirkungsgrade von 10 % bis 22 % erreichen, theoretisch möglich für den Halbleiter Silizium sind 29,3 %. Mit sogenannten Triple-Junction-Zellen sind Wirkungsgrade von 50 % möglich ‒ theoretisch. Ein Forschungsteam aus der Schweiz hat jetzt eine Perowskit-Silizium-Mehrfachsolarzelle mit hohem Wirkungsgrad von 30 % entwickelt > ingenieur.de 27.5.26.
Agri-Photovoltaik, kurz Agri-PV, verbindet die landwirtschaftliche Produktion und die Erzeugung von Solarstrom. Vor dem Hintergrund knapper Flächen und der Herausforderungen der Energiewende gilt Agri-PV als vielversprechende Technologie für die Energieversorgung der Zukunft. An der Universität Freiburg (D) hat sich nun im Oktober 2025 eine interdisziplinäre Forschergruppe zum Thema Agri-PV gebildet, die vom Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) bis Dezember 2026 mit 35.000 € gefördert wird. Die FRIAS Projektgruppe Agri-PV besteht aus Vertreter*innen der Biologie, Informatik, Ingenieurwissenschaft, Forstwissenschaft und Ökonomie und kooperiert mit Forscher*innen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Fraunhofer ISE) > sonnenseite.com 26.5.26.
„Solarjahr“ für junge Menschen vorgeschlagen
Die deutsche Klimaexpertin Claudia Kemfert schlägt ein freiwilliges „Solarjahr“ vor: Junge Menschen sollen aktiv an der Energiewende mitarbeiten – zum Vorteil des Klimaschutzes, der Fachkräfteentwicklung und des Friedens. Die Debatte über Dienstpflichten gewinnt in Europa zunehmend Fahrt. In der Schweiz steht Ende November eine Volksabstimmung über die sogenannte Service-Citoyen-Initiative an, die einen allgemeinen Gesellschaftsdienst für alle Jugendlichen vorsieht – entweder im Militär, im Zivilschutz bzw. in sozialen Diensten oder in ökologischen Projekten. Für Deutschland entwarf Kemfert nun eine eigene Variante: ein freiwilliges „Solarjahr“ > sonnenseite.com 25.5.26.
Die Gespräche um ein Ende des Krieges im Iran stocken. Nun schlägt eine Energieexpertin Alarm. Sie nennt ein Datum für den globalen Öl-Kollaps. Bis September könnten die kommerziellen Lagerbestände an Öl auf eine operative Untergrenze fallen, sofern die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse von Natasha Kaneva, Rohstoffexpertin der US-Bank J.P. Morgan mit dem Titel "The illusion of plenty", übersetzt etwa "Die Illusion des Überflusses" > ingenieur.de 23.5.26.
Solarenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium können höhere Wirkungsgrade erreichen als herkömmliche Siliziumzellen, doch ihre industrielle Herstellung bleibt eine Herausforderung. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Valencia haben nun gemeinsam ein schnelles, lösungsmittelfreies Vakuumverfahren weiterentwickelt, das Perowskit-Schichten auch auf strukturierten Siliziumoberflächen und bei hoher Rate gleichmäßig aufbringt > sonnenseite.com 21.5.26.
Forschende messen seit über einem Jahrzehnt, wie viel Wasserstoff aus dem Gestein einer Mine entweicht. Die Antwort überrascht – und könnte für den gesamten Wasserstoffhochlauf relevant sein. Damit weißer Wasserstoff in der EU eine Rolle spielen kann, müsste aber die Regulatorik angepasst werden. Die maßgebliche EU-Richtlinie RED III definiert „erneuerbaren Wasserstoff“ über die Stromquelle, nicht über die geologische Herkunft. Natürlicher Wasserstoff fällt damit aus dem Förder- und Quotenrahmen, obwohl er ohne CO₂-Ausstoß und ohne Stromeinsatz entsteht. Frankreich drängt seit Monaten auf eine Anpassung > ingenieur.de 21.5.26.
Ansatzpunkte, diese Abhängigkeit zumindest in Europa zu verringern: „Ein Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf Basis erneuerbarer Energien kann helfen, die Düngemittelproduktion unabhängiger von fossilen Importen zu machen, Lieferketten zu stabilisieren und somit auch geringere Ernten in Europa abzufedern“, sagt ein Experte. Voraussetzung sei allerdings die ausreichende Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff und erneuerbarer Energie. „Eine konsequente Umsetzung der Energiewende macht uns also nicht nur unabhängiger von fossilen Energieimporten, sondern stärkt gleichzeitig die Ernährungssicherheit in Europa“ > sonnenseite.com 20.5.26.
Fahrzeuge, die selbst Solarstrom erzeugen, könnten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors leisten. Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekt SolarMoves legen nahe, dass sogenannte Vehicle Integrated Photovoltaics (VIPV) – in Fahrzeuge integrierte Solarmodule – den Strombedarf und die Belastung des Stromnetzes erheblich senken können. Die Untersuchungen ergaben, dass ein PKW in Mitteleuropa im besten Fall bis zu 55 Prozent seines jährlichen Energiebedarfs selbst erzeugen kann; in Südeuropa können es bis zu 80 Prozent sein > www.ise.fraunhofer.de 20.5.26.
Der US-Technologiekonzern Meta, Mutter von Facebook, Instagram und Whatsapp, treibt einen ungewöhnlichen Plan zur Energieversorgung seiner Rechenzentren voran: Der Strom dafür soll künftig auch aus dem Weltraum kommen. Was bisher wie Science-Fiction klingt, wird für die Tech-Branche angesichts des rasant steigenden Energiebedarfs durch künstliche Intelligenz (KI) offenbar zu einer ernsthaften Option. Meta hat dazu eine Vereinbarung mit dem Raumfahrt-Start‑up Overview Energy aus dem US-Bundesstaat Virginia geschlossen. Das Unternehmen arbeitet an Satelliten, die Sonnenenergie im Orbit aufnehmen und anschließend per Infrarot-Laser zur Erde übertragen > sonnenseite.com 19.5.26.
Ab dem 1. Juni wird in Deutschland Energy Sharing möglich: Nachbarn bilden kleine Stromgemeinschaften, um überschüssigen Ökostrom zu nutzen. Aber rechnet sich das? Die Idee: Wenn zu viel Solarstrom anfällt, lässt er sich nun einfacher mit den Nachbarn teilen – das war bislang nicht möglich beziehungsweise sehr aufwendig, weil man sich als Stromlieferant registrieren musste (Solarmedia: in der Schweiz ist das bereits möglich durch lokale Energiegemeinschaften L E G). Mit den neuen Regeln setzt die Bundesregierung europäische Vorgaben um. »Die EU-Strombinnenmarktrichtlinie soll lokale Energienetzwerke ermöglichen. In Deutschland sind daraus die Energy-Sharing-Regeln im EnWG geworden« > zeit.de 19.5.26.
Deutschland hat im ersten Quartal wieder mehr Strom ins Ausland verkauft. Und erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle. Den größten Anteil an den deutschen Stromexporten hatte laut Bundesnetzagentur an Land erzeugter Wind. Insgesamt hätten 57,1 Prozent der Stromexporte aus erneuerbaren Energien gestammt. Bei den Stromimporten stieg der Anteil der Erneuerbaren auf 50,2 Prozent. Im Rennen der einzelnen Energieträger stand die Kernenergie jedoch vorn > spiegel.de 18.5.26.
Bei einem Drohnenangriff auf ein emiratisches Atomkraftwerk ist ein Stromgenerator in Brand geraten. Erhöhte Strahlenwerte wurden nicht gemessen, doch die internationale Atombehörde reagierte besorgt. Das Atomkraftwerk Barakah, das 200 Kilometer westlich von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Emirate, nahe der Grenze zu Saudi-Arabien und Katar liegt, ist seit dem Jahr 2000 in Betrieb. Der staatlichen Betreiberfirma zufolge deckte es 2024 etwa ein Viertel des Strombedarfs der Emirate > spiegel.de 18.5.26.
Der französische Stromkonzern TotalEnergies und der Schweizer Baustoffkonzern Holcim haben Ende März eine schwimmende Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 31 MW eingeweiht. Sie befindet sich in Obourg in der belgischen Region Wallonien auf dem Gelände eines ehemaligen Kreidebruchs, der zu einem See umgestaltet wurde. Der erwartete jährliche Stromertrag von 30 GWh soll von den benachbarten Industrieanlagen von Holcim selbst verbraucht werden. Damit ist es laut TotalEnergies das größte schwimmende Solarkraftwerk Europas, das ausschließlich für den Eigenverbrauch bestimmt ist > photon.de 16.5.26.
Auf dem Gelände des Technologiezentrums Laufenburg (TZL) in der Nordschweiz kommen die Bauarbeiten für den nach aktuellem Stand größten Redox-Flow-Speicher der Welt voran. Die genehmigte erste Ausbaustufe sieht eine Batterieleistung von 800 MW und eine Speicherkapazität von 1,6 GWh vor. Vorgesehen ist ein Ausbau auf eine Leistung von 1,2 GW und eine Kapazität von 2,1 GWh. Mit der gespeicherten Energie könnten dann nach Angaben von Flexbase 210.000 Haushalte über einen Zeitraum von 24 Stunden versorgt werden. Redox-Flow-Batterien unterscheiden sich grundlegend von konventionellen Lithium-Ionen-Speichern. Energie wird dabei in flüssigen Elektrolyten gespeichert, die in getrennten Tanks zirkulieren und über eine Membran elektrochemisch reagieren > iwr.de 15.5.26.
Im ersten Quartal 2026 sind in Deutschland geschätzt 2,2 Gigawattstunden an Batteriespeicherkapazität neu in Betrieb genommen worden. Damit ist der Markt weiter um rund 38 Prozent gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2025 gewachsen. Während der Photovoltaik-Heimspeichermarkt stagniert, verzeichnet der Großspeichermarkt ein starkes Wachstum von rund 120 Prozent. Er ist damit erstmals gemessen am Kapazitätszuwachs gleichauf mit dem Heimspeichersegment > pv-magazine.de 15.5.26.
«Drittelsziel» und 750 Millionen-Kredit: SP, Grüne und AL wollen, dass bis 2040 ein Drittel des Zürcher Stroms aus lokaler Solarenergie stammt – und sie fordern dafür 750 Millionen Franken. Beide Initiativen sind zustande gekommen. Damit soll die Stadt Solaranlagen auf eigenen Gebäuden und Infrastrukturen bauen, zusätzliche Dächer und Fassaden für Anlagen dazu mieten und Eigentümer motivieren, ebenfalls Solarstrom zu produzieren. Auch lokale Energiespeicher sollen mit dem Geld gefördert werden > tagesanzeiger.ch 13.5.26.
Hamburg wollte seine Busflotte elektrifizieren, stattdessen werden nun wieder Verbrennerbusse eingekauft. Das Unternehmen spricht von einer Stärkung der kritischen Infrastruktur. Bei den nun bestellten Fahrzeugen handle es sich um Busse, die mit dem synthetischen Kraftstoff HVO100 betankt werden können, wie der Sprecher des städtischen Unternehmens, Andreas Ernst, erklärte. HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oils, also mit Wasserstoff behandelte Pflanzenöle. Diese Art von Dieselkraftstoff gilt als klimafreundlich > spiegel.de 12.5.26.
Die „Tage der Sonne“ in Basel sind erfolgreich zu Ende gegangen: Über 1000 Besucherinnen und Besucher informierten sich am Wochenende auf dem Kasernenareal über Solarenergie, Energieautarkie und konkrete Lösungen für die Energiewende. Workshops, Vorträge, Diskussionen und kulturelle Formate machten erneuerbare Energien praxisnah und für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar. Die nächsten nationalen Tage der Sonne finden vom 21. – 30. Mai 2027 statt > Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie 12.5.26.
Agri-Photovoltaikanlagen erzeugen erneuerbaren Solarstrom und schützen Pflanzen oder Tiere vor Extremwetter. In der Schweiz laufen derzeit Feldversuche, und die ersten Agri-PV-Anlagen von Energie 360° stehen schon. Der Vormarsch dieser Energieinnovation hat jedoch erst begonnen > wirsindzukunft.ch 11.5.26.
Seit 50 Jahren kämpft Josef Jenni für die Solarthermie – trotz Konkurrenz durch Wärmepumpen und Photovoltaik. Er war einer der ersten, der sich in der Schweiz für die Verwendung der Sonnenenergie eingesetzt hat. Er baute in den 1980er-Jahren das erste komplett sonnenversorgte Haus der Schweiz und war lange Zeit eine politische Stimme für die Solarenergie. 1976 gründete er ein Einzelunternehmen. Heute, 50 Jahre später, beschäftigt er rund 80 Mitarbeitende > srf.ch/news 10.5.26.
Der Markt für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen gewinnt weiter an Dynamik. China hat mit dem schwimmenden Offshore-Windkraftprojekt „Sanxia Linghang Hao“ nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns China Three Gorges Corporation (CGT) die bislang leistungsstärkste schwimmende Einzelanlage der Welt installiert. Mit der 16-MW-Floating-Turbine verschiebt China die bisherige technische Obergrenze schwimmender Offshore-Einzelanlagen deutlich nach oben. Während Europa bislang vor allem im 8- bis 10-MW-Segment operiert, erreicht das chinesische Projekt eine neue Leistungsklasse und setzt damit einen technologischen Referenzpunkt für künftige Entwicklungen im Floating-Offshore-Segment > iwr.de 9.5.26.
Auf dem „Solarpower Summit“ in Brüssel machen zwei Akteure aus der Ukraine deutlich, welche Rolle Photovoltaik und Batteriespeicher in dem Land spielen können und was die Europäische Union aus der Erfahrung unter dem Krieg lernen kann. Besonders relevant sind Anlagen auf Krankenhäusern und Schulen > pv-magazine.de 8.5.26.
Die Schweizer Edisun Power und Smartenergy Group sollen künftig zu einem Unternehmen werden. Solarstromproduzent Edisun soll im Zuge einer Kapitalerhöhung mit dem Schweizer Investor Smartenergy zusammengelegt werden. Im Fokus des Geschäfts soll neben PV- und Wind-Batterie-Projekten die Versorgung von Rechenzentren sowie synthetische Kraftstoffe stehen > solarserver.de 8.5.26.
Die Region Asien-Pazifik (APAC) hat sich in den vergangenen Jahren zum weltweit führenden Markt für Photovoltaik entwickelt. Laut einer aktuellen Analyse des Daten- und Beratungsunternehmens GlobalData entfielen Mitte der 2020er-Jahre rund 68 Prozent der global installierten Solarleistung auf diese Region – ein deutlicher Beleg für ihre zentrale Rolle im weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien. Im Bericht „Asia Pacific Renewable Energy Policy Handbook 2026“ hebt GlobalData insbesondere China als treibende Kraft hervor > sonnenseite.com 7.5.26.
Solarstrom ist in einstrahlungsreichen Regionen dank Batteriespeicher heute schon günstiger als fossiler Strom - und zwar rund um die Uhr. Die UN-Organisation IRENA prognostiziert einen weiteren Kostenrückgang auf unter 5 Cent je Kilowattstunde bis 2035. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch die Entwicklung der Batterietechnologie rasant verändert. So zeigt die Analyse, dass die Gesamtanschaffungskosten für PV seit 2010 um 87 % und für Onshore-Windenergie um 55 % gesunken sind. Bei Batteriespeichern betrage die Ersparnis sogar 93 %. Das verbessert auch die Energiebilanz der grünen Energien weiter. Und: die Kosten sinken weiter: 40 % bis 2035 > solarserver.de 6.5.26.
Forscher warnen: Quartiersspeicher scheitern an rechtlichen Hürden - doch sie erlauben es, Solarstrom dort zu nutzen, wo er entsteht, Lasten im Quartier intelligent zu verschieben und Batteriespeicher effizienter auszulasten als viele Einzellösungen. Doch ausgerechnet die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass sie sich nicht durchsetzen - in Deutschland wie der Schweiz > ingenieur.de 5.5.26.
Ein weiterer Rückgang bei privaten Photovoltaik-Anlagen war in Deutschland zu Jahresanfang zu verzeichnen, der Verband Solarwirtschaft warnt deshalb das Bundeswirtschaftsministerium vor weiteren Einschnitten. Dagegen sind Batteriespeicher stark im Aufwind und ihr Zubau lag um 67 Prozent über dem Vorjahresquartal > pv-magazine.de 5.5.26.
Wärmepumpen können nicht nur Umweltwärme aus der Luft, dem Untergrund oder Gewässern nutzbar machen; auch Solaranlagen bieten sich als Wärmequelle an. Eine neue Variante, die gerade auch für kommunale Gebäude interessant sein kann, sind sogenannte PVT-Kollektoren oder -module. Sie gewinnen Wärme und Strom zugleich > solarserver.de 4.5.26.
Der Ausbau erneuerbarer Energien in Australien schreitet in Kombination mit leistungsstarken Batteriespeichern weiter voran. Am 16. April 2026 hat Alinta Energy offiziell mit dem Bau der ersten Phase des Reeves Plains Energy Hub in Südaustralien begonnen. Das Projekt im Bundesstaat Südaustralien umfasst zunächst einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 250 MW und einer Speicherkapazität von rund 1.000 MWh. Es ist Teil der Bemühungen, das Stromsystem zunehmend auf flexible, hybride Kraftwerksstrukturen umzustellen und den Anteil erneuerbarer Energien weiter deutlich zu erhöhen > iwr.de 1.5.26.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller teilte mit, dass seine Topcon-kompatible Hybrid-Solarzelle mit Rückkontakt einen Wirkungsgrad von 28,0 Prozent erreichte. Das Ergebnis ist vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigt worden > pv-magazine.de 30.4.26.
Die Deutsche Umwelthilfe DUH und der Wirtschaftsverband Windkraftwerke veröffentlichen Gutachten zum Vergleich der Systemkosten von Gas und Erneuerbaren. Auch unter Einbeziehung von Kosten für Netzausbau und Batteriespeicher sind Erneuerbare deutlich günstiger als der Neubau von Gaskraftwerken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Zusammen mit den CEOs von E.ON und RWE hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ein argumentatives Kartenhaus aufgebaut, um neue Gaskraftwerke durchzusetzen. Dieses Kartenhaus fällt nun in sich zusammen" > duh.de 28.4.26.
Entgegen den immer sichtbarer werdenden Folgen des Klimawandels setzt US-Präsident Donald Trump seinen Kurs gegen alternative Energieformen wie Solar- und Windenergie fort. Die US-Regierung zahlt zwei weiteren Firmen dafür, dass sie auf US-Offshore-Windpachtverträge verzichten. Bluepoint Wind und Golden State Wind stimmten demnach zu, aus Windprojekten in den USA auszusteigen, die sich gerade in der Entwicklung befinden, und im Gegenzug vom Staat insgesamt knapp 900 Millionen Dollar zu erhalten > spiegel.de 28.4.26.
Mit 25 Prozent Wirkungsgrad führen Aiko und Longi die Liste der effizientesten Solarmodule an. Die Unternehmen nutzen die Rückkontakt-Technologie. Aiko baut seine Produktionskapazität aus und wandelt PERC- und TOPCon-Werke in Rückkontakt-Produktionsstätten um. Die Technologie wird bereits im großen Maßstab eingesetzt. Seit Dezember 2025 hat Aiko über 100 MW dieser hocheffizienten Module zur Installation in verschiedenen gewerblichen und industriellen Projekten ausgeliefert. Die Anwendungen erstrecken sich über verschiedene Provinzen in China, darunter Guangdong, Sichuan, Jiangxi und Chongqing, sowie auf Auslandsmärkte wie Thailand > solarserver.de 27.4.26.
Die einheimischen Ressourcen reichten bis am Montag, 27. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Nun ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger angewiesen – insbesondere auf Erdöl, Gas und Uran angewiesen. Das zeigt die aktuelle Berechnung der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Eine konsequente Energiewende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung kann diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Energie-Unabhängigkeitstag sukzessive auf einen späteren Zeitpunkt verschieben > energiestiftung.ch 27.4.26.
Zum Tag der Erneuerbaren Energie am 26. April 2026 unterstreicht der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) das enorme Potenzial heimischer, sicherer und leistbarer sauberer Energie, mit dem Österreich sich selbst versorgen kann > sonnenseite.com 26.4.26.
Volvo Trucks setzt neue Maßstäbe im elektrischen Schwerlastverkehr und treibt die technologische Entwicklung deutlich voran. Mit Reichweiten bis zu 700 Kilometern, Schnellladefähigkeit und neuen Antriebsarchitekturen rückt der schwedische Hersteller den batterieelektrischen Fernverkehr näher an die Diesel-Performance > iwr.de 26.4.26.
2025 stieg der weltweite Stromverbrauch. Weil die Solarenergie in vielen Ländern aber noch schneller ausgebaut wurde, sanken die Stromemissionen. Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Emissionen in der Stromproduktion leicht gesunken. Das zeigt eine Analyse der Denkfabrik Ember Energy, die jährlich die Stromerzeugung in fast allen Ländern der Welt auswertet. Weltweit wächst zwar der Stromverbrauch, dieser Anstieg wurde im vergangenen Jahr allerdings vollständig von erneuerbaren Energien abgedeckt – größtenteils von Solarenergie. Die Emissionen sanken dadurch um 0,2 Prozent > taz.de 25.4.26.
Die Nestlé Deutschland AG nutzt nun eine Agri-Photovoltaik-Anlage mit 4,5 MWp Leistung. Das Projekt kombiniert Stromerzeugung, Weidewirtschaft und industrielle Wärmewende. Der Solarstrom wird vor Ort für Wärmepumpen und Produktionsprozesse genutzt > solarserver.de 25.4.26.
Den Wissenschaftler zufolge werden zwar Fluorpolymere in bestimmten Komponenten wie Rückseitenfolien oder Beschichtungen verwendet. Es gibt aber keine gesicherten Belege dafür, dass PFAS aus Modulen auslaugen. Die Forscher weisen zudem auf die weit verbreitete Verwirrung hinsichtlich der verschiedenen PFAS-Typen hin und fordern eine klarere Kommunikation > pv-magazine.de 24.4.26.
Berechnungen des Energie-Think-Tanks Ember zeigen, dass die Stromerzeugung aus Erneuerbaren 2025 stärker stieg als der Verbrauch. Die Photovoltaik wird die Atomenergie 2026 weltweit wohl überholen, so die Ember-Experten > pv-magazine.de 23.4.26.
Tatsächliche Stromkosten: Berücksichtigt man Speicher- und Stabilisierungskosten sowie den Netzausbau, bleiben Erneuerbare Energien dennoch am günstigsten – unter einer Bedingung. Und Atomstrom ist zwar emissionsarm, aber selbst im günstigsten Fall zu teuer > golem.de 23.4.26.
Keine große Feier, sondern eine leise Inbetriebnahme: Die USA haben einen neuen größten Windpark. Es dauerte mehr als 20 Jahre, aber das größte erneuerbare Energieprojekt in der Geschichte der USA produziert seit Kurzem Strom. Trotz Präsident Trumps „Drill, Baby, Drill“-Agenda, die vor allem den Abbau von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Erdgas vorantreiben soll, haben die USA im vergangenen Jahr ihre Kapazität im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich gesteigert. Knapp 88 Prozent aller neuen Produktionskapazitäten waren im vergangenen Jahr Solar- oder Windenergie > taz.de 22.4.26.
In letzter Zeit meldeten mehrere Solarfirmen Konkurs an. Wer hohe Summen angezahlt hat, verliert dabei oft sein Geld. Eine Reihe von Konkursen beschert der Solarbranche in letzter Zeit negative Schlagzeilen. Es betrifft Firmen wie Mons Solar, Viva Solar, Clean Energy, Prime Energie oder ganz aktuell Gama Photovoltaik. Leidtragende sind Kunden, die hohe Anzahlungen verlieren und mit einem unvollendeten Solarprojekt dastehen > srf.ch 21.4.26.
Bundesweit haben am Wochenende über 80.000 Menschen für eine schnellere Energiewende demonstriert. Im Fokus der Proteste stand die Kritik an der Energiepolitik der deutschen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die größten Kundgebungen fanden in Berlin (24.000 Teilnehmende), Köln (30.000), Hamburg (15.000) und München (12.000) statt. Die Demonstrierenden kritisierten, dass der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen nicht ausreichend beschleunigt werde, und sehen dadurch Risiken für das Erreichen der Klimaziele > solarserver.de 20.4.26.
Auf der Vehicle-to-Grid-Konferenz im deutschen Münster zeigte sich: Erste Geschäftsmodelle entstehen und die Regulierung verbessert sich. Für den breiten Marktdurchbruch fehlen jedoch weiterhin einheitliche Standards und einfache Kundenlösungen. Eine Frage, die sich die Teilnehmer der vergangenen Ausgaben des Konferenzformats immer wieder stellten, scheint inzwischen geklärt: AC oder DC? Die bislang verfügbaren Angebote basieren vorrangig auf AC-Technologie. Sie ist kostengünstiger und dürfte sich nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer auch langfristig durchsetzen > pv-magazine.de 20.4.26.
Seit Mitte November produziert die erste Tranche der ersten Zentralschweizer alpinen Solaranlage erneuerbare Energie. Die ersten Produktionswerte in den vergangenen Wintermonaten sind gemäss Betreiber erfreulich. Sobald der Schnee geschmolzen ist, beginnt die zweite Bauetappe. In dieser ist die Montage von über 900 Konstruktionen sowie die Installation von weiteren rund 5'600 Modulen geplant. Bis zum Wintereinbruch im Spätherbst 2026 steigt die Leistung dann auf zirka 5 Megawattpeak > strom.ch 19.4.26.
Wasserstoffmarkt bekommt auf beiden Seiten des Atlantiks überraschend neuen Rückenwind, und Plug Power Inc. positioniert sich dabei als einer der sichtbarsten Profiteure. Von der neuen Entwicklung könnte der gesamte Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor profitieren. Während Plug Power in Europa einen Meilenstein bei der erfolgreichen unterirdischen Speicherung von Wasserstoff in Gaskavernen erreicht, deutet sich in den USA überraschend politische Stabilität für milliardenschwere Förderprogramme an. > zeit.de 19.4.26.
60 Prozent des Strombedarfs lassen sich mit Photovoltaik und Speicher in dem Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe und Ladesäulen decken. Das Konzept der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung ist dabei deutlich leichter realisierbar als Photovoltaik-Mieterstrom. Im Zuge einer Pilotpartnerschaft mit Stromnetz Berlin hat das Unternehmen Lesolco ein Projekt zur Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) in der Hauptstadt realisiert. Es handelt sich dabei um ein Mehrfamilienhaus im Bezirk Lichterfelde mit zehn Wohnungen und einer Büroeinheit. Es seien eine Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 25 Kilowatt Leistung auf dem Gründach und mit gebäudeintegrierten Solarmodulen an den Balkonbrüstungen installiert worden. Dazu kommt ein Batteriespeicher mit 20 Kilowattstunden Kapazität sowie eine Wärmepumpe und Ladesäulen für die Elektroautos > pv-magazine.de 17.4.26.
Laut der internationalen Energieagentur könnten bald Flüge mangels Treibstoff gestrichen werden. Grund ist die Blockade der Strasse von Hormuz > tagesanzeiger.ch 17.4.26.
Die Solar-Tochtergesellschaft der AMAG, Helion, hat im Auftrag der EKT AG und der Energie Pool Schweiz AG das Mega‑Solarkraftwerk auf dem Distributionszentrum von ALDI SUISSE in Domdidier (FR) planmässig in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 10 Megawattpeak (MWp) handelt es sich um die aktuell leistungsstärkste PV‑Anlage der Schweiz, die auf dem Dach eines einzelnen Gebäudes realisiert wurde > strom.ch 16.4.26.
Der Atommüll in der maroden Schachtanlage Asse bleibt problematisch. Mit der Bergung sollte 2033 begonnen werden. Doch zunächst muss eine neue Förderanlage gebaut werden. Die Bergung des Atommülls aus der maroden Schachtanlage Asse in Niedersachsen verschiebt sich damit erneut um mehrere Jahre > zeit.de 16.4.26.
Bei der Photokatalyse spaltet Sonnenlicht Wasser direkt in Sauerstoff und Wasserstoff ohne den Umweg über Strom. Das Start-Up Photreon hat nun ein Photoreaktorpaneel entwickelt, um solaren Wasserstoff dezentral erzeugen zu können. „Wir überspringen den Umweg über stromgebundene Elektrolyse und produzieren chemische Energie aus Sonne und Wasser“, sagt Mitgründer Paul Kant vom Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) des Karlsruher KIT > solarserver.de 15.4.26.
Energie lässt sich speichern: Strom in Batterien, als Speicherseen, in Wasserstoff, Wärme in Erdbecken, im Untergrund oder in Tanks. Solche Speicher sind für die nötige Flexibilität des Schweizer Energiesystems der Zukunft wichtig. Doch: Welche Speicher-Technologien eignen sich am besten – aus energiewirtschaftlicher und netzorientierter Sicht? Und wie gross ist der Bedarf für 2035 und 2050? Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) hat dies untersucht > energeiaplus.com 15.4.26.
Kaffeeproduzenten sind auf eine zuverlässige Stromversorgung für die Verarbeitung und Bewässerung angewiesen, doch viele ländliche Betriebe sind nach wie vor netzunabhängig und den schwankenden Dieselpreisen ausgesetzt. Ein Masterprojekt am Power Systems Laboratory der ETH Zürich untersucht diese Herausforderung anhand des weltweit ersten gross angelegten Agri-Photovoltaik-Konzepts für den Kaffeeanbau. Die Forschung in Angola zeigt, dass die Installation von Solarzellen über Kaffeepflanzen erschwinglichen Strom und Klimaresistenz in einem System liefern kann. Die Ergebnisse zeigen, wie die Integration von Energie und Landwirtschaft neue Wege für eine nachhaltige Produktion in tropischen Regionen eröffnen kann - von Sebastian Waszkis > energyblog.ethz.ch 14.4.26.
Die Auswirkungen des Iran-Krieges sind so furchtbar wie bei jedem Krieg. Eine „frohe Botschaft“ kann man vielleicht darin sehen, dass durch diesen Krieg die erneuerbaren Energien weltweit einen Aufschwung erleben. Der „SPIEGEL“ spricht von einem „Kollateralnutzen“ (10.4. 2026). Ausgerechnet der Klimawandelleugner und Gegner der Erneuerbaren, Donald Trump, gibt den Erneuerbaren den größten Schub aller Zeiten, weil sie Unabhängigkeit, Klimaschutz, Frieden und billigere Energieversorgung versprechen. Der Iran-Krieg macht nun jedem deutlich, dass wir uns so schnell wie möglich von Öl und Gas verabschieden müssen > sonnenseite.com 13.4.26.
Nach dem Blackout im vergangenen Jahr kamen die Schuldzuweisungen prompt. Der Abschlussbericht korrigiert. Zahlreiche Photovoltaik-Anlagen schalteten sich infolge der Instabilität im Netz ab; sie seien aber nicht die Ursache der Netzprobleme gewesen, stellt der Bericht fest. Ein Schluss, den zunächst einige Beobachter gezogen hatten. Windräder und Solaranlagen haben keine sich drehenden Massen > infosperber.ch 12.4.26.
Schnee und die Gebirgsoberfläche können die Sonneneinstrahlung verstärken – und so für mehr Solarstrom im Winter sorgen. Das zeigt eine Forschungsarbeit > srf.ch/news/ 12.4.26.
Norwegen soll derzeit nicht in die Kernenergie einsteigen, da deren Nutzung nicht rentabel ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein staatlich eingesetzter Atomenergieausschuss. Sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch der lange Zeithorizont sprechen gegen eine kurzfristige Nutzung > iwr.de 12.4.26.
Der Präsident der Grünliberalen sagt, wie dem wachsenden Energiebedarf und der Winterstromlücke unseres Landes auch ohne Kernkraft beizukommen ist. Um die fossilen Energieimporte von 140 TWh zu ersetzen, braucht es aber lediglich 20 bis 25 TWh mehr Strom gegenüber den 60 TWh, die wir heute verbrauchen. Das liegt daran, dass Elektroautos und Wärmepumpen 300 bis 400% effizienter sind als ihre fossilen Pendants. Der grösste Hebel für die energetische Unabhängigkeit der Schweiz liegt also in der raschen Elektrifizierung - von Jürg Grossen > fuw.ch 12.4.26.
Mehr und mehr Unternehmen entscheiden sich auf "grün" umzurüsten.: Was Klimaschützern jahrelang nicht gelungen ist, bewirkt der Krieg im Nahen Osten innerhalb weniger Wochen: Der Konflikt mit dem Iran macht grüne Energie plötzlich zu einer echten Überlebensfrage für viele deutsche Unternehmen. Bereits nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 explodierten die Gaspreise. Viele Betriebe wollten damals schnell unabhängiger von fossilen Energien werden. Jetzt, Anfang 2026, sorgt der Iran-Krieg für ein ähnliches Phänomen > focus.de 11.4.26.
Die Energiewende ist nicht nur ökologisch notwendig. Sie hilft auch der Wirtschaft und fördert den Frieden. Nicht nur Trump ist darauf angewiesen, dass die Golfländer wieder Öl exportieren können. Die ganze Weltwirtschaft ist vom Frieden in der Region abhängig. Dekarbonisierung ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Projekt. Wenn wir die Treibhausgasemissionen verringern, bringt das drei grosse Vorteile mit sich: Tiefere Energiekosten, weniger Schwankungen, und weniger Folgeschäden - von Simon Schmid > tagesanzeiger.ch 11.4.26.
Im weltweit ersten Atommüll-Endlager sind 50 Kilometer Tunnel im Bau. Hochradioaktiver Müll muss dort 100’000 Jahre sicher sein. Ein erster Teil des finnischen Atommüll-Lagers «der neuen Generation» soll im Jahr 2030 in Betrieb gehen. Es heisst «Onkalo» oder Höhle. Es wird das weltweit erste geologische Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle und wird 450 Meter tief in Granitfels gebaut - von Urs P. Gasche > infosperber.ch 10.4.26.
Energiekrise auf der ganzen Welt: Wegen des Iran-Kriegs explodieren die Preise für Öl und Gas. Doch die deutschen Börsenstrompreise sinken hingegen. Experten sagen: Das hat vor allem mit der Energiewende zu tun. Ein Windpark in Deutschland etwa zeigt: Die Energiewende treibt die Strompreise nach unten > focus.de 10.4.26.
Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang es, den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt Peak zu reduzierten. Aktuell haben TOPCon-Solarzellen im Schnitt einen Silberbedarf von 10 bis 12 Milligramm pro Watt Peak. Dafür erprobten sie ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren auf Pilotanlagen, die von der RENA Technologies GmbH entwickelt wurden > ise.fraunhofer.de 9.4.26.
Für 150 Franken erhalten Hauseigentümer eine Fachberatung inklusive Begehung vor Ort. Der Bezirkshauptort im Zürcher Unterland testet das Angebot während zwei Jahren > tagesanzeiger.ch 9.4.26.
Nachdem im Vorjahr die Zahlen leicht zurückgingen, erreichte die Elektromobilität 2025 einen neuen Höchstwert. Grössere Schritte sind jedoch nötig und das neue Jahr startet mit gemischten Signalen. Und der gesamte Schweizer Automarkt ist 2025 zum sechsten Mal in Folge geschrumpft: 6'000 bzw. 2.5 Prozent Neuwagen wurden im Vergleich zum Vorjahr weniger verkauft > eco-auto.info 8.4.26.
Die Waffenruhe im Irankrieg hat den Preisen für Rohöl einen spürbaren Dämpfer verpasst. An den Tankstellen ist die Entwicklung noch nicht angekommen. Bei genauer Betrachtung deuten die jüngsten Anhebungen in Richtung sinkender Spritpreise, denn der Anstieg am Mittwochmittag war in Deutschland der bisher niedrigste seit Einführung der 12-Uhr-Regel vor einer Woche > spiegel.de 8.4.26 > spiegel.de 8.4.26.
Die Strasse von Hormus ist gesperrt, die Preise für Öl und Gas steigen. Erhalten nun erneuerbare Alternativen Auftrieb? > srf.ch 8.4.26.
Der Bundesverband des Deutschen Solarhandwerks (BDSH) geht von einem Preisanstieg bei schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen von mindestens zehn Prozent aus. Als Ursache nennt der Verband den Wegfall des Exportsteuerrabatts von neun Prozent auf chinesische Solarmodule seit dem 1. April sowie steigende Frachtkosten. »Die Lieferwege werden länger, weil das Krisengebiet im Nahen Osten umfahren werden muss – das kostet Sprit. Frachtkosten und Dieselpreise steigen, Lieferzeiten verlängern sich. Das wirkt sich auf das gesamte Angebot aus. Die Montage, Logistik und Materialbeschaffung werden alle teurer«, sagt Peter Knuth, Vorsitzender des BDSH. Nachtrag Solarmedia: Ähnliches dürfte für die Schweiz gelten > photon.info 7.4.26.
Das alpine Kraftwerk Madrisa Solar im Bündnerland hat im ersten Winter mehr Strom produziert als prognostiziert. Das Skigebiet Madrisa, das in der zurückliegenden Wintersaison erstmals Strom von Madrisa Solar bezog, zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Die zweite Bauphase startet Anfang Mai. Ziel ist es, bis November rund 70 Prozent der Anlage ans Netz anzuschliessen > strom.ch 6.4.26.
Schon heute stammt jede achte in der Schweiz produzierte Kilowattstunde aus Photovoltaik (PV). Und sie hat eine Schlüsselrolle in der Umsetzung der Energiestrategie 2050. Das heisst konkret: 40 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung sollen bis 2050 ins Schweizer Stromnetz integriert werden. Mit den heutigen Rahmenbedingungen ist das nicht machbar. Gemeinsam mit Branchenexperten zeigt Swissgrid auf, wie die Einbindung gelingen kann > swissgrid.ch 6.4.26.
Nach zehnmonatigem Stillstand ist das Atomkraftwerk Gösgen am vergangenen Montag wieder ans Netz gegangen. Die vehement lange Betriebsunterbrechung wegen Sicherheits-Nachrüstungen zeigt, dass auch Atomenergie kein Garant für eine sichere Stromversorgung im Winter ist. Greenpeace Schweiz fordert Klarheit zu den Aussagen der AKW-Leitung, wonach die Stilllegung der Anlage nicht notwendig gewesen sei > sonnenseite.com 5.4.26.
Den neuesten Zahlen der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien zufolge trug die Photovoltaik (PV) den größten Teil zu den weltweit im letzten Jahr neu installierten 692 Gigawatt (GW) an Erneuerbare-Energien-Anlagen bei. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung erreichte bis Ende vergangenen Jahres bereits 2,4 Terawatt. Die Zahlen stellen einen Rekord in einem Kalenderjahr sowohl für den weltweiten PV-Ausbau als auch für den Gesamtzubau erneuerbarer Energien dar. Die bisherigen Rekordmarken lagen bei 452 GW für die PV und 585 GW für die Erneuerbaren insgesamt und stammten aus dem Jahr 2024 > pv-magazine.de 4.4.26.
Schweizer Atomkraftwerke sind in einem Alter, in dem ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden könne, sagt Experte Wolfgang Renneberg im Interview. Herstellungsbedingte Fehler sind beispielweise im Kernkraftwerk Beznau 1 und im stillgelegten Kernkraftwerk Mühleberg nachgewiesen worden. In Beznau 1 handelte es sich um Aluminiumoxideinschlüsse im Stahl des Reaktordruckbehälters > infosperber.ch 3.4.26.
Auf den sieben Dächern des Logistik-Areals Embraport in Embrach realisierte EKZ die bis dato grösste Solaranlage im Kanton Zürich. Seit Mitte März produzieren rund 9500 Photovoltaikmodule genügend Solarstrom für eine Gemeinde mit rund 4000 Personen. Damit leistet EKZ einen bedeutenden Beitrag für die Versorgungssicherheit mit lokalem, sauberem Strom. Die neue Solaranlage von EKZ auf dem Logistik-Areal Embraport erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 20 000 Quadratmetern. Dies entspricht der Grösse von ungefähr drei Fussballfeldern. Auf dieser riesigen Dachlandschaft bei 4.5 Megawatt Leistung jedes Jahr rund 4 Gigawattstunden sauberen Stroms erzeugt > strom.ch 3.4.26.
In den ersten zweieinhalb Wochen des Irankriegs haben die Photovoltaikanlagen in der EU 19,9 TWh Strom produziert. Wäre diese Strommenge mit Gaskraftwerken erzeugt worden, hätte das 1,9 Milliarden Euro gekostet, wie der Branchenverband SolarPower Europe berechnet hat. Am 16. März erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, dass die EU seit Kriegsbeginn bereits sechs Milliarden Euro mehr für Importe fossiler Brennstoffe ausgegeben habe. »Gäbe es in der EU keine Solarstromerzeugung, hätten wir 7,9 Milliarden Euro bezahlen müssen, was 32 Prozent mehr sind«, so der Verband > photon.info 3.4.26.
Zahlreiche Verbrennermotoren schippern noch auf dem Amazonas und verschmutzen die umliegenden Wälder. Eine indigene Firma will nun Abhilfe schaffen, die indigen geführte Stiftung Kara Solar. Sie entstand 2012 aus einer Vision der Achuar, einem indigenen Volk, dessen Gemeinden sich an den Flussufern entlang der ecuadorianisch-peruanischen Grenze angesiedelt haben. Sie wollten ein sauberes Elektroboot in Form eines Fisches bauen – in ihrer Sprache „Tapiatpia“. Gemeinsam mit erfahrenen Techniker*innen entwickelten sie das erste solarbetriebene Boot im Amazonasgebiet: ein längliches Schnellboot mit Solarpaneelen auf dem Dach. Der Anfang einer elektrischen Revolution auf den Flüssen des Amazonas? > taz.de 2.4.26.
Konventionelle Energieträger sorgten im ersten Quartal für weniger als die Hälfte des verbrauchten Stroms. Mehr als die Hälfte kam aus regenerativen Quellen. Dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge betrug der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen 53 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das demnach ein Anstieg um fast sechs Prozentpunkte > zeit.de 2.4.26.
Die Energiestrategie 2024 der Schweiz sieht einen Ausbau der Photovoltaikleistung von derzeit rund zehn Gigawatt auf 40 Gigawatt bis 2050 vor. Zum Vergleich: Die Nachfragespitzen liegen derzeit im Sommer bei sieben bis acht Gigawatt. »Mit den heutigen Rahmenbedingungen ist das nicht machbar«, erklärt der Schweizer Netzbetreiber Swissgrid. Wie eine Netzintegration dennoch gelingen kann, hat Swissgrid diese Woche in einem »White Paper« veröffentlicht. Das Autorenteam setzt sich laut Swissgrid aus Fachleuten der Schweizer Energiebranche zusammen, die über umfassende Erfahrung in der Integration von PV-Anlagen aus verschiedenen Blickwinkeln verfügen > photon.info 1.4.26.
Die Solarenergie wächst weltweit rasant, in China und Europa ebenso wie in Afrika. Photovoltaik ist jetzt schon die günstigste Energiequelle. Das verändert auch Verkehr und Heizen. Solarkraft wächst exponentiell weiter. Wenn die Entwicklung so weitergeht, könnten 2030 schon 9000 GW installiert sein - genug für über 20 Prozent des weltweiten Strombedarfs > dw.com 1.4.26.
Der Ausbau von Photovoltaik geht in Österreich stetig voran. Vor allem in den Sommermonaten kann dies zu einer Belastung des Netzes führen. »Der SNAP soll als Anreiz dienen, täglich benötigte Haushaltstätigkeiten in die Mittagszeit zu verschieben. So kann mehr Strom in der Zeit verbraucht werden, in der auch viel produziert wird > photon.info 31.3.26.
Sieben von zehn Haushalten in Winterthur haben aktuell Zugang zu Solarstrom aus der Nachbarschaft. Er wird von 155 lokalen Gemeinschaften bereitgestellt, in denen 535 der 2500 in Winterthur installierten Solaranlagen gebündelt sind. Der Bund stützt den lokalen Verbrauch mit einem Rabatt > punkt4.info 31.3.26.
● Von Förderprogrammen für die Energiewende profitieren weltweit vor allem Haushalte, die ohnehin einkommensstark sind, was bestehende Ungleichheiten verschärft. ● Warum das so ist und wie Energiepolitik gerechter gestaltet werden kann, hat ein Team aus Forschenden der Universitäten Freiburg, Stanford, Indiana und Pennsylvania analysiert. ● Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Reviews Clean Technology erschienen > pv-magazine.de 30.3.26.
Benzin zu teuer, Heizkosten explodieren, Stromrechnung unlesbar. Die Schuldige steht für viele fest: die Energiewende. Prof. Dr. Claudia Kemfert hört das seit 30 Jahren und widerspricht seit 30 Jahren. Im Utopia Changemaker Podcast spricht die Energieökonomin anlässlich ihres neuen Buches „Kurzschluss“ darüber, welche Mythen die Debatte vergiften und warum sie trotzdem überzeugt ist: Es gibt einen Weg und wir kennen ihn längst > utopia.de 30.3.26.
Eine Anlage in Frauenfeld macht, was bisher kaum möglich schien: Sie bewahrt den Überschuss von Sommersonne als Heizwärme bis in den tiefsten Winter hinein. Das Prinzip dahinter ist ebenso elegant wie ungewohnt > tagesanzeiger.ch 29.3.26.
Forscher haben herausgefunden, dass einige weitverbreitete Photovoltaik-Reinigungsmittel die Antireflexbeschichtung von Glas beschädigen und den Wirkungsgrad von Solarmodulen erheblich verringern können. Ihre Tests zeigten, dass manche Reinigungsmittel zwar unbedenklich sind, andere jedoch zu sichtbaren und dauerhaften Beschädigungen der Beschichtung führen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Auswahl von Reinigungsprodukten, um langfristige Leistungsverluste zu vermeiden > pv-magazine.de 28.3.26.
Auf dem „PV Kongress“ in Wien zeigte sich deutlich, vor welchen Herausforderungen die österreichische Photovoltaik-Branche aktuell steht. Eigentlich wäre eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von rund 2000 Megawatt pro Jahr notwendig, doch trotz der aktuellen geopolitischen Lage scheint das auch in diesem Jahr nicht erreichbar. Dabei ist die Branche bereit, doch es hapert an der Politik > pv-magazine.de 27.3.26.
Fraunhofer ISE und ISC Konstanz haben im Auftrag des VDMA die Perspektiven der weltweiten Photovoltaik-Industrie untersucht. Der Markt für Produktionsequipment wird der Studie zufolge im Jahr 2035 gut zweieinhalbmal so groß sein wie heute. Die Chancen für europäische Hersteller stehen dabei zumindest derzeit noch gar nicht schlecht > pv-magazine.de 27.3.26.
Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris, Fatih Birol, hält die aktuelle Energiekrise für „den heftigsten Energieschock aller Zeiten“. Die Lage an der fossilen Energiefront ist nicht nur dramatisch, sondern auch bedrohlich. Daran würde selbst eine Deeskalation des Iran-Krieges nichts ändern, so Birol. Wir erleben gerade eine historische Energiekrise - von Franz Alt > sonnenseite.com 26.3.26.
Die aktuellen „Axpo Energy Reports“ zeigen auf, dass besonders die Photovoltaik und deren Ausbau eine zentrale Rolle spielt, um die Auslandsabhängigkeit zu reduzieren und auch AKW überflüssig zu machen. Das volle Potenzial der Erneuerbaren wird dabei aber weiter stark unterschätzt, während die Kosten zu hoch angesetzt sind, wie der PV-Verband Swissolar anmerkt > pv-magazine.de 26.3.26.
Die Idee ist clever: Einen bestehenden Windpark um eine Solaranlage ergänzen und dies gleich noch mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Fläche zu verbinden. Das Hybridkraftwerk im österreichischen Parndorf ist für einen solchen Ansatz ein perfektes Vorzeigeprojekt. Eine solare Trackeranlage wurde in einen bestehenden Windpark integriert. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Zusätzlich wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt. Ein Speicher ist bereits in Arbeit. Die Anlage mit einer Leistung von 17 Megawatt hat jetzt ihren Probebetrieb aufgenommen. Die Kombination von Windkraft und Photovoltaik sorgt für eine effiziente Nutzung des Netzanschlusses > photovoltaik.eu 25.3.26.
Der Energiekonzern Axpo legt eine umfangreiche Studie zur Zukunft der Stromversorgung in der Schweiz vor. Unter anderem hat er auch eine Auslegeordnung zu neuen Kernkraftwerken in der Schweiz gemacht. Grundsätzlich hält der Energieversorger neue Kernkraftwerke für «prüfenswert», betont aber, dass sie für die Axpo «nicht im Vordergrund» stünden. Zwar habe diese Technologie – gerade mit Blick auf die Winterstromversorgung – ihre Vorteile. Insgesamt aber bestünden viele Unsicherheiten > srf.ch 25.3.26.
Fünf Erneuerbare-Energien-Verbände haben den nun veröffentlichten Abschlussbericht der ENTSO-E zum Anlass für eine Stellungnahme genommen. »Wir warnen davor, nach künftigen Stromausfällen Schuldzuweisungen vorzunehmen«, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Es sei entscheidend, dass der Vorfall im richtigen Kontext betrachtet werde. »Die Solarenergieerzeugung hat sich in Europa rasant entwickelt – schneller, als die Netzregulierung mithalten konnte. Solar- und Windenergie sind mittlerweile die größte Stromquelle in der EU und verfügen über die technischen Möglichkeiten, Spannungsstabilität zu gewährleisten« (siehe auch voranstehende Meldung) > photon.info 25.3.26.
Rund elf Monate nach dem Blackout auf der Iberischen Halbinsel hat der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E seinen Abschlussbericht veröffentlicht. Demnach sei der Stromausfall vom 28. April 2025 auf eine Kombination vieler miteinander wechselwirkender Faktoren zurückzuführen. Damián Cortinas, der Präsident von ENTSO-E, erklärte bei der Vorstellung des Berichts, dass nicht die erneuerbaren Energien das Problem gewesen seien, sondern die Spannungsregelung. »Es geht nicht um erneuerbare Energien, sondern um Spannungsregelung. Alle Empfehlungen lassen sich sofort umsetzen. Spannungsregelung ist seit Langem bekannt«, so Cortinas > photon.info 24.3.26.
In dieser Beschleunigungsphase der Energiewende treten neue Hürden auf und politische, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Herausforderungen drohen die Dynamik zu bremsen. Forschende des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) zeigen im neuen Impulspapier „Energiewende zwischen Beschleunigung und Backlash: Gesellschaftsforschung stärken“, warum Forschung zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe, zu Kommunikation und Narrativen oder zu geopolitischen Abhängigkeiten essenziell ist, um den Fortschritt der Energiewende in ihrer aktuellen Phase sicherzustellen > sonnenseite.com 24.3.26.
Eine neue Solarzelle von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) verwandelt 30 Prozent der solaren Lichtenergie in Strom. Die beiden Schweizer Institutionen gehören damit zu denen in der Welt, die die effektivsten solaren Stromerzeuger herstellen können. Es handelt sich um eine sogenannte „Triple-Zelle“, die aus zwei Perowskit- und einem Silizium-Modul besteht > sonnenseite.com 23.3.26.
Die Folgen des Angriffs auf Iran machen den Staaten in aller Welt immer schwerer zu schaffen. IEA-Chef Fatih Birol hat vor allem die Energieversorgung im Blick – und warnt vor den Folgen einer Fortdauer des Krieges. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den Siebzigerjahren habe die Welt »jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren«, sagte Birol. »Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen«, fügte er hinzu. Im Verlauf des Kriegs seien bislang mindestens 40 Energieanlagen in der Region »schwer oder sehr schwer beschädigt« worden > spiegel.de 23.3.26.
Batteriemonitor Schweiz 2026: Eine kaum sichtbare Entwicklung: Installationen von Batterien für private Solaranlagen haben sich 2025 fast verdoppelt. An sonnigen Tagen liefern Solaranlagen schon heute mehr Strom, als verbraucht wird. Genau hier kommt die Batterie ins Spiel, erklärt Matthias Egli, der Direktor von Swissolar: «Am Mittag wird mehr Strom produziert, als ich brauchen kann, auch wenn ich am Kochen bin. Das heisst: Zu dieser Zeit wird der Strom in der Batterie gespeichert.» Dieser Strom kann dann abends, wenn die Sonne untergegangen ist, wiederverwendet werden – etwa fürs Kochen, um das Elektroauto zu laden oder um fernzusehen > srf.ch 23.3.26.
Die Energiewende ist nicht zu stoppen. Wer das leugnet, will von ihrem Scheitern profitieren. Erneuerbare Energie wächst schneller als alles andere. Die fossile Ordnung ist nicht mehr stark. Sie ist laut. Das ist ein Unterschied. US-Präsident Donald Trumps Rückzug aus dem Pariser Abkommen, Präsident Javier Mileis Abwicklung des argentinischen Umweltministeriums, der russische Gaskrieg gegen Europa: Das sind keine Zeichen eines Systems in seiner Blüte. Das sind die Zuckungen eines Systems, das spürt, wie sein Fundament wegbricht. Raubtiere kämpfen am wildesten, wenn sie verlieren. - ein Essay von Claudia Kemfert > taz.de 23.3.26.
Im Gegensatz zu früheren Ölkrisen gibt es heute Alternativen zu Diesel und Benzin: die Elektrifizierung der Fahrzeuge und insbesondere auch der E-Lastwagen. > srf.ch 22.3.26.
Spielte früher Idealismus die Hauptrolle, zählt heute vor allem die Wirtschaftlichkeit: Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wächst wieder leicht – das spüren auch Anbieter von Selbstbauprojekten. Die Installation von Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung ist aber auch wirtschaftlich attraktiv. «Netzstrom kostet im Schnitt rund 25 Rappen pro Kilowattstunde – im Selbstbau sind sogar Gestehungskosten von etwa 5 Rappen oder darunter möglich», erklärt Syril Eberhart. Der Solarplaner hat 2013 die Energiewendegenossenschaft in Spiez als erste Selbstbaugenossenschaft schweizweit im Photovoltaikbereich mitgegründet und arbeitet heute als Netzwerkpartner bei der Energiewendegenossenschaft E-Wende in Interlaken > tagesanzeiger.ch 22.3.26.
Der Kerosinpreis ist wegen der Folgen des Irankriegs stark gestiegen. United Airlines passt deswegen den Flugplan für den Rest des Jahres an. United stelle sich aktuell darauf ein, dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken werde. Auf dem aktuellen Niveau würde der Kerosinpreis für die Fluggesellschaft zusätzliche Kosten von elf Milliarden Dollar jährlich bedeuten > zeit.de 22.3.26.
Mehr Homeoffice, ein tieferes Tempolimit auf Strassen und Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr: Das sind drei von zehn Empfehlungen, die die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris angekündigt hat. So rät die Agentur zum Beispiel auch, auf Flugreisen zu verzichten, wenn es Alternativen dazu gibt. Die Empfehlungen konzentrieren sich vor allem auf den Verkehr: Er sei für 45 Prozent des gesamten Ölverbrauchs verantwortlich, so die IEA. Um den Treibstoffverbrauch und Staus zu senken, könnten Grossstädte ihre Zufahrt beispielsweise abwechselnd nur noch für Autos mit geraden oder ungeraden Kennzeichen erlauben, so die IEA weiter. Tatsächlich existieren solche Modelle bereits, beispielsweise in der brasilianischen Metropole São Paulo > photon.info 21.3.26.
Die deutsche Bundeswirtschaftsministerin will eine "Überförderung" privater Solaranlagen abschaffen. Ihren Plänen zufolge soll die garantierte Einspeisevergütung wegfallen > zeit.de 21.3.26.
Tesla beabsichtigt, Produktionsequipment im Wert von 2,9 Milliarden US-Dollar (2,5 Milliarden Euro) für den Bau einer Zell- und Modulfabrik in den USA zu erwerben. Das Equipment soll von chinesischen Lieferanten, darunter Suzhou Maxwell Technologies, stammen. Laut Reuters hat Suzhou Maxwell Technologies bereits beim chinesischen Handelsministerium eine Ausfuhrgenehmigung für das Equipment beantragt. Musk plane, die Solarkapazitäten hauptsächlich für den Einsatz bei Tesla aufzubauen, auch wenn ein Teil davon zur Stromversorgung von SpaceX-Satelliten genutzt werde, so die Informanten > photon.info 20.3.26.
Batteriespeicher werden zu einem wichtigen Baustein der Energiewende in der Schweiz. Sie optimieren den Eigenverbrauch, tragen zur Stabilität im Stromsystem bei, erhöhen die Flexibilität und senken die Systemkosten. Gleichzeitig helfen sie, den wachsenden Anteil von Photovoltaik effizient ins Stromsystem zu integrieren und wirtschaftlicher zu betreiben. Der neue Batteriemonitor Schweiz 2026 von Swissolar zeigt: Der Markt für Batteriespeicher entwickelt sich rasant und die Neuinstallationen, verdoppeln sich innert Jahresfrist nahezu. Dennoch braucht es bessere Rahmenbedingungen, damit ihr Potenzial für das Energiesystem künftig vollständig genutzt werden kann > swissolar.ch 20.3.26.
Zivile Atomkraftwerke sind eng mit nuklearer Aufrüstung verknüpft. Die russischen Angriffe auf die Ruine in Tschernobyl und Europas größtes AKW in Saporischschja beweisen, wie verwundbar diese Technologie ist. Auch der Krieg im Iran richtet sich gegen die Zentrifugen zur Urananreicherung. Der Uranatlas 2026 erklärt auf 64 Seiten mit Grafiken und Karten den Weg des Urans. Neue Kapitel zum Atomeinstieg der Türkei und zum russischen Staatskonzern Rosatom zeigen die geopolitischen Abhängigkeiten und den Zusammenhang von friedlicher und militärischer Nutzung der Atomkraft. Mit dem Atlas verdeutlichen die Herausgeber, warum Uran im Boden bleiben muss > photovoltaik.eu 19.3.26.
Der Steuerungsausschuss Versorgungssicherheit Energie ist am 17. März 2026 unter der Leitung des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundespräsident Guy Parmelin, und des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bundesrat Albert Rösti, zusammengetreten. Das Fachgremium bekräftigt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Energieversorgung der Schweiz sichergestellt ist > uvek.admin.ch 18.3.26.
Auf der 19. China International Solar Utilization Conference and Exhibition (SUCE) hat der chinesische Solarkonzern Longi das feuerbeständige Solarmodul Hi-MO X10 vorgestellt. Das Modul ist vor allem für den C&I-Markt ausgelegt und eignet sich insbesondere für sicherheitskritische Anlagen wie Lagerhäuser, Rechenzentren, Logistikanlagen, gewerbliche Dachanlagen und private Photovoltaikanlagen, wie Longi mitteilt. Die Feuerbeständigkeit wird durch eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur erreicht > photon.info 17.3.26.
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat 6000 Kundinnen und Kunden für ihr neues Produkt ewz.solarquartier gewonnen. Rund 130 lokale Stromgemeinschaften speisen ihren lokal erzeugten Solarstrom ein, der dann im Quartier verbraucht wird. Der Stadtzürcher Energieversorger gibt so Anreize zur Nutzung der Dachflächen. Insgesamt sind derzeit in der Stadt fast 2900 Photovoltaikanlagen mit fast 100 Megawatt Peak Leistung installiert. Sie produzieren rund 80 Gigawattstunden Strom im Jahr. Bis 2040 soll die Produktion auf 500 Gigawattstunden steigen > punkt4.info 16.3.26.
SPD und Grüne kritisieren Markus Söders Vorschlag zu neuen Atomkraftwerken in Deutschland hart. Was die bessere Lösung sei, wisse »jedes Kind«. Bei SPD und Grünen stoßen die Überlegungen von CSU-Chef Markus Söder zum Bau kleiner Atomkraftwerke damit auf scharfe Kritik. Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, bezeichnete Söders Vorschläge als »absurd«. Der Zeitung »Rheinische Post« sagte Scheer, ein Wiedereinstieg in die Atomenergie verstoße in Deutschland »gegen geltendes Recht. Die SPD wird an einer solchen Geisterfahrt-Gesetzesänderung nicht mitwirken.« Söder hatte zuvor eine Abkehr vom 2023 vollendeten Atomausstieg gefordert und den Bau eines Mini-Atomkraftwerks im Freistaat in Aussicht gestellt > spiegel.de 16.3.26.
Sie wollen nicht länger auf teure Energie angewiesen sein? Dann machen Sie sich zumindest ein bisschen unabhängiger. Das geht schon für wenige Hundert Euro – und sogar für Mieter. Wer ernsthaft über mehr Autarkie sprechen will, landet auf dem Dach. Dort spielt die eigentliche Musik für die Solarenergie.- Eine Kolumne zu den Verhältnissen in Deutschland, die vom System her unterdessen nicht allzu stark von jenen in der Schweiz differieren, von Hermann-Josef Tenhagen > spiegel.de 15.3.26.
Die weltweit installierte Kapazität erneuerbarer Energien dürfte in den kommenden Jahren stark wachsen. Laut einer aktuellen Analyse des Daten- und Forschungsunternehmens GlobalData könnte sie sich von rund 4,1 Terawatt im Jahr 2025 auf etwa 8,4 Terawatt im Jahr 2031 mehr als verdoppeln. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 13 Prozent. Haupttreiber sind die schnelle Skalierbarkeit von Photovoltaik, sinkende Kosten und zunehmend unterstützende politische Rahmenbedingungen > sonnenseite.com 15.3.26.
Die Diskussion um Flächenkonkurrenz zwischen Landwirtschaft und Photovoltaik bekommt neue Daten. Laut einer Studie des deutschen Bundesverbands Neue Energiewirtschaft eignet sich das Grünland in Solarparks als Weidefläche für Schafe und Rinder > pv-magazine.de 15.3.26.
Steigende Öl- und Gaspreise, hohe Tank- und Heizkosten: Für viele Menschen sind das erst mal schlechte Nachrichten. Doch Energiekrisen können auch ein Push sein, wie Forschende berichten. Etwa für Volker Quaschning, für den das wie ein Déjà-vu ist: "Das heißt, egal, was auf der Welt passiert, irgendwo eine Krise und - schwupps! - explodieren die Öl- und Gaspreise." Der Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin erinnert sich an die Folgen des russischen Angriffskrieges vor vier Jahren > tagesschau.de 15.3.26.
Die beiden Solarzellen-Fertigungsanlagen von Meyer Burger in Bitterfeld-Wolfen und Hohenstein-Ernstthal gehen aus der Insolvenzmasse an ein junges PV-Unternehmen aus den USA. Es will in Kalifornien daraus eine Gigawatt-Fertigung aufbauen. Das kalifornische PV-Unternehmen Swift Solar erwirbt demnach die zentralen Produktionsanlagen für Solarzellen aus den deutschen Fabriken der insolventen Meyer Burger. Die 2017 gegründete Swift Solar sei in der Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie aktiv. Eine Fortsetzung der Solarfertigung in Deutschland ist vor dem Hintergrund dieser Entwicklung unwahrscheinlich > solarserver.de 14.3.26.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat auf dem Kernenergie-Gipfel in Paris auf die Schlüsselrolle von Kernenergie und erneuerbaren Energien bei der Stromproduktion verwiesen. Was auf den ersten Blick wie eine energiepolitische Kehrtwende aussieht, hat einen deutlich tieferen Hintergrund. Die zivile Atomindustrie sorgt für technologische Infrastruktur, industrielle Kapazitäten und qualifiziertes Personal – Voraussetzungen, die auch für das militärische Atomprogramm notwendig sind. Vor diesem Hintergrund kann die neue EU-Strategie für Kerntechnologien auch als Beitrag der europäischen Staaten zur Finanzierung und industriellen Absicherung der französischen Nuklearfähigkeit verstanden werden > iwr.de 13.3.26.
Oft landen gebrauchte, noch leistungsfähige Solarmodule im Recycling. Das Braunschweiger Start-up Better Sol hat Verfahren zur Rettung gebrauchter, aber noch leistungsfähiger Solarmodule entwickelt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das Start-up mit rund 125.000 Euro gefördert > industr.com 13.3.26.
Ein Forschungsteam hat untersucht, warum Dünnschicht-Solarzellen aus Perowskit und CIGS den Marktdurchbruch bisher kaum geschafft haben. Die spannende Erkenntnis: Die Studie benennt unterschiedliche Prioritäten zwischen Forschung und Industrie als Hürde. Was tun? Das Team um die Empa-Forscherin Mirjana Dimitrievska hat in einer Publikation in der Fachzeitschrift Nature Energy analysiert, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit neue Solarzellen-Technologien sich am Markt behaupten können. Im Mittelpunkt stehen zwei Dünnschicht-Materialien: Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) und Perowskite. Beide erreichen im Labor hohe Wirkungsgrade, haben den kommerziellen Durchbruch aber bislang nicht geschafft > photovoltaik.eu 12.3.26.
Mit der Blade-Batterie 2.0 lädt BYD ein Elektroauto in weniger als zehn Minuten fast vollständig auf. Das macht das Laden künftig fast so schnell wie das Tanken. Was lange als physikalische Grenze für Lithium-Batterien galt, will der chinesische Hersteller nun überwinden. Anfang März 2026 stellte BYD die zweite Generation seiner Blade-Zelle vor und brachte sie in die Produktion. Das Unternehmen verspricht damit nichts weniger als eine neue Benchmark für Ladegeschwindigkeit und Alltagstauglichkeit von Elektroautos > digitec.ch 11.3.26.
Wegen falscher Berechnungen fallen drei wichtige Projekte weg. Sie hätten helfen sollen, die Winterstromlücke zu schliessen. Bis 2040 hätten 15 Wasserkraftprojekte die Winterstromlücke schliessen sollen. Das war der Plan, der 2021 am Runden Tisch entworfen worden war (siehe Teil 1 dieses Artikels). Doch im Wallis stehen drei der acht im Richtplan vorgesehenen Projekte vor dem Aus. Das weitere Prozedere ist ungewiss - von Christian Bernhart > infosperber.ch 11.3.26.
Bis eine »Energiewende von unten« in der EU verwirklicht wird, könnte es aufgrund technischer und rechtlicher Hürden noch lange dauern. Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Bericht. »Von Bürgern erzeugte Energie stellt in der Theorie die ideale Lösung dar, ist aber in der Praxis schwer umzusetzen«, so João Leão, der als Mitglied des Rechnungshofs für die Prüfung zuständig war. Die EU muss nun rechtliche Hürden und technische Hindernisse beseitigen > photon.info 11.3.26.
Im Mittelrhein schwimmen bald wohl 124 Mini-Kraftwerke. Es ist das erste Mal, dass die Technik eines Münchner Unternehmens im großen Stil eingesetzt wird. Für Fische bestehe keine Gefahr, heißt es > spiegel.de 10.3.26.
Im Jahr 2025 konnte weltweit erneut ein Rekord an neu installierter Photovoltaikleistung erreicht werden. Der Bestand an Solaranlagen wuchs vorraussichtlich um über 650 Gigawatt. Allerdings ist das Marktwachstum zurückgegangen. In Deutschland wurden sogar weniger neue Solaranlagen installiert als im Jahr 2024 > volker-quaschning.de 10.3.26.
Die rapide steigenden Ölpreise entwickeln sich zur handfesten Bedrohung für die Weltkonjunktur. Ein Gegenmittel könnte die Freigabe der Reserven sein. Die G7-Staaten sondieren bereits die Möglichkeiten > spiegel.de 9.3.26.
Das Statistische Bundesamt ermittelte für 2025 eine gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegene Stromerzeugung. Der Erdgas-Anteil stieg um 10,2 Prozent. Der Erneuerbaren-Anteil stagnierte, wobei Wind- und Wasserkraft deutlich verloren. Photovoltaik hingegen erreichte neue Höchstwerte > pv-magazine.de 9.3.26.
Innerhalb eines Tages haben Hunderte Firmen einen Appell gegen die Energiepolitik der deutschen Bundesregierung unterzeichnet. Besonders in der Kritik: die Reformen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche > spiegel.de 8.3.26.
15 Projekte hätten die Winterstromlücke schliessen sollen. Doch einige werden nie gebaut. Ersatzprojekte stossen auf Widerstand > infosperber.ch 7.3.26.
Elektroautos als Hausspeicher können den Strombezug um bis zu 51 Prozent senken. Stromkosten sinken um bis zu 1.400 Euro, CO2-Emissionen um 370 kg/Jahr. Elektroautos können also mehr als umweltfreundliche Mobilität: Als flexible Hausspeicher in Kombination mit einer Photovoltaikanlage steigern sie die Unabhängigkeit vom Stromnetz und senken Kosten deutlich. Jedenfalls haben sie das Potenzial dazu. Das zeigt die Bachelorarbeit von der Hochschule Burgenland. In simulationsgestützten Analysen für ein typisches Wohngebäude wurden verschiedene Größen von PV-Anlagen, Fahrzeugtypen sowie Lade- und Verbrauchsprofile untersucht – mit einem klaren Ergebnis: Vehicle-to-Home (V2H) hat das Potenzial, private Energiesysteme spürbar effizienter zu machen > sonnenseite.com 6.3.26.
Der Montagesystemhersteller Schletter Group aus dem oberbayerischen Kirchdorf hat in Zusammenarbeit mit dem deutschen Generalunternehmer Envalue Solar nahe der norditalienischen Stadt Udine eine Freiflächenanlage mit einer Gesamtleistung von 96 Megawatt installiert. Die Besonderheit dabei ist, dass Udine und das Umland im Friaul in einer seismisch aktiven und somit erdbebengefährdeten Region liegen. Die Region ist Teil der Ostalpen-Zone, in der es aufgrund plattentektonischer Aktivitäten immer wieder zu teils starken Erdbeben kommt. Bei diesem Projekt war deshalb eine Abnahme durch einen unabhängigen Prüfstatiker vorgeschrieben, wie Schletter mitteilt. Entsprechend wurden höhere Sicherheitswerte als bei anderen PV-Projekten in Italien angesetzt > photon.info 5.3.26.
Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut im iranischen Buschehr an einem zweiten Reaktorblock. Nun wurden die Arbeiten eingestellt. Zuvor war ein Flughafen der Hafenstadt angegriffen worden. Nach Einschätzung der IAEA ist Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Westliche Staaten werfen Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet. Trump bezeichnete das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für die neuen Angriffe > spiegel.de 5.3.26.
Eine internationale Studie prognostiziert einen Technologiesprung für Solarmodule resp. PV. Laut Forschenden könnten Wirkungsgrade von über 35 Prozent erreicht und die Kosten halbiert werden. Solarstrom würde damit deutlich wirtschaftlicher und nachhaltiger > neueenergie.net 4.3.26.
Die Investitionsbeiträge für Photovoltaik-Anlagen haben in diesem Jahr einen Anspruch auf einen durchschnittlichen Kapitalkostensatz (WACC) von 3,75 oder 4,28 Prozent. Die neuen Sätze liegen niedriger als im Jahr 2024 > pv-magazine.de 4.3.26.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik stellt das geplante Projekt der Nutzung tiefer Geothermie für das Nationale Sportzentrum in Magglingen ein. Die Kosten der Tiefbohrungen sind höher als erwartet. Stattdessen sollen oberflächennähere Geothermie und Wärmepumpen genutzt werden > punkt4.info 3.3.26.
Die naturenergie holding AG hat im Geschäftsjahr 2025 ein operatives Ergebnis (EBIT) von rund 214 Mio. € erwirtschaftet und gleichzeitig die Investitionen in den Umbau des regionalen Energiesystems ausgebaut. Die Bruttoinvestitionen lagen bei 174 Mio. EUR (Vorjahr: 147 Mio. EUR). Sie unterstreichen den strategischen Fokus der Unternehmensgruppe auf eine langfristig robuste Energieversorgung, den Ausbau er- neuerbarer Erzeugung sowie die Stärkung der Infrastruktur. Die naturenergie Gruppe bietet ganzheitliche Energielösungen und sie erzeugt und vertreibt erneuerbare Energie aus Wasser- und Sonnenkraft > naturenergie-holding.ch 2.3.26.
Wissenschaftler machen nun mit ausgeklügeltem System Solarenergie mit beliebiger Verzögerung nutzbar. Eine neue Solarbatterie liefert grünen Wasserstoff auf Knopfdruck, auch Tage nachdem die Sonnenenergie gespeichert wurden, und auch dann, wenn die Sonne nicht scheint: Dieses ungewöhnliche Gerät haben Forscher der Universität Ulm und der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Wasserstoff lässt sich mittels Brennstoffzelle in elektrische Energie umwandeln. Das energiereiche Gas lässt sich auch zur Betankung entsprechend ausgestatteter Fahrzeuge nutzen > pressetext.com 1.3.26.
Mit der offiziellen Inbetriebnahme von drei Offshore-Windkraftanlagen in den Windparks He Dreiht und Borkum Riffgrund 3 am 26.02.2026 überschreitet Deutschland die Marke von 10.000 Megawatt (MW) installierter Offshore-Windkraftleistung. Grundlage sind Auswertungen des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (BNetzA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster. Bei der installierten Offshore-Leistung führt Großbritannien mit rund 16.000 MW, gefolgt von Deutschland (10.000 MW), den Niederlanden (5.400 MW), Dänemark (2.700 MW), Belgien (2.300 MW) und Norwegen (100 MW) > iwrpressedienst.de 1.3.26.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung Polens erreichte bis Ende vergangenen Jahres 24,8 Gigawatt. Der Zuwachs 2025 war vor allem durch gewerbliche und Großanlagen getrieben. Nach Angaben von Entsoe speisten Photovoltaik-Anlagen in Polen im vergangenen Jahr 19,2 Terawattstunden Solarstrom in das Netz ein, was 12,5 Prozent des polnischen Stromverbrauchs entspricht > pv-magazine.de 28.2.26.
Noch ein Hammer in Deutschland: Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor einem Kahlschlag von zehntausenden Arbeitsplätzen, wenn die von der grossen Koalition aus CDU und SPD vorgesehenen Maßnahmen so umgesetzt werden. Der Entwurf sieht demnach vor, dass künftig keine Solarförderung mehr für private Kleinanlagen gezahlt werden soll > pv-magazine.de 27.2.26.
Das als Heizungsgesetz bekannte deutsche Gebäudeenergiegesetz soll einem Gebäudemodernisierungsgesetz weichen. Die Heizungsförderung soll aber weitergehen. Die Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz sind auf eine breite Resonanz von Verbänden und Politik gestoßen. Dabei überwiegen die Stimmen, die die geplante Gesetzesnovelle kritisch sehen. Geplant ist etwa, die Pflicht für einen 65%-Erneuerbare-Energie-Anteil für neue Heizungen abzuschaffen > solarserver.de 26.2.26.
Der Bundesrat hat sich auf ein Inkrafttreten des Beschleunigungserlasses zum 1. April verständigt. Allerdings sind zwei Gesetzesanpassungen ausgenommen, die die Vergütung von Erneuerbaren-Anlagen betreffen und später folgen sollen. Es ist vorgesehen, die Verfahren zur Planung und Bewilligung von Photovoltaik-, Wasserkraft- und Windenergieanlagen von nationalem Interesse zu vereinfachen. Sie sollen auch deutlich verkürzt werden. Dazu sei im Erlass vorgesehen, den Planungsprozess für den Ausbau des Stromnetzes zu vereinfachen und Bewilligungs- und Rechtsmittelverfahren zu straffen > pv-magazine.de 26.2.26.
Auf der Photovoltaiktagung von Swissolar können sich die Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Solarenergie und Speicher bringen. Stabilität und Flexibilität sind die Schwerpunkte der diesjährigen Photovoltaiktagung von Swissolar. Die zweitägige Konferenz findet am 31. März und 1. April in Bern statt > photovoltaik.eu 26.2.26.
Genauso wie bei Solar und Elektroautos will China auch die Wärmepumpenbranche dominieren. Dazu gibt es ein Strategiepapier der chinesischen Regierung. Die heimische Branche warnt jetzt die Politik. Die Wärmepumpenindustrie solle etwa die "Miniaturisierung" vorantreiben, Geräte also auch in kleineren, kompakteren Formaten anbieten, die dann auch schnell und einfach eingebaut werden können. Die Anlagen sollen auch klimafreundlicher und effizienter arbeiten. Die chinesische Regierung nimmt sich vor, in Forschung und Entwicklung zu investieren, um bis 2030 mindestens 20 Prozent effizientere Geräte als heute anbieten zu können > photon.info 26.2.26.
Der US-amerikanische Hersteller von Cadmium-Tellurid-Modulen, First Solar, hat eine nicht-exklusive Lizenzvereinbarung mit dem britischen Hersteller von Tandem-Modulen, Oxford PV, getroffen. Wie First Solar mitteilt, umfasst die Lizenz die potenzielle Herstellung und den Vertrieb von Solarmodulen mit Perowskit-Halbleitern in den USA. Von der Lizenz ausgenommen sind Tandemmodule auf Basis kristalliner Siliziumsolarzellen. Oxford PV produziert Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen und -module in Brandenburg und strebt im Rahmen seiner langfristigen Wachstumsstrategie eine Expansion in die Massenproduktion an > photon.info 26.2.26.
Südkoreanische Wissenschaftler nutzen nun fast die gesamte Solarenergie zur Energieherstellung. Goldene Supraballs, die einen Durchmesser von gerade einmal 2,1 Mikrometer haben und 40 Mal dünner als ein menschliches Haar sind, fangen, anders als die Oberflächen konventioneller Solarzellen, fast das gesamte Sonnenlicht ein und lenken es auf eine thermoelektrische Zelle, auf deren Oberfläche die Forscher sie angeordnet haben. So gelingt es ihnen, die Absorption von Sonnenlicht fast zu verdoppeln. Thermoelektrische Zellen wandeln Wärme direkt in elektrischen Strom um > pressetext.com 25.2.26.
Beleuchtung daheim, im Büro, auf der Strasse oder auf dem Fussballplatz braucht immer weniger Strom. 2024 betrug der Stromverbrauch 5.8 TWh. Das sind rund 32% weniger als im Spitzenjahr 2012. Das zeigt das Energiemonitoring Beleuchtung von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Relativ zum gesamten Stromverbrauch der Schweiz sank der Anteil der Beleuchtung von 14.6% (2012) auf 10.1% (2024) > energeiaplus.com 24.2.26.
Mit der zweiten Etappe des Solarfaltdachs auf der ARA Davos setzt die Gemeinde Davos ein Zeichen für innovative Energielösungen im alpinen Raum. Erstmals weltweit wurden offene Rundbecken der Nachklärung mit einem Solarfaltdach überbaut – möglich durch ein neuentwickeltes Tragwerkskonzept. Das ermöglicht mehr Solarstrom – ohne zusätzlichen Flächenverbrauch bei einer Leistung von 349.44 kWp > dhp-technology.ch 24.2.26.
Organisches Molekül wirkt laut US-amerikanischem Forschungsprojekt wie eine gespannte Feder: Ein Team um Grace Han von der University of California Santa Barbara hat das organische Molekül Pyrimidon so modifiziert, dass es Sonnenlicht in chemisch gebundene Energie umwandelt. Diese lässt sich in der Folge nutzen, wenn die Sonne längst untergegangen ist. Es sei die neueste Entwicklung im Bereich der molekularen solarthermischen Energiespeicherung > pressetext.com 24.2.26.
Stromgesellschaften profitieren von einer gesetzlich garantierten Rendite. Davon können kleine Photovoltaik-Investoren nur träumen. Hauseigentümer und andere private Investoren, die in Solarstrom investieren, werden gegenüber den Elektrizitätsgesellschaften krass benachteiligt > infosperber.ch 23.2.26.
Stromversorgung der Schweiz - «Winterstromlücke» bald passé? Fachleute sind überzeugt, dass die Abhängigkeit von Stromimporten im Winter sinken wird. Was positiv tönt in Bezug auf die sogenannte «Winterstromlücke», ist grundsätzlich für die Stromproduktion keine gute Neuigkeit. Zwar gibt es im Winter mehr Niederschläge, im Sommer aber werden es weniger > srf.ch/news 23.2.26.
Mobilität der Zukunft: In der EU waren im Jahr 2025 mehr als die Hälfte aller neuen Busse im öffentlichen Nahverkehr emissionsfrei unterwegs. Öffentliche Verkehrsmittel sind von jeher die Pioniere der Elektromobilität. Sechs von zehn neuen Stadtbussen in der EU waren im Jahr 2025 emissionsfrei unterwegs: 56 Prozent rein batterieelektrisch angetrieben, weitere vier Prozent mit Wasserstoff-Brennstoffzellen ausgerüstet, die ebenfalls Elektromotoren versorgen > spiegel.de 22.2.26.
Mit strategischen Partnern sei eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 16,7 Millionen Franken abgeschlossen worden, teilte die westschweizer Leclanché mit. Damit soll der kurzfristige operative Bedarf (unter anderem ausstehende Löhne) gedeckt werden. Leclanché baut Batteriespeichersysteme zur Unterstützung der Netzstabilität > cash.ch 22.2.26.
Die nächste grosse Ankündigung einer «Superbatterie» kommt bestimmt. Doch was ist für die nächsten Jahre realistisch? Warum die Entwicklung im Moment in die Breite geht, mit zahlreiche Batterietypen. Die neuesten Ankündigungen kommen vom Start-up «Donut Lab» aus Finnland: Eine Feststoffbatterie, die für ein Auto 1000 Kilometer Reichweite verspricht und schnell und oft geladen werden kann. Das klingt einmal mehr nach dem erhofften Durchbruch > srf.ch/news 21.2.26.
Die Geburt von ChatGPT ist Startschuss des Atom-Revivals. US-Präsident Trump will die amerikanischen Atomkapazitäten bis 2050 vervierfachen. Doch gut drei Jahre später kämpft die Branche mit spröden Rohren, fehlenden Unterlagen und verzettelt sich mit immer neuen Entwürfen für Minireaktoren. "Chaos." So beschreibt Atomexperte Tim Judson das, was derzeit in den USA passiert: Die großen Tech-Konzerne pumpen Hunderte Milliarden Dollar in neue Rechenzentren und lösen mit ihrem KI-Wettrennen einen Energie-Tsunami aus: Einzelne Rechenzentren benötigen für ihren Betrieb dauerhaft den Strom von einem ganzen Atomkraftwerk > n-tv.de 21.2.26.
Künstliche Intelligenz kann Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen beschleunigen, wie sich auf dem „Solar Quality Summit“ in Barcelona zeigte. Das geht aber nur, wenn die Datengrundlagen stimmen. Schlechte Daten, unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Dokumentation drohen sonst schneller denn je zu echten Kostenfaktoren zu werden > pv-magazine.de 20.2.26.
Der deutsche Markt für Batteriegroßspeicher wächst derzeit stark. Branchenanalysen zufolge könnte die installierte Kapazität 2026 auf rund zehn Gigawattstunden ansteigen. Gleichzeitig verändern neue regulatorische Vorgaben die Erlösmodelle für Betreiber – mit weitreichenden Folgen für Planung und Betrieb > photovoltaik.eu 19.2.26.
Auch nach dem jüngsten Rückgang liegt der Silberpreis immer noch um 187 Prozent höher als Anfang 2025. Frühere Anstrengungen, den Silberanteil in Solarzellen zu senken, machen es den Photovoltaik-Herstellern heutzutage schwerer, weitere Fortschritte zu erzielen, wie es vom Silberpasten-Produzenten Heraeus heißt > pv-magazine.de 18.2.26.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang der Bau von gleich zwei Tandem-Photovoltaik-Modulen mit Rekordwirkungsgraden. Ein III-V-Germanium-PV-Modul mit 34,2 Prozent Wirkungsgrad und Solarzellen der Firma AZUR SPACE sowie Antireflexstrukturen der Firma temicon wird damit zum effizientesten Solarmodul der Welt. Ein III-V-Silizium-PV-Modul punktet mit 31,3 Prozent Effizienz als Rekordhalter seiner Klasse und nutzt als Basis die etablierte, kostengünstige Silizium-Technologie > sonnenseite.com 17.2.26.
Ausschließlich solar wird eine neuartige Meerwasser-Hochleistungs-Entsalzungsanlage angetrieben, die Forscher des Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) entwickelt haben. Dieser Durchbruch könnte eine entscheidende Rolle bei der Lösung der Wasserknappheit in sonnenverwöhnten Entwicklungsländern und auf abgelegenen Inseln spielen, in denen es oft keine Stromversorgung gibt > sonnenseite.com 17.2.26.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sei eine "Lobbyistin" und führe Deutschland in Gas-Abhängigkeit, kritisierten die Grünen. Sie legen einen 10-Punkte-Plan mit Alternativvorschlägen vor. Die genannten Alternativvorschläge zur Politik Reiches sollen nach Worten der Grünen "den Ausbau der Erneuerbaren schneller und gleichzeitig pro Kilowattstunde günstiger machen". Ein zentraler Punkt im 10-Punkte-Plan der Grünen ist der Ausbau der Windenergie an Land. So soll die Gesamtausschreibungsmenge in diesem Bereich dauerhaft von zehn auf 15 Gigawatt pro Jahr erhöht werden. Dabei solle der Ausbau explizit auch im Süden Deutschlands vorangetrieben werden. Weiter fordert die Partei den raschen Ausbau des Verteilnetzes sowie von Stromspeicherkapazitäten > zeit.de 16.2.26.
Der Batterienspezialist Leclanché hat am Freitagmorgen bekannt gegeben, dass er insolvent ist. Seine 369 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihren Januarlohn nicht erhalten. Nach Angaben der Geschäftsleitung handelt es sich um ein kurzfristiges Liquiditätsproblem. Doch hinter dieser Formulierung könnte sich eine schwerere Krise verbergen > srf.ch/news 16.2.26.
Der deutsche Energiespeicher-Pionier Sonnen baut sein virtuelles Kraftwerk in Texas weiter aus. Mit dem neuen „Battery-Only“-Modell können Haushalte jetzt auch ohne eigene Solaranlage Teil des virtuellen Kraftwerks werden. Bis Ende 2026 will das Unternehmen bis zu 10.000 zusätzliche Kunden gewinnen. Dadurch sollen dem texanischen Stromnetz weitere rund 600 MWh flexible Batteriekapazität zur Verfügung stehen. Sonnen gehörtzu den Vorreitern bei virtuellen Kraftwerken. Neben mehreren US-Bundesstaaten und Kanada hat sonnen auch in Deutschland oder Belgien große virtuelle Kraftwerke aus Heimspeichern aufgebaut > iwr.de 15.2.26.
Zu wenig, zu teuer, nicht konkurrenzfähig. Vieles deutet darauf hin, dass Deutschland die Energiewende falsch aufgegleist hat. Auf lange Sicht scheint die Sache zwar klar: Fossile Energieträger sind endlich, und ihre Nutzung verursacht Umweltkosten. Erneuerbare Energien hingegen sind in jüngster Zeit immer billiger geworden, und dieser Trend setzt sich fort. Aber der schnelle Umstieg birgt Probleme: Wind und Sonne fallen unregelmässig und dezentral an. Das erfordert einen massiven Ausbau der Netze und der Speicher. Das macht ihre Nutzung kurzfristig teuer - von Werner Vontobel > infosperber.ch 14.2.26.
Die französischen Staatsbahnen SNCF gehen eine Partnerschaft mit Sun-Ways ein. Das Waadtländer Start-up hat Solaranlagen entwickelt, die zwischen Bahnschienen eingesetzt werden können. Diese werden derzeit in der Nähe des Bahnhofs Butte NE getestet > punkt4.info 13.2.26.
Das Bauunternehmen Eberhard Bau aus Kloten wird ab 2027 Solardiesel des Zürcher Cleantech-Unternehmens Synhelion einsetzen. Die Unternehmen haben einen langfristigen Abnahmevertrag für den erneuerbaren Treibstoff unterzeichnet. Eberhard Bau will den CO2-Fussabdruck seiner Baumaschinen verringern. Der jetzt in einer Mitteilung bekanntgegebene langfristige Abnahmevertrag sieht den Einsatz des erneuerbaren Diesels ab 2027 vor > punkt4.info 13.2.26.
Frankreichs Regierung will weniger Solaranlagen und Windräder als bisher geplant bauen. Stattdessen setzt sie auf einen deutlichen Ausbau der Atomkraft. Bis 2030 sollen nur noch 48 Gigawatt durch Solarkraft produziert werden, heißt es in einem auf zehn Jahre angelegten Energieplan. In einer früheren Fassung des seit drei Jahren diskutierten Plans waren noch 54 Gigawatt vorgesehen. Windkraftanlagen auf dem Land sollen bis 2030 nur noch 31 statt wie bisher geplant 33 Gigawatt produzieren. Das Ziel für Windkraftanlagen an der Küste bleibt unverändert > zeit.de 12.2.26.
Im vergangenen Jahr wurden zum sechzehnten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Die Förderentscheide für die letzten Projekte fielen Anfang Dezember 2025. Die Schlussbilanz zeigt, dass dank der Unterstützung durch ProKilowatt viele neue Projekte zum Stromsparen umgesetzt werden können > news.admin.ch 12.2.26.
Seit 1. Januar können lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) bei allen Schweizer Netzbetreibern angemeldet werden. Die Netzbetreiber haben anschliessend drei Monate Zeit zur Bildung solcher Gemeinschaften. Da die Anmeldefrist erst begonnen hat, werden erste aussagekräftige Zahlen voraussichtlich ab Sommer 2026 vorliegen. Dennoch ist bereits heute sichtbar, dass das Interesse an LEG gross ist > swissolar.ch 11.2.26.
Seit der Gesamtsanierung 2011 setzt das Romantik Hotel Muottas Muragl im Engadin voll auf erneuerbare Energie – für Heizung, Warmwasser und Strom. Wie bewährt sich das 2012 mit dem Watt d’Or ausgezeichnete Energiekonzept auf 2’456 Metern über Meer? > solarserver.de 10.2.26.
Der deutsche Stromversorger Eon und BMW bieten für neue Elektrofahrzeuge die Option des bidirektionalen Ladens an. Sie starten damit gemeinsam das erste kommerzielle Angebot zum bidirektionalen Laden. Es gilt für neue Elektrofahrzeuge der Münchener Autobauer. Eon-Kunden erhalten dafür einen Bonus > solarserver.de 10.2.26.
Während negative Börsenstrompreise in Deutschland im Januar auf wenige Stunden begrenzt blieben und der Marktwert für Solarstrom nahezu den durchschnittlichen Börsenstrompreis erzielte, zeigte Spanien bereits ausgeprägte Überangebotsphasen. Ein einzelner Tag mit 15,5 Stunden an negativen Preisen traf dort nahezu die gesamte Photovoltaik-Erzeugung > pv-magazine.de 8.2.26.
Im Berner Jura soll auf 1.250 Metern Höhe und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der weltweit ältesten Freiflächenanlagen – dem Sonnenkraftwerk Mont-Soleil – eine 8,5-Megawatt-Anlage entstehen. Die lokale Bevölkerung hat zugestimmt, trotzdem gab es Einsprüche gegen die Baugenehmigung. Diese wurden nun vom Kanton Bern zurückgewiesen > pv-magazine.de 7.2.26.
2025 ist der Stromverbrauch der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um rund 1.1% bzw. 0.6 Terawattstunden (TWh) gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die inländische Stromproduktion um rund 16.5% bzw. 13.3 TWh abgenommen. Das zeigen die provisorischen Schätzungen zur Elektrizitätsbilanz 2025 des Bundesamts für Energie (BFE). Die Schätzungen beruhen auf den provisorischen statistischen Werten der Monate Januar bis Oktober 2025 (siehe Link unter «Gesamte Erzeugung und Abgabe elektrischer Energie in der Schweiz 2025») sowie auf ersten Schätzungen für die Monate November und Dezember 2025. Die definitiven Werte der schweizerischen Elektrizitätsbilanz für das Jahr 2025 werden am 18. Juni 2026 mit dem Überblick zum Energieverbrauch 2025 publiziert, die vollständige Elektrizitätsstatistik 2025 (Jahrespublikation) Anfang August 2025 > energeiaplus.com 6.2.26.
„Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher > solarwirtschaft.de 5.2.26.
Die Exportrabatte für chinesische Module laufen Ende März aus, Peking hat ein Machtwort gesprochen. Fällt diese Subvention weg, müssen die Produzenten aus dem Reich der Mitte ihre Preise erhöhen. Überzogene Forderungen dürften sich als Illusion erweisen. Peking hat damit endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Die angekündigte Streichung der Exportrabatte tritt ab April 2026 in Kraft. Diverse Hersteller aus dem Reich der Mitte kündigten bereits Preiserhöhungen an. Deshalb versuchen derzeit viele Importeure, sich Lagerware zum alten Preis zu beschaffen > photovoltaik.eu 4.2.26.
Bifaziale Solarmodule (also Module mit Zellstrukturen auf der Vorder- und Rückseite) können unter passenden Installations- und Umgebungsbedingungen Mehrertrag liefern, sind jedoch nicht in jedem Projekt die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick > pv-magazine.de 4.2.26.
Fünf Jahre nach einem Massaker will der Energiekonzern Total das Gasprojekt auf dem Gelände weiterführen, auf dem 2021 Menschen in Containern verhungerten. Wieder spielt eine Armee mit > taz.de 4.2.26.
Erstmals haben deutsche Hauseigentümer:innen in einem Jahr mehr regenerative als fossile Heizungen installieren lassen. Das zeigt die Jahresbilanz des Bndesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Allerdings sank der Absatz von Heizungen in Deutschland im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren. Der Verband macht für den Abschwung auch die jetzige Regierungskoalition verantwortlich > solarserver.de 3.2.26.
Das Land hat 2025 eine neue Rekordmarke von 315 Gigawatt installierter Leistung erreicht. Die kumulierte Gesamtleistung stieg damit auf 1,2 Terawatt. Nicht-fossile Energiequellen überholten erstmals die thermische Erzeugung > pv-magazine.de 2.2.26.
Energiewende in Asien: Die Stromproduktion in China und Indien ist ein Treiber globaler Emissionen. Das ändert sich nun: In beiden Ländern sank 2025 die fossile Strommenge. In China sank die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen von 6.237 Terawattstunden auf 6.164, ein Rückgang um etwa 1,6 Prozent. In Indien war die Entwicklung deutlicher: Dort sank die fossile Stromproduktion von 1.578 Terawattstunden auf 1.516, also um etwa 3.9 Prozent > taz.de 1.2.26.
Eine Grafik zeigt die Dunkelflaute vom 7. bis 9. November 2025, obwohl wenig Windenergie und Photovoltaik vorhanden war, kam Deutschland sicher durch die Tage. Der deutsche Bundesverband Neue Energiewirtschaft zeigt damit auf seinem neuen Infoportal „Sicher durch die Dunkelflaute“, wie Deutschlands Stromsystem mit Dunkelflauten fertig werden kann > solarserver.de 1.2.26.
Im Skigebiet von Sölden entsteht eine Photovoltaik-Anlage aus baumförmigen Photovoltaik-Strukturen von Helioplant. Der kreuzförmige Aufbau soll die vertikal installierten Solarmodule vor Schneeverwehungen schützen. olaredge kooperiert mit Helioplant, einem österreichischen Entwickler von Photovoltaik-Anlagen für den Einsatz in Gebirgen. Eine erste Photovoltaik-Installation mit 6,3 MW Leistung befindet sich derzeit im österreichischen Sölden im Bau und soll drei Skigebiete mit Strom versorgen > solarserver.de 31.1.26.
Der völkerrechtswidrige Überfall auf Venezuela könnte für die USA wirtschaftlich und umweltpolitisch in einem Fiasko enden – auch dank der fortschreitenden Energiewende weltweit und der Mithilfe der Verbraucher - von Hans-Josef Fell > sonnenseite.com 30.1.26.
In der Nähe von Riesenteleskopen in der chilenischen Atacama-Wüste soll nun doch kein Industriekomplex gebaut werden. Dort sahen Forschende ihre Arbeit durch Lichtverschmutzung und Vibrationen bedroht. In der Nähe des Paranal-Observatoriums der Europäischen Südsternwarte (ESO) wollte der Energiehersteller AES Andes einen Solar- und Windpark errichten, um mithilfe dieses Stroms grünen Wasserstoff und Ammoniak zu produzieren > spiegel.de 30.1.26.
Umweltaktivisten werfen den Betreibern jahrzehntelange Verschleierung vor. Das AKW ist wegen Sicherheitslücken im Speisewassersystem seit Ende Mai vom Netz. ie Aktivisten von Greenpeace wollten mit der Beleuchtung die «jahrzehntelange Verschleierung der Sicherheitslücke» im Speisewassersystem des AKWs anprangern. Damit hätten sie auf die damit verbundene Gefahr für die Bevölkerung aufmerksam machen wollen, wie sie in der Nacht auf Donnerstag mitteilten. Eines der Sujets erinnerte an Edvard Munchs «Der Schrei» > tagesanzeiger.ch 29.1.26.
Der Ausbau an Erneuerbaren Energien explodiert weltweit. Warum das ein Grund zum Feiern ist und vor allem in Deutschland unbedingt breit kommuniziert werden muss, erklärt Martin Unfried > taz.de 28.1.26.
Wenn Solaranlagen an Fassaden bestimmte Voraussetzungen erfüllen, müssen sie nicht mehr behördlich genehmigt werden. Die neue Raumplanungsverordnung regelt auch Solaranlagen außerhalb von Ortschaften neu. Mit dem neuen Artikel 32a der novellierten Raumplanungsverordnung regelt die Schweiz die Anmeldung von Solaranlagen, wie der Branchenverband Swissolar mitteilt > photovoltaik.eu 28.1.26.
Nach dem Markteinbruch von 2024 hat der Wärmepumpen-Absatz an Fahrt gewonnen. Erstmals sind knapp die Hälfte aller in Deutschland verkauften Wärmeerzeuger Wärmepumpen. Mit 299.000 Heizungs-Wärmepumpen stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent. Auch die Förderanträge für Wärmepumpen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen > solarserver.de 28.1.26.
Gefragt, was der Überflusszukunft noch im Wege stehe, antwortete Musk am WEF in Davos: genug Energie. Und die bekomme man am besten aus der Sonne, die näherungsweise hundert Prozent aller Energie im Sonnensystem ausmache. Insgesamt reiche ein Feld von hundert mal hundert Meilen für die USA aus, eine kleine Ecke etwa im nicht sonderlich bevölkerten Bundesstaat Utah. Solarenergie werde nur durch die US-Zölle auf günstige Solarmodule aus China teuer. Aber die Europäer könnten das gut machen. Noch besser gehe das aber im All. Die entsprechenden Satelliten mit Sonnenkollektoren und Rechenzentren will er bald nach oben schießen, da sei viel mehr Platz als auf der Erde > zeit.de 27.1.26.
Das Schweizer Solar-Installations-Unternehmen Solarify.ch bringt neue schwarmfinanzierte Solaranlagen mit Batteriespeicher auf den Markt. Damit kann der Solarstrom gespeichert und zeitversetzt verbraucht werden. Der Anbieter reagiert damit auf die kommenden stundenbasierten Einspeisevergütungen > punkt4.info 27.1.26.
Die Zahl der Atomreaktoren ist laut einem neuen Report weltweit gesunken, während ihre Stromproduktion gleich bleibt. Taiwan hat den Atomausstieg vollzogen. Die weltweite Atomkraft-Nutzung bleibt damit auf einem Plateau – mit leicht sinkender Reaktorzahl, aber nahezu stabiler Leistung. Zu Jahresbeginn waren global 404 Kernkraftwerke in Betrieb, fünf weniger als ein Jahr zuvor, listet der World Nuclear Industry Status Report (WNISR) in einer neuen Auswertung für 2025 auf > sonnenseite.com 26.1.26.
Ein Blick ins Nachbarland zeigt, dass es trotz ähnlicher Voraussetzungen grosse Unterschiede in der Energiepolitik gibt. Ein Überblick mit Grafiken. Darum geht es: Österreich und die Schweiz haben vieles gemeinsam, doch bei der Stromversorgung gibt es deutliche Unterschiede. Während die Schweiz über eine Aufhebung des AKW-Neubauverbots nachdenkt, drehen in Österreich rund 1500 Windräder und kein einziges Kernkraftwerk liefert Strom > srf.ch/news/ 25.1.26.
Noch vor dem zweiten runden Tisch zur Wasserkraft hat der Kanton neun Projekte in die Vernehmlassung geschickt. Der Kanton Wallis, einer der wichtigsten Wasserkraftstandorte in der Schweiz, möchte nicht warten, bis der zweite runde Tisch zu den neuen Wasserkraftwerken abgehalten worden ist > srf.ch/news/ 25.1.26.
Ikea fordert die Stromanbieter heraus – und bringt einen dynamischen Stromtarif auf den deutschen Markt. Für wen sich das Angebot lohnen kann und wer besser vergleicht > zeit.de 24.1.26.
Umstrittener Biodiesel: Biotreibstoffe sollen die Umwelt schonen. Doch wenn Sojaöl in den Tank kommt, könnte das eher schaden. Nun reagiert die EU-Kommission. In der Europäischen Union zeichnet sich damit ein Ende der Verwendung von Treibstoffen auf Basis von Sojaöl ab. Die EU-Kommission will den vor allem als Biodiesel verwendeten Stoff nun als hohes Risiko für die Änderung der Landnutzung einstufen. Demnach könnten Ölfirmen sich Sojaöl künftig nicht mehr als erneuerbaren Rohstoff anrechnen lassen, um ihre sogenannten Treibhausgasminderungsquoten zu erfüllen > spiegel.de 24.1.26.
Auch das noch auf dem Weltwirtschaftsforum: Elon Musk ist zurück auf der politischen Bühne. Aber nicht als Fanboy von Trump – sondern in grüner Mission. „Nein. Solar ist die Lösung. Die Kombination aus Solarenergie und Batterien“, so der Unternehmer. „Würden wir eine Fläche von hundert Kilometern mal hundert Kilometern mit Solarpanels bebauen, könnten wir die gesamten USA mit Elektrizität versorgen“, so Musk > wiwo.de 23.1.26.
Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, kann den Eigenverbrauch mithilfe eines Batteriespeichers um typischerweise 10 – 20 % steigern. Solarstrom könnte aber noch anders zur Deckung des eigenen Energiebedarfs eingesetzt werden: Indem der Strom mit einer Wärmepumpe in Wärme umgewandelt und dann zwischengespeichert wird, bis diese zum Heizen und für das Warmwasser benötigt wird. Ein Forscherteam der Hochschule Luzern arbeitet an einem Wärmespeicher auf der Basis von Phasenwechselmaterialien, der auf diese Anwendung zugeschnitten ist - von Benedikt Vogel > energeiaplus.com 23.1.26.
Im letzten Jahr wurden 315 Gigawattstunden Speicherkapazität neu installiert. Iola Hughes, Forschungsleiterin bei Benchmark Mineral Intelligence, prognostiziert gegenüber ESS News für 2026 einen Zuwachs von über 450 Gigawattstunden. Erkennbare Einschränkungen bei der Materialversorgung soll es nicht geben. Unterdessen sind die ersten Auswirkungen der steigenden Lithiumpreise auf Zellebene sichtbar. Sie wirken sich aber noch nicht voll auf die Systempreise aus > pv-magazine.de 22.1.26.
David Ward, CEO von Oxford PV, sprach in Abu Dhabi über die Aussichten seines Unternehmens und die Perowskit-Silizium-Tandem-Photovoltaik-Technologie. Er erklärte, dass Oxford PV seine Produktion über Deutschland hinaus ausweite und sich gleichzeitig auf globale Lizenzpartnerschaften konzentriere. Oxford PV stellte im Juni 2024 sein erstes Perowskit-Silizium-Tandem-Solarmodul mit einem Wirkungsgrad von 26,9 Prozent vor. Einige Monate später gab das Unternehmen die Markteinführung von Perowskit-Silizium-Tandemmodulen in den USA bekannt. Das Unternehmen begann 2014 mit der Entwicklung seiner Perowskit-Tandemmodule und gibt an, einen „klaren Fahrplan” zu haben, um den Wirkungsgrad dieser Technologie auf mehr als 30 Prozent zu steigern > pv-magazine.de 21.1.26.
Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und an Fassaden liefern im Sommer zu viel Strom, sagen Elektrizitätskonzerne. Deshalb seien sie an der Abnahme dieses Stroms ins Netz wenig interessiert und könnten dafür höchstens noch 6 bis 8 Rappen pro Kilowattstunde vergüten. Selber verkaufen sie den Strom an die Haushalte jedoch auch im Sommer für rund 35 Rappen/kWh (einschliesslich der fix in Rechnung gestellten Kosten) - von Urs P. Gasche > infosperber.ch 20.1.26.
BASE Foundation, eine nicht gewinnorientierte Organisation aus Basel, wurde laut einer Mitteilung mit dem Zayed Sustainability Prize 2026 in der Kategorie Energie ausgezeichnet. Die Organisation erhielt die Auszeichnung und das 1 Million Dollar-Preisgeld für ihr Cooling-as-a-Service-Modell (CaaS), mit dem sie den Zugang zu sauberer und effizienter Kühlung demokratisieren möchte. Der Preis der Vereinigten Arabischen Emirate zeichnet jährlich Unternehmen und Organisationen für ihre innovativen Lösungen für globale Herausforderungen aus. Mit dem Preisgeld von 1 Millionen Dollar möchte die Organisation die Expansion ihres Modells in Afrika, Asien und Lateinamerika beschleunigen > punkt4.info 20.1.26.
Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat sich mit der Europäischen Kommission auf die Eckpunkte der Kraftwerksstrategie geeinigt. Es sollen noch in diesem Jahr neue, steuerbare Kapazitäten von zwölf Gigawatt (GW) ausgeschrieben werden. Für zehn GW dieser Ausschreibungen ist ein Langfristkriterium (Umrüstbarkeit) vorgesehen. Die bezuschlagten Kapazitäten müssen »aus Gründen der Versorgungssicherheit« über einen längeren Zeitraum am Stück Strom erzeugen können. Dennoch dürfte die Vorgabe der Erbringungsdauer dazu führen, dass Batteriespeicher oder virtuelle Kraftwerke ausgeschlossen werden, sodass trotz der jetzt angekündigten Technologieoffenheit ausschließlich Gaskraftwerke zum Zug kommen > photon.info 17.1.26.
Eine neue Perspektiv-Studie aus der Forschung skizziert die Zukunft der globalen Photovoltaik-Lieferkette. Sie zeigt auf, wie sich Modulpreise, Leistung und Lebensdauer in den nächsten 25 Jahren entwickeln könnten. Die Studie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit führender Solarforschungsinstitute weltweit. „Die Effizienz von Solarmodulen könnte bis 2050 durch Tandemstrukturen 35 Prozent übersteigen“, sagte Andreas Bett, Direktor des Fraunhofer ISE, in einem Interview mit pv magazine. Er fügte hinzu, dass die Zelleffizienz 36 Prozent übertreffen könnte, wobei die Verluste zwischen Zelle und Modul geringer wären als heute. „Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts könnten die Preise für Solarmodule um den Faktor zwei sinken“ > pv-magazine.de 17.1.26.
Die deutsche Bundesregierung will den Bau und Betrieb neuer Gaskraftwerke mit staatlicher Beihilfe fördern. Das schafft fossile Abhängigkeiten und verzerrt den Wettbewerb, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Sie fordert eine technologieoffene Förderung, die auch Speichern und Lastverschiebung zugutekommt. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die Betreiber beim überwiegenden Teil der ausgeschriebenen Kraftwerks-Leistung bis 2045 Zeit haben, auf Wasserstoff umzustellen. In der Praxis wird allerdings wohl etwas früher Schluss sein, da im EU-Emissionshandel nur noch bis 2039 CO2-Zertifikate ausgegeben werden > tagesanzeiger.ch 16.1.26.
Grund für den Rückgang sind die geringeren Erträge der Windenergie und der Wasserkraft. Die Photovoltaik-Erzeugung legte dagegen um fast 14 Prozent zu. Der Anteil von Erdgas und Kohle im Strommix ist leicht gestiegen. Für das erste Quartal 2026 rechnet das Analyse-Unternehmen Montel mit einem weiteren Rekord bei der Photovoltaik-Erzeugung. Zudem werde der Jahresbeginn voraussichtlich von einer hohen Volatilität auf den Gasmärkten geprägt sein, bedingt durch Wetterereignisse und geopolitische Spannungen. Hinzu komme ein weiterer Zubau von Solarkapazitäten, eine anhaltend schwache Wasserkrafterzeugung sowie ein weiterer Anstieg der Stunden mit negativen Preisen > pv-magazine.de 16.1.26.
Wer darf wann wie viel Strom ins österreichische Netz einspeisen und welche alternativen Möglichkeiten für die Nutzung des Solarstroms gibt es jetzt? PV Austria stellt die passenden Informationen bereit. Die neuen Regelungen für die Einspeisung und den Vertrieb von Solarstrom in Österreich sind komplex. Deshalb hat PV Austria Experten zu verschiedenen Schwerpunkten befragt und die Antworten auf Video festgehalten > sonnenseite.com 15.1.26.
Stromausfall. Ab Samstagmorgen (3. 1.) floss in Tausende Berliner Haushalte keine elektrische Kilowattstunde mehr. Besonders bitter für Leute dort, die mit Strom heizen. Ursache: ein Brandanschlag. Solche „Blackouts” lösen Ängste aus. Nicht ganz unberechtigt. Denn tagelange Stromstopps für ganze Landstriche hat es in Deutschland immer wieder gegeben. Dagegen bieten sich allerdings heute auch technische Schutzmaßnahmen an > sonnenseite.com 14.1.26.
Obwohl die Zahl der Anlagen für erneuerbare Energien einen neuen Höchststand erreicht hat, stieg die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Sektor seit 2023 lediglich um 2,3 Prozent auf 16,6 Millionen im Jahr 2024. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten Bericht »Renewable Energy and Jobs – Annual Review 2025« der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hervor. Wie in den Vorjahren ist die Entwicklung weltweit weiterhin ungleichmäßig. China bleibt demnach sowohl beim Ausbau der Erzeugungskapazitäten als auch bei der Herstellung von Anlagen die führende Kraft > photon.info 14.1.26.
Forschenden des Schweizer Paul Scherrer Instituts PSI ist nach eigenen Angaben ein Durchbruch auf dem Weg zur praktischen Anwendung von Lithium-Metall-Festkörperbatterien gelungen. Festkörperbatterien gelten als vielversprechende Lösung für Elektromobilität, mobile Elektronik und stationäre Energiespeicherung – unter anderem, weil sie keine brennbaren flüssigen Elektrolyte benötigen und daher grundsätzlich sicherer sind als herkömmliche Lithiumionen-Batterien > photon.info 12.1.26.
Per 1.1. 2026 traten verschiedene Gesetzes- und Verordnungsänderungen in Kraft, die für den Betrieb von PV-Anlagen von Bedeutung sind. Der Solarfachverband Swissolar liefert eine Übersicht. Sie betrifft unter anderem Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG), die Abnahmevergütung (Rückliefervergütung), die Flexibilitätsmechanismen und die Rückerstattung des Netznutzungsentgelts für Batteriespeicher > swissolar.ch 10.1.26.
Die Stadt Zürich hat in den letzten Monaten ihr Informations- und Beratungsangebot für Bauwillige von Photovoltaik-(PV)-Anlagen erweitert. Konkret geht es um die Aktualisierung der PV-Strategie, ein verbessertes Beratungsangebot der Energieberatung, digitale Hilfsmittel, um mit wenigen Klicks zu erfahren, ob eine PV-Anlage im einfachen Meldeverfahren gebaut werden kann, sowie um erweiterte Informationen zum Thema PV & Denkmalschutz sowie PV & Dachbegrünung > forumenergie.ch 10.1.26.
Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen will im zweiten Quartal 2026 mit der Massenproduktion von Solarzellen aus unedlen Metallen beginnen. Steigende Silberpreise verstärken den Druck zur Senkung der Metallisierungskosten. Die Rückkontakt-Architekturen seien besser für alternative Metallisierungsansätze geeignet, da sich die meisten leitfähigen Elemente auf der Rückseite der Zelle befinden, wodurch im Vergleich zum gängigen Tunnel Oxide Passivated Contact (Topcon)-Design weniger Einschränkungen hinsichtlich der Optik und der Strukturierung bestehen, so das Photovoltaik-Unternehmen weiter > pv-magazine.de 9.1.26.
Kürzlich wurde vermeldet, dass verschiedene europäische Staaten ermöglichen, Solarstrom Lokal aber über die eigene Liegenschaft hinaus zu nutzen. Seit dem 1. Januar ermöglicht auch hierzulande das neue Stromversorgungsgesetz die Bildung sogenannter Lokaler Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). Damit kann Solarstrom, der in der Nachbarschaft produziert wird, gemeinsam genutzt werden. Energie Wasser Bern zum Beispiel unterstützt die Möglichkeit aktiv und leistet damit einen Beitrag zur Energiewende sowie zum Ausbau der Photovoltaik in der Stadt Bern > strom.ch 8.1.26.
Alternative zur Einspeisevergütung: Ab Juni 2026 wird es auch in Deutschland möglich sein, Solarstrom lokal zu teilen und unbürokratisch an die Nachbarn zu verkaufen. Das Energy Sharing ist nach Einschätzung von Zukunft Altbau eine attraktive Alternative zur Einspeisevergütung von Solarstrom. Auch Italien und Österreich haben bereits Energy-Sharing-Konzepte, die erfolgreich sind, die Schweiz entsprechende Gesetzesgrundlagen soeben in Kraft gesetzt > solarserver.de 8.1.26.
Schnee auf Solarmodulen ist für viele Anwender ein Anlass zur Sorge. Denn mit dem Winter kommen Schnee und Frost – wie jetzt wieder und nicht die besten Bedingungen für PV-Anlagen! Verschneite Solarmodule sind für viele Hausbesitzer ein Problem, das nicht nur die Effizienz senkt, sondern sogar Schäden verursachen. Doch eine PV-Anlage ist mit der richtigen Strategie durch den Winter zu bringen > industr.com 7.1.26.
Solarstrom vom eigenen Dach rechnet sich vor allem im gewerblichen Sektor, davon ist das Frankfurter Unternehmen Enviria überzeugt. Vier von fünf Kunden überlassen nun Enviria gegen eine Miete ihre Dächer, damit die Frankfurter darauf Photovoltaikanlagen bauen. Den gewonnenen Strom kaufen die Vermieter wiederum ab. Was übrig bleibt, wird ins öffentliche Netz eingespeist oder gespeichert „as a Service“ der beliebtere > srf.ch/news/ 6.1.26.
Ukraine: Wir von SVAROG wollten dazu beitragen, dass Krankenhäuser auch bei Stromausfällen weiterhin behandeln können, dass frisches, sauberes Wasser zur Verfügung steht und dass Kinder in einer warmen Umgebung, geschützt vor Bombenangriffen, zusammenkommen und lernen können. Aber nicht durch das Bereitstellen von Generatoren, sondern durch die Einrichtung dezentraler alternativer Energieanlagen, d. h. PV-Anlagen und Batteriespeicher, für die entsprechenden Gebäude > sonnenseite.com 6.1.26.
Als eines der ersten Schweizer Unternehmen lancieren die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Anfang 2026 dynamische Stromtarife. Manche halten ein solches Modell für verfrüht. > srf.ch/news/ 4.1.26.
In den Schweizer Alpen sollen grosse Solaranlagen im Winter viel Strom liefern. Deshalb hat die Schweiz vor gut drei Jahren den sogenannten «Solarexpress» lanciert. Ende 2025 endet nun die Frist, um solche Solaranlagen öffentlich aufzulegen. Die bisherigen Erfahrungen liefern durchaus bemerkenswerte Erkenntnisse. Auffällig ist zuerst einmal das Tempo: Vor drei Jahren bestanden die ersten Solaranlagen in den Alpen nur gerade auf Papier. Jetzt, drei Jahre später, sind in den Kantonen Graubünden und Uri insgesamt vier Anlagen im Bau und liefern Strom. Insbesondere der politische Rückhalt in der jeweiligen Region ist entscheidend. Rund der Hälfte aller geplanten Vorhaben hat die lokale Bevölkerung zugestimmt - von Matthias Heim - mit Video > srf.ch/news/ 3.1.26.
Der Solarmarkt in der Schweiz wird in diesem Jahr eine Delle bekommen. Der Branchenverband rechnet aber damit, dass sich der Zubau in den nächsten Jahren wieder erholen wird. Dies wird auch dafür sorgen, dass die Schweizer mehr Speicher installieren. Schon jetzt explodiert der Speichermarkt in der Schweiz, wie Matthias Egli bestätigt. „Praktisch jede Solaranlage wird inzwischen mit Speicher installiert“, weiß er. „Das ist auch gut, denn die Speicher sind essenziell und systemrelevant für das Energiesystem von morgen. Wir brauchen dezentrale Speicher und ein intelligentes Energiemanagement, um die solare Energiewende weiter voranzutreiben“, betont der Swissolar-Chef > photovoltaik.eu 31.12.25.
Ammoniak gilt als Alternative für Schiffstreibstoffe wie Diesel oder Schweröl. Noch sind einige Hürden zu nehmen. Ammoniak: Der Stoff mit dem beissenden Geruch gilt als vielversprechende Alternative und dient als Speicher für Wasserstoff. Die Schiffsmotoren werden so ausgelegt, dass sie mit gängigem Diesel oder mit grünem Wasserstoff betrieben werden können. Während auf kurzen Strecken direkt Wasserstoff in speziellen Tanks auf dem Schiff mitgeführt werden kann, muss der Wasserstoff für längere Reisen in Form von Ammoniak mitgeführt werden > srf.ch/news/ 30.12.25.
Der bekannte US-Klimaaktivist Bill McKibben beleuchtet in seinem neuen Buch "Here Comes the Sun" den stillen Umbruch im globalen Energiesystem. McKibben ist ein Urgestein des Klimaaktivismus. Als führender Kopf der Organisation 350.org hat er maßgeblich die Keystone-XL-Pipeline verhindert, die Ölsande aus Kanada bis an den Golf von Mexiko transportieren sollte. Nach all den zähen Jahren hat sich in seinen Augen etwas Grundlegendes auf dem Planeten verändert, aber die allerwenigsten nahmen Notiz davon. Anfang 2020 habe die Welt "eine unsichtbare Linie überschritten" – erstmals war es günstiger geworden, mit Solarmodulen Energie zu produzieren als mit fossilen Treibstoffen > klimareporter.de 29.12.25.
In Deutschland sind in diesem Jahr erneut hunderttausende Balkonkraftwerke installiert worden. Die Leistung neuerer Anlagen ist meist deutlich höher. "Die Gesamtzahl registrierter Steckersolargeräte in Betrieb in Deutschland steigt damit bis Jahresende auf über 1,2 Millionen", teilte der Branchenverband mit > zeit.de 28.12.25.
Der Pionier und Vordenker der ökologischen Wende zeigt, wohin die Reise geht. Dabei kommt der Solarenergie besondere Bedeutung zu. Er sagt: Auch wenn gegenwärtig in vielen Ländern politischer Gegenwind herrscht, ist sie nicht aufzuhalten. Im Gegenteil: Weltweit nimmt die Energiewende Fahrt auf. Sie finden den Podcast mit dem Gespräch jetzt bei YouTube, Spotify und Apple Podcasts veröffentlicht > sonnenseite.com 27.12.25.
Wir neigen dazu, negativen Meldungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als positiven Schlagzeilen. Für einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr deshalb hier als kleines Weihnachtsgeschenk sieben Fakten, die Zuversicht geben. Nur schon das: Im ersten Halbjahr 2025 produzierten Windkraft und Photovoltaik erstmals weltweit mehr Strom als alle Kohlekraftwerke zusammen, ergab eine Analyse der Denkfabrik Ember. Warum? Weil die Erneuerbaren in über 140 Ländern günstiger sind als fossile Energien. > klimareporter.de 26.12.25.
Photovoltaik-Module aus Perowskit bieten viele Vorteile. Sie sind leicht, hocheffizient, gut skalierbar und dabei günstig und unkompliziert zu produzieren. Ihrem kommerziellen Einsatz stehen jedoch noch Hindernisse im Weg. So werden bei der Herstellung giftige Lösungsmittel verwendet, in denen die Perowskit-Kristalle aufgelöst werden, um anschließend zu sogenannten Perowskit-Tinten weiterverarbeitet zu werden. Diese Tinten kann man wie eine Farbe aufdrucken, auftragen oder aufsprühen. Beim Aufbringen auf große Flächen kommt es allerdings zu Qualitätsschwankungen. Damit sind die neuartigen PV-Module nur begrenzt betriebssicher. Forschende der Universitäten Nanjing und Stuttgart haben nun einen neuen Weg gefunden, um Perowskit-Photovoltaikmodule umweltverträglich und im kommerziellen Maßstab zu produzieren > sonnenseite.com 26.12.25.
Bis 2030 sollen Erneuerbare Energien rund 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland aus decken. Einen zentralen Beitrag dazu werden Windenergie und Photovoltaik-Freiflächenanlagen leisten. Diese Technologien nehmen Fläche in Anspruch. Für die Windenergie hat der Bund jedem Bundesland eigene Flächenziele auferlegt. Ein neues Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeigt, wie weit die Länder bei der Flächenausweisung für die Windenergie und beim Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik sind > sonnenseite.com 24.12.25.
Keine einzelne Technologie wird für uns die Klimakrise lösen. Wirklich voran bringen uns die vielen kleinen Fortschritte, über die nur Expertinnen sprechen. Ein Überblick - dazu gehören: Perowskit-Solarzellen: Die nächste Stufe des Solarzeitalters - Schwimmende Windkraft: Noch viel mehr Wind ernten - Neue Geothermie: Grüne Energie mit Fracking-Technologie - E-Roller: Gar nicht erst ins Auto steigen - Wärmespeicher: Im Winter mit der Wärme des Sommers heizen - ein Jahresrückblick von Rico Grimm > republik.ch 23.12.25.
Vor der US-Küste werden alle großen Offshore-Windprojekte vorerst ausgesetzt. Die Regierung begründet dies mit "nationalen Sicherheitsrisiken" – die Branche widerspricht. US-Präsident Donald Trump ist ein erklärter Gegner von Windkraft. Bereits am Tag seines erneuten Amtsantritts im Januar hatte er ein Dekret gegen den Ausbau von Windenergie unterzeichnet. In den vergangenen Monaten bezeichnete er Windanlagen als "Betrug" und behauptete, sie trieben "Wale in den Wahnsinn" > zeit.de 23.12.25.
Die Elektrifizierung des Strassengüterverkehrs ist technisch möglich und wirtschaftlich machbar. Das zeigen zwei im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellte Studien. An ihnen haben sich die BKW, die Berner Fachhochschule, Designwerk, Ecoplan, INFRAS, das Paul Scherrer Institut und die Post beteiligt. Das Berner Elektrizitäts-Unternehmen BKW kam in einer vertieften Fallstudie für ihr Versorgungsgebiet zu dem Schluss, dass sich durch den kombinierten Einsatz von Photovoltaik und stationären Speichersystemen nicht nur der Netzausbaubedarf, sondern auch die Stromkosten wesentlich reduzieren lassen > punkt4.info 23.12.25.
Strom durch Atomfusion - Die von der Präsidentenfamilie kontrollierte Trump Media beteiligt sich an Atom-Fusionskraftwerk. Ein Beispiel von Filz? Das Werk soll in sechs Jahren ans Netz. Die Nähe zum Präsidenten könnte die Bewilligungsverfahren beschleunigen > srf.ch/news/ 22.12.25.
Was früher vom Stall via Güllengrube direkt aufs Feld kam, verarbeitet der Schwyzer Landwirt Pirmin Schelbert nun zu Biogas. Daraus produziert er Strom und heizt damit seinen Betrieb und zwei Nachbarhäuser. Eine Besonderheit seiner Biogasanlage: Man sieht und riecht sie nicht. Energeiaplus hat den Betrieb in Schwyz besucht. Die ersten Biogasanlagen entstanden in der Schweiz in den 1980-er Jahren. Schweizweit gibt es (Stand 2025) knapp 140 landwirtschaftliche Biogasanlagen. Hinzu kommen noch rund 300 Klär- respektive industrielle Anlagen. Alle Biogasanlagen zusammen produzieren rund 450 GWh Strom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von ca. 115’000 Haushalten. Die Produktion von Wärme beträgt rund 300 GWh pro Jahr. Biogas ist damit ein kleines, aber wichtiges Puzzleteil in der Schweizer Energielandschaft > energeiaplus.com 21.12.25.
Der Energieversorger RWE hat den modernisierten Windpark Muel in der spanischen Region Aragon bei Zaragoza in Betrieb genommen. Mit dem Repowering-Projekt wird die Stromproduktion am Standort mehr als verdoppelt. Neben dem Austausch der bestehenden Anlagen durch neue Windturbinen der 6-MW-Klasse von Nordex zeichnet sich das RWE-Projekt durch einen konsequenten Ansatz in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und Null-Abfall aus. Fast alle Altkomponenten werden wiederverwertet, die Rotorblätter recycelt. Innerhalb von nur acht Monaten wurden 27 ältere Windturbinen vom Typ Nordtank 600 kW mit einer Gesamtleistung von 16,2 Megawatt (MW) zurückgebaut und durch drei moderne Turbinen vom Typ Nordex N163/6.X mit insgesamt 19,97 MW ersetzt. Dank der leistungsstärkeren Anlagen wird die Stromproduktion mehr als verdoppelt: Die Zahl der versorgten Haushalte steigt von 9.400 auf rund 21.000 > iwr.de 20.12.25.
Vom Energiefresser zum Vorbild: Vier sanierte Schulen in Nordrhein-Westfalen erzielen Rekord-Einsparungen und reduzieren Verbrauch von über 88 Millionen Kilowattstunden Energie. Nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit ziehen das Wuppertal Institut und die Solar&Spar Contract GmbH eine beeindruckende Bilanz: Über vier Schulsanierungen hinweg wurden nicht nur ambitionierte Klimaschutzziele klar übertroffen, sondern auch die Erwartungen von rund 350 privaten Bürger*innen als Kapitalgebern mehr als erfüllt > wupperinst.org 19.12.25.
Das ewz, Elektrizitätswwrk der Stadt Zürich, soll auch 2026 im Schnitt 12,91 Rappen pro Kilowattstunde für zurückgelieferten Solarstrom vergüten. Noch attraktiver ist die Teilnahme am LEG-Modell ewz.solarquartier mit einer Vergütung von 14 Rappen pro Kilowattstunde. Dafür beantragt der Stadtrat beim Gemeinderat Anpassungen des Rückliefertarifs, eine Revision der einschlägigen Verordnungen sowie die Abschreibung einer Motion > strom.ch 19.12.25.
Der Umbau des Schweizer Energieversorgungssystem schreitet zwar voran, jedoch müsste sich die Geschwindigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) mehr als verdoppeln, um das im Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung definierte Ziel bis 2035 zu erreichen. Dies zeigt der diese Woche publizierte siebte Monitoringbericht des Bundesamts für Energie > news.admin.ch 18.12.25.
Weltweit gibt es nach wie vor keine langfristig sichere Lösung zur Lagerung von Atommüll. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace Schweiz. Der Bericht veranschaulicht insbesondere die Risiken, die mit dem geplanten geologischen Tiefenlager in der Schweizer verbunden sind. Solange es keine sichere Lagerung von Atommüll gibt, darf kein neues Atomkraftwerk gebaut werden > sonnenseite.com 18.12.25.
Der vor rund einem Jahr ans Netz gegangene moderne EPR-Atomreaktor im nordwestfranzösischen Flamanville hat am Sonntag erstmals seine volle Kapazität erreicht. Der ab 2007 gebaute Europäische Druckwasserreaktor (EPR) in Flamanville sollte ursprünglich 2012 ans Netz gehen, wurde jedoch erst am 21. Dezember 2024 angeschlossen - zwölf Jahre später als ursprünglich geplant. Auch die Kosten sind im Vergleich zu den zunächst veranschlagten 3,3 Milliarden Euro regelrecht explodiert und werden nun auf rund 23,7 Milliarden Euro geschätzt > stern.de 16.12.25.
Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat untersucht, wie gut Photovoltaikanlagen die zur Verfügung stehende Dachfläche von Gebäuden nutzen. Bei den 150 untersuchten Anlagen ergab sich ein Ausschöpfungsgrad von 79 Prozent. Alle Anlagen wurden im Jahr 2023 oder später installiert. Wenn neue PV-Anlagen die Dächer ähnlich konsequent nutzen wie in den Jahren 2023 und 2024, ließen sich die im Schweizer Stromgesetz verankerten Ausbauziele für neue erneuerbare Energien rein theoretisch bereits mit PV-Anlagen auf Dächern erreichen, so das Forscherteam der ZHAW. Voraussetzung dafür wäre ein deutlich höheres Ausbautempo > photon.info 16.12.25.
Unter unseren Füssen liegt eine Energiequelle, die niemals schläft. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen diese Wärme, zuerst für Heilung und Erholung in Thermalbädern und heute zusätzlich zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom. Welche Vorhaben wurden bereits realisiert? Eine erfolgreiche Exploration erfolgte beispielsweise beim Hauptsitz von Swatch-Omega, wo Grundwasser als Wärmespeicher zum Heizen und zum Kühlen verwendet wird. Ein weiteres Beispiel einer erfolgreichen Sondierungsbohrung ist der Flughafen Zürich. Ein wichtiges zukunftsweisendes Projekt gibt es in Haute-Sorne im Kanton Jura. Dort wurde mehr als 4’000 Meter tief in den Untergrund gebohrt. Ab 2029 soll dort ein Geothermie-Kraftwerk ans Netz gehen und Strom für 6’000 Haushalte liefern. Es wäre das erste Geothermie-Kraftwerk in der Schweiz > energeiaplus.com 16.12.25.
Photovoltaikanlagen können im Winter mit einer Rückstromheizung schneefrei gehalten werden. Der Strom für die Heizung ermöglicht die Produktion der fünffachen Menge von Solarstrom. Das zeigt ein Pilotprojekt der Fachhochschule Graubünden in Davos > punkt4.info 14.12.25.
Es ist der erste Marktrückgang seit 2016. Der europäische Photovoltaik-Verband erwartet jedoch zwei weitere schwierige Jahre, ehe 2030 das aktuelle Niveau wieder erreicht wird. Europaweit schwächelt vor allem die Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen. Deutschland behauptet sich als unangefochtener Spitzenreiter Europas > pv-magazine.de 13.12.25.
Schweizer Stromunternehmen steigen in grossem Stil ins Geschäft mit Batterien ein. Jüngstes Beispiel ist der Energiekonzern BKW, der gleich mehrere riesige Batteriespeichersysteme plant. Sinkende Batteriepreise und schnelle Bewilligungsverfahren befeuern den Boom. Denn: In der Schweiz und Europa gibt es immer häufiger Stunden, in denen mehr Strom produziert wird, als effektiv verbraucht werden kann. Diesen Strom möchte die BKW künftig gezielt nutzen > srf.ch/news/ 12.12.25.
Neues Jahr, neue Regelungen – auch für den Energiebereich. Neu gibt es ab 2026 eine Minimalvergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen. Es können lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) gebildet werden. Die Netztarife werden flexibel. Und wie jedes Jahr wird die Energieetikette für Personenwagen angepasst > energeiaplus.com 12.12.25.
Das österreichische Recyclingunternehmen 2ndCycle hat in einem Pilotprojekt mit dem Energieversorger Wien Energie Solarmodule untersucht, die mehr als 25 Jahre lang im Einsatz waren. Demnach habe »ein Großteil« der Module rund 97 Prozent der ursprünglichen Leistung erreicht, so 2ndCycle > photon.info 12.12.25.
Obwohl die Preise für Lithium und Kobalt steigen, sind Lithium-Ionen-Akkus auch 2025 wieder billiger geworden. Über verschiedene Anwendungen und Batteriezellentypen gemittelt sank der Preis laut den Marktforschern von BNEF auf 108 US-Dollar pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Die anhaltende Überkapazität in der Zellfertigung, der intensive Wettbewerb und die fortschreitende Umstellung auf kostengünstigere Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) trugen laut der Studie von BNEF dazu bei, die Preisentwicklung von Batteriespeichern trotz steigender Kosten für Batteriemetalle zu senken > solarserver.de 11.12.25.
Eine Studie des europäischen Verbandes WindEurope in Kooperation mit Hitachi Energy untersucht die Gesamtkosten der Transformation des europäischen Stromsystems anhand verschiedener Szenarien. Klares Ergebnis der Studie: Je mehr Erneuerbare in das System integriert werden, desto günstiger – sogar unter Einbeziehung von notwendigen Investitionen in Speicher, Netze und Elektrifizierung > sonnenseite.com 10.12.25.
Wie kann Solarstrom, der in sonniger Mittagszeit im Überfluss vorhanden ist und teuer abgeregelt wird, als preiswerte Energie gerade bei solarfernen Haushalten landen? Nicht nur dieses Problem wollen die Grünen mit ihrem Vorschlag für einen Solarbonus beheben. In acht Prozent aller Stunden wurden in diesem Jahr negative Börsen-Strompreisen verzeichnet – ein neuer Rekord > sonnenseite.com 10.12.25
Donald Trump verhängte einen Stopp für die Genehmigung neuer Windkraftprojekte. Solch eine pauschale Aussetzung hat der US-Präsident nach Ansicht einer Bundesrichterin aber nicht ausreichend begründet > spiegel.de 9.12.25.
Staumauern Trift und Grimsel - Im Kanton Bern ist beim Wasserkraft-Ausbau der Durchbruch gelungen. Dazu werden Wehre zurückgebaut, keine neuen Seilbahnen gebaut, und auch Ziegen sollen helfen. So sieht der Deal aus > srf.ch/news/ 9.12.25.
Schindler Aufzüge und Energie Wettingen sind die ersten beiden Schweizer Kunden für den Hightech-Energiespeicher B-VAULT FlexGrid-Systems von Energy Vault. Damit tritt die im Tessin ansässige Firma mit ihrer ganz speziellen Technologie offiziell in den Schweizer Markt ein und will von der Zentralschweiz aus in die Region EMEA expandieren > punkt4.info 8.12.25.
Wichtigster Energieträger in der Stromproduktion war laut dem deutschen Statistischen Bundesamt zuletzt erneut Windkraft, gefolgt von der Photovoltaik. Auf neue Gaskraftwerke will die Bundesregierung dennoch nicht verzichten. Ausschlaggebend dafür, dass beide Energieträger Rekordwerte für einen Sommer erreichten, ist der Ausbau von Windrädern und Photovoltaikanlagen > spiegel.de 8.12.25.
In diesem Jahr wurden bisher rund 28 Prozent weniger Solarstromanlagen im Eigenheimsegment errichtet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zwischen Anfang 2020 und heute habe sich ihre Gesamtzahl aber immerhin von 1,7 Millionen auf 4,1 Millionen ver-2,5-facht. Eine zeitgleich veröffentlichte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) zeigt, dass die Installation weiterer Solaranlagen auf Gebäuden seltener einen Ausbau der Stromnetze verursachen dürfte als bislang angenommen > solarwirtschaft.de 8.12.25.
Solarify.ch erhält vom Technologiefonds eine Bürgschaft. Das verbürgte Darlehen ermöglicht es Solarify, in Kombination mit dem bestehenden Engagement der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Stiftung Abendrot, die Entwicklung und Crowdfinanzierung von dezentralen Solarenergiesystemen voranzutreiben. Die Bürgschaft dient der Weiterentwicklung des Solarify Digital Energy Hubs, einer Plattform für das intelligente Management und die Optimierung von Solarkraftwerken in einem flexiblen Energiesystem > solarify.ch 7.12.25.
Kriegsfolgen in der Ukraine: Im Februar hatte eine Drohne die Schutzhülle über dem Unglücksreaktor von Tschernobyl beschädigt. Experten der IAEA raten dringend, den Schaden zu reparieren. Eine umfassende Wiederherstellung sei jedoch unerlässlich, um die langfristige nukleare Sicherheit zu gewährleisten > spiegel.de 6.12.25.
Prolux Solutions ruft alle seine Storac-Heimspeicher zurück und steigt aus der Vanadium-Redox-Flow-Technologie aus. Stattdessen setzt das Unternehmen künftig auf Lithium-Eisenphosphat. Prolux begründet den Rückruf seiner Produkte nicht primär mit technischen Problemen, sondern mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen > pv-magazine.de 6.12.25.
Der dänische Energiekonzern Ørsted und der Investmentmanager Nuveen haben beim Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 einen neuen Meilenstein für die Offshore-Windenergie-Nutzung in Deutschland erreicht. Der 913-MW-Windpark hat erstmals Strom ins Netz eingespeist. Das Projekt steht damit kurz vor der Ziellinie. Mit 83 Windturbinen von Siemens Gamesa (11 MW je Turbine) auf einer Fläche von 75 km2 vor der Nordseeküste ist Borkum Riffgrund 3 der größte Offshore-Windpark im Portfolio von Ørsted in Deutschland. Borkum Riffgrund wird nach der Inbetriebnahme einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland und Europa leisten > www.iwr.de 6.12.25.
Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Gerätetechnik IISB hat mit einem vollständigen Batteriesystemdemonstrator auf Basis von Aluminium-Graphit-Dual-Ionen-Batterien (AGDIB) nach eigener Einschätzung einen »Meilenstein für die lithiumfreie Batterietechnologie« erreicht > photon.info 5.12.25.
Die Berner Kraftwerke BKW treiben den Ausbau von Energiespeicherlösungen weiter voran und prüft aktuell den Bau von Grossbatterien in Mühleberg, Bickigen und Bassecourt. In Machbarkeitsstudien untersucht die BKW die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Projekte. Nach Abschluss der Studien entscheidet das Unternehmen, welche Projekte es weiterverfolgt > bkw.ch 4.12.25.
Wer in Deutschland eine PV-Anlage betreibt, nutzt den Solarstrom immer stärker selbst als ihn einzuspeisen. Das zeigt eine Analyse des Fraunhofer ISE. Die Vergütung für die Einspeisung von Strom aus Photovoltaik war früher höher als der Preis für den Strombezug aus dem Netz. Seit sich dieses Verhältnis umgedreht und die Sektorkopplung die Nutzungsmöglichkeiten erweitert hat, steigt der wirtschaftlich motivierte Eigenverbrauch von Solarstrom in Deutschland stark an > solarserver.de 4.12.25.
Immer wieder erhielt das Bundesamt für Energie (BFE) in den vergangenen Monaten Anfragen von Privatpersonen zum rechtlichen Status von bidirektionalem Laden. So schrieb uns zum Beispiel Herr R. Er versteht nicht, warum er sein Elektroauto nicht bidirektional einsetzen kann. Der Hersteller vertröstet ihn, zuerst müsse die dazugehörige Software gesetzlich freigegeben werden. Ist das so? Was gilt denn punkto bidirektionalem Laden? Energeiaplus klärt auf > energeiaplus.com 4.12.25.
Photovoltaik (PV) ist mit Abstand die global am schnellsten wachsende Technologie für Stromerzeugung, weil sie die geringsten Kosten je kWh aufweist. Allerdings schwankt die Erzeugung stark, sowohl im Tagesverlauf als auch zwischen den Jahreszeiten. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, Länder der nördlichen und südlichen Hemisphäre mittels Stromkabel zu verbinden, um die jahreszeitlichen Schwankungen auszugleichen. Eine solche Verbindung erscheint umso vorteilhafter, je stärker zusätzlich die Zeitzonen differieren > sonnenseite.com 3.12.25.
Nach Angaben des Dienstes für Daten und statistische Studien (SDES) erreichte die kumuliert installierte Leistung der Photovoltaik-Anlagen bis zum Ende des dritten Quartals in Frankreich 29,7 Gigawatt. Getrieben wird der Zubau in diesem Jahr vor allem durch die großen Photovoltaik-Anlagen > pv-magazine.de 3.12.25.
Der Bundesrat führt ab 2026 einen Winterstrombonus für neue Photovolatikanlagen ein. Außerdem will das Land bis 2030 rund 19 Terawattstunden Solarstrom erzeugen - mehr als doppelt so viel wie 2025. Der neue Winterstrombonus gilt für neue grosse Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von 100 Kilowatt (kW), die ab dem 1. Januar 2026 in Betrieb gehen. Er löst den seit 2023 geltenden Höhenbonus ab. Wie genau der Bonus funktionieren wird, wird die konkrete Verordnung zeigen, die bisher noch nicht vorliegt > solarserver.de 27.11.25.
Nach rund einem Jahr Bauzeit hat der schweizerische Energiekonzern Axpo sein grösstes Solarportfolio «Vilecha» in Spanien abgeschlossen. Vilecha besteht aus vier Photovoltaik-Anlagen mit jeweils 50 MWp und einer Gesamtleistung von 200 MWp. Die Anlagen befinden sich in den Gemeinden Villadangos del Páramo und Cimanes de Tejar in der Provinz León. Ab Ende des ersten Quartals 2026 wird die Anlage erneuerbaren Strom in das nationale Netz einspeisen > pv-magazine.de 26.11.25.
Klimawandel, steigende Betriebskosten und gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Ansätze für eine nachhaltige Bewirtschaftung – eine große Herausforderung für die Landwirtschaft. Eine Möglichkeit, diesen Anforderungen zu begegnen, bietet Agri-Photovoltaik (Agri-PV), eine Doppelnutzumg der Flächen für Lebens- oder Futtermittelanbau und Solarstromerzeugung > industr.com 26.11.25.
Elektroautos werden nicht nur von Privatkunden genutzt. Elektroautos gehören oft zur Fahrzeugflotte einer Firma oder eines Carsharing-Anbieters. Ein Forschungsprojekt der Tessiner Fachhochschule SUPSI mit Partnern in Österreich und Israel hat digitale Werkzeuge entwickelt, die künftig dabei helfen sollen, ökonomischen Nutzen aus dem netzdienlichen Betrieb von E-Auto-Flotten zu erzielen > energeiaplus.com 26.11.25.
Eco Stor lässt einen Batteriegroßspeicher durch den Schweizer Energiekonzern Alpiq und ein neues Geschäftsmodell namens Tolling vermarkten. Dabei handle es sich um ein Geschäftsmodell, das sowohl Stabilität als auch ausreichende Rendite und Skalierbarkeit für eine nachhaltige Energieinfrastruktur in sich vereine. Die Zusammenarbeit von Alpiq und Eco Stor bezieht sich auf den Batteriegroßspeicher Schuby in norddeutschen Schleswig-Holstein, der eine Leistung von 103,5 MW und eine Speicherkapazität von 238 MWh aufweist. Die Anlage soll Mitte 2026 ihren Betrieb aufnehmen. Dank eines mit den Netzbetreibern TenneT und SH-Netz entwickelten Betriebskonzeptes wird sie bis zu zweimal täglich vollständig be- und entladen > solarserver.de 25.11.25.
Die kombinierte Nutzung von Batteriespeichern und dynamischen Stromtarifen verschafft Haushalten einen messbaren finanziellen Vorteil. Was für viele in der Branche seit einiger Zeit plausibel erscheint, hat ein Forschungsteam der Universitäten Bamberg, Würzburg, Zürich und Chemnitz nun mit einer umfangreichen Datengrundlage nachgewiesen und quantifiziert. Die Wissenschaftler nutzten Smart-Meter-Daten von 448 deutschen Haushalten, die stündlich aufgelöst und über einen Zeitraum von fünf Jahren von 2019 bis 2023 Verbrauch, Photovoltaik-Erzeugung und Strompreis aufzeichneten. Auf dieser Basis simulierten die Forscher unterschiedliche Speichergrößen, Betriebsstrategien und Tarifmodelle und verglichen mögliche Kosteneinsparungen bei der Strombeschaffung mit festen oder mit dynamischen Strompreisen > pv-magazine.de 25.11.25.
Photovoltaik und Speicher können Haushalten helfen, sich unabhängig vom Stromnetz zu versorgen. Dafür muss die Anlage aber für den Notstrombetrieb ausgelegt sein. Für Einfamilienhäuser lässt sich mit einer Photovoltaikanlage zwischen sechs und zwölf Kilowatt in Kombination mit einem Stromspeicher von bis zu 15 Kilowattstunden bereits ein Autarkiegrad von rund 70 Prozent erreichen > solarserver.de 25.11.25.
Die Photovoltaik (PV) nimmt eine zentrale Rolle in den globalen Strategien zur Dekarbonisierung der Energieversorgung ein. Sie gilt als Schlüsseltechnologie, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und die Klimaziele zu erreichen. Dennoch wird die Technologie regelmäßig kritisch hinsichtlich ihrer ökologischen Gesamtbilanz hinterfragt. Bedenken konzentrieren sich häufig auf den hohen Energiebedarf in der Herstellung, den Abbau kritischer Rohstoffe sowie den Flächenverbrauch durch Freiflächenanlagen. PV weist im Vergleich zu konventionellen Energieträgern eine exzellente ökologische Bilanz auf. Die energetische Amortisation erfolgt schnell, und im Betrieb entstehen keine Emissionen. Die ökologischen Herausforderungen liegen primär in der Ressourcenbeschaffung und der Flächennutzung > pv-magazine.de 24.11.25.
Aktueller Buchtipp: Der hundertprozentige Umstieg auf erneuerbare Energien ist in den nächsten zehn bis 15 Jahren nötig und möglich, und finanzierbar – in Deutschland, in Europa und in der Welt. Diese solare Weltrevolution öffnet eine neue Menschheitsepoche. Denn: Hunderte von wissenschaftlichen Arbeiten kommen zum Ergebnis, dass 100 Prozent erneuerbare Energien in relativ kurzer Zeit sowohl technisch möglich und auch ökonomisch attraktiv sind. Eine ambitionierte Klimapolitik muss daher immer dieses Ziel im Visier haben: 100 Prozent erneuerbare Energien > photovoltaik.eu 23.11.25.
Wasserstoff im Güterverkehr: Die Verkehrswende gewinnt immer mehr an Dynamik. Das spiegelt sich auch in den Neu- und Weiterentwicklungen klimafreundlicher Antriebssysteme wider: Das Team von Bosch erhält jetzt den Deutschen Zukunftspreis 2025 für das Fuel Cell Power Module (FCPM), ein Brennstoffzellen-System für schwere Nutzfahrzeuge. Mit dem Fuel Cell Power Module ermöglicht Bosch einen CO2-freien Betrieb schwerer Lkw. Das System zeichnet sich durch kurze Betankungszeiten, hohe Reichweiten und serienreife Robustheit aus. Die Auszeichnung würdigt das FCPM als Schlüsseltechnologie für eine klimaneutrale Mobilität und unterstreicht den Innovationsbeitrag des Unternehmens zur Wasserstoffwirtschaft > iwr.de 23.11.25.
Entwicklungsländer hatten höhere Klimahilfen gefordert – und sollen diese nun bekommen. Doch zu einer Abkehr von fossilen Energien konnten sich die Teilnehmer der Weltklimakonferenz nicht durchringen. In dem achtseitigen Beschlusstext, der nach einer weiteren Verhandlungsnacht und 17 Stunden nach dem eigentlich geplanten Ende der COP30 veröffentlicht wurde, ist das Wort »fossile« überhaupt nicht enthalten. Er verweist lediglich auf einen Aufruf bei der vorletzten COP in Dubai. Damals war zu einem »Übergang weg von fossilen Energieträgern in den Energiesystemen« aufgerufen worden > spiegel.de 22.11.25.
The IEA’s flagship World Energy Outlook (WEO) is the most authoritative source of global energy analysis and projections. Updated annually to reflect the latest energy data, technology and market trends, and government policies, it explores a range of possible energy futures and their implications for energy security, access and emissions > iea.org 22.11.25.
Die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Signal Iduna Park, die im Rahmen der Nachhaltigkeitspartnerschaft zwischen Borussia Dortmund und RWE entwickelt wurde, ist fertiggestellt. Mit 11.132 Solarmodulen und einer Leistung von über fünf Megawatt (MW) verfügt das Stadion über die weltweit leistungsstärkste PV-Anlage, die bislang auf einem Stadiondach errichtet wurde. Künftig kann der BVB bis zur Hälfte seines Strombedarfs für das Stadion aus der Solaranlage decken. Bis Anfang 2026 entsteht zudem ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 3,7 Megawattstunden > photon.info 21.11.25.
Batteriespeicher können die Stromversorgung in Deutschland deutlich stabilisieren und den Bedarf an Backup-Kraftwerken verringern. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Eco Stor. Ein neues Online-Tool soll die Diskussion über Speicherlösungen versachlichen >photovoltaik.eu 21.11.25.
Die fortschreitende Elektrifizierung sowie der rasante Zubau dezentraler Solaranlagen stellen Energieversorger vor neue Herausforderungen beim Betrieb ihrer Stromnetze. Dynamische Preissignale sind eine Möglichkeit, um den kostspieligen Ausbau der Netzinfrastruktur zu minimieren. Die erfolgreiche Umsetzung ist oft herausfordernder als erwartet > strom.ch 20.11.25.
Die weltweiten Investitionen in die Energiewende erreichten 2024 einen neuen Rekordwert von 2,4 Billionen US-Dollar – ein Anstieg von 20 % gegenüber dem durchschnittlichen Jahresniveau von 2022/23. Etwa ein Drittel davon floss in erneuerbare Energietechnologien, wodurch die Investitionen in erneuerbare Energien auf 807 Milliarden US-Dollar anstiegen. Der Bericht „Global Landscape of Energy Transition Finance 2025” wurde im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, veröffentlicht > sonnenseite.com 18.11.25.
Bereits mehr als 50 Projekte wandeln in der Schweiz erneuerbaren Strom in chemische Energieträger wie Wasserstoff oder Kraftstoff um (Power-to-X). Die Coalition for Green Energy & Storage und das Swiss Power-to-X Collaborative Innovation Network SPIN machen sie mit einem Tracker sichtbar. Denn: Erneuerbarer Strom kann in chemischen Energieträgern wie Wasserstoff, synthetischem Kraftstoff und Methan gespeichert werden (Power-to-X) > iea.org 17.11.25.
The IEA’s flagship World Energy Outlook (WEO) is the most authoritative source of global energy analysis and projections. Updated annually to reflect the latest energy data, technology and market trends, and government policies, it explores a range of possible energy futures and their implications for energy security, access and emissions > iea.org 17.11.25.
Der globale Siegeszug der Erneuerbaren Energien, der mit dem EEG 2000 begann, setzt sich auch 2025 mit hoher Geschwindigkeit fort. Bereits 2024 entfielen über 90 % der weltweiten Investitionen in neue Stromerzeugungskapazitäten auf Erneuerbare Energien. Die alten Stromenergien aus Atomenergie, Erdöl, Erdgas und Kohle spielen zusammen mit einem Anteil von 7,5 % bei Neuzubauten keine nennenswerte Rolle mehr, auch wenn die fossile und atomare Energiewelt mit ihrer Propaganda unentwegt ein anderes Bild zeichnet - von Hans-Josef Fell > sonnenseite.com 17.11.25.
Perowskit-Solarzellen sind zwar günstig herzustellen und bringen eine hohe Leistung, aber sie sind noch nicht stabil genug für den Langzeit-Einsatz. Eine neuartige Beschichtung der Grenzfläche zwischen Perowskitschicht und dem Top-Kontakt konnte die Stabilität drastisch erhöhen. Dabei stieg auch der Wirkungsgrad auf knapp 27 Prozent, was dem aktuellen state-of-the-art entspricht – ein Wirkungsgrad, der auch nach 1.200 Stunden im Dauerbetrieb nicht abnahm > industr.com 16.11.25.
Angesichts der zunehmenden Risiken in einer Welt, die nach Energie dürstet, sind Diversifizierung und Zusammenarbeit dringender denn je. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen Energiesicherheit, die eine Vielzahl von Brennstoffen und Technologien umfasst, identifiziert der World Energy Outlook 2025 wichtige Entscheidungen, Chancen und Kompromisse für Regierungen. Obwohl das Tempo in den verschiedenen WEO-Szenarien variiert, wachsen erneuerbare Energien in allen Szenarien schneller als jede andere wichtige Energiequelle, angeführt von der Solarenergie > sonnenseite.com 16.11.25.
Der Photovoltaik-Verband hat drei Szenarien im Zuge seines „Solarmonitors 2025“ präsentiert, die die weitere Marktentwicklung beschreiben. Mit einem 7-Punkte-Plan wendet sich Swissolar an die Politik, um wenigstens einen weiter konstanten Ausbau von Photovoltaik-Anlagen im Land zu gewährleisten. Die mittlerweile etwa acht Gigawatt Photovoltaik-Leistung, die in der Schweiz installiert sind, wirken sich durchaus auf den Strommarkt aus. Ähnlich wie in Deutschland führen sie im Sommerhalbjahr zu niedrigen Börsenstrompreisen. Mit der Nutzung von Flexibilitäten ließen sich die niedrigen Preise und die Belastung des Netzes jedoch puffern. Daher seien Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaik geeignet, eine sichere und stabile Stromversorgung zu ermöglichen > pv-magazine.de 15.11.25.
E-Autos werden in Zukunft regulatorisch wie andere Speicher behandelt. Der Bundestag hat eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) beschlossen, mit der ab 2026 das bidirektionale Laden erstmals wirtschaftlich möglich wird. Damit kann Deutschland das bislang ungenutzte Speicherpotenzial von über 1,65 Millionen Elektroautos für das Energiesystem nutzbar machen > solarserver.de 15.11.25.
Solarstrom mit Batteriespeicherung ist im Netz günstiger als ohne, denn: Solarstrom ist inzwischen in Deutschland grundsätzlich die günstigste Stromquelle. Selbst unter Berücksichtigung der Batteriespeicherung in den Gestehungskosten, den Levelized Cost Of Energy (LCOE), ist dieser günstiger als Strom aus nicht erneuerbaren Quellen. Aber was sagen die LCOE aus, wenn Batterien ohne jedwede Subvention ökonomisch betrieben werden > pv-magazine.de 14.11.25.
Auch die Internationale Energieagentur hält die Pariser Klimaziele für nicht mehr erreichbar. Bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas geht die Organisation von steigender Nachfrage bis 2050 aus. Zuvor hatte sie nach US-Kritik ihr Vorhersagemodell geändert > spiegel.de 14.11.25.
Seit dem 3. November 2025 können im Rahmen der 17. Ausgabe der Wettbewerblichen Ausschreibungen (ProKilowatt) Programm- und Projektgesuche eingereicht werden. Insgesamt stehen wiederum 70 Millionen Franken Fördermittel für Stromsparmassnahmen zur Verfügung. Projektgesuche mit einem Förderbeitrag bis maximal sechs Millionen Franken können zwischen dem 3. November 2025 und dem 1. November 2026 zu einem beliebigen Zeitpunkt eingereicht werden. Die Eingabefrist für Programmgesuche läuft bis am 1. Mai 2026 > news.admin.ch 13.11.25.
Die deutsche Statkraft nimmt ein Hybrid-Kraftwerk aus der Innovationsausschreibung 2023 in Betrieb. Die Anlage in Sachsen-Anhalt hat 46 Megawatt Photovoltaik-Leistung und 57 Megawattstunden Speicherkapazität. Auf 41 Hektar Fläche wurden 46,4 Megawatt Photovoltaik-Leistung und 16 Batteriespeicher mit insgesamt 16 Megawatt Leistung und 57 Megawattstunden Kapazität installiert. Das sind rund 3,5 Megawattstunden Kapazität pro Megawatt an Leistung > pv-magazine.de 13.11.25.
Die 87-Megawatt-Freiflächenanlage soll über ein PPA ein namentlich nicht genanntes Unternehmen beliefern. Der portugiesische Energiekonzern betrachtet das Projekt als Fundament für weiteres Wachstum auf dem deutschen Markt. EDP Renewables und Kronos Solar EDPR, zwei Tochtergesellschaften des weltweit aktiven portugiesischen Energiekonzerns EDP S.A., haben in Ketzin (Brandenburg) die Photovoltaik-Freiflächenanlage fertiggestellt > pv-magazine.de 12.11.25.
Im Projekt Design-PV entwickelt das Fraunhofer FEP mit Partnern Dekorfolien für Solarfassaden, die von herkömmlichen Fassadenelementen kaum zu unterscheiden sind. Erste Tests zeigen: Die Module erreichen bis zu 80 Prozent der Leistung von Solarmodulen ohne Dekor. Ziel sei es, Photovoltaikmodule optisch ansprechend und kostengünstig in Fassaden zu integrieren, um bisher ungenutzte Flächen für die Energiegewinnung zu erschließen. Eine zentrale Herausforderung des Projekts ist die Haftfestigkeit der Dekorfolien. Diese müssen sowohl auf dem Frontglas der Photovoltaikmodule als auch auf der Metallschicht der Fassadenelemente zuverlässig haften. Zudem wird das Foliensubstrat ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) verwendet. Das zeichnet sich durch hohe Witterungsstabilität aus, verfügt jedoch eine geringe Oberflächenhaftung >photovoltaik.eu 12.11.25.
Über zwei Jahre lang testeten die Partner, wie sich Fahrzeuge im Alltag bidirektional laden lassen, wie viel Energie tatsächlich aus dem Auto ins Haus geladen wird und wie die Gewohnheiten der Nutzer den Nutzungsgrad der bidirektionalen Funktion beeinflussen. „Bidirektionales Laden ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende“, sagt Ulrich Reiner aus der Innovationsabteilung der Hager Group. „Der Feldtest hat gezeigt, dass Autobatterien echten Mehrwert für Haushalte und das Energiesystem bieten können. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig einfaches Handling und intelligente Algorithmen für die Akzeptanz sind.“ > pv-magazine.de 11.11.25.
Der Verkehrsminister will Subventionen für Solarstrom kippen, weil die Finanzierung wegen des EU-Stromabkommens nicht mehr gesichert ist. Solarlobbyistin und SP-Nationalrätin Gabriela Suter ist entsetzt > tagesanzeiger.ch 11.11.25.
Die 6,980 Cent pro Kilowattstunde sind nach Januar und Februar der dritthöchste Wert, der sich mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr In Deutschland und auf allen angeschlossenen Märkten in Europa (ohne die Schweiz) bisher erzielen ließ. Beim Marktwert Wind an Land hinterließ das stürmische Wetter Spuren. An 199 Viertelstunden im Oktober war der Strompreis negativ > pv-magazine.de 10.11.25.
Energiewende Schweiz - Mit sogenannter Sektorkopplung könnte schon heute mehr Strom und Wärme produziert werden. Doch die Wende verläuft harzig. Das neue Ausbildungszentrum für Gebäudetechnik im solothurnischen Lostorf veranschaulicht, worum es geht: Photovoltaik auf dem Dach und an der Fassade, eine grosse Wärmepumpen-Anlage mit zehn Rotoren, auf dem Parkplatz eine Batterie fast so gross wie ein Schiffscontainer. So zeigt sich die grosse Halle von aussen > srf.ch/news 9.11.25.
Ein Land in Europa deckt zumindest im Sommer bereits mehr als 40 Prozent seines Bedarfs nur über Solarmodule. Das ist Weltrekord. In diesem Staat hat sich der Anteil des dreckigen Kohlestroms in den vergangenen fünf Jahren sogar halbiert. Widerstand gegen den massiven Ausbau der Solarenergie gab es keinen, die Anlagen wurden einfach ohne Diskussion oder Streit in großer Zahl auf Dächer und Felder gesetzt. Es gab nicht einmal einen politischen Plan, dies zu tun; es ist einfach so geschehen. Dieses Solarwunderland heißt: Ungarn > spiegel.de 8.11.25.
Der von der Bundesregierung vorgestellte Bedarf an neuen Gaskraftwerken ist umstritten. Jetzt sorgt die Ankündigung von Großbatterien im Gigawatt-Maßstab für nachhaltige Veränderungen auf dem Energiemarkt. Mit dem Energieversorger Leag hat nach der Kronos bereits das zweite Unternehmen den Bau eines Gigawattspeichers angekündigt. Grund ist ein massiver Preisverfall bei Energiespeichern > iwr.de 8.11.25.
Hier stellt die veranstaltende Solaragentur sämtliche Schweizer Solarpreisträger/innen des Jahres 2025 vor. Folgende Projekte wurden am 31. Oktober 2025 in Genf mit dem Schweizer Solarpreis 2025 ausgezeichnet. Eine Zusammenfassung aller Projekte findet sich in der Schweizer Solarpreispublikation 2025 > solaragentur.ch 7.11.25.
Neue Speichertechnologien sind der Schlüssel. Sie helfen, erneuerbare Energien flexibel zu nutzen und tragen zur Sicherung der Netzstabilität bei. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt das Thema Energiespeicherung zunehmend an Bedeutung. Die fluktuierende Einspeisung von Wind- und Solarstrom stellt Energieversorger und Verbraucher vor die Herausforderung, Angebot und Nachfrage intelligent auszugleichen. Moderne Speichertechnologien sind dabei ein zentrales Element, um Netzstabilität und Flexibilität zu gewährleisten sowie die Sektorenkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu ermöglichen > industr.com 7.11.25.
Der Kanton hat den Bau einer alpinen Photovoltaik-Großanlage in der Gemeinde Samedan unter Auflagen bewilligt. Das »Solarkraftwerk Samedan« wird von der neu gegründeten Energia Solara Engiadinaisa AG gebaut, an der die TNC Consulting AG, die Energia Samedan, die Alpiq AG und die IWB Energie Schweiz AG beteiligt sind. Der Standort liegt auf 1.700 Metern über dem Meeresspiegel in der Nähe des Regionalflughafens Samedan. Auf einer Fläche von rund 21 Hektar sollen etwa 26.800 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 14,5 Megawatt installiert werden. Die erwartete Jahresproduktion beträgt rund 18,8 Gigawattstunden. Die Solarmodule werden in einem Abstand von 6,5 Metern aufgestellt, sodass die Fläche weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden kann > photon.info 6.11.25.
Over Easy Solar hat vertikale Solarmodule entwickelt, mit denen sich die Solarpflicht mit der Dachbegrünung bei der Modernisierung öffentlicher Gebäude verbinden läßt. Ein Pilotprojekt in Oslo belegt, dass die Technologie beide Anforderungen erfüllt. Die bifazialen Solarmodule auf dem Dach der Løren Schule in Oslo erzielen eine Leistung von 46 kW > solarserver.de 6.11.25.
Die australische Regierung plant ein neues Angebot für Privathaushalte: Diese sollen tagsüber kostenlos Solarstrom nutzen können – unabhängig davon, ob sie über eine eigene Solarstromanlage verfügen. Mit dem Angebot »Solar Sharer« soll überschüssiger Solarstrom genutzt werden, um das Netz zu entlasten und das Gesamtsystem kosteneffizienter zu machen > photon.info 5.11.25.
Je höher die Rotoren angebracht sind, desto weniger kollidieren Rotmilane mit Windrädern. Das ergab ein vom Schweizerischen Nationalfonds SNF unterstütztes Tracking von fast dreitausend dieser Vögel in ganz Europa. Die Erkenntnisse können für bessere Anlagen sorgen. Eine nun publizierte Auswertung der Datensätze von 3000 Vögeln ergab, dass in elf Jahren wohl 41 Individuen durch Windkraftanlagen starben > snf.ch 4.11.25.
Die erneuerbaren Energien wachsen rasant, aber noch nicht schnell genug. Zwei neue Berichte vor dem UN-Klimagipfel in Brasilien zeigen, wie stark sich der Schwerpunkt schon nach Asien verschoben hat. Das Tempo bleibt allerdings hinter dem zurück, was erforderlich wäre, um das 1,5-Grad-Limit bei der Erderwärmung noch zu halten, wie es 2015 im Pariser Weltklimavertrag verabredet wurde. Unterdessen wird deutlich, dass das bevölkerungsreichste Land der Erde, Indien, bei Solarstrom und Co zum neuen Hoffnungsträger wird > sonnenseite.com 4.11.25.
Elektromobilitätsexperte im Interview: Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, führt kein Weg an der Dekarbonisierung des Verkehrs vorbei. Doch der Umstieg vom Verbrenner auf das E-Fahrzeug ist kein Selbstläufer und wirft viele Fragen auf. Antworten darauf hat Roberto Bianchetti, Elektromobilitätsexperte bei INFRAS > infras.ch 4.11.25.
Milliardenersparnis durch Photovoltaik: Solaranlagen entlasten Deutschlands Stromkundinnen und -kunden um Milliarden – und zwar nicht nur die mit eigener Photovoltaik-Anlage, sondern die gesamte Gesellschaft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Enervis, die im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstellt wurde. Demnach hätten Strompreise im Jahr 2024 ohne Solarenergie im Mittel 15 % höher gelegen > ingenieur.de 3.11.25.

Professor Martin Green of the University of New South Wales is a legend of solar research, holding numerous patents and efficiency records since going all the way back to 1974. Now Chief Scientific Officer at Euronergy, he is focused on developing glass-free, lightweight modules that are exceptionally thin and easy to install. Video-Interview in Englisch > admin.ch 2.11.25.
StromverbraucherInnen in Österreich sollen in Zukunft geringere Netzentgelte bezahlen, wenn sie Strom in der Mittagszeit verbrauchen. Mit diesen flexiblen Netzenttarifen würde Österreich zum Vorreiter für mehr Systemflexibilität in Europa. Die Verordnung zur Festlegung des Systemnutzungsentgeltes für 2026 enthält erstmals die Einführung flexibler Netzentgelte. Dieser reduzierte Sommer-Arbeitspreis soll regional gelten. Konkret ist angedacht, dass Verbraucher von Anfang April bis Ende September zwischen 10 und 16 Uhr 20 Prozent weniger Netzentgelt für den verbrauchten Strom bezahlen > photovoltaik.eu 30.10.25.
Die zunehmende Erzeugung von Solarstrom führt zu sinkenden Strompreisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Enervis, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstellt wurde. Demnach wäre der Börsenpreis für Strom im vergangenen Jahr ohne Solarenergie im Durchschnitt um 15 Prozent höher gewesen. Insgesamt summierten sich die solaren Einsparungen für Verbraucher, Gewerbe und Industrie im Jahr 2024 laut der Analyse auf rund 6,1 Milliarden Euro. Zusätzlich seien Einnahmen aus dem Stromexport von 1,3 Milliarden Euro erzielt worden. Ein typischer Privathaushalt spart allein durch den bestehenden Solaranteil im Strommix rund 50 Euro im Jahr, so der BSW-Solar > photon.info 30.10.25.
Der Bundesrat hat die Winterreserveverordnung bis Ende 2030 verlängert. Dadurch können die Verträge der bestehenden Reservekraftwerke weitergeführt werden, bis die Regelungen zur thermischen Stromreserve im Stromversorgungsgesetz in Kraft treten. Ab 2030 sollen die geplante Reservekraftwerke zur Verfügung stehen. Seit Anfang 2023 ist die Winterreserveverordnung in Kraft, um das erhöhte Risiko einer Energiemangellage zu mindern und die Energieversorgung im Winter zu stärken. Sie regelt die thermischen Stromreserven (Reservekraftwerke und Notstromgruppen) und ist bis Ende 2026 befristet. Auf dieser Grundlage wurden die bestehenden Reservekraftwerke Birr, Monthey und Cornaux sowie Notstromgruppen bis Ende April 2026 unter Vertrag genommen > admin.ch 29.10.25.
Der Bundesrat hat die Revision der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen genehmigt. Damit will er die Bewilligungsverfahren für den Um- und Ausbau der Stromnetze weiter beschleunigen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Viele Leitungen im Übertragungsnetz der Schweiz erreichen in den nächsten Jahrzehnten das Ende ihrer technischen Lebensdauer und müssen deshalb erneuert werden. Die zunehmende Elektrifizierung der Energieversorgung bedingt zudem einen Ausbau der Stromnetze > admin.ch 29.10.25.
Noch nie hat die Welt so viel Kohle für die Stromproduktion verbraucht wie im letzten Jahr. Das steht im Jahresbericht von Systems-Change-Lab. Der Kohlekonsum ist einer von 45 untersuchten Indikatoren für Fortschritte im Kampf gegen die Klimakrise. Alle sind sie nicht auf Kurs. 2024 ist die Nachfrage nach Strom nicht nur in den Entwicklungsländern und den aufstrebenden Volkswirtschaften gestiegen, sondern erstmals seit Jahren auch wieder in Industriestaaten wie Europa oder den USA. Das hat einerseits mit dem Umstieg auf klimafreundliche Technologien wie Elektroautos und Wärmepumpen zu tun. Andererseits hat es aber auch damit zu tun, dass immer mehr grosse Rechenzentren betrieben werden - von Klaus Ammann > srf.ch/news 28.10.25.
In Abu Dhabi haben die Abu Dhabi Future Energy Company PJSC (Masdar) und der nationale Energieversorger Emirates Water and Electricity Company (EWEC) den Spatenstich für ein Kombikraftwerk aus Photovoltaik und Speichern gefeiert. Das Kraftwerk soll rund um die Uhr ein Gigawatt (GW) erneuerbare Grundlastenergie »zu einem weltweit wettbewerbsfähigen Tarif liefern«. Die Anlage in der Wüste von Abu Dhabi wird aus einem 5,2-GW-starken Solarkraftwerk und einem 19-GWh-Batteriespeichersystem (BESS) bestehen. Das Projektdesign umfasst ein virtuelles Kraftwerk, Netzbildungs- und Schwarzstartfähigkeiten sowie KI-gestützte Prognosen und intelligente Dispatching-Funktionen. Das Investitionsvolumen beträgt über 22 Milliarden AED (5,2 Milliarden Euro) > photon.info 28.10.25.
China baut mehr Solar- und Windkraft in einem Jahr als die EU in 30 Jahren, China baut 50 Prozent aller E‑Autos – und wir? Halten an Verbrennerautos und Erdgaskraftwerken fest. Was wollen wir künftig eigentlich noch exportieren? Eine Video Kolumne von Volker Quaschning > sonnenseite.com 27.10.25.
Die Internationale Energieagentur hat im Photovoltaic Power Systems Programme (IEA PVPS) neue Daten zur Photovoltaik in China vorgelegt. Demnach gab es im Jahr 2024 ein Rekordwachstum. Erstellt hat den Bericht zur Photovoltaik in China die Task 1 auf Grundlage von Daten der National Energy Administration und der China Photovoltaic Industry Association. Der Bericht bietet einen Überblick über die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes. Er beschreibt politische Rahmenbedingungen, industrielle Trends und technologische Fortschritte in China im Jahr 2024. 2024: Photovoltaik mit 886 Gigawatt Gesamtleistung in China > solarserver.de 26.10.25.
„Die globale Energiewende beschleunigt sich in beispiellosem Tempo. Erneuerbare Technologien erreichen Kostengleichheit mit konventioneller Stromerzeugung. Eine LCOE-Analyse 2025 zeigt, dass Solar-PV und Onshore-Wind weltweit die dominanten kostengünstigen Optionen sind, während hybride Systeme und Batteriespeicher die Wettbewerbsfähigkeit schnell aufholen.“ Dazu das Beratungsunternehmen Wood Mackenzie: Erneuerbare Energien erreichen 2025 weltweit neue Bestwerte bei Stromgestehungskosten (LCOE) > iwr.de 25.10.25.
Auch der Primärenergieverbrauch ist auf einen Rekordwert gefallen – pro Kilowattstunde Strom wurden 2024 in Deutschland 0,92 Kilowattstunden Primärenergie eingesetzt. Mit jeder erzeugten Kilowattstunde Strom wurden im letzten Jahr rechnerisch 343 Gramm CO2-Äquivalente freigesetzt – 2023 waren es noch 381 Gramm, im Jahr davor 439 Gramm. Damit war die Stromerzeugung bezogen auf die erzeugten Kilowattstunden noch nie so emissionsarm wie 2024 > pv-magazine.de 25.10.25.
Ein deutsch-schweizerisches Forscherteam hat untersucht, wie sich der Bürgerwille bei der Modellierung von Energiesystemen berücksichtigen lässt. Die Wissenschaftler erwarten, dass dadurch die Akzeptanz von Erneuerbare-Vorhaben steigt, auf jeden Fall spielen nicht nur finanzielle Vorteile eine Rolle > pv-magazine.de 24.10.25.
Das Parlament hat in der Herbstsession eine Änderung bei der Abnahmevergütung für Solarstrom beschlossen. Das Inkrafttreten ist für Mitte 2026 vorgesehen. Neu ist, dass sich die Vergütung nach dem stündlichen Spotmarktpreis (SMP) zum Zeitpunkt der Einspeisung richtet. Dies schafft einen starken Anreiz, Strom zu Zeiten mit tiefen Preisen in einer Batterie zu speichern oder direkt zu verbrauchen, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Zusätzlich gibt es einen Ausgleichsmechanismus > swissolar.ch 23.10.25.
Im brasilianischen Belém findet der nächste Weltklimagipfel statt. Trotz seiner Klimaschutzambitionen hat Brasilien jetzt Probebohrungen nahe dem Amazonas genehmigt. »Unser Öl ist nachhaltig«, meint der Energieminister. Naturschützer warnen dennoch vor den Folgen der Tiefseebohrungen. »Brasilien hat gerade einen gefährlichen Schritt in die falsche Richtung angesichts der Klimakrise unternommen«, hieß es in einer Stellungnahme der Umweltschutzorganisation Greenpeace > spiegel.de 23.10.25.
Die Weltgemeinschaft ist zu lahm beim Klimaschutz, zeigt ein aktueller Report. Demnach erreichte die Kohlenutzung 2024 weltweit einen Rekordwert – trotz aller Bemühungen, auf saubere Energien umzusteigen. Die Autorinnen und Autoren des Berichts, befassen sich auch mit positiven Entwicklungen. So habe sich der weltweite Anteil der Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie seit 2015 mehr als verdreifacht > spiegel.de 22.10.25.
Die Stadt Winterthur, zweitgrösste im Kanton Zürich, schliesst einen Stromliefervertrag ab über den Bezug von Solarstrom von der hochalpinen Solaranlage «Sedrun Solar». Die Laufdauer des Vertrags beträgt 20 Jahre. Sedrun Solar ist eine der ersten hochalpinen Grosssolaranlagen und geht dieses Jahr teilweise in Betrieb. Hochalpine Solaranlagen tragen insbesondere im Winter zur Versorgungssicherheit bei > strom.ch 22.10.25.
Die Pleite der deutschen Betreibergesellschaft eines Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) wertet der Landesverband Erneuerbare Energien NRW als dauerhaftes Mahnmal für eine Renaissance der Atomtechnologie. Denn vor wenigen Tagen hat die Betreibergesellschaft des Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) in Hamm-Uentrop Insolvenz angemeldet. Der THTR, der in den 1970er und 1980er wegen seines angeblich innovativen Reaktorkonzeptes mit kugelförmigen Brennelementen als großer Hoffnungsträger der deutschen Atomwirtschaft galt, war wegen zahlreicher Störungen nur 423 Tage in Betrieb und wurde 1989 endgültig vom Netz genommen. Seit dieser Stilllegung sind unter anderem für eine aufwändige Kühlung Kosten von weit mehr als 400 Millionen Euro angefallen. Dabei wird es aber nicht bleiben. Nur schon für den ab 2030 geplanten Rückbau des Nuklearmeilers wird mit Kosten von über einer Milliarde Euro gerechnet > sonnenseite.com 21.10.25.
Die US-Verwaltung befindet sich weiter im Shutdown. Die Behörde, die die Sicherheit der Atomsprengköpfe gewährleisten soll, schickt Hunderte Mitarbeiter in den Urlaub. Schätzungen zufolge verfügen die USA über weit mehr als 5.000 Atomsprengköpfe > zeit.de 21.10.25.
Die Industriellen Werke Basel (IWB) richten auf der ehemaligen Kehrichtdeponie in Liesberg eine Solaranlage mit rund 3,7 Megawatt Leistung ein. Rund um die erhöht installierten Module will die Basler Energieversorgerin Lebensräume für Reptilien, Insekten und Amphibien schaffen. Sie will damit Energieproduktion und Biodiversität in Einklang bringen > tagesanzeiger.ch 20.10.25.
Die Hansestadt Lübeck in Norddeutschland hat 2024 an 11 Standorten hochmoderne Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf bereits bestehenden Schulgebäuden gebaut – zwei weitere Anlagen kamen nun 2025 hinzu. Mit einer Leistung von 17-130 kWp sorgen die Anlagen dafür, den Eigenbedarf der Schulen und Sporthallen an elektrischer Energie zu decken und sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der gesteckten Klimaziele. Auch in diesem Jahr wurde der Ausbau von PV-Anlagen weiter umgesetzt: Photovoltaik-Elemente wurden in die Dachfläche des denkmalgeschützten Gebäudes der sanierten Kaland-Schule integriert und eine weitere Anlage auf der neuen Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule soll am 25. November 2025 in Betrieb genommen werden > pv-magazine.de 20.10.25.
Ein aktueller Bericht der Internationalen Energieagentur zeigt: 2024 war erneut ein Rekordjahr. Weltweit lag der Zubau zwischen 553 und 601 Gigawatt Photovoltaik-Leistung. Technologisch setzte sich der Wandel fort: n-type-Wafer und Topcon-Zellen gewinnen deutlich an Bedeutung. China bleibt der dominierende Produktionsstandort, wobei weiterhin massive Überkapazitäten bestehen > pv-magazine.de 19.10.25.
Die weltweite Kapazität erneuerbarer Energien wird bis 2030 voraussichtlich mehr als doppelt so hoch sein wie heute – angetrieben vor allem vom Ausbau der Photovoltaik. Das Wachstum hält trotz Herausforderungen bei Lieferketten, Netzintegration und politischen Veränderungen in Schlüsselstaaten unvermindert an. Laut dem Jahresbericht „Renewables 2025“ der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die globale Kapazität erneuerbarer Energien bis zum Ende des Jahrzehnts um rund 4.600 GW zunehmen. Das entspricht der gesamten Stromerzeugungskapazität von China, der EU und Japan zusammen. Politische Änderungen, vor allem in den USA (Auslaufen von Steueranreizen) und China (Regulierungsänderungen), bremsen den Markt, können aber durch Länder wie Indien kompensiert werden > iwr.de 18.10.25.
Photovoltaik (PV) ist die führende Technologie bei der Umstellung auf saubere Energie. Doch die traditionelle Solartechnologie auf Siliziumbasis hat ihre Effizienzgrenze erreicht. Daher hat ein HZB-Team eine auf Perowskit basierende Mehrfachzellenarchitektur entwickelt. Dafür erhielten Kevin J. Prince und Siddhartha Garud den Technologie-Transferpreis des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Prince sieht in Perowskit die Zukunft: „Perowskit könnte der Schlüssel zur Produktion in Europa sein, da es die Energie- und Materialkosten der Produktion drastisch senkt und gleichzeitig eine höhere Effizienz bietet, die mit der derzeitigen Mainstream-Technologie nicht erreicht werden kann.“ Ziel ist eine Wiederbelebung der PV-Fertigung in Deutschland und Europa > sonnenseite.com 18.10.25.
Der Entwickler von erneuerbaren Energieanlagen und IPP Ampyr Solar Europe (ASE) gibt bekannt, dass das 45-MW-Photovoltaik-Cluster in Gorgast und Manschnow (Brandenburg) vollständig ans Netz gegangen ist. Die PV-Anlage Gorgast-Bahn hat eine Leistung von 15 MW, die Anlagen Manschnow und Gorgast-Gewächshaus kommen zusammen auf 30 MW. Ampyr nennt das Projekt Gorgast-Gewächshaus eine »erfolgreiche Umwandlung einer zuvor ungenutzten Brachfläche mit belastetem Landschaftsbild in eine ökologisch und wirtschaftlich wertvolle Photovoltaikfläche«. Im Rahmen des Projekts wurden größere Beträge in Abrissarbeiten, die Beseitigung von Kampfmitteln sowie in Ausgleichs- und Naturschutzmaßnahmen investiert > photon.info 17.10.25.
Die Staatsverschuldung Frankreichs hat mittlerweile mit mehr als 3.000 Milliarden Euro erreicht. Im laufenden Jahr werden Zinszahlungen und Schuldentilgung eine Höhe von 67 Milliarden Euro erreichen. Schon jetzt fließt mehr als die Hälfte alle Staatsausgaben in Frankreich in den Schuldendienst mit Zins und Tilgung! Zu diesem riesigen staatlichen Schuldenberg trägt der Staatskonzern EDF (Électricité de France) erheblich bei. Seine Schulden von etwa 50 Milliarden Euro belasten den Staatshaushalt. Seit 2023 ist EDF vollständig im Besitz des Staates. Dieser musste das Unternehmen komplett übernehmen, da EDF andernfalls der Konkurs gedroht hätte > sonnenseite.com 17.10.25.
Im Landkreis Konstanz (Baden-Württemberg) hat der Energiekonzern EnBW in Aach einen Solarpark mit Speicher aus Elektroauto-Batterien eröffnet. Die Anlage kann mit ihren 14,2 Megawatt installierter Leistung jährlich so viel Strom erzeugen wie rund 5.500 Haushalte in diesem Zeitraum verbrauchen (3-Personenhaushalte mit durchschnittlich 2.900 Kilowattstunden Verbrauch) > sonnenseite.com 16.10.25.
Der Ausbau erneuerbarer Energien geht weltweit deutlich voran. Dennoch hält ein IRENA-Bericht fest: Das Tempo ist immer noch zu langsam, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen. Die Fortschritte bei der Energiewende sind auch Thema bei der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen, die am 10. November in Brasilien beginnt. Vergangene Woche hatte eine Studie der Denkfabrik Ember aufgezeigt, dass im ersten Halbjahr 2025 erstmals weltweit mehr Grünstrom als Kohlestrom produziert wurde. Der Anteil der Erneuerbaren am globalen Strommix habe sich auf 34,3 Prozent erhöht, der Kohleanteil sei auf 33,1 Prozent gesunken > spiegel.de 15.10.25.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ fördern den Zubau grosser Solaranlagen über den unternehmenseigenen EKZ-Fonds. Hier wurde zuletzt die Einrichtung einer Solaranlage auf dem Dach der Sekundarschule Seuzach mit 30'000 Franken unterstützt. Gegen Ende September sind die Panels der Anlage installiert worden. Die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule konnten dabei im Rahmen des Impact Day von myblueplanet selbst Hand anlegen. Die Beteiligung der Lernenden ist Bestandteil der Arbeitsweise des EKZ-Fonds. > spiegel.de 14.10.25.
Traurige Gewissheit: Das Regulatory Board der SIX Group hat am 13.Oktober auf Antrag der SIX Exchange Regulation AG entschieden, sämtliche Aktien der Meyer Burger Technology AG per 14. Januar 2026 zu dekotieren, wobei der letzte Handelstag auf den 13. Januar 2026 festgelegt wurde. Weil sämtliche verbliebenen Aktiven für die teilweise Tilgung der ausstehenden Verbindlichkeiten zu verwenden sind, ist ausgeschlossen, dass den Aktionären eine Liquidationsdividende oder vergleichbare Zahlung ausgerichtet werden kann > meyerburger.com 13.10.25.
Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2024 veröffentlicht. Die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit von Elektrizität je Letztverbraucher lag bei 11,7 Minuten. Im Jahr 2023 lag sie bei 12,8 Minuten. Die Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2024 weisen, auch unter Berücksichtigung der Maßnahmen der Energiewende, keine negativen Tendenzen in Bezug auf die Langzeitunterbrechungen auf. Der aktuelle Wert liegt unter dem Niveau des zehnjährigen Mittels der Unterbrechungsdauer von 12,7 Minuten je Letztverbraucher. Ein Vergleich mit den Nachbarländern zeigt zudem, dass das deutsche Stromnetz im europäischen Vergleich nach wie vor zu den zuverlässigsten zählt > sonnenseite.com 13.10.25.
Noch immer wird hierzulande mit dieser unerschöpflichen Energiequelle kein Strom erzeugt – in den Nachbarländern schon. In Schweizer Gärten gibt es viele Erdsonden und Wärmepumpen – die Schweiz ist europaweit führend in diesem Bereich. Für eine Erdsonde nutzt man die Erdwärme an der Oberfläche und bohrt dafür maximal 500 Meter tief. Um mittels Geothermie aber Strom zu produzieren, müsste man viel tiefer bohren > srf.ch/news 12.10.25.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in ganz Europa zeigt Wirkung und wird zunehmend auch im Stromnetz sichtbar. Am vergangenen Wochenende erreichte die regenerative EU-Kraftwerksleistung in der Spitze fast 200.000 MW, deutlich mehr als die konventionellen Kraftwerke mit rund 78.000 MW. Und die spanische Regierung betont in ihrem Bericht vom 17. Juni 2025 ausdrücklich, dass weder Wind- noch Solaranlagen noch Cyberangriffe den Blackout verursacht haben. Die Ursache war multifaktoriell: Ausfall eines Wärmekraftwerks, unzureichende dynamische Spannungsregelung und fehlerhafte Netzsteuerung. > iwr.de 12.10.25.
In Elektroautos sind grosse Batterien verbaut. Diese können für ganze Wohnquartiere genutzt werden. Auf dem Papieri-Areal in Cham ZG läuft ein entsprechendes Pilotprojekt. Was in Cham im Kleinen getestet wird, ist das sogenannte «netzdienliche Laden». Dabei werden Speicher – in diesem Falle die Batterien von Elektroautos – in das Stromnetz integriert. Sprich: Die Autobatterien werden geladen und speichern so Energie, welche mit den lokalen Photovoltaikanlagen gewonnen wurde. Sie speisen aber auch wieder Strom ins Netz zurück, wenn dieser benötigt wird > srf.ch 11.10.25.
Auf einem Baggersee im bayerischen Landkreis Starnberg ist eine vertikal schwimmende PV-Anlage mit 1,7 MW in Betrieb. Durch die geringere Bedeckung der Wasseroberfläche im Vergleich zu klassischen Floating-PV-Systemen könnte die Technologie auch auf kleineren Gwässern eine Option werden. Die Sinn Power GmbH hat die weltweit erste vertikal schwimmende Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese befindet sich am Kieswerk Jais im Landkreis Starnberg > solarserver.de 11.10.25.
Viele Alpbetriebe in der Schweiz nutzen noch Dieselaggregate für die Stromversorgung. Der Energiekonzern Axpo hat nun in der Gemeinde Glarus Süd ein Konzept umgesetzt, bei dem die Dieselgeneratoren durch Photovoltaik-Anlage samt Batteriespeicher abgelöst wurden. Bislang sei die Alp durch Dieselgeneratoren mit Strom versorgt worden. Mit der PV-Anlage und dem Speicher können nun jährlich rund 1600 Liter Diesel eingespart werden. Der erzeugte Solarstrom wird direkt im Alpbetrieb verbraucht oder in der Batterie zwischengespeichert. Er wird unter anderem für die Kühlung des Käsekellers genutzt. Auch könne künftig das Wasser für die Käseherstellung elektrisch aufgeheizt werden > pv-magazine.de 10.10.25.
Der Bundesrat hat den Jahresbericht und die Jahresrechnungen des Stilllegungs- und des Entsorgungsfonds (STENFO) genehmigt. In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Entsorgungs- und Stilllegungsfonds befanden sich Ende 2024 insgesamt 9,652 (2023: 8,722) Milliarden Franken. Die beiden Fonds decken die Kosten für die Stilllegung der Kernkraftwerke sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und der abgebrannten Brennelemente, die nach Ausserbetriebnahme der Kernkraftwerke anfallen > news.admin.ch 9.10.25.
Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung in Deutschland im Jahr 2024 veröffentlicht. Die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit von Elektrizität je Letztverbraucher lag demnach bei 11,7 Minuten. Im Jahr 2023 lag sie bei 12,8 Minuten. »Die Stromversorgungsqualität in Deutschland ist weiterhin sehr zuverlässig. Die Energiewende kommt voran ohne Einbußen bei der sicheren Stromversorgung«, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur > photon.info 9.10.25.
Insgesamt 163 Gebote für 2182 Megawatt kombinierte Erneuerbaren-Anlagen mit oder ohne Speichern erhielt die deutsche Bundesnetzagentur. Die Zuschläge gingen ausschließlich an Photovoltaik-Speicher-Projekte zu Preisen zwischen 4,79 und 5,59 Cent pro Kilowattstunde > pv-magazine.de 9.10.25.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet zwar weiterhin rasant voran, jedoch bis 2030 etwas weniger schnell als bislang vorhergesagt. Dies geht aus dem Report »Renewables 2025« der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hervor. Die Prognosen des Berichts für das weltweite Wachstum der Kapazitäten für erneuerbare Energien wurden gegenüber dem Vorjahr leicht nach unten korrigiert. Hauptsächlich verantwortlich hierfür sind politische Veränderungen in den Vereinigten Staaten und in China > photon.info 9.10.25.
Die Solarenergie hat sich inzwischen zum wichtigsten Grundpfeiler der Energiewende entwickelt. Das unterstreicht eine Studie im Fachblatt Energy and Environment Materials. Die Autoren schreiben, dass die Kosten für Solarstrom so stark gesunken sind, dass er jetzt deutlich billiger ist als Strom aus Kohle oder Gas. In den sonnigsten Ländern koste die Kilowattstunde Solarstrom gerade mal 2 Cent in der Produktion. Und selbst in Ländern wie Großbritannien schlägt Solarenergie den Produktionspreis von fossiler Energie > deutschlandfunknova.de 8.10.25.
Der Hoffnungsträger Wasserstoff erleidet eine weitere Niederlage: RWE will in Namibia aussteigen. Ursprünglich wollte der Essener Konzern künftig pro Jahr 300.000 Tonnen Ammoniak aus der Anlage im südlichen Afrika abnehmen. Eine entsprechende Absichtserklärung hatte RWE im Jahr 2022 mit dem Konsortium Hyphen Hydrogen Energy unterzeichnet. Das sei nicht so schlimm, sagen die Projektfirmen - von Bernward Janzing > taz.de 7.10.25.
Mit Öl und Gas wurde Norwegen reich. Doch nahezu explodiert sind die Gewinne mit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine. Durch den Wegfall Russlands als Lieferant sind Nachfrage und Preis in ungeahnte Höhen gestiegen. Norwegen liefert – und hilft mit seinen Rohstoffexporten anderen europäischen Ländern, von Russlands Öl und Gas wegzukommen. Derweil setzt Norwegen im Inland auf nachhaltige Energien. Mit den Milliarden an Zusatzeinnahmen haftet dem Land nun jedoch das Image des «Kriegsgewinnlers» an > srf.ch 6.10.25.
In Belgien schreitet der Atomausstieg weiter voran. Zum 1. Oktober 2025 wurde das Atomkraftwerk Tihange 1 mit einer Bruttoleistung von 1.009 MW endgültig stillgelegt. Bereits im Februar 2025 war das AKW Doel 1 abgeschaltet worden, im laufenden Jahr folgt noch die Stilllegung des Zwillings Doel 2. Von den ursprünglich sieben Atomkraftwerken in Belgien sind nun vier Kernkraftwerke endgültig vom Netz genommen. Für zwei Reaktoren liegt eine Laufzeitverlängerung mit staatlicher Subventionierung bis 2035 vor > iwr.de 5.10.25.
Extremwetter verursachen beispielsweise in Deutschland jährlich 5,7 Mrd. Euro Schäden, wetterresistente Energiesysteme sind also unverzichtbar – Fakten von Hagelfestigkeit bis Notstromversorgung: mit PV-Anlage, Wärmepumpe und Speicher, die auch für Unwetter gerüstet sind > sonnenseite.com 5.10.25.
In diesen Tagen hat Madrisa Solar damit begonnen, Strom ins Netz einzuspeisen – als erstes alpines Solarkraftwerk der Schweiz. Die erfolgreiche Teilinbetriebnahme markiert einen Meilenstein innerhalb der nationalen Solarexpress-Offensive für dringend benötigten Winterstrom. Die vollständige Inbetriebnahme der Anlage im Prättigau ist bis Ende 2027 vorgesehen > ekz.ch 3.10.25.
Von Russland besetztes AKW: Zum zehnten Mal hat das AKW Saporischja im Ukraine-Krieg die Verbindung zum Stromnetz verloren. Die Internationale Atomenergiebehörde sieht die nukleare Sicherheit erneut in Gefahr. Das Atomkraftwerk Saporischja ist seit Dienstag vergangener Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Eine Stromleitung ist durch Kampfhandlungen gekappt worden. Derzeit sorgen Notstromgeneratoren dafür, dass die sechs Reaktoren und die verbrauchten Brennstäbe weiter gekühlt werden können > srf.ch 1.10.25.
Stromausfälle durch Naturkatastrophen, Netzüberlastungen oder geopolitische Krisen sind keine Seltenheit mehr. Umso drängender wird die Frage nach Energiesicherheit und -unabhängigkeit. Fronius bietet mit seinem umfassenden Ökosystem eine Antwort, in Form einer Komplettlösung für echte Energieautarkie, powered by Europe - für einmal etwas Firmenwerbung für ein zweifellos interessantes System > pv-magazine.de 1.10.25.
Im Juni stammten 22 Prozent des Stroms in der Europäischen Union aus Solarenergie, womit diese die Kernenergie als größte Energiequelle überholte. Insgesamt lieferten erneuerbare Energien, angetrieben durch den Anstieg der Photovoltaik, im zweiten Quartal 54 Prozent des Nettostromerzeugung > pv-magazine.de 1.10.25.
Am Dienstag um 12:00 Uhr wurde in der deutsch-luxemburgischen Gebotszone erstmals die Day-Ahead-Auktion mit 15-Minuten-Produkten für den 1. Oktober 2025 abgewickelt. Damit sind 96 Viertelstunden statt 24 Stunden das neue Marktstandardprodukt im europäischen Stromgroßhandel. Die Umstellung folgt der europäischen Vorgabe aus der Electricity Balancing Guideline (EBGL) und dem Clean Energy Package, wonach die Bilanzausgleichsperiode auf 15 Minuten harmonisiert werden muss > photon.info 1.10.25.
Professor Bruno Burger, Senior Scientist am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, ist gestern von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. mit dem »Goldenen Baum« ausgezeichnet worden. Diese Ehrung würdigt seine Bemühungen, die öffentliche Debatte über die Energiewende auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen und Falschinformationen entgegenzuwirken. Mit den »Energy-Charts« hat Prof. Burger die umfassendste Plattform für Energiedaten in Europa geschaffen. Sie wird täglich millionenfach aufgerufen und von Wissenschaftlern, Studierenden, Medien und Verbrauchern genutzt. > ise.fraunhofer.de 30.9.25.
Das Stromabkommen mit der EU hat im Zusammenhang mit der Minimalvergütung für Solarstrom kürzlich für viel Aufregung gesorgt. Für Swissolar ist klar: Für eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien braucht es das Stromabkommen sowie den weiteren raschen Ausbau der Solarenergie in der Schweiz. Dies gelingt nur mit Planungssicherheit für Investitionen. Dazu gehört auch die vom Schweizer Stimmvolk via Stromgesetz beschlossene Minimalvergütung > swissolar.ch 30.9.25.
SolarPower Europe hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Kostendifferenz zwischen Modulen, die dem Net-Zero Industry Act entsprechen, und aus China importierten Modulen mit den richtigen Sofortmaßnahmen auf unter 10 % reduziert werden kann > sonnenseite.com 29.9.25.
Eine Analyse von Solarpower Europe und dem Fraunhofer ISE zeigt, dass die rasche Umsetzung politischer Maßnahmen die Kostenschere zwischen europäischen und chinesischen Modulen schließen kann. Zugleich ließe sich damit das EU-Ziel einer Photovoltaik-Fertigungskapazität von 30 Gigawatt bis 2030 erreichen > pv-magazine.de 27.9.25.
In Gundelsheim entsteht ein Pilotprojekt für die Energieversorgung von morgen: Ein Hybrid-Energiepark vereint Solarenergie, Windkraft und modernste Speicherlösungen an einem Standort. Das EnBW-Projekt setzt für die Stromerzeugung auf einen Solarpark und Windkraftanlagen. Für den Batteriespeicher werden neben einer neuartigen Natrium-Ionen-Batterie auch gebrauchte Lithium-Ionen-Akkus aus zwölf Audi e-tron-Fahrzeugen eingesetzt. Die Stadt Gundelsheim profitiert nicht nur von der Gewerbesteuer und den Pachteinnahmen > iwr.de 27.9.25.
Niederländische Forscher zeigen, dass Erneuerbare samt Kurzzeit-Speichern künftig rund 92,5 Prozent des europäischen Strombedarfs decken können. Die restlichen 7,5 Prozent erbringt grüner Wasserstoff. Sie gehen dabei davon aus, dass Europa autark ist, ohne Im- oder Exporte von Strom und Wasserstoff. Jedes der betrachteten 37 Länder erreicht eine Selbstversorgungsquote von mindestens 80 Prozent > www.pv-magazine.de 26.9.25.
Das Schweizer Unternehmen Phenogy hat nahe des Flughafens Bremen einen Natrium-Ionen-Speicher im Megawattstundenbereich in Betrieb genommen. Damit feiert der Hersteller sein Debüt auf dem europäischen Speichermarkt. Phenogy will eine vollständig vertikal integrierte lokale Fertigung aufbauen > www.pv-magazine.de 26.9.25.
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) hat eine neue Branchenempfehlung zur netzverträglichen Regelung der Einspeisung von Solarstrom herausgegeben. Die darin enthaltenen Maßnahmen sollen den PV-Ausbau beschleunigen und das Netz entlasten. Die Branchenempfehlung wurde in Zusammenarbeit mit der gesamten Branche erarbeitet und wird laut VSE von allen relevanten Verbänden – darunter Swissolar und VSGS – mitgetragen und unterstützt > photon.info 25.9.25.
Mit einer Leistung von 32 Megawattpeak setzt die B&W Energy neue Maßstäbe: Die Photovoltaik-Anlage ist nicht nur die größte Aufdachanlage Deutschlands, sondern gehört auch weltweit zu den leistungsstärksten ihrer Art. Damit zeigt B&W Energy, welches Potenzial große Dachflächen für die Energiewende bieten – und wie nachhaltige Stromproduktion im industriellen Maßstab realisiert werden kann > www.pv-magazine.de 25.9.25.
Donald Trump will Rache nehmen und sabotiert Amerikas Energiewende, ist Stanford-Vordenker Mark Jacobson überzeugt. Deutschland könne aber aus Amerikas Fehlern lernen > zeit.de 25.9.25.
Der Energiekonzern Vattenfall hat in Tützpatz den bisher größten Agri-PV-Park Deutschlands in Betrieb genommen. Das Projekt kombiniert Solarstromerzeugung mit Ackerbau und Tierhaltung auf einer Fläche von rund 130 Fußballfeldern. Die Telekom sichert sich den Strom über einen direkten Abnahmevertrag > photovoltaik.eu 24.9.25.
Der dänische Windkraftkonzern Ørsted darf an seinem fast fertiggestellten Projekt »Revolution Wind« vor der US-Küste weiterarbeiten. Von dieser Gerichtsentscheidung profitiert der Aktienkurs des abgestürzten Unternehmens. Die Entscheidung ist hingegen ein Rückschlag für US-Präsident Trump, der Windparks wiederholt als hässlich, unzuverlässig und teuer kritisiert – und sich auf Bundesbehörden gestützt hatte, um die Entwicklung von Windkraftprojekten zu bremsen > spiegel.de 23.9.25.
Die niederländische Regierung erklärt, dass die Produktion von Solarmodulen in großem Maßstab nicht mehr rentabel ist, und stellt ihr SolarNL-Förderprogramm für gebäude- und fahrzeugintegrierte Produkte, Heterojunction-Module und Perowskit-Silizium-Tandemmodule ein > www.pv-magazine.de 23.9.25.
Solarstrom kurbelt in ländlichen Gegenden mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen die Wirtschaft an: Besonders stark profitieren Studien zufolge Frauen von der Elektrifizierung. Denn sie sind es, die bis zu zwei Stunden täglich damit verbringen, Brennstoff für das Herdfeuer zu sammeln. Für eine warme Mahlzeit feuern rund zwei Milliarden Menschen weltweit täglich den Herd an – mit Holz, Kohle, Tierdung oder Kerosin > photon.info 22.9.25.
Ein EU-Projekt entwickelt mit „SophiA“ in vier Ländern Pilotanlagen. Zudem entstand das Konzept für eine modulare Containerversion. Das Kürzel „SophiA“ steht für „Sustainable off-grid solutions for pharmacies and hospitals in Africa“, also nachhaltige, netzunabhängige Lösungen für Apotheken und Hospitäler in Afrika. 13 Projektpartner sind Forschungseinrichtungen, Regierungsstellen und Unternehmen aus Europa (Deutschland, Frankreich, Schweiz!) und Afrika (Uganda, Burkina Faso, Kamerun und Südafrika). > www.pv-magazine.de 22.9.25.
Mit dem rasanten Ausbau von Offshore-Windparks wächst auch die Konkurrenz um den begrenzten Raum auf Nord- und Ostsee. Schifffahrt, Fischerei, Energiewirtschaft und Naturschutz beanspruchen dieselben Gebiete – Konflikte sind vorprogrammiert. Ein aktuelles Forschungsprojekt zeigt, wie sich die Energiewende und nachhaltige Fischerei vereinen lassen. „Beim passiven Fischen fällt nicht annähernd so viel Beifang an. Diese Methoden zielen auf bestimmte Arten ab, und es wird dabei verstärkt darauf geachtet, den Beifang von Seevögeln und Meeressäugern auf ein Minimum zu reduzieren. Und es geht auch darum, die Auswirkungen auf den Meeresboden und das Risiko für die Kabel zu verringern. Passives Fischen ist dabei ein erster Baustein für die Mehrfachnutzung von Meeresflächen. Denkbar sind auch Algenfarmen, Aquakulturen oder Naturschutzmaßnahmen innerhalb von Windparks > iwr.de 21.9.25.
Die Schweizer Insolight SA hat ihre erste Agri-PV-Anlage für Stein- und Kernobst in Betrieb genommen. Die Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 242 Kilowatt befindet sich auf dem Gelände von Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung. Sie überdacht Apfel-, Birnen- und Aprikosenkulturen auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern und dient dabei auch als Testfeld für verschiedene Lösungen zum Pflanzenschutz und Lichtmanagement > photon.info 21.9.25.
Der Solarexpress macht in einigen Kantonen grosse Fortschritte. Aber ausgerechnet im Kanton Wallis, wo der Solarexpress seinen Anfang nahm, kommt er kaum voran. Ausgerechnet im Wallis geht es nur schleppend voran. Aktuell stehen dort zwar zwölf Projekte zur Diskussion, bislang existieren sie aber nur auf Papier und als Computervisualisierung. Rechtskräftig bewilligt ist bis heute keine Anlage > srf.ch 20.9.25.
Der Bundesrat hat am 19. September 2025 den Bericht zum Postulat 23.3957 «Künstliche Intelligenz und Versorgungssicherheit. Analyse der rechtlichen Grundlagen im Energiebereich» der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-N) gutgeheissen. Der Bericht zeigt die Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI), die Chancen und Risiken für die Stromversorgungssicherheit sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen > news.admin.ch 20.9.25.
Immer mehr Hersteller bringen Lösungen für bidirektionales Laden auf den Markt – erste Geschäftsmodelle etablieren sich. Auch batteriegestützte Schnelllader und mobile Wallboxen zeigen, wie vielfältig sich der Markt entwickelt. Die pv-magazine- Marktübersicht mit 210 Geräten von 42 Herstellern bietet den Überblick und zeigt, welche Funktionen heute schon verfügbar sind und welche in den nächsten Jahren verpflichtend werden - aber Achtung, das sind Marktangaben für Deutschland, die wohl nur teilweise auch für die Schweiz gültig sind > www.pv-magazine.de 19.9.25.
Wer wissen will, was für den Planeten und die Menschheit ab 1,5 Grad Erwärmung auf dem Spiel steht, kann es nun detailliert nachlesen. Die Autoren vermeiden Panikmache und lassen Fakten sprechen. Dramatisch wird es trotzdem. Der Klimawandel ist längst im Alltag vieler Menschen angekommen: Extreme Waldbrände wie aktuell in Spanien und Portugal, Hitzesommer mit Temperaturrekorden wie im Jahr 2022, rasant schmelzende Gletscher in den Alpen, im Himalaya, in den Anden. Doch die Gefahren, die die Menschheit seit 200 Jahren mit ihrer fossilen Kohle-, Öl- und Gaspyromanie heraufbeschwört, gehen weit darüber hinaus. Noch bleibt Zeit, Katastrophen abzuwenden – vor allem, indem „positive Kipppunkte beim Klimaschutz“ ausgelöst werden. Diesen widmen sie drei Kapitel: zum „Solarwunder“ durch erneuerbare Energien, zur „E-Auto-Revolution“ und zur „Fleischwende“ in der Ernährung > sonnenseite.com 18.9.25.
Auch der Verwaltungsrat des Solarzellenherstellers aus Thun glaubt aktuell nicht mehr an eine Zukunft. Verbliebenen Mitarbeitenden in der Schweiz und in Deutschland wurde gekündigt. Die 300 Angestellten in den USA wurden bereits im Mai entlassen. Derweil wurde Anfang September von einem Gericht in den USA der Verkauf von Maschinen und Anlagen an die Firma Babacomari Solar North für insgesamt rund 29 Millionen US-Dollar genehmigt > tagesanzeiger.ch 17.9.25.
Die Schweizer Energieversorger Axpo und Energie-Uri AG bauen in Gurtnellen im Kanton Uri jeweils eigene Großbatteriespeicher. Die Bauarbeiten beginnen in diesen Tagen. Der Axpo-Speicher soll eine Leistung von 50 MW bei einer Speicherkapazität von 100 MWh erreichen, der von Energie-Uri kommt auf 8,6 MW. Das Unternehmen Fluence liefert beide Speicher > solarserver.de 16.9.25.
Weiterhin hohes Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien nötig: Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hatam Montag den Monitoringbericht zur Energiewende veröffentlicht. Der von der Berliner BET Consulting GmbH und dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) im Auftrag des BMWE erstellte Bericht untersucht sechs Themenfelder: den zu erwartenden Strombedarf, den Stand der Versorgungssicherheit, den Stand des Netzausbaus, den Stand des Ausbaus der erneuerbaren Energien, den Stand der Digitalisierung sowie den Stand des Wasserstoffhochlaufs > photon.info 16.9.25.
Sinkende Preise für stationäre Batteriespeicher (BESS) befeuern die weltweite Marktentwicklung und führen zu immer leistungsstärkeren Anlagen. In Großbritannien hat Fidra Energy jetzt den finanziellen Abschluss für das Batteriespeicher-Großprojekt Thorpe Marsh in South Yorkshire erreicht – eines der größten Projekte dieser Art weltweit nach installierter Batterieleistung. Die geplante Anlage hat eine Leistung von 1.400 MW und eine Speicherkapazität von 3.100 MWh. Wenn Thorpe Marsh Mitte 2027 ans Netz geht, wird es der größte Batteriespeicher Großbritanniens und einer der größten Europas sein. Mit einer erwarteten Jahresabgabe von über 2 Millionen MWh könnte die Anlage rund 785.000 Haushalte versorgen > iwr.de 14.9.25.
Im Zuge der Beratungen über das EU-Stromabkommen hat der Schweizer Bundesrat eine Abschaffung der Minimalvergütung nach einer Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen. Dies schafft zusätzlich Unsicherheit auf dem heimischen Photovoltaik-Markt und ist aus Sicht von Swissolar nicht notwendig, sagt David Stickelberger, Leiter Markt und Politik. Der Verband wird sich für die Weiterführung stark machen, wobei eine alternative Finanzierung zu beraten sein wird > www.pv-magazine.de 14.9.25.
Eine neue Studie des Beratungsunternehmens enervis zeigt: Mit dem konsequenten Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Kleinwasserkraft könnten österreichische Haushalte ihre Strompreise bis 2030 um durchschnittlich 20 Prozent senken. Das entspricht einer Ersparnis von rund 73 Euro pro Jahr und Haushalt – allein durch günstige Erneuerbare anstatt teurem Gasimport > sonnenseite.com 13.9.25.
In der Gemeinde Città della Pieve in der mittelitalienischen Region Umbrien soll eine neue Agri-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 6,2 Megawatt entstehen. Der Projektentwickler VSB Italien hat dafür die erforderlichen Genehmigungen - darunter die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Autorizzazione Unica (AU) - erhalten. Auf rund 10,6 Hektar Fläche soll die Anlage künftig rechnerisch ausreichend Strom erzeugen, um den Bedarf von etwa 3.300 Menschen zu decken. „Mit diesem Projekt wollen wir zeigen, dass die Entwicklung erneuerbarer Energien nicht auf Kosten landwirtschaftlicher Produktivität gehen muss, sondern diese sinnvoll ergänzen und bereichern kann“, erklärte Francesco Rossi, Geschäftsführer von VSB Italien > iwr.de 6.9.25.
Das AKW ist bereits seit März 2025 vom Netz und wird voraussichtlich über sechs Monate keinen Strom liefern. Nach einem Störfall der Kategorie 1 haben sich die Reparaturarbeiten des 40 Jahre alten Kernkraftwerks mit einer Bruttoleistung von 1.450 MW mehrfach verzögert. Bei Wartungsarbeiten wurde ein Fehler entdeckt, der vom Betreiber zunächst als weniger schwerwiegend beschrieben wurde. Die Strahlenschutzbehörde (SSM) untersuchte den Vorfall, stufte das Leck im Primärsystem aufgrund der Lage des Rohrs laut Sveriges Radio aber ganz anders - in die Kategorie eins - ein. Die Reparaturarbeiten gestalten sich schwieriger als gedacht > iwr.de 6.9.25.
Nach langjähriger Nutzung haben viele Traktionsbatterien noch eine Restkapazität zwischen 70 und 80 Prozent. Zu wenig für den weiteren Einsatz im Fahrzeug, doch einige Zellen könnten zu großen Speichersystemen gebündelt in Privathaushalten, Unternehmen oder bei Stromnetzbetreibern weiter gute Dienste leisten > sonnenseite.com 5.9.25.
Was haben die Kritiker*innen der Energiewende nicht gejammert über steigende Stromkosten - und nun das: Das EW kann die Gesamtstrompreise in der Grundversorgung für das Tarifjahr 2026 erneut senken. Ein durchschnittlicher Haushalt (Jahresverbrauch von 4'500 Kilowattstunden) bezahlt neu 24.7 Rp./kWh, was gegenüber dem Tarifjahr 2025 einer Reduktion von insgesamt 20% entspricht. Die Reduktion der Gesamtstromkosten ist insbesondere auf die deutlich sinkenden Kosten für die Netznutzung zurückzuführen > strom.ch 5.9.25.
Vor der Mauer, die den Hafen von Los Angeles vor hohen Wellen schützt, tanzen jetzt ein paar blaue Bojen von Eco Wave Power. Sie sind die ersten von ein paar 100, die auf einer Strecke von 13 Kilometern installiert werden sollen. Jede dieser Bojen hat eine Nennleistung von zehn Kilowatt. Nach Fertigstellung werden sie Strom für bis zu 60.000 Haushalte liefern. Laut US-Energieministerium könnte die Wellenergie allein an der US-Westküste 130 Mio. Menschen mit Strom versorgen. Die ersten Prototypen hat das Start-up in Gibraltar und in Israel selbst installiert. Los Angeles ist das zweite kommerzielle Projekt. Das erste ging Ende 2024 in Jaffa in Betrieb, dem Hafen von Tel Aviv. Es produziert genügend Strom für 100 Haushalte. Braverman rechnet mit Stromgestehungskosten von 4,2 Eurocent pro Kilowattstunde, das ist günstiger als bei Wind und Sonne > sonnenseite.com 4.9.25.
Stotternde Energiewende: Bei den Netzbetreibern in Deutschland, das europaweit führend bei Stromspeichern ist, stapeln sich die Anträge für den Anschluss von Stromspeichern für Solar- und Windkraftanlagen. Der Andrang ist so groß, dass sie mit der Bearbeitung nicht hinterherkommen > spiegel.de 4.9.25.
The sixth phase of work at the Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park, set to add 1.8 GW of solar to the site, is more than two thirds complete with 1 GW now in operation. To date, the solar park’s cumulative production capacity stands at over 3.8 GW, according to figures published by DEWA. By the end of the decade, its capacity is expected to reach over 7.2 GW, exceeding the original 5 GW target, and will contribute to around 34% of Dubai’s total electricity capacity > pv-magazine.com 4.9.25.
Die letzten Solarzellen sind bei Meyer Burger in Bitterfeld-Wolfen vom Band gelaufen. Da bisher keine Investoren für die beiden deutschen Standorte des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens Meyer Burger gefunden werden konnten, ist der Geschäftsbetrieb eingestellt und die meisten Mitarbeiter:innen gekündigt oder freigestellt worden. Knapp 500 Mitarbeiter:innen von Meyer Burger in Deutschland verlieren Arbeitsplatz > solarserver.de 3.9.25.
Das diesjährige Symposium Solares Bauen findet am 9. September 2025 in Regendorf bei Zürich statt. Die Referenten legen unter anderem den Schwerpunkt auf die Integration von Photovoltaikmodulen in Hochhäusern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen herausragende Projekte, bei denen die Photovoltaik mit der Architektur eine Symbiose eingegangen ist. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Besichtigung des klimaneutralen Stadtquartiers Zwhatt am Nachmittag. Buchstäblich herausragend ist das 24-stöckige Hochhaus von Boltshauser Architekten mit markanter roter Fassade und integrierten, auskragenden Photovoltaik-Modulen – ein starkes Beispiel für die Verbindung von Architektur und erneuerbarer Energie > photovoltaik.eu 2.9.25.
Das VTC Solar Car Team aus Hongkong entscheidet bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Autos mit Photovoltaik-Antrieb die Cruiser Class für sich, bei der es auf Alltagstauglichkeit ankommt. In der rein auf Geschwindigkeit ausgelegten Challenger Class gewinnt das niederländische Team Brunel Solar Team. Die WSC fand in diesem Jahr zum 18. Mal statt, das Rennen wird seit 1987 in unterschiedlichen Zeitabständen – meist zwei Jahre – ausgetragen > pv-magazine.de 2.9.25.
Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien haben in der ersten Jahreshälfte 2025 einen neuen Rekord erreicht. Laut einer Erhebung von BloombergNEF (BNEF) wurden 386 Milliarden US-Dollar (330 Milliarden Euro) in Kraftwerke zur Nutzung erneuerbarer Energien investiert. Dies entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Bereich der Photovoltaik gingen die Investitionen in Großkraftwerke um 19 Prozent zurück. BNEF führt dies auf Förderkürzungen und die Zunahme negativer Strompreise zurück. Dieser Rückgang konnte jedoch durch die Zunahme von Investitionen in kleine Photovoltaikanlagen ausgeglichen werden. Besonders stark stiegen die Investitionen in erneuerbare Energien in der EU > photon.info 2.9.25.
Dynamische Stromtarife lassen hoffen. Doch nur wer seinen Verbrauch auch optimieren kann, dürfte letztlich sparen. Die Stromtarife werden künftig viel stärker als bisher abhängig sein von der Stromproduktion und vom Stromverbrauch. Neu variieren die Preise im Verlauf des Tages wie auch je nach Saison. Wenn es viel Strom hat, etwa an einem sonnigen Sommermittag, fällt die Rechnung tiefer aus. Bei eher knappem Stromangebot und hohem Verbrauch im Winter wird der Strom teurer. Im bisherigen Tarifmodell wurde allenfalls zwischen Tag- und Nachtstrom unterschieden, wobei viele Energieversorger in den letzten Jahren ohnehin zu einem Einheitstarif übergangen sind > srf.ch/news 1.9.25.
Durch die Folgen des Klimawandels wird Hitzeschutz in Zukunft immer wichtiger. Dabei spielen Klimaanlagen eine wichtige Rolle. Doch sie haben einen enormen Strombedarf. Dieser lässt sich mit Photovoltaik umweltfreundlich und kostengünstig bereitstellen. Denn dann, wenn der Kühlbedarf groß ist, produziert eine Solaranlage meistens viel Strom. Je höher die Temperaturen im Sommer steigen, desto mehr Menschen entscheiden sich für eine Klimaanlage. Ein Trend der weltweit zu beobachten ist. Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) könnten bis 2050 weltweit bereits zwei von drei Haushalten mit Klimaanlagen ausgestattet sein > solarserver.de 1.9.25.
Das taiwanesische Parlament hatte nach der Schließung des letzten Atomkraftwerks ein bindendes Referendum zur möglichen Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks-Standort Maanshan beschlossen. Dieses scheiterte am Samstag (23.08.2025), da die erforderliche Zustimmungsschwelle von 25 Prozent der Wahlberechtigten nicht erreicht wurde. Nach Angaben der Zentralwahlkommission (CEC) stimmten 4,34 Millionen Menschen (21,7 %) mit „Ja“, während 1,51 Millionen (7,5 %) mit „Nein“ votierten. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,53 Prozent > iwr.de 31.8.25.
Während US-Präsident Trump unermüdlich fossile Energien nach dem Motto "Drill, Baby, Drill" propagiert, setzt der US-Markt 2025 eindeutig auf Erneuerbare: Solar- und Batteriespeicher dominierten den Neubau im ersten Halbjahr 2025. Auch für die zweite Jahreshälfte sind keine Änderungen zu erwarten. Laut aktuellen Daten der US Energy Information Administration (EIA) werden 2025 insgesamt 64 GW neue Kapazitäten im Versorgungsmaßstab erwartet, darunter Solar-, Wind- und Gaskraftwerke sowie Batteriespeicher, die der Netzstabilisierung und der Integration erneuerbarer Energien dienen > iwr.de 31.8.25.
Die italienische Regierung hat die Förderkriterien für erneuerbare Energien überarbeitet und ein spezielles Auktionsverfahren für Photovoltaikanlagen ohne chinesische Komponenten eingeführt. Damit gehört Italien zu den ersten EU-Ländern, die die Resilienz-Kriterien des europäischen »Net-Zero Industry Act« in die Praxis umsetzen > photon.info 30.8.25.
In einer Evaluation untersuchte der Bund für die Kantone, welche Flächen für freistehende Photovoltaik-Anlagen geeignet wären. Die Analyse soll eine Orientierung geben, ist jedoch nicht behördenverbindlich. In der Schweiz erfolgt der Photovoltaik-Ausbau größtenteils auf Dächern und an Fassaden. Allerdings sieht das „Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien“ vor, dass es zusätzlich auch sogenannte freistehende Solaranlagen geben soll. Ein Kriterium für die Realisierung dieser größeren Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist dabei, sie sollen mit möglichst geringen Auswirkungen auf Raum und Umwelt realisiert werden > pv-magazine.de 29.8.25.
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) senken per 2026 die Stromtarife um durchschnittlich 11 Prozent. Damit gehört EKZ gemäss eigenen Angaben zu den günstigsten Energieversorgern der Schweiz. Zudem passt EKZ die Tarifstruktur an und führt mit dem saisonalen Energie-Einheitstarif sowie einem Wahltarif für dynamische Netznutzungs- und Energietarife neue, zukunftsweisende Tarifmodelle ein. Die Stromrechnung eines durchschnittlichen EKZ-Haushalts (3-Personen-Haushalt mit 2500 kWh/Jahr, ElCom H2-Profil) fällt im kommenden Jahr damit um rund 90 Franken niedriger aus > ekz.hosting.augure.com 29.8.25.
Minergie hat im Mai 2025 mit «Minergie-Betrieb» ein neues Zertifikat lanciert: Anders als die bereits länger bestehenden Labels zeichnet «Minergie-Betrieb» Gebäude aus, die nicht nur energieeffizient gebaut, sondern auch energieeffizient betrieben werden. Warum braucht es dieses neue Zertifikat? > energeiaplus.com 28.8.25.
Trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien: Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gilt als wichtiger Akteur im Kampf gegen den Klimawandel, löst sich aber nicht von dem klimaschädlichen Energieträger Kohle. Woran das liegen könnte > spiegel.de 26.8.25.
Die Schweiz wird ihre Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien wohl deutlich verfehlen. Das liegt insbesondere an den vielen Einsprachen. Der Windpark Gütsch bei Andermatt ist eine Ausnahme. Gegen ihn gab es praktisch keinen Widerstand. Anderen Ausbauprojekten könnte er damit als Vorbild dienen - mit Video > srf.ch/news 24.8.25.
Alle Fundamente und die meisten Turbinen stehen schon, doch der dänische Staatskonzern Ørsted darf sein Projekt »Revolution Wind« nicht fertigstellen. Die USA begründen ihren Eingriff mit der nationalen Sicherheit > spiegel.de 24.8.25.
Die aktuell grösste alpine Solaranlage der Schweiz stellt der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid AG ab August 2025 Regelenergie zur Verfügung. Die Anlage mit 2,2 Megawatt Leistung im Pilotprojekt PV4Balancing hilft mit, Schwankungen im Netz auszugleichen und dieses stabil zu halten. Das Projekt PV4Balancing soll zeigen, dass PV-Anlagen auch eine Lösung für Schwankungen im Netz sein können. Ist zu viel Strom im Netz, wird die Solaranlage Muttsee die Produktion auf Anweisung von Swissgrid drosseln. Da die Produktion von PV-Anlagen kleiner ist als jene von konventionellen Regelenergie-Kraftwerken, werden PV-Anlagen bei PV4Balancing gemeinsam vermarktet > solarserver.de 23.8.25.
China entwickelt sich immer schneller zum Motor für den globalen Ausbau der erneuerbaren Energien. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 wurden in China neue Solaranlagen mit einer Leistung von 210 GW (210.000 MW) neu errichtet. Das ist deutlich mehr als die gesamte installierte Solarleistung in den USA Ende 2024 mit rund 178 GW (IRENA); Deutschland liegt Ende letzten Jahres bei 100 GW (MaStR, BNetzA). Die chinesische Wirtschafts- und Industriepolitik setzt konsequent auf erneuerbare Energien, Batteriespeicher und Elektromobilität > iwr.de 23.8.25.
China will mit Kartellen Überkapazitäten in der Industrie in den Griff bekommen. Vor allem in der Solarindustrie gibt es viele Fabriken, die wenig ausgelastet sind und mit Subventionen am Leben gehalten werden. Das ist alles andere als kostendeckend – Lieferanten beklagen sich über unbezahlte Rechnungen, Angestellte warten auf ihren Lohn. In der Wirtschaft eigentlich verpönte Kartelle sollen dabei helfen, die Überkapazitäten zu bekämpfen > srf/news.ch 22.8.25.
Die Belectric GmbH hat den Solarpark Herleshof im Landkreis Schweinfurt mit einer Leistung von 96,7 Megawatt in Betrieb genommen. In der Nähe des Solarparks soll zusätzlich ein circa 35-Megawatt-Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von rund 70 Megawattstunden gebaut werdent. Der Großspeicher soll einen wesentlichen Beitrag zur Netzstabilisierung in der Region leisten. Um die heimische Artenvielfalt zu unterstützen, hat Belectric zahlreiche Ausgleichsflächen rund um das Großprojekt geschaffen > photon.info 22.8.25.
Offshore-Windparks können mehr als nur Strom erzeugen. Ein Projekt von Vattenfall in Dänemark zeigt, wie sich bestehende Infrastrukturen effizienter nutzen lassen – etwa durch die gleichzeitige Zucht von Algen für die Lebensmittelproduktion. Eine Kombination, die neue Perspektiven für die maritime Energienutzung eröffnet > iwr.de 20.8.25.
Der japanische Stromanbieter Tepco bereitet die Bergung verstrahlter Trümmer aus den Reaktoren des Atomkraftwerks vor. 880 Tonnen Atommüll lagern dort noch. Doch das Vorhaben wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Der größte Stromanbieter des Landes und die japanische Regierung haben das Ziel ausgegeben, den gesamten Rückbau bis 2051 abzuschließen. Tepco räumte ein, dass es »schwierig« sei, dieses Ziel angesichts der längeren Dauer der Vorbereitungsarbeiten zu erreichen. Es bleibe aber möglich > spiegel.de 20.8.25.
Les propriétaires de maisons individuelles s’intéressent de plus en plus aux batteries de stockage. L’acquisition est-elle rentable? Quels avantages offrent les batteries? Entretien avec l’expert en énergie solaire David Stickelberger, directeur adjoint de Swissolar et responsable communication, marché et politique > energeiaplus.com 19.8.25.
Ursprünglich hatte die Regierung nur zwölf Millionen Euro für den zweiten Fördercall eingeplant. Doch um alle Anträge bewilligen zu können, stocke sie auf und will damit etwa 220 Megawatt neue Photovoltaik-Leistung und 200 Megawattstunden Speicher ermöglichen. Mehr als 9.000 Anträge für Photovoltaik-Anlagen und Speicher wurden genehmigt > pv-magazine.de 19.8.25.
Die effiziente Nutzung von Elektrolyseuren und Batteriespeichern beeinflusst die Energiewende-Kosten maßgeblich, um Energieschwankungen auszugleichen. Ein Forschungsteam der deutschen Leibniz Universität Hannover (LUH) und des Instituts für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) hat untersucht, wie sich Elektrolyseure und Batteriespeicher positiv auf die Kosten der Energiewende auswirken können. In der Studie wird betont, dass der richtige Einsatz dieser Technologien die Kosten der Energiewende bis 2050 erheblich senken könnte. Eine effiziente Energiespeicherung ist entscheidend, um erneuerbare Energien besser zu nutzen und die Klimaziele Deutschlands zu erreichen > industr.com 18.8.25.
Die Stadt Zürich und das ewz engagieren sich für den Ausbau der Solarstromproduktion in Zürich. Künftig sollen lokale Gemeinschaften entstehen, in denen Eigentümer grösserer Solaranlagen überschüssigen Strom direkt an Haushalte im Quartier verkaufen. > punkt4.info 18.8.25.
Durch die Folgen des Klimawandels wird Hitzeschutz in Zukunft immer wichtiger. Dabei spielen Klimaanlagen eine wichtige Rolle. Doch sie haben einen enormen Strombedarf. Dieser lässt sich mit Photovoltaik umweltfreundlich und kostengünstig bereitstellen. Denn dann, wenn der Kühlbedarf groß ist, produziert eine Solaranlage meistens viel Strom. Je höher die Temperaturen im Sommer steigen, desto mehr Menschen entscheiden sich für eine Klimaanlage. Es gibt einen weltweiten Trend hin zu Klimaanlagen > solarserver.de 17.8.25.
Elektro-Schulbusse verfügen über große Batterien und planbare Einsatzzeiten. Das sind ideale Voraussetzungen, um mit der V2G-Technologie das Stromnetz zu unterstützen. Ein Vehicle-to-Grid-System ermöglicht die Rückspeisung von Strom aus Elektro-Fahrzeugen ins Netz. In Kalifornien ist jetzt ein solches V2G-System mit Elektro-Schulbussen im Fremont Unified School District in Betrieb gegangen > solarserver.de 17.8.25.
Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, hat vor Einschränkungen bei der Solarförderung gewarnt. Dagegen brauche es weitergehende Maßnahmen zur Netzintegration, für Netzanschlüsse und Sektorenkopplung > pv-magazine.de 16.8.25.
Der globale Markt für Atomkraftwerke erlebt im ersten Halbjahr 2025 einen drastischen Einbruch. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 wurde weltweit nur ein neues Kernkraftwerk (1. HJ 2024: 4) in Betrieb genommen – Rajasthan-7 in Indien mit 700 MW Bruttoleistung (630 MW netto). Das entspricht einen Rückgang der neu installierten AKW-Leistung um rund 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 4.550 MW Bruttoleistung. Die Daten der International Atomic Energy Agency (IAEA) zeigen zudem einen Rückgang der aktiven Reaktoren weltweit: Zwei Kernkraftwerke wurden zwischen Januar und Juni 2025 stillgelegt – das belgische Atomkraftwerk Doel 1 (445 MW) und Taiwans letztes AKW Maanshan-2 (951 MW) > pv-magazine.de 11.8.25.
Ein historischer Meilenstein: Im Juni 2025 wurde mehr Solarstrom produziert als Strom von jeder andere Quelle in der Europäischen Union. Laut einer Analyse von EMBER hat Solarenergie im Juni erstmals in der Geschichte der Europäischen Union den Spitzenplatz im Strommix eingenommen. Mit einem Anteil von 22,1 Prozent (45,4 Terawattstunden) übertraf sie Kernenergie (21,8 %) und Windkraft (15,8 %). Mindestens dreizehn EU-Mitgliedsstaaten meldeten im Juni neue Rekordwerte bei der Solarstromproduktion. Damit wird deutlich: Europa steht an der Schwelle zu einem neuen Energiezeitalter > sonnenseite.com 10.8.25.
Früher war Photovoltaik ein vergleichsweise simples Gewerk: Module aufs Dach, Kabel zum Wechselrichter, Netzanschluss – fertig. Heute sind Photovoltaik-Anlagen komplexe Systeme mit Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und digitalen Energiemanagern. Wer sie plant und installiert, braucht weit mehr als Dachdecker- oder Elektrikerwissen. Er oder sie muss Daten interpretieren, Schnittstellen verstehen und mit digitalen Plattformen arbeiten können > pv-magazine.de 9.8.25.
Nach einer Reihe von Übernahmen hat das US-Start-up seine Übernahmen von Northvolt weiter vorangetrieben. Es hat die schwedischen und deutschen Vermögenswerte des insolventen Unternehmens gekauft, was eine bedeutende Veränderung in der europäischen Batterielandschaft darstellt. Das Portfolio, das zuvor mit rund 5 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, umfasst die operative Produktionskapazität von rund 16 Gigawattstunden und die im Bau befindliche Kapazität von mehr als 15 Gigawattstunden. Lyten zufolge verfügen die Standorte über die Infrastruktur, um auf über 100 Gigawattstunden Produktionskapazität zu skalieren. Die Anlage in Västerås wird als das größte Batterie-Forschungs- und Entwicklungszentrum Europas bezeichnet > pv-magazine.de 9.8.25.
In der Schweiz müssen Neubauten und demnächst auch Bestandsgebäude mit Solaranlage ausgerüstet werden. Welche Auswirkungen diese Regelung auf den Denkmalschutz und geschützte Ortsbilder hat, wurde jetzt in einem Rechtsgutachten klargestellt > photovoltaik.eu 6.8.25.
Sind die fetten Solar-Jahre der Solarwirtschaft vorbei? Vielleicht. Klar ist: Wer sich jetzt am Markt durchsetzen will, braucht eine klare kommunikative Positionierung. Denn die Zeiten, in denen Photovoltaik ein Selbstläufer war, sind vorbei. Dabei kommt es in diesem Jahr auf fünf Dinge an: Zeigen statt theoretisieren, Individuelle Ansprache statt Kommunikation von der Stange, Photovoltaik allein reicht nicht mehr, Politik von Beginn an mitdenken, Gewinne machen und trotzdem glaubwürdig bleiben - so Frederik König, Gründer und Geschäftsführer von CC: Collective, einer führenden Beratung für strategische Kommunikation in der Energiebranche > pv-magazine.de 5.8.25.
Abkehr von Erneuerbaren: Die Entdeckung könnte eine wichtige Rolle in den Plänen von BP spielen: Der Konzern will die Rohölproduktion steigern und den Fokus von erneuerbaren Energien zurück auf die Erdölförderung verlegen > tagesanzeiger.ch 5.8.25.
Die EU verspricht den USA, Öl und Gas für 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Experten warnen: Das würde Europas Klimaziele gefährden und die Staatengemeinschaft von Trump abhängig machen - ein Newsletter von Susanne Götze > spiegel.de 2.8.25.
Die indische Regierung hat verkündet, dass nicht-fossile Energieträger nun 50 Prozent der installierten Stromerzeugungskapazität ausmachen. Damit erreicht das Land ein Ziel des Pariser Klimaabkommens früher. Insbesondere die Solarenergie treibt diesen Zuwachs: Im Jahr 2024 wurden laut Regierung 24,5 Gigawatt Solarenergie-Kapazitäten neu installiert - ein Anstieg von rund 33 Prozent binnen eines Jahres > tagesschau.de 2.8.25.
Nach jahrelangen Debatten wird die Wärmepumpe zur gefragtesten Heiztechnologie in Deutschland, zeigen eine neue Umfrage und Absatzzahlen. Hausbesitzer hoffen demnach vor allem auf sinkende Kosten mit den strombetriebenen Geräten. Der deutsche Staat fördert den Heizungstausch zur Wärmepumpe bislang mit bis zu 70 Prozent der Investitionskosten oder maximal 21.000 Euro > spiegel.de 1.8.25.
E-Autos, elektrisch betriebene Warmwasserspeicher und Kühlhäuser machen Städte zu riesigen Batterien. Mit dieser Vision widersprechen Bin Lu und Marnie Shaw von der Australian National University Skeptikern, die den Zusammenbruch der Stromnetze befürchten, wenn die Elektrifizierung weitergeht. In einem Beitrag für "The Conversation" schreiben sie, dies könne nur passieren, wenn es keine intelligente Planung des Stromverbrauchs gebe > pressetext.com 31.7.25.
Der VSE publizierte im Juli die überarbeitete Branchenempfehlung «Netzanschluss für Energieerzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz NA/EEA-NE7 – CH 2025». Die Übergangsregelung vom Juli 2024 ist damit aufgehoben. Wesentliche Änderungen betreffen die Regelungen zum externen Netz- und Anlagenschutz sowie Anpassungen an die Schweizer Gesetzgebung und internationale Normen. In einem Webinar geben der VSE und Swissolar einen Überblick > swissolar.ch 29.7.25.
Die Dämmung der Hüllen aller Wohngebäude in der Schweiz könnte den Stromverbrauch um 5,3 Terawattstunden senken. Damit liesse sich die künftig wahrscheinliche Winterstromlücke fast schliessen. Dies zeigte eine von Flumroc in Auftrag gegebene Studie der Hochschule Luzern > punkt4.info 28.7.25.
Zürich Soft Robotics hat bei den Houzee Awards 2025 von Architecture Collection den Platinpreis in der Kategorie nachhaltiges und umweltfreundliches Wohnen gewonnen. Das Jungunternehmen aus dem Technopark Zürich wurde für ein mit der Solskin-Fassade ausgerüstetes Alpen-Chalet gewürdigt > punkt4.info 28.7.25.
Der jüngste Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien IRENA zeigt, dass sich die globalen durchschnittlichen Stromgestehungskosten für große Photovoltaik-Kraftwerke im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert haben. Die durchschnittlichen Gesamtkosten für neue PV-Kraftwerke sind demnach allerdings um elf Prozent gesunken > pv-magazine.de 28.7.25.
CKW betreibt mit ihrem Flexpool das grösste virtuelle Kraftwerk der Schweiz. Kürzlich nahm CKW das 1’000. Megawatt Leistung unter Vertrag. Damit leistet die Axpo Tochter einen Beitrag an die Stabilität des Stromnetzes > strom.ch 26.7.25.
Die britische Regierung hat eine wegweisende Entscheidung zur Einstufung von Atomenergie im Rahmen ihrer Umweltpolitik getroffen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verzichtet Großbritannien auf die Veröffentlichung einer sogenannten „Green Taxonomy“, die Unternehmen und Investoren als Orientierungshilfe dienen sollte, um festzustellen, welche Investitionen als „grün“ gelten. Damit wird auch der ursprüngliche Plan aufgegeben, Atomenergie in Großbritannien als nachhaltige bzw. „grüne“ Investition einzustufen > iwr.de 26.7.25.
Noch bis Ende November zeigt die Ausstellung »40 Jahre Tour de Sol« im Verkehrshaus rund 20 Originalfahrzeuge aus den Jahren 1985 bis 1993, darunter experimentelle Rennmobile und alltagstaugliche Prototypen. Die Ausstellung erinnert an das weltweit erste Solarmobilrennen. Die von der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) organisierte »Tour de Sol« galt als Testfeld für neue Fahrzeugkonzepte, Solartechnologien und Antriebssysteme > photon.info 25.7.25.
Swiss International Air Lines (SWISS) hat als weltweit erste Fluggesellschaft Solartreibstoff des Schweizer Cleantech-Unternehmens Synhelion in ihren regulären Flugbetrieb integriert. Synhelion lieferte ein erstes 190-Liter-Fass synthetisches Rohöl aus seiner Produktionsanlage DAWN an eine Raffinerie in Norddeutschland. Dort wurde das mittels Solarenergie hergestellte Rohöl zu zertifiziertem Flugtreibstoff (Jet-A-1) verarbeitet, welcher anschliessend über den Flughafen Hamburg in das Treibstoffversorgungssystem eingespeist wurde. Die zugeführte Menge entspricht etwa sieben Prozent des Treibstoffbedarfs für einen Flug zwischen Hamburg und Zürich – ein symbolischer, aber kraftvoller Auftakt > sonnenseite.com 25.7.25.
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag (IGH) hat erstmals in einem Gutachten den Klimaschutz als Menschenrecht definiert. Länder, die zu wenig fürs Klima tun, verletzen demnach das Völkerrecht. Umweltbotschafter Franz Perrez vom EDA schätzt mögliche Folgen für die Schweiz ein. Als Leiter der Völkerrechtsdirektion im EDA vertrat er die Schweizer Position vor dem höchsten UNO-Gericht > srf.ch/news 25.7.25.
Am Donnerstag, 24. Juli, war der «Earth Overshoot Day». Das heisst: Wir haben die erneuerbaren Ressourcen aufgebraucht, die der Planet jährlich zur Verfügung stellt. Nun stellt sich die Frage: Wie würde ein nachhaltiges und gutes Leben überhaupt aussehen? In einem Haus in Winterthur leben seit Kurzem zwölf Parteien. Alle auf kleinem Raum. «Microliving» heisst das Konzept - mit Video > srf.ch/news 25.7.25.
Der neue Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) über die Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2024 bestätigt, dass erneuerbare Energien ihre Kostenführerschaft auf den globalen Strommärkten verteidigen konnten. Demnach war Photovoltaik (PV) im Durchschnitt 41 % günstiger als die kostengünstigste Alternative aus fossilen Brennstoffen, während Onshore-Windprojekte 53 % günstiger waren. Mit 3,4 US-Cent (2,9 Eurocent) je Kilowattstunde (KWh) blieb Onshore-Windkraft die günstigste Quelle für neuen Strom aus erneuerbaren Energien, dicht gefolgt von der PV mit 4,3 US-Cent (3,8 Eurocent) je KWh. Durch Zubau von 582 Gigawatt an erneuerbaren Kapazitäten im Jahr 2024 konnte der Einsatz fossiler Brennstoffe im Wert von rund 57 Milliarden US-Dollar (49 Mrd. Euro) vermieden werden > photon.info 24.7.25.
Mit einer Kapazität von zwei Gigawattstunden gilt das Vierstunden-Speichersystem als das größte Lithium-Eisenphosphat-Energiespeicherprojekt des Landes. Dabei wird in der Anlage ein Split-Ansatz verfolgt. Das Projekt befindet sich 41 Kilometer östlich der Stadt Kashgar in der Provinz Xinjiang, hat eine Fläche von 119.000 Quadratmetern und sieht eine Gesamtinvestition von etwa 1,6 Milliarden Yuan (rund 190,5 Millionen Euro) vor. Die Anlage umfasst 100 Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Energiespeicher > pv-magazine.de 24.7.25.
Agrarwirtschaftliche Flächennutzung mit gleichzeitiger Solarstromerzeugung – das ist ein zukunftsträchtiges Modell und eine echte Chance für Landwirte. In Baden-Württemberg bewegt nun erstmals ein Tracker die Solarmodule – das erhöht die Solarernte. Das Unternehmen IBC Solar hat in Veringenstadt einen Agri-Solarpark mit 8,5 Megawatt Leistung ans Stromnetz angeschlossen. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Doppelnutzung der Fläche – sowie an der Installation von einachsigen Trackern > photovoltaik.eu 24.7.25.
Der Bund verdrängt zentrale Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft. Dabei ist längst klar, dass sich viel ändern muss – auch für uns Konsumentinnen und Konsumenten - Kommentar von Cyrill Pinto > tagesanzeiger.ch 23.7.25.
Forscher des Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) unter der Leitung von Changduk Yang nutzen ein aus der Rinde des Kampferbaums gewonnenes Pulver bei der Produktion von Perowskit-Solarzellen. Das Derivat des weißen Pulvers hilft bei der Bildung idealer Kristalle und verdunstet vollständig, wenn es seine Arbeit getan hat. Es bleiben also keine Reste zurück, die die Stromerzeugung behindern. Hochwertige Schichten. „Diese einzigartige Eigenschaft ermöglichte es uns, hochwertige Perowskit-Schichten herzustellen“, sagt Jeewon Park, der bei Yang promoviert. Mit diesen Perowskit-Filmen hergestellte Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 25,2 Prozent > sonnenseite.com 23.7.25.
Das Stralsunder Schiffbau-Unternehmen Ampereship GmbH freut sich über das Ergebnis eines spektakulären Schiffstests. Auf dem Bodensee hat am 10. Juli 2025 das von Ampereship konstruierte und gebaute Elektro-Solar-Fahrgastschiff „Insel Mainau“ einen aufsehenerregenden Reichweitentest absolviert. Bei einer beeindruckenden 19-stündigen Dauerfahrt legte der vollelektrische Katamaran auf dem See exakt 211,3 Kilometer zurück – und das bei einer verbleibenden Batteriekapazität von noch 20 Prozent. Bereits am Folgetag war das Schiff wieder im regulären Fahrbetrieb unterwegs > pv-magazine.de 22.7.25.
Der Solarpark im süddeitschen Langenenslingen blieb etwa zehn Prozent unter den kalkulierten Kosten. Auch weil der Einkauf der Komponenten günstiger ausfiel und es keine Verzögerungen bei der Realisierung des Photovoltaik-Kraftwerks gab, das jetzt das größte in Baden-Württemberg ist > pv-magazine.de 22.7.25.
Die großen Energieversorger in Deutschland stellen die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche buchstäblich ins Abseits. Reiches Energie-Politik schätzt der Deutschland-Chef des drittgrößten Energiekonzerns Vattenfall, Robert Zurawski, als wirtschaftsfeindlich ein. Er sagt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 21. Juli 2025: „Die Energiewende ist mittlerweile unumkehrbar“. Der Vattenfall-Chef widerspricht Reiche mit ihrem Plan, 20 neue Gaskraftwerke zu bauen. Vattenfall werde nicht in Gaskraftwerke investieren, sondern in erneuerbare Energien > sonnenseite.com 21.7.25.
Die North Sea Farm 1 hat erfolgreich ihre erste Ernte eingebracht. Diese weltweit einzigartige kommerzielle Meeresalgenfarm innerhalb eines Offshore-Windparks ist ein ökologischer wie technologischer Meilenstein, der wertvolle Erkenntnisse für Forschung und Klimaschutz liefert. So können Forscher nun untersuchen, wie Meeresalgenfarmen Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden, zu Klimaschutz beitragen und wie der Anbau von Algen weltweit ausgeweitet werden kann. Die geernteten Algen können u. a. zu Textilien, Lebensmitteln oder Pflegeprodukten verarbeitet werden, was die Relevanz der kommerziellen Algenproduktion für den europäischen Markt verdeutlicht. Grundsätzlich benötigen Algen weder Land noch frisches Wasser und können ohne Dünger wachsen. Daher gelten sie als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Rohstoffen > sonnenseite.com 20.7.25.
Saudi-Arabien treibt den wirtschaftlichen Umbau voran, setzt verstärkt auf grünen Wasserstoff und verfolgt ambitionierte Pläne im Bereich erneuerbare Energien. Jetzt hat das Königreich neue Großinvestitionen in Wind- und Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von 15.000 Megawatt (MW) angekündigt. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am saudi-arabischen Energiemix auf 50 Prozent steigen > iwr.de 19.7.25.
Der Blog Solarmedia von Guntram Rehsche widmet sich bereits seit 2009 der Solarenergie und der neuen solaren Weltwirtschaft. Dazu gehören weitere Nachhaltigkeitsspekte wie Klima, Konsum, Wirtschaft, Landwirtschaft, Ressourcen, Recycling, Schadstoffe, Mobilität, Reisen, Sozial. Ältere Beiträge finden sich oben unter den Menüpunkten sowie hier direkt mit den Links «Archiv Energie» oder «Archiv
Die Dämmung der Hüllen aller Wohngebäude in der Schweiz könnte den Stromverbrauch um 5,3 Terawattstunden senken. Damit liesse sich die künftig wahrscheinliche Winterstromlücke fast schliessen. Dies zeigte eine von Flumroc in Auftrag gegebene Studie der Hochschule Luzern > punkt4.info 28.7.25.
Zürich Soft Robotics hat bei den Houzee Awards 2025 von Architecture Collection den Platinpreis in der Kategorie nachhaltiges und umweltfreundliches Wohnen gewonnen. Das Jungunternehmen aus dem Technopark Zürich wurde für ein mit der Solskin-Fassade ausgerüstetes Alpen-Chalet gewürdigt > punkt4.info 28.7.25.
Globale durchschnittliche Stromgestehungskosten für PV-Kraftwerke 2024 bei 0,043 US-Dollar pro KWh
Der jüngste Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien IRENA zeigt, dass sich die globalen durchschnittlichen Stromgestehungskosten für große Photovoltaik-Kraftwerke im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert haben. Die durchschnittlichen Gesamtkosten für neue PV-Kraftwerke sind demnach allerdings um elf Prozent gesunken > pv-magazine.de 28.7.25.
CKW betreibt mit ihrem Flexpool das grösste virtuelle Kraftwerk der Schweiz. Kürzlich nahm CKW das 1’000. Megawatt Leistung unter Vertrag. Damit leistet die Axpo Tochter einen Beitrag an die Stabilität des Stromnetzes > strom.ch 26.7.25.
Die britische Regierung hat eine wegweisende Entscheidung zur Einstufung von Atomenergie im Rahmen ihrer Umweltpolitik getroffen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verzichtet Großbritannien auf die Veröffentlichung einer sogenannten „Green Taxonomy“, die Unternehmen und Investoren als Orientierungshilfe dienen sollte, um festzustellen, welche Investitionen als „grün“ gelten. Damit wird auch der ursprüngliche Plan aufgegeben, Atomenergie in Großbritannien als nachhaltige bzw. „grüne“ Investition einzustufen > iwr.de 26.7.25.
Noch bis Ende November zeigt die Ausstellung »40 Jahre Tour de Sol« im Verkehrshaus rund 20 Originalfahrzeuge aus den Jahren 1985 bis 1993, darunter experimentelle Rennmobile und alltagstaugliche Prototypen. Die Ausstellung erinnert an das weltweit erste Solarmobilrennen. Die von der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) organisierte »Tour de Sol« galt als Testfeld für neue Fahrzeugkonzepte, Solartechnologien und Antriebssysteme > photon.info 25.7.25.
Swiss International Air Lines (SWISS) hat als weltweit erste Fluggesellschaft Solartreibstoff des Schweizer Cleantech-Unternehmens Synhelion in ihren regulären Flugbetrieb integriert. Synhelion lieferte ein erstes 190-Liter-Fass synthetisches Rohöl aus seiner Produktionsanlage DAWN an eine Raffinerie in Norddeutschland. Dort wurde das mittels Solarenergie hergestellte Rohöl zu zertifiziertem Flugtreibstoff (Jet-A-1) verarbeitet, welcher anschliessend über den Flughafen Hamburg in das Treibstoffversorgungssystem eingespeist wurde. Die zugeführte Menge entspricht etwa sieben Prozent des Treibstoffbedarfs für einen Flug zwischen Hamburg und Zürich – ein symbolischer, aber kraftvoller Auftakt > sonnenseite.com 25.7.25.
Der neue Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) über die Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2024 bestätigt, dass erneuerbare Energien ihre Kostenführerschaft auf den globalen Strommärkten verteidigen konnten. Demnach war die Photovoltaik im Durchschnitt 41 % günstiger als die kostengünstigste Alternative aus fossilen Brennstoffen, während Onshore-Windprojekte 53 % günstiger waren. Mit 3,4 US-Cent (2,9 Eurocent) je Kilowattstunde (KWh) blieb Onshore-Windkraft die günstigste Quelle für neuen Strom aus erneuerbaren Energien, dicht gefolgt von der Photovoltaik mit 4,3 US-Cent (3,8 Eurocent) je KWh. Durch den Zubau von 582 Gigawatt an erneuerbaren Kapazitäten im Jahr 2024 konnte der Einsatz fossiler Brennstoffe im Wert von rund 57 Milliarden US-Dollar (49 Mrd. Euro) vermieden werden > photon.info 24.7.25.
Mit einer Kapazität von zwei Gigawattstunden gilt das Vierstunden-Speichersystem als das größte Lithium-Eisenphosphat-Energiespeicherprojekt des Landes. Dabei wird in der Anlage ein Split-Ansatz verfolgt. Das Projekt befindet sich 41 Kilometer östlich der Stadt Kashgar in der Provinz Xinjiang, hat eine Fläche von 119.000 Quadratmetern und sieht eine Gesamtinvestition von etwa 1,6 Milliarden Yuan (rund 190,5 Millionen Euro) vor. Die Anlage umfasst 100 Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Energiespeicher > pv-magazine.de 24.7.25.
Agrarwirtschaftliche Flächennutzung mit gleichzeitiger Solarstromerzeugung – das ist ein zukunftsträchtiges Modell und eine echte Chance für Landwirte. In Baden-Württemberg bewegt nun erstmals ein Tracker die Solarmodule – das erhöht die Solarernte. Das Unternehmen IBC Solar hat in Veringenstadt einen Agri-Solarpark mit 8,5 Megawatt Leistung ans Stromnetz angeschlossen. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Doppelnutzung der Fläche – sowie an der Installation von einachsigen Trackern > photovoltaik.eu 24.7.25.
Forscher des Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) unter der Leitung von Changduk Yang nutzen ein aus der Rinde des Kampferbaums gewonnenes Pulver bei der Produktion von Perowskit-Solarzellen. Das Derivat des weißen Pulvers hilft bei der Bildung idealer Kristalle und verdunstet vollständig, wenn es seine Arbeit getan hat. Es bleiben also keine Reste zurück, die die Stromerzeugung behindern. Hochwertige Schichten. „Diese einzigartige Eigenschaft ermöglichte es uns, hochwertige Perowskit-Schichten herzustellen“, sagt Jeewon Park, der bei Yang promoviert. Mit diesen Perowskit-Filmen hergestellte Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 25,2 Prozent > sonnenseite.com 23.7.25.
Das Stralsunder Schiffbau-Unternehmen Ampereship GmbH freut sich über das Ergebnis eines spektakulären Schiffstests. Auf dem Bodensee hat am 10. Juli 2025 das von Ampereship konstruierte und gebaute Elektro-Solar-Fahrgastschiff „Insel Mainau“ einen aufsehenerregenden Reichweitentest absolviert. Bei einer beeindruckenden 19-stündigen Dauerfahrt legte der vollelektrische Katamaran auf dem See exakt 211,3 Kilometer zurück – und das bei einer verbleibenden Batteriekapazität von noch 20 Prozent. Bereits am Folgetag war das Schiff wieder im regulären Fahrbetrieb unterwegs > pv-magazine.de 22.7.25.
Der Solarpark im süddeitschen Langenenslingen blieb etwa zehn Prozent unter den kalkulierten Kosten. Auch weil der Einkauf der Komponenten günstiger ausfiel und es keine Verzögerungen bei der Realisierung des Photovoltaik-Kraftwerks gab, das jetzt das größte in Baden-Württemberg ist > pv-magazine.de 22.7.25.
Die großen Energieversorger in Deutschland stellen die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche buchstäblich ins Abseits. Reiches Energie-Politik schätzt der Deutschland-Chef des drittgrößten Energiekonzerns Vattenfall, Robert Zurawski, als wirtschaftsfeindlich ein. Er sagt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 21. Juli 2025: „Die Energiewende ist mittlerweile unumkehrbar“. Der Vattenfall-Chef widerspricht Reiche mit ihrem Plan, 20 neue Gaskraftwerke zu bauen. Vattenfall werde nicht in Gaskraftwerke investieren, sondern in erneuerbare Energien > sonnenseite.com 21.7.25.
Saudi-Arabien treibt den wirtschaftlichen Umbau voran, setzt verstärkt auf grünen Wasserstoff und verfolgt ambitionierte Pläne im Bereich erneuerbare Energien. Jetzt hat das Königreich neue Großinvestitionen in Wind- und Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von 15.000 Megawatt (MW) angekündigt. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am saudi-arabischen Energiemix auf 50 Prozent steigen > iwr.de 19.7.25.
Die deutsche KI-Plattform Kraken vernetzt über 500.000 Elektrofahrzeuge, Photovoltaik-Heimspeicher und Wärmepumpen in privaten Haushalten. Diese sparen durch die intelligente Steuerung mehr als 170 Millionen Euro bei den Energiekosten ein. Die KI-gestützte Energieplattform hat die Marke von zwei Gigawatt verwalteter Leistung überschritten. Sie steuert damit nach eigenen Angaben das weltweit größte virtuelle Kraftwerk auf Basis von Privathaushalten > pv-magazine.de 18.7.25.
Das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat Solarzellen auf Basis von III-V-Halbleitern entwickelt, die einen Wirkungsgrad von über 40 Prozent in Innenräumen erreichen. Durch die Optimierung des Designs und der Materialqualität des Absorbers konnte das Forschungsteam laut Fraunhofer ISE auch bei sehr schwachen Lichtverhältnissen von nur 100 Lux außergewöhnlich hohe Effizienzen erzielen. Die Indoor-Photovoltaik nutzt das Licht in Innenräumen, um Strom zu erzeugen. Diese Technologie ist besonders nützlich für Geräte, die nicht ständig aufgeladen werden können, wie viele Komponenten in IoT-(Internet der Dinge)-Systemen > photon.info 18.7.25.
Der spanische Energieversorger Iberdrola hat in Boldekow (Mecklenburg-Vorpommern) seinen ersten Solarpark in Deutschland in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von rund 46 Hektar sollen jährlich bis zu 53 Gigawattstunden Strom produziert werden, die vollständig an den Netzbetreiber Vodafone geliefert werden. Der Stromliefervertrag wurde über 15 Jahre abgeschlossen. Laut Vodafone reicht der Solarstrom aus der 56-Megawatt-Anlage zum Betrieb von rund 3.000 Funkmasten. Über die geplante Laufzeit der Anlage von 30 Jahren soll der Solarpark von Iberdrola jährlich etwa 20.000 Tonnen CO₂ einsparen > photon.info 17.7.25.
Erneuerbare Energien deckten im ersten Halbjahr 2025 mehr als 54 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland (2024: 57 Prozent). Positiv hervorzuheben ist, dass insbesondere Photovoltaikanlagen mit insgesamt gut 47 Mrd. kWh deutlich mehr Strom als im Vorjahr produzierten. Dies kam durch den starken Zubau im Jahr 2024. Im Juni 2025 stammten nach vorläufigen Berechnungen zum allerersten Mal innerhalb eines Monats mehr als 12 Mrd. kWh Strom aus Photovoltaikanlagen. Insgesamt legte die Stromerzeugung aus Photovoltaik um 23 Prozent zu. Jeder Monat im Jahr 2025 hatte bisher eine deutlich höhere PV-Erzeugung als der jeweilige Vorjahresmonat > solarserver.de 17.7.25.
Das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einen Leitfaden zur schwimmenden Photovoltaik (Floating PV) veröffentlicht, um die Markteinführung dieser Technologie zu unterstützen. Er bietet praxisnahe Empfehlungen sowie Informationen über das Potenzial schwimmender Photovoltaikanlagen, den aktuellen Technologiestand und den rechtlichen Rahmen. Zudem enthält der Leitfaden Hinweise zur Planung und zum Betrieb von FPV-Anlagen und analysiert deren Nachhaltigkeitspotenzial > ise.fraunhofer.de 15.7.25.
Die Initianten von Belpmoos Solar haben hochfliegende Pläne. Sie konzipieren die nach eigenen Angaben «grösste Freiflächen-Solaranlage der Schweiz». Auf dem Flughafenareal in Belp BE sollten dafür dereinst 56'000 Solarpanels montiert werden. Jetzt muss das Projekt jedoch schrumpfen. Der Knackpunkt: Auf dem Areal befindet sich eine geschützte Trockenwiese, welche die grösste zusammenhängende Trockenwiese im gesamten Mittelland sein soll. Nach einer Einigung mit Umweltverbänden rückt das Solarprojekt Belpmoos näher – doch das Projekt stockt weiter > srf.ch/news 15.7.25.
Die Nachfrage nach Solarspeichern hat in der Schweiz leicht zugelegt. Inzwischen sind aber Systeme installiert, die 100.000 Haushalte einen Tag lang mit Strom versorgen können. Die Zubauzahlen in den einzelnen Segmenten gehen aber weit auseinander. Auch in der Schweiz werden die Batteriespeicher längst nicht mehr nur gebaut, um den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen. Sie tragen inzwischen auch zur Systemstabilisierung bei – auch dank der reduzierten Spitzenlast > photovoltaik.eu 15.7.25.
Gut, einfach ist es nicht, Sonntag für Sonntag gegen 50 Seiten zu füllen. Aber was die «Sonntags-Zeitung» ihren Lesern vorsetzt ist – höflich ausgedrückt – eigenartig. Hier ein Beispiel. Wir lesen den Titel «Ein neues Atomkraftwerk wäre fast gratis» und staunen. Denn sonst ist meist von Baukosten zwischen 10 und 50 Milliarden Franken die Rede. Des Rätsels Lösung. Die «Sonntags-Zeitung» hat die Kernforscherin Annalisa Manera interviewt. Diese behauptet: «Würde man ein AKW so stark subventionieren wie Windräder, könnte man fast gratis bauen» > infosperber.ch 14.7.25.
PVT ist eine noch recht neue Technologie. Aktuell führt die Übersichtstabelle von Carmen rund 20 der auch als Hybridkollektoren bezeichneten photovoltaisch-thermischen Module. In Kombination mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe beiten PVT-Kollektoren ein äußerst effizientes Heizsystem. Die neue deutsche Marktübersicht für PVT-Kollektoren soll Gebäudeeigentümer:innen Orientierung für den noch jungen Markt bieten > solarserver.de 13.7.25.
Der Schweizer Produzent von gebäudeintegrierter Photovoltaik, Megasol, hat ein neues schwarzes Modul mit einer Leistung von 490 Watt und einer Effizienz von 24 Prozent entwickelt. Es geht ab August 2025 in den Betrieb > solarserver.de 13.7.25.
Das Atomkraftwerk Greifswald beim ostdeutschen Lubmin war mit acht geplanten Reaktoren das größte Kernkraftwerksprojekt der DDR. Im Jahr 1995 wurde der Rückbau noch auf 3 bis 5 Milliarden Euro geschätzt. Inzwischen liegen die Prognosen laut NDR bei mindestens 10 Milliarden Euro – also eine mindestens doppelt so hohe Summe. Auch der Zeitrahmen hat sich deutlich verschoben: Statt 2028 ist nun frühestens 2045 als Fertigstellungstermin im Gespräch – eine Verzögerung von rund 20 Jahren > iwr.de 12.7.25.
Eine neue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt, dass heute in Europa verkaufte vollelektrische Autos über ihre Lebensdauer 73 % weniger Treibhausgase ausstoßen als Benziner. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren im europäischen Strommix verbessert sich auch die Klimabilanz von Elektroautos > sonnenseite.com 12.7.25.
Aufgrund des Preisverfalls von PV-Anlagen und Batteriespeichern sowie teurem Netzstrom rechnet sich für typische Einfamilienhäuser die Photovoltaik mit Batterie so schnell wie nie. Das geht aus einer Analyse des PV-Unternehmens Solarwatt hervor. Kann ein E-Auto in die Anlage miteinbezogen werden, sieht die Rechnung noch günstiger aus > solarserver.de 12.7.25.
Die Australian Renewable Energy Agency (ARENA) stellt im Auftrag der australischen Regierung 60 Millionen australische Dollar (33 Millionen Euro) für die Finanzierung von Forschungsprojekten zur Entwicklung »extrem kostengünstiger Solarenergie« zur Verfügung. Die Installationskosten bis 2030 sollen von rund 300 australischen Dollar (167 Euro) je Kilowatt und Stromgestehungskosten bei unter 20 australischen Dollar (11 Euro) je Megawattstunde erreicht werden, was 1,1 Cent (1 Rp.) je Kilowattstunde entspricht > photon.info 11.7.25.
Der kalifornische Hersteller Caelux hat den ersten Auftrag für seine mit Perowskit beschichteten Gläser abgeschlossen. Die »Active Glass«-Technologie ermöglicht es Modulherstellern, das Frontglas durch ein Glas mit Perowskitzellen zu ersetzen und so ein Tandemmodul mit höherem Wirkungsgrad zu produzieren. Auftragnehmer ist ein nicht genannter amerikanischer Solarentwickler. Die Tandemmodule mit Perowskit-Gläsern seien von einem »renommierten Hersteller von Silizium-Modulen« entwickelt worden > photon.info 11.7.25.
In der Europäischen Union wurde im Juni eine Rekordmenge Strom mit Photovoltaikmodulen erzeugt. Auch die Windenergie produzierte die höchste jemals gemessene Menge an Elektrizität. Die Energiewende in der EU hat ein Etappenziel erreicht. Nach Zahlen des britischen Thinktanks Ember erzeugte die Solarenergie im Juni 22,1 Prozent des Stroms, den der Staatenbund verbrauchte – mehr als jede andere Energiequelle. Momentan flaut das Wachstum deutlich ab, unter anderem weil die Netzbetreiber sich schwertun, die vielen Anlagen schnell ans Stromnetz zu bringen. Die Produktion von Elektrizität mittels Kohle ging aufgrund des hohen Ökostromanteils zurück. Laut Ember hatte sie im Juni 2025 den niedrigsten Anteil an der Stromerzeugung in der EU seit Beginn der Aufzeichnungen. Nur 6,1 Prozent der Elektrizität wurden demnach in diesem Monat aus Kohle erzeugt > spiegel.de 10.7.25.
Anderthalb Jahre haben Forschung und Industrie zusammengearbeitet, um Empfehlungen für die Weiternutzung gebrauchter Solarmodule zu erstellen. Sie sollen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Photovoltaik-Sektor beitragen. Nach Angaben der Projektpartner, zu denen unter anderem SENS E-Recycling, Swissolar und die Berner Fachhochschule gehören, sind etwa die Hälfte der Solarmodule, die bisher im Recycling landen, grundsätzlich noch funktionsfähig. Damit diese auch eine Wiederverwendung finden, brauche es jedoch bessere Rahmenbedingungen > pv-magazine.de 10.7.25.
Nach langen Monaten der Kurzarbeit hat der letzte verbliebene Hersteller von Solarglas in Europa, GMB aus Brandenburg, Insolvenz angemeldet. Die EU hatte letztlich keine Hilfe zum Erhalt der Industrie in Europa geleistet > solarserver.de 10.7.25.
In mehreren Studien hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das Flächenpotenzial für Agri-Photovoltaik – die Kombination von landwirtschaftlicher Nutzung mit Solarstromerzeugung für ganz Deutschland erhoben. Erstmals wurden dabei alle Arten landwirtschaftlicher Flächen betrachtet und in einem Entscheidungsprozess mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kriterien optimale Standorte identifiziert. Bereits auf den am besten geeigneten Flächen könnten demnach 500 Gigawatt Peak Solarleistung installiert werden. Das übertrifft die Photovoltaik-Ausbauziele Deutschlands für 2040. Das Institut erhob des Weiteren das Agri-PV-Potenzial für einzelne Landkreise und Städte > sonnenseite.com 9.7.25.
Texas verstärkt die Energiewende: Solar- und Batteriespeicher wachsen rasant, sichern das Netz an heißen Sommertagen und zeigen, dass die Abkehr von fossil-natürlichen Energien in großen Schritten gelingt, egal was die Politik entscheidet. Es ist eines hervorzuheben: Erneuerbare Energien rechnen sich, sie sind einf sinnvoll > sonnenseite.com 9.7.25.
Nach Schätzungen des Thinktanks Forum Energii haben erneuerbare Energiequellen im Juni erstmals in der Geschichte Polens die Kohle bei der Stromerzeugung überholt. Darüber hinaus sank der Anteil der Kohle im gesamten zweiten Quartal 2025 erstmals in der Geschichte unter die Hälfte. Dank der Rekordwerte bei der grünen Energie sind die Großhandelspreise für Strom deutlich gesunken. Um diesen Trend auch im Herbst und Winter aufrechtzuerhalten, muss die Novelle des Windkraftgesetzes in Kraft treten, die in Kürze auf den Schreibtisch des polnischen Präsidenten gelangen wird > sonnenseite.com 8.7.25.
The 373 MW Cleve Hill Solar Park is now exporting 100% of its capacity to the grid. Under construction, co-located energy storage to come online at a later date. The project has broken UK records for financing and offtake agreements, according to developer Quinbrook > pv-magazine.com 8.7.25.
Eine Hitzewelle mit lokalen Temperaturen von über 40 °C im Juni und Juli hat die europäischen Stromnetze stark belastet. Die Stromnachfrage, die vor allem durch den verstärkten Einsatz von Klimaanlagen verursacht wurde, trieb die täglichen Strompreise in die Höhe. Dennoch blieben die Netze stabil, was auf die hohen Mengen an Solarenergie zurückzuführen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des britischen Thinktanks Ember > photon.info 8.7.25.
Neuer Höchstwert: Knapp 14 % der gesamten Stromeinspeisung im Jahr 2024 aus Photovoltaik. Wert der importierten Photovoltaikanlagen in den ersten vier Monaten 2025 gegenüber Vorjahreszeitraum um knapp 22 % zurückgegangen, Exporte um knapp 33 %. Produktion von Solarmodulen und Solarkollektoren im 1. Quartal 2025 um knapp 51 % beziehungsweise gut 10 % gegenüber Vorjahresquartal gesunken > pv-magazine.de 7.7.25.
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat die Zahlen ausgewertet und sie zeigen bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2025 für Deutschland eine kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung von etwas mehr als 107,5 Gigawatt (Schweiz rund 10 GW). Bleiben 5,5 Jahre um nochmal 107,5 GW zu installieren, doch der Zubau hat sich verlangsamt > pv-magazine.de 5.7.25.
Ein entscheidender Schritt in Richtung Energiewende ist am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT gelungen. In einem kontrollierten Testbetrieb konnte erstmals demonstriert werden, wie sich Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne gezielt und unabhängig von Wetter- und Erzeugungsschwankungen über längere Zeit ins Stromnetz einspeisen lässt. Möglich wird dies durch Europas größte Vanadium-Redox-Flow-Batterie, die seit Kurzem am Standort Pfinztal in Betrieb ist > iwr.de 5.7.25.
Wer auf seinem Einfamilienhaus eine Solaranlage installiert hat, erhält ab dem zweiten Quartal 2025 mindestens 6 Rappen pro Kilowattstunde. Die BKW setzt damit das Energiegesetz freiwillig vorzeitig um. Mit der vorzeitig eingeführten garantierten Mindestvergütung hilft die BKW mit, dass Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen die Erträge aus ihrer Investition besser planen können. Denn es wird sichergestellt, dass auch bei niedrigen Marktpreisen eine ausreichende Vergütung für den produzierten Strom bezahlt wird > strom.ch 4.7.25.
Im ersten Halbjahr 2025 wurde in Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern so viel Solarstrom erzeugt wie noch nie zuvor. Dem gegenüber stand eine niedrigere Stromerzeugung durch Windenergie. Der Anteil erneuerbaren Stroms an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland lag mit 60,9 Prozent deshalb dennoch unter dem Anteil von 65,1 Prozent im ersten Halbjahr 2024. Innerhalb der Europäischen Union sank die öffentliche Stromerzeugung aus Sonne und Wind von 358,1 Gigawattstunden (GWh) im ersten Halbjahr 2024 auf 344,4 GWh im ersten Halbjahr 2025. Das geht aus den Halbjahresdaten zur öffentlichen Nettostromerzeugung hervor, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE heute vorgestellt hat. Basis der Auswertung ist die Datenplattform energy-charts.info > photon.info 3.7.25.
Das Atomkraftwerk Beznau im Kanton Aargau ist wegen der Hitze ganz vom Netz. Am Mittwochabend ist damit auch der zweite Reaktorblock heruntergefahren worden, wie die Axpo mitteilte. Geschützt werden solle damit die Flora und Fauna der Aare. Die Abschaltung der beiden mit Aarewasser gekühlten Reaktorblöcke erfolge in Absprache mit der Eidgenössischen Elektrizitätskommission, der Aufsichtsbehörde Ensi sowie der Netzbetreiberin Swissgrid > srf.ch/news 3.7.25.
Ein neuer Bericht sieht hohe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen für neue Kernkraftwerke – und erntet fundamentale Kritik. Ein zentrales Resultat des Berichts ist ein Pfad zu einem neuen Kernkraftwerk (KKW) in der Schweiz. Dieser besteht aus sieben Entscheiden, angefangen von der Aufhebung des 2017 beschlossenen Neubauverbots bis zur Betriebsbewilligung. Demnach ist die Inbetriebnahme eines neuen KKW in der Schweiz vor 2050 kaum möglich > tagesanzeiger.ch 2.7.25.
Während die Kosten für das Schweizer Stromnetz steigen, sinken die Preise für den Strom. Das zeigt eine neue Umfrage des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) unter seinen Mitgliedern. Der Hauptgrund: Die Preise auf dem europäischen Strommarkt sind seit der Energiekrise weiter gefallen. So kostet eine Kilowattstunde Strom für einen typischen Haushalt 2026 voraussichtlich rund 29,6 Rappen, im Vorjahr waren es noch 30,5 Rappen. Während der Strom selbst günstiger wird, steigen die Kosten für das Stromnetz. Das liegt vor allem daran, dass mehr Geld für die Reservehaltung und den Ausbau des Netzes benötigt wird > tagesanzeiger.ch 1.7.25.
Die beiden Blöcke des AKW Beznau laufen seit Sonntag nur noch mit halber Leistung. Damit soll das Ökosystem der Aare geschützt werden - der Fluss soll sich weniger stark durch das AKW-Kühlwasser erwärmen > solarserver.de 30.6.25.
Wer eine Photovoltaik-Anlage installieren will, kann Fördergelder beantragen. Die Gesuche werden von Pronovo bearbeitet. Pronovo ist die Vollzugsstelle des Bundes für Förderprogramme im Strombereich. Wofür gibt es welche Unterstützung? Energeiaplus hilft, den Überblick über KLEIV, GREIV, HEIV oder Boni zu behalten. Vorneweg: Massgebend für den Förderbetrag ist die Leistung der PV-Anlage und ob der produzierte Strom für den Eigenverbrauch verwendet wird oder nicht. Hinzu kommen Boni für Zusatzleistungen > energeiaplus.com 30.6.25.
Die photovoltaisch-thermischen Solarmodule (PVT) der Firma Sunmaxx sollen in Kombination mit Geothermie und Sole-Wärmepumpen für eine klimaneutrale Versorgung des renovierten Gebäudes eines Wiener Sportstadions mit Strom und Wärme sorgen. Es ist eines der ersten großen Projekte mit PVT-Modulen > pv-magazine.de 29.6.25.
Der Solarpark im Vogelschutzgebiet an der Küste Südkoreas stellt besondere Anforderungen an das Photovoltaik-Montagesystem von Schletter. Er erstreckt sich über ein rund 990.000 Quadratmeter großes, aufgeschüttetes Salzwassergebiet in der Nähe von Dangjin an der Westküste > solarserver.de 28.6.25.
Im Rahmen des Copernicus-Programms der Europäischen Union belegt eine aktuelle Auswertung der Wassertemperaturen im Mittelmeer eine außergewöhnliche Hitzewelle. Die Temperaturverteilung für das westliche Mittelmeer sowie in Südfrankreich vom 22. Juni 2025 weist auf Werte hin, die bis zu 5 Grad Celsius über dem jahreszeitlichen Mittel liegen. Die anhaltende Hitze in der westlichen Mittelmeerregion und im Golf von Biskaya (Atlantik) zwingt den staatlichen französischen Energieversorger EDF in Südfrankreich bereits Ende Juni 2025 dazu, die Stromproduktion in mehreren Atomkraftwerken zu drosseln > iwr.de 28.6.25.
Ein schwerer Atomunfall in einem der vier Schweizer AKW würde Deutschland stärker treffen als die Schweiz selbst. Das zeigt eine neue Studie, die der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt hat. „Das von den Schweizer Atomkraftwerken für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt. Städte und Gemeinden werden nicht einmal annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet“ > sonnenseite.com 27.6.25.
Die vielen negativen Preisstunden an der Strombörse sind für neue Photovoltaik-Installationen europaweit nicht gerade zuträglich. Doch mit dem wachsenden Zubau von Speichern und Hybridanlagen wird sich die Marktaktivität demnächst wieder beschleunigen, wie Frank Niendorf, Vice President bei Jinko Solar Europe, sagt. Er erklärt auch, warum eine Konsolidierung der Solarindustrie notwendig ist, und wie sich Jinko Solar auf die nächste Wachstumsphase vorbereitet > pv-magazine.de 27.6.25.
Dank Sonne und Wind: Die Europäische Umweltagentur sieht in den erneuerbaren Energien den Schlüssel, um die Stromkosten zu senken > srf.ch/news 27.6.25.
Wie können wir die Energiewende sozialverträglich beschleunigen? Empa-Forschende schlagen eine solare Grundversorgung aus öffentlicher Hand vor, die die Energieautonomie steigert, soziale Gerechtigkeit schafft und weitere Investitionen in erneuerbare Energien fördert. Dafür nötig sind – unter anderem – ein Drittel aller Dächer in der Schweiz und alle 30 Jahre eine Gesamtinvestition, die pro Schweizerin und Schweizer in etwa dem durchschnittlichen Bruttomonatslohn entspricht > empa.ch 26.6.25.
Der deutsche Energieversorger LEAG stoppt seine Wasserstoffpläne in der Lausitz. In Boxberg waren ein Elektrolyseur zur Nutzung von überschüssigem Solarstrom und eine Turbine zur örtlichen Rückverstromung vorgesehen. Die Wasserstoff-Wirtschaft in Deutschland muss damit einen weiteren Schlag hinnehmen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass auch der Stahlhersteller Arcelor Mittal Wasserstoffprojekte zur Herstellung von klimaneutralem Stahl in Bremen und Brandenburg streicht > pv-magazine.de 26.6.25
Auf der 18. Internationalen Solar New Energy Convention (SNEC) 2025 stellte Longi sein neu entwickeltes HIBC-Photovoltaikmodul vor. Im Wettlauf nach dem höchsten Wirkungsgrad von seriengefertigten Photovoltaik-Modulen hat Longi nun erstmals die 25-Prozent-Marke geknackt. Das HIBC-Modul mit 700 Watt Leistung erreicht 25,9 % Wirkungsgrad und eine Leistungsdichte von 259 W/m² > solarserver.de 26.6.25.
Chinas installierte Photovoltaik-Leistung hat die Marke von einem Terawatt überschritten, was einen historischen Meilenstein weltweit darstellt. Allein im Mai sind in China fast 93 Gigawatt an neuen Photovoltaik-Anlagen dazugekommen, aber Analysten warnen, dass sich das Tempo in der zweiten Jahreshälfte verlangsamen könnte > pv-magazine.de 25.6.25.
Der Gasturbinen-Prüfstand der Firma Ansaldo Energia in Birr (AG) soll ab Februar 2027 als Reservekraftwerk bereitstehen. Die Gasturbine hat eine Leistung von 250 Megawatt. Sie dient als Übergangslösung, bis die fünf neuen Reservekraftwerke betriebsbereit sind. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ermächtigt, für das Übergangs-Reservekraftwerk bei der Finanzdelegation einen Zusatzkredit von 275 Millionen Franken zu beantragen. Ziel ist, die Arbeiten zur Instandstellung der Gasturbine umgehend starten zu können > news.admin.ch 25.6.25.
Eine Strom-Überproduktion durch Photovoltaik-Anlagen war nicht für den großflächigen Stromausfall auf der iberischen Halbinsel Ende April verantwortlich. Der Untersuchungsbericht zum Blackout in Spanien Ende April liegt vor. Als Gründe für den großflächigen Stromausfall gelten eine unzureichende Spannungsregelung und die mangelnde Bereitstellung von Blindleistung durch große Erzeuger. Photovoltaik und Speicher könnten hier aushelfen, so der Wechselrichterhersteller SMA > solarserver.de 25.6.25.
Weltweiter Rekordzuwachs bei Erneuerbaren
Der neue Bericht von REN21 warnt: Trotz Rekordwerten bei erneuerbaren Energien stockt der Fortschritt – ausgebremst durch unklare politische Rahmenbedingungen, zunehmende Handelsbeschränkungen und wachsende Marktschwankungen bei gleichzeitig steigender globaler Energienachfrage. REN21 neuer Renewables 2025 Global Status Report offenbart einen deutlichen Widerspruch: Während im Jahr 2024 mit 740 GW ein Rekord an erneuerbarer Kapazität installiert wurde, ist die Welt dennoch deutlich vom COP28-Ziel entfernt, die Erneuerbaren bis 2030 zu verdreifachen. Trotz des globalen Ziels, die Kapazität bis 2030 zu verdreifachen, deuten aktuelle Entwicklungen auf eine Lücke von 6,2 Terawatt hin – das ist mehr als alle bisher installierten Erneuerbaren weltweit > sonnenseite.com 24.6.25.
Seit Frühjahr 2022 läuft in Dietikon (ZH) die erste industrielle Methanisierungsanlage der Schweiz und erprobt im Massstab 1 zu 1 die Produktion von umweltfreundlichem Gas. Der Schlüsselprozess – die biologische Methanisierung – funktioniert zuverlässig und robust. Eine Messkampagne hat überdies den Nachweis erbracht, dass die Power-to-Gas-Anlage künftig Regelleistung bereitstellen könnte > energeiaplus.com 22.6.25.
Der Blackout auf der iberischen Halbinsel am 28. April 2025 wurde durch eine zu hohe Spannung im Übertragungsnetz verursacht, die eine Kettenreaktion auslöste. Ein Cyberangriff wird als Ursache ausgeschlossen. Dies geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, den die spanische Vizepräsidentin und Ministerin für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen, Sara Aagesen, gestern vorgelegt hat > photon.info 19.6.25.
Die Analyse von Agora Energiewende zeigt: Es lohnt sich, Erneuerbare Energien weiterhin wie geplant auszubauen. Selbst bei einem schwächeren Anstieg der Stromnachfrage senkt der Zubau von Windkraft- und Solaranlagen den Börsenstrompreis bis 2030 um knapp ein Viertel. Fazit: „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schafft die Grundlage für dauerhaft attraktive Strompreise, von denen alle profitieren: Unternehmen und private Haushalte. Die Bundesregierung sollte daher unbedingt am eingeschlagenen Ausbaupfad festhalten“ > agora-energiewende.de 18.6.25.
Am Schweizer Forschungsinstitut Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) ist mit der Inbetriebnahme einer Methanisierungsanlage der erfolgreiche Abschluss des Projekts „move-MEGA“ gelungen. Erstmals, teilt die Empa mit, werde nun im Pilotmaßstab die sorptionsverstärkte Methanisierung demonstriert. Diese an der Empa entwickelte Technologie könne die Erzeugung von Gas mithilfe von Strom (Power to Gas) – genauer: die Synthese von Methan aus Wasserstoff und CO2 – flexibler und robuster machen. Im Zusammenspiel mit Methan-Pyrolyse sei die Erzeugung von CO2-negativem Wasserstoff möglich und damit die dauerhafte Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre.Das Verfahren sei besonders attraktiv für die direkte Kopplung mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen > pv-magazine.de 18.6.25.
Wirtschaftsministerin Reiche hat an einem Treffen der EU-Allianz für Kernkraft teilgenommen. Auf eigene Faust – wie Umweltminister Schneider nun betonte. Eine Rückkehr zur Atomkraft schloss er aus. Schneider sagte weiter, Deutschland habe die erneuerbaren Energien im Fokus. Weitere Zusagen gebe es nicht, »wird es auch nicht geben«. Man sei mittlerweile so weit, dass ein Großteil der Energie aus Erneuerbaren gedeckt werden könne > spiegel.de 17.6.25.
Photovoltaik oder Solarthermie? Photovoltaisch-thermische Kollektoren bringen Strom und Wärme vom eigenen Dach ins Haus. Ein sogenannter PVT-Kollektor, vereint ein Photovoltaik-Modul und einen Solarthermie-Kollektor in einem Bauteil. So kann die Technologie aus der eintreffenden Sonnenenergie sowohl Strom als auch nutzbare Wärme erzeugen. Eine neue Marktübersicht für PVT-Kollektoren bietet Gebäudeeigentümern Orientierung > solarserver.de 14.6.25.
GOLDBECK SOLAR hat die Bauarbeiten für den Solarpark Postomino in der polnischen Gemeinde Nosalin (Woiwodschaft Westpommern) abgeschlossen. Die moderne Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 90 MWp erstreckt sich über eine Fläche von rund 110 Hektar und wird künftig jährlich rund 96 GWh grünen Strom erzeugen – genug, um den Bedarf von bis zu 32.000 Haushalten zu decken. Der Solarpark ist Teil eines zukunftsweisenden Kabelpooling-Projekts, bei dem die neue Anlage an die bestehende Hochspannungsinfrastruktur eines benachbarten Windparks angebunden wird. Mit der erwarteten jährlichen Stromproduktion reduziert die Anlage den CO₂-Ausstoß um rund 61.223 Tonnen > pv-magazine.de 13.6.25.
In Deutschland bietet die GridParity AG aus Dachau ein neues Komplettpaket für Landwirte an. Es besteht aus einer Unterkonstruktion, transparenten Doppelglas-Modulen mit einer Leistung von einem Megawatt, Wechselrichtern von SMA und einer DC-Verkabelung. Die Höhe der Unterkonstruktion kann an die geplante Nutzung der überdachten Fläche angepasst werden. Der Bausatz für die DC-Seite wird für unter 390.000 Euro angeboten. »Nach der Vorbereitung durch GridParity (Planung, Material, Fundamente) müssen vor Ort nur noch Schraubverbindungen und Elektroanschlüsse erledigt werden. Das kann problemlos vom Landwirt oder seinem Team übernommen werden«, so GridParity. Die hochaufgeständerte Anlage ist für den Einsatz im Beeren-, Obstbaum- und Gemüseanbau gedacht. Auch die Tierhaltung, beispielsweise von Hühnern, ist möglich > photon.info 13.6.25.
Bau kostet 14,2 Milliarden: Mit einem neuen Atomkraftwerk möchte die Regierung von Sir Keir Starmer die Abhängigkeit von Öl und Gas beenden. Für die Grünen ist das allerdings der falsche Weg, gegen den Klimawandel anzukämpfen. Sie fordern stattdessen mehr Investitionen in erneuerbare Energien > tagesanzeiger.ch 11.6.25.
Neoen dispose dans le pays d’un pipeline de plus de 600 MW de projets en développement dans le photovoltaïque, l’éolien et le stockage, avec notamment plusieurs centaines de mégawatts de projets de batteries à grande échelle. Neoen travaille à l’ajout d’un parc éolien, mais aussi d’une batterie de grande taille à Rio Maior. Le parc est composé de deux centrales solaires contiguës : Rio Maior Solar Farm (204 MWc) et Torre Bela Solar Farm (68 MWc), toutes deux détenues par Neoen. Situé dans la municipalité d’Azambuja, à 70 km au nord de Lisbonne, il est connecté à la sous-station REN, à Rio Maior, grâce à une ligne électrique aérienne de 400 kV > pv-magazine.fr 11.6.25.
In Rütihof AG wurde eine neuartige Solaranlage in Betrieb genommen. Eine «Weltneuheit», sagt der Aargau und zahlt mit: pinke, gelbe, violette und durchsichtige Platten statt schwarze Module. Fast wie eine Kunst-Installation > srf.ch/news 11.6.25.
CKW, Axpo-Tochtergesellschaft und Anbieter von integrierten Energie- und Gebäudetechniklösungen, hat auf dem Gelände des Schweizer Telekommunikationsdienstleisters Leuk TDC ungenutzte Satellitenschüsseln erfolgreich in moderne Solaranlagen umgewandelt. Dieses innovative Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem globalen Smart-Energy-Technologieunternehmen SolarEdge entwickelt und ist ein Beispiel für einen mutigen Ansatz im Bereich der erneuerbaren Energien. Es hebt das erhebliche Potenzial der Wiederverwendung bestehender Infrastrukturen für Solarenergie hervor > sonnenseite.com 8.6.25.
Zu schwer, zu ineffizient, zu teuer, so lauteten bisher die Argumente. Besonders der limitierende Faktor der Energiedichte stand dem Einsatz elektrischer Antriebe in Flugzeugen bislang entgegen. Doch eine neu entwickelte Natrium-Luft-Brennstoffzelle könnte das ändern. Forschende am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben diese neuartige Natrium-Luft-Brennstoffzelle entwickelt, die dreimal so viel Energie pro Kilogramm liefert wie heutige Lithium-Ionen-Akkus – und dabei sogar CO2 aus der Atmosphäre binden kann > iwr.de 8.6.25.
Chinas Ausbau der Solar- und Windenergie ist enorm. Erstmals leisten die Erneuerbaren mehr als alle Kohlekraftwerke. Dennoch braucht es eine noch radikalere Energiewende. Der Rückgang habe nichts mit einem schwachen Wirtschaftswachstum zu tun oder mit ungewöhnlichen Massnahmen, wie sie die Regierung während der Coronakrise 2022 eingeführt habe. Die grösste Rolle spiele das enorme Wachstum sauberer Energie > tagesanzeiger.ch 8.6.25.
Der durchschnittliche Strompreis für den gesamten Mai betrug in Frankreich 19 Euro pro Megawattstunde und war damit so niedrig wie seit April und Mai 2020 nicht mehr. Der Durchschnitt der festgestellten Tageshöchstpreise lag bei 69 Euro pro Megawattstunde, während der Durchschnitt der Tagestiefstpreise -13 Euro pro Megawattstunde betrug. Dieses Phänomen ist größtenteils auf eine Überproduktion aus den Photovoltaik-Anlagen in den Mittagsstunden zurückzuführen, die die Nachfrage bei weitem übersteigt. „Wir stehen vor einer echten Energiewende. Die Verbraucher haben immer noch wenig oder keinen Anreiz, ihren Verbrauch in diese doch sehr günstigen Stunden zu verlagern. Dies ist eine historische Chance für die Industrie, die sich schnell anpassen kann“, plädiert Jean-Yves Stephan, CEO und Mitbegründer von Storio Energy > pv-magazine.de 7.6.25.
Wer eine Photovoltaik-Anlage installieren will, kann Fördergelder beantragen. Die Gesuche werden von Pronovo bearbeitet. Pronovo ist die Vollzugsstelle des Bundes für Förderprogramme im Strombereich. Wofür gibt es welche Unterstützung? Energeiaplus hilft, den Überblick über KLEIV, GREIV, HEIV oder Boni zu behalten. Vorneweg: Massgebend für den Förderbetrag ist die Leistung der PV-Anlage und ob der produzierte Strom für den Eigenverbrauch verwendet wird oder nicht. Hinzu kommen Boni für Zusatzleistungen > energeiaplus.com 6.6.25.
Solarbatterie auf Basis poröser organischer Materialien: Dieses wirkt wie ein Solarreservoir – es speichert Energie und gibt sie lange nach Sonnenuntergang in Form von Strom wieder ab. Die gewonnene Sonnenenergie kann so auch in der Dunkelheit zur Stromversorgung genutzt werden. Erstmals ist es gelungen, die Gewinnung von Sonnenenergie und die langfristige Speicherung in einem einzigen metallfreien Molekülgerüst zu kombinieren – und damit die Funktionen einer Solarzelle und einer Batterie in einem einzigen leichten und nachhaltigen System zu vereinen > sonnenseite.com 6.6.25.
In Berlin ist auf einem IKEA-Kundenparkplatz eine kombinierte Anlage für Ladestrom für Kundenfahrzeuge, sowie Strom und Wärme für die Großwärmepumpe des Möbelhauses in Betrieb gegangen. In den Sommermonaten soll die Anlage die Bohrlöcher der Sondenbohrungen der Wärmepumpe regenerieren > pv-magazine.de 6.6.25.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die zehnte Ausgabe ihres Berichts »World Energy Investment« veröffentlicht. Demnach werden die Investitionen in den Energiesektor im Jahr 2025 um zwei Prozent auf den neuen Rekordwert von 3,3 Billionen US-Dollar steigen. Rund 2,2 Billionen US-Dollar davon fließen in »saubere Energien«. Dazu zählen laut IEA erneuerbare Energien, Kernenergie (in diesem Bereich erwartet die IEA Investitionen von 70 Milliarden Dollar), Stromnetze, Speicherung, emissionsarme Brennstoffe, Effizienz und Elektrifizierung. Das ist doppelt so viel wie die 1,1 Billionen US-Dollar, die in Öl, Erdgas und Kohle investiert werden > photon.info 6.6.25.
In der Schweiz wird immer mehr Solarstrom produziert. Das kann für das Stromnetz zu einer Belastungsprobe werden, wenn an einem sonnigen Tag viel mehr Strom ins Netz gelangt als nachgefragt wird. Ein Problem, das auch die Technischen Betriebe Glarus (tb.glarus) kennen. In Netstal haben sie einen grossen Batteriespeicher in Betrieb genommen, der nun für solche Schwankungen in der Produktion von erneuerbarer Energie und zur Stabilisierung des Netzes eingesetzt wird. Energeiaplus zeigt, wie das funktioniert und erklärt, warum solche Batterien ein Gamechanger für die Energiezukunft sein könnten. Ein Aspekt, der oft unterschätzt wird: Solche Batteriespeicher leisten auch einen konkreten Beitrag zur CO?-Reduktion, weil sie kurzfristige Versorgungslücken mit erneuerbarem Strom überbrücken können – anstatt fossile Reservekraftwerke hochzufahren > energeiaplus.com 5.6.25.
Die Reederei Norden-Frisia hat das elektrisch betriebene Fährschiff »Frisia E-1« in Betrieb genommen, das Passagiere emissionsfrei und nahezu lautlos von Norddeich nach Norderney bringen wird. Es wird von regional erzeugtem Solarstrom angetrieben. Die »Frisia E-1« bietet Platz für 150 Passagiere und ist mit einer Fahrzeit von nur 20 bis 30 Minuten erheblich schneller als konventionelle Fähren. Der E-Katamaran wird mit einer Leistung von 1,8 Megawatt in 30 Minuten aufgeladen > photon.info 5.6.25.
Der PV-Ausbau kommt voran, im Siedlungsraum und auch ausserhalb. Bereits deckt Solarstrom mehr als zehn Prozent der inländischen Versorgung ab. Allmählich steigt der Koordinationsbedarf mit den Netzanschlüssen. Die Niederlande und Deutschland besitzen den weltweit höchsten PV-Ausbaugrad. Die installierte Pro-Person-Leistung liegt bei jeweils rund 1000 Watt. Die Schweiz erreicht zwar erst 700 Watt pro Person, rückte aber damit auf Platz zehn in der Weltrangliste vor. Welcher grosse Sprung dahinter steckt, registriert der nationale Fachverband Swissolar in seinem Inlandmonitor > energie-experten.ch 4.6.25.
Der Facebook-Konzern Meta braucht viel Strom für seine Rechenzentren. Künftig wird er die gesamte Energieproduktion eines Kernkraftwerks in Illinois beziehen. Nötig ist das auch wegen der künstlichen Intelligenz. Zuvor setzten bereits andere Techkonzerne auch auf Atomstrom. So fährt Constellation Energy für Microsoft in den kommenden Jahren einen Reaktor im stillgelegten US-Atomkraftwerk Three Mile Island wieder hoch. Der Softwareriese sagte zu, die dort produzierte Energie 20 Jahre lang abzunehmen. Google will ab 2030 Energie aus neuartigen kleinen Reaktoren des Entwicklers Kairos Power einkaufen. Auch Amazon setzt auf solche Technologien > spiegel.de 4.6.25.
Jährlich finden in jeweils einer Weltregion Solartrainings statt, in denen Pfadileitende aus verschiedenen Ländern zu Solarbotschafter:innen ausgebildet werden. Anschliessend führen sie in ihren Heimatländern eigene Solaraktivitäten durch, womit sie neben der lokalen Pfadibewegung auch die breite Bevölkerung erreichen > solafrica.ch 4.6.25.
Um den Bedarf Europas an grünem Wasserstoff zu decken, setzen Politik und Wirtschaft auf dessen Produktion in Afrika. Eine von der Technischen Universität München (TUM) geleitete Studie zeigt jedoch, dass die Finanzierungskosten für Produktionsanlagen in afrikanischen Staaten deutlich höher sind als bisher angenommen. Lediglich zwei Prozent der rund 10.000 untersuchten Standorte könnten für den Export nach Europa wettbewerbsfähig sein. Diese rund 200 Standorte befinden sich in Algerien, Kenia, Mauretanien, Marokko, Namibia und dem Sudan > photon.info 3.6.25.
In einem Verbundprojekt haben Forschende der King Abdullah University of Science and Technology KAUST und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE den Schritt der Rotationsbeschichtung bei der Produktion von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen erfolgreich ersetzt. Stattdessen kombinierten sie Aufdampfen und Blade-Coating-Beschichtung (Klingenbeschichtung) zum Abscheiden der Perowskit-Solarzellen auf Silizium-Bottom-Zellen. Mit diesem „Hybridverfahren“ produzierten sie Tandemsolarzellen mit Wirkungsgraden nahe der 28 Prozent. Ihr Ergebnis ebnet den Weg für eine industrielle Produktion dieser vielversprechenden neuen Zelltechnologie > ise.fraunhofer.de 2.6.25.
Die pv magazine-Marktübersicht für kleinere Photovoltaik-Speicher hat ordentlich Zuwachs in diesem Jahr erlebt. Zahlreiche neue Produkte und neue Hersteller sind in der Datenbank zu finden. Außerdem ist die Abfrage auch um einige Details, gerade beim Energiemanagementsystem, gewachsen > pv-magazine. 1.6.25.
Der Schweizer Solarmodulproduzent Meyer Burger stoppt die Produktion in den USA. Dadurch verlieren 282 Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz. Seit Jahren befindet sich das Solarunternehmen Meyer Burger in der Krise. Jetzt muss das Schweizer Unternehmen die Solarmodulproduktion in den USA aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln stoppen. Alle noch verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben offenbar am Donnerstag die Kündigung erhalten > srf.chnews 30.5.25.
Der nordische St. Pauli bekommt Photovoltaik-Anlage in Regenbogenfarben: Auf dem Dach der Nordtribüne des Millerntor-Stadions entsteht die weltweit erste PV-Dachanlage in Regenbogenfarben. Sie wird eine Leistung von 316 Kilowatt haben. Die Montage der Dachanlage übernimmt der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick. Die Module kommen von Megasol Energie. Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller bringe eine Beschichtung auf der Innenseite der Solarmodule auf, die eine gezielte Lichtbrechung verursache. Mit einem minimalen Leistungsverlust könne eine kräftige Farbgebung realisiert werden > pv-magazine. 29.5.25.
Der Energiekonzern EnBW hat seinen Solarpark in Langenenslingen-Wilflingen (Landkreis Biberach) in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtleistung von 80 Megawatt handelt es sich bei der Anlage laut EnBW um den derzeit größten Solarpark in Baden-Württemberg. Der Bau dauerte rund ein Jahr. Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 80 Hektar > photon.info 29.5.25.
Die Flexbase Group hat mit dem Bau eines Großpeichers und eines großen Rechenzentrums für Künstliche Intelligenz in Laufenburg begonnen. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Dann soll auch noch die Stadt mit Fernwärme versorgt werden, die aus der Abwärme des Rechenzentrums generiert wird > pv-magazine.de 26.5.25.
Energiewende auf dem Firmendach: Unternehmen klagen gern über hohe Energiekosten in Deutschland. Dabei könnten sie selbst Strom erzeugen und damit eine Menge Geld sparen, zeigt eine neue Berechnung. Was für deutsche Verhältnisse gilt, dürfte hierzulande in ähnlichem Mass zutreffen - das haben Firmenbesuche von Solarmedia schon vor Jahren gezeigt, nicht zuletzt die Grossverteiler wie Migros > spiegel.de 25.5.25.
Bis 2050 vervierfachen: Kein Land produziert so viel Atomstrom wie die USA. Präsident Trump reicht das jedoch nicht annähernd. Jetzt gibt er ein ehrgeiziges Ziel zum Ausbau der Kernkraft vor. Dieses Ziel erscheint angesichts der dafür nötigen Investitionen und Genehmigungen kaum realistisch. Zudem ist unklar, woher die Horden energiehungriger Abnehmer für eine so massive Produktionsausweitung kommen sollten > tagesanzeiger.ch 24.5.25.
Das neue Stromgesetz in der Schweiz schafft neue Chancen für Solaranlagenbesitzer: Dank virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (vZEV) können sie Solarstrom seit Anfang 2025 einfacher mit Nachbarn teilen. Ab 2026 eröffnen sich mit lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) neue Möglichkeiten für die regionale Vermarktung von Solarstrom - von Claudio De Boni > pv-magazine.de 20.5.25.
«Signal, dass Atomkraft unnötig ist»: Mit der Abschaltung des letzten Reaktors im Land verabschiedet sich die Inselrepublik von der Atomkraft. Mit dem Schritt erfüllt die Regierung der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) ein zentrales Versprechen ihres Energieplans von 2016, der einen Atomausstieg bis spätestens 2025 vorsah. Hintergrund war vor allem die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011. Doch bleibt es bei der Entscheidung? > tagesanzeiger.ch 18.5.25.
Auf der Autobahn-Raststätte Kölliken Nord ist am Donnerstag eine neue Elektrotankstelle für Lastwagen eingeweiht worden. Lange hiess es, dass Wasserstoff der Antrieb der Zukunft sei für Lastwagen. Gehört die Zukunft nun dem Batterieantrieb? Der Versuch mit Wasserstoff-Antrieb scheint hingegen gescheitert - ein Audiobericht > srf.ch/audio 17.5.25.
Umweltpolitik im Portfolio: Seit Jahren fordern Aktivisten von der SNB eine grünere Anlagestrategie. Sehr langsam scheinen sie Erfolge zu feiern. Bloss versteht niemand das genaue Vorgehen der Zentralbank > tagesanzeiger.ch 16.5.25.
Der Gesamtanteil Erneuerbarer am Energieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr ist in Deutschland im Jahr 2024 auf insgesamt 22,4 Prozent gestiegen. Das bedeutet einen Anstieg von 0,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich der Ökostromausbau > photovoltaik.eu 15.5.25.
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur befristeten Weiterführung des Bundesgesetzes über subsidiäre Finanzhilfen zur Rettung systemkritischer Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft (FiREG) eröffnet. Er hat zudem das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beauftragt, die Vorlage zu den Anforderungen an systemkritische Unternehmen zu überarbeiten, die zu den Nachfolgeregelungen des FiREG gehört. Durch die Verlängerung des FiREG erhalten Bundesrat und Parlament die erforderliche Zeit, um die Nachfolgeregelungen auszuarbeiten und in Kraft zu setzen > admin.ch 14.5.25.
Da Photovoltaik- und Windkraftanlagen am Sonntag für ein deutliches Überangebot sorgten, fiel der Strompreis auf bis zu -250 Euro pro Megawattstunde. Damit war er für Endkunden nach Zahlung von Steuern und Abgaben erstmals wirklich negativ. Das Laden der Photovoltaik-Speicher oder Elektroautos in diesen Stunden brachte somit zwischen 12 und 15 Uhr Einnahmen für die Kunden mit dynamischem Stromtarif > pv-magazine.de 13.5.25.
Das Sultanat Oman verfolgt eine umfassende Strategie zum Ausbau erneuerbarer Energien, die eng mit der „Oman Vision 2040 verbunden ist. Dazu zählen neben dem Aufbau einer heimischen Solaranlagen-Produktion in dem Land der Ausbau der Wind- und Solarenergie-Kapazitäten sowie ambitionierte Pläne für den Hochlauf der grünen Wasserstoff-Produktion. Nach Angaben des omanischen Energieministeriums werden für die Errichtung der notwendigen Elektrolyseurkapazitäten mit einer Leistung von 8.000 bis 10.000 MW neue regenerative Energieerzeugungskapazitäten von 16.000 bis 20.000 MW benötigt und installiert werden > iwr.de 10.5.25.
Mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach selbst günstigen und klimafreundlichen Strom erzeugen und damit das Elektroauto laden oder mit einem Steckersolargerät auf dem Balkon den Kühlschrank mit Strom versorgen – das Interesse bei Verbraucher:innen an Solarstrom ist groß. Doch einige verbreitete Tipps und Informationen zum Einsatz von Photovoltaik-Anlagen entpuppen sich als Irrtum oder bringen im Alltag nicht die gewünschten Effekte. Hier vier zentrale Tipps > sonnenseite.com 10.5.25.
Librec hat seine erste Recyclingfabrik in Solothurn aufgebaut. Dort können auch kritische Materialien aus den ausgedienten Akkus von E-Autos wieder zurückgewonnen werden. Das Unternehmen hat eine Komplettlösung für das Recycling von Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Jetzt wurde im schweizerischen Bibrist im Kanton Solothurn die erste Recyclinganlage von Librec eröffnet. Hier konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf das Recycling von Antriebsbatterien aus der Elektromobilität > photovoltaik.eu 9.5.25.
Rekorde beim Solarausbau und nun auch bei Speichern sind nicht mehr alles in der Photovoltaik-Branche. Mehr und mehr muss sie Netzdienlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimanutzen liefern, zeigt die jüngste Branchenbilanz > klimareporter.de 9.5.25.
Deutschland ist im internationalen Vergleich weder ein besonders großes noch ein besonders sonniges Land. Trotzdem liegt es in Sachen Solarenergie weit vorn. Bei der bislang installierten Gesamtleistung lag Deutschland nach einer Analyse des BSW Solar im vergangenen Jahr mit gut 100 Gigawatt auf Platz vier hinter drei sehr viel größeren Ländern: China, den USA und Indien. An der Weltspitze liegt mit weitem Vorsprung China, in der Volksrepublik allein gingen 2024 nach Zahlen von Solar Power Europe neue Solaranlagen mit einer Leistung von 329 Gigawatt ans Netz. Das war demnach doppelt so viel wie in allen übrigen Staaten der solaren Top Ten zusammen: USA, Indien, Brasilien, Deutschland, Spanien, Türkei, Italien, Japan und Frankreich. Die EU insgesamt läge jedoch auf Platz zwei hinter China. In greifbare Nähe gerückt ist nach Einschätzung des früheren VW-Chefs Herbert Diess nun die Verbreitung einer Technologie, über die seit Jahren debattiert wird: der Einsatz von Elektroautos als Batteriespeicher für das Stromnetz, im Fachjargon »bidirektionales Laden« genannt > spiegel.de 7.5.25.
Nach dem jüngsten Outlook des europäischen Solar-Verbands sind im vergangenen Jahr weltweit Photovoltaik-Anlagen mit 597 Gigawatt hinzugekommen. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung hat sich damit bis zum Jahresende auf 2,2 Terawatt erhöht. Solarpower Europe erwartet nun 655 Gigawatt weltweiten Photovoltaik-Zubau 2025 > pv-magazine.de 7.5.25.
Eine neue Studie im Auftrag des deutschen Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass die CO2-Bepreisung allein nicht ausreichen wird, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Die Studie hebt hervor, dass Energie- und Strompreise sowie staatlich bestimmte Preisbestandteile wie Steuern und Netzentgelte erhebliches Potenzial bieten, Energieeinsparungen zu fördern und Treibhausgasemissionen zu senken. Besonders in den energieintensiven Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie können diese Maßnahmen eine signifikante Wirkung entfalten. Gleichzeitig betonen die Forschenden die Notwendigkeit, die negativen Auswirkungen hoher Energiepreise auf einkommensschwache Haushalte abzumildern > sonnenseite.com 2.5.25.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, dass die Ursache für den jüngsten Stromausfall weder ein Überschuss an erneuerbaren Energien noch ein Mangel an Atomstrom gewesen sei. Die Regierung werde das Stromnetz reformieren, einen unabhängigen Bericht aus Brüssel einholen sowie eine nationale Untersuchung einleiten > pv-magazine.de 2.5.25.
Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat ihren größten Solarpark im brandenburgischen Wiesenhagen (D) in Betrieb genommen. Der Solarpark mit einer Leistung von 70,4 Megawatt (MW) wurde vom Hamburger Projektierer Greentech errichtet, teilte Trianel mit. Es ist bereits die 19. Anlage, die Greentech im Auftrag von Trianel in den vergangenen zweieinhalb Jahren realisiert hat > photon.info 1.5.25.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Longi hat eine Rückkontakt-Solarzelle mit einem Rekordwirkungsgrad von 27,81 % entwickelt. Einen weiteren Rekordwirkungsgrad von 34,85 % erzielte das Unternehmen mit einer kristallinen Silizium-Perowskit-Tandemsolarzelle. Seit 2021 hat Longi 21 Mal den Rekord für die Umwandlungseffizienz von Solarzellen aufgestellt > solarserver.de 30.4.25.
Spanien hat nach dem Stromausfall am Montag den Notstand ausgerufen. Auch in Portugal blieb es dunkel. Ohne Strom geht kaum etwas. Das Problem: Der mangelnde Ausbau der Stromleitungen zwischen der iberischen Halbinsel und Frankreich ist schon seit vielen Jahren ein Streitpunkt zwischen den Ländern. Spanien beklagt seit langem, aufgrund seiner schlechten Anbindung an Frankreich eine «Energieinsel» und damit «stromtechnisch» fragil zu sein. Das Land Spanien würde gerne seinen Ökostrom exportieren. Frankreich dagegen baut auf seine Atomkraftwerke und ist nicht sonderlich motiviert, die teure Fernleitungen zu bauen > infosperber.ch 30.4.25.
Die silberarmen Silizium-Heterojunction-Solarzellen des Fraunhofer ISE kommen mit 1,4 Milligramm Silber pro Watt Leistung aus. Silbereinsparungen sind nötig, weil die Photovoltaik-Industrie bereits 32 Prozent des weltweit industriell genutzten Silbers verbraucht > solarserver.de 29.4.25.
Die 3S Swiss Solar Solutions AG mit Sitz in Thun plant eine Restrukturierung, bei der bis zu 25 der 134 Mitarbeitenden ihre Stelle verlieren könnten. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt die Konsolidierung nach einer mehrjährigen Phase starken Wachstums. Nach der Abspaltung vom Solarunternehmen Meyer Burger im Jahr 2018 spezialisierte sich 3S auf gebäudeintegrierte Solarsysteme (Dächer, Fassaden, Balkongeländer) und wuchs von 34 auf zeitweise über 140 Mitarbeitende > photon.info 27.4.25.
Die Europäische Union ist immer noch stark von Öl- und Erdgasimporten abhängig. Mehr Wind- und Solarparks sichern politische Unabhängigkeit, doch dieser Wandel hat mächtige Gegner. Das Rezept der Internationalen Energie Agentur IEA gegen neue Krisen bei der Energieversorgung ist heute: mehr erneuerbare Energien, also Strom aus Wind, Sonne und Wasser. Erneuerbare auszubauen, für »Energiesicherheit, niedrigere Rechnungen, gute Arbeitsplätze, Wachstum und zur Bewältigung der Klimakrise«. Ähnliche Aussagen gab es auch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen > spiegel.de 26.4.25.
Teststrecke eröffnet: Ein Westschweizer Start-up hat eine Solaranlage für Bahngleise entwickelt. Sie soll dereinst den Strom für die Eisenbahn liefern. Installiert und geputzt wird sie per Zug > tagesanzeiger.ch 25.4.25.
Das österreichische Wirtschafts- und Energieministerium hat die Einführung eines »Made in Europe«-Bonus für Photovoltaik- und Stromspeicherprojekte bekannt gegeben. Wenn diese auf europäische Komponenten setzen, soll die Förderung bis zu 20 Prozent höher ausfallen. Aus österreichischer Sicht sei das Know-how im Bereich der Wechselrichter, die für die Steuerung von PV-Modulen notwendig sind, sowie der Batteriespeicher hervorzuheben, teilte das Ministerium mit. Der Bonus soll gezielt die europäische Industrie stärken, die Versorgungssicherheit erhöhen und unfairen globalen Wettbewerbsbedingungen entgegenwirkenn > photon.info 23.4.25.
Österreichische Agrarforscher haben über ein Jahr lang eine Agri-PV-Anlage wissenschaftlich begleitet. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse sind vielversprechend > photovoltaik.eu 23.4.25.
Natrium statt Lithium: Akkus mit anderer Zellchemie könnten Elektrofahrzeuge deutlich verbilligen. Der Batteriemarktführer CATL hat nun ein neues Modell präsentiert. Ab Dezember sollen die Akkus in großer Stückzahl gefertigt werden. Natrium, ein Bestandteil von Kochsalz, ist reichlich vorhanden und entsprechend günstig. Zudem kann das Material Fachleuten zufolge das Brandrisiko von Elektroautos verringern > spiegel.de 23.4.25.
Wenige Wochen vor seinem 90. Geburtstag ist Wolf von Fabeck, so etwas wie der Papst der deutschen Solarinsustrie, in Magdeburg verstorben. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) verliert seinen Gründer und Ehrenvorsitzenden. Die Branche trauert um einen Pionier des solaren Zeitalters. > photovoltaik.eu 22.4.25.
Die „Einmal hü, einmal hott“-Zollpolitik der USA hält weltweit die Börsenkurse auf Trab. Auch wenn heute niemand weiß, welche Zölle morgen oder gar nächste Woche gelten, klar ist, die Auswirkungen auf die Energiewende werden vielfältig und heftig sein > sonnenseite.com 21.4.25.
Insgesamt 703 Gigawatt an Solarmodulen sind nach Angaben der Experten der ITRPV-Roadmap im vergangenen Jahr ausgeliefert worden. Die Spotmarktpreise fielen dabei um 33 Prozent binnen Jahresfrist, womit sich eine Lernrate von 25,6 Prozent für den Zeitraum 1976 bis 2024 ergibt. Der Photovoltaik-Markt wird weiterhin von der kristallinen Silizium-Technologie dominiert. Ihr Marktanteil lag 2024 bei rund 98 Prozent, der Rest entfällt auf Dünnschicht. Dabei dominieren monokristalline Czochralski-Silizium-Wafer (Cz-Si) den Markt vollständig > pv-magazine.de 19.4.25.
Rund 34 Prozent der Hausbesitzer:innen in Deutschland haben bereits eine Photovoltaik-Anlage, weitere 23 Prozent wollen bis Ende 2026 eine bauen. Laut einer Eon-Umfrage setzen Jüngere überdurchschnittlich oft auf die Energiewende zuhause. Ein Elektroauto besitzen 17 Prozent (geplant: 15 Prozent) und eine Wärmepumpe 18 Prozent (geplant: zwölf Prozent) > solarserver.de 19.4.25.
Mitten im Bau zieht Washington die Reißleine: die Trump-Regierung hat ein bereits 2023 genehmigtes Offshore Windprojekt im US-Bundesstaat New York nachträglich gestoppt. Nach einem Bericht der Financial Times hat Innenminister Doug Burgum den norwegischen Energiekonzern Equinor aufgefordert, „alle Bautätigkeiten“ an seinem 810-Megawatt-Windprojekt Empire Wind vor der Küste New Yorks „sofort einzustellen“. Die US-Regierung unter Donald Trump stellt mit dem überraschenden Stopp des bereits genehmigten Offshore-Windprojekts Empire Wind 1 die Planungs- und Rechtssicherheit für Großinvestitionen in den Vereinigten Staaten grundlegend infrage > iwr.de 18.4.25.
Die Zürcher Kantonalbank wirbt mit nachhaltigen Anlageprodukten. Doch unter dem Label «Responsible» – auf Deutsch verantwortungsvoll – betreibt die Bank Greenwashing. Sie finanziert den Konzern TotalEnergies, der zurzeit eine neue Ölpipeline in Ostafrika von Uganda nach Tansania baut und dabei ein Naturschutzgebiet zerstört. Die ZKB weist die Vorwürfe zurück > direkt-magazin.ch 18.4.25.
Die einheimischen Ressourcen reichen bis zum Samstag 19. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Danach ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger wie Öl, Gas und Uran angewiesen, wie die Schweizerische Energie-Stiftung SES berechnet hat. Die Energiewende hin zu Erneuerbaren bietet die Chance, die Energieunabhängigkeit der Schweiz zu stärken und diesen Energie-Unabhängigkeitstag auf später im Kalenderjahr zu verschieben. Gleichzeit verlagern sich die Importbeziehungen vom entfernteren Ausland vermehrt nach Europa > energiestiftung.ch 17.4.25.
Neue Vergütungsregeln, Erleichterungen für Eigenverbrauchsgemeinschaften und weitere neue gesetzliche Festlegungen werden im Merkblatt detailliert erklärt. Für Solarfassaden gibt es in der Schweiz in Zukunft mehr Unterstützung. Die neuen Regelungen betreffen unter anderem die Änderungen der Berechnung der Minimalvergütung und die Abnahme und Vergütungspflichten für Solarstrom durch die Netzbetreiber. Die Neufassungen sind schon zum 1. Januar 2025 in Kraft getreten > photovoltaik.eu 17.4.25.
Keine einzelne Technologie wird für uns die Klimakrise lösen. Wirklich voran bringen uns die vielen kleinen Fortschritte, über die nur Expertinnen sprechen. Ein Überblick - von Rico Grimm > energeiaplus.com 16.4.25.
Siemens Gamesa schließt Errichtung der 21,5 MW-Windturbine im dänischen Testzentrum ab: Im Wettlauf um die leistungsstärksten Windturbinen dringt auch der Hersteller Siemens Gamesa mit über 20 MW Anlagenleistung erfolgreich in die oberste Turbinen-Leistungsklasse vor. Schon spätestens seit September 2024 ist öffentlich bekannt, dass Siemens Gamesa eine Offshore Windturbine mit über 20 MW Leistung entwickelt und bauen will. Die Anlage soll Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen, so der Plan > iwr.de 16.4.25.
Mit der Energie der Sonne lässt sich nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugen. Soweit, so bekannt. Dennoch wird die Sonnenwärme bei industriellen Prozessen noch selten eingesetzt. Wo macht Solarthermie Sinn? Und was will der Bund mit dem neuen Förderung für solche Anlagen bei Industriebetrieben erreichen? Auf Solarthermie setzt zum Beispiel der Milchverarbeiter Emmi an seinem Produktionsstandort in Langnau BE > energeiaplus.com 15.4.25.
Solarenergie wächst exponentiell und Solar ist die billigste Stromquelle in der Weltgeschichte. Wächst die Branche so weiter, könnte sie bald den Strombedarf der ganzen Welt decken. in den vergangenen Jahren hat die Photovoltaik einen rasanten Aufstieg hingelegt. Sie ist inzwischen die billigste Stromquelle in der Geschichte der Menschheit. In Industrieländern wie Deutschland ist sie der verlässlichste Baustein der Energiewende, in ärmeren Ländern bedeutet sie für Millionen von Menschen den Weg aus der Energiearmut. Wenn ihr Wachstum anhält, könnte sie schon bald den gesamten Strombedarf der Welt abdecken und Milliarden von Menschen mit billiger, emissionsfreier Energie versorgen > pv-magazine.de 15.4.25.
Das deutsche Fraunhofer ISE und die Universität Freiburg i.Br. haben die Auswirkungen von schwimmenden Photovoltaik-Anlagen auf Seen untersucht. Die Systeme haben die Wasserqualität nicht beeinträchtigt. Mit Blick auf den Klimawandel konnten sie gar einen positiven Beitrag zum Zustand der Seen leisten. Unter den schwimmenden Anlagen waren Module auf dem alpinen Lac des Toules à Bourg-Saint-Pierre in der Schweiz sowie auf einem See in Leimersheim bei Karlsruhe installiert > pv-magazine.de 14.4.25.
Im vergangenen Jahr lieferten die weltweit installierten Photovoltaik-Anlagen 29 Prozent mehr Strom als 2023. Das zeigt eine Analyse von Ember. Zusammen mit der Atomenergie haben die Erneuerbaren einen Anteil von fast 41 Prozent an der globalen Stromerzeugung. Mehr als die Hälfte des Zuwachses bei der Erzeugung von Solarstrom geht auf das Konto von China > pv-magazine.de 12.4.25.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sieht »Licht und Schatten“. Begrüßt wird die Übereinkunft von Union und SPD, an den Klimazielen festhalten zu wollen und erneuerbare Energien und Speicher weiter auszubauen. Auch die angestrebte Stärkung der direkten Einbindung von Unternehmen und Bürgern bei der Energiewende sei zu begrüßen. Wichtig sei auch die Zusage, die Resilienz der heimischen Produktion von EE-Komponenten stärken zu wollen. Der BSW-Solar warnt jedoch vor einem Zementieren fossiler Kraftwerkskapazitäten und vor einer Verschlechterung der Investitionsbedingungen für erneuerbare Energien im Wärmesektor > photon.info 10.4.25.
Wird Solarstrom direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird, so hat dies viele Vorteile: Der Eigenverbrauch steigt, die Stromkosten sinken und die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage wird optimiert. Eigenverbrauchsgemeinschaften wie ZEV, vZEV oder LEG machen genau das möglich. Was steckt hinter diesen Begriffen? > ekz.ch 8.4.25.
Axpo will den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa vorantreiben: Das Unternehmen Axpo, größter Stromproduzent in der Schweiz, will seine Präsenz auf dem deutschen Solarmarkt ausbauen. Zwei Solarkraftwerke in der Nähe von Kiel befinden sich zurzeit im Bau. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für unsere Solaraktivitäten“, sagt Antoine Millioud, Leiter des Solargeschäfts bei Axpo. Die Photovoltaik-Projekte stünden exemplarisch für die langfristige Vision von Axpo, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa voranzutreiben > solarserver.de 8.4.25.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit der VOEN Vöhringer GmbH & Co. KG aus Fronreute bei Ravensburg Photovoltaik-Module entwickelt, die leicht genug sind, um auf klassischen Witterungsschutzsystemen für Sonderkulturen wie Obstbäumen aufgebracht zu werden. Des Weiteren erproben sie verschiedene Lösungen zur Anbringung der Leichtbau-Module auf bestehenden Unterkonstruktionen und für neue Witterungsschutz-Systeme. Letzte Woche eröffnete das Projektteam auf dem Obstbaubetrieb Vöhringer eine erste Pilotanlage über Kirschbäumen > ise.fraunhofer.de 7.4.25.
In Deutschland dürfte in Kürze das fünfmillionste registrierte Solarstromsystem in Betrieb gehen. Auf diesen jüngsten Meilenstein der Energiewende weist der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hin. Er stützt sich dabei auf die Daten der Registrierungen bei der Bundesnetzagentur. Mittlerweile decken Solaranlagen knapp 15 Prozent des heimischen Strombedarfs. In den kommenden zehn Jahren soll sich ihr Anteil in etwa verdoppeln > solarwirtschaft.de 5.4.25.
Auf der 23. PV-Tagung in Bern drehte sich viel um die Möglichkeiten, wie Photovoltaik mehr Verantwortung für das Schweizer Energiesystem übernehmen kann. Im Vordergrund stehen dabei die Konzepte für die gemeinsame Nutzung von Solarstrom. Daneben ging es um die Doppelnutzung von Flächen und die ersten Erfahrungen aus realisierten Agri-Photovoltaik-Anlagen oder auch hochalpinen Kraftwerken > pv-magazine.de 4.4.25.
Dank neuer Vermarktungsmodelle können dezentrale Produktionsanlagen wie Photovoltaik (PV) einfacher und schneller amortisiert werden. Die Plattform LokalerStrom bietet allen Interessierten neutrale und umfassende Informationen und konkrete Werkzeuge, um lokale Stromprojekte und ein passendes Vermarktungsmodell zu realisieren. Sie ist ein Projekt des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), Swissolar und von EnergieSchweiz in Kooperation mit Swisspower und wurde an der PV-Tagung am 2. April einer breiten Öffentlichkeit präsentiert > strom.ch 3.4.25.
Am 29. März 2000 erging der Beschluss des deutschen Parlaments. Sofort danach wurde das EEG im Bundesgesetzblatt verkündet und trat am 1. April in Kraft. Kein Aprilscherz, wie seine Gegner erkennen mussten. Erst belächelt, dann bekämpft – und mittlerweile ein globaler Trend. Zwölf Paragrafen, dazu ein kurzer Anhang – insgesamt fünf Seiten im Bundesgesetzblatt vom Ende März 2000: So kam das Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien in die Welt, später als Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgekürzt > photovoltaik.eu 3.4.25.
Eine Erhebung von Berner Fachhochschule und Eturnity zeigt, dass in der Schweiz 15 Gigawatt mehr Photovoltaik-Leistung installiert werden kann als bislang angenommen. Der Grund liegt in den gestiegenen Modul-Wirkungsgraden. Den durchschnittlichen, mengengewichteten Wirkungsgrad der in der Schweiz installieren Module geben die Experten mit rund 22 Prozent an, leicht höher als der EU-Durchschnitt. Vor acht Jahren lag die Effizienz in der Schweiz noch bei gut 17 Prozent. Die Steigerung der Wirkungsgrade wirkt sich auf das Photovoltaik-Potenzial in der Schweiz aus: Wurden früher rund 50 Gigawatt angenommen, gehen die Autoren des Photovoltaik-Barometers nun von 65 Gigawatt aus. Derzeit sind dort gut 6,5 Gigawatt installiert > pv-magazine.de 2.4.25.
2024 wurden in der Schweiz rund 1,8 Gigawatt Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) ans Stromnetz angeschlossen. Diese erhebliche Steigerung der installierten Leistung geht mit Fortschritten in der PV-Technologie einher. Die Fortschritte zeigen sich insbesondere im Wirkungsgrad der PV-Module, der in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Aber nicht nur der Wirkungsgrad hat sich verändert. Solche und weitere Informationen enthält das erstmals publizierte PV-Barometer für die Schweiz > pv-barometer.ch 31.3.25.
Der deutsche Energiekonzern RWE baut in Großbritannien mit dem Windprojekt Sofia einen der größten Offshore (auf dem Meer) Windparks weltweit. Jetzt hat das Unternehmen mit der Installation der ersten Offshore Turbine den nächsten Meilenstein erreicht. Schon 2026 soll das 1.400 MW Kraftwerk Strom produzieren. Im Offshore-Windpark Sofia werden insgesamt 100 Siemens-Gamesa-Turbinen mit einer Leistung von je 14 MW installiert. Sofia wird genug erneuerbare Energie erzeugen, um das Äquivalent von bis zu 1,2 Millionen britischen Haushalten zu versorgen. Der Windpark soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 vollständig in Betrieb genommen werden. Jede Turbine befindet sich 252 Meter über dem Meeresspiegel, ihre Flügel sind 108 Meter lang > iwr.de 29.3.25.
Die Anwendungen zur Gewinnung von Solarwärme zum Einsatz in der Industrie haben 2024 im Vergleich zum Vorjahr international zugelegt. Das zeigt ein neuer Bericht des auf Solarthermie spezialisierten Beratungsunternehmens Solrico. Demnach berichteten Projektentwickler über 106 neue Systeme mit einer solarthermischen Kapazität von 120 MW. Das war ein Plus von mehr als 20 Prozent verglichen mit 2023. Das Gros der Neuinstallationen entfiel mit 85 MW auf China > solarserver.de 29.3.25.
Der Fußballclub kooperiert dabei mit dem chinesischen Modulhersteller JA Solar sowie mit RWE. Die um einen Batteriespeicher ergänzte Anlage soll vier Gigawattstunden Strom für den Eigenverbrauch des Vereins liefern. Auf dem Wiener Ernst-Happel-Stadion ist derweil eine nur etwas kleinere Photovoltaik-Anlage in Betrieb gegangen > pv-magazine.de 28.3.25.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e. V. (bne) veröffentlicht eine umfangreiche Studie zur Artenvielfalt in modernen Solarparks. Im Jahr 2024 wurden die Flora und Fauna in bundesweit 30 PV-Freiflächenanlagen untersucht und bei acht Artengruppen systematisch ausgewertet. Die Erkenntnis: Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen erhöhen die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Die Ergebnisse der weltweit umfangreichsten Untersuchung zu Artenvielfalt in Solarparks auf Landwirtschaftsflächen sind wertvoll für die Genehmigungspraxis. Sie können helfen, das Artenvielfaltspotenzial in Solarparks gezielt zu aktivieren > solarserver.de 27.3.25.
Die Europäische Kommission hat erstmals in einer Strategie jenseits der Energieerzeugung die Photovoltaik (PV) mit aufgenommen. Der europäische Solarverband fordert, dass dieser Strategie auch schnell Taten folgen müssen. „Die Landwirtinnen und Landwirte sollten nicht nur mit Solarpaneelen, Windrädern und Biogas noch energiesparender sein, sondern auch in der Lage sein, ihre Energieerzeugnisse etwa über Energiegemeinschaften auf den Markt zu bringen.“ > photovoltaik.eu 27.3.25.
Im Jahr 2024 entfielen dem Report zufolge 80 Prozent des Wachstums der weltweiten Stromerzeugung auf erneuerbare Energien und Kernenergie. Zusammen trugen sie erstmals 40 Prozent zur Gesamterzeugung bei, wobei die erneuerbaren Energien allein 32 Prozent lieferten. Die Neuinstallationen im Bereich der erneuerbaren Energien erreichten im 22. Jahr in Folge ein Rekordniveau: 2024 wurden insgesamt rund 700 Gigawatt (GW) an erneuerbarer Leistung zugebaut, davon fast 80 Prozent im Bereich der Photovoltaik. Der Zubau an Kernkraftwerksleistung betrug etwas mehr als sieben Gigawatt, wobei ausschließlich chinesische und russische Modelle zum Einsatz kamen > photon.info/news 26.3.25.
Drei Viertel des Mehrverbrauchs wurden durch die zusätzliche Erzeugung von Strom aus Erneuerbare-Anlagen gedeckt. Fast die Hälfte entfällt dabei auf die Photovoltaik. Das zeigt eine Analyse der Internationalen Energie-Agentur (IEA) > pv-magazine.de 25.3.25.
Sogenannte Perowskit-Zellen könnten schon bald eine Alternative zu Silizium-Solarzellen bieten. Diese Halbleiter sind günstiger herzustellen und sie zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad und eine hohe Defekttoleranz aus. Das heißt, ihre Leistung wird trotz Fehlern in der Kristallgitterstruktur kaum gemindert. Ein Nachteil ist jedoch, dass Perowskit-Solarzellen Blei enthalten. In ihrer aktuellen Studie haben Forscherinnen und Forscher des Profilzentrums Solar der Friedrich-Alexander-Universität Erlan-gen-Nürnberg (FAU) am Energiecampus Nürnberg (EnCN) haben Kriterien für Defekttoleranz entwickelt, um die Suche nach umweltfreundlichen Halbleiterverbindungen zu beschleunigen > pv-magazine.de 24.3.25.
Frankreich hat eine alternde Atomflotte und will in den nächsten Jahren neue Atomkraftwerke bauen. Dazu legt der Rat für Nuklearpolitik (CPN) die wesentlichen Richtlinien der französischen Nuklearpolitik fest. Bei der letzten Sitzung am 17. März 2025 wurde klar, dass der erste Reaktor aus der neuen Design-Reihe EPR2 nicht vor dem Jahr 2038 betriebsbereit und am Netz sein wird. Bei dem neuen französischen EPR2-Programm sind zunächst jeweils zwei neue Atomkraftwerke an drei bestehenden AKW-Standorten vorgesehen, das sind Penly, Gravelines und Bugey. Die Höhe der Kosten und die Finanzierung sind noch unklar > iwr.de 23.3.25.
In den Schweizer Bergen sind aktuell rund 30 grosse Solaranlagen geplant. Am weitesten fortgeschritten sind die Projekte in Graubünden: In Klosters und Sedrun ist je eine Anlage im Bau, in Tujetsch beginnen die Arbeiten nach der Schneeschmelze und zwei weitere Anlagen in der Surselva verfügen über rechtskräftige Baubewilligungen. Das Parlament hat am Freitag beschlossen, den «Solarexpress» zu verlängern. Das kommt vor allem den Walliser Projekten entgegen > srf.ch/news 23.3.25.
Müssen wir mit neuen AKW den «Blackout stoppen»? Oder stoppt die gleichnamige Initiative schlimmstenfalls den dringend nötigen Ausbau der Erneuerbaren? Ein Blick nach Schweden zeigt: Den Bau neuer AKW zu beschliessen, ist gar nicht so einfach. Aber dafür sinnvoll? Leider nein. Von Nicole Soland > pszeitung.ch 21.3.25.
Die Photovoltaik-Anlage mit gut vier Megawatt Leistung steht in Hanglage mit durchschnittlich 32 Grad Neigung. Für einige Fundamente mussten Löcher per Hand gegraben werden, weil das Gelände für die Rammmaschine zu steil war. Der Solarpark liefert Strom für den Versorger EWS Schönau > pv-magazine.de 20.3.25.
Für die Jahre 2024 und 2025 wurde E3/DC, Anbieter von intelligenten Stromspeicherlösungen, erneut für sehr hohe Produktqualität und hohe Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. E3/DC hat den angesehenen SolarProsumerAward in der Kategorie Speicher-System für Deutschland und die Schweiz erhalten. Dieser Award basiert auf mehr als 24.000 Produktbewertungen von Photovoltaikbesitzern aus der DACH-Region und wird von EUPD Research verliehen > pv-magazine.de 19.3.25.
Interview zum Wiederaufbau der Ukraine: Die Energieinfrastruktur der Ukraine ist grösstenteils zerstört. Das Land brauche jetzt Windturbinen und Solaranlagen, sagt ETH-Forscher Tobias Schmidt – auch um korrupte Oligarchen zurückzudrängen > tagesanzeiger.ch 18.3.25.
Im Rahmen des Projektes “SolEctif.ch - Solargenossenschaften starten durch” werden auch 2025 wieder zwei Workshops stattfinden. Inhaltlich orientieren sich die beiden Veranstaltungen vom 24. Mai 2025 in Olten am SolEctif-Handbuch “Wie gründen und führen wir eine Solargenossenschaft” und richtet sich an Personen, welche sich gerne vertieft über den Gründungsprozess, das Tagesgeschäft, sowie die Planung und der Bau von neuen Anlagen informieren möchten > solectif.ch 15.3.25.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist US-Präsident Donald Trump zwar ein Dorn im Auge. Ungeachtet dessen hat der Solarenergiesektor in den Vereinigten Staaten mit einer neu installierten Kapazität von fast 50.000 MW (50 GW) im Jahr 2024 ein Rekordergebnis erzielt. Es ist der größte Jahreszubau, den eine Energietechnologie in den letzten zwei Jahrzehnten in den USA erzielt hat. In der regionalen Differenzierung sticht dabei der US-Bundesstaat Texas hervor, der mit einer neu installierten Kapazität von 11.600 MWdc (11,6 GWdc) zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz unter den Bundesstaaten belegt. Kalifornien verdrängte Florida knapp auf den zweiten Platz > iwr.de 15.3.25
In einem Bericht von BloombergNEF wird die Leistung der weltweit neu installierten Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr auf etwa 698 Gigawatt geschätzt. Der Zubau könnte dann auf 753 Gigawatt im Jahr 2026 und 780 Gigawatt im Jahr 2027 steigen > pv-magazine.de 14.3.25.
Mehr als 70.000 Solarmodule haben die Forscher im Kalibrierlabor „CalLab PV Modules“ seit 2012 vermessen. In den ersten Jahren lagen die Messergebnisse meist über den Angaben der Modulhersteller, doch seit 2017 erkennen die Forscher einen gegenläufigen Trend, der bislang in Abweichungen von durchschnittlich 1,3 Prozent im Jahr 2023 gipfelte > pv-magazine.de 13.3.25.
Fast die Hälfte der Ausschreibungen für erneuerbare Energien entfielen auf Wind-Solar-Hybride und Batteriespeicher Projekte. Indiens große Vision einer kohlenstofffreien Wirtschaft wurde von den Marktakteuren begrüßt. Laut einem neuen Bericht des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) und JMK Research & Analytics wurden in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei Ausschreibungen für erneuerbare Energien mehr Kapazitäten vergeben, als selbst die ehrgeizigen Ziele der Zentralregierung vorsehen > sonnenseite.com 12.3.25
Rekord: Donald Trump glaubt nicht an die Klimakrise und will die Ölförderung ausbauen. Neue Daten zeigen aber: Die Energiewende schreitet in den USA trotzdem voran. Und sie ist ein Erfolg auch fürs Klima: Trotz der gestiegenen Nachfrage sind die klimaschädlichen CO₂-Emissionen beim Strom weiter gefallen > spiegel.de 12.3.25
Der Gesamtanteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr ist in Deutschland im Jahr 2024 auf insgesamt 22,4 Prozent gestiegen. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 21,6 Prozent. Vor allem der Ökostrom entwickelt sich weiterhin dynamisch. Bei der Wärmeversorgung und im Verkehr zeigt sich dagegen ein gemischtes Bild > photon.info 10.3.25.
Die Kombination von Stromerzeugung aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasser gepaart mit smarter Speichertechnik hat einen entscheidenden Vorteil. Sie ermöglicht die kostengünstige Integration von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Energiesystem. In ganz Europa entstehen gerade große Hybridkraftwerke: Ein Projekt in Portugal soll nach der Fertigstellung eine 365 Megawatt (MW) PV-Anlage, einen Windpark mit 264 MW, einen 168 MW Batteriespeicher und einen 500 Kilowatt (kW)-Elektrolyseur für die Produktion von grünem Wasserstoff umfassen. In einem Projekt in Spanien wird Photovoltaik mit Wasserkraft kombiniert. Einer der wichtigsten Treiber des umfassenden Booms solcher hybriden Projekte sind die seit Jahren geradezu implodierenden Preise der Komponenten; in den letzten 15 Jahren sanken diese im Bereich der Photovoltaik um 85 Prozent und bei den Batteriespeichern sogar um 90 Prozent > sonnenseite.com 10.3.25
Das neue finnische Atomkraftwerk Olkiluoto 3 wurde am 1. März 2025 vom Netz genommen. Wie der Betreiber TVO mitteilte, beginnt damit der geplante jährliche Stillstand des Kraftwerksblocks Olkiluoto 3 (OL3), um umfassende Wartungsarbeiten durchzuführen > windbranche.de 9.3.25.
Nach Angaben von CPIA hat China im vergangenen Jahr den Zubau um 28,3 Prozent gesteigert. Die kumuliert installierte Gesamtleistung stieg damit auf 887 Gigawatt. Doch in diesem Jahr könnten weniger neue Anlagen hinzukommen. Chinas Photovoltaik-Unternehmen sahen sich 2024 starken Rückgängen gegenüber. Wichtige Unternehmen entlang der Lieferkette mussten im Schnitt einen Umsatzrückgang von 28,8 Prozent und einen Gewinneinbruch von 72,2 Prozent hinnehmen > pv-magazine.de 7.3.25.
Für unsere Stromversorgung ist es fatal, wenn wir auf neue AKW setzen: Der Ausbau erneuerbarer Energien wird gebremst, und es drohen finanzielle Desaster - ein Kommentar von Nils Epprecht, dem Geschäftsleiter der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) > tagesanzeiger.ch 7.3.25.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) legt den WACC, den durchschnittlichen Kapitalkostensatz für Investitionen ins Stromnetz, für das Tarifjahr 2026 auf 3,43% fest. Damit liegt der WACC tiefer als im Tarifjahr 2025 (3,98%) und wird die Stromverbraucherinnen und -verbraucher ab 2026 um rund 124 Millionen Franken entlasten. Die Netznutzungskosten sind eine wesentliche Komponente des Strompreises. Sie setzen sich zusammen aus den Kosten für die Amortisation des Netzes, den Betriebskosten und den kalkulatorischen Zinsen > admin.ch 6.3.25
Der europäische Windenergieverband Windeurope hat die Studie „Wind energy in Europe: 2024 Statistics and the outlook for 2025-2030“ veröffentlicht. Demnach hat Europa im Jahr 2024 rund 16,4 GW an neuer Windkraftleistung installiert. In der EU hat man davon 12,9 GW aufgestellt. 84 Prozent der im vergangenen Jahr in Europa neu errichteten Windkraftleistung entfielen auf Onshore-Anlagen, der Rest auf neue Offshore-Windenergieanlagen. Deutschland hat vom Windenergie-Ausbau in Europa 2024 mit Abstand den größten Anteil zu verzeichnen, vor Großbritannien und Frankreich > solarserver.de 6.3.25
Solarstrom legt weiter zu: Erstmals nutzt die Schweiz zehn Prozent der geeigneten Dachflächen. Wie viel tatsächlich nötig ist – und wo ihre Gemeinde steht, zeigt eine Grafikübersicht > srf.ch/news 6.3.25
Für den geplanten Energieverbund Enge hat der Stadtrat 37 Millionen Franken aus dem Rahmenkredit bewilligt. Im Sommer 2028 sollen erste Häuser mit Wärme aus dem Zürichsee versorgt werden > tagesanzeiger.ch 5.3.25.
Bidirektionales Laden ist ein Gamechanger für die Energiewirtschaft und die Elektromobilität. Das war die zentrale Botschaft des ersten Vehicle-to-Grid Summits Ende Januar in Berlin. Denn Vehicle-to-Grid (V2G) steigert die Attraktivität der Elektromobilität, unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien und trägt zur Stabilisierung der Stromnetze bei > powertodrive.de 5.3.25.
Sollen die Beschwerderechte gegen Energieprojekte eingeschränkt werden? Dies ist eine Frage, bei der sich National- und Ständerat beim sogenannten Beschleunigungserlass noch uneins sind. In der Frühlingssession 2025 des Bundesparlaments kommt das Geschäft darum nochmals auf die Traktandenliste. Die Session dauert vom 3. bis 21. März. Weitere Themen im Energiebereich sind der Kredit für das Forschungsförderprogramm SWEETER und neue Regeln für mehr Transparenz im Energiegrosshandel > energeiaplus.com 3.3.25.
In Belgien wurde Mitte Februar das Atomkraftwerk Doel 1 heruntergefahren und endgültig stillgelegt. Es war das erste von drei belgischen Atomkraftwerken, das im Laufe des Jahres 2025 abgeschaltet wird. In den letzten fünf Jahren summiert sich die Zahl der AKW-Stilllegungen in Westeuropa bereits auf 17 Kernkraftwerke. Nach dem belgischen Atomausstiegsgesetz wurden von den einst sieben Atomkraftwerken die beiden AKW Doel 3 und Tihange 2 im Jahr 2023 stillgelegt. Im Laufe des Jahres 2025 werden nun drei weitere Kernkraftwerke (Doel 1, Doel 2 sowie Tihange 1) die Stromproduktion endgültig beenden > iwr.de 1.3.25.
China baut so viel Sonnen- und Windenergie zu wie kein anderes Land. Im Jahr 2023 stellte die Volksrepublik laut der nationalen Energiebehörde 356 Gigawatt an Solarzellen und Windrädern auf, 4,5 Mal so viel wie in der gesamten Europäischen Union. Doch vor allem neue Kohleprojekte gefährden laut einem aktuellen Bericht über Chinas Klimaziele. Die Volksrepublik habe im Jahr 2024 mit dem Bau von Kohlekraftwerken mit einer Leistung von rund 94,5 Gigawatt begonnen – ein neuer Höchstwert seit 2015 > spiegel.de 1.3.25
Pyrolysetechnik - Die klimapositive Heizung belastet das Klima nicht mit schädlichen Emissionen, sondern entzieht der Atmosphäre CO₂. Ein erstes Modell wird in einem Haus in Biel getestet. Beim Prozess der Pyrolyse wird Holz bei hoher Hitze zersetzt (400 bis 800 Grad). Sauerstoff kommt nicht hinzu: Das Holz verbrennt also nicht, sondern zerfällt in seine Grundstoffe. Dabei entsteht neben Pflanzenkohle ein Produktgas. Dieses Produktgas kann anschliessend in Strom und Wärme umgewandelt werden > srf.ch/news 1.3.25
Die Kernkraft zur Energieerzeugung zu nutzen, ist wirtschaftlich nicht mehr lukrativ. Dass sie dennoch in einigen Ländern weiter gefördert wird, hat politische Gründe. Wenn neue Reaktoren gebaut werden, sind starke militärische Motive im Spiel. Gegen preisgünstigen Wind- und Solarstrom kann die Kernenergie wirtschaftlich nicht mehr bestehen. Zuletzt hatte sogar der französische Rechnungshof die fehlende Wirtschaftlichkeit der EDF-Kernkraftprojekte kritisiert > sonnenseite.com 28.2.25.
Der am Freitag zu Ende gehende Winter bot meteorologisch wenig Spektakel. Ausser in einem Bereich, den sich niemand wünscht. In Luzern dürfte ein neuer Allzeit-Nebelrekord aufgestellt werden. Hochdrucklagen trugen zur ungewöhnlichen Nebelhäufigkeit bei. Auswirkungen auf die Solarstrom-Produktion sind noch nicht bekannt, dürften aber gering sein - weil die Sonne in der Höhe eben doch schien > tagesanzeiger.ch 28.2.25
Der Ausbau erneuerbarer Energien wächst rasant. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) wird der erneuerbare Zubau ab 2030 fast 940 GW jährlich betragen. Die Solarenergie dominiert dabei: 80 % der erneuerbaren Kapazität bis 2030 entfällt auf Photovoltaik (PV). PV wird nicht mehr nur als isolierte Stromerzeugungsquelle betrachtet, sondern kommt zusammen mit Technologien und Anwendungen aus anderen energiewirtschaftlichen Bereichen zum Einsatz. Die Lösungen für ein zukunftsweisendes Energiesystem können Sie auf der Intersolar Europe 2025 anfangs Mai in München kennenlernen > solarserver.de 27.2.25
Der Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen ist beendet und die Preise steigen erstmals seit zwei Jahren wieder durchgängig bei allen Arten von Solarmodulen. Die Preise für Photovoltaik-Module sind im Februar 2025 denn auch weiter angestiegen. Die Trendwende hat nun alle Technologien erfasst, nur bei den High-Efficiency-PV-Modulen ist der Preisanstieg noch minimal. Das geht aus dem Photovoltaik-Modulpreisindex hervor, den der Solarserver in Zusammenarbeit mit der Handelsplattform pvXchange präsentiert > solarserver.de 25.2.25
Wasserstoff gilt als vielversprechender und sauberer Energieträger der Zukunft. Doch seine Herstellung ist teuer. Natürlicher Wasserstoff könnte in grossen Mengen in Gebirgen wie den Alpen vorkommen, auch in der Schweiz. Das zeigt eine neue Studie. Mit plattentektonischen Berechnungen will man die gezielte Suche nach dem umweltfreundlichen Energieträger vorantreiben. Bisherige Funde von natürlichem Wasserstoff basieren auf Zufall > srf.ch/wissen 25.2.25
Auch drei Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ist keine Trendwende in Sicht. Das gilt in Deutschland aber trotz der Abschaltung der letzten AKW ausgerechnet am wenigsten für die Strompreise, die wieder auf einem Niveau liegen, das nur 17 Prozent höher als 2021 ist > pressetext.com 24.2.25
Wer Strom aus seiner Photovoltaik-Anlage ins Netz einspeist, verkauft diesen Solarstrom meistens an seinen Verteilnetzbetreiber. In der Schweiz gibt es rund 600 Verteilnetzbetreiber mit teils sehr unterschiedlichen Konditionen für die Einspeisung von Solarstrom. Ab dem 1. Januar 2026 wird sich dies ändern. Dann treten dafür neue gesetzliche Regelungen in Kraft, die der Bundesrat am 19.Februar 2025 im Detail beschlossen hat. Energeiaplus erklärt, worum es geht > energeiaplus.com 24.2.25
Ein internationales Forschungsteam vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung sieht über plattentektonischen Simulationen natürliche Wasserstoffvorkommen in Gebirgszügen. Natürlicher Wasserstoff (H2) kann beispielsweise durch bakterielle Umwandlung von organischem Material entstehen. Auch eine Umwandlung von Wasser infolge des Zerfalls radioaktiver Elemente in der kontinentalen Erdkruste ist möglich. Der vielversprechendste Mechanismus für die natürliche Wasserstofferzeugung in großem Maßstab ist ein geologischer Prozess, bei dem Mantelgestein mit Wasser reagiert > solarserver.de 21.2.25
Seit dem Atomunfall im japanischen Fukushima im Jahr 2011 sind in Europa bis Ende 2024 insgesamt 37 Atomkraftwerke (AKW) dauerhaft vom Netz genommen worden. Dieser Trend der Stilllegungen von Kernkraftwerken setzt sich bis 2030 weiter fort und wird durch Neubauten nicht einmal annähernd ausgeglichen > iwrpressedienst.de 21.2.25
Der österreichische Hersteller Sunbooster GmbH hat bifaziale Solarstreifen entwickelt, die sich in bestehende Gartenzäune einfädeln lassen. Die Weltneuheit wird erstmals im Mai auf der Fachmesse Intersolar Europe in München gezeigt. Die bifazialen, flexiblen Solarmodule lassen sich direkt in bestehende Doppelstabmattenzäune einfädeln. Sie ersetzen herkömmliche Sichtschutzbänder und erzeugen auf den vertikalen Flächen von Gartenzäunen Sonnenenergie > solarserver.de 20.2.25
Eine Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat jüngst die Auswirkungen der Erneuerbaren Energien auf den Strompreis in Deutschland betrachtet. FÖS kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Windenergie an Land den Börsenstrompreis im Jahr 2024 im Jahresdurchschnitt um 3,9 Cent je Kilowattstunde gesenkt hat: Statt ca. 11,8 Cent kostete eine Kilowattstunde ca. 7,9 ct/kWh. Photovoltaik trägt ebenfalls erheblich zur Senkung des Börsenstrompreises bei. Der Thinktank Ember hat zudem diese Woche berichtet, dass Deutschland ohne den Ausbau der Wind- und Solarenergie in den letzten fünf Jahren zusätzlich 12,5 Milliarden Euro für den Import fossiler Brennstoffe ausgegeben hätte > sonnenseite.com 20.2.25.
Der Stromverbrauch wird in den kommenden Jahren voraussichtlich drastisch ansteigen, unter anderem durch die Entwicklung von KI und den Übergang zu elektrischem Transport. Damit der Wandel nicht den Klimawandel vorantreibt, müssen verschiedene nachhaltige Energiequellen zusammenwirken. In einer in Nature veröffentlichten Studie haben Forscher der Universität Linköping nun eine Methode entwickelt, um alle Teile einer Solarzelle wiederholt ohne umweltschädliche Lösungsmittel zu recyceln. Die recycelte Solarzelle hat die gleiche Effizienz wie die ursprüngliche. Die Solarzelle besteht aus Perowskit und das Hauptlösungsmittel ist Wasser > sonnenseite.com 18.2.25.
Einige Schlagzeilen der letzten Wochen zur Energiewende in Deutschland: „Jetzt gibt es auch nachts Strom aus Sonne und Wind“, „Photovoltaik mit Batteriespeicher jetzt günstiger als konventionelle Kraftwerke“, „Die Nachbarn als Stromlieferanten“, „Sommer Sonne Stromsparen: Balkonkraftwerk für 700 Euro“. Nicht nur die erneuerbaren Energien sind unschlagbar preiswert, sondern bald auch die Speicher für die Erneuerbaren. So gelingt die Energiewende in Deutschland, in Europa und in der Welt - so der Energiepublizist Franz Alt > sonnenseite.com 16.2.25
Die Ivanpah-Solaranlage galt als grosse Energiehoffnung für die Zukunft, die US-Regierung unterstützte das Projekt mit viel Geld. Doch nun macht die riesige Solaranlage wieder dicht. Die Gründe > watson.ch 16.2.25
Intelligentes Laden kann sich lohnen. Eine vierköpfige Familie mit PV-Anlage, Speicher und Elektrofahrzeug kann so im Jahr bis zu 370 Euro sparen, wenn es ein intelligentes Energiemanagementsystem einsetzt. Das hat der deutsche Energiekonzern Eon berechnet > solarserver.de 15.2.25
Der Schweizer Cloud-Anbieter Infomaniak hat vor kurzem sein neues Datacenter eingeweiht, in dem 100% des verbrauchten Stroms wiederverwertet werden. Die Anlage befindet sich in einem Genfer Wohngebiet im Untergeschoss der partizipativen umweltbewussten Genossenschaft La Bistoquette. Sie hat keinerlei Auswirkungen auf das Stadtbild und verwertet 100% der verbrauchten lokalen erneuerbaren Energie > sonnenseite.com 15.2.25
China wird sein System mit Einspeisetarifen bis Juni 2025 durch ein vollständig marktorientiertes Preismodell für erneuerbare Energien ersetzen. Die Förderung neuer Windkraft- und Photovoltaik-Projekte wird auf wettbewerbsorientierte Ausschreibungen und Markttransaktionen umgestellt. Die Reform zielt darauf ab, den Wettbewerb zu stärken, führt aber zu Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Renditen für Investoren > pv-magazine.de 14.2.25
China treibt die Solar- und Windkraft vehement voran. Doch die Nation hat 2024 auch in bemerkenswert viele Kohleprojekte investiert, wie ein aktueller Bericht zeigt. Das lasse an der Energiewende zweifeln > spiegel.de 14.2.25
2024 wurden zum fünfzehnten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Die Förderentscheide für die letzten Projekte fielen Anfang Dezember 2024. Die Schlussbilanz zeigt, dass dank der Unterstützung durch die Wettbewerblichen Ausschreibungen viele Massnahmen umgesetzt werden > admin.ch 13.2.25
Während China weiter auf Kohle setzt, die USA wieder verstärkt Öl fördern wollen, geht das südamerikanische Uruguay den Weg der erneuerbaren Energien konsequent weiter. Mit Erfolg. Lange Zeit waren sie auf den Import fossiler Brennstoffe angewiesen. Dank natürlicher Energiequellen wie Wasser, Wind, Sonne oder Biomasse gelang Uruguay jetzt die Energiewende > zdf.de 13.2.25.
Die deutsche Bundesnetzagentur hat die Zuschläge für die Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen und für Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, zum Gebotstermin 1. Dezember 2024 bekannt gegeben. Bei einer Ausschreibungsmenge von 2.148 Megawatt (MW) wurden in der aktuellen Runde 524 Gebote mit einer Gebotsmenge von 4.708 MW abgegeben. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote liegen zwischen 3,88 und 4,95 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) > www.photon.info 11.2.25
Der indische Solarenergiesektor hat in den letzten zehn Jahren einen extremen Kapazitätszuwachs von 3450 Prozent erlebt, angefangen von 2.820 MW (2,82 GW) im Jahr 2014 auf nunmehr 100.000 MW (100 GW) installierter Solarstromkapazität. Mit Erreichen der 100 Gigawatt-Marke hat das südasiatische Land nun einen wichtigen Meilenstein erreicht und liegt damit gleichauf mit Deutschland > iwr.de 9.2.25
Der Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen in den vergangenen Monaten hat der Solarbranche zugesetzt und zu zahlreichen Insolvenzen geführt. Nun zieht auch Sharp die Konsequenz und beendet den Verkauf von Photovoltaik-Modulen in Europa. Im vergangenen Jahr Zuletzt hatte Sharp noch mehrere neue Photovoltaik-Module auf den Markt gebracht > solarserver.de 7.2.25.
Während viele Staaten die Energiewende anstreben und erneuerbare Energien fördern, steigt der weltweite Verbrauch von fossilen Brennstoffen ungehindert weiter. 2024 stiegen der Verbrauch und die dadurch verursachten CO₂-Emissionen auf ein neues Rekordhoch. Rohstoffexperte Norbert Rücker weiss mehr über die Gründe und die gegeteiligen Aussichten > srf.ch/news 31.1.25
2024 wurden in Deutschland fast 600.000 neue stationäre Batteriespeicher installiert – der Branchenverband begrüßt die jüngste Gesetzesreform zum flexibleren Einsatz von Speichern und rechnet mit der Errichtung von nun auch zahlreichen Großspeichern der Megawattklasse in den kommenden Jahren > solarwirtschaft.de 31.1.25
In das deutsche Zwischenlager Gorleben kommt kein zusätzlicher Atommüll. Landräte aus Bayern wollten nuklearen Abfall aus dem Süden in den Norden verlagern. In Deutschland lagert der hoch radioaktive Atommüll in 16 Zwischenlagern. Diese Lager wurden für 40 Jahre genehmigt. Die Genehmigung für das Zwischenlager Gorleben läuft bereits im Jahr 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da frühestens Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort für hoch radioaktive Abfälle benannt werden soll > taz.de 31.1.25
Module der oberen Leistungsklassen haben im europäischen Markt die Talsohle offenbar erreicht. Die Preise für leistungsstarke Module stagnieren, untere Leistungsklassen zeigen leicht nach oben. Ob das schon ein Trend ist, bleibt abzuwarten. Einige Produkte scheinen bereits wieder knapp zu werden > photovoltaik.eu 30.1.25.
Der US-Autohersteller Ford geht mit zwei Modellen den Schritt Richtung bidirektionales Laden. Dafür benötigen Kunden Photovoltaik, Speicher und Technologie von E3/DC. Wer eins der neuen batterieelektrischen Modelle von Ford nutzt, eine Photovoltaik-Anlage betreibt und ein Hauskraftwerk von E3/DC installieren lässt, kann sein Fahrzeug künftig auch als Speichererweiterung fürs Haus einsetzen. Sowohl der Ford Explorer als auch der neue Capri sind zumindest in Deutschland für bidirektionales DC-Laden freigegeben > solarserver.de 29.1.25.
Grüner Wasserstoff soll Deutschland ermöglichen, das Klima zu schützen und seine Industrie zu erhalten. Doch immer mehr Produzenten ziehen sich zurück. Scheitert der erhoffte Umbau der Wirtschaft? "Von allen Bereichen, wo Wasserstoff nicht zwingend nötig ist, sollte man Abstand nehmen", sagt der Forscher Wietschel. Zwingend nötig ist er nur dort, wo es keine klimafreundliche Alternative zu Wasserstoff gibt: in der Schwerindustrie, bei der Produktion von Zement, Stahl und chemischen Grundstoffen > zeit.de 28.1.25
Seit dem 1. Januar können private Besitzer von Solaranlagen ihren überschüssigen Strom in der Nachbarschaft verkaufen. Die neue Option, den selbst produzierten Strom auch selbst weiterzuverkaufen, ist eine Folge des Stromversorgungsgesetzes, zu dem die Bevölkerung am 9. Juni 2024 klar Ja sagte. Und diese kleine Marktöffnung für Private ist erst der Anfang. Ab nächstem Jahr sind sogenannte LEGs möglich – lokale Elektrizitätsgemeinschaften. Dann können private Stromproduzenten ihren überschüssigen Strom nicht nur in der Nachbarschaft, sondern im ganzen Dorf verkaufen > srf.ch 27.1.25
Der neueste Bericht von Wood Mackenzie prognostiziert, dass in diesem Jahr weltweit 493 Gigawatt (DC)-Leistung an Photovoltaik zugebaut wird, verglichen mit 495 Gigawatt im Jahr 2024. Es wird erwartet, dass die Preise für Solarmodule in diesem Jahr steigen werden, da die Hersteller bestrebt sind, die Gewinnverluste der letzten beiden Jahre auszugleichen > pv-magazine.de 26.1.25
Schottlands Energieministerin verheißt Deutschland bis 2030 große Mengen an grünem Wasserstoff aus Windkraft - per Schiff, Lkw und Pipeline . An dem Projekt HyLion sind auch deutsche Unternehmen wie Siemens Energy beteiligt > spiegel.de 25.1.25.
Wind- und Solarstrom werden wegen Netzüberlastung oder negativen Strompreisen immer häufiger gedrosselt. Eigentlich naheliegend, den Strom dann vor Ort in Wärmenetzen zu speichern und zu nutzen – Stichwort: Power to Heat (PtH). Und in Verbindung mit Großwärmepumpen ist diese Art der lokalen Sektorenkopplung zudem auch sehr effizient. Aus bislang nur wenigen Beispielen könnte ein Trend werden > solarserver.de 25.1.25.
Ende letzten Jahres waren in China Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt fast 887 Gigawatt Leistung installiert. Damit wuchs die Photovoltaik-Leistung in China im vergangenen Jahr um 45,5 Prozent. Die Neuinstallationen übertreffen die Prognosen – und bedeuten einen neuen Rekord > pv-magazine.de 24.1.25
In den 27 Staaten der EU kommt immer mehr Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Der Anteil an fossiler Energie sinkt damit stärker, als viele beim Start des Green Deals der Kommission gedacht hätten > spiegel.de 23.1.25.
Algerien, Deutschland, Italien, Österreich und Tunesien haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung einer Wasserstoffpipeline bis nach Nordafrika unterzeichnet. An einer Konferenz nahmen Minister, Delegationen und Vertreter der Industrie der Länder teil. Zudem waren die Schweiz und die Europäische Kommission als Beobachter vertreten. Es geht darum, solaren Wasserstoff künftig nach Europa zu importieren > solarserver.de 21.1.25.
Maschinelles Lernen kann die Fertigung leistungsstarker Peroswkit-Photovoltaik verbessern. Das schreibt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). So wiesen Solarzellen aus Perowskit-Halbleiterschichten bereits heute sehr hohe Wirkungsgrade auf. Gleichzeitig ließen sie sich kostengünstig hergestellen und die Technologie dünn und flexibel gestalten. „Die Perowskit-Photovoltaik steht an der Schwelle zur Kommerzialisierung. Allerdings bleiben Herausforderungen bei der Langzeitstabilität sowie bei der Hochskalierung auf große Flächen“ > solarserver.de 21.1.25.
Anleihengläubiger des Schweizer Solarkonzerns Meyer Burger haben die Frist zur Rückzahlung einer Zwischenfinanzierung verlängert. Außerdem wurde ein Prozess zur Suche eines Käufers für das Unternehmen gestartet > solarserver.de 21.1.25.
Das Projekt ist Teil der Initiative „Solar Express“, die darauf abzielt, die heimische Energieproduktion im Winter zu steigern. Das Photovoltaik-Kraftwerk entsteht nahe des Ski- und Wintersportgebiets oberhalb des Dorfes Klosters. Die Arbeiten an dem alpinen Photovoltaik-Projekt „Madrisa Solar“ mit zwölf Megawatt Leistung, das auf 2.000 Metern Höhe in der Nähe eines Ski- und Wintersportgebiets entstehen wird, haben begonnen. Die nach Süden ausgerichtete Photovoltaik-Anlage soll nach Abschluss der letzten Projektphase, die für Ende 2027 geplant ist, jährlich 17 Gigawattstunden produzieren > pv-magazine.de 20.1.25
Nur wenige Wochen nachdem das neue französische Atomkraftwerk Flamanville mit einer Bruttoleistung von 1.750 MW nach 17 Jahren Bauzeit ans Netz gegangen ist, rechnet der französische Rechnungshof mit dem AKW-Projekt ab. Wie die Tageszeitung Le Monde berichtet, spricht der Rechnungshof rund viereinhalb Jahre nach einem früheren Bericht über den "EPR-Sektor" von "anhaltenden Risiken" und schätzt die Gesamtkosten jetzt auf 23,7 Milliarden Euro (2020: 19,1 Mrd. Euro). Die ursprünglichen Planungen für den EPR-Reaktor sahen eine Bauzeit von nur fünf Jahren und Kosten zwischen 3,2 und 3,3 Milliarden Euro vor. Das ist auch das Kostenniveau, das für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C je Block derzeit veranschlagt wird > iwr.de 20.1.25
„Sorry, Pessimisten, das Energie-Problem ist gelöst.“ Ulrich Fichtner, SPIEGEL-Kollege, hat mit dieser Beschreibung der Energie-Krise beinahe recht (Ulrich Fichtner: Geboren für die großen Chancen, Spiegel-Buch-Verlag 2023). Denn richtig: Das Problem ist lösbar, aber gelöst ist es noch lange nicht. Die Energiefrage ist die Überlebensfrage des 21. Jahrhunderts. Wir wissen zwar, was wir tun, aber wir tun noch nicht wirklich und genügend, was wir wissen. Die neue Solar-Dynamik geht so: billiger, besser, schneller. Wir können den Klimakrieg noch gewinnen > sonnenseite.com 19.1.25
Dynamische Tarife sind ein entscheidender Hebel, um Flexibilität im Stromnetz zu schaffen, Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv in die Energiewende einzubinden und diese langfristig voranzutreiben. Doch viele Energieversorgungsunternehmen ignorieren ihr Potenzial bewusst und verstecken sich lieber hinter Ausreden. Von Liliane Ableitner, Co-Founder und CEO von ExnatonExnaton, CEO Liliane Ableitner > pv-magazine.de 18.1.25
Die Strompreise im deutschen Großhandel sind im Jahr 2024 auf durchschnittlich 7,95 Cent/kWh gefallen – ein Rückgang von 16,8 % im Vergleich zu 2023 (9,55 Cent/kWh). Dies stellt den zweiten Preisrückgang in Folge dar. Trotz des vollständigen Atomausstiegs liegt der Strompreis 2024 sogar unter dem Niveau von 2021 (9,66 Cent/kWh), als in Deutschland noch sechs Atomkraftwerke in Betrieb waren > iwrpressedienst.de 17.1.25
Elektroautos können viel mehr, als „nur“ leise und ohne Abgase zu fahren. Mit bidirektionaler Ladetechnologie können sie Strom speichern und ins Netz zurückspeisen. Die jüngste Studie von Transport & Environment (T&E) zeigt, dass dies Europas Energieversorgern und Autofahrenden Einsparungen in Milliardenhöhe ermöglichen könnte. Diese resultieren vor allem aus einer effizienteren Nutzung der Erzeugungskapazitäten, der Reduzierung von Abregelungen und einem geringeren Kraftstoffverbrauch. Das könnte für bidirektionales Laden (BiDi) in europäischen Märkten einen technologischen und wirtschaftlichen Durchbruch bedeuten > pv-magazine.de 16.1.25
Das Stuttgarter Startup Metergrid hat den Startschuss für das nach eigenen Angaben größte Mieterstromprojekt in Deutschland gegeben. Dabei werde eine PV-Anlage mit einer Spitzenleistung von 4,7 Megawatt (MWp) bis zu 3.000 Wohneinheiten in Berlin versorgen. Zugleich soll für den Mieterstrom das neue virtuelle Summenzählermodell (vSZ) zum Einsatz kommen. Derzeit gebe es kein anderes Projekt, das eine vergleichbare Anzahl an Wohneinheiten im virtuellen Stromzählermodell umsetzen will > solarserver.de 15.1.25.
Forschende der ETH Zürich und der ZHAW Winterthur simulieren in einer neuen Studie, wie das zukünftige Schweizer Stromsystem aufgestellt sein könnte, um einen drastischen Einbruch der Gas- und Stromimporte zu verkraften. Damit wollen sie einen Beitrag zur Diskussion um die Versorgungssicherheit der Schweiz leisten. «Welche Technologien ökonomisch sinnvoll sind, hängt davon ab, wie stark und häufig die Importmöglichkeiten einbrechen», erklärt Ali Darudi, Energieforscher an der ZHAW Winterthur und einer der Studienautoren. Das Modell der Forschenden könnte dazu beitragen, die Diskussion um die Versorgungssicherheit in der Schweiz sachlich zu führen. Die Modellrechnungen zeigen, dass das System eine einjährige Reduktion der Importkapazität um bis zu 70 Prozent ohne zusätzliche Massnahmen verkraften könnte. Möglich wäre dies vor allem durch die Reserven der Wasserkraft > pv-magazine.de 15.1.25
Am 23. Dezember 2024 hat Shimane-2 nach einem Betriebsstillstand von 13 Jahren die Stromerzeugung wieder aufgenommen. Die im Westen Japans gelegene Siedewasserreaktoreinheit Shimane-2 blieb zunächst nach dem Erdbeben, das den Osten Japans im März 2011 erschütterte, weiter in Betrieb. Sie wurde jedoch im Januar 2012 abgeschaltet, um überprüft zu werden. Von den 33 betriebsfähigen Kernreaktoren in Japan nahmen inzwischen 14 die Stromerzeugung wieder auf, nachdem sie die Sicherheitsstandards nach dem Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi erfüllt hatten > sonnenseite.com 15.1.25
Der grüne Baudirektor will im Kanton Zürich Windräder auch gegen den Willen der Standortgemeinden ermöglichen – und pulverisiert so ein Versprechen von Albert Rösti. Mit erhellenden Leserbriefzuchriften > tagesanzeiger.ch 14.1.25
Mit einer Peak-Leistung von 164 Megawatt hat im österreichischen Burgenland die bislang größte Agri-PV-Anlage Mitteleuropas den Betrieb aufgenommen. Geplant und gebaut wurde das Projekt vom Energieversorger Burgenland Energie. Montiert wurde die Anlage auf dem einachsigen Schletter Tracking System 2V. „Das Projekt ist nicht nur aufgrund seiner Größe ein Meilenstein für Agri-Photovoltaik in Europa", betonte Schletter-CEO Florian Roos. „Es zeigt vor allen Dingen auch auf beispielhafte Weise, wie sich ökologische Landwirtschaft, Biodiversität und Stromerzeugung miteinander verbinden lassen" > schletter-group.com 13.1.25
Die Sun-to-Liquid-Technologie des Schweizer Unternehmens Synhelion nutzt Hochtemperatur-Solarwärme um CO2, Biomethan und Wasser in Synthesegas und anschließend in synthetische Kraftstoffe umzuwandeln. Nun hat das Unternehmen einen Abnahmevertrag für Solar-Benzin mit der Amag Gruppe vereinbart > solarserver.de 13.1.25
Der Schweizer Solarmarkt erlebte in den letzten Jahren ein beispielloses Wachstum. Auch wenn sich dieses in nächster Zukunft verlangsamen dürfte, so ist die Photovoltaik (PV) doch auf bestem Weg, neben der Wasserkraft die zweite tragende Säule der Schweizer Stromversorgung zu werden. Um die künftige Entwicklung realistisch abschätzen zu können, hat Swissolar erstmals den Solarmonitor Schweiz erstellt. Dieser Bericht liefert fundierte Fakten zur Diskussion über die energetische Zukunft der Schweiz. Darin enthalten sind Prognosen bis ins Jahr 2035, wobei Swissolar bis dann von einem jährlichen Solarstromertrag von über 28 Terawattstunden (TWh) ausgeht > sonnenseite.com 12.1.25
In Dunkelflauten steigen die Börsenstrompreise drastisch an. Schuld daran sind laut gängiger Meinung die erneuerbaren Energien. Hans-Josef Fell, ehemaliger Bundestagabgeordneter von Bündnis90/Die Grünen, sieht das differenzierter und will über Mythen und Fehlinformationen aufklären > solarserver.de 11.1.25
Mit dem Baustart des Batteriespeichers Arneburg hat die französische Neoen ihre Expansion auf den deutschen Markt begonnen. Diese Anlage wird voraussichtlich ab 2026 voll einsatzbereit sein. Zum Portfolio zählen bereits einige der weltweit größten Batterien, wie die Western Downs Battery (270 MW / 540 MWh) oder die Collie Battery (560 MW / 2.240 MWh) in Australien. Auch in Europa ist Neoen mit bedeutenden Projekten vertreten, darunter die Isbillen Power Reserve (93,9 MW / 93,9 MWh) in Schweden sowie die Yllikkälä Power Reserve One und Two in Finnland (zusammen 86,4 MW / 142,9 MWh), die größten in den skandinavischen Ländern > solarserver.de 11.1.25.
Der Berliner Energieanbieter hat ein virtuelles Kraftwerk gestartet, das die Batterien von Elektroautos vernetzt. Kunden und Kundinnen können von den Erlösen des Stromhandels profitieren. Geplant ist, das Angebot auf Photovoltaik-Heimspeicher und Wärmepumpen auszuweiten > pv-magazine.de 10.1.25
Der Ausbau der Windenergie in Deutschland kann 2024 nicht an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 701 Windturbinen (2023: 782 Anlagen) mit einer Leistung von 3.920 MW (2023: 3.843 MW) neu in Betrieb gegangen. Auf die Windenergie an Land entfallen in Deutschland im Jahr 2024 insgesamt 628 neu gebaute und in Betrieb genommene Windkraftanlagen (2023: 755 Anlagen) mit einer Leistung von 3.178 MW (2023: 3.585 MW). Im Marktsegment Offshore Windenergie sind 73 Windturbinen (2023: 27 Anlagen) mit einer Leistung von 742 MW (2023: 257 MW) ans Netz gegangen > iwrpressedienst.de 10.1.25.
Das vergangene Jahr brachte einen neuen Rekord beim Photovoltaik-Ausbau in Deutschland. Eine Million neue Solarstromanlagen gingen 2024 ans Netz. Über die Folgen fürs Stromsystem wird kontrovers diskutiert. Der Photovoltaik-Boom in Deutschland ist ungebrochen. Im Jahr 2024 gab es sogar einen neuen Rekord beim Zubau der Solarstrom-Anlagen. Alle Anlagen zusammen lieferten 2024 laut BSW rund 14 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms, 2023 waren es zwölf Prozent gewesen. Als Fazit gilt: „Die Energiewende ist bei den Menschen angekommen“ > sonnenseite.com 9.1.25
Belgische Forscher:innen haben die langfristige Stabilität von Perowskit-Photovoltaik-Modulen unter realen Bedingungen im Freien nachgewiesen. Sie haben die Witterungsbeständigkeit von Mini-Solarmodulen über einen Zeitraum von zwei Jahren auf Zypern umfassend getestet > solarserver.de 8.1.25.
Indien und die USA gehen in Bezug auf eine Förderung der Photovoltaik-Produktion andere Wege als Europa. Grafiken zeigen, wie weit sie bereits gekommen sind. Was in Europa in 2025 diesbezüglich geschehen wird, hängt nicht zuletzt von Entscheidungen im Frühjahr ab > pv-magazine.de 7.1.25
In Dänemark ist die weltweit größte Wärmepumpe in Betrieb gegangen, die Meerwasser nutzt. Der Betreiber will 100.000 Menschen ohne fossile Brennstoffe mit Wärme versorgen - ist die Anlage ein Vorbild? > tagesschau.de 7.1.25
Der scheidende US-Präsident ergreift einen wichtigen Schritt zum Schutz der US-Gewässer – und durchkreuzt damit die Pläne seines Amtsnachfolgers. Das Trump-Team ist empört > tagesanzeiger.ch 6.1.25
Die Zeiten, in denen der Strom in Deutschland mehr als 10 Cent pro Kilowattstunde kostete, haben sich gegenüber 2023 deutlich reduziert. An 457 Stunden lag der Strompreis unter null, wie aus den Zahlen der Informationsplattform SMARD hervorgeht > pv-Magazine.de 6.1.25
Mit dem Förderprogramm Energie unterstützt der Kanton Zürich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer dabei, ihr Gebäude fit zu machen hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz. In diesem Jahr stehen insgesamt 61 Millionen Franken an Fördergeldern zur Verfügung. Für einen gezielten Einsatz der Mittel hat die Baudirektion das Förderprogramm auf Anfang 2025 punktuell angepasst > zh.ch 6.1.25
Der Photovoltaik-Boom in Deutschland setzt sich auch 2024 ungebremst fort: Wie bereits im Vorjahr wurde die Marke von einer Million neu in Betrieb genommenen Solaranlagen überschritten. Mit einer Solarleistung von über 16.000 MW im Jahr 2024 (2023: 15.500 MW) erreicht Deutschland damit ein Jahres-Allzeithoch > iwrpressedienst.de 4.1.25
Kohlestrom auf Rekordtief, Boom bei Photovoltaik: Der Ausbau der Erneuerbaren hat 2024 Fahrt aufgenommen. Im Gegenzug verstromte Deutschland so wenig Kohle wie seit den Fünfzigerjahren nicht mehr. Dazu haben auch Stromimporte aus dem Ausland beigetragen. Das Ganze in anderen Worten: Die Stromerzeugung in Deutschland hat im abgelaufenen Jahr so wenige Treibhausgasemissionen verursacht wie noch nie in der jüngeren Geschichte > spiegel.de 3.1.25.
Was braucht es, damit sich möglichst viele Haushalte neben einer Solaranlage auch einen eigenen Stromspeicher in Form einer Batterie, eine Wärmepumpe und ein Elektroauto anschaffen? Dieser Frage sind Forschende der Universitäten Basel und Université de Genéve nachgegangen > sonnenseite.com 2.1.25
In Deutschland wollen die Unionsparteien CDU / CSU das Wiederhochfahren abgeschalteter Atomkraftwerke prüfen. Der Vorstandschef des riesigen Energieversorgers RWE widerspricht – wegen der Milliardenkosten und wirtschaftlichen Risiken > spiegel.de 31.12.24.
Das neue französische AKW in Flamanville produziert nun Strom, zwölf Jahre verspätet und viermal so teuer wie geplant. Präsident Macron spricht von Klimaschutz, Greenpeace von Sabotage der Energiewende. Am Ende gab es noch mal einen Tag Verspätung. Der neue französische Atomreaktor in Flamanville am Ärmelkanal ist am Samstag in Betrieb genommen worden, nachdem der staatliche Betreiberkonzern EDF das für den Freitag angekündigt hatte > sonnenseite.com 30.12.24.
Einem neuen IEA-Report zufolge wird der starke Einsatz erneuerbarer Energien das Wachstum des Kohleverbrauchs selbst bei steigender Stromnachfrage bremsen, wobei China – der weltweit größte Kohleverbraucher – weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird > sonnenseite.com 29.12.24.
Während in Deutschland die Strompreise für Neuabschlüsse stetig sinken, steigen die Strompreise für die Verbraucher in Frankreich rasant auf immer neue Rekordniveaus. Auch der französische Atomstrom wird in Zukunft deutlich teurer werden. In Frankreich liegt der reine Arbeitspreis im regulierten blauen Tarif von EDF seit dem Februar 2024 bei 25,16 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dazu kommt noch – anders als in Deutschland - eine von der Anschlussleistung abhängige, jährliche Grundgebühr > iwr.de 28.12.24.
Der geplante chinesische Staudamm am Fluss Yarlung Tsangpo könnte jährlich 300 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Doch der nun genehmigte Bau steht in der Kritik. Die Kosten für den Bau des Staudamms werden den Drei-Schluchten-Staudamm voraussichtlich ebenfalls in den Schatten stellen, der 254,2 Milliarden Yuan (33,43 Milliarden Euro) kostete. Darin enthalten waren auch die Kosten für die Umsiedlung von 1,4 Millionen Menschen. Indien und Bangladesch haben bereits Bedenken gegen den Damm geäußert, da das Projekt nicht nur die Flora und Fauna, sondern auch die Strömung und den Verlauf des Flusses flussabwärts verändern könnte > spiegel.de 27.12.24.
Am 14. Dezember wurde die zweite Phase des Photovoltaik-Kraftwerks Huadian Tibet Caipeng, des höchsten Photovoltaikprojekts der Welt, offiziell in Betrieb genommen. Im Vergleich zur ersten Phase des Projekts, die sich auf einer Höhe von 5.100 Metern befand, erreicht die neu in Betrieb genommene zweite Phase eine maximale Höhe von 5.228 Metern und stellt damit erneut einen Höhenrekord für Photovoltaik-Kraftwerke in China auf. Die zweite Phase des Zai-Peng-Solarkraftwerks befindet sich im Bezirk Naidong der Stadt Shannan in Tibet und hat eine installierte Leistung von 100.000 Kilowatt > sonnenseite.com 27.12.24.
Forscher des zur Pariser PLS Universität gehörenden Zentrums für Materialumformung (Cemef) optimieren die Ausbeute von Solarmodulen selbst bei stürmischen Windverhältnissen. Die Module tanzen gewissermaßen mit dem Wind und nehmen stets eine Position ein, die die geringste Angriffsfläche bietet. Da Böen die Module an unterschiedlichen Stellen eines Solarkraftwerks unter verschiedenen Winkeln attackieren können, wäre ein Formationstanz wenig hilfreich, so die Experten > sonnenseite.com 26.12.24.
Die Europäische Kommission hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob die von Polen geplante staatliche Förderung für das erste AKW des Landes in Lubiatowo-Kopalino mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht > nuklearforum.ch 25.12.24.
Zwischen Fortschritt und Herausforderungen: Die Digitalisierung durchdringt alle Aspekte der Wirtschaft – und macht auch vor der Solarbranche nicht Halt. Noch 2023 wuchs der europäische Solarmarkt um beeindruckende 53% und erreichte ein Rekordvolumen von 62,8 GW neuer Solarleistung. Doch wie der aktuelle „EU Market Outlook 2024“ von SolarPower Europe*, der im Dezember 2024 veröffentlicht wurde, zeigt, ist die Dynamik ins Stocken geraten. Mit nur 65,5 GW neuer Kapazität und einer Wachstumsrate von 4,4% steht die Branche vor grundlegenden Herausforderungen > sonnenseite.com 23.12.24.
Nach 17 Jahren Bauzeit: Zum ersten Mal seit 25 Jahren nimmt Frankreich einen neuen Kernreaktor in Betrieb. Das Megaprojekt hat sich um etliche Milliarden Euro verteuert, Strom fließt mit zwölf Jahren Verspätung > spiegel.de 22.12.24.
Die Industrie-Strompreise in Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr 2023 kräftig eingebrochen und liegen jetzt wieder auf dem Niveau der Jahre 2016 und 2017. Die durchschnittlichen Strompreise für Neuabschlüsse in der Industrie bei einem Verbrauch von jährlich 160.000 bis 20 Mio. kWh erreichten danach im Krisenjahr 2022 den Rekordpreis von 43,20 ct/kWh. Vor dem Russlandkrieg im Jahr 2021 mussten Unternehmen im Durchschnitt 21,38 ct/kWh bezahlen > iwr.de 22.12.24.
Der Kohleeinsatz in Kraftwerken ging in Deutschland nach Angaben von AG Energiebilanzen in diesem Jahr deutlich zurück. Auch der Gesamtenergieverbrauch wird „mit großer Wahrscheinlichkeit“ einen neuen Tiefststand erreichen. Am Energieverbrauch gemessen legten die Erneuerbaren 2024 um 1,6 Prozent auf 2096 Petajoule zu. Sie erreichen damit einen Anteil von 20 Prozent. Wesentlich dafür war die zunehmende Stromproduktion aus Wasserkraft und Photovoltaik > pv-magazine.de 21.12.24.
Die deutsche Forschungsstelle für Energiewirtschaft untersuchte netz- und marktdienliche Effekte von Energiegemeinschaften. Im Ergebnis halten sie großes Potenzial, regionale Stromüberschüsse zu verteilen und die Strompreise für ihre Nutzer zu senken. Dadurch steigt auch die Akzeptanz für erneuerbare Energieanlagen. Damit es dazu in seiner vollen Wirkung kommt, braucht es aber entsprechenden Gesetze, trennscharfe Begriffsdefinitionen, Smart Meter und variable Netzentgelte > pv-magazine.de 20.12.24.
Ein erstes kommerzielles Kraftwerk soll 2027 emissionsfreien Strom für 150.000 Haushalte liefern. Forscher des MIT-Spin-offs Commonwealth Fusion Systems (CFS) nutzen Hochleistungsmagnete, deren elektrische Leiter aus Hochtemperatur-Supraleitern bestehen, zur Kühlung und um 2027 CO2-frei Strom durch die Verschmelzung von Wasserstoffisotopen zu erzeugen. Damit würden sie die wissenschaftliche Weltgemeinschaft, die im französischen Cadarache mit Iter das weltgrößte Fusionsexperiment baut, um Längen schlagen > sonnenseite.com 19.12.24.
Das Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Mühleberg soll auch in Zukunft der Energieversorgung dienen. Nach dem Rückbau will der Energiekonzern BKW einen Batteriespeicher bauen. Langfristig sei ein neues CO₂-armes Grosskraftwerk möglich. Eine Umwandlung des Areals in eine grüne Wiese wäre hingegen nicht zielführend, sagte BKW-Chef Robert Itschner am Donnerstag an einem Medienanlass in Mühleberg anlässlich des fünften Jahrestags der Stilllegung des Atommeilers > srf.ch/news 19.12.24.
Trotz aller Diskussionen um den Klimaschutz hat die Menschheit 2024 so viel Kohle verbrannt wie noch nie – und im kommenden Jahr dürfte es noch mehr werden. Die Wende erwarten Experten erst später. Die weltweite Nachfrage nach Kohle ist nach Schätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) in diesem Jahr so hoch wie noch nie > spiegel.de 18.12.24.
In den EU-Ländern werden in diesem Jahr wohl Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 65,5 Gigawatt hinzukommen, was gerade einmal vier Prozent mehr ist als 2023. Zudem verzeichnet der Verband erstmals seit vielen Jahren einen Rückgang der jährlichen Investitionen, was aber auch im Preisverfall der Photovoltaik-Komponenten begründet liegt > pv-magazine.de 18.12.24.
Über Jahrzehnte hat China den weltweiten Ölverbrauch angekurbelt. Nun schwächelt die Nachfrage laut Branchendaten. Das hat offenbar mit dem zügigen Abschied vom Verbrennungsmotor zu tun. Und ist eine gute Nachricht für den Klimaschutz. Laut Fachleuten könnte die Trendwende das Ende von Chinas jahrzehntelanger Rolle als Haupttreiber des globalen Ölverbrauchswachstums bedeuten. Der Übergang zu elektrischer Mobilität in China kommt schneller als erwartet, entsprechend muss die Nation weniger Rohöl importieren, um Benzin herzustellen > spiegel.de 18.12.24.
Nach neun Monaten Bauzeit hat die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) ihre dritte Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Der Solarpark Peres West I hat eine Leistung von 43 Megawatt (MW) und wurde auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig errichtet. Wie der bereits 2023 in Betrieb genommene PV-Park Peres West II soll auch Peres West I überwiegend der Eigenstromversorgung dienen. Zusammen mit den bestehenden Solarparks erreicht die MIBRAG nun eine Gesamtleistung von rund 80 MW. Perspektivisch sollen die Solarkraftwerke auch zur Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden > mibrag.de 17.12.24.
Die Erzeugung der Photovoltaik-Anlagen hat sich von 59,8 Milliarden Kilowattstunden 2023 auf 72 Milliarden Kilowattstunden in diesem Jahr erhöht und ist vor allem dem starken Zubau geschuldet. Die Photovoltaik trug dabei wesentlich zu einer weiteren Steigerung des Anteils der Erneuerbaren am deutschen Strommix bei. Beim Photovoltaik-Zubau rechnen ZSW und BDEW mit einer neu installierten Leistung von rund 17 Gigawatt in diesem Jahr. 2023 lag der Zubau bei 15,3 Gigawatt > pv-magazine.de 17.12.24.
Allein im Jahr 2024 wird Pakistan seine Solarkapazität schätzungsweise um 17 GW erhöhen – das entspricht mehr als einem Drittel der gesamten Kapazität der Stromerzeugung. Möglich wird das durch sehr billige Solartechnologie aus China. Pakistan wurde 2024 auch zu einem der größten Exporteure von Solarpanelen - neben Ländern wie den USA und Deutschland. Hauptreiber des Solarausbaus ist nicht etwa der pakistanische Staat, es sind die privaten Verbraucher, die Unternehmen und die Industrie. Alle wollen die günstige, erneuerbare Sonnenkraft möglichst schnell als Alternative zur unberechenbaren und teuren staatlichen Energieversorgung nutzen. Pakistan ist übrigens nicht das einzige Land, das die kostengünstige Alternative nutzt. Im Laufe des Jahres 2024 beobachteten Experten eine hohe Zahl chinesischer Solarexporte nach Saudi-Arabien, auf die Philippinen, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Thailand, Südafrika und Oman > dw.com 16.12.24.
Ein Bericht zu intelligenten und bidirektionalen Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge des Bundesrats informiert über den Stand der Technik und das Potenzial und zeigt neben den technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen auch mögliche Lösungen auf. Der Bericht «V2X- (vehicle to grid) und Smart-Charging-Technologien - Batterien von Elektrofahrzeugen nutzen, um Energie zu speichern und Stromnetze auszugleichen» führt aus, wie bidirektionales und intelligentes Laden (Smart Charging) das Energiesystem unterstützen könnten. > admin.ch 15.12.24.
Die laue Wetterlage hat Deutschlands erneuerbare Energien erlahmen und die Strompreise explodieren lassen. Eine energiepolitische Herausforderung, mit der das Land zunehmend konfrontiert ist. Laut dem Umweltbundesamt stammen mittlerweile 54 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien. Entsprechend gross ist die Abhängigkeit. Die Schweiz lieferte in den vergangenen Tagen in grossem Stil Strom nach Deutschland und konnte dabei von den hohen Strompreisen profitieren. Allerdings: Wenn die Schweizer Energieversorger Wasser aus den Stauseen ablassen, um Strom für Deutschland zu produzieren, könnte Ende des Winters hier der Strom fehlen. Dies ist abhängig von den Niederschlagsmengen in den kommenden Monaten > srf.ch/news 14.12.24.
Im November 2024 zogen die Spotmarktpreise an der Strombörse deutlich an. Der durchschnittliche Marktwert Solar stieg nach 6,752 Cent pro Kilowattstunde im Oktober auf 10,076 Cent pro Kilowattstunde im vergangenen Monat > pv-magazine.de 14.12.24.
MAN Energy Solutions wird eine 35-MW-Dampfwärmepumpe im industriellen Maßstab an die Anlage Kendall Station von Vicinity in Cambridge, Massachusetts nahe Boston, liefern. Als Wärmequelle dient der Charles River, die Wärmepumpe wird an das bestehende Fernwärmenetz angeschlossen. Bis 2028 soll der Flussquellen-Wärmepumpenkomplex die größte Anlage dieser Art in den Vereinigten Staaten sein > iwr.de 14.12.24.
Nach der Abstimmung hat das Parlament von Vietnam – die Nationalversammlung – die Regierung beauftragt, die Entwicklung des Nuklearprogramms des südostasiatischen Landes wieder aufzunehmen. Das Programm sieht den Bau von zwei Kernkraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 4000 MW in der zentralen Provinz Ninh Thuan vor. Das mit dem Projekt beauftragte Unternehmen ist Electricity of Viet Nam (EVN). Im November 2016 beschloss die Regierung, vom Bau der ersten Kernkraftwerke des Landes abzusehen. Dies, weil andere Energiequellen billiger geworden waren und die Stromnachfrage durch das verlangsamte Wirtschaftswachstum nachgelassen hatte > nuklearforum.ch 13.12.24.
Aktuell sind die Preise an der Strombörse wieder deutlich höher als noch im Sommer. Die Hochpreisphasen treten vor allem dann auf, wenn die Photovoltaik-Anlagen und Windparks gleichzeitig wenig Strom liefern. Doch neben der Dunkelflaute es gibt noch weitere Ursachen, wie Bruno Burger, Leiter von Energy-Charts am Fraunhofer ISE erklärt. Gerade wenn die Phasen kurz sind, ließen sie sich mit mehr Batteriespeichern abfedern > pv-magazine.de 13.12.24.
2024 war der Ökostromanteil am Bruttostromverbrauch offenbar so hoch wie noch nie. Das zeigen Prognosen des Bundesumweltamts. Experten mahnen zu mehr Tempo beim Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Besonders deutlich stieg den Angaben zufolge die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen: um 16 Prozent auf voraussichtlich 74 Terawattstunden. Die Stromerzeugung aus Windenergie lag dagegen mit circa 141 Terawattstunden ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres > spiegel.de 13.12.24.
Viele Wallboxen nutzen überschüssigen Solarstrom und steuern auf Basis dynamischer Tarife. Immer mehr Hersteller stehen in den Startlöchern, um bidirektionales Laden umzusetzen. Energiemanagement gewinnt an Bedeutung, um auch Altgeräte in ein bestehendes Smart-Home-System zu integrieren. Die Marktübersicht hilft, die passende Lösung im vielfältigen Angebot zu finden, wenn auch Unters chiede zwischen Deutschland und der Schweiz zu beachten sind > pv-magazine.de 12.12.24.
Wie hat sich der Ausbau der erneuerbaren Energie in der Schweiz seit dem Jahr 2000 entwickelt? Um wieviel hat sich der Stromverbrauch pro Kopf in den letzten Jahren reduziert? Wie gross ist unsere Abhängigkeit vom Ausland bei der Energie? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Monitoringbericht zur Energiestrategie 2050, der zum sechsten Mal publiziert worden ist > energeiaplus.com.12.12.24.
Der chinesische Hersteller erklärte, dass sein neues i-Topcon Ultra-Modul zur „Vertex N“-Serie gehört und für den Einsatz in Photovoltaik-Kraftwerken gedacht ist. Trinasolar plant, mit der Massenproduktion der neuen Module im zweiten Quartal 2025 zu beginnen. Die anfängliche Jahreskapazität soll bei zehn Gigawatt liegen > pv-magazine.de 9.12.24.
Der kriselnde Schweizer Solarkonzern hofft, dass mit den 39,48 Mio. USD ausreichende Liquidität bereitgestellt wird, damit Meyer Burger gemeinsam mit einer Ad-Hoc-Gruppe aus bestehenden Anleihegläubigern und DESRI (D. E. Shaw Renewable Investments) endgültige Vereinbarungen treffen kann. Ziel ist es, vor dem Hintergrund der Kündigung des Rahmenvertrages durch DESRI eine nachhaltige Restrukturierungslösung zu erreichen und die finanzielle Lage von Meyer Burger langfristig zu stabilisieren. Eine endgültige Vereinbarung wird im Laufe des Dezembers 2024 angestrebt > iwr.de 7.12.24.
Windkraft und vor allem Photovoltaik sind laut Destatis die wichtigsten Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland. Insbesondere die Stromerzeugung aus Photovoltaik wächst aufgrund sonnenreicher Monate und deutlichem Zubau von Anlagen um 13,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum > solarserver.de 6.12.24.
Die 4,5 Kilo schweren Topcon-Module lassen sich nach Angaben von «Kleines Kraftwerk» bis zu 213 Grad biegen. Die Module sind paarweise erhältlich, ein Doppel erreicht eine Leistung von 450 Watt. Das Unternehmen aus Achim bei Bremen sieht einen Standardpreis im Webshop des Unternehmens inklusive Hoymiles 800-Watt-Wechselrichter von 549 Euro vor > pv-magazine.de 6.12.24.
Der Hamburger Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG nimmt den Solarpark in Borrentin (114 MW) in Betrieb und erhöht die ans Netz angeschlossene Kapazität in Deutschland auf 700 MW. Der Solarpark in Borrentin (Mecklenburg-Vorpommern) wurde von BELECTRIC, einem der führenden EPC-Dienstleister in der Entwicklung, im Bau und im Betrieb von Solarkraftwerken in Europa, in kurzer Bauzeit errichtet. Er wird pro Jahr rund 121 Gigawattstunden (GWh) grünen Strom produzieren > encavis.com 6.12.24.
Grosse Solaranlagen in den Alpen sollen die Schweiz mit zusätzlichem Strom versorgen. Allerdings kosten sie viel mehr als gedacht. Das zeigt ein aktuelles Beispiel aus Klosters. Dort entsteht eine grosse alpine Solaranlage. Es wird nach Sedrun die zweite Anlage in der Schweiz, die im Rahmen des Solarexpresses gebaut wird > srf.ch/news 5.12.24.
In diesem Jahr hat EUROSOLAR – Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. – zusammen mit der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate in Gelsenkirchen den Deutschen Solarpreis 2024 an innovative Akteurinnen und Akteure der Energiewende überreicht. Ausgezeichnet wurden sechs inspirierende Projekte in fünf verschiedenen Kategorien > sonnenseite.com 4.12.24.
Ein E.ON Pilotprojekt in Deutschland zeigt: Besitzerinnen und Besitzer einer Solaranlage und eines bidirektionalen Setups können den Berechnungen zufolge durch die Maximierung des Solarstrom-Eigenverbrauchs und das gezielte Nutzen dynamischer Stromtarife rund 900 Euro im Jahr einsparen > sonnenseite.com 3.12.24.
Kernkraftwerke, Geothermie, Erdgas-Kraftwerke mit CO2-Abscheidung und potenziell Kernfusionskraftwerke kann man als CO2-arme Grundlastkraftwerke einsetzen. Wird diese Art Kraftwerk auch in einem zukünftigen, von Solar- und Windenergie dominierten Energiesystem nötig sein? Fachleute von „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) – einer gemeinsamen Initiative von Acatech, Leopoldina und Akademienunion – haben die Frage anhand von Modellierungen untersucht. Das Resultat: Für eine sichere Stromversorgung braucht es Grundlastkraftwerke nicht unbedingt. Sie könnten aber auch zukünftig eine Rolle spielen, falls sie wettbewerbsfähig sind > solarserver.de 3.12.24.
Die bisherigen Oppositionsparteien CDU und CSU wollen in Deutschland bei einer Übernahme der Regierung prüfen, ob und wie sich deutsche AKW wieder in Betrieb nehmen lassen. Der Kernkraftchef von EnBW hat da aber eine klare Aussage für die Freunde des Atomstroms > spiegel.de 3.12.24.
Derzeit sinken die Preise noch. Doch Peking ändert die Regeln für den Export von Solarmodulen und verbietet den Verkauf unter Herstellungskosten. Die Branche erwartet vor allem steigende Kosten für effiziente Module > sonnenseite.com 2.12.24.
Seit gut acht Jahren liefern Solarluftkollektoren Wärme zum Beheizen der Antarktis-Forschungsstation Gondwana. Bisher waren keine Reparaturen nötig und die Kollektoren weisen keine Korrosionserscheinungen auf. Die zunächst nur als einfache Biwak-Hütte eingerichtete Station, ist seit 1988 als Sommerstation ausgebaut. Sie ist in Container-Bauweise errichtet und umfasst Räume für Reparaturen, Aufenthalt und Arbeit, eine Küche, sanitäre Einrichtungen, eine Generatorstation, eine Seewasser-Aufbereitungsanlage und eine biologische Abwasserreinigung > solarserver.de 30.11.24.
Ab dem 1. Januar 2025 sind alle Energieversorger in Deutschland gesetzlich verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten. Der digitale Ökostrom-Marktplatz stromee hat diesen Schritt bereits vor einem Jahr vollzogen und bietet seit 2024 mit „stromee Flex“ einen flexiblen Ökostromtarif an. Die gesammelten Erfahrungen zeigen, dass Kunden von der Kombination aus Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz profitieren > pv-magazine.de 29.11.24.
Der Aargauer Energieversorger AEW eröffnet in Spreitenbach eine Freiflächen-Photovoltaikanlage. Und kontert Kritik. Auf dem Platz des alten Unterwerks steht jetzt eine Solaranlage mit über 1400 Modulen, die Strom für 140 Haushalte liefert. Die AEW selbst preist diese Anlage als «wichtigen Meilenstein» in der Energieversorgung und gar als «bedeutenden Schritt» in eine umweltfreundlichere Zukunft an > www.srf.ch/news 28.11.24.
Deutschland könne auch ohne Atomenergie erfolgreich sein und die Energiewende schaffen, sagt Altkanzlerin Angela Merkel. Die jetzige CDU-Führung sieht das anders > zeit.de 26.11.24.
In einer Veröffentlichung zu aktuellen Forschungsaktivitäten ist die Rede von 20 Prozent Wirkungsgrad. Die Photovoltaik-Beschichtung soll deutlich günstiger als konventionelle Solarmodule sein und nicht auf Silizium basieren. Bei der Solarlackierung geht es um „neuartige Solarmodule“, die nur fünf Mikrometer stark sind und „ähnlich einer hauchdünnen Paste“ nahtlos auf die Karosserie appliziert werden. Als Schutzschicht diene ein „völlig neuartiger Lack auf Nanopartikelbasis“. Das zusätzliche Gewicht ist mit 50 Gramm pro Quadratmeter sehr gering > pv-magazine.de 26.11.24.
Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) sind solarthermische Anlagen zur Herstellung von Prozesswärme deutlich wirtschaftlicher als Erdgasanlagen > solarserver.de 25.11.24.
Fotovoltaikanlagen auf Stauseen können durchaus Schaden anrichten. Trotzdem fehlen Vorschriften. Nun reagiert der Bund – und bewilligt vorerst keine Anlagen mehr. Die Idee entstand einst bei einer Tasse Kaffee, wie die Verantwortlichen stolz erzählten. 2019 wurde sie umgesetzt: die weltweit erste schwimmende Solaranlage in alpiner Landschaft. Sie besteht aus 36 Plattformen, 35 davon mit Solarpanels auf dem Lac des Toules, installiert vom Westschweizer Energieunternehmen Romande Energie, auf 1800 Metern in der Walliser Gemeinde Bourg-Saint-Pierre - von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 25.11.24.
Das Management des Technologieunternehmens Lynus AG hat ein neues Spezialunternehmen für das Mieterstrom-Contracting gegründet: Die Enerfin AG startet mit einem Projektbestand von 300 Wohnimmobilien und insgesamt ca. 2.400 Wohneinheiten. Das initiale Investitionsvolumen beträgt 20 Millionen Euro, wobei Enerfin die Planung, Finanzierung, Errichtung, Betriebsführung und laufende Abrechnung der Mieterstromanlagen übernimmt. Die kooperierenden Immobilieneigentümer erhalten eine Gewinnbeteiligung > enerfin.io 25.11.24.
Die USA haben in den vergangenen Jahren so viele Batteriespeicher gebaut, dass sie der Energie von 20 Kernkraftwerken entsprechen. Noch vor wenigen Jahren gab es in den Vereinigten Staaten so gut wie keine Stromspeicher. In den letzten vier Jahren hat sich das rapide geändert. Seit 2020 wurden nach Angaben der US Energy Information Admistration (EIA, nicht zu verwechseln mit der Internationalen Energieagentur IEA) mehr als 20 Gigawatt Speicherkapazität im US-Stromnetz installiert, davon 5 Gigawatt zwischen Januar und Ende Juli diesen Jahres - von Daniela Gschweng > infosperber.ch 20.11.24.
Einer Studie der deutschen Bundesanstalt für Straßenwesen zufolge könnten allein auf den Flächen entlang der Straßen bis zu 48 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert werden. Die Autobahn GmbH des Bundes erstellt nun ein bundesweites Kataster mit den grundsätzlich nutzbaren Flächen und Anlagen > pv-magazine.de 20.11.24.
CHN Energy hat die erste Phase seines 1 Gigawatt-Offshore-Solarprojekts in China an das Netz angeschlossen – die nach Angaben des Unternehmens weltweit größte Photovoltaik-Anlage auf offenem Meer. Strom für 2,67 Millionen Menschen: Die Offshore-Photovoltaik-Anlage vor Dongying > pv-magazine.de 19.11.24.
Zwei Anlagen an der Oberlandautobahn bei Wangen-Brüttisellen liefern ab 2025 Solarstrom. Davor galt es, einige Hürden zu nehmen. Nachdem der Bund beschlossen hatte, die Flächen hierzu kostenlos zur Verfügung zu stellen, schrieb das Bundesamt für Strassen (Astra) vor einem Jahr 350 Lärmschutzwände zur Gewinnung von Solarstrom öffentlich aus. Insgesamt werden mit solchen kleinen Solaranlagen entlang des 1300 Kilometer langen Autobahnnetzes indes nur ein paar Promille des schweizerischen Strombedarfs abgedeckt > tagesanzeiger.ch 18.11.24.
Höchste Punktzahl erreicht: Die Stadt Zürich erhält zum sechsten Mal die Auszeichnung Energiestadt Gold – mit dem höchsten je erzielten Ergebnis > tagesanzeiger.ch 17.11.24.
Für die Klima- und Umweltpolitik bedeutet ein US-Präsident Donald Trump nichts Gutes. Stellt er sich Technologie- und Markttrends in den Weg, wird er aber der Wettbewerbsfähigkeit der USA schaden. Während seiner ersten Amtszeit hat Trump versucht, den Kohlesektor wiederzubeleben. Er scheiterte. Die Kohle war schon lange vor seinem Amtsantritt auf dem absteigenden Ast, und der Niedergang der Branche hat sich seither nur weiter beschleunigt. Angeführt wird diese Entwicklung von Staaten wie Texas, das vor kurzem Kalifornien bei der Gesamtkapazität der errichteten Solarparks überholt hat. Präsident Joe Biden hat den Schaden repariert, den Trump an der Klimafront angerichtet hat, und ist dann noch weiter gegangen. Seine auf den IRA gestützte Strategie hat das Rennen um umweltfreundliche Technologien in den USA in Gang gebracht. Trump kann und wird die heimischen Industrien dabei behindern, sich in diesem globalen Wettbewerb in Position zu bringen. Aber ihn aufhalten kann er nicht - Kommentar des US-Umweltökonomen Gernot Wagner > derstandard.at 17.11.24.
Hier stellen wir Ihnen sämtliche Schweizer Solarpreisträger/innen des Jahres 2024 vor. Die folgenden Projekte wurden am 31. Oktober 2024 in Schwyz mit dem Schweizer Solarpreis 2024 ausgezeichnet. Eine Zusammenfassung aller Projekte finden Sie in der Schweizer Solarpreispublikation 2024 > solaragentur.ch 16.11.24.
Auf dem Stromsektor in Deutschland ist die Windenergie die mit weitem Abstand wichtigste Energiequelle. Am 07.10.2024, wurde die Marke von 100 Milliarden kWh Windstrom im laufenden Jahr 2024 überschritten, so früh wie noch nie in einem Jahr. Insgesamt entwickeln sich der Wind- und Solarmarkt weiterhin mit hoher Dynamik. Grund ist das anhaltend hohe Tempo beim Zubau regenerativer Kraftwerksleistung. > iwr.de 16.11.24.
Der schweizerisch-deutsche Solarmodulhersteller Meyer Burger hat womöglich seinen wichtigsten Kunden verloren. Das Unternehmen reagierte sofort – indem es die Aktien aus dem Handel nahm > spiegel.de 15.11.24.
Alle Probleme rund um die Wiederbelebung der Atomwirtschaft auf einem Haufen: Die tschechische Regierung will Milliarden in neue Meiler investieren: finanziert mit Schulden, gebaut von Südkoreanern. Fachleute bezweifeln den prognostizierten Energiehunger > zeit.de 15.11.24.
Die Preise für Solarmodule haben in Europa diese Woche einen neuen Tiefstand erreicht, sagt Leen van Bellen, Business Development Manager Europe bei Search4Solar, einer europäischen Einkaufs- und Verkaufsplattform für Photovoltaik-Produkte. Er sagt im Gespräch mit pv magazine, dass die Preise kurzfristig niedrig bleiben werden > pv-magazine.de 15.11.24.
Der Smart-Meter-Rollout nimmt Fahrt auf. Immer mehr Hauseigentümerinnen und -eigentümer erhalten Zähler, die Stromdaten digital erfassen und weiterleiten. Bis 2027 muss der Grossteil der alten Geräte ausgetauscht werden. Fragen, die sich dabei stellen, u.a.: Wie ist der Datenschutz gewährleistet? Grundsätzlich haben nur die Endverbraucherin, der Endverbraucher sowie der Energieversorger respektive die Netzbetreiberin Zugriff auf die Daten > energeiaplus.com 14.11.24.
In rund 15 Jahren, kurz vor dem Abschalten der letzten beiden AKW’s und vor dem Einsatz von neuen Langzeitspeichern, wird die Photovoltaik (PV) eine tragende Rolle in der Schweizer Energieversorgung spielen. Ein quantitatives Simulationsmodell zur Kopplung von Speicherseen mit Photovoltaikanlagen unter dem Aspekt alpiner Photovoltaik und Windkraftanlagen zur Überwindung einer Winterstromlücke in der Schweiz - und es funktioniert - von Thomas Nordmann, Jörg Hofstetter > tagesanzeiger.ch 14.11.24.
CHN Energy hat die 3-Gigawatt-Photovoltaik-Anlage „Mengxi Lanhai“ nach 14 Monaten Bauzeit ans Netz gebracht. Das Projekt in Ordos in der Inneren Mongolei erforderte eine Gesamtinvestition von rund 12 Milliarden Yuan – umgerechnet 1,56 Milliarden Eurogetrennt hat > pv-magazine.de 13.11.24.
Die Schweiz unterstützt Gaskraftwerke im Ausland und wird von Klimaschützern kritisiert. Doch die Kritiker machen es sich zu leicht - ein TA-Kommentar von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 12.11.24.
Auf dem Energieträger Wasserstoff und seinen Derivaten ruhen große Hoffnungen. In der nationalen Wasserstoffstrategie der deutschen Bundesregierung nehmen sie bei der Energiewende eine zentrale Rolle ein. Insbesondere Ammoniak (NH3) hat dabei ein hohes Potenzial, denn Wasserstoff lässt sich in Form von Ammoniak besser speichern und transportieren > iwr.de 10.11.24.
Das Energie-Dashboard der Schweiz ist seit Dezember 2022 online und wird kontinuierlich und entsprechend den Bedürfnissen seiner Nutzer weiterentwickelt. Pünktlich zum Start der kalten Jahreszeit erscheint eine vierte Version. Energeiaplus stellt die Neuerungen dieser Version vor. Das Energie-Dashboard präsentiert sich mit erweiterten Inhalten und praktischen Funktionen rund um das Thema Strom und Energie. Die neue Version legt den Schwerpunkt auf ausgewählte statistische Daten des Bundesamtes für Energie (BFE) und auf Daten zur Stromversorgung im Winter. Was das Dashboard jetzt neu bietet > energeiaplus.com 7.11.24.
Bei der Stromerzeugung mit Wasserstoff entstehen keine klimaschädlichen Emissionen. Doch Speicherung und Transport des Gases sind technisch anspruchsvoll. Fraunhofer-Forschende nutzen deshalb das leichter handhabbare Wasserstoffderivat Ammoniak als Ausgangsstoff. Im Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Stack wird Ammoniak zerlegt und der entstehende Wasserstoff in Strom verwandelt. Die Abwärme kann beispielsweise als Heizenergie genutzt werden > pv-magazine.de 7.11.24.
Die in Deutschland opositionelle Union und vielleicht baldige Regierungspartei plant eine Bestandsaufnahme, um eine mögliche Wiederaufnahme des Betriebs von Atomkraftwerken zu prüfen. In einem Positionspapier zur Energiepolitik bekennt sich die Bundestagfraktion von CDU und CSU immerhin zu den Klimazielen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie kritisiert jedoch die Pläne zur Atomkraft, zum Heizungsgesetz und beim blauen Wasserstoff > solarserver.de 6.11.24.
Die Deutsche Telekom Tochter MMS startet gemeinsam mit dem Bankhaus Metzler ein Pilotprojekt, um eine Bitcoin-Mining-Infrastruktur auf Basis überschüssiger Energie zu betreiben. Das Mining soll zukünftig mit dem Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden, der aufgrund mangelnder Einlieferungsmöglichkeiten in die Energienetze und/oder fehlender Speichermöglichkeiten ungenutzt bleiben würde. Das Pilotprojekt soll valide Felddaten und Erkenntnisse liefern, um Folgeprojekte zu planen > telekom.com 5.11.24.
Start-up in Thalwil: Ein zwanzigköpfiges Team um CEO David Taylor entwickelt eine einzigartige Batterie. Sie soll den Nachteil von Windrädern und Solarparks beseitigen > tagesanzeiger.ch 4.11.24.
Welches sind die Stromfresser im eigenen Haushalt? Zu welcher Tageszeit und an welchem Wochentag verbrauchen wir besonders viel oder wenig Strom? Wie lässt sich der eigene Stromverbrauch noch optimieren? Hier setzt die Stromspar-Challenge an. Die Challenge konzipiert hat das auf die digitale Energieberatung spezialisierte Unternehmen Enerlytica – mit Unterstützung von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für Energieeffizienz. Zentrales Element der Stromspar-Challenge ist die sogenannte Heatmap, eine grafische Darstellung, die den Stromverbrauch zu jeder Stunde eines Tages anzeigt. Denn wer weiss, wann er oder sie viel Strom verbraucht, kann auch optimieren > energeiaplus.com 4.11.24.
Wer sich blind an den Boomjahren orientiert und seine Einkaufs- und Personalstrategie uneingeschränkt danach ausrichtet, hat in Zeiten der Rezession das Nachsehen. Der anhaltende Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen führt zu immer mehr Firmeninsolvenzen. Martin Schachinger, Geschäftsführer von pvXchange, analysiert in seinem Gastbeitrag die aktuelle Marktsituation der Photovoltaik-Branche > solarserver.de 4.11.24.
Trotz der laufenden Umsetzung von Industriestrategien in anderen Ländern wird der Wert von Chinas Exporten laut der Internationalen Energieagentur bis 2035 mehr als 340 Milliarden US-Dollar betragen. Der Weltmarkt wird demnach auf ein Volumen von mehr als zwei Billionen US-Dollar wachsen. Der Wert des Weltmarktes für sechs wichtige Technologien für saubere Energie in Massenproduktion – Photovoltaik, Windkraft, Elektrofahrzeuge, Batterien, Elektrolyseure und Wärmepumpen – hat sich zwischen 2015 und 2023 fast vervierfacht und übersteigt 700 Milliarden US-Dollar > pv-magazine.de 3.11.24.
Der schweizeruisch-deutsche Solarkonzern Meyer Burger legt finale Halbjahreszahlen vor und meldet einen EBIT-Verlust von 321,7 Millionen Schweizer Franken. Einige vorläufige Zahlen hatte der Schweizer Photovoltaik-Hersteller Ende September veröffentlicht, den offiziellen Halbjahresbericht jedoch mehrfach verschoben. Die Finanzierungslücke ist demnach immer noch nicht geschlossen – und dafür gibt es laut Meyer Burger aktuell auch keine Garantie > pv-magazine.de 2.11.24.
Wasser- und Windkraft lieferten die meiste Energie, die Photovoltaik deckte rund zehn Prozent des Strombedarfs ab. Hauptgrund für die grüne Bilanz ist die wegen starker Regenfälle hohe Erzeugung aus Laufwasserkraftwerken. Die Wasserkraft habe daher im September mit 3272 Gigawattstunden rund 70 Prozent der erneuerbaren Energie geliefert. Die Windenergie habe mit 791 Gigawattstunden rund 17 Prozent beigetragen. Die Photovoltaik-Einspeisung sei im Vergleich zum September des Vorjahres „um unglaubliche 76 Prozent“ gestiegen und habe 466 Gigawattstunden beziehungsweise 10 Prozent zu den Erneuerbaren beigesteuert > pv-magazine.de 1.11.24.
Die Internationale Energie Agentur IEA hat den Bericht „Energy Technology Perspectives“ veröffentlicht. Er befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Energie-, Industrie- und Handelspolitik. Die weltweiten Investitionen in die Fertigung sauberer Technologien stiegen im Jahr 2023 um 50 % auf 235 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht fast 10 % des Investitionswachstums in der gesamten Weltwirtschaft und etwa 3 % des globalen BIP-Wachstums. Allerdings würden die neuen Produktionskapazitäten bei weitem nicht ausgelastet. Sowohl in der Photovoltaik als auch in der Batterie-Produktion habe es Stornierungen und Verschiebungen gegeben. Die Investitionen für 2024 taxiert die IEA daher auf rund 200 Milliarden US-Dollar > solarserver.de 31.10.24.
Unweit des Bucheggplatzes wurde die erste Siedlung der Zürcher Stiftung Einfach Wohnen bezogen. Nicht nur die Preise sind aussergewöhnlich, neben anderem auch die Fassaden-Solarmodule über den Fenstern > tagesanzeiger.ch 30.10.24.
E-Autos können als Powerbank für das Stromnetz dienen – und es damit um Milliarden Euro entlasten, zeigt eine neue Studie. Davon sollen auch Besitzer profitieren. Fahrzeughalter*innen haben insbesondere bei Einfamilienhäusern die Möglichkeit, den gespeicherten Strom in der Autobatterie für den eigenen Haushalt zu nutzen (»Vehicle to Home«, abgekürzt V2H). Das E-Auto könnte dann etwa in den besonders stromintensiven Abendstunden zum Energielieferanten werden und Stromkosten senken. Nachts lädt es dann wieder auf, wenn der Bedarf niedrig und der Strom günstig ist > spiegel.de 30.10.24.
Mittlerweile werden in Deutschland die Kosten für die Förderungen im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) aus dem Bundeshaushalt finanziert. In diesem Jahr werden sie – auch aufgrund der vielen Stunden mit negativen Börsenstrompreisen – höher ausfallen als prognostiziert. Der Trend der hohen Kosten wird sich nach Erwartungen des Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität zu Köln bis 2029 fortsetzen > pv-magazine.de 28.10.24.
Die Saudi Power Procurement Company (SPPC) hat die in die engere Wahl gekommenen Bieter für die Solarprojekte der Runde 5 im Rahmen des National Programms für erneuerbare Energien (NREP) bekannt gegeben. Die Solarprojekte werden Gesamtinvestitionen von mehr als 8 Milliarden Saudi-Riyals (2,13 Milliarden USD) nach sich ziehen, mit einer Gesamtkapazität von 3.700 MW (3,7 GW) > iwr.de 26.10.24.
Mit dem starken Plus beim Solarstrom stieg Montel zufolge in mehreren Ländern Europas die Zahl der Stunden mit negativen Strompreisen stark an. Aus der Analyse des Energie-Informationsdienst geht auch hervor, dass europaweit nie zuvor so viel Atomstrom erzeugt wurde wie im dritten Quartal. Die Erneuerbaren hatten einen Anteil von fast 51 Prozent an der gesamten Stromerzeugung > pv-magazine.de 25.10.24.
Während die grossen Konzerne ächzen, hat sich eine Armee von Gründern aufgemacht, das Land zu erneuern. Ihr Rezept: «Wir lassen uns von der Krise nicht anstecken.» Zum Beispiel: CMBlu kann Batterien bauen, die bis auf einen kupfernen Stromabnehmer ohne Metalle und ohne irgendwelche seltenen und garantiert nur in China befindlichen Erden auskommen. «Organic Solidflow» nennt sich das System. Das Speichermedium ist ein einfaches, aber gut patentiertes Granulat, das Spezialchemieunternehmen tonnenweise produzieren können. KI hilft dabei, das Speichermedium laufend zu optimieren - von Oliver Stock > weltwoche.ch 23.10.24.
Die Recycling-Fabrik in Kuppenheim nahe Karlsruhe arbeitet mit einem energiesparenden mechanisch-hydrometallurgischen Verfahren. Die Wiederverwertungsquote liegt bei 96 Prozent. Die Anlage soll Rohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt zurückgewinnen, so dass diese erneut in der Batteriefertigung eingesetzt werden können > pv-magazine.de 23.10.24.
Alpine Solaranlagen können vor allem im Winterhalbjahr viel Strom produzieren, solange die Module nicht von Schnee bedeckt sind. Messungen in der Versuchsanlage im Skigebiet Davos-Parsenn zeigen, dass bei steilen, bifazialen Photovoltaik-Modulen die Verluste durch Schneebedeckung nur gering bis sogar vernachlässigbar sind. In Zusammenarbeit mit EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) hat die Forschungsgruppe Erneuerbare Energien der ZHAW 2017 im Skigebiet Davos-Parsenn die Versuchsanlage Totalp aufgebaut, um Stromerträge von Solarmodulen in alpiner Umgebung zu untersuchen > spiegel.de 22.10.24.
Deutschlands derzeit größte schwimmende Photovoltaik-Anlage (rund 11 MWp) ist in Bad Schönborn (Kreis Karlsruhe) eingeweiht worden. Sie schwimmt auf dem Philippsee, einem Baggersee. Der ist insgesamt knapp 60 Hektar groß. Ungefähr 15 Prozent der Seefläche sind jetzt mit schwimmenden Solarmodulen bedeckt. Das sind gut acht Hektar, also etwa zwölf Fußballfelder. Bei der Eröffnung war auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit dabei > swr.de 22.10.24.
Die neue Agri-Photovoltaikanlage in Frick AG soll nicht nur Energie liefern, sondern auch die Erträge steigern. Mit Agri-Photovoltaik sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Über die Solarpaneele wird Strom produziert. Gleichzeitig sollen die Paneele die Kulturen vor zu starker Sonneneinstrahlung oder Hagel schützen. Die Paneele unterscheiden sich von den dunklen Platten, die üblicherweise auf Hausdächern zu sehen sind. In Frick sind sogenannte Glas-Glas-Module im Einsatz. Das heisst: Zwischen zwei Glasscheiben sind die Solarzellen eingebaut > srf.ch/news 20.10.24.
Im Wettbewerb um die leistungsstärksten Windturbinen legt China die Messlatte erneut deutlich höher. Zuletzt hatte der chinesische Windkraftanlagen-Hersteller MingYang Smart Energy Anfang September 2024 mit einer 20 MW-Turbine die Ära der 20 MW-Leistungsklasse eingeläutet. Die neue Offshore-Windturbine des chinesischen Staatskonzerns Dongfang Electric Corporation (DEC) mit einer Leistung von 26 MW pro Turbine dringt nun in ganz neue Leistungsdimensionen vor > iwr.de 20.10.24.
„Nur die dummen Deutschen steigen aus der Atomenergie aus, aber überall sonst setzt man auf den Ausbau der Atomkraft.“ Doch stimmt das überhaupt? Gibt es denn wirklich eine globale Atomenergierenaissance? Ganz klar: Nein! Von Hans-Josef Fell > sonnenseite.com 19.10.24.
Große Batteriespeicher sind seit einiger Zeit ein wesentlicher Pfeiler der Energiewende. Ihre Bedeutung wächst rasant > sonnenseite.com 18.10.24.
Laut den Experten der Internationalen Energieagentur könnte die Welt bis 2030 ihre Ökostrom-Kapazitäten verdreifachen. Mehr Unterstützung sei jedoch nötig für den Ausbau in Afrika und Südostasien. Was die Technologien betrifft, so wird prognostiziert, dass allein auf die Photovoltaik 80 Prozent des weltweiten Wachstums erneuerbaren Kapazitäten bis 2030 entfallen werden. Dies sei zurückzuführen auf den Bau neuer großer Solarkraftwerke sowie die steigende Zahl von Solaranlagen auf Dächern von Unternehmen und Haushalten. IEA-Direktor Fatih Birol: "Dies liegt nicht nur an den Bemühungen, die Emissionen zu senken oder die Energiesicherheit zu erhöhen, sondern auch daran, dass Erneuerbare Energien heute in fast allen Ländern der Welt die billigste Option für den Bau neuer Kraftwerke darstellen" > tagesschau.de 16.10.24.
Die Internationale Energieagentur IEA registriert eine zunehmende Dominanz erneuerbarer Energien am Markt. Doch das gilt nicht für alle Teile der Welt – und die Energiewende ist vielfach bedroht. Die Energieagentur erwartet, dass bis 2030 mehr als die Hälfte des weltweiten Stroms aus emissionsarmen Quellen erzeugt wird – und dass die Nachfrage nach den drei fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Gas bis zum Ende des Jahrzehnts ihren Höhepunkt erreichen wird > spiegel.de 16.10.24.
Wie in den Vorjahren war die Stromversorgung in Deutschland 2023 so zuverlässig wie in kaum einem anderen Land der Welt (Anmerk. Red. Solarmedia: trotz hohem Anteil an Erneuerbaren). Mit dem Erneuerbaren-Ausbau wird der Netzbetrieb zwar anspruchsvoller, so das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE – das hohe Maß an Versorgungssicherheit bleibt aber gewahrt > pv-magazine.de 16.10.24.
Zuerst traten die Behörden aus Sicherheitsbedenken auf die Bremse, nun aber erhält das Schweizer Pilotprojekt grünes Licht für einen Testversuch. Das Potenzial ist gross – die Fallstricke auch https://www.watson.ch/schweiz/energie/614487335-erste-schweizer-zugstrecke-erhaelt-solarpanels-bund-erklaert-kehrtwende "> > watson.ch 15.10.24.
Die Rechenzentren für künstliche Intelligenz verschlingen gewaltige Strommengen. Google setzt dafür auf kleine Atomkraftwerke – die statt mit Wasser mit geschmolzenem Salz gekühlt werden sollen > spiegel.de 15.10.24.
Das Elektro-Fahrzeug verbraucht nicht nur Strom, es kann auch als Speicher genutzt werden und so zur Stabilisierung des Schweizer Stromnetzes beitragen. Das zeigt das Projekt V2XSuisse, das über das Pilot- und Demonstrationsprogramm des Bundesamts für Energie (BFE) unterstützt wurde. Und: Man könnte mit dem bidirektionalen System auch Geld verdienen. Zu den Ergebnissen des Projekts, an dem Mobility federführend beteiligt ist > energeiaplus.com 14.10.24.
Uhren, Schoggi und Käse zählen zu den Schweizer Exportschlagern. Mittlerweile gehört auch Strom dazu: In diesem Jahr hat die Schweiz bisher so viel Strom in die Nachbarländer geliefert wie noch nie. In diesem Jahr hat die Schweiz bisher in jedem Monat Strom ins Ausland geliefert. Verglichen mit den Vorjahren war es so viel wie noch nie. Dies hat mit dem milden Winter im vergangenen Jahr zu tun. Im Frühling waren die Speicherseen deshalb bereits gut gefüllt. Hinzu kam, dass es im ersten Halbjahr viel geregnet hat. Deutschland war in den Sommermonaten auf Stromimporte angewiesen - mit Video > srf.ch/news 14.10.24.
In ihrem neuen Bericht „Renewables 2024“ prognostiziert die Internationale Energieagentur einen Zubau von 5,5 Terawatt an Erneuerbare-Energien-Anlagen bis 2030, davon 80 Prozent Photovoltaik. China hat daran den größten Anteil, die steilste Wachstumskurve wird in Indien erwartet. Rund 17.000 Terawattstunden elektrische Energie aus Erneuerbaren erwartet die IEA für 2030. Ein schnell steigender Zubau sorgt dafür, dass Photovoltaik und Windkraft hierbei die Wasserkraft als heute noch wichtigste Technologie ablösen > pv-magazine.de 13.10.24.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung in der Republik stieg bis zum Jahresende auf knapp 6,4 Gigawatt. Die IEA-Arbeitsgruppe sieht mehrere Faktoren, die zu dem Rekordwachstum im vergangenen Jahr geführt haben, der jedoch auch mit langen Wartezeiten und überhöhten Preisen für Kunden einherging. Und damit bestätigt sich ein jährlicher Zubau von 2603 Megawatt DC-Leistung - der deutlich über dem schweizerischen lag > pv-magazine.de 12.10.24.
Das Parlament rüstet die Armee auf, weil es die Sicherheit der Schweiz gefährdet sieht. Hat es dabei nicht etwas Wichtiges übersehen? Der Krieg in der Ukraine lehrt uns, dass moderne Kriegsführung zuerst die Lebensader des Landes zerstört – die Infrastruktur der Energieversorgung. Atomkraftwerke mit grossen Mengen hochradioaktiven Materials sind dabei ein besonders gefährdetes Ziel - von Hans-Rudolf Zulliger > tagesanzeiger.ch 12.10.24.
Ein neuer Bericht des Fraunhofer ISE zeigt, dass Photovoltaik-Anlagen in Deutschland derzeit zwischen 700 und 2.000 Euro pro Kilowatt kosten. Aus der Studie geht auch hervor, dass sich die Stromgestehungskosten von Photovoltaik plus Speicher zwischen 6 und 22,5 Cent pro Kilowattstunde bewegen > pv-magazine.de 10.10.24.
Ein Hamburger Vermieter fand Mieterstrom und Balkonkraftwerke in den Details zu kompliziert. Nun realisiert er sein eigenes Konzept. Jeder Haushalt bekommt dabei eine eigene Mieter-PV-Anlage auf dem Dach. Denn: Auf dem Dach fällt die Stromernte höher aus als auf den von Bäumen beschatteten Balkonen > solarserver.de 10.10.24.
Der klimaneutrale Treibstoff soll Dampfschiffe auf dem Vierwaldstätter See antreiben. Synhelion will ihn mithilfe von Solarwärme in Spanien herstellen. Als Ausgangsstoffe dienen Wasser und Kohlendioxid. Bis es losgeht, wird es allerdings noch etwas dauern, da Synhelion die kommerzielle Produktion voraussichtlich erst 2027 aufnimmt. Die Anlage soll jährlich 1.000 Tonnen Treibstoff liefern. Im vergangenen Juni hatte das Unternehmen in Jülich eine Pilotanlage in Betrieb genommen. Damit will Synhelion zeigen, dass die Technologie für die Skalierung im großen Massstab bereit ist > pv-magazine.de 9.10.24.
Das Ziel der Weltklimakonferenz zum Fortschritt der globalen Energiewende rückt näher: Bis 2030 soll sich die Kapazität der erneuerbaren Energien laut einer Analyse beinahe verdreifachen. Ein Land treibt den Wandel besonders voran. Damit rückt das auf der Weltklimakonferenz im vergangenen Jahr vereinbarte Ziel, die Kapazität bis 2030 zu verdreifachen, näher. Es sei jedoch unter anderem eine größere Unterstützung des Ausbaus in den Ländern Afrikas und Südostasiens nötig, teilte die IEA mit > spiegel.de 9.10.24.
Für die Unterkonstruktion der Anlage Kleinschirma im deutschen Landkreis Mittelsachsen waren vorbereitende Bohrungen notwendig. GP Joule hat bei diesem Projekt mit dem Entwickler Solarparc zusammengearbeitet. Mit dem erwarteten Ertrag von gut 60.000 Megawattstunden Strom können rechnerisch mehr als 18.500 Haushalte mit Strom versorgt werden > pv-magazine.de 9.10.24.
Bislang sind in Deutschland 166.000 bidirektional ladbare E-Autos auf den Straßen unterwegs, hat der Stromkonzern Eon ermittelt. Deren Speicherpotenzial liegt je nach Nutzungsverhalten bei mehreren tausend Megawattstunden, hat der Versorger errechnet > pv-magazine.de 9.10.24.
Der deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp wollte Milliarden investieren, um klimafreundlicheren Stahl mit Wasserstoff zu erzeugen. Doch nun geraten die Pläne ins Wanken. Ein Prestigeprojekt der Bundesregierung und der deutschen Stahlindustrie steht damit plötzlich wieder auf dem Prüfstand > taz.de 8.10.24.
Ab 2028 sollte eine neue Pipeline Wasserstoff von Dänemark nach Deutschland leiten. Doch daraus wird so schnell nichts, der Bau verzögert sich. Nun müssen weitere Studien durchgeführt werden. »Grüner« Wasserstoff, der auf der Basis erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne hergestellt wird, soll eine Schlüsselrolle spielen beim klimafreundlichen Umbau von Produktionsprozessen in der Industrie > spiegel.de 8.10.24.
Immer wieder wird in der Öffentlichkeit von der Renaissance der Atomkraft gesprochen. Doch sie war weltweit nie verschwunden. Ihr Beitrag an der Stromproduktion sinkt jedoch stetig, wie ein neuer Bericht zeigt. > tagesanzeiger.ch 7.10.24.
Die Stromproduktion von Atomkraftwerken schwankt wie bei anderen konventionellen Kraftwerken auf Grund von geplanten und ungeplanten Ereignissen. Eine Reihe von europäischen Atomkraftwerken ist derzeit aus unterschiedlichen Gründen vom Netz oder produziert nur mit gedrosselter Leistung - so heisst es u.a.: In der Schweiz fällt der Block 1 des Atomkraftwerks Beznau länger aus als erwartet. Geplant war die Inbetriebnahme nach einer Reparatur am 29.09.2024. Zwar konnten Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden, dennoch kann das Kernkraftwerk nicht wieder in Betrieb gehen. Grund sind Untersuchungsergebnisse von Stahlproben an Speisewasserbehältern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass beim Anfahren der Anlage der "Stahl spröder ist als erwartet" > iwr.de 6.10.24.
Mit dem Rekordzubau von mehr als 60 Gigawatt 2023 war auch ein enormes Wachstum bei den Jobs in der Solarbranche verbunden. Das Jahr 2024 steht nun aber unter veränderten Vorzeichen, wie ein aktueller Bericht von Solarpower Europe zeigt. Deutschland hat 2023 Polen wieder als arbeitgeberstärksten Markt in der europäischen Solarbranche abgelöst > pv-magazine.de 5.10.24.
Rettung für Solarexpress: Einsprachen verzögern den Bau geplanter Projekte. Im Parlament arbeitet man an einer Verlängerung der Finanzierung. Weil dies wohl zu lange dauern würde, prüft der Bund eine Rettung per Verordnung. Für den Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) ist eine Anschlusslösung zwingend, um die Planungs- und Investitionssicherheit über 2025 hinaus zu gewährleisten. «Fehlende Planbarkeit ist für die Realisierung solcher Projekte Gift», sagt ein VSE-Sprecher > tagesanzeiger.ch 5.10.24.
Reparaturarbeiten verliefen planmässig. Trotzdem verzögert sich das Wiederanfahren von Beznau 1 voraussichtlich um mehrere Wochen. Grund dafür sind Ergebnisse von Materialuntersuchungen an einem der beiden Speisewasserbehälter, die sich ebenfalls im nicht-nuklearen Teil der Anlage befinden. Bevor die Anlage wieder ans Netz geht, sind weitere Abklärungen erforderlich > strom.ch 3.10.24.
Das Schweizer Start-up Sun-Ways hat die Genehmigung für ein Pilotprojekt erhalten, bei dem Photovoltaik-Module zwischen Bahngleisen installiert werden. Für die Installation der Sun-Ways-Solartechnologie gibt es bereits eine eigens entwickelte Bahnmaschine. Die neue Bahnmaschine kann bis zu 1.000 Quadratmeter Solarmodule pro Tag installieren. Die Installation der Photovoltaik-Anlage und die elektrischen Verbindungen zum Netz des örtlichen Verteilnetzbetreibers wollen im Frühjahr 2025 der Stromversorger im Kanton Neuenburg Viteos, und DG-Rail, einem auf elektrische Anlagen für die Eisenbahn spezialisierten Unternehmen, durchführen. Das Pilotprojekt umfasst 100 Meter > solarserver.de 3.10.24.
Seit 75 Jahren setzt sich das SOS-Kinderdorf für Kinder ein – und das in mittlerweile 130 Ländern. Das weltweit erste SOS-Kinderdorf in Imst spart ab sofort mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage Kosten und will so mehr Mittel für die optimale Betreuung der Kinder aufwenden können > solarserver.de 2.10.24.
Binnen eines Jahres sind global nach dem neuen Bericht von Irena rund 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien entstanden. Allein in China befinden sich inzwischen 7,4 Millionen Jobs > pv-magazine.de 2.10.24.
Als erster hoch industrialisierter Staat der Welt hat jetzt Grossbritannien Abschied von der Kohleenergie genommen. Mit der Schliessung des letzten Kohlekraftwerks zu Beginn dieser Woche ist eine lange, eine legendäre Geschichte zu Ende gegangen im Vereinigten Königreich. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts schrumpfte der Anteil der Kohleproduktion an der Stromversorgung bereits auf wenig mehr als ein Drittel. Seither, im Zuge des britischen Klimawandel-Gesetzes von 2008 und der Pariser Klima-Vereinbarung von 2016, sind Solarkraft und Windfarmen zunehmend wichtig geworden > tagesanzeiger.ch 2.10.24.
Die Teuerung in der Eurozone liegt erstmals seit mehr als drei Jahren unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Die Preisentwicklung dürfte die Spekulationen über eine erneute Zinssenkung verstärken. Der deutliche Rückgang der Teuerung ist mit der Entwicklung der Energiepreise zu erklären. Sie fielen im Jahresvergleich um sechs Prozent > spiegel.de 1.10.24.
Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente. Demnach sind Erneuerbaren Energien in erster Linie die beste Lösung für die Wirtschaft und die Menschen. Sie machen unabhängig von Importen fossiler Brennstoffe, sie sind billiger und verhindern extreme Preisschwankungen > taz.de 30.9.24.
Der US-Physiker Daryl Chapin präsentierte vor 70 Jahren die erste praktisch nutzbare Solarzelle der Welt. Damals hätte er wohl kaum erwartet, dass die neue Form der solaren Stromerzeugung (Photovoltaik) im Jahre 2024 quasi durch die Decke geht. Die Welt sei, sagen Fachleute, dank enormer Wachstumsraten ins „Solarzeitalter“ eingetreten > Frankfurter Rundschau 30.9.24.
Wende in Kernkraft-Debatte: 53 Prozent stützen laut Umfrage von TA Media den Kurswechsel des Bundesrats in der Atompolitik. Die Frauen konnte Energieminister Albert Rösti jedoch noch nicht überzeugen > tagesanzeiger.ch 29.9.24.
Wird auf ehemaligen Ackerflächen ein Solarpark errichtet, steigt die Anzahl und die Vielfalt an Pflanzen und Tieren deutlich an. So konnten in PV-Freiflächenanlagen über 350 unterschiedliche Pflanzenarten und eine Vielzahl von Vogel-, Reptilien- und Insektenarten nachgewiesen werden. Mit der Studie wollen die Forscher eine Datenbasis schaffen über die Artenvielfalt in PV-Freiflächenanlagen. Zudem möchten sie beantworten, wie sich der Lebensraum entwickelt und welchen Einfluss Bewirtschaftung, Bauweise und weitere Maßnahmen auf die Pflanzen und Tierwelt in Solarparks haben > sonnenseite.com 28.9.24.
«Perovskia Solar» hat mehr als zehn führende Unternehmen aus der «Internet of Things» (IoT)-Branche als Kunden gewonnen und über zwei Millionen Franken Startkapital erhalten. Das mehrfach ausgezeichnete Empa-Spin-off druckt Solarzellen massgefertigt für fast jedes elektronische Gerät. Diese lassen sich kostengünstig produzieren – und funktionieren sogar in Innenräumen. Die ersten Perovskit-Solarzellen wurden bereits auf den Markt gebracht, die bei Smartwatches, Tastaturen und Co. eingesetzt werden können. Das Empa-Spin-off hat kürzlich in Aubonne im Kanton Waadt eine Fabrik errichtet. Jährlich sollen dort eine Million Perovskit-Elemente gedruckt werden > pv-magazine.de 26.9.24.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gelang die Herstellung einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle mit 31,6 Prozent Wirkungsgrad. Das besondere an der einen Quadratzentimeter großen Solarzelle: Die Perowskit-Schicht der Topzelle wurde auf einer industriell texturierten Silizium-Heterojunction-Solarzelle mittels hybrider Herstellungsroute abgeschieden. Die Verwendung von Standard-Siliziumsolarzellen und die gleichmäßige Beschichtung derer Textur mit der Perowskit Topzelle sind wichtige Voraussetzungen für eine industrielle Herstellung von Tandemsolarzellen > sonnenseite.com 26.9.24.
Der chinesische Solarmodul-Hersteller Trinasolar hat ein kristiallines Silizium-PV-Modul vorgestellt, das komplett aus recycelten Materialien bestehen soll. Die Technologie für das Recycling-Solarmodul hat das Unternehmen an seiner Research Centre Academy selbst entwickelt. Beteiligt waren Partner aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Im Rahmen des Projekts habe Trinasolar einen vollständigen Recycling-Prozess aller Komponenten und hochwertiger Materialien aus ausgedienten PV-Modulen umgesetzt > solarserver.de 25.9.24.
81% des Kraftwerkausbaus für erneuerbare Energiequellen im Jahr 2023 waren billiger als die Alternativen aus fossilen Brennstoffen, was den Ländern ein überzeugendes Geschäfts- und Investitionsargument für die Verdreifachung der Erneuerbaren bis 2030 bietet. Von den im Jahr 2023 zugebauten, rekordverdächtigen 473 Gigawatt (GW) hatten 81 % oder 382 GW der neu in Betrieb genommenen Großprojekte für erneuerbare Energien geringere Kosten als ihre mit fossilen Brennstoffen betriebenen Alternativen > sonnenseite.com 25.9.24.
Der süddeutsche Energiekonzern EnBW hat die 8-MW-Solaranlage im deutschen Haslach in Rot an der Rot offiziell eröffnet. Unter anderem ein Speicher aus Second-Life-Batterien soll die Anlage besonders klimafreundlich machen > solarserver.de 24.9.24.
Der Schweizer Stromkonzern Axpo hat die nach eigenen Angaben größte Solar-Dachanlage in Frankreich in Betrieb genommen. Die von der Axpo-Tochtergesellschaft Urbasolar realisierte Aufdach-Solaranlage in Frankreich befindet sich auf einem Industrie-Gebäude in der Stadt Beauvais, rund 80 Kilometer nördlich von Paris. Das Haus gehört dem Immobilienentwickler PRD (Percier Réalisation et Développement). Die Solaranlage mit einer Leistung von 12,8 MW ist laut Axpo die größte Aufdach-Solaranlage in Frankreich. Sie soll jährlich einen Ertrag von rund 13 GWh Solarstrom liefern > solarserver.de 23.9.24.
Draußen auf dem Meer entscheidet sich, ob die Energiewende klappt – mit Wasserstofffabriken auf Plattformen und künstlichen Inseln. Und weil die Windräder immer größer werden, werden sie dabei fünfmal mehr Strom produzieren als heute. Das Meer wird zum Kraftwerkspark > zeit.de 23.9.24.
Debatte um Neubau von AKW: Der Energiekonzern tritt Ende Jahr aus dem Wirtschaftsdachverband aus. Auslöser soll die Haltung zum Neubau von AKW sein > tagesanzeiger.ch 21.9.24.
Acht Jahre lang haben Forscher der RWTH Aachen in Deutschland Feldmessungen durchgeführt, um die nutzbare Kapazität von Heimspeichern zu schätzen und einen Datensatz zu entwickeln, der 106 Systemjahre und 14 Milliarden Datenpunkte umfasst. Ihr wichtigstes Ergebnis: Heimspeicher verlieren pro Jahr durchschnittlich zwei bis drei Prozent ihrer nutzbaren Kapazität. Für die Branche ist das eine gute Nachricht, da die meisten Garantien auf dem Markt durch die Implementierung von Kapazitätsreserven erfüllt werden können > pv-magazine.de 21.9.24.
Der Solarpark Przykona ist der zweitgrößte Polens - in einem Land, das bis vor Kurzem noch kaum PV-Anwendungen kannte.. Die Anlage ist auf dem Gelände eines ehemaligen Tagebaus entstanden. Zum Einsatz kommen hier bifaziale Vertex-Doppelglasmodule von Trinasolar. Der Hersteller hat 308.000 bifaziale Vertex-Doppelglasmodule und Fix-Origin-Montagesysteme für die Region Wielkopolska geliefert > solarserver.de 20.9.24.
Weltweit wurden 2023 fünf Atomkraftwerke in Betrieb genommen – fünf wurden derweil abgeschaltet. Dies zeigt der Bericht World Nuclear Industry Status Report zum Stand der weltweiten Nuklearenergie. Die Kapazität ist demnach weltweit sogar insgesamt leicht zurückgegangen. Die Branche selbst zeigt sich optimistisch - von Klaus Ammann > srf.ch/news 20.9.24.
Ein neuer Kriterienkatalog soll auf objektive Weise die Chancen und Risiken neuer AKW in der Schweiz aufzeigen. Der Wirtschaftsverband Swisscleantech will so die Atomdebatte entkrampfen. Doch sein Vorschlag polarisiert > tagesanzeiger.ch 20.9.24.
Erneuerbare Energien haben das Potenzial, den weltweiten Energiebedarf zu decken, doch dies kann nur durch dringende Verbesserungen der Netzinfrastruktur und eine integrierte Planung erreicht werden, zeigt der REN21-Bericht. Im Jahr 2023 erreichten erneuerbare Energien einen Rekordwert mit einem Anteil von 30 % an der weltweiten Stromversorgung, wobei Strom aus Solar- und Windenergie 13 % des Gesamtanteils ausmachten > sonnenseite.com 19.9.24.
Photovoltaik immer billiger – Die Sonne scheint kostenlos und Solarpaneele kosten weniger als ein Lattenzaun – diese Kombination könnte dafür sorgen, dass Strom bei Sonnenschein fast kostenlos wird. Dann würde vieles möglich, was sich heute noch nicht lohnt. Die Kombination von Solarstrom und Batterien könnte auch einen massiven Einfluss auf die Strompreise haben, mit sehr niedrigen Preisen tagsüber und deutlich höheren Preisen in der Nacht. Jenny Chase vom britischen Thinktank Bloomberg New Energy Finance (Bnef) sagte der New York Times: Schon im Jahr 2030 könnte Strom „fast überall“ kostenlos sein, wenn die Sonne scheint > sonnenseite.com 18.9.24.
Die eigentlich schweizerische Solarfirma Meyer Burger galt als Hoffnungsträger für Europas Solarindustrie – doch schon lange plagte die Firma Krise um Krise. Nun trennt sich das Unternehmen von seinem Chef Gunter Erfurt, baut bis zu 200 Stellen ab und restrukturiert erneut > spiegel.de 18.9.24.
In den von den Betreibern der Kernanlagen geäufneten Stilllegungs- und Entsorgungsfonds befanden sich Ende 2023 insgesamt CHF 8,722 Mrd. (2022: CHF 8,245 Mrd.). Dies geht aus den Jahresberichten und Jahresrechnungen hervor, die der Bundesrat genehmigt hat > tagesanzeiger.ch 18.9.24.
Erstmals äussert sich die ehemalige Energieministerin und «Mutter des Atomausstiegs» zum Entscheid des Bundesrats, den Neubau von Kernkraftwerken wieder zuzulassen. Nun betont Leuthard im Interview mit «La Matinale»: «Der Klimawandel ist eine Realität.» Es gebe Alternativen zur Atomkraft, die weniger riskant seien. «Und auch das ist eine Realität.» Sie wies darauf hin, dass erneuerbare Energien heute zu einem vergleichsweise niedrigen Preis zur Verfügung stünden > tagesanzeiger.ch 17.9.24.
Mitteleuropa ächzt unter den Wassermassen. Für den deutschen Vizekanzler Habeck und andere Grüne sind die Starkregen klar mit der Klimakrise verbunden. Auch aus der Wissenschaft kommen umfangreiche Warnungen
Die USA stehen vor einer der am härtesten umkämpften Präsidentschaftswahlen seit Jahren an einem Scheideweg. Dies zeigt sich vor allem im Bereich der Energieinfrastruktur, die nach historischen Investitionen unter der Regierung Biden im Zuge des Wahlkampfs in den Mittelpunkt gerückt ist > sonnenseite.com 16.9.24.
Die Forschung im Laborstadium hat es ermöglicht, den Meilenstein eines Wirkungsgrades von 29,8% für eine Solarzelle mit innovativer Silizium-Perowskit-Technologie zu erreichen. Ein weiterer Schritt zur Revolutionierung des Photovoltaikmarktes - seitens des italienischen Solarunternehmens 3Sun > 3sun.com 14.9.24.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Aiko hat die weltweit höchste solarbetriebene Supercharging-Station, die sich auf 4.300 Metern über dem Meeresspiegel im Everest-Nationalpark befindet, mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Durch die Erzeugung von 236.800 kWh sauberer Energie pro Jahr trägt die Everest-Station dazu bei, den CO2-Fußabdruck der Reisen durch diese faszinierende Bergregion zu reduzieren > solarserver.de 14.9.24.
51 Prozent der Befragten einer Watson-Umfrage stellen sich gegen den Entscheid des Bundesrates. Dieser will den Neubau von AKW wieder erlauben. Gegen den Bau neuer Kernkraftwerke fallen drei Punkte ins Gewicht: die Priorisierung erneuerbarer Energien, die nicht geklärte Endlagerfrage und die Missachtung des Volkswillens von 2017 > tagesanzeiger.ch 13.9.24.
Betrachtet man die einzelnen Quellen, liefert die Atomkraft weiterhin den größten Teil des Stroms in der EU. Immerhin konnte die Windenergie das Gas vom zweiten Platz verdrängen, und der Photovoltaik-Zubau erreichte einen neuen Rekordwert. Das zeigt der Bericht zur Lage der Energieunion 2024. Der EU-Aufbaufonds ist einem Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge allerdings wohl nicht so grün wie behauptet > pv-magazine.de 13.9.24.
Die Gemeinde auf der griechischen Insel Kimolos baut eine neue Entsalzungsanlage für Meerwasser, die mit Solarstrom betrieben wird. Die PV-Wechselrichter liefert Sungrow. Die Entsalzungsanlage hat eine Kapazität von 220 m³ pro Tag, die Photovoltaik leistet 100 kW. Die wachsende Bevölkerung und der Klimawandel stellen die Wasserversorgung der Insel, besonders während der Sommermonate, vor erhebliche Herausforderungen > solarserver.de 11.9.24.
Indiens Premierminister Narendra Modi sprach virtuell auf dem ersten Internationalen Solar Festival 2024, das von der International Solar Alliance (ISA) am 5. und 6. September veranstaltet wurde. Mit 119 Mitglieds- und Unterzeichnerstaaten setzt sich die ISA für die weltweite Verbreitung der Solarenergie ein und konzentriert sich dabei besonders auf Entwicklungsländer > pv-magazine.de 11.9.24.
Die Genossenschaft schaltet sich in den Streit um die Aufhebung des AKW-Neubauverbots ein: Das geplante Tiefenlager in Nördlich Lägern sei zu klein, um zusätzlichen radioaktiven Abfall aufzunehmen > tagesanzeiger.ch 10.9.24.
Die Strompreise sinken 2025 im Mittel um 10 Prozent. Einen typischen Haushalt kostet die Kilowattstunde im kommenden Jahr 29 Rappen – für das ganze Jahr entspricht das einer Einsparung von 141 Franken. Als Gründe für die Entwicklung nennt die Eidgenössische Elektrizitätskommission Elcom sinkende Grosshandelspreise, günstigere Winterreserven und eine tiefere Kapitalverzinsung für das Netz. Die Preisentwicklung zwischen den Netzbetreibern variiert teils erheblich - eine interaktive Karte zu den Strompreisen in der Schweiz ab kommendem Jahr > srf.ch 10.9.24.
Das Tech-Unternehmen Swimsol baut schwimmende Photovoltaikanlagen. Auf den Malediven ersetzen sie an vielen Stränden die bisher üblichen Dieselgeneratoren. Die Malediven mit ihren fast 1200 Inseln und unzähligen weißen Sandstränden sind für viele Menschen in Europa ein Sehnsuchtsort. Was die Energieversorgung betrifft, ist die Lage der Malediven und anderer tropischer Inselstaaten aber nicht ganz so paradiesisch > derstandard.at 9.9.24.
Die geplante 4300 km lange Sonnen-Stromleitung von Australien bis nach Singapur ist ein gigantisches Milliardenprojekt. Solarstrom aus Australien soll im Norden des Landes vor Ort genutzt, aber auch per Stromleitung bis nach Singapur transportiert werden können. Jetzt hat das Unternehmen Sun Cable für das Infrastrukturprojekt einen weiteren Meilenstein erreicht > iwr.de 9.9.24.
Jetzt wurde die weltweit größte Offshore Windturbine mit einer installierten Leistung von 20 MW in China in Betrieb genommen. Die neue Ära der 20 MW-Leistungsklasse beginnt. In Europa konzentrieren sich die Hersteller von Offshore Windturbinen rund um die 15 MW-Klasse. Nach einem Bericht von Bloomberg will Siemens Energy eine Offshore Windturbine mit einer Leistung von 21 MW entwickeln, die Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen soll > iwr.de 7.9.24.
Obwohl der Wüstenstaat Saudi-Arabien auf einem Großteil der globalen Ölreserven sitzt, hat sich die saudische Regierung bis 2030 ehrgeizige Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Das Nationale Programm für erneuerbare Energien (NREP) zielt darauf ab, das Potenzial der erneuerbaren Energien in Saudi-Arabien zu maximieren. Ab 2024 wird das Königreich Saudi-Arabien jährlich neue Kraftwerksprojekte für erneuerbare Energien mit einer Gesamtkapazität von 20 GW ausschreiben. Bis 2030 soll so das Ziel erreicht werden zwischen 100 und 130 GW (100.000 – 130.000 MW) regenerative Kraftwerksleistung zu erreichen, je nach Wachstum der Stromnachfrage > iwr.de 7.9.24.
Das deutsche Energieunterehmen 1Komma5 Grad will dezentrale Anlagen für einen großen Speicher miteinander kommunizieren lassen. Es will dabei europaweit zehntausende dezentrale Speicher über Smart Meter vernetzen. Sie sollen als virtuelle Großbatterie dienen und die Netze entlasten > solarserver.de 6.9.24.
In diesem Jahr hat sich Österreich bisher komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt – zumindest bilanziell. Doch die Energiewende im Stromsektor ist noch nicht ganz geschafft, wie die Daten aus dem vergangenen Jahr zeigen. Der starke Ausbau der Photovoltaik hat für ein Mehr von über 60 Prozent an Solarstrom gesorgt. Von den insgesamt 482,4 Petajoule Ökostrom, die erzeugt wurden, hatte mit 253,5 Petajoule die Bioenergie den größten Anteil. Dazu zählen unter anderem Biogas, Scheitholz-KWK und andere Kraftwerke, die mit fester Biomasse betrieben werden, wie Pellets, Holzbriketts, Abfällen aus den Sägewerken oder biogene Bestandteile des Hausmülls > pv-magazine.de 6.9.24.
Die ersten auf dem Markt erhältlichen Solarmodule von Oxford PV haben einen Wirkungsgrad von 24,5 Prozent. Die erste Lieferung geht an einen Kunden in den USA. In den kommenden Jahren plant Oxford PV, seine Produktion in Brandenburg an der Havel auf weitere Anwendungen auszuweiten > pv-magazine.de 6.9.24.
Die Neuinstallationen würden damit 33 Prozent höher liegen als 2023, wie Bloomberg NEF erwartet. Gesenkt hat das Beratungsunternehmen seine Schätzung für die Polysiliziumproduktion im laufenden Jahr, da die Hersteller ihre Produktion vorübergehend drosseln > pv-magazine.de 1.9.24.
Der Offshore-Windpark He Dreiht wird etwa 85 Kilometer nordwestlich von Borkum und rund 110 Kilometer westlich von Helgoland errichtet. Mehr als 500 Personen arbeiten zu Hochzeiten auf dieser Großbaustelle mitten im Meer. Über 60 Schiffe sind beteiligt. Ab dem Frühjahr 2025 sollen die Vestas Turbinen der neuesten Generation mit jeweils 15 MW Leistung installiert werden. Vestas hatte den Großauftrag für seine Flaggschiff-Turbine von EnBW Ende September 2023 bekannt gegeben. Der Windpark soll Ende 2025 mit einer Gesamtleistung von 960 MW in Betrieb gehen. Mit dem erzeugten Windstrom können laut EnBW rechnerisch rund 1,1 Mio. Haushalte mit Strom versorgt werden > offshore-windindustrie.de 31.8.24.
Erneuerbare Energien nehmen stark zu. Das Centre for Research on Energy and Clean Air und Global Energy Monitor haben ihre Studie über Kohlekraftwerksprojekte in China für das erste Haljahr 2024 veröffentlicht. Die jüngste Analyse deutet darauf hin, dass der massive Zubau Erneuerbarer Energien die Entwicklung der Kohleverstromung in China dämpfen könnte. Da die neuen Anlagen für Erneuerbare Energien nun in der Lage sind, den gesamten zusätzlichen Strombedarf in China zu decken, sinkt der Bedarf an neuer Kohle, und es gibt Anzeichen dafür, dass die Zentralregierung diesen Wandel begrüßt > sonnenseite.com 30.8.24.
Beim Projekt in Haute-Sorne wurde in weniger als drei Monaten 4000 Meter tief gebohrt. Das Geothermieprojekt war wegen mehrerer Zwischenfälle umstritten: Bei dieser ersten Bohrung des Geothermieprojekts Haute-Sorne im Kanton Jura sind keine seismischen Ereignisse oder andere Zwischenfälle aufgetreten > tagesanzeiger.ch 30.8.24.
Bleifrei und mit nachwachsenden Rohstoffen gespickt: Der Prototyp eines besonders gut recycelbaren Solarmoduls - Forscher:innen des Fraunhofer CSP haben ein Solarmodul entwickelt, das Holz und eine aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte EVA-Folie enthält. Zudem soll das neue Solarmodul vollständig recycelbar sein > solarserver.de 29.8.24.
Beim Brüsseler Gipfel einigen sich 30 Länder auf eine verstärkte Förderung. Neue und kleinere Reaktoren stehen dabei besonders im Fokus. Da die Uranvorkommen auch endlich sind, erwarten Fachleute auch hier stark steigende Preise und wegen der langen Bauzeiten der Meiler sei die Technologie nicht geeignet, im Kampf gegen die Klimakrise etwas zu bewirken. Hinzu kommt die nicht gelöste Frage der Endlagerung des radioaktiven Abfalls > tagesanzeiger.ch 29.8.24.
Viel Lobhudelei, aber auch interessante Zahlen, die belegen, dass es mit der Renaissance der Atomkraft nicht so weit her ist: Der jährliche World Nuclear Performance Report zeigt einen gemäss Autorenschaft bemerkenswerten Anstieg der globalen Nuklearstromproduktion und eine Verbesserung der durchschnittlichen Kapazitätsfaktoren (nicht etwa über 90 %, wie CH-Apologeten der Kernenergie immer angeben, sondern nur leicht über 80) > nuklearforum.ch 28.8.24.
Es gibt nur selten Brände von Photovoltaik-Anlagen. Wenn doch, dann werden sie meist durch Montage- und Planungsfehler ausgelöst. Photovoltaic Austria gibt in seinem Leitfaden zudem Präventionstipps. Der Leitfaden steht für Mitglieder von PV Austria kostenlos zur Verfügung. Alle anderen können ihn gegen eine geringe Gebühr beim Verband erwerben > pv-magazine.de 27.8.24.
Der Schweizer Solarhersteller Meyer Burger mit Sitz im bernischen Thun hat seine Pläne für eine neue Fabrik im amerikanischen Colorado Springs begraben. Für den Standort Sachsen-Anhalt ist das eine gute Nachricht. Die drohende Schließung der Solarzellenproduktion des Herstellers Meyer Burger in Sachsen-Anhalt ist damit vom Tisch > spiegel.de 26.8.24.
In der Kanalisation fließt viel Wärmeenergie, die bisher meist ungenutzt bleibt. Wärmepumpen könnten statt Grundwasser, oder dem Erdreich genauso gut auch dem Abwasser die Wärmeenergie entziehen, um so Häuser zu beheizen. Ein Vorzeigeprojekt im Kölner Stadtteil Ehrenfeld (D) soll zeigen, dass der Ansatz wirtschaftlich und skalierbar ist > pv-magazine.de 26.8.24.
Nur wenige Jahre nach dem Atomausstieg wollen bürgerliche Politiker neue Kernkraftwerke bauen. Im Hintergrund weibeln sie bereits jetzt für staatliche Fördergelder. Jedoch: Für die bürgerlichen Atombefürworter ist das Thema Subventionen heikel. Jahrelang haben sie die staatliche Förderung von Solar- und Windkraftwerken scharf kritisiert. Jetzt, wo es um den Bau eines neuen Meilers geht, wanken die ordnungspolitischen Grundsätze. Das zeigt sich auch beim Freisinn > nzz.ch 25.8.24.
Eine Vorgabe zur Ausrüstung grosser Dächer mit Solaranlagen und ein neuer Förderfonds für saisonale Energiespeicherung: Damit will der Regierungsrat die erneuerbare Stromproduktion im Kanton Zürich steigern und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit insbesondere im Winter leisten. Die entsprechende Gesetzesrevision geht nun bis Ende November in die Vernehmlassung > zh.ch 24.8.24.
Der Weltmarkt für neue Atomkraftwerke, die in Betrieb gehen, verharrt bereits seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Das ändert sich auch im ersten Halbjahr 2024 nicht, eine Renaissance der Atomenergie ist weiterhin nicht erkennbar. Das geht aus den aktuellen Daten der International Atomic Energy Agency (IAEA) hervor. Im erster Halbjahr 2024 sind nach den IAEA-Daten weltweit lediglich vier neue Atomkraftwerke ans Netz gegangen. Ein altes Atomkraftwerk, das russische AKW Kursk-2, wurde im Januar 2024 endgültig abgeschaltet > iwr.de 24.8.24.
Immer mehr Solaranlagen werden installiert (siehe Schweizer Energiestatistik 2022). Der Zubau findet vor allem auf den Dächern der Schweiz statt. Doch auch andere Bauten eignen sich, zum Beispiel Lärmschutzwände. Wie gross ist das Potenzial der Photovoltaik entlang der Autobahnen? Und was ist der Stand bei der die Realisierung dieser Anlagen? > energeiaplus.com 23.8.24.
Genehmigungen für 9 statt 52 Gigawatt im ersten Halbjahr: Laut einer Studie reduziert China den Ausbau neuer Kohlekraftprojekte stark. Experten sehen einen möglichen Wendepunkt beim weltweit größten CO₂-Emittenten > spiegel.de 22.8.24.
Das deutsche Unternehmen Soblue hat für einen Kunden in der Schweiz Europas derzeit größte Anlage realisiert, die sowohl Strom als auch Wärme aus der Sonne gewinnt. Die PVT-Anlage wurde im Mai in Herisau eingeweiht. Die auf Photovoltaik-Thermie-Systeme (PVT) spezialisiert Soblue hat für die Carrosserie Pfister AG in Herisau/Schweiz eine PVT-Anlage installiert. Wie das Unternehmen aus Ismaning mitteilte, handelt es sich um die derzeit modernste und effizienteste PVT-Anlage Europas. Zum Einsatz kämen zudem Erdsonden und Wärmepumpen. Sie versorgen gemeinsam mit daem Soblue Energiesystem das Industriegebäude und die Prozessanlagen mit Strom, Wärme und Kühlung > solarserver.de 22.8.24.
Solarenergie in Deutschland boomt – effiziente Integration ins Stromsystem wird wichtiger. Ausbau von Photovoltaikanlagen liegt derzeit über den Zielen der Bundesregierung – Haupttreiber ist der Zubau bei Gebäudeanlagen – Bayern auf Platz eins – Herausforderungen sind Ausbau auf Freiflächen, effiziente Integration in das Stromsystem und Importabhängigkeit bei Modulen > sonnenseite.com 22.8.24.
Australien ist als Exporteur klimaschädlicher Kohle bekannt, jetzt setzt die Regierung auf mehr Ökostrom. Im Norden des Landes soll das mit 6 GW Leistung weltweit größte Solarkraftwerk entstehen. Auch Singapur könnte profitieren. Der Solarpark soll den Angaben zufolge ab 2030 Strom produzieren. Vier Gigawatt sind für den heimischen Verbrauch vorgesehen, zwei Gigawatt für Singapur. 15 Prozent des Strombedarfs des Stadtstaats werde man damit decken > spiegel.de 21.8.24.
Die fünf von Baywa re erstellten Solarparks stehen auf zwei ehemaligen Militärstützpunkten in Zentral- und Südwestfrankreich. Vor dem Bau der Anlagen mussten dort Minen geräumt werden. „Durch die Umgestaltung der ehemaligen Militärgebiete erzielen wir einen dreifachen Nutzen: ökologisch, durch die Umwandlung in Weideland, energiewirtschaftlich, durch die Installation der Solaranlagen, und klimatisch, durch die Produktion von Grünstrom, welche mehr als 58.000 Tonnen CO₂ einspart“, erklärte Benoît Roux, Geschäftsführer von Baywa re. France. Die Flächen zwischen den Modulreichen werden von Schafen beweidet > pv-magazine.de 21.8.24.
Mitten in der Nordsee arbeitet nun eine Solaranlage mit 500 Kilowatt. Die auf dem Testgelände miteinander verbundenen Plattformen können extremen Offshore-Bedingungen standhalten. Wind und Wetter sind hart – das Potenzial ist jedoch gewaltig. Das innovative Solarprojekt Merganser liegt in der niederländischen Nordsee, rund zwölf Kilometer vor der Küste von Den Haag. Das skalierbare Konzept besteht dabei aus sechs miteinander verbundenen Plattformen. Die schwimmenden Plattformen wurden in einer Wassertiefe von 20 Metern mit dem Verankerungssystem verbunden > tagesanzeiger.ch 20.8.24.
Derzeit weisen Perowskit-Solarzellen erhebliche Defizite hinsichtlich ihrer Stabilität und Haltbarkeit auf, sodass eine langfristige Anwendung erschwert wird. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Europäische Union das Forschungsprojekt PEARL (grant agreement no. 101122283) initiiert. Im Rahmen des Projekts erfolgt eine Weiterentwicklung von Perowskit-Solarzellen mit hochmodernen Kohlenstoffelektroden. Die von der EU finanzierte Initiative verfolgt das Ziel, den Wirkungsgrad, die Stabilität sowie die Kosteneffizienz dieser Solarzellen signifikant zu optimieren. Es werden Wirkungsgrade von über 25 % sowie deutlich niedrigere Produktionskosten angestrebt > sonnenseite.com 20.8.24.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung des Landes stieg bis Ende Juni 2024 auf 33,62 Gigawatt. In den ersten sechs Monaten des Jahres lag der Zubau rund ein Gigawatt höher als noch im Vorjahreszeitraum. In Italien entstehen nun wieder mehr große Freiflächenanlagen > pv-magazine.de 19.8.24.
Gerade erst brannte ein Kühlturm des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja, nun meldet die IAEA eine Explosion unweit der Sicherheitszone. Beobachter sehen die nukleare Sicherheit akut gefährdet. »Wieder einmal sehen wir eine Eskalation der Gefahren für die nukleare Sicherheit am AKW Saporischschja«, warnte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in einer offiziellen Mitteilung der IAEA. »Atomkraftwerke sind widerstandsfähig gegenüber technischem oder menschlichem Versagen und auch extremen externen Einflüssen, aber sie sind nicht dafür gebaut, direkten militärischen Angriffen standzuhalten«, sagte Grossi > spiegel.de 18.8.24.
Der Solarboom findet statt: aber bislang nur auf Dächern und Fassaden und nicht in den Alpen. Das Projekt in Sedrun zeigt, was ein Solarpark braucht, um zu überzeugen. Experten jedoch dämpfen die Erwartungen. > tagesanzeiger.ch 17.8.24.
In Deutschland dümpelt der E-Auto-Markt vor sich hin, nicht so in China: Dort erreichte die Elektromobilität im Juli einen neuen Meilenstein. Davon profitierten vor allem heimische, also chinesische Marken > spiegel.de 12.8.24.
Insgesamt gilt es, alleine in den Schweizer Wohnbauten cirka 1.1 Millionen Heizungen zu ersetzen, 720’000 Ölheizungen, 310’000 Gasheizungen und 140’000 Elektroheizungen. D.h. rund 40’000 Heizungen pro Jahr müssen ersetzt werden, wenn die Schweiz das Klimaziel Netto-Null bis 2050 erreichen will. Eine Impulsberatung unterstützt Hausbesitzerinnen und -besitzer beim Umstieg auf ein erneuerbares System. Seit April 2022 ist das Angebot kostenlos, wenn die Heizung älter als 10 Jahre ist. Über 30’000 Beratungen wurden seither durchgeführt > energeiaplus.com 12.8.24.
Ein brennendes AKW in der Ukraine weckt ungute Erinnerungen an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aktuell kommt aus Saporischschja aber Entwarnung: Die Flammen sind unter Kontrolle. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch ungeklärt – beide Kriegsparteien schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu > spiegel.de 12.8.24.
Ab dem Jahr 2025 soll ein Batteriegroßspeicher von Rolls-Royce Windstrom aus dem niederländischen Windpark Zeewolde speichern, wenn mehr Windenergie zur Verfügung steht, als das Stromnetz der Niederlande aufnehmen kann. Rolls-Royce hat vom Batteriepark Zeewolde in den Niederlanden den Auftrag erhalten, eine Batterie-Großspeicheranlage mit einer Leistung von 32,6 Megawatt und einer Speicherkapazität von 65,2 Megawattstunden schlüsselfertig zu liefern. Das Projekt ist aber noch in weiterer Hinsicht bedeutsam: Menschen aus dem Umland von Zeewolde sind durch Miteigentum an dem Windpark sowie am neuen Batteriepark beteiligt. Mehr als 200 Landwirt:innen, Bewohner:innen und Unternehmer:innen bilden als deren Eigentümer das größte Bauern-Bürger-Windkollektiv Europas > solarserver.de 10.8.24.
Fassaden sind mehr als die nackten Wände eines Hauses: Sie können mit Photovoltaik (PV)- Modulen zur Stromerzeugung genutzt werden, oder mittels Begrünung einen Mehrwert für Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern hat untersucht, was Fassaden abhängig von ihrer Ausrichtung zur Solarstrom-Produktion beitragen und wie sich PV und Begrünung am besten kombinieren lassen > energeiaplus.com 7.8.24.
Nach 40 Jahren Betrieb hat Taipower am 27. Juli 2024 Maanshan-1 endgültig vom Netz genommen. In Taiwan – das vor allem auf Kohle und Flüssiggas setzt – bleibt nur noch ein Kernkraftwerk in Betrieb. Die Kernenergieerzeugung in Taiwan ist mit dem Abschalten von Maanshan-1 von 6,9% in 2023 nun gemäss staatlichem Energieversorgungsunternehmen Taipower auf 2,8% abgesunken > nuklearforum.ch 7.8.24.
23 große Wasserstoff-Infrastruktur-Projekte in Deutschland werden von nun an mit 4,6 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern unterstützt. Weitere 3,3 Milliarden Euro sollen durch private Investitionen der beteiligten Unternehmen hinzukommen. Das Geld geht unter anderem in den Aufbau von 1,4 Gigawatt Elektrolyseleistung, rund 2000 Kilometer Wasserstoff-Pipelines, 370 Gigawattstunden Speicherkapazität und in die Nutzung von flüssigen organischen Wasserstoff-Trägern (LOHC). Entsprechende Terminals sollen auf diese Weise den Transport von etwa 1800 Tonnen Wasserstoff pro Jahr ermöglichen > hydrogeit.de 7.8.24.
Nun keine Mehrwertsteuer auf Solaranlagen mehr - 800-Watt-Installation spart jährlich rund 160 Euro Kosten. Bereits nach drei Jahren amortisiert sich die Anlage damit. Aber natürlich auch dank niedriger Preise rentiert sich das Balkonkraftwerk für Privatleute in Deutschland und der hohen Preise für (den eingesparten) Strom aus dem Netz > pressetext.com 6.8.24.
Wasser und Strom: Beides kann das Wasserkraftwerk am Schiffenensee im Kanton Freiburg bieten, und beides braucht es, um grünen Wasserstoff herzustellen. Das macht der Freiburger Energieversorger Groupe E auch seit August 2023. Neun Millionen Franken hat er in die dortige Wasserstoff-Produktionsanlage investiert. Es ist der vierte Standort in der Schweiz, an dem Wasserstoff mit Wasserkraft produziert wird, der erste mit Wasser und Strom aus einer Stauanlage. Energeiaplus hat sich die Produktionsstätte zeigen lassen > energeiaplus.com 5.8.24.
Im ersten Halbjahr 2024 stieg der Anteil von Photovoltaik- und Windkraftanlagen an der Stromerzeugung auf das Allzeithoch von 30 Prozent. Die fossilen Kraftwerke produzierten deutlich weniger und kamen auf 27 Prozent Anteil > pv-magazine.de 3.8.24.
Nach aktuellen haben Wind- und Solarenergie im Juni dieses Jahres in China gemeinsam die Kohle erstmals bei der installierten Gesamtleistung überholt. Das berichtet das Energieforschungs- und Beratungsunternehmen Rystad Energy aus Oslo, das in seiner Analyse prognostiziert, dass bis 2026 allein die Solarenergie mit einer kumulierten Kapazität von über 1,38 Terawatt (TW) die Kohle-Leistung, der bislang wichtigsten Energiequelle in China, um 150 GW übertreffen wird > iwr.de 3.8.24.
Kernenergie statt Kohle - Als erstes EU-Land will Rumänien vorgefertigte Mini-AKW installieren. Vor Ort weckt das Hoffnungen und Ängste > srf.ch 2.8.24.
Eine Untersuchung im Rahmen des IEA PVPS Task 12 kommt zu dem Ergebnis, dass der CO2-Fußabdruck von Floating-PV-Anlagen vergleichbar mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist > solarserver.de 1.8.24.
Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete in Deutschland im 1. Halbjahr 2024 einen Rückgang um 3,4 Prozent auf 5.428 Petajoule gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Der Rückgang betraf vor allem die Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle. Die erneuerbaren Energien sind leicht im Plus > solarserver.de 31.7.24.
80 Prozent des Trinkwassers werden in der Schweiz aus Grundwasser gewonnen. Doch das Grundwasser ist auch eine wichtige thermische Energiequelle. Sie kann als Wärmequelle genutzt werden oder auch als Speicher. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Energie hat das Wärmenutzungspotenzial im Grundwasser untersucht – und zwar in den Lockergesteinen. Die Ergebnisse sind auch als Geodaten-Satz verfügbar > energeiaplus.com 30.7.24.
Eine weitere Photovoltaik-Anlage mit vier Megawatt Leistung ging nun in Betrieb und dient der Eigenversorgung. Ziel des Flughafens sind Netto-Null-Emissionen bis 2033. Neben Photovoltaik setzt der Flughafen auch auf weitere Maßnahmen wie CO2-neutraler Fernwärmenutzung, rund 450 Elektrofahrzeuge, Erdwärme für den Office Park 4, intelligentes Gebäudemanagement sowie die großflächige Umstellung auf LED-Beleuchtung. All das machte den Flughafenbetrieb bereits zu Jahresbeginn 2023 CO2-neutral. Bis 2033 streben die Betreiber nun auch die Netto-Null bei den Emissionen an, wie sie erklärten. Bleibt die Frage: Was macht der Flughafen Zürich? > pv-magazine.de 30.7.24.
Der Electrical Storage Report von EUPD zeigt ein signifikantes Marktwachstum bei Speichersystemen für Privathaushalte im Jahr 2023 in ganz Europa. Deutschland war mit über 530.000 installierten Systemen für Privathaushalte Marktführer, gefolgt von Italien mit 268.282 und Großbritannien mit 103.912. Bis Ende 2023 verfügten Deutschland und Italien über eine installierte Gesamtkapazität von mehr als 7,7 GWh > solarserver.de 29.7.24.
So günstig wie derzeit waren PV-Module noch nie. Photovoltaik-Module kosteten im Juli in den Segmenten Hocheffizienz und Low Cost weniger als im Vormonat. Mainstream-Produkte verharrten auf konstantem Niveau. Im einzelnen sind in Deutschland die Preise für Photovoltaik-Module im Juli 2024 im Segment Hocheffizienz auf 0,18 Euro pro Watt gesunken. Mainstream-Produkte kosteten 0,12 Euro pro Watt und Low-Cost-Module waren für 0,075 Euro pro Watt zu haben > solarserver.de 27.7.24.
Die weltweite Stromnachfrage steigt so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Grund dafür sind beispielsweise Hitzewellen und die zunehmende Verbreitung von Technologien, die mit Strom betrieben werden, wie zum Beispiel Elektroautos, Wärmepumpen und KI-Anwendungen. Gleichzeitig setzen die erneuerbaren Energien ihren Aufstieg fort, wobei die Photovoltaik auf dem besten Weg ist, neue Rekorde zu erzielen – allerdings längst nicht schnell genug, was Kohle- und CO2-Ziele gefährdet > tagesanzeiger.ch 24.7.24.
Der Stuttgarter Konzern erwirbt von Johnson Controls und Hitachi das weltweite Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft für Wohn- und kleine Gewerbegebäude. Es ist die bislang größte Investition in der Bosch-Unternehmensgeschichte und bestätigt den Schwenker der Industrie hin zu Technologien rund um die Erneuerbaren Energien > pv-magazine.de 24.7.24.
Die Marktentwicklung bei der Photovoltaik in Deutschland ist weiterhin dynamisch. Im ersten Halbjahr gingen über sieben Gigawatt Leistung neu ans Netz. Balkonkraftwerke erreichten rund 200 Megawatt. Obwohl der Zubau sehr hoch ist, haben die Installateure jedoch schwierige Zeiten. Das private Segment schwächelt > photovoltaik.eu 23.7.24.
China setzt auf erneuerbare Energien. Insbesondere dezentrale Solaranlagen auf Hausdächern tragen zu dem Wachstum bei. Paradoxerweise boomen auch Kohlekraftwerke > stern.de 23.7.24.
Ein Pilotversuch im deutschen Baden-Württemberg steuert das Laden von Elektroautos, um das Stromnetz zu entlasten. Dazu muss ein „smarter“ Stromtarif mit dem Partnerunternehmen des Netzbetreibers abgeschlossen werden. Die Idee hört sich genial an: Elektrofahrzeuge können in einem modernen Stromnetz als „Kraftwerke auf Rädern“ fungieren, um mit ihren Batterien Stromspitzen aus erneuerbaren Energien aufzufangen und den Ökostrom bei Knappheit wieder ins Netz zurückzuspeisen > sonnenseite.com 22.7.24.
Die Folie verfügt über spezielle Mikrostrukturen, die flach einfallendes Licht effizient einkoppeln und so die Blendwirkung der Solarmodule beseitigen. Phytonics vertreibt die selbstklebende Folie, die für neue und bestehende Photovoltaik-Anlagen genutzt werden kann, als Bogen- und Rollenware > pv-magazine.de 22.7.24.
Im September 2023 hatte der Ludwigshafener Energieversorger Pfalzwerke Aktiengesellschaft in Fuchsstadt in Unterfranken für die Osnabrücker Unternehmensgruppe Pro Wind mit den Bauarbeiten für ein 56 MW Solar-Großprojekt begonnen. Ende letzter Woche wurde die Anlage, die zu den größten Solarparks Bayerns gehört, nun unter Anwesenheit von zahlreichen interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern am Sportpark in Fuchsstadt in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 60 Hektar erzeugen künftig über 90.000 Solarmodule Solarstrom. Dabei handelt es sich um bifaziale Module, deren Solarzellen beidseitig Licht in Strom umwandeln und die Erträge so maximieren können > iwr.de 21.7.24.
Der weltweite Strombedarf steigt rasant, in Asien gehen neue Kohlekraftwerke ans Netz. Trotzdem sagt die Internationale Energieagentur für 2025 eine Trendwende voraus. Im nächsten Jahr könnte die Energiewende einen wichtigen Meilenstein erreichen: Aktuellen Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge könnte die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2025 weltweit erstmals die aus Kohle überholen. Der Anteil von Strom aus regenerativen Quellen an der Gesamtversorgung steige von 30 Prozent im Jahr 2023 auf voraussichtlich 35 Prozent, so die Agentur. > spiegel.de 20.7.24.
Für die ersten sechs Monate des Jahres ergibt sich ein Netto-Zubau von 7,55 GW. Insgesamt waren Ende Juni in Deutschland 4.257.578 Photovoltaik-Anlagen mit einer kumulierten Leistung von 90,29 Gigawatt (GW) am Netz. Um das Ausbauziel von 215 GW im Jahr 2030 zu erreichen, ist der aktuelle Zubau jedoch weiterhin zu gering, er müsste bei 1,595 GW pro Monat liegen, teilt die Bundesnetzagentur mit > bundesnetzagentur.de 17.7.24.
Wer in Österreich seine Solaranlage mit europäischen Komponenten baut, bekommt in Zukunft mehr Geld. Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, Investoren zu belohnen, wenn sie ihren Solargenerator mit europäischen Komponenten bauen. Die Änderung des EAG hat die notwendige Mehrheit bekommen. Konkret bekommen Investoren in eine Solaranlage 20 Prozent mehr Investitionszuschuss, wenn sie europäische Module, Wechselrichter, Montagesysteme und andere Teile für ihren Generator verwenden. Allerdings haben ÖVP und Grüne noch einen Änderungsantrag eingebracht, der es ermöglicht, bei den verschiedenen Komponenten jeweils differenzierte Zuschüsse zu gewähren. Der Umfang der Mittel, die für die Investitionsförderung zur Verfügung stehen, bleibt gleich > infosperber.ch 17.7.24.
Für 2024 sind die Aussichten weiterhin sehr positiv. Im ersten Halbjahr wurden bei Pronovo Förderanträge für 35’000 Anlagen mit einer Leistung von 935 MW eingereicht. Das sind 70% mehr als im ersten Halbjahr 2023. Das BFE geht für dieses Jahr von einem Zubau von etwa 1’800 MW aus. In den kommenden Jahren treten noch die neuen Fördermassnahmen des Stromgesetzes in Kraft (u.a. virtueller ZEV, gleitende Marktprämie, lokale Elektrizitätsgemeinschaften), die zu einem weiteren Schub führen sollten. Insgesamt heisst das: 2030 dürfte mehr als ein Viertel unseres Stroms aus PV kommen > energeiaplus.com 17.7.24.
Kann Deutschland seinen Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken? Wie viel Atom- und Kohlestrom wird importiert? Führt eine Sonnenfinsternis zu einem Blackout? Um die Diskussion zur Energiewende zu versachlichen, stellte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE vor zehn Jahren die Datenplattform »Energy-Charts« online. Die Webseite bietet heute ausführliche interaktive Daten rund um die deutsche Stromerzeugung, Klimadaten, Emissionen und Preise sowie Stromerzeugungs- und Börsendaten für 42 europäische Länder. Sie ist damit eine der umfangreichsten Datenplattformen zum Energiemarkt in Europa > pv-magazine.de 16.7.24.
Die geplanten Reservekraftwerke sind viel teurer als gedacht. Wie interne Zahlen des Bundes zeigen, kosten sie mehrere Milliarden Franken. Bezahlen müssten das die Stromkonsumentinnen und Stromkonsumenten. Jetzt wird sogar die Verlängerung der Anlage in Birr zum Thema > nzz.ch 15.7.24.
Der Photovoltaik-Ausbau hat letztes Jahr um 51 Prozent zugelegt. Damit deckt Solarstrom acht Prozent des gesamten Strombedarfs. 2024 wird Solarenergie mehr Strom liefern als das AKW Beznau > tagesanzeiger.ch 13.7.24.
Ein Batteriespeicher in Beuna (D) speichert Photovoltaik-Strom dann, wenn die Preise auf dem Kurzfristmarkt besonders niedrig sind und speist in „teuren Stunden“ Strom ins Netz. Bei dem Projekt kooperieren Münch Elektrotechnik und der Nürnberger Energieversorger N-Ergie > solarserver.de 13.7.24.
Akku der nächsten Generation : Sie bringen mehr Reichweite beim Fahren und lassen sich schnell aufladen: Feststoffakkus gelten als nächster großer Schritt in der E-Mobilität. VW sichert sich nun die Lizenz, genug Zellen für bis zu eine Million Autos pro Jahr zu bauen > spiegel.de 12.7.24.
Der immer wieder in der Kritik stehende Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé strebt für Deutschland den Aufbau eines Portfolios aus Solarstrom an. Wie das Unternehmen mitteilte, versorgt die Schweizer BWK Nestlé Deutschland ab Juli 2024 mit Strom aus deutschen Photovoltaikanlagen. Damit ließen sich die Produktionsstandorte in Hamburg, Neuss und Biessenhofen vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Durch PPA (Power Purchase Agreements) mit der BKW und anderen Energieversorgern wolle Nestlé Deutschland bis Ende 2026 jährlich 80 Gigawattstunden Strom aus deutschen Windkraft- und Photovoltaikanlagen beziehen. Der jährliche Energiebedarf der deutschen Nestlé-Standorte betrage insgesamt rund 113 Gigawattstunden > solarserver.de 12.7.24.
Nigers Militärjunta hat dem französischen Unternehmen Orano die Betriebsgenehmigung für die Uranmine Imouraren entzogen. Die Beziehungen zu Frankreich haben sich stetig verschlechtert, nachdem die letzten in Niger stationierten französischen Truppen im Dezember 2023 abgezogen worden waren > nuklearforum.ch 11.7.24.
Eine Solaranlage in einer speziellen Leichtbaukonstruktion wird in Zukunft eine junge Weinanpflanzung der deutschen Hochschule Geisenheim schützen. Durch die sparsame Konstruktion kann die gesamte Anlage zwischen verschiedenen Neuanpflanzungen wechseln. Die Module schützen die jungen Weinstöcke vor zu viel Sonne und Trockenheit. Bei Wind fahren sie ins Schutzgehäuse > photovoltaik.eu 10.7.24.
Um Gaskraftwerke zu bauen und zu modernisieren, plant die deutsche Bundesregierung eine neue Umlage auf den Strompreis. Das sei auch in anderen Ländern üblich, sagt Wirtschaftminister Robert Habeck > zeit.de 10.7.24.
Wasserflächen zwischen Windkraftanlagen eines Offshore Windparks können wahrscheinlich für die Algen- und Muschelzucht genutzt werden. Eine neue Studie zeigt, wie es möglich ist, Offshore-Windparks zur Erzeugung von Nahrungsmitteln zu nutzen und gleichzeitig den Bedarf an erneuerbaren Energien in Nordeuropa zu decken, teilte der Energiekonzern Vattenfall mit > iwr.de 9.7.24.
Der Schweizer Energiekonzern Alpiq ändert die Strategie und will sich in Zukunft auf Flexibilitätslösungen konzentrieren. Auf Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen, welche nicht nahe am Kerngeschäft angesiedelt sind, wird Alpiq hingegen in Zukunft verzichten. Stattdessen rückt die Erzeugung von Winterstrom in den Vordergrund > iwr.de 7.7.24.
Einsprache gegen Grengiols: Umweltverbände wollen den grössten Solarpark der Alpen verhindern. Nun läuft ihm die Zeit davon. Der Bund prüft daher, die Finanzierung der Solaranlagen zu verlängern > tagesanzeiger.ch 6.7.24.
Das französische Unternehmen Feedgy, das sich auf das Repowering von in Betrieb befindlichen Photovoltaik-Anlagen spezialisiert hat, expandiert nach Spanien, einem Markt, der auf 13 Milliarden Euro geschätzt wird und Frankreich einen Schritt voraus ist. Anschließend will das Unternehmen, während es in Frankreich sein Geschäft weiter ausbaut, sein Modell in Deutschland und Italien, zwei Ländern mit ebenfalls großem Potenzial, nutzen > pv-magazine.de 5.7.24.
Der Energiepark Witznitz südlich von Leipzig hat eine Leistung von 650 MW und ist an das Übertragungsnetz von 50Hertz angeschlossen. Er liefert nicht nur Solarstrom, sondern auf Abruf auch Blindleistung für das Netz. Es handelt sich bei dem Projekt nicht nur um einen Rekord in Bezug auf die Leistung. Auch was das Netz betrifft, sei es in doppelter Hinsicht eine Premiere. Erstmals speise ein Solarkraftwerk direkt auf der Höchstspannungsebene Strom ein. Und ebenfalls zum ersten Mal trage eine solche Anlage rund um die Uhr zur Netzstabilität bei – auch während der Nacht > solarserver.de 3.7.24.
Copenhagen Atomics, der dänische Entwickler von Flüssigsalzreaktoren, und das Paul Scherrer Institut (PSI) haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese sieht eine vierjährige Zusammenarbeit bei Experimenten mit Thorium-Flüssigsalzen und die Inbetriebnahme eines kleinen Testreaktors im Jahr 2026 in der Schweiz vor > nuklearforum.ch 3.7.24.
Die im Verbundprojekt „Neo-PEC“ von drei Fraunhofer-Instituten entwickelte Technologie soll eine modulare, flexible Alternative zu großen Elektrolyseuren sein. Photovoltaik dient als zusätzliche Spannungsversorgung > pv-magazine.de 2.7.24.
Deutschland hat im ersten Halbjahr so viel Strom aus erneuerbaren Quellen produziert wie noch nie. Vor allem Fotovoltaikanlagen verzeichneten Höchstwerte. "Insbesondere Photovoltaikanlagen produzierten mit insgesamt 37 Milliarden Kilowattstunden deutlich mehr Strom als im Vorjahr – auch dank des Rekordzubaus im Jahr 2023", schrieb der Energiewirtschaftsverband. Von den 58 Prozent entfielen demnach 24 Prozentpunkte auf Winderzeugung an Land, 14 Prozentpunkte auf Fotovoltaik, neun Prozentpunkte auf Biomasse, fünf Punkte auf Wasserkraft, fünf Punkte auf Windenergie auf See sowie ein Punkt auf die Stromerzeugung aus Siedlungsabfällen > zeit.de 2.7.24.
Die Ausgabe 2024 von Solar Heat Worldwide des IEA SHC-Programms unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und die sich verändernde Landschaft der Solarwärme. Der diesjährige Bericht enthält einen eigenen Abschnitt über PV-erzeugte Wärme (PV Generated Heat – PGH), in dem Systemkonzepte und Installationen vorgestellt werden > tagesanzeiger.ch 1.7.24.
Der Verband der Europäischen Photovoltaik-Industrie (ESMC) erhofft sich von dem Net-Zero Industry Act, dass die EU-Mitgliedstaaten bei öffentlichen Ausschreibungen, Auktionen und anderen nationalen Programmen Solarmodule aus europäischer Produktion fördern werden > solarserver.de 28.6.24.
Österreich hat im vergangenen Jahr beim Photovoltaik-Ausbau kräftig zugelegt. Mit über 2,6 Gigawatt hat sich der Jahreszubau im Vergleich zu 2022 fast verdreifacht (Schweiz 1,4 GW). Im Bereich der Erneuerbaren hat es 2023 bei der Photovoltaik den größten Zubau gegeben. Allein im vergangenen Jahr hat die Solarbranche über 130.000 neue PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 2,6 Gigawatt (GW) errichtet, die somit annähernd so viel Leistung aufbringen wie die fünf größten Speicherkraftwerke Österreichs > solarserver.de 27.6.24.
Diesel und Erdgas sollten stärker besteuert werden und Strom günstiger: Das schlägt ein Beratergremium der deutschen Bundesregierung in einem Bericht vor. Zudem sei ein weiterer, künftig wichtiger Energieträger zu fördern. Die Gruppe bewertet die Energiewende in all ihren Aspekten. Positiv sieht sie die Entwicklung beim Ausbau der Erneuerbaren. Sie verweist etwa darauf, dass im Jahr 2023 mehr als die Hälfte (51,6 Prozent) des verbrauchten Stroms aus Windrädern, Fotovoltaikanlagen und anderen regenerativen Quellen stammte. Ein Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 46,2 Prozent > spiegel.de 27.6.24.
Wie kann verhindert werden, dass Energie aus Sonne und Wind verloren geht, wenn keine Nachfrage vorhanden ist? Eine Schweizer – Ende 2023 in der chinesischen Stadt Rudong in der Nähe von Shanghai an das Stromnetz angeschlossene – Schwerkraftbatterie von Energy Vault speichert Energie mittels Schwerkraft in 3.500 je 25 Tonnen schweren Blöcken, die mittels Hebevorrichtungen und Schienen bewegt werden > sonnenseite.com 25.6.24.
Die diesjährige Messe war die bislang bei weitem größte, die Vielfalt der Aussteller und der Besucherandrang schlicht überwältigend. Doch es gibt für den deutschen wie für den internationalen Markt auch Indikatoren, die den Optimismus ein wenig trüben. Auf den vier Teilmessen Intersolar Europe (Photovoltaik und Solarthermie), ees Europe (Speicher), Power2Drive Europe (Elektromobilität) und EM-Power Europe (Energiesystemtechnik) tummelten sich rund 110.000 Besucher in den komplett ausgebuchten Münchener Messehallen > pv-magazine.de 24.6.24.
Die Schweizer Firma Synhelion, ein Spin-off der ETH Zürich, hat ihre DAWN-Anlage in Jülich in Deutschland eingeweiht. Es ist die erste Demonstrationsanlage zur Produktion von solaren Treibstoffen im industriellen Massstab. Die Anlage nutzt konzentrierte Sonnenenergie, um Prozesswärme von 1500 Grad Celsius zu erzeugen. Diese Hochtemperatur-Prozesswärme wird über ein Wärmeträgermedium in einen thermochemischen Reaktor und in einen thermischen Speicher geleitet. Im Reaktor werden die Ausgangsstoffe Kohlendioxid CO2, Wasserdampf H2O und Methan CH4 (Rohbiogas) zu Synthesegas, einem Gemisch aus Wasserstoff H2 und Kohlenmonoxid CO, umgesetzt. > energeiaplus.com 21.6.24.
Oxford PV präsentiert Tandemmodul mit 26,9 Prozent Wirkungsgrad:Der Hersteller hat sein Modul mit Perowskit-Silizium-Tandemzellen vor allem für Hausdächer konzipiert. Es soll in 12 bis 18 Monaten verfügbar sein. Zudem will das britische Unternehmen zusammen mit Sunmaxx ein PVT-Modul mit Tandemzellen auf den Markt bringen > pv-magazine.de 21.6.24.
Das geplante Kraftwerk im Jura ist wohl die letzte Chance für die Technik in der Schweiz. Die Betreiber pflegen Zuversicht. Die haben sie unter anderem bei einem Google-Projekt gefunden - von Martin Läubli > tagesanzeiger.ch 19.6.24.
Die „Powerwall 3“ wird offiziell auf der Intersolar in München in dieser Woche vorgestellt. Der Photovoltaik-Heimspeicher mit 13,5 Kilowattstunden Kapazität ist ab sofort in Deutschland verfügbar - über den CH-Markt ist noch nichts bekannt > pv-magazine.de 19.6.24.
Der Schweizer Energiedienstleister Axpo treibt seine Strategie im Bereich der erneuerbaren Energien weiter voran und startet den Bau einer 20 Megawatt-Solaranlage in Norditalien. Die Anlage wird jährlich über 25 Gigawattstunden klimafreundlichen Strom für rund 9’000 Haushalte liefern. Die Anlage wird an das öffentliche Netz angeschlossen und der erzeugte Strom über einen Stromabnahmevertrag (PPA) verkauft, für den derzeit ein Abnehmer gesucht wird > pv-magazine.de 19.6.24.
Der Branchenverband Solarpower Europe hat seinen “Global Market Outlook for Solarpower” für die Jahre 2024 bis 2028 vorgelegt. Diese sagt erst ein steiles Wachstum für Photovoltaik, dann eine Abkühlung voraus > solarserver.de 18.6.24.
Neue Reservekraftwerke sollen ab 2026 die Versorgungssicherheit der Schweiz in kritischen Versorgungssituationen stärken. Die Ausschreibung, die zu diesem Zweck vom Bundesamt für Energie (BFE) durchgeführt wurde, wird jedoch nicht weiterverfolgt, da die offerierten Kosten zu hoch sind. Das BFE wird nun Direktverhandlungen mit den Anbietern aufnehmen, um allfällige freihändige Vergaben vorzubereiten > admin.ch 18.6.24.
Das Fotovoltaikgeschäft wächst. Doch Europas Firmen sehen sich abgehängt. Preiskampf und Überkapazitäten aus China erschwerten eine wirtschaftliche Fertigung, würgten die hiesige Modulproduktion ab > spiegel.de 18.6.24.
Nach dem Siegeszug der erneuerbaren Energien bahnt sich gerade, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, die nächste Energierevolution an: Solarstrom gibt es bald auch nachts, Windstrom bei Windstille - von Christian Stöcker > spiegel.de 17.6.24.
Im vergangenen Jahr sind Batteriespeichersysteme mit einer Kapazität von 17,2 Gigawattstunden neu installiert worden. Dies ist ein Anstieg um 94 Prozent gegenüber 2022. Deutschland führt den Speichermarkt in Europa an und verzeichnete dabei auch ein überdurchschnittliches Wachstum, wie die Analyse von Solarpower Europe zeigt > pv-magazine.de 16.6.24.
Die Photovoltaik-Strategie fasst auf rund 40 Seiten Maßnahmen zusammen, mit denen die nationalen Ausbaupläne erreicht werden sollen. Die Solarbranche begrüßt dies, mahnt aber vor allem konkrete Schritte an: die überfällige Verabschiedung des Elektrizitätswirtschaftsgesetz > pv-magazine.de 15.6.24.
In der Tat sind die Erfolge des Ausbaus der Solarenergie 2023 auf einem Niveau, welches in den 90er Jahren und sogar noch im letzten Jahrzehnt die großen globalen Energieversorger und deren Analysten nicht für möglich gehalten hatten. Die Internationale Energie Agentur IEA lag in ihrer Solarenergie-Prognose immer viel zu niedrig, insbesondere in ihren jährlich erschienenen World Energy Outlooks (WEO) - von Hans-Josef Fell > sonnenseite.com 14.6.24.
Projektierer Goldbeck Solar startet gemeinsam mit dem Versorger Rheinenergie den Solarpark Lärz/Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern (D). Der Solarpark leistet 32 Megawatt (MW) und liegt auf einem ehemaligen Flughafen. Der Clou: Er ist mit einem Batteriespeicher kombiniert. Insgesamt wurden 56.800 bifaziale Module des Hersteller Canadian Solar auf über 30 Hektar Fläche installiert. Die 32 MW reichen, um rechnerisch 10.000 Haushalte zu versorgen > pv-magazine.de 14.6.24.
Laut dem Report Solar Heat Worldwide der IEA SHC ist der globale Solarthermie-Markt 2023 um 7 Prozent gesunken. Das liegt vor allem an dem schwachen Absatz in China > solarserver.de 14.6.24.
Den Wissenschaftlern des Fraunhofer ISE ist es gelungen, farbige Solarmodule zu entwickeln, die nur einen minimalen Wirkungsgradverlust gegenüber herkömmlichen Modulen aufweisen. Mit der Technologie wird die Photovoltaik-Nutzung an vielen Orten möglich > pv-magazine.de 13.6.24.
Greenpeace und die Biohaus Stiftung haben in Berlin gefordert, die Ukraine zu solarisieren. Die dezentrale Versorgung mit Energie macht das Land resilient gegen den Krieg, den Putin unter anderem gegen die Infrastruktur führt > photovoltaik.eu 12.6.24.
Verbund, einer der größten Erzeuger von Strom aus Wasserkraft in Europa, investiert verstärkt in Batteriespeicher in Deutschland. Nun sind drei weitere Speicherstandorte mit 44 Megawatt Gesamtleistung am Netz. Der neue Batteriespeicherstandort ist Schwabmünchen und liegt im Landkreis Augsburg > solarserver.de 11.6.24.
Die Schweiz mit ihrer starken Forschung und Innovation leistet wichtige Beiträge an den Aufbau einer europäischen Solarindustrie. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem Bericht, den er am 7. Juni 2024 in Erfüllung des Postulats 21.3870 von Nationalrätin Gabriela Suter gutgeheissen hat. Industriepolitische Massnahmen zur Stützung oder zum Aufbau einer Photovoltaik (PV)-Industrie in der Schweiz lehnt er ab > admin.ch 8.6.24.
Ein chinesisches Staatsunternehmen hat eigenen Angaben zufolge den mit 3,5 Gigawatt größten Solarpark der Welt ans Netz genommen. Die erforderlichen Investitionen für das Projekt gibt China Green Electricity Investment mit umgerechnet 1,97 Milliarden Euro an > pv-magazine.de 7.6.24.
Das norwegische Startup Over Easy Solar bringt vertikale PV-Module für Gründächer an den Markt. Es geht dabei um bifaziale Solarmodule, die auch für Flachdächer geeignet sind. So wolle das Unternehmen laut Pressemitteilung, Solaranlagen für Gründächer leichter und deren Installation und Wartung einfacher machen > solarserver.de 6.6.24.
Mit dem Aufkommen dynamischer Stromtarife könnte eine neue Art der Betriebsführung für Photovoltaik-Heimspeicher entstehen. Fallen die Börsenstrompreise ins Negative, kann der Speicher günstig geladen und somit der Strombezug zu Hochpreisphasen vermieden werden. > pv-magazine.de 5.6.24.
Die neue Ausgabe der PV-Technologie-Roadmap zeigt, dass sich monokristallines Silizium bei Wafern immer mehr durchsetzt. Im laufenden Jahr wird zudem TOPCon PERC als führende Zelltechnologie ablösen. 2023 der globale Solar-Photovoltaik-Markt auf einen Rekordwert von 502 GW an Lieferungen. Die kumulierte weltweit installierte PV-Kapazität stieg damit auf ca. 1.610 TWp. Bis Ende 2023 war zudem der durchschnittliche Spotmarktpreis für kristalline Siliziummodule im Vergleich zu Ende 2022 um circa 50 Prozent gesunken > pv-magazine.de 4.6.24.
Bilanz seit 2019: Seit der vorigen Europawahl ist die Kapazität der EU für Wind- und Sonnenstrom um fast zwei Drittel gewachsen. Eine neue Studie zeigt, welche gewaltigen Mengen fossiler Energie dadurch ersetzt wurden > spiegel.de 4.6.24.
Alle drei Projekte sind im Rahmen des Schweizer „Solarexpress“ geplant und haben knapp 46 Megawatt Gesamtleistung. Einen besonderen Stellenwert hat der an alpinen Standorten vergleichsweise hohe Anteil der Stromerzeugung im Winter. Sie sollen in der Region Surselva entstehen und basieren planungsrechtlich auf dem 2022 eingeführten, „Solarexpress“ genannten Artikel 71a des Schweizer Energiegesetzes. Das größte der drei Projekte hat ebenfalls im August die Zustimmung durch die Gemeinde Tujetsch erhalten. Energia Alpina als Projektierer will im Gebiet Scharinas/Cuolm Val. auf eine Leistung von 18,3 Megawatt installieren und erwartet einen Jahresertrag von 29 Gigawattstunden, also rund 1580 Kilowattstunden je Kilowatt; 13 Gigawattstunden Ertrag soll die Anlage im Winter liefern > pv-magazine.de 3.6.24.
In Frankreich kommt der Ausbau der Offshore Windenergie zunehmend in Schwung. Seit dem 28. Mai 2024 sind alle Windturbinen im Offshore Windpark Saint-Brieuc mit einer Gesamtleistung von 496 MW in Betrieb, teilte der spanische Energieversorger Iberdrola mit. Die zu 100 Prozent eigenfinanzierten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 2,4 Mrd. Euro. Die Bauarbeiten für den Offshore Windpark haben drei Jahre gedauert. Die gesamte Stromerzeugung der 62 Offshore-Turbinen vom Typ Siemens Gamesa mit einer Leistung von je 8 MW wird nun in das vom französischen Netzbetreiber RTE verwaltete nationale Stromnetz eingespeist. Der vor der bretonischen Küste gelegene Offshore-Windpark produziert rund 1 820 GWh (1,8 Mrd. kWh) pro Jahr, das entspricht 9 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Bretagne > iwr.de 2.6.24.
Atomgegner deuten die breite Zustimmung zum Stromgesetz als Bestätigung für den Atomausstieg, den das Stimmvolk 2017 beschlossen hat. Eine neue Umfrage zeigt ein anderes Bild > tagesanzeiger.ch 31.5.24.
Neun Bauabschnitte über acht Jahre verteilt hat es gebraucht – nun ist die Photovoltaik-Anlage in Zeithain final fertig und offiziell eingeweiht. Für die Einspeisung des Solarstroms hat Enerparc eine 3,6 Kilometer lange Kabeltrasse verlegt und ein eigenes Umspannwerk in Zeithain Neudorf gebaut. Kurzfristig ist auch noch ein Pilotprojekt für grünen Wasserstoff aus Solarstrom geplant > pv-magazine.de 31.5.24.
Wieland Hintz, Verantwortlicher beim Bund, zur Schweizer Solarstromproduktion: “Nach meiner vorläufigen Rechnung waren in der Schweiz Ende 2023 pro Kopf über 700 Watt an PV-Leistung installiert. Damit hat sich die Schweiz nun nach den Niederlanden (1400 W) und Deutschland (970 W) auf den dritten Rang vorgeschoben, deutlich vor unseren Nachbarn Österreich (620 W), Italien (490 W) und Frankreich (290 W)“ > www.energeiaplus.com 30.5.24.
239 Milliarden Dollar an Investitionen: Ökostrom, Elektroautos, Wasserstoff: In den USA sind die Investitionen in eine CO₂-arme Wirtschaft 2023 massiv gestiegen. Ein wichtiger Treiber ist der Inflation Reduction Act von Präsident Biden > spiegel.de 29.5.24.
Um Windenergie ranken sich zahlreiche Mythen und Fehlinformationen. Dabei ist Windkraft flächeneffizient, kostengünstig und umweltfreundlich. Der Faktencheck widerlegt die zehn häufigsten Mythen > bund.net 29.5.24.
Den größten Teil des Stroms aus der jetzt fertiggestellten 54-Megawatt-Anlage im andalusischen Alhendín nimmt der dänische Fensterhersteller Velux ab. Im Solarpark setzt Ersteller Baywa re ein Biodiversitäts-Konzept zweier spanischer Universitäten um. Zehn Prozent der Fläche sollen auch für die Landwirtschaft genutzt werden > pv-magazine.de 29.5.24.
Durch das GreenHub-Projekt soll veranschaulicht werden, dass eine energieautarke Schweiz, die das Wirtschaftswachstum stimuliert, durch die geschickte Nutzung von Synergien verschiedener Technologien und die Umwandlung von lokal erzeugter Wärme, CO2 und Elektrizität in chemische Energievektoren erreicht werden kann. Das Ziel ist es, die saisonale Energielücke von 9 TWh zu schliessen und dies auf regionaler Ebene durch die Einrichtung eines Green Energy Hubs zu demonstrieren > Innosuisse-Ost 29.5.24.
Die Behauptungen von einer «Renaissance der Kernenergie» führen in die Irre. In Wahrheit geht die Reise in eine ganz andere Richtung - von Anton Gunzinger > tagesanzeiger.ch 28.5.24.
Eine Erhebung der Internationalen Energieagentur zeigt, dass neue Photovoltaikmodule nur noch halb so viel Treibhausgase emittieren wie vor zehn Jahren. Sie wurde mit der Expertise zweier Wissenschaftler der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften erstellt. Für Systeme mit monokristallinem Silizium sind dies in der Schweiz noch rund 36 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde Strom und für CdTe (Cadmiumtellurid)-Systeme 25 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde Strom. Auch die Zeit, die ein Modul benötigt, um die Energie zu erzeugen, die für seine Herstellung benötigt wurde, liegt sowohl für Systeme mit monokristallinem Silizium wie auch für CdTe-Systeme erstmals in der Geschichte bei einem Jahr oder weniger > punkt4.info/nachrichten 27.5.24.
Ende April hat die deutsche Bundesregierung mit dem „Solarpaket I“ ein wichtiges Gesetzespaket verabschiedet, um den Ausbau von Strom aus Sonnenenergie weiter zu beschleunigen. Größere Photovoltaikanlagen, zum Beispiel auf Gewerbedächern, werden jetzt besser gefördert. Für viele Unternehmen ist die Photovoltaik (PV) damit ein sicherer Weg zu einer klimaschonenden und berechenbaren Energieversorgung. Mit dem Beschluss wird der Betrieb von Solarstromanlagen auch für kleinere Unternehmen erschwinglich, da Zertifikatkosten von 20.000 Euro entfallen > pv-magazine.de 24.5.24.
26 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland erzeugten 2023 erneuerbare Energie, 94 Prozent davon nutzten dafür die Photovoltaik. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt auf den Höfen mehr als 61.000 Solaranlagen > pv-magazine.de 24.5.24.
Das PV Lab der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) gibt im Artikel »Colouring solutions for building integrated photovoltaic modules: A review« einen Überblick über die verschiedenen Farbgebungstechnologien, die für Solarmodule zur Gebäudeintegration (BIPV) verwendet werden. Dabei gehen die Autoren auch auf die oft deutlich geringeren Wirkungsgrade sowie die kritischen Themen der Zuverlässigkeit und Stabilität von Farbstofflösungen ein > epfl.ch 23.5.24.
Gut geplante Solarparks können einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Mehrere Organisationen der PV-Branche nehmen den „Tag der Artenvielfalt“ zum Anlass, auf Studien und naturfreundliche Projekte hinzuweisen. Ein konkretes Beispiel für einen „Biodiversitäts-Solarpark“ ist das neue Projekt der Genossenschaft Green Planet Energy. Gemeinsam mit der Genossenschaft Landkraft Bürgerenergien Hoyaer Land plant sie eine neue PV-Freiflächenanlage im niedersächsischen Dedendorf im Landkreis Nienburg/Weser (D) > solarserver.de 22.5.24.
Der Bau der ersten direkten Stromverbindung zwischen Großbritannien und Deutschland hat begonnen. Sie soll mehr Flexibilität bei der Energiewende bringen und große Mengen Windstrom transportieren. Die Kapazität soll 1,4 GW betragen, was rechnerisch bis zu 1,5 Millionen Haushalten entspricht. Die Stromleitung zwischen Deutschland und Großbritannien soll 2028 in Betrieb gehen > solarserver.de 22.5.24.
TA-Leitartikel zur Energieabstimmung: Mit dem Gesetz für eine sichere Stromversorgung wird umgesetzt, was die Stimmbevölkerung bereits beschlossen hat. Das ist wenig spektakulär – aber nötig - von Charlotte Walser > tagesanzeiger.ch 21.5.24.
Wärmepumpen gelten als wichtiger Baustein für das Heizungssystem einer dekarbonisierten Zukunft, denn sie heizen und kühlen effizient mit Strom. Besonders sinnvoll sind sie in einem Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien, da ihr Verbrauch gut planbar und die Wärme speicherbar ist. Dadurch kann die Heizung flexibel auf die Energieerzeugung aus Sonne und Wind reagieren und somit das Stromnetz unterstützen. Das ist das Ergebnis eines länderübergreifenden Forschungsprojektes der Internationalen Energieagentur (IEA) > sonnenseite.com 20.5.24.
Deutschland hat kaum Einfluss auf den Fortgang der Klimakrise – das wird von Klimaskeptikern oft vorgetragen. Aber es ist nachweislich falsch. Vielmehr hat das Land schon einmal die Welt verändert, und könnte es auch wieder tun - eine Kolumne von Christian Stöcker > spiegel.de 20.5.24.
Das deutsche Atommülllager Asse droht mit Wasser vollzulaufen. Hier lagern mehr als 100.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen. Niedersachsens Umweltminister ist alarmiert > zeit.de 18.5.24.
Das niederrheinische Unternehmen Holemans hat an seinem Kieswerk Ellerdonk bei Wesel (D) eine schwimmende Photovoltaik-Anlage mit 5,6 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Die Anlage nimmt eine Fläche von gut drei Hektar ein. Der Genehmigungsprozess hat sich über vier Jahre hingezogen. Der erzeugte Strom dient der Eigenversorgung des Kieswerks. Holemans rechnet mit einem jährlichen Ertrag von knapp fünf Millionen Kilowattstunden Strom. Damit senkt das Unternehmen seine CO2-Emissionen um 2.100 Tonnen pro Jahr > pv-magazine.de 17.5.24.
Grund beispielsweise für die stärkeren Importe sind nicht mangelnde Erzeugungskapazitäten in Deutschland, sondern die Börsenstrompreise. Diese sind in letzter Zeit deutlich gefallen. Im Sommer haben die erneuerbaren Kraftwerke in den Alpen und in Dänemark, Norwegen und Schweden, günstigen Strom erzeugt, so dass die deutschen Kohlekraftwerke nicht konkurrenzfähig waren. Hinzu kam im Sommer, dass viele Kernkraftwerke in Frankreich nach den Ausfällen im Jahr 2022 wieder an Netz gingen und gleichzeitig der Stromverbrauch in Frankreich gering war > solarserver.de 16.5.24.
Laut der neuesten Analyse der amerikanischen Energy Information Administration (EIA) hat China in den letzten zehn Jahren seine Kernkraftwerksleistung um mehr als 34 GW erweitert und damit fast verdreifacht. Nachsatz von Solarmedia: Zubau von Erneuerbaren wie Wind- und Solarstrom-Anlagen betrug nochmals ein Vielfaches des Zuwachses von Atomkraft > nuklearforum.ch 15.5.24.
Im Jahr 2023 stammten 43 Prozent des Stroms in der EU aus erneuerbaren Energien. Nach Windenergie an Land ist Wasserkraft in EU-Europa die wichtigste Quelle für erneuerbaren Strom. Mit dem European Green Deal hat sich die Europäische Union das Ziel gesetzt, ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren > solarserver.de 14.5.24.
Die Sonnenenergie übertrifft den Energiebedarf der gesamten Menschheit um ein Mehrfaches, sie ist umweltfreundlich und unerschöpflich. Es lohnt sich, die Produktion von Solarstrom deutlich auszubauen. Der WWF setzt sich für bessere Rahmenbedingungen ein - und befürwortet vehement das Stromgesetz, das am 9.Juni zur Abstimmung kommt > wwf.ch 14.5.24.
Selbst die SVP-Postille Nebelspalter (Verleger Markus Somm) kommt zum Schluss, dass die Realisierung der Ziele des Stromgesetzes zwar mehr als die von BR Rösti behaupteten 200 Windräder braucht (bis zu 600 für 2 Terawattstunden Strom). Aber niemals jene 2000 Anlagen, mit denen die SVP-Exponent*innen Martullo-Blocher und Matter die Stimmenden zu verunsichern suchen. Mit anderen Worten: Das Stromgesetz ist in erster Linie eine Solarvorlage, in zweiter eine für die Wasserkraft - und nur in geringem Ausmass Grundlage des Ausbaus der Windkraft! > nebelspalter.ch 13.5.24.
Donald Trump will eine Milliarde Dollar von der Ölbranche, und die erneuerbaren Energien wachsen schneller als jede Form der Stromerzeugung zuvor. Das hat viel miteinander tun – und es zeigt, wo die wahre Front verläuft - eine Kolumne von Christian Stöcker > spiegel.de 12.5.24.
Das israelische Start-up BaroMar macht mit innovativer Stahlbetontank-Technik volatile Energieerzeugung möglich.Das Start-up baut vor der Küste Zyperns auf dem Meeresgrund einen neuen Stromspeicher, der sich an einem Konzept des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik orientiert. An Land werden große Stahlbetontanks zum Bestimmungsort geschleppt. Dort laufen sie voll mit Meerwasser, sinken auf den Grund und werden dort durch Felsbrocken in einem Käfig auf dem Tank fixiert. Über ein Rohr sind sie mit dem Festland verbunden > sonnenseite.com 11.5.24.
Der CO2-Fußabdruck bei der Photovoltaik hat sich erneut verbessert. Das schreibt das zur Internationalen Energieagentur (IEA) zählende Photovoltaik Power Systems Programm (PVPS) in einem neuen Fact Sheet. Das Papier hat dabei verschiedene Technologien einer Lebenszyklusanalyse unterzogen. Bei den vier untersuchten Technologien handelt es sich um Cadmium-Tellurid (CdTe), Kuper-Indium-Gallium-Sellenid (CIS), multi- sowie monokristallines Silizium. Die Energie-Paypack-Time lag je nach Technologie zwischen 0,8 (CdTe) und 1,2 (CIS, multi) Jahren > solarserver.de 10.5.24.
Endlich möchte man sagen - ein Sportstar macht sich für Erneuerbare stark: Photovoltaik-Spezialist Hansesun und Beat Feuz sind ab sofort Partner für Sonnenstrom. Der ehemalige Ski-Star und derzeitige TV-Experte setzt sich als Markenbotschafter des PV-Unternehmens aus Kriessern für erneuerbare Energie ein > pv-magazine.de 8.5.24.
Steigende Strompreise werden oft dem Atomausstieg zugeschrieben. Eine aktuelle DIW-Studie zeichnet ein anderes Bild. Die Debatte um den Atomausstieg in Deutschland bleibt kontrovers. Einige Politiker und Wissenschaftler plädieren für eine Rückkehr zur Kernenergie, um die Strompreise zu senken und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, insbesondere angesichts der Abkehr von relativ kostengünstigem russischem Gas aufgrund des Ukraine-Konflikts und von fossilen Energieträgern wegen der Klimakrise. Energie-Professorin Claudia Kemfert kommt zum Schluss: „Die Atomkraftwerke sind keine Option für die Energiewende“. Sie betont, dass sie „teuer, risikoreich und auch nicht automatisch sicher“ sind. Sie verweist auf Frankreich, wo Atomkraftwerke im Sommer wegen Wassermangels abgeschaltet werden mussten. „Das heißt, hier haben wir gar keine Versorgungssicherheit“ > Frankfurter Rundschau 8.5.24.
6112 Anlagen mit einer Leistung von 197 MW: So viele Anlagen wurden allein im März 2024 bei Pronovo für Förderbeiträge angemeldet. Das sind knapp 200 Anlagen pro Tag – ein neuer Rekord. Es handelt sich dabei um Anlagen, die entweder ein Gesuch für eine Einmalvergütung (KLEIV, GREIV, HEIV) einreichten oder an einer PV-Auktion teilnahmen > energeiaplus.com 6.5.24.
Die Welt hat 2023 rund 200 Mrd. US-Dollar für neue Kapazitäten zur Produktion von fünf zentralen grünen Technologien ausgegeben. Die höchsten Investitionen in neue Solarmodulkapazitäten tätigt China. Die Internationale Energieagentur zeigt in einem neuen Report, welche Kostenvorteile China konkret hat und wie westliche Staaten wieder aufholen können > solarserver.de 6.5.24.
Die grossen Flächen der Schweizer Seen würden helfen, die Geschwindigkeit der Energiewende massiv zu beschleunigen. Die Anlagen wären sehr schnell und kostengünstig umsetzbar. Und am Ende ihrer Lebensdauer nach rund 30 Jahren könnten sie ebenso schnell und rückstandslos wieder zurückgebaut werden. Gemäss einer Machbarkeitsstudie der Industrielle Betriebe Interlaken AG (IBI), würden die Panels nur gerade 5 Prozent des Brienzersees bedecken und könnten so über 100 Gigawattstunden Strom produzieren. Ob dies auch rechtlich möglich ist und ob eine solche Anlage überhaupt bewilligungsfähig wäre, wurde nun vom Kanton Bern mit einem Rechtsgutachten geprüft > strom.ch 5.5.24.
Die Solar-Grossanlage auf der Alp Morgeten im Simmental im Berner Oberland darf gebaut werden – das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental hat das Baugesuch für die erste alpine Solar-Grossanlage bewilligt. Die Anlage soll künftig Strom für 3000 Haushalte produzieren. Jetzt müssen die Initianten vorwärtsmachen > srf.ch/news 4.5.24.
Die Stromversorgungssicherheit war im vergangenen Winter aufgrund der milden Temperaturen sowie der hohen Stromproduktion im In- und Ausland gewährleistet. Aufgrund der ausserordentlich hohen Wasser- und Kernkraftproduktion war die Schweiz sogar Nettoexporteur. Die Winterreserve wurde daher nicht aktiviert. Vor allem aufgrund der gut gefüllten Gaslager in Europa sowie der erwarteten höheren Verfügbarkeit der französischen Kernkraftwerke ist die Ausgangslage für den kommenden Winter grundsätzlich besser als in den beiden Vorjahren > strom.ch 2.5.24.
Im April sind die europäischen Preise von Photovoltaik-Modulen nicht mehr so stark gesunken wie in den Vormonaten. Dennoch sorgt das derzeitige Allzeit-Tief dafür, dass in Europa produzierte Produkte nicht konkurrenzfähig sind (siehe auch nachstehende Meldung zur Einstellung der Produktion bei Solarwatt) > solarserver.de 30.4.24.
Die Energie-Verbände ZSW und BDEW haben ermittelt, dass die Erneuerbaren-Anlagen neun Prozent mehr Strom erzeugt haben als noch im Vorjahresquartal. Die Windkraft an Land deckte allein mehr als ein Viertel des Strombedarfs in Deutschland. Die Photovoltaik kam auf sieben Prozent > pv-magazine.de 29.4.24.
Ein Jahr nach dem Abschalten der letzten drei deutschen Atomkraftwerke liegen die Fakten auf dem Tisch: Das Ende der Atomstromproduktion am 15. April 2023 hat Deutschland nicht nur sicherer gemacht, auch die Unkenrufe der Atomkraftfans haben sich nicht bewahrheitet: Die Lichter sind angeblieben. Die Erneuerbaren haben zudem einen ordentlichen Sprung nach vorn gemacht. Im Jahr 2023 lag ihr Anteil an der Nettostromerzeugung in Deutschland laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) bei 59,7 Prozent > sonnenseite.com 29.4.24.
Dass es ganze Dörfer schaffen können, mithilfe erneuerbarer Energien wie Holz oder Biogas und eines gemeinschaftlich betriebenen Wärmenetzes die Energieversorgung in die eigenen Hände zu nehmen, das haben schon andere gezeigt. Dass aber in einem solchen Netz der weit überwiegende Anteil der Wärme, nämlich über das ganze Jahr gerechnet 70 Prozent, allein von der Sonne kommt, das ist in dieser Dimension ein bislang einmaliges Projekt > solarserver.de 28.4.24.
In Südfrankreich kämpfen Ingenieure darum, das Vorzeigeprojekt für eine kontrollierte Kernfusion endlich auf die Erfolgsspur zu bringen. Zu Besuch auf einer der grössten Baustellen Europas > nzz.ch 27.4.24.
CO₂-neutraler Energieträger: Die Energiefirma setzt auf grünen Brennstoff für LKW und Industrie. Bald soll ein Schiff in See stechen. Das Zeichen der Axpo zeigt: Die Schweiz braucht eine Wasserstoff-Strategie > tagesanzeiger.ch 27.4.24.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland kommt voran. Im ersten Quartal trugen sie 56 Prozent zum Stromverbrauch bei. Das sind 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark wuchs die Windenergie, aber auch Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse legten zu > solarserver.de 26.4.24.
Am 25. April 1954 stellten US-Forscher den ersten Prototypen eines nutzbaren Solarmoduls vor. Der Wirkungsgrad lag damals bei etwa sechs Prozent. Seither ist viel passiert. Es dauerte allerdings einige Jahrzehnte, bis diese Vision greifbar werden sollte. Denn so richtig Fahrt aufgenommen hat der globale Ausbau der Photovoltaik in energiewirtschaftlicher Dimension erst in den letzten zehn Jahren. Wurden im ganzen Jahr 2004 weltweit ein Gigawatt Leistung installiert, waren es 2010 schon ein Gigawatt pro Monat, fünf Jahre später ein Gigawatt pro Woche und zuletzt rund ein Gigawatt pro Tag > pv-magazine.de 26.4.24.
RWE hat nun sein bislang größtes Solarprojekt in Spanien in Betrieb genommen. Gazules ist ein Freiflächen-Photovoltaik-Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 92 Megawatt (MWac) in der andalusischen Provinz Cádiz. Es besteht aus zwei Solarkraftwerken – Gazules 1 und Gazules 2 – mit einer Nennleistung von jeweils 46 MWac. RWE hat rund 240.000 bifiziale Module auf einer Gesamtfläche von 140 Hektar installiert. Gazules wird jährlich rechnerisch rund 20.000 spanischen Haushalten mit Ökostrom versorgen > pv-magazine.de 25.4.24.
Die NREL aktualisiert interaktives Diagramm zum Wirkungsgradrekorden von Solarzellen: Dieses US-Forschungsinstitut hat seinen Chart zur Wirkungsgradentwicklung von Solarzellen für eine Reihe von Photovoltaik-Technologien aktualisiert. Der höchste verzeichnete Wirkungsgrad ist dabei vom Fraunhofer ISE erzielt worden > pv-magazine.de 25.4.24.
Laut dem „Energy Transition Outlook China“ von DNV etabliert sich China in zweierlei Hinsicht als als Vorreiter in Sachen grüne Energie. Zum einen sei der Ausbau der erneuerbaren Energien im Land „konkurrenzlos“. Zugleich exportiere China viele Technologien für erneuerbare Energien. Gerade die vehemente Exportpolitik sorgt für viel Kritik europäischer Unternehmen. DNV geht aber auch davon aus, dass fossile Brennstoffe im Jahr 2050 immer noch 40 % des Energiemixes in China ausmachen werden. > solarserver.de 24.4.24.
Im internationalen Vergleich sind die Strompreise in Deutschland weiterhin hoch, liegen aber nicht mehr ganz an der Spitze. Der Preisanstieg im Zuge der Energiekrise fiel in Deutschland vergleichsweise mild aus. Das zeigt eine neue Preisanalyse > solarserver.de 23.4.24.
Um den gesamten Strombedarf der Ukraine alleine mit Solar- und Windenergie zu decken, benötigt das Land nur ein Hundertstel seiner dafür geeigneten Landesfläche. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Institute for Sustainable Futures an der Technischen Universität in Sydney im Auftrag von Greenpeace. Zudem kann das Land sogar einen beträchtlichen Überschuss für den Energieexport erzielen > pv-magazine.de 21.4.24.
Die deutschen Strompreise an der Börse (Day-Ahead) sind auf das Niveau von April 2021 gefallen, liegen also niedriger als vor dem Ukrainekrieg. Der durchschnittliche monatliche Day-Ahead Börsenstrompreis liegt im April 2024 bei 48,39 Euro/MWh oder 4,8 Cent/kWh. Auch die Strompreise der Haushalte haben sich erholt und liegen für Neukunden auf dem Niveau von Juni 2021 > iwr.de 20.4.24.
Fast 14 Megawatt Leistung soll die Photovoltaik-Anlage haben, die sich über die Fahrbahn der H189 erstrecken soll. Zunächst wird das Projekt einer Machbarkeitsstudie unterzogen. Dabei sollen Solarmodule über die Fahrbahn der Straße H189 gespannt werden, wobei sie auf beiden Seiten auf den Böschungen abgestützt werden. Die geschätzte Gesamtfläche beträgt 89.000 Quadratmeter > pv-magazine.de 19.4.24.
Künftig müssen Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftanlagen in Niedersachsen eine kommunale Abgabe von 0,2 Cent pro Kilowattstunde verbindlich zahlen. Dazu kommt eine Bürgerbeteiligung in Höhe von 0,1 Cent pro Kilowattstunde, die an die Anwohner im Umkreis von 2,5 Kilometern ausgeschüttet werden soll > pv-magazine.de 19.4.24.
Die Universität Uppsala erreicht einen neuen Weltrekord in der Energieerzeugung aus CIGS-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 23,64 Prozent. Die Leistung, bestätigt von einem unabhängigen Institut, ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem First Solar European Technology Center > industr.com 19.4.24.
Der Stromverbrauch hat in der Schweiz 2023 abgenommen: Im letzten Jahr wurde hierzulande 1,7 Prozent weniger Strom verbraucht als im Jahr zuvor. Die Elektrizitätsproduktion stieg laut Bundesamt für Energie zudem um 13,5 Prozent > tagesanzeiger.ch 18.4.24.
Sonnige Aussichten: Auf Solarenergie zu setzen, lohnt sich. Wer unabhängiger von schwankenden Strompreisen sein und auf erneuerbare Energien setzen will, findet am häufigsten Solarstrom. Was macht Photovoltaikanlagen so lohnenswert? Eine Argumentation aus Deutschland, die sinngemäss auch für die Schweiz gilt > sonnenseite.com 16.4.24.
Am 15. April 2023 ging in Deutschland mit der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim und Isar die Ära der Kernkraft zu Ende. Am ersten Jahrestag des Ausstiegs zieht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Bilanz. Die Kernkraft wurde durch die gestiegene Erzeugung aus erneuerbaren Energien energetisch ersetzt. Auch die Erzeugung aus fossilen Energien ging zurück, was durch Stromeinsparung, Eigenstromerzeugung aus Photovoltaik, eine reduzierte Last und Importe kompensiert wurde. Die Strompreise fielen auf das Niveau von 2021 > ise.fraunhofer.de 16.4.24.
Energie- und Hoffnungsträger: Der erneuerbare Alkohol hat zwar keine Lobby. Doch nun sieht die Industrie allmählich seine Vorzüge – auch für ein Kraftwerk in der Schweiz - von Martin Läubli > tagesanzeiger.ch 15.4.24.
Nur erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie haben eine Zukunft. Bereits heute sind erneuerbare Energien günstiger als fossile und atomare Energieformen. Die Kosten der Solarenergie sind seit 2009 um 83 Prozent gesunken, die der Windenergie um 63 Prozent. Zeitgleich sind die Kosten für Atomkraftwerke um 46 Prozent gestiegen. Atomkraft ist inzwischen die teuerste Energiequelle weltweit > sonnenseite.com 14.4.24.
Erste Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts »Modellregion Agri-Photovoltaik für Baden-Württemberg« zeigen, dass nicht nur die unter den Anlagen gebauten Kulturen von der teilweisen Verschattung profitieren, sondern auch die PV-Module dank der Kühlung durch die Pflanzen mehr Strom produzieren als vorab angenommen > klimareporter.de 13.4.24.
Im vergangenen Jahr wurden rund 44 Prozent des Stroms in der EU durch Erneuerbare Energien erzeugt. Das ist einer KfW-Studie zufolge ein "neuer Höchstwert". Die Förderbank kritisiert aber das noch zu langsame Tempo. Einer neuen Studie der KfW zufolge wurden 2023 rund 44 Prozent des Stroms in der Europäischen Union durch Erneuerbare erzeugt. Das sei ein "neuer Höchstwert". Der Anteil fossiler Energieträger fiel auf 34 Prozent, die übrigen rund 23 Prozent entfielen auf Kernenergie > tagesschau.de 12.4.24.
Der CO2-Ausstoß ist im Jahr seit Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke nicht gestiegen, sondern gesunken. Grund dafür seien ein Wachstum bei den erneuerbaren Energien sowie zurückgegangene Strommengen aus fossilen Energiequellen gewesen: Braunkohle minus 29 Prozent, Steinkohle minus 47 Prozent und Gas minus fünf Prozent > klimareporter.de 11.4.24.
In den letzten 30 Jahren hat sich der Verbrauch von Energieholz rund verdoppelt. Der Grund: Immer mehr Holz wird zum Heizen von Gebäuden oder für thermische Netze genutzt. Doch heute ist Umdenken angezeigt. Denn Energieholz ist zwar erneuerbar, aber nicht unbegrenzt verfügbar. Und es wird künftig dort gebraucht, wo fossile Energieträger nur schwer durch andere erneuerbare Energieträger (wie Sonne oder Wind) ersetzt werden können. Das ist in der Industrie, wo es Prozesse bei hohen Temperaturen braucht. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung zur Holznutzung, die im Auftrag des Bundesamts für Umwelt gemacht und kürzlich publiziert wurde. > energeiaplus.com 10.4.24.
HANSAINVEST Real Assets hat gemeinsam mit den Partnern von MoveOn Energy vor Ort die Inbetriebnahme des Solarparks in Witznitz bei Leipzig gewürdigt. Seit Ende März speisen wie geplant die kompletten 605 Megawatt Leistung im Besitz von HANSAINVEST Real Assets tagtäglich grünen Strom ins Netz. Der Entwickler von Europas größtem zusammenhängenden Solarpark, MoveOn Energy, wird bis Sommer 2024 noch im Eigenauftrag weitere 45 MW an Leistung installieren und ans Netz anschließen > hansainvest-real.de 10.4.24.
Der Monatsmarktwert für Solarstrom ist trotz gestiegener Spotpreise im März 2024 erstmals seit Mai 2021 unter 5 Cent je kWh gefallen. Die Monatsmarktwerte für Windstrom an Land und auf See zogen dagegen an. Der Marktwert der Solarenergie ist für alle relevant, die in Deutschland an der über das Erneuerbaren Energien Gesetz geförderten Direktvermarktung teilnehmen > solarserver.de 10.4.24.
Umstrittene Anlage am Rhein: Die Muttenzer (BL) sind ganz auf grüne Energie eingestellt: Sie haben ein 200-Meter-Windrad im Sommer deutlich gutgeheissen. Zum Gaskraftwerk, mit dem Axpo von hier aus das Stromnetz stabilisieren will, dürfen sie sich nicht äussern > tagesanzeiger.ch 8.4.24.
Der weltweit erwartete Photovoltaik-Hochlauf bindet große Mengen an Ressourcen. Zirkuläre Recycling-Strategien sind nötig, um in Zukunft Abfallströme zu vermeiden, die in der Größenordnung des heutigen weltweiten Elektroschrotts liegen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des HI ERN. > solarserver.de 6.4.24.
Ein typischer Haushalt kann in Deutschland im Mittel innerhalb von 25 Jahren über 100.000 Euro sparen, wenn er komplett von fossiler auf erneuerbare Energie umsteigt. Das geht aus einer Studie hervor, die DIW Econ, das Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), im Auftrag des Berliner Energiewende-Unternehmens Enpal durchgeführt hat. Dass Haushalte im Kostenvergleich vor allem durch die Wärmepumpe (Einsparung 73.500 Euro) und Elektromobilität (Einsparung 26.500 Euro) sparen, ermöglicht laut Untersuchung die Solaranlage mit Stromspeicher - wohlgemerkt bei deutschen Verhältnissen > iwr.de 6.4.24.
Die in der öffentlichen Diskussion und von Entwicklern formulierte Erwartung, dass die alternativen Reaktorkonzepte einen signifikanten Beitrag zur Lösung der heutigen Probleme der Kerntechnik betragen können, kann angesichts des gegenwärtigen Entwicklungsstandes dieser Systeme und der tatsächlich nachgewiesenen und erwartbaren Vor- aber auch Nachteile der einzelnen Technologielinien damit insgesamt nicht als realistisch eingeschätzt werden. So das Fazit einer neuen Studie > sonnenseite.com 5.4.24.
In Deutschland stünden deutlich mehr Flächen für die Freiflächen-Photovoltaik zur Verfügung, als nach aktuellen Abschätzungen für ein vollständig erneuerbares Stromsystem benötigt würden. Zu diesem Schluss kommen zwei neue Studien des Öko-Instituts mit verschiedenen Schwerpunkten > solarserver.de 4.4.24.
Forscher der University of Texas in Austin arbeiten an einer Lösung, die mit der heutigen Technologie für jeden leicht umsetzbar ist, insbesondere da eisenreiche Gesteine überall auf der Welt vorkommen. Denn: Die Herstellung von Wasserstoff im industriellen Maßstab ist geplagt von vielen Problemen, darunter auch der Ausstoß von Kohlendioxid. Die Herstellung von Wasserstoffgas aus Gestein soll Abhilfe schaffen. Hat dieser Ansatz eine Zukunft oder sollte er wieder in der Erde vergraben werden? > industr.com/de 4.4.24.
Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2023 eine Höhe von 10.735 Petajoule (2.981 TWh). Das entspricht einem Rückgang um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Energieverbrauch fiel damit auf einen historischen Tiefststand, schreibt die AG Energiebilanzen > solarserver.de 3.4.24.
Der 64 Hektar große Solarpark in Kaitāia ist mit 61.000 bifazialen Trina Solar Vertex 550W-Doppelglasmodulen ausgestattet. Der Solarpark ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Erreichung der neuseeländischen Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Anlage soll jährlich etwa 55 GWh Strom erzeugen, womit über 7.770 Haushalte versorgt werden können > pv-magazine.de 2.4.24.
Nehmen wir mal an, es sei kein Aprilscherz! Es geht ums deutsche Rheinische Revier und um Brandenburg und die Energiewende in Deutschland: Zu Ostern sind mehrere Kohlekraftwerksblöcke vom Netz gegangen. Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht von »nun überflüssigen« Anlagen > spiegel.de 1.4.24.
Nicht nur Deutschland steigt aus: Weltweit sinkt der Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung. Zwar bauen einige Länder neue AKW. In vielen anderen aber ist Kernkraft kein Thema - von Mycle Schneider > taz.de 31.3.24.
Deutschland steckt Unsummen in die Chipindustrie und die Produktion von E-Auto-Batterien. Die PV-Modulproduktion hingegen geht leer aus und zieht ab. Der Schweizer Konzern Meyer Burger hat soeben 400 Angestellte in Freiberg gefeuert, ähnliches droht bei Solarwatt in Dresden oder bei der Glasmanufaktur Brandenburg in Tschernitz > taz.de 30.3.24.
Der grösste Energiekonzern der Schweiz klärt ab, ob das Kernkraftwerk Beznau - das älteste der Welt - länger als 60 Jahre betrieben werden könnte. 60 Jahre lang sollen die beiden Reaktoren des Kernkraftwerks Beznau laufen, hiess es immer – zumindest bis jetzt. > srf.ch/news 29.3.24.
Eine von der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) veröffentlichte Statistik zeigt 2023 ein Rekordwachstum der erneuerbaren Energien im Stromsektor. Insgesamt war 2023 eine Gesamtleistung von 3.870 Gigawatt (GW) weltweit installiert. Neu hinzu kamen 2023 473 Gigawatt Erzeugungsleistung. Das Wachstum ist jedoch ungleichmäßig über die Welt verteilt. Im Lead ist die Photovoltaik! > solarserver.de 29.3.24.
In Frankreich steht der schnelle Ausbau der Offshore Windenergie weitgehend im Schatten der öffentlichen Diskussionen um den Ausbau der Atomenergie. Doch während sich die Fertigstellung des aktuell einzigen Neubaus eines Atomkraftwerks in Frankreich (AKW Flamanville) nunmehr über 17 Jahre hinzieht und nochmals verlängert, nimmt der Neubau von französischen Offshore Windparks nur einen Bruchteil der Bauzeiten in Anspruch > iwr.de 29.3.24.
2023 war für Edisun Power ein Rekordjahr in verschiedener Hinsicht: Finanziell wurden neue Höchstwerte erziehlt mit dem Verkauf des Projektportfolios an kleineren Anlagen in Höhe con 706 MWp an den strategischen Partner Smartenergy Group und der Realisierung des einmaligen Kapitalgewinnes von 18.7 MCHF > edisunpower.com 28.3.24.
Mit der Workshop-Reihe „Frauen* hoch hinaus! Solar-Selbstbau und Perspektiven für Frauen*“ und einer Website zum Thema will das Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. Frauen* in Deutschland die stärkere Teilhabe an der Energiewende ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt von der Postcode Lotterie und der Bürgerwerke eG > pv-magazine.de 25.3.24.
Die Internationale Regenerative Energie Agentur (IRENA) hat auf dem diesjährigen Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) eine aktuelle Status-Quo-Übersicht zu den Fortschritten auf dem Weg zur Verdreifachung der weltweiten Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien bis 2030 vorgelegt. Die Agentur sieht 2023 zwar wichtige Fortschritte, mahnt aber entschiedeneres Handeln und deutlich höhere Investitionen an > iwr.de 23.3.24.
„Small Modular Reactors“ sind noch lange nicht marktreif und kommen für die Klimakrise zu spät. Doch sie sind eine perfekte Projektionsfläche für die Nuklearlobby > taz.de 22.3.24.
Der STR macht Tempo auf seinem Weg zum Solarflughafen: Die siebte Fotovoltaikanlage am Airport ist aktuell im Bau und geht dieses Frühjahr in Betrieb. Die 912 Module mit einer Fläche von rund 2.300 m² sollen jährlich rund 530.000 kWh Strom erzeugen. In die Freiflächenanlage am südwestlichen Ende des Geländes, neben der Hubschrauberstaffel der Landespolizei, investiert die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) über 900.000 Euro > flughafen-stuttgart.de 21.3.24.
Seit Jahresbeginn sind die Preise für Photovoltaik-Module in Deutschland und Europa weiter gesunken. Auf diversen Online-Marktplätzen gibt es Niedrigpreisangebote, die kaum die Produktionskosten decken können, geschweige denn eine auskömmliche Handelsmarge enthalten, schreibt Martin Schachinger von der Handelsplattform pvXchange > solarserver.de 21.3.24.
2023 erreichte der weltweiten Zubaus an erneuerbarer Erzeugungskapazität mit 473 Gigawatt einen neuen Rekord. Francesco la Camera, Generaldirektor der internationalen Energieagentur, stellte die Ergebnisse Studie zur Eröffnung des Berlin Energy Transition Dialogue in Berlin vor. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müsse der Zubau aber weiter signifikant steigen. Atomenergie werde das Problem dagegen nicht lösen, wie er vorrechnete > pv-magazine.de 20.3.24.
Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller Meyer Burger benötigt für die Fertigstellung seiner US-Werke in Colorado und Arizona frisches Kapital. Dieses soll Form eines Bezugsrechtsangebots an die bisherigen Aktionäre hereinkommen. Die bisherigen Aktionäre von Meyer Burger können Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,01 Schweizer Franken kaufen > solarserver.de 19.3.24.
Insgesamt 15,7 Milliarden Euro wurden 2023 in Deutschland in Strom- und Wärmespeicher sowie in Wasserstoffanwendungen investiert. Das ist ein üppiges Wachstum. Was sind die Treiber? Der BVES hat es zusammen mit den neuen Branchenzahlen bekannt gegeben. Der Speicherzubau im Gewerbe dümpelt noch vor sich hin. Dabei schlummert gerade dort das größte Potenzial > photovoltaik.eu 18.3.24.
In der sommerlichen Hitze haben Schwimmbäder im Freien Hochkonjunktur. Denn sie versprechen Abkühlung. Doch nicht selten sind die Randbereiche der Becken versiegelt. Erbarmungslos brennt die Sonne auf der Haut. Eine pfiffige Idee bietet Abhilfe: Sonnenstrom ist besser als Sonnencreme! > photovoltaik.eu 17.3.24.
Die letzte grosse Schweizer Solarfirma Meyer Burger muss für das letzte Jahr einen Gesamtverlust von 292 Millionen Franken verbuchen. Der Photovoltaik-Hersteller saß Ende 2023 auf einem Modul-Lagerbestand von 365 Megawatt. Die Schließung des Modulwerks in Freiberg wird nur rückgängig gemacht, wenn es sehr starke Signale der Politik gibt, sagt CEO Gunter Erfurt. Die bleiben bislang jedoch aus. Das Produktionsequipment wird derzeit aber nicht abgebaut. > pv-magazine.de 15.3.24.
Eine Studie zu den Wünschen von Bürgerinnen und Bürgern in Dänemark, Deutschland, Polen und Portugal ergibt klare Präferenzen für einen niedrigen Strompreis, geringere Abhängigkeit von Stromimporten und die Nutzung von Photovoltaik > pv-magazine.de 14.3.24.
Laut einer Kurzstudie des Fraunhofer ISE ist 2023 sowohl die Nachfrage für Balkonsolaranlagen und sonstige Mini-PV als auch für Heimspeicher in Deutschland kräftig angestiegen. So machten Balkon- und Minianlagen bis 2 Kilowatt (kW) bezogen auf Stückzahlen 29 Prozent aller neu installierten PV-Anlagen aus. 2019 waren es noch zwei Prozent gewesen. Konkret betrug die Zahl neu gemeldeten Balkonsolar- und Mini-PV-Anlagen laut dem Institut 293.000. Insgesamt lag die Zahl neuer PV-Anlagen 2023 bei über einer Million > energeiaplus.com 13.3.24.
Die Photovoltaik (PV )ist eine wichtige Säule der Energiewende. Doch der erwartete PV-Hochlauf bindet große Mengen an Ressourcen. Zirkuläre Recycling-Strategien sind nötig, um in Zukunft Abfallströme zu vermeiden, die in der Größenordnung des heutigen weltweiten Elektroschrotts liegen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des HI ERN in einer Studie in der renommierten Fachzeitschrift Joule > industr.com 13.3.24.
Kleine Rohlinge zu 1,5-Liter PET-Flaschen aufblasen. Das passiert mit hohem Druck. Die Erzeugung dieser Druckluft benötigt viel Energie. Mit der Unterstützung von ProKilowatt, dem Förderprogramm des Bundesamts für Energie für Stromeffizienzmassnahmen, hat der Getränkehersteller Rivella diesen Prozess optimiert – dank zwei neuen Hochdruck-Kompressor-Anlagen. > energeiaplus.com 13.3.24.
13 Jahre nach dem GAU: Hunderttausende Liter kontaminiertes Wasser müssen entsorgt werden. Teilweise wird es jetzt ins Meer abgelassen > srf.ch/news 13.3.24.
Die bayerische Stadt Ingolstadt will den Ausbau der Photovoltaik auf städtischen Gebäuden vorantreiben. Dazu soll eine noch zu gründende Tochtergesellschaft der Stadtwerke Ingolstadt, die SWI Stadtenergie GmbH, beauftragt werden. Die neue Stadtwerke-Tochter wird in einem groß angelegten Programm sämtliche städtischen Liegenschaften mit PV-Anlagen ausstatten > ingolstadt.de 12.3.24.
Mit einem Solardach können Immobilien laut dem Schweizer Anbieter Megasol mittelfristig günstiger fahren als mit einem herkömmlichen Ziegeldach. Das gilt zumindest, wenn eine Dachsanierung ansteht und bislang vor allem für Deutschland. Der Mehrpreis des Solardachs setze sich lediglich aus Solarmodulen, Verkabelung und Wechselrichter zusammen. Dieser Mehrpreis sei dank den hohen Stromerträgen bald eingespielt > solarserver.de 12.3.24.
Die Atom-Initiative .Blackout stoppen. schafft Verunsicherung und Verzögerung, meint Michael Frank, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE. Der Fokus müsse jetzt auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien liegen. Denn: Wir haben noch nicht einmal richtig mit der Umsetzung der Energiestrategie begonnen und sollen diese nun bereits über den Haufen werfen. Das schafft Verunsicherung und Verzögerung – genau das, was wir jetzt nicht brauchen. > energiestiftung.ch 11.3.24.
Das gefürchtete Szenario eines Strommangels ist in diesem Winter nicht eingetroffen. Und bereits dieses Jahr werden Solaranlagen auch im Winter zu verlässlichen Stromlieferanten. 2023 sind auf Einfamilienhäusern und Industriebauten neue Anlagen mit einer Leistung von 1.5 Gigawatt installiert worden. Ein neuer Rekord. Damit komme jährlich ein «halbes» Kernkraftwerk Mühleberg hinzu, wie Wieland Hintz, Solarexperte beim Bundesamt für Energie (BfE), erklärt. Das sei beachtlich, auch verglichen mit den durchschnittlichen Stromimporten im Winter von 4 TWh: «Die Solaranlagen werden im kommenden Winter rund 2 TWh produzieren. Im Vergleich zum Import liefern die Solaranlagen substantielle Beiträge». Denn bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Ausbau der Solarenergie zügig voranschreitet > srf.ch/news 9.3.24.
Photovoltaik oder kurz PV ist eine wichtige Säule der Energiewende. Doch der erwartete PV-Hochlauf bindet große Mengen an Ressourcen. Zirkuläre Recycling-Strategien sind nötig, um in Zukunft Abfallströme zu vermeiden, die in der Größenordnung des heutigen weltweiten Elektroschrotts liegen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des HI ERN in einer Studie in der renommierten Fachzeitschrift Joule. > fz-juelich.de 8.3.24.
Die neuen Bestimmungen sehen vor, dass den Entwicklern von Photovoltaik-Projekten Steuergutschriften gewährt werden können, wenn sie in der Europäischen Union hergestellte Solarmodule mit einem Modulwirkungsgrad von mehr als 21,5 Prozent oder einem Zellwirkungsgrad von über 23,5 Prozent verwenden. Die Steuergutschriften werden bis zu 35 Prozent der Modulpreise abdecken > pv-magazine.de 6.3.24.
Wind, Sonne und jede Menge Know-how – diese Zutaten sollen im Oman künftig intensiv genutzt werden, um grünen Wasserstoff herzustellen. Im Vergleich zu anderen Golfstaaten geht das Sultanat dabei mit großen Schritten voran. Der grüne Wasserstoff soll exportiert, aber auch vor Ort genutzt werden. Erste Projekte laufen an und die Infrastruktur wird ausgebaut. Experten sehen im Oman einen vielversprechenden Partner für die Energiewende in Europa. > hydrogeit.de 6.3.24.
Trotz eines Anstieges der Erneuerbaren war der Energiesektor 2023 so dreckig wie nie zuvor. Das liegt am chinesischen Wirtschaftswachstum – und vermehrten Dürren. Die Zunahme im Jahresvergleich fiel mit 410 Millionen Tonnen weniger stark aus als im Vorjahr. 2022 waren 490 Millionen Tonnen CO₂ mehr ausgestoßen worden als 2021 > zeit.de 5.3.24.
Das deutsche Bundesland hat mit einem Runderlass verfügt, dass Genehmigungen für Photovoltaik und Solarthermie an und auf Baudenkmälern „regelmäßig“ zu erteilen sind. „Eingriffe in das Erscheinungsbild“ als bislang häufigster Grund für Ablehnungen gelten demnach nicht mehr > pv-magazine.de 5.3.24.
Strom aus Photovoltaik (PV) gilt als sauber und klimaschonend. Doch wie sieht es mit dem CO2-Gehalt von PV-Strom aus? Wie steht der Solarstrom im Vergleich zum bisherigen Strommix da? > Eine Abklärung von: enex.me 4.3.24.
2023 wurden in der Schweiz laut Bundesamt für Energie (BFE) mindestens 1,5 Gigawatt Photovoltaik installiert. Der Zubau von Anlagen fand jedoch überwiegend auf Dächern und Fassaden statt, da alpine Photovoltaik-Anlagen vor besonderen technischen Herausforderungen stehen, was Kosten und Zeitaufwand trotz Förderung in die Höhe treibt > pv-magazine.de 2.3.24.
Der Bundesrat will verschiedene bestehende Massnahmen zur Verhinderung einer Energiemangellage gesetzlich verankern und die Winterstromproduktion gezielt fördern. An seiner Sitzung vom 1. März 2024 hat er zuhanden des Parlaments die Botschaft zu entsprechenden Anpassungen im Stromversorgungs-, Energie- und CO2-Gesetz verabschiedet > admin.ch 2.3.24.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) legt den nominalen WACC, den durchschnittlichen Kapitalkostensatz für Investitionen in Produktionsanlagen, die erneuerbare Energie nutzen, für das Jahr 2024 fest. Er bewegt sich um die 5% > admin.ch 29.2.24.
Bevor das AKW Leibstadt dieses Jahr in den Langzeitbetrieb geht, verlangen Anwohner:innen jetzt eine internationale Umweltprüfung – und bestehen dabei auf ihr demokratisches Mitspracherecht. Dazu haben sie, gestützt auf internationales Umweltrecht, heute beim UVEK ein Gesuch eingereicht. Die Schweizer Energie-Stiftung SES, Greenpeace Schweiz und der trinationale Atomschutzverband TRAS unterstützen die Anwohner:innen in ihrem Anliegen > energiestiftung.ch 28.2.24.
Freiburger ISE-Forscher schlagen vor, mit einem maximalen Aufschlag von bis zu 3,42 Cent pro Kilowattstunde auf die Einspeisevergütung für in Deutschland und Europa gefertigten Solarmodule zu starten. Der Resilienzbonus sollte dann ab 2027 sukzessive sinken und 2030 überflüssig sein. Die veranschlagten Gesamtkosten über die Laufzeit liegen bei 8,7 Milliarden Euro, mit denen Fertigungskapazitäten von insgesamt 26,4 Gigawatt entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette gefördert würden > pv-magazine.de 26.2.24.
Der Weltmarkt für Atomkraftwerke kommt auch 2023 nicht aus seiner jahrelangen Lethargie heraus. Im abgelaufenen Jahr sind weltweit fünf neue Atomkraftwerke (2022: 6 AKW) in Betrieb gegangen, gleichzeitig sind im Vorjahr weltweit fünf alte Kernkraftwerke (2022: 5 AKW) endgültig stillgelegt worden. Die fünf im Jahr 2023 weltweit neu in Betrieb gegangenen Atomkraftwerke kommen auf eine Nettoleistung von 5.000 MW (5 GW), die fünf abgeschalteten Kernkraftwerke erreichen eine Nettoleistung von 6.048 MW. Per Saldo ist das eine Verringerung der globalen AKW-Leistung um über 1.000 MW > iwr.de 25.2.24.
Der Solarthermie-Zubau in Deutschland fiel im Jahr 2023 gering aus. Die Branchenverbände BDH und BSW-Solar führen das auf die Verunsicherung rund um das Heizungsgesetz zurück. Für 2024 erwarten sie eine Trendwende > solarserver.de 24.2.24.
Europas Solarbranche kämpft gegen die billige Konkurrenz aus China. Bisher konnte sich die deutsche Regierung nicht auf ein Förderkonzept für die Branche einigen. Solarhersteller Meyer Burger will deshalb seine Produktion verlagern > spiegel.de 23.2.24.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2024 die Botschaft über einen Verpflichtungskredit von 106,8 Millionen Franken für das neue Forschungsförderungsinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) verabschiedet. Es wird Fragestellungen zur Versorgungssicherheit und den Umbau zu einem klimafreundlichen Energiesystem bearbeiten. Mit dem Kredit sollen Ausschreibungen zu Themen wie beispielsweise Energiespeicherung, Energiegewinnung und -speicherung im Untergrund, Digitalisierung, lokale Energiemärkte und Netzkonvergenz, Kreislaufwirtschaft oder «smart cities» durchgeführt werden > srf.ch 23.2.24.
Italien hat im vergangenen Jahr einen P?V-Zubau von 5,23 Gigawatt erreicht. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren: So lag die neu installierte Leistung 2022 bei 2,48 Gigawatt und 2021 nur bei 0,94 Gigawatt. 43 Prozent oder 2,26 Gigawatt der im vergangenen Jahr an das Netz angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen stammten von Privathaushalten, während 35 Prozent (1,82 Gigawatt) auf das Segment gewerblicher und industrieller Dachanlagen entfielen. > pv-magazine.de 22.2.24.
Die Kurve bei der Solarstromproduktion steigt weiterhin steil an. 2023 wurden so viele Photovoltaik (PV)-Panels installiert wie noch nie zuvor. Insgesamt ist für das letzte Jahr mit einem Zubau von mindestens 1.5 Gigawatt (GW) zu rechnen, eine beachtliche Steigerung nach 1.1 GW im Jahr 2022. Per Ende 2023 lag die gesamte in der Schweiz installierte Leistung damit (laut Berechnungen von Swissolar) bei über 6.2 GW. Für 2024 ergibt sich mit dem voraussichtlichen Zubau im laufenden Jahr eine Jahres-Stromproduktion von über 6 Terawattstunden (TWh). Das entspricht mehr als 10% des Jahres-Stromverbrauchs der Schweiz > energeiaplus.com 21.2.24.
Nach Angaben der Analysten sind im Jahr 2023 weltweit 444 Gigawatt an neuen Photovoltaik-Anlagen installiert worden. Dem Bericht zufolge könnten die Neuinstallationen in diesem Jahr 574 Gigawatt, 2025 dann 627 Gigawatt und 2030 schließlich 880 Gigawatt erreichen > pv-magazine.de 21.2.24.
Weltweit arbeiten Forschung und Industrie an der Kommerzialisierung der Perowskit-Photovoltaik. Verschiedene Produktionsansätze in Forschung und Industrie – eine Vergleichsstudie beleuchtet Wege für die Massenproduktion > sonnenseite.com 21.2.24.
Für viele Gemeinden ist die Wiedervernässung von Mooren einer der stärksten Hebel für den Klimaschutz. Die Stadt Greifswald (D) hat mit ihrer Moorschutzstrategie und einer eigenen Moormanagerin Neuland betreten. Auch Photovoltaik kann dem Moor helfen > solarserever.de 20.2.24.
Die beiden Energiekonzerne RWE und PPC Renewables haben über ihr Joint Venture Meton Energy S.A. die Investitionsentscheidung für den Bau eines weiteren Photovoltaikprojekts in Griechenland getroffen. Damit wächst das Volumen der gemeinsamen PV-Projektpipeline in Griechenland auf eine Gesamtkapazität von etwa 1.000 MW (1 GW) an. Neben diesen Projekten entwickelt das Joint Venture in Griechenland weitere Solarprojekte in einer vergleichbaren Größenordnung. > iwr.de 18.2.24.
Neue Zölle auf chinesische Solarmodule sind ein Fehler, das sollte die EU inzwischen wissen. So hilft man nicht den europäischen Herstellern. Es gibt smartere Lösungen - von Ben McWilliams, Simone Tagliapietra und Cecilia Trasi > zeit.de 17.2.24.
Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnet es als wichtigen Meilenstein für den Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland. Insgesamt werden 33 Projekte in sieben EU-Mitgliedsstaaten mit bis zu 6,9 Milliarden Euro gefördert. Bund und Länder planen mit rund 4,6 Milliarden Euro für die Wasserstoff-Infrastrukturprojekte in Deutschand > pv-magazine.de 16.2.24.
Der Schweizerische Anlegerschutzverein (SASV) bereitet nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen das CH-Solarunternehmen Meyer Burger Technology AG vor. In einer heute (16. Februar) veröffentlichten Mitteilung wirft der Verein dem Unternehmen vor, Anleger geschädigt zu haben. Es bestehe der Verdacht, dass Meyer Burger seinen technologischen Vorsprung und die eigenen wirtschaftlichen Aussichten über Jahre hinweg zu positiv dargestellt habe. Meyer Burger weist die Vorwürfe als haltlos zurück und vermutet persönliche Motive hinter der Veröffentlichung. > anlegerschutzverein.ch 16.2.24.
Das Photovoltaik-Kraftwerk „Pike Solar“ mit 223 Megawatt hat die US-Tochter des deutschen Erneuerbare-Energien-Unternehmens für den Energiekonzern Deriva (ehemals Duke Energy) errichtet. Der Energieertrag geht im Rahmen eines PPA an den regionalen Energieversorger Colorado Springs Utilities > pv-magazine.de 15.2.24.
In den letzten zehn Jahren hat die Schweiz punkto Photovoltaik (PV) aufgerüstet. Das schlägt sich auch bei den Bildungsangeboten im Solarbereich nieder. Im Jahr 2022 besuchten über 10’000 Personen Ausbildungen, Lehrgänge oder Kurse, bei denen die Solarenergie bedeutender Inhalt oder Hauptinhalt war. Im Jahr 2013 waren es rund 6000 Absolvierende > energeiaplus.com 13.2.24.
Die hohe Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik-Anlagen sorgte in Deutschland zu Jahresbeginn auch für viele Stunden mit negativen Strompreisen. Der durchschnittliche Spotmarktpreis an der Börse stiegt gegenüber dem Januar dennoch leicht an > pv-magazine.de 12.2.24.
Der Ausbau der Offshore Windenergie gewinnt zunehmend an Dynamik. Die Errichtung des Windparks Fécamp mit einer Leistung von rd. 500 MW schreitet laut einer aktuellen Mitteilung des Betreibers zügig voran, bisher sind 50 der 71 Offshore Windturbinen installiert (498 MW). Noch 2024 erfolgt auch die komplette Fertigstellung des Offshore Windparks Saint Brieuc mit 62 Turbinen je 8 MW Leistung von Siemens Gamesa (496 MW). Schon seit 2022 in Betrieb ist der französische Offshore Windpark Saint-Nazaire (480 MW). Nach den aktuellen Planungen wird das nächste Atomkraftwerk in Frankreich (nach Flamanville 2024) frühestens zwischen 2035 und 2040 die Stromproduktion aufnehmen > iwr.de 10.2.24.
Geologinnen und Geologen finden weltweit immer mehr grosse Wasserstofflagerstätten unter der Erde. Manche träumen schon von einer Neuausrichtung der Ölindustrie – aber einige Probleme müssen noch gelöst werden > tagesanzeiger.ch 9.2.24.
Der Frankfurter Flughafen hat das vertikale PV-System zunächst mit einer Demonstrationsanlage am südwestlichen Ende der Startbahn West getestet. Entlang der Startbahn West des Frankfurter Flughafens entsteht nun eine vertikal aufgestellte grosse Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 17,4 MW Leistung. Systemlieferant ist Next2Sun > solarserver.de 9.2.24.
Chinas Nationale Energiebehörde hat bekannt gegeben, dass die im Land kumulativ installierte Photovoltaik-Leistung zum Ende des vergangenen Jahres damit 609,49 Gigawatt erreichte. Der Zubau 2023 stieg gegenüber 2022 um fast 150 Prozent > pv-magazine.de 7.2.24.
Einem neuen Report der Internationalen Energie-Agentur IEA zufolge sinken die weltweiten Emissionen aus der Stromerzeugung in diesem Jahr um 2,4 Prozent – auch, weil Atomkraftwerke so viel Strom liefern wie nie zuvor. Die Photovoltaik ist Motor des Wachstums bei den Erneuerbaren > pv-magazine.de 7.2.24.
Die Regierung will die Stromversorgung in zwei Schritten umbauen. Nach monatelangen Verhandlungen hat sich die deutsche Bundesregierung auf einen Plan zum Umbau des deutschen Kraftwerkparks geeinigt. Die Lösung soll ein zweistufiges Vorgehen bringen - mit zuerst wasserstofffähigen Gaskraftwerken und dann einem sogenannten Kapazitätsmechanismus, in dem Kraftwerke Bereitschaftsdienst für stromarme Stunden leisten. Dabei soll nicht nach Kilowattstunde abgerechnet, sondern auch eine bereitgestellte Leistung vergütet werden – selbst wenn diese nicht gebraucht wird > spiegel.de 6.2.24.
Ohne ständige Steuerhilfen ist Atomstrom nicht finanzierbar. Bauprojekte dauern stets länger und kosten viel mehr als geplant. Warum wollen Union und FDP nicht davon ablassen? Vernunft ist nicht der Grund - von Christian Stöcker > spiegel.de 5.2.24.
Solarkraftwerke auf dem Wasser werden immer größer und zahlreicher. Die Technik kann einen beträchtlichen Teil des weltweiten Energiebedarfs decken. Exklusive Satellitenbilder zeigen, wie die größten Projekte weltweit vorangehen. Wirtschaft von oben ist eine Kooperation mit LiveEO > wiwo.de 5.2.24.
Heike Freund, Chief Operating Officer des Münchner Fusions-Start-ups Marvel Fusion, sieht ihr Unternehmen gut positioniert auf dem Weg zu einem kommerziellen Fusionsreaktor. Von der Politik fordert sie eine innovationsfreundliche Regulierung > wiwo.de 4.2.24.
Die blindwütige Fixierung auf Solar-Grossanlagen in den Alpen erweist sich als Irrweg. Wenn wir genug Strom haben wollen, braucht es ein Umdenken - von Fabian Renz > tagesanzeiger.ch 3.2.24.
Die Strom- und Gaspreise sind nach dem heftigen Preisanstieg im Sog des massiven Ausfalls französischer Atomkraftwerke und des Ukraine-Kriegs auf einen deutlichen Entspannungskurs eingeschwenkt. Aufgrund der niedrigeren Beschaffungskosten sinken die Strom- und Gaspreise. Das zeigen jetzt auch die Preise für Neukunden von Strom- und Gasversorgern. Und das alles auch trotz der Abschaltung der letzten drei deutschen AKW im April '23! > iwr.de 3.2.24.
Fossile Anlagen haben einen deutlich negativen Einfluss auf Vogelpopulationen. Ganz im Gegensatz zu Windrädern – so eine neue Studie der Uni Genf > tagesanzeiger.ch 2.2.24.
Karlheinz Zuerl: „China hat die EU bei der Forschung und Entwicklung grüner Technologien in den letzten zehn Jahren überholt und ist heute führend.“ Aktuelle Studie des European Parliamentary Research Service (EPRS) konterkariert die „De-Risking“-Strategie der EU gegenüber China > pv-magazine.de 2.2.24.
Solarpionier Louis Palmer kommt mit seinem populären Schmetterlingshaus «Solar Butterfly» nach Wiesendangen. Dort trifft er den Mann, der ihm als Kind das Umweltbewusstsein beibrachte > tagesanzeiger.ch 1.2.24.
Dachziegel und Solarmodul respektive Schutz und Energie in einem: Das produziert die Thuner Firma 3S Swiss Solar Solutions AG seit über 20 Jahren. Sie gehört zu den Pionierinnen der Schweizer Solarindustrie. 2023 wurde sie für ihre Innovationen mit dem Schweizer Energiepreis Watt d’Or ausgezeichnet. Wo stehen die Watt d’Or-Gewinner heute? Das Beispiel 3S Swiss Solar > energeiaplus.com 1.2.24.
Abstimmung in Savognin: Für das stadtzürcher Elektrizizäatswerk EWZ ging es um Millionen – für die Menschen im Surses um 65 Hektaren ihrer Natur. Die Bündner lehnen das Zürcher Megaprojekt ab > tagesanzeiger.ch 31.1.24.
Erstellen des britischen HinkleyPoint dauert mehr als doppelt solange (von 2007 bis mind 2029 statt 2017) und ist schon jetzt fast doppelt so teuer (35 statt 19 Milliarden Pfund) - alles gemäss NZZ von heute Mo 29.1.24 Gute Nacht Atom !
Der Markt für Offshore Windenergie in Europa kann 2023 eine Trendwende verzeichnen und kräftig zulegen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbandes Windeurope sind neue Offshore Windparks mit einer Rekordleistung von 4,2 GW in Betrieb gegangen > iwr.de 27.1.24.
Für ETH-Professor Anthony Patt dienen Europas ambitionierte Pläne für eine Wasserstoffwirtschaft eher der Öl- und Gasindustrie als den Konsument:innen und dem Klima. Die Schweiz solle sich gut überlegen, ob sie auf diesen Zug aufspringen will > ethz.ch 26.1.24.
Der Stromkonzern ist wegen der Abhängigkeit von russischen Atomfirmen unter Druck. Nun stehen Verträge mit neuen Anbietern. Doch wie konsequent ist die Abkehr wirklich? > tagesanzeiger.ch 20.1.24.
In Großbrianntien fallen im Januar 2024 immer mehr Atomkraftwerke aus und liefern keinen Strom. Jetzt ist mit der Abschaltung von Torness 1 mit einer Bruttoleistung von 682 MW ein weiteres Kernkraftwerk vom Netz genommen worden. Von den noch neun in Betrieb befindlichen britischen Atomkraftwerken (Bruttoleistung 6.500 MW) sind damit nur noch drei Kernkraftwerke mit einer Bruttoleistung von rd. 2.500 MW in Betrieb. Der AKW-Ausfall summiert sich auf sechs Atomkraftwerke mit rd. 4.000 MW (4 GW) Leistung, die derzeit keinen Strom produzieren > iwr.de 20.1.24.
Die deutsche Bundesnetzagentur hat erste Zahlen zum Zubau Erneuerbarer Energien im Jahr 2023 ermittelt. Die installierte Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen stieg um 17 Gigawatt auf eine Gesamtleistung von knapp 170 Gigawatt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 12 Prozent. Hauptanteil an dieser Entwicklung haben die Energieträger Solar und Wind. Deutschland hat letzes Jahr erstmals mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen,"" sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Dies ist auf zahlreiche private Anlagen zurückzuführen. > bundesnetzagentur.de 5.1.24.
Ohne knappen Rohstoff Lithium: Die Produktion von Elektroautos mit Natrium-Ionen-Batterie hat begonnen. In China fahren zwei Hersteller die Massenfertigung der günstigen Lithium-Alternative hoch. Auch in Europa geht es mit der Technik offenbar voran. Natrium ist das sechsthäufigste Element der Erdkruste und könnte künftig massenhaft dazu beitragen, Strom in Batterien zu speichern und damit Autos anzutreiben. Bekannt ist der Stoff bislang vor allem als Natriumchlorid, also Kochsalz. Natrium-Ionen-Batterien sind weitaus günstiger in der Herstellung, allerdings sind sie auch schwerer. Große Luxusautomodelle lassen sich damit deshalb nicht ausstatten > spiegel.de 3.1.24.
Obwohl Elektrizität fürs nächste Jahr an der Börse zu Tiefpreisen gehandelt wird, steigen die Tarife für die Kundschaft teils markant. Derweil machen Axpo und BKW Milliardengewinne - von Mischa Aebi > tagesanzeiger.ch 31.12.23.
In Spanien sind noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb, doch der Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie bis 2035 wurde jetzt bestätigt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und Demontage der AKW etwa 20,2 Mrd. Euro veranschlagt. Spanien setzt in Zukunft auf erneuerbare Energien > iwr.de 30.12.23.
2023 kann als Beispieljahr gelten, wie die erneuerbaren Energien ihren Anteil am Strommarkt ausbauen und so auch eine CO2-Minderung bewirken können. Dazu braucht es aber mehr als einen Wind- und Solarboom. Fürs Klima kommt also auch etwas heraus: Die energiebedingten CO2-Emissionen gehen 2023 voraussichtlich um ungefähr 66 Millionen Tonnen zurück, das entspricht gut zehn Prozent Minderung gegenüber 2022 - von Jörg Staude > Klimareporter.de 28.12.23.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern hilft Projektierern dabei, an Flächen entlang von Kantonsstraßen Photovoltaik-Anlagen zu bauen. Per Losverfahren erhalten Antragsteller Flächen zugesagt. Bereits im vergangenen Jahr führte das schweizerische Straßenamt ein ähnliches Verfahren durch, bei dem 33 Projekte eine Zusage erhielten > pv-magazine.de 25.12.23.
China deckt vor Europa und den USA den Bedarf an Lithium, Cobalt und Nickel für Batterien durch Wiederverwertung. In China kann primäres, also durch Abbau gewonnenes Lithium für Elektroautos voraussichtlich ab dem Jahr 2059 durch recyceltes Lithium ersetzt werden, in Europa und den USA erst nach 2070 > sonnenseite.com 24.12.23.
Der Bau des neuen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C verzögert sich bereits um mehrere Jahre und wird auch deutlich teurer als geplant. Aber nicht nur die Baukosten selbst steigen um viele Milliarden Euro über den angesetzten Plankosten, auch die Stromkosten aus dem neuen Kernkraftwerk werden bereits zum Start deutlich über der Marke von 15 ct/kWh liegen, Tendenz weiter steigend > iwr.de 23.12.23.
Die Wirkungsgrade von Solarzellen und -modulen steigen stetig. Nun meldet der chinesische Hersteller Longi einen neuen Rekord für eine Heterojunction-Rückkontakt-Solarzelle mit 27,09 % Wirkungsgrad > solarserver.de 22.12.23.
Nach längerer Vorbereitung haben sechs der weltgrößten Hersteller von Solarmodulen, darunter federführend Trina Solar, nun offiziell Standards für Solarmodule der 700-Watt-Kategorie vereinbart. Gerade für den Bereich der großformatigen, für Solarkraftwerke vorgesehenen Module sind solche Übereinkünfte bedeutsam > pv-magazine.de 22.12.23.
Martin Schachinger von der deutschen Photovoltaik-Handelsplattform pvXchange geht davon aus, dass die Modulpreise bis auf weiteres niedrig bleiben. Wenn Europa eine eigene wettbewerbsfähige PV-Industrie aufbauen will, dann sollte es aus seiner Sicht daher um Spezialprodukte gehen > solarserver.de 21.12.23.
Solarstrom boomt wie nie. Bereits 2024 dürfte er 10 Prozent der Schweizer Stromproduktion ausmachen. Derweil versucht die Nuklearbranche, den Boden für neue AKW zu bereiten – mit einem Runden Tisch - von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 20.12.23.
Der Energiekonzern Preussen Elektra teilt mit, wie es mit dem Gelände des stillgelegten AKW Brokdorf weitergehen soll. Der Konzern plant den größten Batteriespeicher Europa mit 800 Megawatt Leistung und 1600 Megawattstunden Kapazität. Bevor Preussen Elektra mit dem Bau beginnen kann, braucht der Betreiber eine Genehmigung für den Rückbau des Kernkraftwerks. > pv-magazine.de 19.12.23.
Auf den 85.000 Quadratmeter großen Werksdächern von Steyr Automotive ist das größte PV-Dachprojekt Österreichs in Betrieb gegangen. Montiert wurde die rund 7,5 MWp große Anlage mit den Schletter-Systemen FixGrid und ClampFit. „Eine Dachanlage dieser Größenordnung ist nicht nur für den Betreiber, sondern auch für den PV-Standort Österreich ein wichtiger Meilenstein", sagte Fabian Madl, Key Account Manager bei der Schletter Group > schletter-group.com 19.12.23.
Die Wählerschaft befürwortet den Bau im Parsenn-Gebiet mit überzeugender Mehrheit. Bis 2025 entsteht saubere Energie für 3000 Haushalte. Der gewählte Standort ist nach Ansicht der Gemeindevertreter bestens erschlossen. Dank der Nähe der Sessellifte und Gondelbahnen würden Transportverluste des Stroms minimiert. Zudem sei die Anlage vom Tal aus nicht sichtbar, wodurch keine Reflexion und andere Beeinträchtigungen entstehen können, hiess es im Vorfeld der Abstimmung. Auch Kultur- und Weideland sollen verschont bleiben > tagesanzeiger.ch 18.12.23.
Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Jetzt ist das erste von 83 Fundamenten für das Projekt Borkum Riffgrund 3 installiert worden. Der Offshore-Windpark mit einer Leistung von 913 MW wird der bisher größte in deutschen Gewässern und soll 2025 in Betrieb gehen. Er ist zudem der erste Park, der in den Offshore-Wind-Ausschreibungen mit einem Null-Cent-Gebot den Zuschlag erhielt und gebaut wird > iwr.de 18.12.23.
Wasserstoff ist in aller Munde, auch an der Klimakonferenz in Dubai - Klaus Ammann. Während die einen aus Öl und Gas Wasserstoff produzieren und dabei das klimaschädliche CO2-abscheiden wollen, setzen andere auf grünen Wasserstoff, der mit Hilfe von erneuerbarer Energie hergestellt wird und entsprechend klimafreundlich ist > srf.ch 17.12.23.
Der Rat und das Parlament haben am Freitag eine vorläufige Einigung über die Reform der Gestaltung der Elektrizitätsmärkte in der EU erzielt. Die Reform hat zum Ziel, die Abhängigkeit der Strompreise von den volatilen Preisen für fossile Brennstoffe zu verringern, die Verbraucher vor Preisspitzen zu schützen, den Einsatz erneuerbarer Energien zu beschleunigen und den Verbraucherschutz zu verbessern > Europäischer Rat 15.12.23.
Der Umbau der Schweizer Energieversorgung schreitet voran. Das zeigt der anfangs Dezember publizierte fünfte Monitoringbericht des Bundesamts für Energie (BfE). Es braucht jedoch weitere Anstrengungen, um die im Gesetz verankerten neuen Inlandproduktions- und Verbrauchsziele zu erreichen > strom.ch 14.12.23.
Schaut die deutsche Solarindustrie in die Röhre? Die Förderung von neuen Solarfabriken in Deutschland steht auf der Kippe. Die Bundesregierung hat diese mit ihren Eckpunkten für Haushaltseinsparungen signalisiert. Der Ausbau der Photovoltaik kann indes weitergehen – nur dann eben mit chinesischer Ware > photovoltaik.eu 14.12.23.
Deutschland erreicht 14 Gigawatt, Europa 56 Gigawatt: Solarpower Europe stellt seinen „Energy Market Outlook“ vor. Europa erreicht demzufolge zum dritten Mal in Folge einen Rekordzubau an Photovoltaik-Anlagen. Deutschland liegt gemessen an der installierten Leistung in Europa vorn. Allerdings gibt es auch ein paar dunkle Wolken am Himmel, in der Prognose für die kommenden vier Jahre steht ein Einbruch der Wachstumsrate bevor. Kommen Zölle und Handelsbarrieren, schrumpft der Markt sogar, warnt der europäische Dachverband der Solarbranche. > pv-magazine.de 13.12.23.
Der norwegische Stromerzeuger Scatec ASA hat das Solar-Hybrid-Kraftwerk »Kenhardt« in der südafrikanischen Provinz Nordkap in Betrieb genommen. Mit einer Solarleistung von 540 Megawatt (MW) und einer Batteriespeicherkapazität von 225 MW/1.140 MWh ist es eines der weltweit größten Solar-Hybrid-Kraftwerke. Die Kenhardt-Anlage speist im Rahmen eines 20-jährigen Stromabnahmevertrags mit Eskom in das nationale Stromnetz ein. Mit einer Gesamtinvestition von rund einer Milliarde US-Dollar (929 Millionen Euro) ist das Kenhardt-Projekt das größte Engagement in der Geschichte von Scatec. > photon.de 12.12.23.
Nach einem vorübergehenden Baustopp bei Photovoltaik-Fassadenanlagen in der Schweiz setzt nun ein spürbares Wachstum ein. Dies, nachdem Swissolar mit einem Dokument für Planung und Brandschutzhinweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden Planungssicherheit schafften. Für rund 600 Solarfassaden wurden 2023 Förderung beantragt – Tendenz stark steigend. Von David Stickelberger > pv-magazine.de 11.12.23.
Der World Nuclear Industry Security Report 2023 zeigt: Anteil der Kernenergie an der weltweiten kommerziellen Stromerzeugung nur noch bei 9,2 Prozent. „Dem Bericht zufolge ist die Atomstromproduktion im Jahr 2022 um vier Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit vier Jahrzehnten. Gleichzeitig haben Wind- und Solaranlagen im vergangenen Jahr mit einer Produktionssteigerung von 28 Prozent gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Mit einem Anteil von 11,7 Prozent an der weltweiten Stromproduktion erzeugen die nachhaltigeren Alternativen, wie Wind und Photovoltaik, damit deutlich mehr Strom als Kernkraftwerke“ > sonnenseite.com 10.12.23.
Bei der Klimakonferenz in Dubai ringen Politiker um Maßnahmen gegen den Klimawandel. Im Fokus stehen fossile Energien, da will die Organisation Erdöl fördernder Staaten offenbar keine Einschränkungen akzeptieren > spiegel.de 10.12.23.
Der Monatsmarktwert Solar ist im November 2023 in Deutschland auf den höchsten Stand seit März angestiegen. Das geht aus Berechnungen der Übertragunsgnetzbetreiber hervor. Demnach betrug der Marktwert Solar im November 8,525 Cent je Kilowattstunde (kWh) Solarstrom. Im Vormonat hatte er bei rund 6,8 Cent gelegen. > solarserver.de 8.12.23.
Der Bund hat mit EWZ (www.ewz.ch), Primeo Energie (equalio.com) und VGT (vgt.energy) Verträge unterzeichnet. Die drei Unternehmen werden im Auftrag des Bundes als Pooler das nationale, virtuelle Reservekraftwerk aus Notstromgruppen, das derzeit über rund 135 Megawatt Leistung verfügt, weiter ausbauen. Die Gruppe der Pooler umfasst nun fünf Unternehmen; mit BKW und CKW hatte der Bund bereits Ende 2022 entsprechende Verträge unterzeichnet > admin.ch 7.12.23.
Eine aktuelle Analyse von globalen Klimaszenarien zeigt, dass Kernenergie nicht notwendig ist, um die Klimaziele gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen. Vielmehr ist der schnelle und zielgerichtete Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidend, um Klimaschutz und Energiewende voranzubringen. So spielt die Stromerzeugung aus Kernenergie in allen Szenarien eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu der aus erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Wasser oder Sonne. Die Auswertung des Öko-Instituts erfolgt im Auftrag des Umweltbundesamtes > pv-magazine.de 6.12.23.
Nach Angaben der Nationalen Energiebehörde Chinas umfasst die installierte Kapazität der erneuerbaren Energien des Landes 536 Gigawatt Photovoltaik, 420 Gigawatt Wasserkraft, 404 Gigawatt Windkraft und 44 Gigawatt Biomasse > pv-magazine.de 6.12.23.
Debatte um Atomenergie - Axpo-Chef Christoph Brand warnt: Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht zu langsam. Er positioniert seinen Stromkonzern in der Debatte um neue Atomanlagen > tagesanzeiger.ch 5.12.23.
Forschende aus München haben ein künstliches Kristall aus Gold und Platin entwickelt, das Sonnenlicht direkt in Wasserstoff umwandelt. Das Material halte derzeit den Weltrekord bei der solaren Wasserstoffproduktion > solarserver.de 4.12.23.
Im Herbst 2022 hatte der Bund dem CH-Stromgiganten Axpo Holding AG einen Kreditrahmen im Umfang von vier Milliarden Franken gewährt. Die entsprechende Verfügung erfolgte zunächst im Rahmen einer Notverordnung und wurde danach in den Rahmen des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für systemkritische Stromunternehmen («Rettungsschirm») überführt. Auf Gesuch der Axpo hat das UVEK diese Verfügung per 1. Dezember 2023 vollständig aufgehoben > admin.ch 4.12.23.
Allein mit Solarstrom sei die Energiewende nicht zu schaffen, glauben immer mehr bürgerliche Politiker. Jetzt bricht der Bundesrat ein Tabu: Er unterstützt einen Vorstoss, der die Aufhebung des AKW-Verbots thematisiert > tagesanzeiger.ch 4.12.23.
Im Zuge der Energiewende rückt beim Ausbau der Offshore-Windenergie neben der Stromproduktion zunehmend die direkte Wasserstoffproduktion auf See in den Fokus. Ganz weit vorne ist dabei die Atomnation Frankreich. Zu den weltweiten Pionieren einer grünen Wasserstoffproduktion gehört das französische Unternehmen Lhyfe, das mit Sealhyfe ein Offshore-Pilotprojekt zur Wasserstoffproduktion verfolgt > iwr.de 2.12.23.
Die Analysten erwarten, dass die historisch niedrigen Modulpreise die globale Solarindustrie im Jahr 2023 zu Rekordinstallationen treiben werden. Binnen zwei Jahren wird sich der jährliche Zubau damit mehr als verdoppeln. Diese neu installierte Kapazität wird größtenteils von Chinas Beitrag von 240 Gigawatt getrieben, zusammen mit einem starken Wachstum in vielen anderen globalen Regionen > pv-magazine.de 30.11.23.
Führen PV-Anlagen zu mehr Bränden an Gebäuden? Die Antwort ist nein. Dennoch löst der Zubau von PV-Anlagen immer wieder Fragen nach der Sicherheit und dem Brandschutz auf. Die Zeitschrift Energeiaplus klärt auf, was gilt. Rund 9000 Brände an Gebäuden werden pro Jahr festgestellt. Das zeigt die Statistik der Vereinigung der kt. Gebäudeversicherungen. Bei jedem vierten Brand lag die Ursache bei der Elektrizität. Allerdings: Der Boom bei den PV-Anlagen – die Zahl der Anlagen hat sich von 2017 bis 2022 verdreifacht – hat zu keiner Zunahme dieser Art von Bränden geführt > energeiaplus.com 29.11.23.
Nach der Knappheit sind viele chinesische Unternehmen in den Markt eingestiegen. Einige davon werden nun wohl wieder verschwinden. Bernreuter Research erwartet die dritte Pleitewelle in der Polysilizium-Industrie - vor einer erneuten Verknappung gegen Ende des Jahrzehnts, wenn der jährliche Zubau an PV-Kapazität rund 1 Terawatt erreichen wird > pv-magazine.de 29.11.23.
Zurich Soft Robotics will sein bewegliches Fassadensystem für Photovoltaik 2024 auf den Markt bringen. Eine Testanlage in Dübendorf ZH hat sich gut bewährt. Nun richtet das Start-up eine eigene Produktionsstätte ein. Das erste Grossprojekt soll bei der Keller Druckmesstechnik AG in Winterthur umgesetzt werden > punkt4.info 28.11.23.
Ein kleiner Energieversorger in der Surselva ist bei der Planung weit voraus. Wie hat er das geschafft? Kurze Entscheidungswege und handeln statt reden, sagt der Chef > tagesanzeiger.ch 27.11.23.
Öl- und Gaskonzerne seien nicht grün, investierten nur minimal in Erneuerbare und schürten falsche Technologiehoffnungen: Die Internationale Energieagentur (IEA) spricht in einem neuen Bericht eine Woche vor der Weltklimakonferenz Klartext. Demnach seien die Jahre der großen Öl- und Gasunternehmen gezählt, wenn sie nicht grundlegend ihr Geschäftsmodell änderten. Die Konzerne sollten bis 2030 die Hälfte ihrer Investitionen für den Bau von Solar- und Windparks verwenden und endlich aufhören, ihre Hoffnungen in die Technologie zur Abscheidung und Speicherung von CO₂ (CCS) zu setzen > spiegel.de 25.11.23.
Was mal als unwirtschaftlich galt, könnte sich bald lohnen: Batterien werden als Energiespeicher günstiger und stellen Gaskraftwerken infrage > cash.ch 25.11.23.
Nachdem der Stromanbieter Tibber mit dynamischen Stromtarifen den deutschen Markt erobert, ziehen weitere Stromversorger nach und bieten flexible Tarife an. So können Stromkunden ab sofort auch bei der Naturstrom AG von sinkenden Strom-Großhandelspreisen profitieren. Ein intelligentes Messsystem ist bei der Naturstrom AG nicht notwendig > iwr.de 25.11.23.
Längere Bauzeit: Im Schacht Konrad sollen bald schwach und mittelradioaktive Abfälle lagern. Doch nach einer Verzögerung im Zeitplan wird das Projekt um mindestens eine Milliarde € teurer > spiegel.de 24.11.23.
Die Axpo plant in Glarus eine neue Anlage. Es ist eines von landesweit über 100 Vorhaben für die Energiewende. Der Tages-Anzeiger errechnet, wie weit die Schweiz damit käme > tagesanzeiger.ch 23.11.23.
Einer Analyse des Think Tanks Dezernat Zukunft zufolge schlugen sich die hohen Preise für fossilen Energien auch indirekt nieder. So trugen sie etwa zu den Preissteigerungen bei Lebensmitteln bei. Die Erneuerbaren dagegen haben die europäischen Bürger um 95 Milliarden Euro entlastet > pv-magazine.de 23.11.23.
Photovoltaik steuerlich geltend machen: Wie das geht, hat der schweizerische Fachverband Swissolar in einem neuen Merkblatt beschrieben, denn: Der Kauf und die Errichtung einer Solaranlage haben steuerrechtliche Folgen. Was Betreiber beachten müssen und wie sie Geld sparen, erläutert der Branchenverband im aktuellen Merkblatt. Dieses ist auch für Handwerker wichtig, die ihren Kund*innen beratend zur Seite stehen wollen > photovoltaik.eu 21.11.23.
Die Produktionsauslastung liegt bei geschätzt nur 60 Prozent: In einem neuen wöchentlichen Update für das pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preistrends in der weltweiten Photovoltaik-Industrie > pv-magazine.de 21.11.23.
Die Internationale Agentur für erneuerbare Energien hat in einem kürzlich veröffentlichten Bericht festgestellt, dass der Umfang der Energiewende dringend beschleunigt werden muss, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Insbesondere der Einsatz der Photovoltaik muss demnach beschleunigt werden und sich bis zum Ende des Jahrzehnts vervierfachen > pv-magazine.de 20.11.23.
Zwar seien Chinas Emissionen im Jahr 2023 weiter gestiegen, so »Carbon Brief«. Gleichzeitig aber habe es ein »historisches Wachstum« bei erneuerbaren Energieerzeugungskapazitäten gegeben. Besonders ausgeprägt war das im Bereich Solarstrom: Hier fügte China demnach allein im Jahr 2023 210 Gigawatt Kapazität hinzu, »mehr als das Doppelte der in den USA insgesamt installierten Kapazität und mehr als viermal so viel wie China im Jahr 2020 zubaute« - von Christian Stöcker > spiegel.de 20.11.23.
Neue Ölvorkommen versprechen Milliarden: «Big Oil» setzt nach wie vor massiv auf die Ausbeutung fossiler Brennstoffe. Klimafreundliche erneuerbare Energien haben das Nachsehen > tagesanzeiger.ch 19.11.23.
Mehr als zwei Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr soll die Fotovoltaik-Anlage sparen, die nun nahe Abu Dhabi in Betrieb ging. Der Zeitpunkt dafür ist symbolträchtig. Die etwa 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Abu Dhabi gelegene Anlage in Al Dhafra erstreckt sich über 21 Quadratkilometer Wüste. Ihre Fotovoltaik-Paneele drehen sich mit der Sonne und werden von roboterbetriebenen Reinigungsmodulen von Sand und Staub freigehalten. Laut ihrer Website hat die Anlage eine Produktionskapazität von zwei Gigawatt und wird 160.000 Haushalte mit Energie versorgen > spiegel.de 18.11.23.
Das auf Hubspeicherkraftwerke spezialisierte Tessiner Unternehmen Energy Vault hat mit der chinesischen Firma China Tianying den Bau weiterer fünf seiner Energiespeicher vereinbart. Einer wurden in dem Land bereits im Juni in Betrieb genommen, ein weiterer ist in Planung > punkt4.info 17.11.23.
Photovoltaik ist auf dem Weg, zur tragenden Säule der Stromversorgung in Deutschland zu werden. Im Jahr 2022 lag der Anteil des Solarstroms bereits bei 11,1 Prozent des Stromverbrauchs. Der Solarmarkt wächst derzeit sehr dynamisch und weltweit. So ist die Solarbranche optimistisch, die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, bis 2030 die installierte Fotovoltaik-Leistung von heute etwa 78 auf 215 Gigawatt fast zu verdreifachen. Voraussetzung ist, dass weitere Marktbarrieren abgebaut und der Energiemarkt an die Erfordernisse der Solar- und Windenergie angepasst wird, wie der neue VDI-Statusreport Fotovoltaik erläutert. Mit vielen Anregungen auch für die Schweiz > vdi.de 17.1.23
Eigentlich sollen die weltweiten Emissionen deutlich sinken, trotzdem planen Hunderte Unternehmen, neue Ölquellen zu erschließen. Klimaschützer sind alarmiert. Das 1,5-Grad-Ziel droht endgültig zu scheitern. > spiegel.de 16.11.23.
Die Ernst Schweizer AG (Hedigen ZH) und das süddeutsche Systemhaus deSonna haben eine strategische Partnerschaft für dachintegrierte Photovoltaik gestartet. Die Zusammenarbeit soll die Errichtung dachintegrierter PV-Anlagen auf Neubauten, Bestandsgebäuden sowie denkmalgeschützten Immobilien vereinfachen und beschleunigen > solarserver.de 15.11.23.
Hoffnungsträger der Energiewende - Autobahnen der Energiewende: Der deutsche Wirtschaftsminister Habeck hat Pläne für ein Kernnetz zur Versorgung mit Wasserstoff präsentiert. Die Bagger sollen dafür schon ab kommendem Jahr rollen > spiegel.de 14.11.23.
Es ist das zweite Projekt in Graubünden. Insgesamt werden die in den Hochalpen geplante Photovoltaik-Kraftwerke eine Leistung von 45 Megawatt haben und sollen etwa 66 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen, viel davon auch im Winter. Im September kündigte Axpo den Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 15 Megawatt in Ilanz/Glion im Kanton Graubünden an. Nun soll in der Gemeinde ein zweites alpines Photovoltaik-Kraftwerk mit rund 30 Megawatt Leistung entstehen > pv-magazine.de 14.11.23.
Die ARA Thunersee installiert auf dem Klärbecken ihrer Abwasserreinigung ein Faltdach des Bündner Herstellers dhp technology. Das haben die Delegierten des Gemeindeverbandes beschlossen. Mit 23‘000 Quadratmetern Solarfläche wird es die grösste Anlage ihrer Art in der Schweiz > punkt4.info 13.11.23.
Und wie viel Atomenergie importiert Deutschland jetzt aus dem Ausland? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Strommarkt. Und: es wird zwar mehr importiert, aber vor allem günstige Erneuerbare Energie aus nordischen Ländern und nicht etwa Kohle- oder Atomstrom - von Petra Pinzler > zeit.de 13.11.23.
Das Produkt namens Picea nutzt überschüssigen Photovoltaik-Strom im Sommer für die Elektrolyse. Den erzeugten Wasserstoff verstromt die Anlage dann bei Bedarf im Brennstoffzellen-Modus. Hersteller HPS hat die Ausgangsleistung der Anlage auf 15 Kilowatt verdoppelt > pv-magazine.de 12.11.23.
Für die Atomwirtschaft sind kleine modulare Atomkraftwerke (SMR) der Hoffnungsträger der Branche, doch nun wird ein geplantes Vorzeigeprojekt in den USA schlagartig beerdigt. Die Aktie des SMR-Entwicklers NuScale Power Corporation (NuScale) bricht um über 40 Prozent ein > iwr.de 11.11.23.
Die jährliche Studie, die über die Bereitschaft zur Energiewende aufklärt, ordnet Deutschland nur im unteren Mittelfeld ein. Schwachstellen sind dort weiterhin Flexibilitätsmärkte, der Mangel an Smart Metern, Wärmepumpe und Elektroautos. Die Schweiz steht nicht viel besser da - die nordischen Länder hingegen schon > pv-magazine.de 10.11.23.
Das Unternehmen Energie 360 Grad wird Dach und Fassade des Hauptsitzes in Zürich wie geplant mit Solaranlagen bestücken. Mangels vertiefter Erkenntnis über die Brandgefahr hatte die Gebäudeversicherung Kanton Zürich zwischenzeitlich keine Photovoltaikanlagen an Fassaden bewilligt. Die Firma hat nun mit eigenen Tests erfolgreich einen Prüfnachweis erbracht > photovoltaik.eu 9.11.23.
Schon 2019 überraschten ETH-Forschende mit ihrer Idee, synthetische Treibstoffe mithilfe von Sonnenkraft herzustellen. Nun haben sie den Ansatz weiterentwickelt. Mit dem Ergebnis, dass sie dank eines neuen Details die Herstellung deutlich effizienter gestalten konnten > www.ingenieur.de 9.11.23.
Anfang Oktober konnte das CKW-Windrad auf der Anhöhe Lutersarni seinen zehnten Geburtstag feiern. Die Analyse der Zehnjahresdaten liefert erstaunliche Erkenntnisse: Windkraft produziert nicht nur zwei Drittel des Stroms im Winter, sondern auch 60 Prozent zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Damit ist sie die perfekte Ergänzung zu Solarenergie > strom.ch 9.11.23.
An der Technischen Universität Berlin ist eine Studie zu alternativer Energiespeicherung durchgeführt worden. Ergebnis: Methanol wäre im Vergleich zu Wasserstoff ein wirtschaftlich konkurrenzfähiger Energieträger und darüber hinaus überall einsetzbar. Die Kostenersparnisse können sich auf bis zu 43 Prozent belaufen > industr.com 8.11.23.
Die Skeptiker der Energiewende behaupten unermüdlich, diese führe zu mehr Anfälligkeit im Stromnetz, jedoch gilt: Trotz großer Herausforderungen am Energiemarkt kam es im Vorjahr in Deutschland nicht zu häufigeren Stromausfällen im deutschen Netz. Insgesamt ging die Zahl der Stromausfälle sogar um 9.300 Einzelfälle zurück. Die durchschnittliche Zeit, die Letztverbraucher pro Jahr ohne Strom auskommen müssen, beträgt 12,2 Minuten. Auch im europäischen Vergleich ein guter Wert > pv-magazine.de 8.11.23.
Der Monatsmarktwert für Solarstrom ist im Oktober 2023 gegenüber dem Vormonat um rund neun Prozent auf 6,68 Cent je Kilowattstunden zurückgegangen. Noch kräftiger waren die Abschläge beim Spotmarktpreis und der Windenergie > solarserver.de 7.11.23.
Die Servicebetriebe Neuwied (D) haben über ihrer Kläranlage ein Solarfaltdach des Bündner Anbieters dhp technology installiert. Die erste Anlage ihrer Art in Deutschland soll 180‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Nun wurde dafür der Deutsche Solarpreis verliehen > punkt4.info 7.11.23.
In dem jetzt gestarteten Projekt „Folie40“ arbeitet ein Konsortium aus Folien- und Modulherstellern sowie Forschungseinrichtungen an neuartigen und damit besonders langlebigen Verkapselungs- und Rückseitenfolien für Solarmodule. Denn bislang limitieren den Forschenden zufolge sehr oft die Polymerfolienbestandteile deren Lebensdauer > pv-magazine.de 6.11.23.
Mit Solarfassaden lässt sich viel Strom im Winter produzieren. Das Potenzial ist jedoch gefährdet – wegen komplexer Brandschutznachweise. Doch nun scheint das Problem gelöst > tagesanzeiger.ch 5.11.23.
Der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge lieferten Kohlekraftwerke in den ersten drei Quartalen 2023 deutlich weniger Strom als im Vorjahr. Der Energieverbrauch ging um neun Prozent zurück, der Beitrag der Erneuerbaren ist nahezu konstant geblieben. > pv-magazine.de 3.11.23.
Warum auch Fachleute die Geschwindigkeit und Wucht der Erneuerbaren-Revolution systematisch unterschätzen – und wie wir aus dieser Klimapessimismus-Falle herauskommen - von Sam Butler-Sloss, Kingsmill Bond > klimareporter.de 3.11.23.
In den ersten neun Monaten ist der Energieverbrauch in Deutschland um 9 Prozent gesunken. Für das Gesamtjahr 2023 erwartet die AG Energiebilanzen einen Rückgang um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Rekordtief seit 1990. Die energiebedingten CO₂-Emissionen nahmen nach Schätzung der AG Energiebilanzen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 infolge des gesunkenen Gesamtverbrauchs insbesondere bei den fossilen Energieträgern um rund 11 Prozent ab > solarserver.de 2.11.23.
Der Schweizer Branchenverband Swissolar hat ein Übergangsdokument veröffentlicht, das gemeinsam mit Versicherungsunternehmen sowie Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Brandschutz erarbeitet wurde. Es bezieht sich auf hinterlüftete Photovoltaik-Fassaden von Gebäuden mit einer Höhe von 11 bis 100 Metern > pv-magazine.de 1.11.23.
„Swiss PV Cycle“ will mit einer neuen Plattform eine differenzierte Kreislaufstrategie für Solarmodule ermöglichen und frühzeitig ihr Wiederverwendungspotenzial bestimmen. Ziel ist, dass getestete Secondhand-Module zu einem günstigen Preis auf den Markt gebracht werden und und nur jene Module im Recycling landen, die nicht mehr funktionsfähig sind > pv-magazine.de 1.11.23.
Der Photovoltaik-Zubau in Europa übertrifft Rystad Energy zufolge die Erwartungen. Im Vergleich zu 2022 soll die installierte Kapazität in diesem Jahr demnach um 30 Prozent wachsen > pv-magazine.de 31.10.23.
Dank dem neu vom Parlament verabschiedeten «Mantelerlass» soll die Stromproduktion aus Sonne, Wind und Biomasse in der Schweiz bis 2035 versechsfacht werden. Dabei helfen sollen unter anderem lokale Elektrizitätsgemeinschaften, die Abschaffung der Netzgebühren für Batterien, neue Förderinstrumente und die Pflicht zur Verwendung von inländischer erneuerbarer Energie in Standard-Stromprodukten. Einzelpersonen und Windkraftgegner bekämpfen die Vorlage - von David Stickelberger > pv-magazine.de 29.10.23.
Ab nächstem Jahr müssen neue Nichtwohngebäude in Nordrhein-Westfalen mit einer Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach ausgestattet werden, danach folgen 2025 die Wohngebäude und ab 2026 gilt die Pflicht bei grundlegenden Dachsanierungen. Auch bei Wärmepumpen sind neue Vorgaben vorgesehen > pv-magazine.de 28.10.23.
Da der Windenergie-Ausbau in der EU den Zielen bislang hinterherhinkt, hat die Kommission ein neues Maßnahmenpaket vorgelegt. Der European Wind Power Action Plan sieht unter anderem eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und für Unternehmen einen besseren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten vor > iwr.de 28.10.23.
Was kostet der Strom an der Börse? Woher kommt das Gas, das nach Europa transportiert wird? Wie viele Heizgradtage gibt es für Ihre Gemeinde? Das Energie-Dashboard des Bundesamts für Energie (BFE) liefert neu auch diese Informationen (www.energiedashboard.admin.ch). Und dies auch via App für iPhone und Android > energeiaplus.com 26.10.23.
Der PV-Hersteller Meyer Burger will zusammen mit LuxChemtech das Recycling von Solarmodulen erproben. Dabei geht es erstmal um Abfälle aus der Produktion > solarserver.de 25.10.23.
Viele afrikanische Länder liebäugeln mit der Atomenergie - und einige Projekte sind schon sehr konkret. Sie sollen den wachsenden Energiebedarf decken helfen; doch im sonnenreichen Afrika gibt es daran auch Kritik > Deutsche Welle 25.10.23.
Der Solar Thermal Market Outlook 2022/2023 verzeichnet einen Anstieg der Verkäufe in Europa um +12% im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021. In Summe seien Solarthermie-Anlagen mit einer Leistung von 40,5 GWth installiert worden. Das stärkste Wachstum innerhalb von Europa erlebte der Solarthermie-Markt 2022 in Italien (+43%) und Frankreich (+36%) > solarserver.de 25.10.23.
Wenig überraschend beschreibt die IEA im World Energy Outlook ein Energiesystem für das Jahr 2030, in dem erneuerbare Energien eine deutlich größere Rolle spielen als heute. Eindrucksvoll sind jedoch die in der Projektion für 2030 genannten Zahlen, die sich allein aus der Fortschreibung der aktuellen politischen Vorgaben weltweit ergeben. Erstmals sieht die IEA bereits mit der aktuellen Politik eine Art Kipppunkt zugunsten erneuerbarer Energien in diesem Jahrzehnt > solarserver.de 24.10.23.
Die 390 Gigawatt Photovoltaik-Leistung, die alleine im Jahr 2023 gemäss Bloomberg neu hinzugekommen, erzeugen unter Berücksichtigung niedrigerer Volllaststundenzahl soviel Strom wie etwa 77 Kernkraftwerke der 1000 Megawatt-Klasse beziehungsweise rund 370 375-Megawatt-Kohlekraftwerksblöcke. Ein Blick auf aktuelle und künftige Zahlen > pv-magazine.de 20.10.23.
Private Haushalte zahlen in Österreich ab 2024 beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage keine Umsatzsteuer mehr. Diese Maßnahme soll die Bundesförderung ersetzen und ist auf zwei Jahre befristet > solarserver.de 18.10.23.
Wirtschaftsminister Robert Habeck kündigte an: Strom soll billiger werden. Doch wie soll das funktionieren? Erneuerbare Energien sind zwar eine günstige Stromquelle. Und die deutsche Regierung will bis 2030 mindestens 80 Prozent des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien decken. Prognosen zeigen nicht die erwarteten Strompreissenkungen > Frankfurter Rundschau 18.10.23.
Neues Marktdesign: Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie abhängig Verbraucher vom Gaspreis sind. Jetzt einigten sich EU-Länder auf eine Reform, die das ändern soll. Durch das neue Strommarktdesign sollen Verbraucherinnen und Verbraucher laut deutschemWirtschaftsministerium insbesondere von den günstigen Erzeugungskosten nicht fossiler Energien profitieren > spiegel.de 18.10.23.
In Schallstadt südwestlich von Freiburg hat der deutsche Architekt und Solarpionier Rolf Disch Gebäude errichtet, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Den Solarstrom für die Versorgung auch mit Wärme und Mobilität liefern zur großen Teil Solarmodule in der Fassade (BIPV) > photovoltaik.eu 17.10.23.
Kombikraftwerke: Ab sofort will der deutsche Energie-Konzern EnBW alle neuen Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Batteriespeicher planen und bauen. Bisher ging nur eine verhältnismäßig begrenzte Anzahl solcher Projekte ans Netz in Deutschland. Bei EnBW soll das jetzt zum Standard werden > pv-magazine.de 16.10.23.
Ein Neuling drängt auf den Markt: Energieunternehmen zahlten bisher tiefe Preise für die Einspeisung von Solarstrom. Nun kauft eine Amag-Tochterfirma Kleinkunden den selbst produzierten Strom für gutes Geld ab. Das bringt Bewegung in die Branche - von Cyrill Pinto > tagesanzeiger.ch 15.10.23.
Seit Anfang 2020 wird das AKW Mühleberg rückgebaut, stillgelegt ist es schon länger. Die radioaktiven Brennstäbe, aber auch verstrahlte Maschinen und Werkzeuge, kommen alle paar Tage im Aargau an, im Zwischenlager Würenlingen. Hier lagern die Abfälle in Fässern und Spezialräumen. Somit lagert im Aargau neben den AKW Beznau 1 und 2 sowie Leibstadt neu quasi auch das AKW Mühleberg. Damit befinden sich nun sozusagen vier von fünf Schweizer AKW auf Aargauer Boden > srf.ch 14.10.23.
Weltweit arbeiten Forschende an effizienteren Methoden zur Wasserstoffproduktion. An der Universität Tübingen wurde nun eine neuartige Solarzelle entwickelt, die eine dezentrale Herstellung von grünem Wasserstoff per solarer Wasserspaltung ermöglicht. Das Besondere der Tübinger Entwicklung: Ein zusätzlicher externer Stromkreis, wie etwa bei einem Photovoltaik-Solarpanel, ist nicht mehr nötig. Dieser innovative Ansatz macht die Technologie kompakter, flexibler und potenziell kosteneffizienter > iwr.de 14.10.23
Eine Basler Energieversorgerin plant eine alpine Photovoltaikanlage in einem Skigebiet im Berner Oberland. Die Anlage soll rund 17 Gigawattstunden Strom für 4500 Haushalte liefern, heisst es in einer Mitteilung. Noch fehlt aber das Einverständnis der Bevölkerung. Das Basler Energieunternehmen IWB will im Skigebiet von Meiringen-Hasliberg die alpine Solaranlage errichten > srf.ch 13.10.23.
Milliarden für die Industrie: In Kalifornien, Texas und an der Ost-Küste will die US-Regierung die Produktion für den Energieträger der Zukunft hochfahren > tagesanzeiger.ch 13.10.23.
Einem neuen Bericht des Risikomanagement-Unternehmens DNV zufolge werden Stromgestehungskosten (LCOE) für Photovoltaik-Anlagen bis Mitte des Jahrhunderts bei 2,1 US-Dollarcent pro Kilowattstunde liegen. Die Lernkurve für Photovoltaik-Anlagen soll bis dahin von 26 auf 17 Prozent sinken > pv-magazine.de 13.10.23.
Die Vereinigten Arabischen Emirate, Ausrichter des diesjährigen UN-Klimagipfels, kündigen ein Großprojekt zur Erschließung zusätzlicher Vorkommen des fossilen Brennstoffs an. Die neue Erdgas-Infrastruktur soll vor allem mit CCS-Technologie "klimaneutral" gemacht werden. > klimareporter.de 12.10.23.
2023 werden zum vierzehnten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Nun liegen die Ergebnisse der Ausschreibung für Programme 2023 vor: 8 neue Programme werden mit insgesamt 15 Millionen Franken unterstützt. Bis Ende September 2023 erhielten zudem 67 Projekte einen Förderzuschlag > admin.ch 12.10.23.
Kenia erzeugt knapp 90 Prozent seines Stroms aus regenerativen Quellen, das Potenzial scheint riesig. Gleichzeitig könnte der Staat bald mehr Öl exportieren. Wie passt das zusammen? > spiegel.de 11.10.23.
Am vergangenen Samstag verlieh EUROSOLAR Austria den österreichischen Solarpreis in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen“ an die G&G Sonnenstrom GmbH für das Projekt „Erste vertikale Agri-PV Großanlage in Österreich“. Die Agri-Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von knapp 2 Megawatt Modulleistung wurde mit dem vertikalen bifacialen Anlagensystem der Next2Sun Gruppe realisiert > pv-magazine.de 10.10.23.
Wien Energie betreibt im Südosten der Stadt einen großen Solarpark. Diesen hat der Versorger jetzt um gut fünf Megawatt erweitert. Unter den Modulen des bestehenden Solarparks weiden Schafe. Jetzt kommen weitere Module hinzu > photovoltaik.eu 10.10.23.
Perowskite werden immer noch als die Technologie gehandelt, die der Photovoltaik zu einem der nächsten Effizienzschübe verhelfen könnte. Auf einer Veranstaltung des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg in Stuttgart diskutierten rund hundert Perowskit-Forscher den Stand der Forschung und Entwicklung > pv-magazine.de 9.10.23.
Ein deutsches Forschungsteam der Universität Tübingen entwickelt eine neuartige Solarzelle, die dezentrale Herstellung von Grünem Wasserstoff mit sehr hohem Wirkungsgrad ermöglicht. Weltweit arbeiten Forschende an effizienteren Methoden zur Wasserstoffproduktion. Wasserstoff könnte entscheidend dazu beitragen, den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu reduzieren, vor allem, wenn er mit erneuerbaren Energien hergestellt wird > sonnenseite.com 8.10.23.
China dominiert den weltweiten Solarmarkt. Das sei ein strategisches Risiko, sagen die Grünen. Die Schweiz soll deshalb helfen, die europäische Industrie zu stärken. > tagesanzeiger.ch 8.10.23.
Neoom, ein führender europäischer Anbieter von dezentralen Energiesystemen aus Österreich, baut sein Partnernetzwerk mit Schweizer Solarteuren aus und gibt nun die Partnerschaft mit dem Handwerksunternehmen Axova AG bekannt. Damit die Schweiz ihre Klimaziele für die Energiewende erreicht, ist ein kontinuierlicher Ausbau des Solarstroms notwendig. Die Schweizer PV-Branche befindet sich weiterhin im Aufwind, steht aber vor Herausforderungen > pv-magazine.de 7.10.23.
Dem IRENA Jahresbericht zufolge liegt die Beschäftigungsrate von Frauen in der Solarindustrie weit über der Rate in anderen Energieindustrien wie Kohle, Gas und Öl, aber auch Wind- und Wasserkraft. Insgesamt steigt die Zahl der Solarjobs von 2021 auf 2022 um 600.000 an. Damit ist die Photovoltaik-Industrie der am schnellsten wachsende Arbeitgeber unter den erneuerbaren Energien > pv-magazine.de 4.10.23.
ISE-Forscher haben ein neues Verfahren zur Vorderseitenmetallisierung eingesetzt, um eine III-V-Galliumarsenid-Solarzelle herzustellen. Für die Masken und Platten verwendeten sie ein neues zweistufiges Druckverfahren, das Berichten zufolge die Realisierung extrem schmaler Maskenöffnungen ermöglicht > pv-magazine.de 2.10.23.
Vestas hat einen Festauftrag über die Lieferung seines Flaggschiffs vom Typ V236-15,0 MW erhalten. Vestas liefert danach 76 Offshore-Turbinen mit einer Leistung von je 15 MW im Auftrag der Baltic Power Sp. z o.o, einem Joint Venture zwischen Orlen S.A. und Northland Power Inc. für das Baltic Power Offshore Wind Projekt in Polen. Die Gesamtleistung beträft 1.140 MW > iwr.de 30.9.23.
Laut vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten Erneuerbare Energien in Deutschland einen Anteil von 52 Prozent am Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023. Das sei ein Plus von knapp fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum > solarserver.de 30.9.23.
Im unterfränkischen Bundorf (D) ging am 28. September einer der größten Solarparks in Deutschland ans Netz. Fast ein Drittel der 125 MW großen Erneuerbaren-Energien-Anlage wurde in Bürgerhand realisiert > solarserver.de 29.9.23.
Der europäische Solarbranchenverband Solar Power Europe (SPE) hat seinen » EU Solar Jobs Report 2023« (für das Berichtsjahr 2022) vorgelegt. Die Entwicklung verläuft dem Bericht zufolge weitaus schneller als noch vor einem Jahr angenommen. Im Jahr 2022 ist die Zahl der Solarjobs demnach von 466.000 auf 648.000 um 39 Prozent gestiegen. Fast 84 Prozent davon entfallen auf die Errichtung von Anlagen, weitere acht Prozent auf Betrieb und Wartung. Die meisten Arbeitsplätze (knapp 147.000) bot die Solarbranche 2022 in Polen (in Englisch) > solarpowereurope.org 29.9.23.
Auf einer rekultivierten Tagebaufläche im Süden Leipzigs ist eine weiteres Photovoltaik-Großlage ans Netz gegangen. Dahinter stehen das Braunkohle-Unternehmen Mibrag und der zur selben Gruppe gehörende Projektentwickler EP New Energies GmbH > solarserver.de 28.9.23.
Ein knappes Ja zur alpinen Solaranlage in Scuol GR - die 100 Millionen Franken teure Anlage soll Strom für 20'000 Haushalte im Rest des Landes ins Netz speisen. 52 Prozent der Stimmberechtigten befürworteten das Projekt > tagesanzeiger.ch 24.9.23.
Das Solar-Quartett ist ein unterhaltsames Spiel für die ganze Familie und soll auch ein effektives Werkzeug für Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen sein, um Kindern Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit näherzubringen > solarserver.de 24.9.23.
Der Bundesrat hat für das bevorstehende Winterhalbjahr – von Oktober 2023 bis März 2024 – wiederum ein freiwilliges Gassparziel von 15 % festgelegt. Die Schweiz trägt so solidarisch das Gassparziel der EU-Mitgliedstaaten mit. Es soll dazu beitragen, Engpässe bei der Energieversorgung im kommenden Winter zu verhindern. > admin.ch 22.9.23.
Mit einem neuartigen schwimmenden Windgenerator will das Unternehmen TouchWind den Strompreis halbieren. Die „Windmühle“ hat nur ein einziges Blatt, das an einem Schräg im Wasser stehenden Mast befestigt ist. Derzeit gibt es lediglich ein funktionierendes Modell, dessen Flügel sechs Meter lang ist. Es schwimmt im See von Oostvoorne westlich von Rotterdam > sonnenseite.com 18.9.23.
Die europäische Konkurrenz spricht von absichtlichem Preiskrieg chinesischer Konzerne. Die Folgen: Hiesige Hersteller von Solarpanels leiden, und die Kundschaft zahlt trotzdem hohe Preise > tagesanzeiger.ch 16.9.23.
Angesichts der stark gefallenen Solarmodulpreise droht europäischen Herstellern die Pleite, warnt der Verband SolarPower Europe. Er fordert von der EU, Lagerbestände aufzukaufen und eine Solarbank zu gründen > solarserver.de 15.9.23.
Überraschendes Studienergebnis: Wärmepumpen sind bei kaltem Wetter doppelt so effizient wie Öl- und Gasheizungen! Forscher der Universität Oxford vergleichen Heizungen mit fossilen Brennstoffen und Wärmepumpen miteinander – und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis > spiegel.de 14.9.23.
Die Schweizer Axpo-Gruppe plant den Bau einer alpinen PV-Anlage im Kanton Graubünden. Die Anlage soll gemäss aktueller Planung jährlich ca. 22 Gigawattstunden nachhaltigen Strom erzeugen, davon eine bedeutende Menge in den kalten Wintermonaten. Das Projekt solle ein Musterbeispiel werden, wie Natur, Freizeitaktivitäten und Energieerzeugung zu vereinen seien. Das Unternehmen hatte bereits zwei weitere alpine PV-Vorhaben angekündigt > solarserver.de 12.9.23.
Auf grossen Dächern und Fassaden müssen künftig Solarpanels angebracht werden. Diese Solarpflicht gilt für Neubauten mit mehr als 300 Quadratmetern anrechenbarer Fläche > srf.ch 12.9.23.
Meyer Burger und die Tochter des Automobilhändlers Amag, Helion Energy, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Module sollen für das Geschäftsfeld Energy & Mobility Verwendung finden > solarserver.de 11.9.23.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) sieht die Energiepolitik der Schweiz auf guten aber zu langsamen Wegen. Sie empfiehlt der Schweiz deshalb, den Umbau ihres Energiesystems rascher voranzutreiben. So soll der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen die Bewilligungsverfahren für Energieinfrastrukturen beschleunigen > admin.ch 11.9.23.
Trotz Ukraine-Krieg: Die Axpo will von russischem Uran wegkommen. Die Gespräche mit neuen Lieferanten seien «weit fortgeschritten». Nur: Die Verträge mit russischen Lieferanten will der Stromkonzern nicht auflösen > tagesanzeiger.ch 11.9.23.
Das Nein zu beschleunigten Bewilligungsverfahren ist zwar kein Nein zum Solarstrom an sich, doch ein Rückschlag für die Energieversorgung des gesamten Landes > tagesanzeiger.ch 10.9.23.
Abstimmung im Kanton Wallis: Erste Auszählungen zeichnen eine Bremse für das beschleunigte Bewilligungsverfahren für Solaranlagen im Wallis ab. > tagesanzeiger.ch 10.9.23.
Otovo hat untersucht, wie attraktiv die Bedingungen in den einzelnen Bundesländern, Landkreisen und kreisfreien Städte sind. Beim Ranking hat das Unternehmen neben den Sonnenstunden auch Kriterien wie die verfügbaren Installationsbetriebe oder das Kostenniveau herangezogen > pv-magazine.de 9.9.23.
In Spanien sind bisher die drei Atomkraftwerke endgültig stillgelegt worden. Die spanische Enreas wurde 1984 gegründet und ist für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Spanien zuständig. Jetzt hat das gemeinnützige Unternehmen zwecks Rückbau das Eigentum am Kernkraftwerk Garoña übernommen. Das AKW wurde 2017 endgültig abgeschaltet. Derzeit sibnd noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb, die sukzessive abgeschaltet werden. Bis 2030 soll die Leistung der spanischen Atomkraftwerke von aktuell rd. 7.400 MW um mehr als die Hälfte auf 3.181 MW reduziert werden. Die Regierung plant dagegen den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis 2030 soll danach die Windenergie von 50 GW auf 62 GW Windkraftleistung steigen, während die Photovoltaik sogar von 38 GW auf 76 GW Solarleistung verdoppelt wird > iwr.de 9.9.23.
Die BKW und die deutsche Maxsolar haben einen langfristigen Abnahmevertrag (Power Purchase Agreement, kurz PPA) für grünen Strom abgeschlossen. Ab April 2024 wird die BKW in den nächsten zehn Jahren rund 150 GWh erneuerbaren Strom aus dem Bürgersolarpark Kraiburg am Inn in Bayern beziehen. Der bayerische Solarpark geht Ende 2023 mit einer installierten Leistung von 13 MW-Peak in Betrieb. Die jährliche Stromerzeugung der PV-Anlage erreicht rund 15 GWh (Mio. kWh) > iwr.de 9.9.23.
Strom wird teurer. Es erhöht den Druck, Strom zu sparen – das entlastet nicht nur das Portemonnaie, sondern hat noch weitere Vorteile - von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 9.9.23.
Nach langem Ringen hat der Bundestag die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beschlossen. Kritik und Zustimmung kommt von Verbänden und Umweltorganisationen > solarserver.de 8.9.23.
Frankreich hält trotz des massiven Ausfalls von Atomkraftwerken im Jahr 2022 an der Atomenergie fest. Während der Bau der neuen Atomkraftwerke allerdings noch in der Planungsphase steckt, werden in Frankreich eher still und leise weitere neue Offshore-Windparks an das Stromnetz angeschlossen > iwr.de 8.9.23.
Die Marktforschungsfirma Wood Mackenzie hat den weltweiten Absatz von Photovoltaik-Wechselrichtern im Jahr 2022 untersucht. Die chinesischen Unternehmen Huawei und Sungrow sind führend, der deutsche Hersteller SMA folgt auf Platz 6 > solarserver.de 7.9.23.
Der Zubau an Solarleistung in Italien ging im ersten Halbjahr gut voran. Waren in den ersten drei Monaten vor allem private Dachanlagen der Markttreiber, haben die Installationen von gewerblichen Anlagen aufgeholt > photovoltaik.eu 7.9.23.
Lithium ist ein Rohstoff der Zukunft, unentbehrlich für E-Autos und Solaranlagen. Karlsruher Forscher sind jetzt sicher, dass in Deutschland erhebliche Mengen relativ einfach zu erschließen sind > spiegel.de 5.9.23.
Neben der sozialen Nähe beeinflusst auch die räumliche Nähe die Entscheidung von Verbrauchern, eine Solaranlage zu kaufen – zumindest in der Schweiz. Das zeigt eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne > sonnenseite.com 4.9.23.
Neue fossile Heizungen sollen spätestens ab 2030 verboten werden. Damit reagieren die Kantone auf das Volks-Ja zum Klimaschutzgesetz. Die SVP und Hauseigentümer sehen sich in ihren Befürchtungen bestätigt - von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 2.9.23.
Die schwedische Regierung hat ihre jüngste große Ankündigung, bis 2040 mindestens zehn Atomkraftwerke zu bauen, stillschweigend zurückgenommen. Das berichtet die britische Tageszeitung "The Telegraph". Die Klima- und Umweltministerin Romina Pourmokhtari habe ihre Befugnisse überschritten, heißt es in dem Artikel > iwr.de 2.9.23.
Auf einer Fläche von rund 9 Hektar auf bestehendem Weideland plant die Axpo ihre dritte alpine Photovotaik-Großanlage (Gebiet Hoch-Ybrig). Es handelt sich um eine Agri-PV-Anlage, denn die Fläche soll nach dem Bau weiter alpwirtschaftlich nutzbar bleiben > solarserver.de 2.9.23.
Auf landwirtschaftlichen Flächen sorgen biodiversitätsfördernde Photovoltaik-Anlagen dem Papier zufolge für eine Trias von ökologischem Mehrwert, wirtschaftlich nachhaltiger Landwirtschaft und erneuerbarer Energieerzeugung. Das vermeide Flächenkonkurrenzen und naturschutzfachliche Konflikte > pv-magazine.de 1.9.23.
Neuer IRENA-Bericht: Globaler Energiesektor sparte im letzten Jahr dank erneuerbarer Energien Brennstoffkosten in Höhe von 520 Mrd. USD. Die Preiskrise bei fossilen Brennstoffen hat die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien beschleunigt. Rund 86 Prozent (187 Gigawatt) aller neu in Betrieb genommenen erneuerbaren Kapazitäten im Jahr 2022 hatten niedrigere Kosten als Strom aus fossilen Brennstoffen > sonnenseite.com 31.8.23.
Erste Teilergebnisse einer österreichischen Untersuchung der Nutzung von Photovoltaik in Kombination mit Landwirtschaft liegen vor: Die Kombination aus Landwirtschaft und Solarstromproduktion funktioniert reibungslos. Wien Energie betreibt sein 2021 im 22. Gemeindebezirk am Stadtrand eine Agriphotovoltaikanlage. Um weiterhin die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche zu ermöglichen, wurden die Module vertikal aufgeständert. Die einzelnen Modulreihen stehen etwa zehn Meter auseinander > photovoltaik.eu 30.8.23.
Weltweit kostete Solarstrom 2022 im Schnitt 3,3 US-Cent, besagt ein Bericht der Irena. Laut dem neuen Bericht der International Renewable Energy Agency (Irena) hat die Energiewirtschaft damit weltweit im Jahr 2022 dank erneuerbarer Energien 520 Milliarden US-Dollar an Brennstoffkosten gespart > solarserver.de 29.8.23.
Im oberbayerischen Geretsried erprobt die kanadische Geothermie-Firma Eavor ein neues Verfahren erstmals in einem kommerziellen Projekt. Anstatt wie üblich warmes Wasser anzuzapfen setzt es auf einen geschlossenen Kreislauf in der Tiefe. In Alberta betreibt Eavor seit 2019 eine Demonstrationsanlage mit der sogenannten Loop-Technologie. Dabei führen zunächst zwei benachbarte Bohrungen in eine Tiefe von 4.500 bis 5.000 Metern > solarserver.de 25.8.23.
Die CH-Energiekonzerne Axpo, Alpiq und BKW machen Millionengewinne. Den Rettungsschirm des Bundes haben sie bis jetzt nicht beansprucht. Sie zahlen aber viel Geld für seine Bereitstellung, bis 2026 rund 250 Millionen Franken - von Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 25.8.23.
Ecuadors Bevölkerung hat mit deutlicher Mehrheit für den Stopp der Ölförderung im Yasuní-Nationalpark gestimmt. Umweltgruppen hatten zehn Jahre lang für das Referendum gekämpft. Dafür stimmten nun knapp 60 Prozent der Wähler:innen bei einem landesweiten Referendum, das am vergangenen Sonntag parallel zu den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land stattfand. Die Wahlbeteiligung lag bei 82 Prozent. Das Abstimmungsergebnis ist bindend > klimareporter.de 24.8.23.
ETH-Forschende haben eine Methode entwickelt, die bisher unvorstellbare Ereignisse berechenbar machen – mit erstaunlichen Ergebnissen. Im Falle Frankreichs stellt sich bei solchen Extremereignissen der Grössenordnung von Kanada unter anderem die Frage, ob bei hitzebedingten AKW-Ausfällen umliegende Staaten mit genügend Stromexporten aushelfen können > tagesanzeiger.ch 24.8.23.
Smartvolt bietet eine vorkonfektionierte Photovoltaik-Lösung als Plug-and-Play-System im In- und Ausland an. 200 Kilowatt Photovoltaik-Leistung lassen sich so am Tag von drei Personen installieren, verspricht der Schweizer Hersteller. Das System lasse sich auch entsprechend einfach wieder abbauen. So könnten diese Photovoltaik-Anlagen auch auf sanierungsbedürftigen Dächern errichten werden. Smartvolt zufolge lassen sich Moduloptimierer und Modulwechselrichter ab Werk in das aus beschichtetem Stahl bestehende System integrieren > pv-magazine.de 23.8.23.
Die deutsche Verbraucherzentrale NRW rät, bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage gut zu prüfen, ob ein Batteriespeicher wirklich nötig und sinnvoll ist. Verbreitete Irrtümer würden die Erwartungen ungerechtfertigt steigen lassen > solarserver.de 22.8.23.
Im fünften Monat in Folge fielen in Deutschland die Modulpreise im Mittel wieder um etwa sechs Prozent. Der Preisverfall seit Jahresanfang erhöht sich damit auf durchschnittlich 25 Prozent über alle Technologieklassen. Obwohl sich die Rohmaterialkosten in China allmählich wieder stabilisieren, bleibt es bei fortschreitenden Ermäßigungen der Modulpreise aufgrund der aktuell noch sehr hohen Lagerbestände > pv-magazine.de 22.8.23.
Der Neuanschluss von Solaranlagen ist laut der deutschen Bundesnetzagentur im Juli erneut gewachsen. Dabei gingen im Juli 2023 in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 1.200 MW ans Netz. Auch für die nahe Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum. Bei der Windenergie gibt es jedoch eine Delle > solarserver.de 21.8.23.
Versicherer Zurich nimmt Balkonsolaranlagen in die Hausratversicherung auf. Damit sind sie gegen Witterungsschäden, Feuer und Diebstahl geschützt > solarserver.de 18.8.23.
Trotz gestiegenen Umsätzen ist beim Solarproduzenten Meyer Burger im ersten Halbjahr 2023 auch der Verlust in die Höhe geschnellt. Grund seien die Dumpingpreise chinesischer Hersteller. Das Unternehmen wendet sich wegen fehlender europäischer Unterstützung deshalb verstärkt den USA zu > solarserver.de 17.8.23.
Das Stichwort lautet Bürokratie-Abbau: So soll zum Beispiel für Balkon-PV die Anmeldung beim Netzbetreiber entfallen. Daneben wird die Direktvermarktung von Strom insgesamt flexibler und die Weitergabe von PV-Strom beispielsweise in Mietshäusern deutlich erleichtert > solarserver.de 16.8.23.
Solarenergie auf der Überholspur: Der weltweite Photovoltaik-Markt hat mit einem Zubau von 239 GW im Jahr 2022 erneut eine neue Rekordmarke gesetzt, besagt eine Studie des europäischen Branchenverbandes SolarPower Europe. Für das laufende Jahr erwartet der Verband einen Zuwachs von rund 341 GW > industr.com 16.8.23.
Das vom Umweltministerium im deutschen Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ hilft Hausbesitzern, die in Photovoltaik-Anlagen, Speichern und Wallboxen investieren wollen, bei der Entscheidungsfindung. Dabei geht es vor allem um wirtschaftlich sinnvolle Investitionen und die jeweils optimale Kombination - und die Hinweise gelten sinngemäss durchaus auch für Immobilien-Besitzer*innen in der Schweiz > pv-magazine.de 16.8.23.
Die 5,173 Cent pro Kilowattstunde sind der niedrigste Wert seit mehr als zwei Jahren. Dabei erzeugten Photovoltaik-Anlagen und Windparks soviel Ökostrom wie noch nie im Juli, wie die Zahlen von Energy-Charts zeigen. Dies sorgte gleich an sieben Tagen für negative Börsenstrompreise. > pv-magazine.de 11.8.23.
Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sind die Subventionen für fossile Energieträger in Deutschland mit 1,9 Prozent der Wirtschaftsleistung immer noch untragbar hoch. Dies entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr, wie das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) kürzlich in einem Beitrag beschrieben hat - von Hans-Josef Fell > sonnenseite.com 5.8.23.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung des deutschen Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, Stefan Kapferer, geht davon aus, dass die Strompreise in seinem Land deutlich und dauerhaft bei stark steigendem Anteil erneuerbarer Energien (EE) sinken. Bereits jetzt sänken sie "gewaltig", sobald der Erneuerbaren-Anteil im 50Hertz-Netz auf mehr als 90 Prozent steige, sagte Kapferer im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Den Erneuerbaren-Ausbau voranzutreiben, sei das beste Unterstützungsprogramm für die Industrie > iwr.de 5.8.23.
Die Münchner Firma Ostermeier H2ydrogen Solutions setzt die Neuentwicklung nach den Vorgaben der Forscher der Hochschule Fulda um und gab ihr ein ansprechendes Design. In dem Schiffscontainer enthalten sind Photovoltaik-Wechselrichter, Batterie, Wärmepumpe, Wärme- und Kältepufferspeicher, Wasserstoff-Elektrolyseeinheit und -speicher, Kompressor und Brennstoffzelle > pv-magazine.de 3.8.23.
Photovoltaik (PV) an Fassaden hat für die zukünftige Stromversorgung ein sehr grosses Potential. Heute werden schweizweit immer mehr PV-Installationen an Fassaden geplant und realisiert. Gespräche zwischen Swissolar, Brandschutzbehörden, Planungsbüros und Bauherrschaften haben nun zu einer Klärung und einem gemeinsamen Vorgehen geführt > swissolar.ch 3.8.23.
Die Sparmaßnahmen haben sich als wirksam erwiesen. Deutschland ist im ersten Halbjahr mit deutlich weniger Energie ausgekommen als im Jahr zuvor. Besonders hoch sind die Rückgänge bei Braun- und Steinkohle, während als einzige die Erneuerbaren Energien zulegten > spiegel.de 2.8.23.
In den USA ist ein neues Atomkraftwerk in Betrieb gegangen. Doch ein Zeichen einer globalen Renaissance der Kernkraft ist das keineswegs > taz.de 2.8.23.
Was passiert im Energiesystem der Zukunft, wenn kaum Wind weht und dichte Wolken die Sonne verdecken? Dafür soll eine neue Generation von wasserstoffbetriebenen Kraftwerken entstehen. Um staatliche Anreize dafür zu setzen, plant Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) eine Kraftwerksstrategie > spiegel.de 2.8.23.
Wegen umstrittener Art der CO₂-Speicherung: Investor Andrew Forrest will sämtliche Investments in Großbritannien auf den Prüfstand stellen. Als Grund nennt er Pläne der britischen Regierung, mit einer »bereits gescheiterten Technologie« CO₂ zu speichern > spiegel.de 1.8.23.
Solarstrom wird oft nicht gleich verbraucht und ihn zu lagern, ist schwierig. Fachleute haben nun einen Speicher aus Zement, Wasser und Ruß vorgestellt. Ihre Vision: Straßen, die E-Autos laden > spiegel.de 1.8.23.
Die Nürnberger Greenovative vermarktet Strom aus sieben deutschen Solarparks über PPA an das Energieunternehmen BKW. Die Schweizer bieten selber solche Stromverträge Dritten an. > solarserver.de 31.7.23.
Wieviel Strom produziert die Schweiz selber? Wieviel Energie wird importiert? Und von welchem Energieträger verbrauchen Schweizerinnen und Schweizer wieviel? Diese und viele weitere Informationen finden sich in der Energiebilanz der Schweiz. Neu sind die Daten auch im Open-Data-Format zugänglich > energeiaplus.com 29.7.23.
Noch nicht einmal 3 Prozent der geeigneten Flächen sind im Kanton Zürich mit Solarpanels versehen. Trotzdem generieren sie bereits so viel Strom, wie der Kanton Appenzell Ausserrhoden verbraucht > tagesanzeiger.ch 28.7.23.
Gemeinschaftlich finanzierte PV-Anlagen (GFP) bieten Privatpersonen eine einfache Möglichkeit, sich am Ausbau der Photovoltaik (PV) zu beteiligen. Mieterinnen und Mieter und Personen ohne eigenes oder geeignetes Dach können so eine grössere PV-Anlage mitfinanzieren. Energeiaplus zeigt auf, was solche Finanzierungs-Modelle ermöglichen können. > energeiaplus.com 27.7.23.
Kohle bleibt ein Problem, trotzdem könnte China seine Klimaziele schon fünf Jahre früher erreichen als geplant. Als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt ist China der weltweit grösste Energieverbraucher und der grösste Emittent von Treibhausgasen. Aber China ist auch der grösste und am schnellsten wachsende Produzent erneuerbarer Energien weltweit > infosperber.ch 27.7.23.
Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller geht angesichts des IRA von einer förderfähigen Summe von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar für das Werk aus, die vom geplanten Produktionsstart 2024 bis 2032 gezahlt werden. Meyer Burger veröffentlichte auch vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr, die zeigen, wie groß der Druck aktuell für Produzenten aus Europa ist > pv-magazine.de 25.7.23.
Die Schweiz muss bei der Versorgung mit grünem Wasserstoff eng mit Brüssel zusammenarbeiten. Der Energieminister steht vor einer delikaten Aufgabe - von Stefan Häme > tagesanzeiger.ch 25.7.23.
Im Auftrag von Aldi Suisse ist auf ihrem regionalen Verteilzentrum in Schwarzenbach die grösste Photovoltaikanlage des Kantons St.Gallen entstanden. Installiert wurde sie von Helion mit Energie Pool Schweiz. Die jährliche Energieproduktion liegt bei 5765 Megawattstunden. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 2000 Dreipersonenhaushalten > punkt4.info 24.7.23.
Ein paralleler Ausbau von Wasserstoff- und Stromnetzen könnte nicht nur erneuerbare Energie aus den sonnigsten und windigsten Regionen Europas in die bevölkerungsreichen Industriezentren bringen, sondern wäre auch am günstigsten und könnte europaweit jährlich bis zu 70 Milliarden Euro einsparen. Ein klug geplantes Wasserstoffnetz könnte dabei zu fast 70 Prozent aus vorhandenen Gasleitungen gebaut werden. Doch auch ohne jeglichen Ausbau der Übertragungsnetze wäre die Energiewende hin zu erneuerbaren Energiequellen möglich. Und das ohne Energieimporte. > sonnenseite.com 24.7.23.
Klimaneutralität 2050 technisch möglich: Es gibt weltweit große Fortschritte bei Solaranlagen, Windrädern, Batterien und E-Autos. Das zeigt ein Bericht der Internationalen Energieagentur und das zeigen weitere Berichte renomierter Institute > taz.de 23.7.23.
Frankreich hält trotz des massiven Ausfalls von Atomkraftwerken im Jahr 2022 an der Atomenergie fest. Während der Bau der neuen Atomkraftwerke allerdings noch in der Planungsphase steckt, werden in Frankreich eher still und leise weitere neue Offshore-Windparks an das Stromnetz angeschlossen > iwr.de 22.7.23.
In Wüstengebieten entstehen immer mehr Photovoltaik-Anlagen, die zu besonders günstigen Konditionen produzieren: Solarstrom für unter einem Cent pro Kilowattstunde. Diese Entwicklung könnte weitreichende Folgen für den Industriestandort Deutschland haben > pv-magazine.de 18.7.23.
Gerade einmal zwei Jahre hat der Bau des weltgrößten Offshore-Windparks Hollandse Kust Zuid in den Niederlanden gedauert. Schon Ende 2023 sollen alle 139 Offshore Windturbinen von Siemens Gamesa mit einer Gesamtleistung von 1.520 MW in Betrieb gehen. Jetzt ist die letzte der 139 Offshore-Windturbinen von Siemens Gamesa mit einer Leistung von je 11 MW errichtet worden. In den nächsten Monaten werden die Turbinen in Betrieb genommen und getestet > iwr.de 16.7.23.
Die Solarenergie in der Schweiz wird wichtiger: So wurden 2022 fast 60 Prozent mehr Fotovoltaikanlagen installiert als im Vorjahr. Die Branche verzeichnete damit einen neuen Rekord. Entsprechend ist die Nachfrage so gross, dass nun auch erstmals die Kosten für die Installation deutlich gestiegen sind. Das zeigt eine neue Studie des Bundesamtes für Energie (BFE) > srf.ch 15.7.23.
Die Förderung hatte die Meyer Burger Technology AG beim Europäischen Innovation Fund beantragt. Meyer Burger will damit 3,5 GW zusätzliche Produktionskapazität für Solarzellen und Solarmodule aufbauen. Die Standorte der Photovoltaik-Fabriken sollen in Deutschland und voraussichtlich in Spanien sein > solarserver.de 15.7.23.
Trotz Rekordjahr bei der Solarenergie bleibt eine grosse Sorge. Die Sonnenenergie hat letztes Jahr rund sieben Prozent des Strombedarfs gedeckt – ein Rekordwert. Doch der Ausbau muss weiter an Tempo gewinnen > tagesanzeiger.ch 14.7.23.
Lithium, Kobalt, Kupfer, Nickel: Der Markt für kritische Mineralien verzeichnet laut der Internationalen Energieagentur IEA ein „beispielloses Wachstum“. Es müsse mehr getan werden, um eine diversifizierte und nachhaltige Versorgung mit kritischen Mineralien sicherzustellen > solarserver.de 11.7.23.
Die Anlage Maasvlakte befindet sich auf dem 210.000 Quadratmeter weiten PATRIZIA-Logistikgelände Maasvlakte im Rotterdamer Hafengebiet. Die 120.000 m² große Photovoltaikanlage hat eine Kapazität von 25 MWp und produziert künftig saubere Energie für etwa 8.000 Haushalte > goldbecksolar.com 11.7.23.
Gemeinschaftlich finanzierte PV-Anlagen (GFP) bieten Privatpersonen eine einfache Möglichkeit, sich am Ausbau der Photovoltaik (PV) zu beteiligen. Mieterinnen und Mieter können so eine grössere PV-Anlage mitfinanzieren. Sie erhalten im Gegenzug eine finanzielle Rendite oder eine definierte Strommenge. In der Schweiz gibt es bereits rund 50 zum Teil sehr unterschiedliche GFP-Angebote. Das Forschungsprojekt UNLOCK-PV wollte ein umfassendes Verständnis für das Phänomen GFP und dessen Potenzial in der Schweiz entwickeln > energeiaplus.com 10.7.23.
Nun ist die offizielle Statistik vom Bundesamt für Energie da und bestätigt, dass die Schweiz im vergangenen Jahr erstmals mehr als ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert hat (1.08 GW). Zudem hat das Bundesamt für Straßen die Unternehmen veröffentlicht, denen kostenfrei Land für den Bau von Photovoltaik-Anlagen an Lärmschutzwänden und Rastplätzen entlang der Autobahn bauen dürfen. Auch neue Photovoltaik-Anlagen in den Hochalpen sind im Kommen > pv-magazine.de 9.7.23.
Forschende aus der Schweiz mischen vorne mit bei Solarzellen mit Perowskit. Diese sind viel effizienter und günstiger als herkömmliche Siliziumzellen. Und sie reduzieren die Abhängigkeit von China > tagesanzeiger.ch 8.7.23.
Mit dem Solarkomplex Janaúba ist im Norden des brasilianischen Bundestaats Minas Gerais das größte Solarkraftwerk des Landes und eines der größten weltweit eröffnet worden. Der Komplex besteht aus 20 unmittelbar benachbarten Teilanlagen, die Arbeiten an den ersten Bauabschnitten begannen 2021. Nunmehr sind auf einer Gesamtfläche von 30,7 Quadratkilometern rund 2,2 Millionen Solarmodule mit 1,2 Gigawatt Gesamtleistung installiert > janauba.mg.gov.br 8.7.23.
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) plant in der Nähe des Skigebiets von Savognin GR sowie im Wintersportgebiet Splügen-Tambo in Rheinwald GR den Bau von hochalpinen Solar-Grossanlagen. Zusammen sollen die Anlagen den jährlichen Strombedarf von rund 58'000 Haushalten decken können. > tagesanzeiger.ch 8.7.23.
Die CO₂-Emissionen des globalen Energieverbrauchs steigen weiter. Die Erneuerbaren lösen nur langsam Öl, Gas und Kohle ab, zeigt ein Bericht. Die Zahlen stammen aus dem seit 1952 erscheinenden „Statistical Review of World Energy“, der inzwischen als Standardüberblick gilt. Der diesjährige Bericht zeigt u.a., dass der Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen weiter wächst. Ihr Anteil stieg 2022 von 13,5 auf 14,2 Prozent > taz.de 7.7.23.
GLS-Si hat umgerechnet etwa eine Milliarde Euro in die neue Zellfabrik in Wuhu, China, investiert. Dem Unternehmen zufolge beginnt die Produktion im August - wohlgemerkt nicht in der Region der verfolgten Uiguren! > pv-magazine.de 7.7.23.
Derzeit befinden sich weltweit mehr als 100 Anlagen zum Recycling von Solarmodulen in Betrieb. Rund 20 Projekte befinden sich in unterschiedlichen Planungsstadien. Dies ist das Ergebnis einer neuen Trendstudie von ecoprog > tagesanzeiger.ch 6.7.23.
Bei einem Vergleich mit Himbeer-Kulturen unter Folie zeigt sich, dass die Agri-Photovoltaik-Beeren bei Menge, Gewicht und Zuckergehalt genauso gut abschneiden, zum Teil gar besser. Am Pilotprojekt sind der Hersteller Insolight, der Versorger Romande Energie und das Forschungsinstitut Agroscope beteiligt > pv-magazine.de 6.7.23.
Einer Auswertung von Agora Energiewende zufolge produzierten die Photovoltaik-Anlagen im Juni 9,4 Terawattstunden Strom. Zusammen kamen die Erneuerbaren auf einen Strommix-Anteil von 64 Prozent. > pv-magazine.de 5.7.23.
Zum 1. Juni 2023 waren in Deutschland die Ausschreibungen für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden überzeichnet. Die Durchschnittsvergütung liegt bei 10,18 Cent je Kilowattstunde. Bei den letzten drei Gebotsterminen war die ausgeschriebene Menge dagegen nicht erreicht worden > solarserver.de 4.7.23.
Gefiltertes Kühlwasser aus der Atomruine Fukushima kann künftig im Meer entsorgt werden. Dies entspreche internationalen Standards, sagt IAEA-Chef Rafael Grossi in Tokio. > zeit.de 4.7.23.
50.000 Solarmodule mit einer Leistung von rund 20 Megawatt schwimmen nun auf dem Stausee. Die EDF-Gruppe hat nun den schwimmenden Solarpark auf einem Stausee im Südosten Frankreichs eingeweiht. Die Tochtergesellschaft EDF Renewables hat so nach eigenen Angaben das erste Hybridkraftwerk aus Photovoltaik und Wasserkraft an einem Standort kombiniert > photovoltaik.eu 4.7.23.
„Masterplan solares München“ beschlossen – 25 Prozent des Strombedarfs mit innerstädtischen Photovoltaik-Anlagen decken: Der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen soll in den kommenden Jahren um jeweils 40 Prozent gesteigert werden, um auf 100 Megawatt bis 2030 zu kommen. Insgesamt strebt die bayerische Landeshauptstadt eine installierte Photovoltaik-Leistung von etwa vier Gigawatt an, um damit bis 2050 klimaneutral zu werden > pv-magazine.de 1.7.23.
Die Bankengruppe Standard Chartered stellt dem angolanischen Finanzministerium eine Finanzierung in Höhe von 1,29 Milliarden Euro für die Errichtung einer weitestgehend netzunabhängigen lokalen Infrastruktur für Strom aus erneuerbarer Energie bereit > solarserver.de 1.7.23.
Trotz eines starken Wachstums in Europa schrumpfte der globale Solarthermie-Markt im Jahr 2022 um 9,3 %. Solarheizwerke und Solarthermie-Anlagen zur Prozesswärmebereitstellung verzeichnen jedoch einen Aufwärtstrend > solarserver.de 29.6.23.
Der Energie- und Versicherungskonzern Eurohold Bulgaria AD hat das Solarkraftwerk »Verila« in Bulgarien in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 123 Megawatt ist es das bisher größte Photovoltaikprojekt des Landes. Es befindet sich am Südhang des Verila-Gebirges in der Nähe des Dorfes Kraynits südwestlich von Sofia in Westbulgarien. Die Installation in einer Höhe von 700 bis 1.000 Metern über dem Meeresspiegel gestaltete sich als anspruchsvoll, durchgeführt von der Münchener Firma Sunotec. Eurohold wird den Strom im Rahmen eines 10-jährigen Stromliefervertrags an die Firmen Yettel und Cetin verkaufen > jinkosolar.com 29.6.23.
Das wird auch im Ausland stark beachtet und mit Österreich hat die Schweiz damit auch gleichgezogen: Auf der Generalversammlung von Swissolar in Biel in der vergangenen Woche wurden beeindruckende Zahlen bekannt: 2022 erreichte der Zubau erstmals mehr als ein Gigawatt. Der Zubau wuchs im dritten Jahr in Folge um über 40 Prozent > photovoltaik.eu 29.6.23.
Nur mit Sonnen- und Windenergie kann der Ölstaat Texas die akute Hitzewelle bewältigen. Dennoch wollen die Republikaner die fossilen Energien weiterhin bevorzugen > tagesanzeiger.ch 28.6.23.
Im ersten Bauabschnitt sollen 135 Megawatt errichtet werden, die noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Der Solarpark erstreckt sich über 230 Hektar. Bei den Modulen werden Oliven, Feigen und Honig erzeugt > photovoltaik.eu 28.6.23.
Der deutsche Bundesverkehrsminister kam extra an die A81, um die 33-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage zu besichtigen. Es handelt sich um ein gemeinsam finanziertes Forschungsprojekt aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit seinem Genehmigungsbeschleunigungsgesetz will das Ministerium mehr solcher Projekte ermöglichen und erleichtern. > pv-magazine.de 28.6.23.
Obwohl die Bruttostromerzeugung durch erneuerbaren Energien in Deutschland im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant blieb, stieg der Anteil der erneuerbaren Energien auf 52 Prozent an. Denn der Stromverbrauch in Deutschland ist deutlich gesunken. > solarserver.de 27.6.23.
Nach dem Ja zum Klimaschutzgesetz wird in der Politik der Ruf nach Atomenergie laut. Soll das Verbot neuer AKW in der Schweiz fallen? Die Frage wird auch in der Redaktion des Tages-Anzeigers kontrovers diskutiert - von Edgar Schuler & Martin Läubli > tagesanzeiger.ch 24.6.23.
Der Bundesrat will die Verfahren für die Planung und den Bau grosser Kraftwerke für erneuerbare Energien verkürzen, um den Ausbau der Produktion rasch voranzutreiben. Er hat in seiner Sitzung vom 21. Juni 2023 eine Änderung des Energiegesetzes zu Handen des Parlaments verabschiedet. Der sogenannte Beschleunigungserlass sieht unter anderem vor, Bewilligungsverfahren und Rechtsmittelverfahren für grosse Anlagen zu straffen und den Planungsprozess für den Ausbau des Stromnetzes zu vereinfachen > admin.ch 23.6.23.
Die SVP fordert nach der Abstimmung zum Klimaschutzgesetz neue Kernkraftwerke. Für Konstantinos Boulouchos kommt das zum falschen Zeitpunkt. Der ETH-Experte über Wege in die CO₂-freie Zukunft. Ein Interview von August 2022 > tagesanzeiger.ch 22.6.23.
Ein im Januar in die Erdumlaufbahn gestarteter Prototyp einer Weltraum-Solarenergieanlage ist betriebsbereit und hat erstmals seine Fähigkeit zur drahtlosen Energieübertragung im Weltraum und zur Übertragung nachweisbarer Energie zur Erde unter Beweis gestellt. Ist dies der erste Schritt zur Demokratisierung der Energie? > industr.com 22.6.23.
In Deutschland kamen im Mai 2023 rund 1 Gigawatt neuer PV-Leistung dazu - dafür braucht die Schweiz derzeit rund ein Jahr (aber immerhin: die CH-Bevölkerung ist auch nur rund ein Zehntel so gross). Deutlich geringer war der Ausbau der Windenergie. Biomasse führt ein Schattendasein. > solarserver.de 21.6.23.
Das wissenschaftliche Megaprojekt hat sowohl den Preis- als auch den Zeitrahmen gesprengt. Der geplante Fusionsreaktor Iter verschlang bereits 20 Milliarden Euro. Interne Dokumente zeigen nun: Die Fertigstellung verzögert sich und die Kosten steigen weiter > t-online.de 20.6.23.
Fast 2500 Aussteller aus 57 Ländern zeigten in München 17 Messehallen und Outdoorbereichen viele Neuheiten. Die Angebote werden dabei immer effizienter, vielfältiger und auch im nächsten Jahr dürfte alles noch ein Stückchen größer in München werden > pv-magazine.de 20.6.23.
Nach dem Ja zum Klimaschutzgesetz brandet eine alte Debatte wieder auf: Die Forderung nach Atomstrom gewinnt in der Politik an Support. Doch machen die Stromkonzerne mit? > tagesanzeiger.ch 20.6.23.
Europa hat sich in den vergangenen 40 Jahren doppelt so schnell erwärmt wie die Welt im Durchschnitt. Ein Hoffnungsschimmer für den Kontinent ist laut Experten der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Klimawandel sei auch für Atomkraftwerke relevant, heißt es in dem aktuellen Bericht auch. Die Zahl der Unterbrechungen des Atomstrombetriebs aufgrund ungünstiger klimatischer Bedingungen – etwa niedriger Wasserstand in Flüssen oder Hitzeextreme – habe in den vergangenen 30 Jahren zugenommen > spiegel.de 20.6.23.
Gondosolar, Vispertal Solar, Grengiols Solar im Kanton Wallis oder Nalpsolar und Engadin Solar im Kanton Graubünden. In verschiedenen Bergkantonen hat der Entscheid des Bundesparlaments quasi ein Solar-«Fieber» ausgelöst. Nun hat das BFE festgelegt, welche Anforderungen ein Projekt erfüllen muss, damit es von der finanziellen Unterstützung profitieren kann und wie die Höhe der Einmalvergütung festgelegt wird. Energeiaplus klärt mit dem BFE-Experten Leo-Philipp Heiniger die wichtigsten Punkte > energeiaplus.com 20.6.23.
Oberster Energiedirektor im Interview: Nach dem Ja zum Klimaschutzgesetz kündigt Roberto Schmidt neue Energievorschriften für Gebäude an. Er sagt, wo Verschärfungen anstehen - von Martin Läubli > tagesanzeiger.ch 19.6.23.
Bei der aktuellen Ausschreibung von Offshore-Windenergie in Deutschland gab es Mehrere Null-Cent-Gebote auf allen ausgeschriebenen Flächen. Für diesen Fall sieht das Windenergie-auf-See-Gesetz ein dynamisches Gebotsverfahren vor. Der Bieter mit der höchsten Zahlungsbereitschaft erhält den Zuschlag. Null-Cent-Gebote bedeuten, dass Bietende keine Förderung beanspruchen - die gewonnene Energie als wirtschaftlich ist > solarserver.de 17.6.23.
Die umweltschonende Erzeugung von Energie ist weltweit auf dem Vormarsch. Im Juni produzierten Windräder erstmals mehr als eine Milliarde Kilowattstunden – die nächste Marke hat die Branche bereits im Visier. Eine Terawattstunde sind eine Milliarde Kilowattstunden, was wiederum der Leistung von mehreren hundert Kernkraftwerken entspricht > spiegel.de 16.6.23.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Longi hat den Wirkungsgrad seiner Silizium-Perowskit-Tandemsolarzellen auf 33,5% gesteigert. Mit seinem Heterojunction-Modul, das mit 26,81 % den höchsten Wirkungsgrad für Silizium-Module aufweist, kommt das Unternehmen näher an die Massenproduktion heran. Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Longi ist eigenen Angaben zufolge eines der ersten in China, das sich mit der Erforschung von Tandem-Solarzellen befasst > solarserver.de 15.6.23.
In Stichworten: Markt für grünen Wasserstoff wächst bis 2050 auf 600 Millionen Tonnen Handelsvolumen Exporteinnahmen steigen auf mehr als 280 Milliarden Dollar – Nordafrika profitiert am stärksten Einsparungen von bis zu 85 Gigatonnen CO2 durch grünen Wasserstoff möglich Deloitte gründet „Global Hydrogen Center of Excellence“ und „Wasserstoff-Investitionskorridor“ für Australien, Afrika, Japan und Deutschland > pv-magazine.de 15.6.23.
Die deutsche Bundesregierung will die Solarenergie massiv ausbauen, doch es mangelt dafür an Handwerkern. Der Branchenverband nennt nun drastische Zahlen. Ende 2022 beschäftigte die Branche etwa 65.000 Menschen > spiegel.de 15.6.23.
Nach Erhebungen des Branchenverbands Solarpower Europe fiel mit 118 Gigawatt knapp die Hälfte der neu installierten Leistung im vergangenen Jahr auf Photovoltaik-Dachanlagen. Zudem installierten 26 Länder mehr als ein Gigawatt neue Photovoltaik-Anlagen: Deutschland findet sich global auf Platz sechs. Österreich kommt erstmals wie die Schweiz über die Gigawatt-Marke und sie belegen die Plätze 20 und 26 > pv-magazine.de 14.6.23.
Ausgerechnet der seit Jahrzehnten von Republikanern regierte US-Bundesstaat Texas ist führend bei grüner Energie. Doch nun will die Politik diesen Erfolg abwürgen, der Kulturkampf erreicht die Erneuerbaren - von Heike Buchter, New York > zeit.de 12.6.23.
Dieses Fischerdorf will kein Endlager: Suttsu ist ein verschlafenes, überaltertes Fischerdorf im Norden Japans. Doch Pläne für ein Atomendlager wecken den Widerstand. Es fliegen gar Molotowcocktails > tagesanzeiger.ch 11.6.23.
In Deutschland lag der Anteil der Photovoltaik an der öffentlichen Nettostromerzeugung im Mai leicht vor der Windkraft an Land und auf See. Der durchschnittliche Spotmarktpreis und die Marktwerte für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen sowie Windstrom sanken wieder in einen einstelligen Bereich. Zudem gab es mehrere Phasen mit negativen Strompreisen > pv-magazine.de 9.6.23.
Nach den Daten des Statistischen Bundesamts war die Windkraft mit einem Anteil von 32,2 Prozent zu Jahresbeginn die wichtigste Stromerzeugungsquelle in Deutschland. Sie lag knapp vor den Kohlekraftwerken. Die Sonne ließ sich dagegen in den ersten drei Monaten wenig blicken, was sich auf die Erzeugung der Photovoltaik-Anlagen auswirkte > pv-magazine.de 8.6.23.
Kühlen oder Heizen mit Grundwasser ist eine erprobte Technologie. Swatch-Omega in Biel geht aber noch einen Schritt weiter: Das Grundwasser wird in einem ausgeklügelten Kreislauf im Winter zum Heizen und im Sommer zum Kühlen der Gebäude genutzt. Was ist daran speziell? Wie funktioniert es? Und kann das ein Modell für die Zukunft sein? > energeiaplus.com 7.6.23.
Nach neuen Zahlen der Nationalen Energiebehörde erreichte China Ende April eine kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung von 380 Gigawatt. Analysten erwarten einen Zubau von 150 Gigawatt und mehr allein in China in diesem Jahr > pv-magazine.de 6.6.23.
Die SVP stemmt sich als einzige grössere Partei gegen das Klimaschutz-Gesetz. Sie warnt vor den enormen Kosten, die diese Umstellung mit sich bringen würde. Fragt sich: wie hoch sind diese Kosten tatsächlich? Wie würde eine CO₂-freie Schweiz überhaupt aussehen? Ob die Schweiz wirklich viel Strom speichern muss, ist umstritten – auch unter ETH-Forschern. Anthony Patt ist Professor für Klimapolitik an der ETH Zürich. Er simuliert mit gängigen wissenschaftlichen Modellen eine Schweiz ohne Öl und Gas und kommt auf einen kleineren Energie-Speicherbedarf. Die Kosten für die Bevölkerung sind deshalb in fast all seinen Szenarien tiefer als heute: «Wenn wir die Transformation zu einer Netto-Null-Gesellschaft auf schlaue Art vollziehen, werden wir sogar Geld einsparen können.» > srf.ch/news 4.6.23.
Der Jura ist die Wiege grosser Solaranlagen in der Schweiz. Doch die aktuelle Offensive scheint an ihm vorbeizuziehen – zumindest noch. Denn: Der Mont Soleil, der Sonnenberg, ist ein Gebirgszug im Berner Jura. Dort ist der Name Programm: Auf 1200 Metern über Meer wird das Sonnenlicht in Strom umgewandelt – seit 1992 steht dort eine grosse Solaranlage. Die Anlage diente und dient primär der Forschung. > srf.ch/news 4.6.23.
Der globale Markt für Atomkraftwerke verharrt auch 2022 auf dem niedrigen Vorjahresniveau, eine Renaissance ist nicht erkennbar. Im Jahr 2022 sind weltweit lediglich insgesamt sechs neue Atomkraftwerke ans Netz gegangen oder haben die erste Kritikalität erreicht. Fünf alte Atomkraftwerke wurden im selben Zeitraum abgeschaltet, die meisten davon in Großbritannien > iwr.de 3.6.23.
Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet für das laufende Jahr 2023 bei den erneuerbaren Energien weltweit ein rasantes globales Marktwachstum und einen Rekordzubau an Neuanlagen. Der weltweite Zubau an erneuerbarer Kraftwerkskapazität steigt laut IEA allein im Jahr 2023 um 107 GW auf mehr als 440 GW (440 000 MW) an neuer EE-Kraftwerksleistung. Das ist ein Rekordanstieg beim Marktwachstum um 33 Prozent. China festigt unterdessen seine führende Position und wird sowohl 2023 als auch 2024 mehr als die Hälfte des weltweiten Zubaus an erneuerbarer Energiekapazität ausmachen > iwr.de 3.6.23.
Weniger Schutz für Biotope, bedrohte Restwassermenge, keine Solarpflicht für alle Neubauten: Eine bürgerliche Mehrheit setzte sich im Ständerat grösstenteils durch > tagesanzeiger.ch 2.6.23.
Das osteuropäische Land gibt mächtig «Gas», nachdem es früher europaweit am Schluss rangierte, denn: Nach den jüngsten Daten des Forschungsinstituts IEO hat Polen im Jahr 2022 rund 4,7 Gigawatt an neuer Photovoltaik-Anlagen zugebaut. Die kumuliert installierte Leistung liegt mittlerweile über 13 Gigawatt > pv-magazine.de 2.6.23.
Laut den Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen lag der Energieverbrauch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um fast 7 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Das ist eine der größten unterjährigen Veränderungen seit den Ölpreiskrisen der 1970er- und 1980er-Jahre > solarserver.de 1.6.23.
Trotz Stromkrise – Schweizerinnen und Schweizer wollen keine neuen AKW: Der Bau neuer Atomkraftwerke findet keine Mehrheit. Die Bevölkerung will lieber Windräder, Solaranlagen und Staumauern > tagesanzeiger.ch 1.6.23.
Eine sichere Energieversorgung in einer fossilfreien Schweiz ist technisch machbar und bezahlbar. Zu diesem Schluss gelangt eine Expertengruppe des Energy Science Center in einem aktuellen Whitepaper. Voraussetzungen sind eine gesteigerte erneuerbare Stromproduktion und ein effizienter Stromhandel mit Nachbarstaaten > ethz.ch 31.5.23.
Seit Pfingstmontag sind in Deutschland drei Millionen Photovoltaik-Anlagen in Betrieb. Besonders Privathaushalte installieren immer mehr Solarstromanlagen: Im ersten Quartal dieses Jahres waren es mehr als doppelt so viele als im Vorjahreszeitraum > solarserver.de 30.5.23.
Matthias Egli hat Anfang Mai die Geschäftsleitung von Swissolar übernommen. Im Gespräch mit pv magazine gibt er Einblicke, worauf er die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit legen will > pv-magazine.de 28.5.23.
Die Investitionen in saubere Energietechnologien werden gemäss IEA die Ausgaben für fossile Brennstoffe 2023 weltweit deutlich überschreiten. Dabei verstärken die durch die globale Energiekrise ausgelösten Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit und Sicherheit der Energieversorgung die Dynamik zugunsten nachhaltigerer Optionen > iwr.de 28.5.23.
Für Perowskit-Tandem-Solarzellen vermeldet das britische Unternehmen Oxford PV einen neuen Wirkungsgrad-Rekord. Das Unternehmen fährt aktuell im deutschen Brandenburg die Produktion hoch > solarserver.de 27.5.23.
Der deutsche Speicherspezialist Sonnen (ja, das gibt es!) setzt den Ausbau seiner Produktion im bayrischen Wipoldsried schneller um als geplant. Es geht darum, mit 120.000 Speichern pro Jahr doppelt so viel zu produzieren als bisher > solarserver.de 26.5.23.
Seit Mitte Dezember bietet das Energie-Dashboard eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen zu Gas und Strom. Als neueste Innovation findet man auf dem Energie-Dashboard auch Informationen zu den Einsparungen von bestimmten Verbrauchergruppen wie Industrie, KMU und Privaten. Auch die für die Versorgungssicherheit wichtige Produktion und Verfügbarkeit der Kernkraftwerke in der Schweiz und in Frankreich sind neu aufgeführt > energeiaplus.com 24.5.23.
Wegen Brandgefahr werden im Schweizer Kanton Zürich an Gebäudefassaden, die höher als elf Meter sind, zurzeit keine Photovoltaik-Anlagen zugelassen. Der Branchenverband Swissolar will nun mit Versuchen und einem Stand-der-Technik-Papier wieder Genehmigungen ermöglichen > pv-magazine.de 24.5.23.
Die Stauseen in Graubünden sind momentan so gut gefüllt wie sonst selten zu dieser Jahreszeit. Das hat mehrere Gründe > srf.ch/news 23.5.23.
Der japanische Atomkonzern Tepco will eines der weltgrößten Atomkraftwerke wieder ans Netz bringen. Sicherheitsbehörden haben Bedenken – nun wird auch noch ein heikler Fauxpas publik. Der Bericht über eine Panne in Japan > spiegel.de 23.5.23.
Das nationale Parlament berät derzeit das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien. Zur Stärkung der Versorgungssicherheit im Winter will der Nationalrat darin ein Instrument für die Verbesserung der Energieeffizienz verankern: Die Schaffung eines Marktes für Effizienzdienstleistungen. Energeiaplus hat bei Kurt Bisang, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung Energieeffizienz und erneuerbare Energien beim Bundesamt für Energie, nachgefragt > energeiaplus.com 23.5.23.
Die Agri-Photovoltaik kann in Trockenregionen dazu beitragen, Pflanzen vor der Auswirkung von Dürre zu schützen. Die Ernteausbeuten können laut einer Untersuchung der Uni Hohenheim bei Obst sogar steigen > solarserver.de 22.5.23.
Die Strom- und Gaspreise haben in Deutschland laut einem Zeitungsbericht nun auch bei Grundversorgern nachgegeben. Die Rekordpreise dürften damit zwar vorbei sein, doch das Niveau bleibe insgesamt hoch > spiegel.de 22.5.23.
Wasserstoff als Energieträger: Laut dem Energieminister des Wüstenstaates verfügt sein Land über grosses Potenzial zur Wasserstoffproduktion aus Wind- und Solarenergie – und erklärt, welche Rolle die Schweiz bei der Umsetzung spielen könnte > tagesanzeiger.ch 21.5.23.
Der Ausbau der Photovoltaik (PV) und Windenergie in den 20 wirtschaftsstärksten Staaten der Welt hat den Anteil der Kohle am Strommix um vier Prozentpunkte reduziert. In Australien, Deutschland und China war der Effekt am stärksten. Das zeigen Zahlen von Ember, einem Think Tank für Klimaschutz > pv-magazine.de 21.5.23.
Das EU-gestützte neue Unternehmen will in seiner Gigafabrik bei voller Auslastung jährlich Module mit insgesamt fünf Gigawatt Leistung fertigen. Das Werk soll 2025 eröffnet werden > pv-magazine.de 20.5.23.
Photovoltaikanlagen boomen. Viele Hauseigentümer planen derzeit die Anschaffung einer Anlage, um günstigen Solarstrom zu erzeugen. Allerdings halten sich noch immer einige falsche Vorstellungen in den Köpfen. Kennen Sie die gängigen Mythen von PV-Anlagen? > industr.com 19.5.23.
Wegen Russlands Angriffskrieg waren die Preise für Erdgas im vergangenen Jahr stark gestiegen. Nun entspannt sich der Energiemarkt in Europa weiter. Dafür gibt es mehrere Gründe > spiegel.de 19.5.23.
IBC SOLAR, Fullservice-Anbieter solarer Energielösungen, hat einen Solarpark im deutschen Sand am Main (unterfränkischer Landkreis Haßberge) mit einer Leistung von 9,6 Megawattpeak offiziell eingeweiht. Der Solarpark wird pro Jahr etwa 10.200 Megawattstunden nachhaltigen Strom aus Sonnenenergie erzeugen. Das deckt den jährlichen Strombedarf von rund 3.500 3-Personen-Haushalten > pv-magazine.de 19.5.23.
Emmanuel Macron will bis 2035 sechs neue Atomreaktoren erstellen. Die Nationalversammlung hat in Paris dem Präsidenten den gesetzlichen Steilpass dafür gegeben. Da kann man ja gespannt sein, wie das Land, das für ein einziges neues AKW bald mal 20 Jahre brauchte, deren sechs in nur zwölf Jahren bauen will.... > tagesanzeiger.ch / solarmedia 17.5.23.
Aus mega wird mini: Das geplante Solarprojekt in Grengiols VS wurde massiv verkleinert. Statt Solarpanels für 400’000 Haushalte sollen noch solche für 37’000 Haushalte installiert werden. Initiator und Ex-SP-Präsident Peter Bodenmann teilt nun gegen alle Seiten aus > blick.ch 16.5.23.
Mit Biogas und Biodiesel fing es an – Landwirte wurden zu Energiewirten. Doch es gibt auch andere Formen der Energieerzeugung auf dem Acker. Wissenschaftler des Thünen-Instituts haben in einem Faktencheck detailliert untersucht, mit welcher Energieform am meisten Energie pro Flächeneinheit erzeugt werden kann > thuenen.de 15.5.23.
Damit wurden fast doppelt soviel wie im Vorjahr fällig und 69 Prozent des deutschen Energiebedarfs durch Importe gedeckt. Die Erneuerbaren hatten 2022 an der Energiegewinnung im Inland einen Anteil von fast 56 Prozent > pv-magazine.de 15.5.23.
Für ETH-Klimaprofessor Anthony Patt ist Energieautarkie weder sinnvoll noch realistisch. Um die Stromversorgung der Schweiz zu sichern, sollten wir auch in Zukunft einen Teil des Bedarfs durch Handel beziehen > ethz.ch 13.5.23.
Schwimmende Photovoltaik-Anlagen auf Seen oder anderen Gewässern erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Die weltweit installierte Gesamtleistung von rund zehn Megawatt im Jahr 2014 wuchs auf deutlich mehr als zwei Gigawatt im Jahr 2021 (siehe Abbildung 1), insbesondere auf Gewässern in China, Korea und Singapur. Schwimmende Photovoltaik-Anlagen bergen weltweit ein bisher kaum genutztes Stromerzeugungs- und Klimaschutzpotenzial > pv-magazine.de 12.5.23.
Die EPR-Einheit Olkiluoto-3 in Finnland hat am 1. Mai 2023 die kommerzielle Stromproduktion begonnen. Dies bedeutet laut dem Betreiberunternehmen Teollisuuden Voima Oyj (TVO) unter anderem, dass die Kapitalisierung der Projektkosten endet und die Abschreibung beginnt. Von nun an werden etwa 30% des finnischen Stroms in Olkiluoto erzeugt > nuklearforum.ch 10.5.23.
Ein hoher Temperaturunterschied zwischen Oberfläche und zwei Metern Tiefe, und eine Anlage, die daraus Strom erzeugt. Tag und Nacht, ganz ohne Verschleißteile. Nicht nur für die Vulkaninsel Lanzarote ein neues Stück Hoffnung für die Energiewende (mit Video) > daserste.de 9.5.23.
Die Frage stellt sich: Gerät das AKW Saporischschja demnächst unter Beschuss? 70’000 Menschen werden derzeit aus den Gebieten rund um das Atomkraftwerk evakuiert. «Die Situation wird zunehmend unberechenbar», sagt der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde > tagesanzeiger.ch 9.5.23.
Das italienische Kabinett hat 13 Photovoltaik-Projekte mit 593 Megawatt Kapazität in Kombination mit Landwirtschaft in den südlichen Regionen Apulien und Basilikata durchgewunken. Sie brauchen keine zusätzlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen zu durchlaufen > pv-magazine.de 9.5.23.
Der erzeugte Solarstrom soll zum Betrieb der Bergbahnen genutzt werden. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2024 geplant. Die Solarmodule werden eine Fläche von 80.000 Quadratmetern nahe des Berggipfels „La Muotta“ im Skigebiet von Disentis bedecken > pv-magazine.de 8.5.23.
Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA hat neue Daten zu den Kapitalkosten für Photovoltaik, Onshore- und Offshore-Windkraft im Zeitraum zwischen 2020 und 2021 veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland und die Niederlande mit 2,2 Prozent die niedrigsten Kapitalkosten in Europa haben, während die USA, China, Indien und Australien Werte von 5,4; 3,9; 7,1 respektive 4,6 Prozent aufweisen > pv-magazine.de 7.5.23.
In Deutschland werden deutlich mehr Photovoltaik-Anlagen errichtet als im Vorjahr. Allein in den ersten vier Monaten (Januar bis April) des Jahres 2023 sind bereits über 260.000 neue PV-Anlagen (Jan-April 2022: 101.000) mit einer Leistung von über 3.600 MW (Jan-April 2022: 2.550 MW) in Betrieb genommen worden und produzieren Strom > iwr.de 6.5.23.
Im Rahmen des zweiten PV-Gipfels hat Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck eine umfassende PV-Strategie vorgelegt. Ziel ist es, den Ausbau der Solarenergie in Deutschland erheblich zu beschleunigen. Dazu listet die PV-Strategie Maßnahmen in insgesamt elf Handlungsfeldern auf. Das Spektrum reicht von Maßnahmen im Bereich der Energiepolitik bis hin zu den Themen Fachkräftesicherung, industrielle Wertschöpfung in Europa und Technologieentwicklung > solarserver.de 5.5.23.
Mit einem schwimmenden Solarkraftwerk, das neben Strom auch Wärme erzeugt, sagen Forscher des Forschungsinstituts SINTEF dem Klimawandel den Kampf an. Die so produzierte Wärme soll genutzt werden, um CO2 aus der Luft zu entfernen, um es im Untergrund für alle Zeiten wegzusperren oder als Rohstoff etwa zur Produktion von umweltneutralen Treibstoffen (E-Fuels) zu nutzen > sonnenseite.com 5.5.23.
Nach 60 Jahren Ölförderung hinterlässt Shell in Nigeria grosse Umweltschäden und tausende offene Umweltklagen. Vor zwei Jahren kündigte Shell an, die Onshore-Ölförderung in Nigeria nach mehr als 60 Jahren einzustellen > infosperber.ch 4.5.23.
Autarkie ist in der Photovoltaik ein technisches Konzept, das den Selbstversorgungsgrad einer Anlage misst. Manche machen das jetzt zum absoluten Ansatz: eine Versorgung ohne Netz, die jedem Stromausfall trotzt > energie-experten.ch 4.5.23.
Passend zum sonnigen Frühlingswetter feiern wir am Mittwoch, 3. Mai den «Tag der Sonne». Seit dem Jahr 1978 steht der 3. Mai ganz im Zeichen der Sonne. Er gilt als Aktionstag rund um die Solarenergie. Passend dazu gibt es hier zehn wichtige und weniger wichtige Fakten zur Sonne > srf.ch 3.5.23.
Wieder mal ein Versprechen: Das britische Unternehmen Tokamak Energy hat die ersten Bilder seines kommerziellen Fusionskraftwerks ST-E1 veröffentlicht, das nach eigenen Angaben in den 2030er-Jahren genug Strom für 50’000 Haushalte erzeugen soll > nuklearforum.ch 3.5.23.
SENS eRecycling und Swissolar erweitern ihr Rücknahmesystem für Solarmodule. Noch leistungsfähige Module sollen künftig als Gebrauchtware wieder auf den Markt gebracht werden. An der Entwicklung des Testverfahrens ist auch die Berner Fachhochschule beteiligt > punkt4.info 3.5.23.
Experten für Batterien, Automobile und Netzintegration trafen sich dieser Tage im deutschen Aachen. Auf der Konferenz „Vehicle-to-Grid“ machten die Tagungsbesucher und Referenten Hoffnung, dass der Durchbruch der langersehnten Rückeinspeisung vom Fahrzeug ins Netz kurz bevor steht. Letzte Hürde: Regulatorik > pv-magazine.de 1.5.23.
The first of many solar and wind projects in China’s deserts is now online, and it’s capable of powering 1.5 million households. This first phase of this solar and wind project is in the Tengger Desert, which lies on the southern edge of the Gobi Desert. It has an installed capacity of 1 million kilowatts, and it’s expected to generate 1.8 billion kilowatt-hours each year, according to its operating company, China Energy > electrek.co 30.4.23.
Rund 69 TWh Strom wurden von Januar bis März 2023 in Deutschland aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) > solarserver.de 29.4.23.
Einige Elektrizitätswerke vergüten Strom aus Balkon-Solaranlagen nicht oder tun kompliziert. Der Bund sagt: Sie müssen! > srf.ch 29.4.23.
Blackout oder Umweltzerstörung? Weder noch! Es gibt ein einfaches Rezept, um in der Schweiz eine sichere, erneuerbare, klimafreundliche und einheimische Stromversorgung zu realisieren - und das Rezept stammt wohlgemerkt von einem Physiker > tagesanzeiger.ch 28.4.23.
Das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat mit weiteren Projektpartnern ein technisches Anlagenkonzept und ein Design für eine – für den Einsatz auf dem Meer optimierte – Wasserstoff-Erzeugungsanlage entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wasserstofferzeugung direkt auf dem Meer mit einem PEM-Elektrolyseur technisch und ökonomisch machbar ist > ise.fraunhofer.de 28.4.23.
Trotz des Krieges um die Ukraine bleibt Russlands Atombranche von Sanktionen unberührt. Europäische Konzerne und ganze Staaten halten an der Kooperation fest. Auch die deutsche Siemens Energy > zeit.de 28.4.23.
Bericht der Internationalen Energieagentur: Elektroautos setzen sich weltweit mit rasantem Tempo durch – vor allem in China. Die Internationale Energieagentur rechnet damit, dass sich das bald spürbar auf den Ölmarkt auswirken wird > spiegel.de 26.4.23.
Produktion von Redox-Flow-Stromspeicher in Tschechien läuft an. Der Schweizer Gebäudezulieferer Arbonia hat im tschechischen Stribro die Produktion des Redox-Flow Speichers Storac aufgenommen > solarserver.de 26.4.23.
Die deutsche Viessmann Group will ihren Geschäftsbereich ‘Viessmann Climate Solutions’ mit dem Klimatechnik-Anbieter Carrier Global Corporation aus Florida fusionieren. Daraus soll nach Firmenangaben ein „neuer globaler Champion für Klima- und Energielösungen“, also unter anderem für die so starkt boomenden Wärmepumpen entstehen > solarserver.de 26.4.23.
Vena Energy Pte. Ltd aus Singapur hat in Taiwan den Solarpark »E2« in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 272 Megawatt ist dies nicht nur das größte Projekt, das Vena Energy bislang umgesetzt hat, sondern nach Mitteilung des Unternehmens auch der bislang größte Solarpark Taiwans. Die Anlage wurde auf neugewonnenem Land in Landkreis Yunlin an der Westküste Taiwans installiert > venaenergy.com 26.4.23.
Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und des Paul Scherrer Instituts haben die Bedeutung von Holz für die Energiewende untersucht. Das Material sei ein Trumpf für die Energiewende, weil es sehr vielseitig und gut speicherbar ist. > punkt4.info 25.4.23.
Der chinesische Batteriehersteller produziert nun Akkus ohne Lithium und Kobalt. Die Frage ist, ob dies Natrium-Ionen-Batterien wirklich als Post-Lithium-Technologie taugen > pv-magazine.de 24.4.23.
Dürre in Frankreich: Das Land befindet sich im klimatischen Ausnahmezustand und streitet ums Wasser: Das Grundwasser versiegt, die Proteste eskalieren. Eine neue Strategie soll beruhigen > zeit.de 23.4.23.
Auf der finnischen Insel Olkiluoto hat am gleichnamigen Standort das dritte Atomkraftwerk Olkiluoto 3 nun die reguläre Stromproduktion aufgenommen. Seit dem Jahr 2005 wurde an dem Atomkraftwerk gebaut, die Fertigstellung war für 2009 geplant. Doch aus dem Zeit- und Kostenplan wurde nichts. Das 1.720 MW (Bruttoleistung) Atomkraftwerk OL3 in Finnland wurde zu einem Festpreis in Höhe von rund 3 Mrd. Euro geliefert. Mittlerweile belaufen sich die AKW-Kosten für das Bau- und Lieferkonsortium (Areva und Siemens) aber auf mindestens 11 Mrd. Euro, die Milliarden-Differenz bleibt beim Konsortium hängen > iwr.de 22.4.23.
Die Nordsee-Anrainerstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland und die Niederlande haben sich im Mai 2022 auf dem Nordsee-Energiegipfel darauf verständigt (Esbjerg Erklärung), gemeinsam bis 2030 eine Leistung von mindestens 65 Gigawatt (GW) Offshore-Windenergie zu installieren. Siemens Energy erhält nun Großauftrag für die Offshore-Netzanbindung > iwr.de 22.4.23.
Das US-Unternehmen wird mit der Übernahme von Flisom seine Produktionskapazität verdreifachen – allerdings auf sehr geringem Niveau. Die Produktionsanlage im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Ascent Solar hatte bislang ein Volumen von fünf Megawatt. Der US-Hersteller werde sofort mit der Produktion in seiner neuen Rolle-zu-Rolle-Dünnschicht-Fabrik in Zürich beginnen. Mit der Übernahme von Flisom werde sich die Produktionskapazität von Ascent Solar verdreifachen > pv-magazine.de 21.4.23.
Tarife für Solarstrom - Tausende Solarstromproduzenten wechselten letzten Herbst zur CKW, da sie mehr bezahlten. Nun folgt die Ernüchterung - mit Video > srf.ch/news 20.4.23.
Die AG Energiebilanzen geht auf Grundlage vorläufiger Energiebilanzdaten davon aus, dass sich die energiebedingten CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr in einer Größenordnung von rund 1,3 Prozent verringert haben. Das entspräche einer Abnahme um rund 8,2 Millionen Tonnen (Mio. t) > energiebilanzen.de 19.4.23.
Die Schweizer Berghilfe will mehr Solaranlagen für Kleinunternehmen in Berggebieten. Sie lanciert dafür ein Programm, mit dem sie bis zu 50 Prozent der Investitionskosten für den Bau von Solaranlagen übernimmt. Damit wollen sie einen Anreiz für die Energiewende in Berggebieten schaffen > srf.ch/news 18.4.23.
Deutschland steigt aus, aber was macht der Rest der Welt in Sachen Atomkraft? Ein Blick auf die globale Entwicklung – und was die erneuerbaren Energien so machen. Es ist aber klar: Kernenergie ist bestenfalls stabil, die Erneuerbaren explodieren > zeit.de 16.4.23.
Grüne und SPD feiern Atomausstieg – FDP hadert mit AKW-Aus: Die einen feiern, die anderen bedauern: Politiker und Verbände blicken dem Atomausstieg mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Reaktionen > spiegel.de 16.4.23.
Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte 2022 im globalen Durchschnitt CO2-Emissionen in Höhe von 436 Gramm – so wenig wie nie zuvor. Das geht aus dem Global Electricity Review 2023 von Ember hervor. Als wichtigsten Grund nennt der britische Think Tanks den Ausbau der Solar- und Windenergie, deren Anteil am weltweiten Strommix von zehn auf zwölf Prozent stieg. Die Erzeugung von Solarstrom nahm 2022 um 18 Prozent zu, die von Windstrom um 17 Prozent > pv-magazine.de 15.4.23.
Sonnenstrom gilt als wichtiger – wenn nicht gar wichtigster – Teil der Energiewende. Photovoltaik (PV) ist in den letzten Jahren immer günstiger geworden und Photovoltaik ist risikofrei im Betrieb. Allerdings kommen derzeit fast alle Photovoltaik-Panels aus China. Europa möchte diese Abhängigkeit verringern. Das brächte Unabhängigkeit, Arbeitsplätze und noch saubereren Strom - von Klaus Ammann > srf.ch/news 15.4.23.
Im Jahr 2022 hat die Stromerzeugung auf der Basis von erneuerbaren Energien in den USA zum ersten Mal die Stromerzeugung aus Kohle und nach 2021 zum zweiten Mal die Stromerzeugung aus Kernkraft übertroffen > iwr.de 15.4.23.
Die letzten AKW werden abgeschaltet – und die Bundesumweltministerin sieht Deutschland vor einer "teuren Jahrhundertaufgabe". Die Technologie sei eben nicht nachhaltig > zeit.de 14.4.23.
Wärmepumpen erleben als Heiztechnologie derzeit einen Boom, doch nicht auf jedem Grundstück ist Platz für die Außenlufteinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Neuartige solarthermische Fassadenelemente sind hierfür eine geräuschlose, architektonisch gestaltbare und platzsparende Alternative. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt und testet sie im aktuellen Projekt TABSOLAR III gemeinsam mit Industriepartnern. Auf der Messe BAU (17.- 22. April, Messe München) präsentiert das Fraunhofer ISE einen Demonstrator mit TABSOLAR®-Elementen > ise.fraunhofer.de 14.4.23.
Das Thema Energie ist allgegenwärtig. Doch wie gelangt der Strom überhaupt zu uns nach Hause? Ein abwechslungsreicher Lehrpfad in Opfikon (ZH) klärt auf > tagesanzeiger.ch 14.4.23.
Noch nie gingen bei einer Ausschreibung der Photovoltaik so viele Gebote ein wie zum 1. März 2023. Die deutsche Bundesnetzagentur hat von der stark überzeichneten Auschreibung zu einem Durchschnittswert von 7 Cent je kWh Zuschläge von insgesamt 2 GW erteilt. Damit überstieg erstmals seit Juni 2022 die eingegangene Gebotsmenge die ausgeschriebene Menge wieder deutlich. Regional betrachtet entfällt das weitaus größte bezuschlagte Volumen auf Gebote mit Standorten in Bayern (845 MW, 119 Zuschläge), gefolgt von Brandenburg (223 MW, 17 Zuschläge) und Rheinland-Pfalz (163 MW, 18 Zuschläge) > solarserver.de 13.4.23.
Der britische Thinktank Ember hat zum vierten Mal einen Bericht zur weltweiten Stromproduktion vorgelegt. Laut »Global Electricity Review 2023« lag der globale Durchschnitt der CO2-Emissionen zur Stromerzeugung im vergangenen Jahr bei 436 Gramm je Kilowattstunde, der beste bislang erreichte Wert. Zudem geht Ember davon aus, dass die Emissionen in absoluten Zahlen weiterhin abnehmen werden. 2022 werde als »Wendepunkt beim weltweiten Übergang zu sauberer Elektrizität« in Erinnerung bleiben > ember-climate.org 13.4.23.
Acht Mitgliedsgenossenschaften der Bürgerwerke in Deutschland schließen sich zur BürgerProjektGemeinschaft zusammen und bauen deutschlandweit Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlagen in Bürgerhand. Der Zusammenschluss konzentriert sich auf Projekte, die die regionale Wertschöpfung stärken, und sucht ab sofort weitere Flächenbesitzer:innen und Kommunen, die von der dezentralen Energiewende profitieren wollen > buergerwerke.de 13.4.23.
Nach den USA, Deutschland, Österreich, Belgien sind die „IQ Batterie“ jetzt in drei weiteren Photovoltaik-Märkten in Europa verfügbar. Die Speicher haben eine Kapazität von 3,5 Kilowattstunden und lassen sich bis auf 42 Kilowattstunden aufrüsten > pv-magazine.de 12.4.23.
Die Lage an den Strombörsen beruhigt sich weiter. Die Marktwerte für Photovoltaik und Windkraft gehen weiter zurück. Es gab im März auch wieder eine Phase mit negativen Strompreisen > pv-magazine.de 12.4.23.
Die letzten drei deutschen Atomkraftwerke stehen kurz vor der Abschaltung. Laut Bundeswirtschaftsminister ist der Ausstieg unumkehrbar – und die Energieversorgung sicher > zeit.de 10.4.23.
Das ungarische Unternehmen Platio hat in der niederländischen Stadt seinen Photovoltaik-Fußweg eingeweiht. Die Anlage besteht aus 2544 monokristallinen Patio-Photovoltaik-Pflastersteinen mit einem Wirkungsgrad von 21,8 Prozent. Sie werden 55.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen und können angeblich einem Druck von 2 Tonnen standhalten, ohne dass Mikrorisse entstehen > pv-magazine.de 8.4.23.
Die EU hebt ihr bisheriges Erneuerbaren-Ziel von 32,5% auf 45% an. Die Beschlüsse zur EU-Richtlinie für erneuerbare Energien sind ein Durchbruch für Europa. Das Tempo des Ausbaus der Erneuerbaren wird europaweit verdoppelt. > sonnenseite.com 7.4.23.
Zuletzt stockte der Ausbau von Windkraftanlagen, rund 50.000 Jobs gingen verloren. Nun hofft die Branche auf ein neues Hoch, den ehrgeizigen Zielen der Bundesregierung sei dank. Potenzial sieht sie in der Autoindustrie > spiegel.de 7.4.23.
Im Offshore-Windpark Arcadis Ost 1 des belgischen Energieunternehmens Parkwind ist die erste Installationskampagne abgeschlossen. Insgesamt sind 24 von 27 Turbinen erfolgreich installiert. Aufgrund einiger Verzögerungen bei der Lieferung der Rotorblätter können die verbleibenden drei Offshore Windturbinen erst im Herbst 2023 installiert werden, um den 257-Megawatt-Windpark zu komplettieren. Lediglich 27 Vestas-Turbinen (V174-9,5 MW) mit je 9,5 MW Leistung reichen aus, um eine Kraftwerksleistung von 257 MW zu erreichen > offshore-windindustrie.de 7.4.23.
Vor drei Jahren rechnete Tesla mit der Installation von 1000 Photovoltaik-Dachanlagen pro Woche, was einer Anzahl von 156.000 neuen Systemen in diesem Zeitraum entsprochen hätte. Wood Mackenzie berichtet jedoch, dass bis heute nur 3000 Photovoltaik-Anlagen installiert wurden > pv-magazine.de 5.4.23.
Hohe Zinssätze und hohe Investitionskosten haben die durchschnittliche Amortisationszeit für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, Spanien und Italien auf rund 20 Jahre im Jahr 2022 ansteigen lassen. Dies zeigt ein neuer Bericht von Solarpower Europe und Energy Brainpool. pv magazine sprach kürzlich mit Marktanalyst Christophe Lits, um die Zahlen zu analysieren > pv-magazine.de 5.4.23.
Seit dem 1. April vergangenen Jahres gibt es in der Schweiz die kostenlose Impulsberatung «erneuerbar heizen». Die Jahresbilanz ist erfreulich: Rund 14'000 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben sich zu den Vorteilen erneuerbarer Heizsysteme beraten lassen > admin.ch 4.4.23.
Mit Solar-Contracting könnten unzählige ungenutzte Dachflächen durch die Ausstattung mit Photovoltaikanlagen genutzt werden, insbesondere auf Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsgebäuden. Der neue, von Swissolar erstellte Leitfaden von EnergieSchweiz informiert über das Thema und gibt Hilfestellung bei der Überwindung von Hürden im Solar-Contracting. Doch was genau ist Solar-Contracting? > energeiaplus.com 3.4.23.
Das Programm des Klima- und Energiefonds bezuschusst sowohl Erweiterungen als auch Neuinstallationen von Batteriespeichern mit einer Kapazität zwischen 4 und 50 Kilowattstunden. Die Mittel kommen vom Klimaschutzministerium in Wien > pv-magazine.de 3.4.23.
Klimaneutralität in Finnland: "Atomstrom ist hier eine heilige Kuh". Finnland wählt Sonntag ein neues Parlament. Der Energieexperte Peter Lund warnt, dass sein Land unbeirrt auf Atomkraft setzt und weiterhin Geschäfte mit Russland macht > zeit.de 2.4.23.
Im vergangenen Jahr ist die österreichische Photovoltaikbranche kräftig vorangekommen. Mehr Fördermittel und der Wunsch nach Unabhängigkeit treiben den Zubau. Doch um weiteres Wachstum zu generieren, sind noch einige Probleme zu lösen – und neue Ansätze zu prüfen. Noch liegen die genauen Zahlen nicht vor > photovoltaik.eu 30.3.23.
Im Jahr 2022 sind in Deutschland mehr große Solarthermie-Anlagen für die Fernwärme in Betrieb gegangen als je zu vor. Dies zeigen Daten, die das Steinbeis-Forschungsinstitut Solites im Rahmen des Projektes SolnetPlus erhoben hat > solarserver.de 30.3.23.
Axpo-Windparks: In Finnland gehts vorwärts, in der Schweiz nicht. Der Stromkonzern unterstützt Finnland dabei, bis 2035 klimaneutral zu werden. Wäre das Geld in der Schweiz nicht besser investiert? Politikerinnen und Politiker äussern Bedenken > tagesanzeiger.ch 28.3.23
Die deutsche Regierung hatte den Entscheid der EU-Staaten wochenlang blockiert. Die Bundesregierung setzte nun durch, dass es auch nach 2035 noch möglich sein soll, ausschliesslich mit klimafreundlichen synthetischen Kraftstoffen betankte Verbrenner-Autos neu zuzulassen. Die EU-Staaten haben dennoch endgültig ein weitgehendes Aus für neue Autos mit Verbrennungsmotor beschlossen – mit dieser Ausnahme > srf.ch 28.3.23.
Einen Autarkiegrad von bis zu 59 Prozent erreichten die Haushalte in einem deutschen Feldversuch. Je nach Verbrauch, Nutzungsverhalten oder Größe von Photovoltaik-Anlage und Speicher könnte der jeweilige Autarkie-Wert sogar noch höher liegen, heißt es von Seiten des Energiekonzerns Eon > pv-magazine.de 28.3.23.
Der deutsche Stromversorger EnBW beendet Kohleverstromung und steigt mit 2028 früher aus! Grund: Hohe Gewinne mit Erneuerbaren! Der Versorger aus dem Südwesten Deutschlands will den Kohleausstieg um sieben Jahre vorziehen – und hakt ein letztes Atomkraftwerk ab > taz.de 27.3.23.
Fast alle in der Schweiz installierten Photovoltaikmodule werden nach Ablauf ihrer Lebensdauer wiederverwertet. Umgesetzt wird dies durch SENS eRecyling. Die privatwirtschaftlich organisierte Stiftung arbeitet dafür mit einem grossen Netzwerk von Anbietern zusammen > punkt4.info 27.3.23.
Die kumuliert installierte Speicherkapazität bei den stationären Speichersystemen liegt damit in Deutschland bereits bei 7 Gigawattstunden zu Ende 2022. Allein der Markt für Großspeicher ist im vergangenen Jahr um 910 Prozent gewachsen, wie Aachener Forscher ermittelten > pv-magazine.de 27.3.23.
Die Tests mit Diesel zur Inbetriebnahme des temporären Reservekraftwerks in Birr sind abgeschlossen. Im April erfolgen noch die Tests für den Betrieb mit Gas. Das Reservekraftwerk steht nun bereit, um im Notfall Strom ins Netz einzuspeisen. Aufgrund der derzeit stabilen Versorgungslage wird es voraussichtlich in diesem Frühjahr nicht in Betrieb gesetzt werden müssen. Es steht wie die beiden anderen Reservekraftwerke bis zum Frühling 2026 für die Bewältigung von Strom-Engpässen zur Verfügung > admin.ch 27.3.23.
Die Risiken der Atomkraft seien "letztlich unbeherrschbar", sagt die deutsche Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Auch ohne Atomstrom sei die Energieversorgung sicher. Es bleibe beim Ausstieg Mitte April > zeit.de 25.3.23.
Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie in der Energiewende. Bald soll er von Dänemark nach Deutschland fließen: Wirtschaftsminister Habeck vereinbarte einen Arbeitsplan für die nötige Infrastruktur > spiegel.de 25.3.23.
Tönt fast zu schön um wahr zu sein, doch das ISE-Fraunhofer-Institut hat's bestätigt: Das photovoltaisch-thermische Modul von Sunmaxx besteht aus 108 Perc-Halbzellen im M10-Format und hat eine elektrische Leistung von 400 Watt und eine thermische Leistung von 1200 Watt. Das Modul kann im Hoch- und Querformat installiert werden und ist nur wenig schwerer als herkömmliche Photovoltaik-Module. > pv-magazine.de 24.3.23.
Finanziell wurden durch die Schweizer Solar-Beteiligungsfirma durchwegs neue Höchstwerte erzielt, produktionsmässig hat der Anschluss der zweiten portugiesischen Grossanlage «Betty» (23.4 MW) im November die zukünftige Solarstromproduktion um rund 28% erhöht > edisunpower.com 24.3.23.
Wer eine PV-Anlage auf seinem Dach montiert, möchte möglichst viel Strom produzieren. Ein Kamin, der regelmässig Schatten wirft, mindert beispielsweise den Ertrag. Sogenannte Optimizer versprechen da Abhilfe. Was taugen Sie? Wo sind sie sinnvoll? Wo eher weniger? Forscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur haben bei ihrer Untersuchung, die vom Bundesamt für Energie unterstützt wurde, festgestellt: Optimizer können den Ertrag verbessern, aber auch verschlechtern. Es hängt vom jeweiligen Fall ab > energeiaplus.com 23.3.23.
Der Netzbetreiber Swissgrid verrechnet 2024 zusätzlich zu höheren Netzkosten erstmals die Kosten für die Winterreserven. Den Durchschnittshaushalt kostet das mehr als doppelt soviel wie 2023 > tagesanzeiger.ch 22.3.23.
Insgesamt legten die Erneuerbaren um 295 Gigawatt im vergangenen Jahr zu und kommen damit global auf eine kumuliert installierte Leistung von 3372 Gigawatt. Nach Angaben von Irena entfielen 83 Prozent der neu installierten Erzeugungskapazitäten auf Erneuerbaren-Anlagen > pv-magazine.de 22.3.23.
Am Südhang des Walliser Saflischtals soll eine Solaranlage mit rund 440 (!) Megawatt Peak entstehen. Das Projekt wird von der Gemeinde Grengiols in Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Energieunternehmen getragen. Bereits Ende 2025 soll der erste Strom fliessen > punkt4.info 21.3.23.
Der Tesla-Chef Musk fordert meist, der Staat solle sich heraushalten. So auch aktuell, weil die USA von Glühlampen zu LEDs wechseln. Umso überraschender seine Wendung: Wärmepumpen vorschreiben, das würde etwas bringen > spiegel.de 19.3.23.
Wissenschaftler:innen haben unter der Erdoberfläche mehr Quellen natürlichen Wasserstoffs entdeckt. Bringt uns das bald unendlich saubere Energie? > taz.de 19.3.23.
Die gefundenen Mengen Lithium sollen zehn Prozent der bisher bekannten weltweiten Lithium-Vorkommen entsprechen. Bisher sind weltweit nur 89 Millionen Tonnen Lithium bekannt, wobei der Grossteil davon in Lateinamerika liegt. Wenn der Bericht zutrifft, verfügt der Iran über etwa zehn Prozent der derzeit bekannten Weltvorräte > infosperber.ch 17.3.23.
Der Bund erwartet auch für nächsten Winter keine Mangellage: Die Konjunkturfachleute des Bundes sind in ihrer jüngsten Wirtschaftsprognose optimistischer als letztes Jahr, was die Energieversorgung der Schweiz betrifft > tagesanzeiger.ch 16.3.23.
Grengiols Solar ist massiv geschrumpft – und für viele doch zu gross: Fast ein Jahr, nachdem erstmals vom alpinen Solarprojekt gesprochen worden war, stellten die Verantwortlichen das Projekt vor. Und lösten noch mehr Fragen und Bedenken aus > tagesanzeiger.ch 16.3.23.
Verbände der Photovoltaik-Industrie, darunter Solarpower Europe, der deutsche BSW-Solar und die ukrainische ASEU, haben sich zusammengetan, um Solarmodule, Wechselrichter und Batterien in die umkämpfte Ukraine zu schicken. Die Spenden sind dringend erforderlich, da einige Krankenhäuser seit Wochen ohne Strom sind und die Chirurgen mit Stirnlampen operieren müssen > pv-magazine.de 15.3.23.
Der Fund eines ungewöhnlich grossen Schadens in einem Kernkraftwerk in Frankreich hat Folgen: Auch hiesige Anlagen müssen überprüft werden > tagesanzeiger.ch 15.3.23.
Die in Singapur beheimatete Sembcorp Industries Ltd. hat den Bau eines 500-Megawatt-Solarparks im Sultanat Oman bekanntgegeben. Den Zuschlag für das im letzten Jahr durch den örtlichen Energie- und Wasserversorger Oman Power and Water Procurement Company (OPWP) ausgeschriebene Projekt erhielt ein Joint Venture zwischen der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Sembcorp Utilities und der chinesischen Jinko Power Technology > sembcorp.com 15.3.23.
Für eine grünere Energieversorgung braucht es Eingriffe in die Umwelt. Die Frage, wie stark man sie dabei schützen soll, beschäftigt den Nationalrat. Die Antwort der Bevölkerung ist klar > tagesanzeiger.ch 13.3.23.
Das Unternehmen Enertrag ist mit Ökostrom und Wasserstoff fast unbemerkt zun einem wichtigen Akteur der Energiewende geworden. Dabei wollte der Gründer eigentlich Atomkraftwerke bauen > zeit.de 13.3.23.
In der Wüste entstehen gerade im Rekordtempo neue Solarparks, die sich beim Strompreis immer weiter unterbieten. Energiereiche Industrien könnte das aus Europa weglocken. Für E-Fuels und grünen Wasserstoff dagegen ist es eine gute Nachricht - von Thomas Stölzel > wiwo.de 11.3.23.
Die Abnutzungserscheinungen sind laut Frankreichs Behörde für Atomsicherheit "nicht unerheblich". Bereits am Dienstag wurde ein ungewöhnlich großer Schaden gemeldet > zeit.de 11.3.23.
In einem neuen Bericht stellt der Verband Solarpower Europe fest, dass Haushalte in Deutschland, Spanien und Italien ihre Einsparungen mehr als verdreifachen können, wenn sie Photovoltaik mit Wärmepumpen kombinieren. Dem Bericht zufolge konnten die Haushalte in diesen Ländern durch diese Kombination bis 2022 zwischen 62 und 84 Prozent ihrer jährlichen Energiekosten einsparen > pv-magazine.de 10.3.23.
In den kommenden zehn Jahren will Deutschland den Anteil der Solarenergie am Stromverbrauch von derzeit gut 10 Prozent auf etwa 30 Prozent verdreifachen. Dazu hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima eine Photovoltaik-Strategie vorgestellt > solarserver.de 10.3.23.
Ist das schon die Energiewende? (Solarmedia: Ja, denn Wind und Sonne zusammen übertrafen den Kohlestrom)! Der Kohleanteil an der deutschen Stromerzeugung hat dennoch auch zugenommen – und betrug zuletzt gut 33 Prozent. Dagegen halbierte sich 2022 die Stromerzeugung aus Kernenergie > spiegel.de 9.3.23.
Seit Kriegsbeginn attackiert Russland immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur. Nach heftigen Luftschlägen in der gesamten Ukraine sollen nun 15 Prozent der Bürger ohne Strom sein. Auch das Atomkraftwerk in Saporischschja ging vom Netz - im nicht mehr so unwahrscheinlichen Kriegsfall sind AKW Atombomben im eigenen Land, gilt auch für die Schweiz > spiegel.de 9.3.23.
Der Bau neuer Atomkraftwerke soll einfacher werden – sofern sie auf dem Gelände bereits bestehender geplant werden > tagesanzeiger.ch 8.3.23.
Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) liegt der CO2-Ausstoss im letzten Jahr unter den Erwartungen, da der Aufschwung grüner Energiequellen teilweise den höheren Verbrauch von Öl und Kohle ausglich. Ohne diese «sauberen Energien» wäre die Zunahme der CO₂-Emissionen laut IEA im vergangenen Jahr fast dreimal so hoch gewesen. > srf.ch 8.3.23.
Das Land hat im vergangenen Jahr 8312 Megawatt an neuen Erneuerbaren-Anlagen installiert. Darunter waren große Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 4281 Megawatt und kleinere, dezentrale Systeme für den solaren Eigenverbrauch mit 2650 Megawatt und 1382 Megawatt an Windkraftanlagen. Die Bundesnetzagentur hat derweil den Photovoltaik-Zubau in Deutschland für 2022 nochmal leicht auf knapp 7,3 Gigawatt nach oben korrigiert > pv-magazine.de 8.3.23.
Im AKW Beznau gab es ein technisches Problem. Das zeigt ein unveröffentlichter Bericht. Wie die Betreiberin Axpo reagiert – und was atomkritische Kreise sagen > tagesanzeiger.ch 7.3.23.
Die europäische Solarindustrie benötigt eine Anschubfinanzierung, um wettbewerbsfähig zu werden. Bei der Diskussion auf dem „PV Symposium“ in Bad Staffelstein nannte Meyer Burger Zahlen > pv-magazine.de 7.3.23.
Fraunhofer-Forschende haben eine mobile medizinische Plattform entwickelt, die jetzt im Feldtest der NGO Rhiza Babuyile in Südafrika zum Einsatz kommt. Für die autarke Stromversorgung sorgen PV-Module > solarserver.de 6.3.23.
Neuer Zähler darf höchstens 20 Euro im Jahr kosten – auch bei Balkon-Photovoltaik: Die Schlichtungsstelle des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums hat sich mit den Kosten für einen Zählertausch nach der Installation einer Photovoltaik-Anlage beschäftigt. Die Preisobergrenzen gelten der Empfehlung zufolge auch, wenn der Zählertausch nach dem Einbau eines Stecker-Solar-Gerätes erforderlich wird > pv-magazine.de 6.3.23.
Seit Russlands Angriff auf die Ukraine liefert sich der Westen eine Kraftprobe mit Moskau an den Energiemärkten. Lange sah es so aus, als könnte der Kreml den Sieg davontragen – doch das Blatt habe sich gewendet, sagt IEA-Chef Fatih Birol > spiegel.de 6.3.23.
Ein 34 MW Solarpark in der westlich von Kopenhagen gelegenen Region Sjælland verdeutlicht, wie erneuerbare Energien Biodiversität fördern können. Während der Errichtung der Anlage wurden unter anderem auf einem ein Streifen bislang ungenutzten Lands und einen angrenzenden Grundstück Wildblumenwiesen angelegt > pv-magazine.de 4.3.23.
Auch wenn die Leistung eines einzelnen Solarziegels sehr viel niedriger erscheint als die eines Photovoltaikmoduls, längst überzeugen Solarziegel nicht nur optisch. Energieexperte Zlatko Pajan erklärt im Interview, worauf es ankommt > industr.com 3.3.23.
Der schweizerisch-deutsche Photovoltaik-Hersteller Meyer Burger will auf schlankere Produktions- und Logistikprozesse umstellen. Zudem ist eine einheitliche Produktplattform für künftige Solarmodule vorgesehen. Momentan sorgen jedoch der Umbau und Lieferkettenprobleme für einen verzögerten Hochlauf der dritten Modullinie in Freiberg (Sachsen/D) > pv-magazine.de 3.3.23.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) geht davon aus, dass es in Deutschland derzeit rund 630.000 Solarstrom-Speicher in privaten Haushalten und weitere 10.000 in Unternehmen gibt > solarserver.de 3.3.23.
„153 Millionen Kilowattstunden Strom haben die Schweizer Windenergieanlagen 2022 produziert. Das sind 5 Prozent mehr als 2021. Gleichzeitig ist es die höchste Jahresproduktion an Windstrom, die je in der Schweiz erzielt wurde“, so Lionel Perret, Geschäftsleiter von Suisse Eole. Fast zwei Drittel dieses Windstroms wurde im Winter erzeugt und das mit 41 Anlagen, deren Masten insgesamt 1000 m2 Bodenfläche beanspruchen > strom.ch 2.3.23.
Für Roland Gysin von Greenpeace Schweiz können Holz-Labels wie FSC sogar schädlich sein, weil sie «Konsum ohne schlechtes Gewissen vorgaukeln». FSC sei auch heute noch das einzige weltweit anerkannte Nachhaltigkeitslabel für Holz. Deshalb, besser minimale Leitplanken als gar keine. Aber die Skandale zeigten, dass bei FSC für Missbräuche Tür und Tor geöffnet sind > tagesanzeiger.ch 2.3.23.
Zwei Forscherteams an der OST – Ostschweizer Fachhochschule und der EPFL in Sion haben es in Zusammenarbeit geschafft, den Wirkungsgrad für einen zentralen Prozess bei der Speicherung von erneuerbarer Energie in Form von synthetischen Brennstoffen von den bisher üblichen 50% auf nahezu 70% zu steigern. Eine wirtschaftlich günstige, langfristige Speicherung von erneuerbarer Energie rückt damit in greifbare Nähe > ost.ch 2.3.23.
Der Stromerzeuger montiert an die Mauern von zwei Stauseen im Berner Oberland jeweils Solarmodule in zwei Reihen übereinander. Die Generatoren erzeugen einen Großteil der Stroms im Winter - die Anlage am Räterichbodensee wird etwa 48 Prozent ihrer Erträge in der kalten Jahreszeit liefern. Diesen Strom wird die Supermarktkette Migros kaufen und damit einen Teil des Energiebedarfs abdecken. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) bauen sich damit ein neues Standbein auf. Konzentrierte sich das Unternehmen bisher vor allem auf Wasserkraft, steigt das Unternehmen mit Sitz in Innertkirchen südwestlich von Bern jetzt in die Photovoltaik ein > photovoltaik.eu 28.2.23.
Die Versorgungssicherheit mit Strom ist das energiepolitische Hauptthema in der Frühlingssession 2023 der eidgenössischen Räte, die an diesem Montag, 27. Februar 2023 beginnt. Nach dem Ständerat ist der Nationalrat als Zweitrat am Zug mit der Beratung des Bundesgesetzes über eine sichere Stromversorgung. Ganze drei Tage sind im Nationalrat für dieses Geschäft eingeplant > energeiaplus.com 27.2.23.
In der Volksrepublik bahnt sich ein neuer Kohleboom an: Offenbar will der weltgrößte CO₂-Emittent mit weiteren Meilern seine eigene Energiekrise bekämpfen – ein herber Rückschlag für den Kampf gegen die Klimakatastrophe > spiegel.de 27.2.23.
Das Jungunternehmen Metafuels entwickelt zusammen mit dem Paul-Scherrer-Institut eine Testanlage für nachhaltiges Kerosin. Auch United Airlines hat angekündigt, 100 Millionen US-Dollar in grüne Treibstoffe investieren zu wollen > tagesanzeiger.ch 23.2.23.
Die Stromspeicher-Inspektion 2023 von HTW Berlin und KIT zeigt: Lithium-Ionen-Batterien sind technisch gegenüber Salzwasser- und Hochtemperatur-Speicher noch überlegen. Testsieger wurde RCT Power > solarserver.de 22.2.23.
Wenn es darum geht, so viel Photovoltaik wie möglich im Stromsystem zu nutzen, kommt es auch auf Prosumer an, die Solarstrom dem Netz zur Verfügung stellen können. In Deutschland sieht der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ein neues Strommarktdesign als Chance, auch Prosumer miteinzubeziehen. Nur so lasse sich das Potenzial der Photovoltaik heben > solarserver.de 22.2.23.
Nachahmenswert: Der österreichische Bundesverband PV Austria ruft Betreiber von gemeinschaftlichen Erzeugungsanlagen auf, ihr Projekt mit anderen Interessenten zu teilen. Auf der Informationsplattform PV-Gemeinschaft finden Sie schon viele Beispiele > photovoltaik.eu 21.2.23.
Ein Whitepaper im Auftrag von Oxford PV Germany beleuchtet die Vorteile von Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie für die Energiewende. Die Autoren schlagen zudem politische Maßnahmen vor, um das Potenzial hocheffizienter Photovoltaik-Module zu heben > pv-magazine.de 20.2.23.
Etwa 30 Prozent des Gasbedarfs in Europa kommt inzwischen aus Norwegen. Das Land will laut Ministerpräsident Jonas Støre die hohe Gasproduktion noch einige Jahre halten > zeit.de 19.2.23.
Wer für die «Blackout stoppen»-Initiative Geld spendet, kann das von den Steuern abziehen. Davon können andere Initiativkomitees nur träumen > tagesanzeiger.ch 18.2.23.
Der Termin für die Fortsetzung des Testbetriebs msste schon mehrfach und jetzt erneut verschoben werden. Die Stromproduktion von Olkiluoto 3 soll nun am Freitag, den 3. März 2023 fortgesetzt werden. Eigentlich war der 14.02.2023 (vorher: 10.02.2023) geplant, doch periodische Tests ergaben einen Defekt des Druckhalter-Sicherheitsventils, das für die Überdruckabsicherung vorgesehen ist. Ein Ventil hat die eingestellten Grenzwerte nicht überschritten, so TVO > iwr.de 18.2.23.
Laut Trendforce könnte die Photovoltaik-Nachfrage in diesem Jahr um mehr als 53,4 Prozent steigen. Das sei auf die niedrigeren Modulpreise zurückzuführen sowie auf die verzögerten Projekte aus den Jahren 2021 und 2022, die jetzt ans Netz gehen. China wird dem taiwanesischen Analystenhaus zufolge dieses Jahr mit 148,9 Gigawatt der größte Markt sein, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 40,5 Gigawatt, Indien mit 17,2 Gigawatt, Brasilien mit 14,2 Gigawatt, Deutschland mit 11,8 Gigawatt, Spanien mit 11,4 Gigawatt und Japan mit 8 Gigawatt. Der Zubau wird etwa so viel zusätzlichen Strom wie 35 (!) neue AKW liefern > pv-magazine.de 17.2.23.
Wie soll künftig die Wärme erzeugt werden, die es braucht für Prozesse in der Industrie oder fürs Heizen von Gebäuden? Darum geht es in der Wärmestrategie, die das Bundesamt für Energie erarbeitet hat. Denis Billat, Fachspezialist Industrie und Dienstleistungen, hat das Projekt geleitet. Er erklärt im energeiaplus-Interview, warum es diese Strategie braucht. Als Spezialist für den Bereich Prozesswärme weiss er auch, wo die Herausforderungen in der Industrie sind > energeiaplus.com 16.2.23.
Erstmals haben digital vernetzte E-Autos als Teil eines virtuellen Kraftwerks das deutsche Stromnetz stabilisiert. Das Auto wird damit vom reinen Transportmittel zum aktiven und stabilisierenden Teil des Energiesystems > solarserver.de 16.2.23.
Netzbetreiber Swissgrid und Stromhandelskonzerne lobbyieren für die Liberalisierung des Strommarkts. Dabei verschweigen sie ihre versteckte Agenda > tagesanzeiger.ch 15.2.23.
Sie hält lange und brennt nicht: In Neuenburg entsteht die Batterie der Zukunft. Interview mit Schweizer Chefingenieur Andreas Hutter, er ist Teamleiter am Forschungszentrum CSEM. Er nennt die Chancen für die Schweizer Industrie > tagesanzeiger.ch 14.2.23.
Quartalsweise analysiert solarplattform.ch die Kosten von Solaranlagen für Einfamilienhäusern in der Schweiz. Im Jahr 2022 sind diese um durchschnittlich 13 Prozent gestiegen. Allerdings haben sie sich im 3. und 4. Quartal stabilisiert, das heißt sie sind nicht weiter gestiegen. Da die Großhandelspreise von Solarmodulen – dem größten Kostenblock bei Solaranlagen – am Fallen sind - von Ulich Münch, Gründer der Solarplattform Schweiz > pv-magazine.de 14.2.23.
Photovoltaik und Wind lieferten in Deutschland in den ersten neun Tagen des Februars zudem mehr Strom als Braun- und Steinkohle. Um den eigenen Stromverbrauch besser an die Erzeugung erneuerbarer Energien anpassen zu können, gibt es bei Energy-Charts nun eine Stromampel > pv-magazine.de 13.2.23.
Die Strompreise sind zu Jahresbeginn deutlich zurückgegangen. Der Marktwert Solar lag auch unter dem Wert vom Januar 2022. Für Betreiber von Ü20-Photovoltaik-Anlagen ist die Anschlussvergütung nach EEG ab diesem Jahr auf 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Diese Preisangaben beziehen sich auf den deutschen Solarmarkt > pv-magazine.de 10.2.23.
In Magdeburg soll eine »Megafab« des US-Konzerns Intel entstehen. Um den Industriepark mit günstiger Energie zu versorgen, ist nach SPIEGEL-Informationen mit einem Windpark nun ein weiteres Großprojekt im Gespräch > spiegel.de 9.2.23.
Der PV Think Tank fordert Ausrichtung der deutschen Energiepolitik auf Photovoltaik-Zubau von jährlich 30 bis 40 Gigawatt. Nach Ansicht der Expertenvereinigung sollte die Politik bei der künftigen Gestaltung des Energiemarktes eine langfristig installierte Photovoltaik-Leistung von einem Terawatt zugrunde legen. Die EU müsse ihre Industriepolitik so ausrichten, dass in Europa Produktionskapazitäten von mindestens 600 Gigawatt entstehen > pv-magazine.de 8.2.23.
In einem Chat haben Fachleute Fragen rund um die «Mini-Solaranlagen» beantwortet. Hier die meistgenannten Themen
Das Photovoltaik-Kraftwerk östlich des Braunkohletagebaus Nochten ist dem Betreiber Naturenergy zufolge der bislang größte Solarpark der Unternehmensgruppe. Etwa zwei Drittel der Anlage haben einen Zuschlag aus EEG-Ausschreibungen, ein Drittel wurde als PPA-Anlage errichtet > pv-magazine.de 6.2.23.
Im Rahmen des belgischen Atomausstiegs ging ein weiteres Atomkraftwerk endgültig vom Netz. Am 31.01.2023, wurde das belgische AKW Tihange 2 mit einer Bruttoleistung von 1.055 MW nach 40 Jahren Betriebszeit stillgelegt. Bereits im September 2022 ist Block 3 des Kernkraftwerks Doel (Bruttoleistung 1.056 MW) im Einklang mit der belgischen Atomausstiegskpolitik für immer vom Netz gegangen. Derzeit sind an den beiden AKW-Standorten Doel und Tihange noch fünf AKW-Blöcke am Netz. > iwr.de 5.2.23
In Deutschland ist die Versorgung mit Strom mit den aktuellen Planungen der Bundesregierung auch im Zeitraum 2025 bis 2031 auf weiterhin hohem Niveau gewährleistet. Dies ist das Ergebnis des Berichts zum Monitoring der Versorgungssicherheit Elektrizität, den die Bundesnetzagentur (BNetzA) der Bundesregierung vorgelegt hat und den das Bundeskabinett in dieser Woche verabschiedet hat > iwr.de 4.2.23.
Es braucht beides: den Ausbau der erneuerbaren Energien und mehr Massnahmen zugunsten der Biodiversität. Mit einer sorgfältigen Standortwahl lässt sich der Schaden reduzieren - von Raffael Ayé. Er ist Geschäftsführer der Naturschutzorganisation Birdlife > tagesanzeiger.ch 4.2.23.
Solarpanels innerhalb der Bahngeleise sollen helfen, unseren Strombedarf in Zeiten einer drohenden Energiekrise zu decken. Das Potenzial dieser Lösung ist beträchtlich: Das Schweizer Schienennetz zählt rund 7'000 Kilometer > srf.ch/news 4.2.23.
Insgesamt wurden nach einer Auswertung von Solar Power Europe 2022 in den EU-Mitgliedsstaaten PV-Anlagen mit einer Rekordkapazität von 41.400 MW neu ans Netz angeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr 2021 ist das ein Plus von 47 Prozent (2021: 28.100 MW). Auch der globale Solarmarkt ist 2022 kräftig gewachsen. So geht die Bloomberg New Energy Finance (BNEF) Analystin Jenny Chase in einem Interview mit der Online-Plattform PV Magazine davon aus, dass im Jahr 2022 rund um den Globus PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 270.000 MW (270 GW) neu errichtet wurden (Plus von etwa 60 Prozent) > iwr.de 3.2.23.
Eine internationale Forschungsgruppe behauptet, dass Rohstoffe und die Verfügbarkeit von Land kein wirkliches Hindernis für ein globales Energiesystem darstellen, das auf Solarenergie beruht. Demnach sollten sich die Prognosen für das Photovoltaik-Wachstum nicht auf Großkraftwerke konzentrieren, sondern auch vertikale Anlagen, Agri-Photovoltaik und schwimmende Solarkraftwerke als Quelle künftiger großer Marktvolumina betrachten > pv-magazine.de 3.2.23.
Die Europäische Kommission hat Steuerbefreiungen, flexible Beihilfen und die Förderung der lokalen Produktion als Schlüsselstrategien für den Green Deal Industrial Plan festgelegt. Der europäische Photovoltaik-Verband Solarpower Europe kritisiert jedoch eine fehlende Ausrichtung auf die Solarenergie > pv-magazine.de 3.2.23.
Im vergangenen Jahr wurden rund zwölf Prozent mehr Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung installiert als in 2021. Fast die Hälfte aller Immobilienbesitzer denkt über den Kauf von Solarkollektoren nach, jede Zehnte plant sie bereits für 2023. Auch solare Fernwärme ist gefragt. Dies im Gegensatz zur Entwicklung in der Schweiz > photovoltaik.eu 2.2.23.
Laut Bundenetzagentur lag der Nettozubau an Photovoltaik-Leistung im Vorjahr bei 7,2 GW. Die Windenergie erreichte einen Nettozubau von 2,4 GW. Davon entfielen 2,1 GW auf Windenergie-Anlagen an Land und 0,3 GW auf Offshore-Windenergie > solarserver.de 1.2.23.
Der Anteil von Photovoltaik und Windenergie an der europäischen Stromerzeugung stieg im letzten Jahr auf 22 Prozent. Dank der Erneuerbaren hat Europa die Energiekrise bislang gut überstanden, so der britische Think Tank Ember > pv-magazine.de 1.2.23.
Ende des Jahres 2022 bestand der weltweite Kernkraftwerkspark aus 438 Reaktoren in 33 Ländern. Sechs neue Kernkraftwerke gingen im Jahr 2022 ans Netz, fünf Einheiten wurden stillgelegt. Die installierte Nettoleistung stieg auf rund 393’600 Megawatt. Die Kernenergie ist weiterhin die zweitgrösste Quelle sauberen Stroms mit einem Anteil an der globalen Stromproduktion von 10%. Dies sinds wohlgemerkt Angaben der Branchenorganisation Nuklearforum > nuklearforum.ch 1.2.23.
Endlich gibt's das jetzt auch in der Schweiz: Eigenen Solarstrom auch für Mieterinnen: Balkon-PV-Anlagen machen es möglich. «Kassensturz» hat sieben Systeme getestet und gibt Tipps für die Installation. Die billigste Kilowattstunde vom günstigsten System kostet wenig mehr als zehn Rappen > infosperber.ch 31.1.23.
In einem Podcast betont Herbert Diess die Bedeutung, die Abhängigkeit von China in der Solarindustrie zu verringern. Allerdings braucht es dabei Unterstützung von staatlicher Seite und die richtigen Rahmenbedingungen, dann würde ein solches Projekt Geldgeber finden. Der Ex-VW-Chef ist überzeugt, dass die Solarenergie schon bald die dominante Energiequelle sein wird > pv-magazine.de 31.1.23.
Die chinesische Regierung denkt über die Einführung von Ausfuhrbeschränkungen für Photovoltaik-Wafer, Ingots, schwarzes Silizium und Siliziumgießanlagen. Sie hat ein öffentliches Konsultationsverfahren zu den vorgeschlagenen Maßnahmen eingeleitet > pv-magazine.de 31.1.23.
Die Atomlobby will den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen und hat unter falschem Namen eine Volksinitiative lanciert. Finanziert wird die Initiative über die «Stiftung für eine sichere Stromversorgung», einer Unterstiftung der Fondation des fondateurs. Dahinter steht die Familie des Multimillionärs Daniel S. Aegerter, Grossinvestor und Co-Founder von «Energy for humanity». Diese NGO ist eine Lobby- Organisation für die Förderung der Kernenergie in der Schweiz und weltweit. > infosperber.ch 30.1.23.
Hoffnungsträger Wasserstoffwirtschaft: Brüssel will mit Kiew eine Partnerschaft zum Import von Wasserstoff abschliessen. Davon solle auch die Nuklearbranche profitieren. Umweltschützer sind alarmiert. > tagesanzeiger.ch 30.1.23.
Die Energiepolitiker im Nationalrat beschneiden die geplante Lex Windkraft – auf Empfehlung der Bundesjuristen. Trotzdem bleibt die Vorlage umstritten, nicht nur rechtlich > tagesanzeiger.ch 25.1.23.
Die Einfuhr von grünem Wasserstoff ist ab 2030 in Deutschland konkurrenzfähig. Das zeigt eine Studie von Aurora Energy. Vorteilhaft ist vor allem der Pipelinetransport aus Spanien > solarserver.de 24.1.23.
Im Kundenportal von Pronovo können Gebote bis zum 1. Februar abgegeben werden. Das Volumen liegt bei 50 Megawatt. Maximal dürfen 650 Schweizer Franken pro Kilowatt geboten werden > pv-magazine.de 24.1.23.
Die Schlussbilanz der Projektausschreibung des Bundes 2022 zeigt: Insgesamt 63 neue Stromspar-Projekte werden mit total 16 Millionen Franken unterstützt. Es sind insgesamt 96 Gesuche eingegangen, mehr als im Vergleich zu den Vorjahren > admin.ch 23.1.23.
In den USA und global werden erneuerbare Energien ab jetzt atemberaubend schnell wachsen. Europa droht ins Hintertreffen zu geraten. Eine Subventionsschlacht steht bevor - von Christian Stöcker > spiegel.de 23.1.23.
Die Wasserstoffleitung H2Med soll nach Deutschland verlängert werden. Denn Spanien will Europa künftig mit grünem Wasserstoff versorgen. Die Untersee-Pipeline nach Marseille war bereits beschlossen – jetzt haben sich Deutschland und Frankreich darauf geeinigt, die Leitung zu verlängern > spiegel.de 23.1.23.
Grösser als Wankdorf-Stadion - Eine Solaranlage der Superlative hat Rudolf Buri im Emmental erstellt. Die Planung verzögerte sich, weil das Stromunternehmen am Limit war > srf.ch 22.1.23.
Die Schweizer Speicherseen haben bereits beträchtlich an Stauvolumen verloren. Ohne Massnahmen werde es in Zukunft weniger Winterstrom geben, sagt ETH-Wasserbauexperte Robert Boes > tagesanzeiger.ch 21.1.23.
Ein 4200 Kilometer langes Unterwasserkabel soll Solarstrom von Australien nach Singapur liefern. Doch die beiden bekanntesten Investoren sind sich nicht mehr einig > tagesanzeiger.ch 19.1.23.
Stromkongress in Bern - Der neue Energieminister macht vor der Energiebranche klar, dass er für mehr Schweizer Strom sehr flexibel bleiben will > srf.ch 19.1.23.
Mit der Wüstensonne der Sahara lässt sich auch im Winter sehr viel Strom erzeugen. Nun gibt es (wieder einmal) Pläne, diese Energie nach Europa zu bringen > zeit.de 9.1.23.
Die Schotten produzieren doppelt so viel Strom aus Erneuerbarem, wie sie benötigen. Was können wir davon lernen? Schottland hat 3540 Kilometer Küste. Da liegt es nahe, dass sie die Energie der Wellen und der Gezeiten nutzen. Das European Marine Energy Center ist hierin führend. Aber auch eine Technik, die bei uns Tabu ist, wird in Schottland bereits eingesetzt: CCS > srf.ch/ 8.1.23.
Die Beurteilung der Staudämme am Runden Tisch war grob fehlerhaft. Das gibt sogar das Bundesamt zu. Die Liste der grössten Pannen. «Das vom Runden Tisch favorisierte Kraftwerk am Gornergletscher wäre aus ökologischer Sicht desaströs. Ich kann mir kein wissenschaftlich korrektes Verfahren ausdenken, welches das Projekt positiv bewertet.» Das sagt Bernhard Wehrli, Professor für aquatische Chemie und langjähriges Direktionsmitglied des Wasserforschungsinstituts EAWAG - von Catherine Duttweiler > infosperber.ch 8.1.23.
Ein Prototyp gewinnt Wasser über die Luft und stellt klimaneutral Wasserstoff her: Die Ergebnisse haben Potenzial. Man ist einer Vision einen Schritt näher gekommen; nämlich eine Methode zu entwickeln, welche in der beschriebenen Form Wasserstoff in grosser Menge herstellen kann > srf.ch/news 8.1.23.
Internationale Konzerne wollen in Afrika noch mehr Öl und Gas fördern. Das Potenzial erneuerbarer Energien wird wenig genutzt. Afrika verfügt aber über 39 Prozent des weltweiten Gesamtpotenzials an erneuerbaren Energien, mehr als jeder andere Kontinent > infosperber.ch 7.1.23.
Im Dezember ist der Monatsmarktwert Solar weiter angestiegen. Er liegt jetzt bei knapp 24,7 Cent je Kilowattstunde. Auch die Monatsmarktwerte für Windenergie zogen wieder an > solarserver.de 7.1.23.
Wie erreicht die Schweiz ihre Energie- und Klimaziele und zu welchen Kosten? Mit welchen Technologien sichert sie in Zukunft die Winterversorgung? Bleibt sie unter dem Strich Stromimporteurin? Und welche Rolle spielt dereinst Wasserstoff in der Stromversorgung? Antworten des Verbands der Schweizerischen Elektrizitätswerke VSE > strom.ch 6.1.23.
Die Konzerne RWE (D) und Equinor (N) wollen eine umfassende Infrastruktur für Wasserstoff bauen. Das bei der Produktion entstehende CO₂ soll abgespalten und unter dem Meer gespeichert werden > spiegel.de 5.1.23.
Neue Forschungsergebnisse der Universität LUT zeigen die zentrale Rolle der Photovoltaik für Europas Wunsch, sein Null-Emissionsziel für 2050 zu erreichen. Die Ergebnisse beschreiben, wie die Photovoltaik durch die Nutzung in den Sektoren Wärme und Mobilität, zum charakteristischen Element des sich entwickelnden Energiesystems Europas wird > pv-magazine.de 5.1.23.
Laut dem deutschen Think Tank Agora Energiewende war das Rekordjahr für die erneuerbaren Energien rein wetterbedingt und kein struktureller Beitrag zum Klimaschutz. Deutschlands CO₂-Ausstoß stagniert, obwohl der Energieverbrauch deutlich sinkt und ein günstiges Wetterjahr den Anteil von Wind- und Solarstrom auf Rekordhöhe hebt. 2023 muss die Bundesregierung nach Ansicht von Agora Energiewende dringend strukturelle Maßnahmen umsetzen, um Klimaziele und Energiesicherheit zu erreichen > solarserver.de 5.1.23.
Atomstrom wieder salonfähig? Baukosten und -zeit wurden massiv überschritten. Doch jetzt geht das AKW ans Netz – und erntet sogar von Grünen Beifall. > srf.ch/news 5.1.23.
In Handarbeit werden die Fotovoltaikzellen eingearbeitet und unter einer Polymermasse bedeckt – so entstehen Solarpanels, die aussehen wie Terrakottaziegel. In der archäologischen Stätte Pompeji werden sie schon getestet > spiegel.de 4.1.23.
Die Schweiz hat 2022 zahlreiche Schritte unternommen, um die einheimische Stromproduktion zu fördern und die Stromversorgung in den Wintermonaten in Zukunft zu sichern. Dazu gehört der Ausbau von alpinen Photovoltaik-Anlagen. Wie können Sie zur Versorgungssicherheit beitragen und wie sieht es mit deren Umsetzung aus > pv-magazine.de 3.1.23.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2022 vorgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien lag 2022 bei 49,6 Prozent. Einzig die Photovoltaik erreichte die von der Bundesregierung vorgegebenen Ausbauziele und konnte ihren Beitrag zur Stromerzeugung um 19 Prozent steigern. > solarserver.de 3.1.23.
Jahresrück- und -ausblick: Nach kontinuierlichen Preissteigerungen für Solarmodule im ganzen Jahr 2022, erfolgte im November plötzlich die Trendumkehr. Die Verfügbarkeit ist bei Solarmodulen kein Thema mehr und wird sich auch bei Photovoltaik-Wechselrichtern und Batterien merklich bessern, sagt Martin Schachinger, Gründer von pvXchange > pv-magazine.de 3.1.23.
Der Solarenergieförderverein Bayern hat sechs Gebäude aus aller Welt für ihre besondere Integration der Solarenergie ausgezeichnet. Den ersten Preis für Solar-Architektur gab es für die Fassade des Amts für Energie und Umwelt in Basel, umgesetzt von der Megasol Energie AG > solarserver.de 3.1.23.
US-Präsident Barack Obama wollte vor über 10 Jahren in der Wüste Nevada ein Atommüll-Endlager errichten lassen. Ein US-Gericht entschied: Das Lager wird genehmigt, wenn die Betreiber Sicherheit für eine Million Jahre garantieren können. Denn so lange strahle der Müll und so lange bestehe eine Gefahr für die Menschheit und für alles Leben. Die Betreiber konnten aber nur für 10.000 Jahre Sicherheit garantieren. Das Atommüll-Endlager wurde nicht genehmigt > sonnenseite.com 30.12.22.
Im November hat die Schweiz fast 30 Prozent weniger Gas verbraucht. Die Preise sind derweil stark angestiegen > tagesanzeiger.ch 27.12.22.
Forscher:innen des Schweizer Forschungsinstituts Empa haben einen Tieftemperatur-Produktionsprozess für eine bifaziale Dünnschichtsolarzelle entwickelt, der Rekord-Wirkungsgrade von 19,8 % für die Vorderseite und 10,9 % für die Rückseite ermöglicht > solarserver.de 27.12.22.
Die Saudis finanzieren Hunderte von Studien gegen Elektroautos und finden Verbündete in US-Herstellern des Agrar-Benzins Ethanol - von Christa Dettwiler > infosperber.ch 26.12.22.
Die Bedeutung der Atomenergie in Deutschland geht 2022 immer weiter zurück, selbst die Bioenergie-Anlagen produzieren mittlerweile mehr Grundlaststrom als die letzten drei Atomkraftwerke. Am 17.12.2022 haben die Bioenergie-Anlagen in Deutschland zudem einen neuen Leistungsrekord (Allzeithoch) aufgestellt > iwr.de 24.12.22.
Der rasante Abwärtstrend bei den Gaspreisen an der Börse beschleunigt sich, allein am Freitag gaben die Preise für den Januar-Kontrakt 2023 bisher um über 10 Prozent weiter nach. Auch die nächsten Kontrakte zur Gaslieferung für die Monate Februar bis Juni 2023 können sich dem negativen Preistrend nicht entziehen > zeit.de 23.12.22.
Mit 11.829 Petajoule beziehungsweise 403,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten ging in Deutschland der Energieverbrauch um 4,7 Prozent zurück. Der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Primärenergieverbrauch erreichte 2022 17,2 Prozent. Die Photovoltaik legte 21 Prozent zu > pv-magazine.de 23.12.22.
Bereits 2023 wird Hager Energie mit der Marke E3/DC eine Wallbox in Kleinserie anbieten, mit der die Energie aus Elektroautos auch im Haus genutzt werden kann. 2024 folgt ein ganz neues Produkt für die Garage, an das dann Batterie und Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden können. CEO Andreas Piepenbrink spricht über den Wallbox-Markt und wie es zum Siegeszug des bidirektionalen Ladens kommen kann > pv-magazine.de 22.12.22.
Im Dezember geben die Preise für Photovoltaik-Module merklich nach – und zwar in allen Preiskategorien der pvXchange-Statistik. Volle Lager in den europäischen Häfen lassen Preise für Photovoltaik-Module abstürzen > solarserver.de 21.12.22.
Wenn Albert Rösti in zwei Wochen als Bundesrat startet, steht er unter besonderer Beobachtung seiner eigenen Partei, der SVP - von Rudolf Strahm > tagesanzeiger.ch 21.12.22.
Der europäische Photovoltaik-Verband erwartet eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 41,4 Gigawatt auf dem Kontinent in diesem Jahr – ein Anstieg um 47 Prozent gegenüber 2021. Im optimistischsten Szenario könnte es im kommenden Jahr sogar mehr als 67 Gigawatt Zubau werden. In den Top Ten liegen Polen und die Niederlande weiterhin vor Frankreich und Italien. Portugal verzeichnete prozentual den größten Zuwachs binnen Jahresfrist > pv-magazine.de 20.12.22.
Deutsche Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung müssen rückwirkend zum 1. Dezember 2022 ihre Mehreinnahmen abliefern, die sie über die bisherigen Gewinne erzielen. Dies gilt für Anlagen mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt. Die höheren Erlöse aus Ökostromanlagen werden zur Subventionierung des Gasverbrauchs abgeschöpft > photovoltaik.eu 20.12.22.
Das ETH-Spinoff-Unternehmen Synhelion hat in einer Finanzierungsrunde 22 Millionen Franken eingesammelt. Dabei stieg Swiss International Air Lines als Investorin bei Synhelion ein. Die Gelder werden in eine industrielle Anlage zur Herstellung von Solartreibstoffen fliessen > punkt4.info 19.12.22.
An Lärmschutzwänden und Mauern entlang der Schweizer Nationalstrassen existiert ein unangetastetes Potenzial von rund 55 GWh Strom, welches mit Photovoltaikanlagen genutzt werden könnte. Das Bundesamt für Strassen ASTRA will dieses schlummernde Potenzial nun erschliessen > energeiaplus.com 19.12.22.
Trendprognosen für das neue Jahr von Dr. Matthias Simolka, Senior Technical Solution Engineer bei TWAICE Technologies GmbH: Grüner in jeder Hinsicht; Neue Batteriegenerationen auf dem Vormarsch; Mehr Fokus auf Unabhängigkeit und Sicherheit; In vielerlei Hinsicht sind große Veränderungen in der Batterieindustrie in Planung und teilweise auch schon in der Umsetzung > pv-magazine.de 19.12.22.
Erneuerbare Energien haben im Jahr 2022 insgesamt 47 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt, der Anteil der Photovoltaik lag bei circa 10,8 Prozent. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft > pv-magazine.de 17.12.22.
Der Energiehunger in Europa treibt den Verbrauch der klimaschädlichen Kohle in die Höhe. Selbst wenn die Industrieländer weniger nachfragen, bleibt Asien ein starker Nutzer der fossilen Brennstoffe > spiegel.de 16.12.22.
Für die Entwicklung der nächsten Generation von Hochleistungs-Solarzellen und -modulen hat die Meyer Burger Technology AG renommierte Partner ins Boot geholt und entsprechende mehrjährige Kooperations-Vereinbarungen abgeschlossen. > meyerburger.com 16.12.22.
Energie nicht nur ersetzen, sondern auch weniger brauchen: Dieses Anliegen hat in der Politik einen schweren Stand - von Marcel Hänggi > infosperber.ch 15.12.22.
Nun lohnt es sich im Kanton Zürich zusätzlich, eine eigene Fotovoltaikanlage zu haben. Das Geld aus dem eingespeisten Strom wird nicht mehr als Teil des Einkommens besteuert > tagesanzeiger.ch 15.12.22.
Die Parabolrinnenanlage Nummer Eins Solar hat eine Leistung von 200 MW. Shanghai Electric baut in Dubai das größte solarthermische Kraftwerk der Welt. Nun hat die Parabolrinnenanlage Nummer Eins den Betrieb aufgenommen. Nach Fertigstellung sollen fast 1 Gigawatt an Photovoltaik und konzentrierender Solarthermie installiert sein > solarserver.de 15.12.22.
Was US-Forschende erreicht haben, ist sicher ein historischer Schritt für die Wissenschaft. Die Energiewende muss dennoch ohne Kernfusion stattfinden. Ohnehin hat das Projekt vor allem militärische Zwecke - von Joachim Laukenmann > tagesanzeiger.ch 14.12.22.
Die Ernennung des neuen Energieministers sorgt für heftige Reaktionen. Doch ausgerechnet die Verbände der Erneuerbaren jubeln > tagesanzeiger.ch 14.12.22.
Mit höheren Rückvergütungen für Solarstromproduzent*innen, zusätzlichen Fördergeldern zum Abbau von Investitionshürden und einem neuen PV-Contracting-Angebot für die Immobilienwirtschaft will das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) den Solarausbau massiv voranbringen. All diese Massnahmen dienen der Umsetzung der städtischen PV-Strategie > pv-magazine.de 14.12.22.
Die Stadt Zürich will die Gewinnung von Altervativenergie fördern. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die Solarstrom produzieren und ins Netz abgegeben, bekommen mehr Geld, neu 13 Rappen pro Kilowattstunde. > tagesanzeiger.ch 13.12.22.
Mit Verboten und Einschränkungen will der Bundesrat einem allfälligen Strommangel begegnen. Kantone, Parteien und Verbände missbilligen Parmelins Plan. Seine Partei, die SVP, macht gar einen DDR-Vergleich > tagesanzeiger.ch 13.12.22.
Die vorläufigen Zahlen der AGEE-Stat zeigen, dass in Deutschland etwa neun Prozent mehr Strom aus Erneuerbaren-Anlagen in diesem Jahr erzeugt wurde. Zudem stieg auch der Anteil der erneuerbaren Wärme
Die Entwicklung von solaren Hybridkraftwerken nimmt Fahrt auf: Die Kombination aus Photovoltaik, Windenergie und Batteriespeicher ermöglicht eine stabilere Stromerzeugung und zunehmend auch lukrative Geschäftsmodelle > solarserver.de 12.12.22.
Das – letzte – Buch des deutschen Energiepolitikers Hermann Scheers stellt das grundlegende Kompendium zum Wechsel von der fossil-atomaren Energieerzeugung zu den erneuerbaren Energien dar. Im Umfeld der heutigen Energiewendeszene wirkt es wie ein Leuchtturm und Wegweiser. “Der energethische Imperativ“ erörtert – in einer Tiefe, die man sonst nicht findet – sowohl die technischen Herausforderungen als gerade auch die politischen, gesellschaftsstrukturellen und bis ins Psychische reichenden Implikationen des Energiewechsels
Die EU-Kommission hat zusammen mit Industrie und Wissenschaft ihre Kampagne für eine europäische Solarproduktion gestartet. Sie will dazu beitragen, innerhalb der kommenden fünf Jahre 30 Gigawatt an Produktionskapazitäten aufzubauen. Die zentralen Punkte des Plans > solarserver.de 10.12.22.
Der Ausbau von erneuerbaren Energien geht schneller voran als gedacht. In fünf Jahren könnten sie Kohle als größte Stromerzeugungsquelle ablösen. > taz.de 9.12.22.
Der Bund hat Verträge mit Axpo, CKW und BKW unterzeichnet. Die drei Unternehmen werden nun im Auftrag des Bundes als Pooler ein nationales, virtuelles Reservekraftwerk aus Notstromaggregaten aufbauen, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern freiwillig gegen eine Entschädigung zur Verfügung gestellt werden. Diese können sich ab sofort bei den Poolern anmelden > admin.ch 9.12.22.
Power-To-X: Da verstehen viele nur Bahnhof. Dabei ist diese Technologie ein Schlüssel für mehr Klimaschutz und Versorgungssicherheit - von Jürg Grossen (Präsident GLP) > tagesanzeiger.ch 9.12.22.
Man kann zum grössten CH-Energiekonzern stehen, wie man will. Die Geschäfte sind allemal interessant und die Solar-Offensive von Bedeutung. Ausgeführt wird der PV-Ausbau hauptsächlich durch die Axpo-Tochter CKW. Darüber hinaus will CKW bis 2030 in weitere Technologien investieren und damit zusätzlich Strom und Wärme für Tausende Haushalte produzieren > strom.ch 9.12.22.
In den vergangenen 15 Jahren sind die Kosten für Windenergie, Photovoltaik und Lithium-Ionen-Batterien deutlich schneller und tiefer gefallen als prognostiziert. Nun stehen vor allem weitere technische Entwicklungen und Preisstürze bei den Speicher-Technologien bevor
Die Internationale Energieagentur hat ihren Jahresbericht zum Erneuerbare-Energien-Sektor veröffentlicht. „Renewables 2022“ geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren mit 2400 Gigawatt so viel Leistung aus erneuerbaren Energien zugebaut wird wie in den letzten 20 Jahren. Bei der Photovoltaik wird eine Verdreifachung der Stromerzeugung auf rund 2850 Terawattstunden erwartet > pv-magazine.de 8.12.22.
Im zentralafrikanischen Uganda versucht die Solarbranche durch eine Solarakademie eigenen Nachwuchs heranzuziehen und so die Abhängigkeit von internationalen Investoren zu verringern. Die deutsche Stiftung Solarenergie unterstützt das > solarserver.de 7.12.22.
Auf nachhaltigere Flüge müssen die Passagiere noch länger warten. Denn die Flugindustrie stellt nicht schnell genug auf umweltverträglichere Technologien um. Das kritisiert Airbus-Chef Guillaume Faury > tagesanzeiger.ch 5.12.22.
Strom-Grossverbraucher dürfen zurück in die Grundversorgung. Die Zeche zahlen wir alle. Eine erstaunliche Kehrtwende des Bundesrats: Im Liberalisierungsrausch der nuller Jahre war unter der Bundeshauskuppel 2007 beschlossen worden, dass Grossfirmen ihren Strom künftig frei auf dem Markt einkaufen dürfen; noch 2021 schlug der Bundesrat vor, dass die Privathaushalte folgen sollten. > woz.ch 5.12.22.
Jetzt hat die erste Offshore Windturbine des schwimmenden Windparks Hywind Tampen (88 Megawatt Leistung) die Stromproduktion aufgenommen, teilte der Energieversorger Equinor mit. Die norwegischen Ziele gehen aber weit über die Umsetzung dieses Floating Offshore-Pilotprojekts hinaus > iwr.de 3.12.22.
Die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie in Deutschland im Jahr 2022 liegt auch nach 11 Monaten deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Windstromerzeugung klettert auf über 110 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) und bleibt damit im Stromsektor die wichtigste Energiequelle in Deutschland > iwr.de 3.12.22.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2022 den Bericht «Zukunftsstrategie für die Wärme-Kraft-Koppelung (WKK)» verabschiedet. Dieser kommt zum Schluss, dass WKK-Anlagen einen Beitrag zur Sicherstellung der Stromversorgung im Winterhalbjahr leisten können, da sie quasi Bandstrom liefern und damit die Stromproduktion aus der Speicherwasserkraft entlasten > admin.ch 3.12.22.
Ein deutscher Fachhändler wird die ersten Pilotprojekte mit dem Meyer Burger Solardachziegel betreuen. Nach Abschluss dieser Pilotphase ist die Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2023 mit einer anfänglichen Produktionskapazität von einer Million Fliesen pro Jahr geplant. Das Design ermöglicht gemäss Firmenangaben ein einheitliches und ästhetisches Erscheinungsbild über die gesamte Dachfläche > solarserver.de 2.12.22.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine verändert den Blick von Schweizer Konsumenten auf das Thema Energie. Die jüngste Ausgabe des Kundenbarometers erneuerbare Energien zeigt, dass das Interesse an Photovoltaik noch nie so hoch war > pv-magazine.de 2.12.22.
Shanghai Electric baut in Dubai das größte solarthermische Kraftwerk der Welt. Nun hat die Parabolrinnenanlage Nummer Eins den Betrieb aufgenommen. Nach Fertigstellung sollen fast 1 Gigawatt an Photovoltaik und konzentrierender Solarthermie installiert sein > solarserver.de 1.12.22.
Neue Pläne zum Erdbebenschutz in Kritik – «Das reicht schlicht nicht aus»: In Beznau fehlte 30 Jahre lang ein wichtiger Schutz gegen Erdbeben – unbemerkt. Die Atomaufsicht hat den Fall analysiert und verspricht Massnahmen. Schon wieder wird Kritik laut > tagesanzeiger.ch 30.11.22.
Schweizer Städte weisen trotz energetischer Nachteile ein höheres Potenzial für Solarenergie als Bergregionen auf. Hintergrund ist die grosse geeignete Dachfläche. Zürich bringt es als Spitzenreiter auf 2,8 Quadratkilometer. Dies stellt die ZKB ihrer Studie „Immobilien aktuell“ fest > punkt4.info 30.11.22.
Nach der aktualisierten Übersicht betrug in Deutschland der Photovoltaik-(PV)-Zubau an geförderten und ungeförderten PV-Anlagen im vergangenen Jahr 5702 Megawatt (MW). Die Bundesnetzagentur hat auch aktualisierte Zahlen für den Gesamtzubau an PV-Anlagen in den ersten drei Quartalen 2022 veröffentlicht. Auch zeigt die Behörde auf, dass es einen monatlichen PV-Zubau von 1518 MW bräuchte, um das von der Ampel-Regierung definierte Ziel einer installierten PV-Leistung von 215 Gigawatt bis 2030 zu erreichen > pv-magazine.de 30.11.22.
Auch in Deutschland gilt laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) am Institut der deutschen Wirtschaft: Die Fachkräftelücke bei erneuerbaren Energien ist derzeit schon groß. Und: Kompetenzen von Frauen sollte man besser nutzen. Mehr als 200.000 Fachkräfte fehlen bereits im Bereich der erneuerbaren Energien. Das betrifft viele Gewerke und Berufe wie Dachdecker:innen, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker:innen oder auch Elektriker:innen > solarserver.de 29.11.22.
Durch den Krieg gegen die Ukraine sind die Energiepreise auch in Japan gestiegen. Eine Lösung sieht die Regierung insbesondere in der Atomkraft – einem Bericht zufolge sollen Meiler dafür länger am Netz bleiben dürfen > spiegel.de 29.11.22.
Die Ampel-Regierung hat die Strompreisbremse in einem wichtigen Punkt geändert. Die Abschöpfung der Mehrerlöse beginnt erst im Dezember dieses Jahres, zwei Monate später als geplant. Erneuerbaren-Verbände bleiben bei ihrer grundsätzlichen Kritik am Gesetzentwurf > klimareporter.de 28.11.22.
Noch nie wurde auf der Erde so viel Kohle gefördert wie im Jahr 2022. Konzerne mit Sitz in der Schweiz und Grossbanken sind beim Abbau von Kohle führend. Die Grossbanken unterstützen die Konzerne mit grosszügigen Krediten. Eine Recherche von Public Eye > infosperber.ch 28.11.22.
Das regenerative Energieunternehmen Atlas Renewable Energy aus den USA hat das Solarkraftwerk La Pimienta vollständig in Betrieb genommen. Die Anlage im Bundesstaat Campeche im Südosten des Landes hat eine Kapazität von 300 MW und ist damit die zweitgrößte Solaranlage in Mexiko. Die größte Anlage ist derzeit ein 754-MW-Solarpark des italienischen Energiekonzerns Enel in Coahuil > iwr.de 26.11.22.
Die chinesische Trina Solar, feierte kürzlich mit GP JOULE die Fertigstellung der zweiten Ausbaustufe eines großen Solarparks im brandenburgischen Klettwitz. Der Solarpark wird vollständig mit bifazialen Vertex PV-Modulen von Trina Solar betrieben, wobei die beiden Anlagen über eine installierte Gesamtleistung von 170 Megawatt verfügen. Die Grube Klettwitz ist eine der größten Brachflächen Europas. Diese große Tagebaumine war von 1914 bis 2018 in Betrieb. Der Standort ist hochgradig kontaminiert und liegt unweit von Berlin > pv-magazine.de 25.11.22.
Wie muss das Schweizer Stromnetz aussehen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Stichworte: Netzstabilität, Ausbau Photovoltaik und Windkraft, Stromimport und -export. Im sogenannten energiewirtschaftlichen Szenariorahmen definiert der Bundesrat die Eckpunkte für die Stromnetzplanung. Martin Michel und Fabio Rui, Netzspezialisten im Bundesamt für Energie, erklären welche Bedeutung dieser für die Stromversorgung der Schweiz hat > energeiaplus.com 23.11.22.
Der Stromkonzern Axpo will Solaranlagen für 300’000 Haushalte bauen: Der Energiekonzern plant, bis 2030 insgesamt 1,5 Milliarden Franken in Sonnenstrom-Anlagen in den Alpen und im Mittelland zu investieren > tagesanzeiger.ch 22.11.22.
Die Tage werden kürzer. Dank künstlichem Licht sitzen wir nicht im Dunkeln. Etwa 10 Prozent des Stromverbrauchs in der Schweiz geht aufs Konto der Beleuchtung. Mit einer intelligenten Tageslichtplanung kann viel Energie gespart werden > energeiaplus.com 22.11.22.
Der Ausbau von Wind- und Solarenergie kommt in Deutschland nicht voran. Wirtschaftsminister Habeck deutet mit staatlichen Produktions- oder Abnahmegarantien für Solar- und Windunternehmen. eine Lösung an > spiegel.de 21.11.22.
Seit dem 7. November 2022 können im Rahmen der 14. Ausgabe der Wettbewerblichen Ausschreibungen Programm- und Projektgesuche eingereicht werden. Die insgesamt 70 Millionen Franken Fördermittel stehen wie bis anhin für unwirtschaftliche Stromsparmassnahmen zur Verfügung > admin.ch 21.11.22.
Zur Vermeidung von Abhängigkeiten muss massiv in die Photovoltaik-Branche investiert werden. Um etwa die deutschen Energiewende-Ziele umzusetzen, müssen in Spitzenjahren bis zu 50 Millionen Photovoltaik-Module pro Jahr installiert werden. Zurzeit produziert China 75 Prozent aller Module weltweit > pv-magazine.de 21.11.22.
Das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk ist nach längerer Zeit wieder unter Beschuss geraten. Experten der Atomenergiebehörde sahen die Detonationen teils von ihrem Fenster aus – und geben vorsichtig Entwarnung. Trotzdem: Was eigentlich werden all die neu aufgewachten Atom-Befürworter*innen sagen und schreiben, wenn eines der angegriffenen Kernkraftwerke effektiv vehement zu Schaden kommt > spiegel.de 21.11.22.
Das Geschäft mit Kupfer boomt. Es ist der Energiewende zu verdanken. Doch es ist ein schmutziges Milliardengeschäft. Zum Beispiel: Wo in Chile Kupfer abgebaut wird, ist die Krebsrate sehr hoch > infosperber.ch 20.11.22.
Die Wörrstädter Juwi Gruppe hat in der Goldmine Sukari in Ägypten aktuell das weltweit größte Solar-Hybrid-Projekt im Minensektor in Betrieb genommen. Die Goldmine Sukari in Ägypten setzt auf Solarstrom. Das von Juwi errichtete Energiesystem besteht aus einem 36-MW-Solarpark und einem 7,5-MW-Batteriespeicher > solarserver.de 19.11.22.
Forscher:innen vom ZSW ist es gelungen, ein Tandem-Solarmodul aus Perowskit und CIGS herzustellen, das einen Wirkungsgrad von mehr als 21 Prozent erreicht. Es handelt sich um ein Dünnschicht-Photovoltaikmodul > solarserver.de 17.11.22.
Für Solarstrom erhalten Private nicht überall gleich viel. Nun kauft ein erster Versorger schweizweit Solarstrom ein > srf.ch/news 17.11.22.
Bei alpinen Solaranlagen steht oft das Wallis im Fokus. Zu Unrecht: In Graubünden sind die Voraussetzungen bestens. Im Wallis hingegen gibt es ein Problem: Im Strom-Übertragungsnetz hat es kaum mehr «Platz». Die Kapazitäten, um viel zusätzlichen Strom zu transportieren, sind fast ausgeschöpft > srf.ch/news 15.11.22.
Brazil’s Omega Energia’s new 4.6 GW solar project is set to become the world’s largest PV installation upon completion. The world’s two largest PV parks to date are now under construction in China. State-owned China Huadian is building a 3.3. GW solar park in Changdu, Sichuan province. A second 3 GW solar installation is also planned in Zhongwei, in China's Ningxia Hui region > pv-magazine.com 15.11.22.
Im Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel ist nicht nur die Staaten-Gemeinschaft gefragt. Auch Kleinstädte und Dörfer können die erforderliche Energiewende vorantreiben - und davon profitieren. Ein gutes Beispiel ist der Ort Steyerberg im deutschen Niedersachsen. Der Ort hat vor allem auf Windkraft gesetzt, aber auch auf andere erneuerbare Energien und die Beteiligung der Bürger*innen > ndr.de 14.11.22.
Das „EWS Sonnenfeldes Bruck/Leitha“ gilt als Vorzeigeprojekt für die Agri-Photovoltaik. 80 Prozent der 5 Hektar großen Fläche können weiter landwirtschaftlich genutzt werden, auf 18 Prozent gibt es Bienenweiden und Blühstreifen – und die Photovoltaik-Anlage selbst belegt mit ihren 3 Megawatt Leistung nur 2 Prozent > pv-magazine.de 12.11.22.
Forscher der KU Leuven haben Module für Dachanlagen entwickelt, die sowohl Sonnenenergie als auch Wasser aus der Luft einfangen. Wie herkömmliche Photovoltaik-Module sind auch die Wasserstoffmodule miteinander verbunden, allerdings über Gasrohre statt Stromkabel. Die Forscher bereiten sich nun darauf vor, die Technologie über ein Spin-off in die Massenproduktion zu bringen > pv-magazine.de 11.11.22.
Die EU will die Genehmigung von Solaranlagen auf Gebäuden per Verordnung beschleunigen. Die EU will erneuerbare Energien durch Beschleunigung der Genehmigung zügiger ausbauen. Der Kommissionsvorschlag sieht schnellere Verfahren für die Solar- und Windenergie, den Netzausbau, das Repowering sowie Wärmepumpen vor. > solarserver.de 10.11.22.
Ein Modell auch für die Schweiz: Der Freistaat hat 35 Dachflächen in Oberbayern und 31 Dachflächen in Schwaben paketweise zur Photovoltaik-Nutzung ausgeschrieben. Für den Bau von Solaranlagen auf weiteren geeigneten Dächern sollen zudem 125 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden > pv-magazine.de 10.11.22.
Und schon scheint es vorbei zu sein mit der Wonne hoher Solarpreise: Im Oktober 2022 ist der Monatsmarktwert Solar im Vergleich zum Vormonat um fast 60 Prozent auf 12,9 Cent zurückgegangen. Grund sind die stark gefallenen Börsenstrompreise > solarserver.de 9.11.22.
Solarstrom bei Nacht? Windenergie ohne Wind? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat zusammen mit Beteiligten aus Industrie und Forschung eine Speicheranlage für erneuerbare Energien aufgebaut und erfolgreich getestet. Die sogenannte Carnot-Batterie kann Strom in Form von Wärme speichern und daraus bei Bedarf wieder Strom erzeugen. Als Speichermedium dienen Nitratsalze > pv-magazine.de 9.11.22.
Möglichkeiten zum Umrüsten geprüft: Der Bau neuer LNG-(Flüssiggas)-Terminals verfolgt das Ziel, die Energieabhängigkeit von russischem Erdgas zu verringern. Diese fossile Infrastruktur könnte allerdings den Übergang des Energiesystems zu erneuerbaren Energieträgern behindern. Daher ist die Frage der Umrüstbarkeit dieser LNG-Terminals für eine spätere Nutzung mit erneuerbaren Energieträgern wie flüssigem Wasserstoff oder Ammoniak von besonderer Bedeutung > industr.com 9.11.22.
Der von den eidgenössischen Räten in der Herbstsession hingelegte «Solar-Sprint» sorgte für viel Gesprächsstoff und tut es immer noch. Fast im Wochentakt tauchen neue, immer noch gigantischere Pläne für alpine Solarprojekte auf. Können wir so die Energieversorgungsprobleme schnell und ohne grossen Aufwand lösen? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen - von David Stickelberger > energiestiftung.ch > 9.11.22.
Knapp die Hälfte der französischen AKW ist derzeit vom Netz – nun auch das Kraftwerk Civaux, wie der Betreiber mitteilt. Grund: ein Leck im Kühlsystem > spiegel.de 8.11.22.
Das Potenzial erneuerbarer Energien ist viel größer als bisher von der interantionalen Staatengemeinschaft realisiert wird. Darauf weist die Internationale Agentur für Ökoenergien IRENA anlässlich der aktuellen Weltklimakonferenz hin > solarserver.de 8.11.22.
Der Beitrag erneuerbarer Energien zum deutschen Strom-Mix ist in den ersten zehn Monaten 2022 um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Windkraft lag laut IWR-Auswertung auf Platz eins, die Photovoltaik auf 3 > solarserver.de 8.11.22.
Rechenzentren benötigen massenhaft Strom. In der Krise sollen sie nicht nur Strom sparen, sondern auch liefern. In Dielsdorf heizt ein Stromfresser 3500 Wohnungen und Büros. > srf.ch/news 6.11.22.
Auf zwei schwimmenden Plattformen ist vor den Windrädern eine Photovoltaik-Leistung von 500 Kilowatt installiert. Diese werden an den Transformator der Windturbine angeschlossen und über das Unterwasserkabel des Windparks mit dem Stromnetz verbunden > pv-magazine.de 6.11.22.
32 Milliarden Euro Verlust sind nur die Spitze des Eisberges einer verfehlten Energiepolitik in Frankreich. Laut aktuellen Medienberichten hat der Vorstand der französischen EDF den erwarteten Verlust für 2022 von 29 auf 32 Milliarden Euro nach oben korrigiert > oekonews.at 30.10.22.
Kann hier mal jemand das Licht anmachen? Ja, sie können - 600 Millionen Menschen in Afrika leben ohne Strom, und nur ein Prozent der weltweit produzierten Solarenergie kommt von dem sonnenreichsten Kontinent. Zwei Unternehmer aus Abidjan und ein Franke ändern das jetzt > spiegel.de 30.10.22.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat weitreichende Folgen für die Energieversorgung Europas. Kurzfristig in die Lücke springt das Ölland Norwegen. Doch langfristig steht ein anderes nordisches Land bereit – mit erneuerbarer Energie, und wohlgemerkt auch ohne AKW - von Bruno Kaufmann > srf.ch/news 29.10.22.
Ende September lag die kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung damit bei 350 Gigawatt und übertraf die Windkraft im Land. Beeindruckend sind auch die Pläne der Photovoltaik-Hersteller – so sollen allein die Modulkapazitäten im Land in den nächsten 1,5 Jahren um 380 Gigawatt ausgebaut werden - und der Strom-Ertrag der zugebauten Erneuerbaren übertrifft den Atom-Zubau bei weitem > pv-magazine.de 29.10.22.
Eine neue Studie hat errechnet, dass die globalisierte Lieferkette für Solarmodule den Photovoltaik-Installateuren in Deutschland, den USA und China Einsparungen in Milliardenhöhe gebracht hat. Sie zeigt auch, dass die Kosten für Solarmodule bis 2030 um 20 bis 25 Prozent steigen würden, wenn eine starke nationale Politik in Zukunft umgesetzt würde > pv-magazine.de 29.10.22.
Dänemark verfügt über einige der besten Offshore-Windressourcen der Welt und ist daher in der Lage, große Mengen an erneuerbarem Strom für die weitere Dekarbonisierung Dänemarks und Europas zu liefern. Die beiden Offshore-Windenergie-Spezialisten Ørsted und Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) haben vor diesem Hintergrund eine Partnerschaft angekündigt, um im Rahmen von vier großen Open-Door-Projekten ca. 5,2 Gigawatt Offshore-Windleistung in Dänemark zu entwickeln. Die Partnerschaft soll auch für den Markthochlauf im Bereich Power-to-X dienen > iwr.de 29.10.22.
15 Prozent erreichen die sogenannten Grätzel-Zellen bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei Umgebungslicht werden sogar 30 Prozent erreicht, wie die Schweizer Forscher meldeten. Sie entwickelten eine neuartige Kombination aus Photosensibilisatoren, mit der das gesamte Spektrum des Lichts absorbiert werden kann > pv-magazine.de 28.10.22.
Die durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine ausgelöste Energiekrise wird die Energiewende weltweit beschleunigen, wie es im “World Energy Outlook 2022” heißt. Im Jahr 2030 geht die IEA von einem globalen Photovoltaik-Zubau von 650 Gigawatt aus. Die aktuell weiter hohen Modulpreise werden durch Innovationen bis dahin wieder sinken > pv-magazine.de 28.10.22.
Weitere Aspekte im World Energy Outlook 2022: Der Wandel hin zu sauberen Energieformen könnte sich schneller vollziehen als bisher angenommen. Laut IEA wollen Staaten weltweit ihre Investitionen erhöhen > zeit.de 27.10.22.
Laut dem World Energy Outlook 2022 (WEO) der Internationalen Energie Agentur (IEA) könnte die aktuelle Energiekrise ein historischer Wendepunkt hin zu einer saubereren und sichereren Zukunft sein. „Die Energiemärkte und -politiken haben sich durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine verändert, und zwar nicht nur vorläufig, sondern für die nächsten Jahrzehnte“, sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. Die Erschütterungen durch die Energiekrise seien so tief und komplex wie noch nie zuvor, heißt es in der Pressemitteilung zum World Energy Outlook 2022 > solarserver.de 27.10.22.
Eine Gruppe von Schweizer Forschern hat gezeigt, dass optimierte alpine Photovoltaik-Anlagen im Durchschnitt 20 Prozent höhere Erträge als herkömmliche, städtische Anlagen erzielen könnten. Beim ersten installierten Gigawatt in den Hochalpen könnten die Einnahmen sogar noch höher ausfallen, wie die Studie ergab > pv-magazine.de 27.10.22.
Das deutsche Solarunternehmen IBC Solar ermöglicht künftig die Beteiligung von Bürgern an seinen Solarparks. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine digitale Plattform ins Leben gerufen. Darüber können sich interessierte Bürger über aktuelle Projekte und deren Konditionen informieren sowie sich direkt daran beteiligen > photovoltaik.eu 25.10.22.
Biobauer Heinz Schmid aus Gelfingen will in Aesch eine Agri-Photovoltaikanlage über seiner Himbeerkultur bauen. Sein Pilotprojekt soll zeigen, ob sich neben dem Energiegewinn auch die Ernte verbessert. Noch ist das die Voraussetzung für die Genehmigung solcher Anlagen > punkt4.info 24.10.22.
Die Regierung in Athen arbeitet emsig an einem neuen Geschäftsmodell für die griechische Wirtschaft: dem Verkauf von klimaneutral erzeugter Energie. Jetzt soll unter anderem Deutschland als Kunde gewonnen werden > spiegel.de 21.10.22.
Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Guy Parmelin haben mit über 180 Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Kantonen, Städten und Gemeinden offiziell die Energiespar-Alliance lanciert. Diese ergänzt die Spar-Kampagne «Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht.», die der Bevölkerung und den Unternehmen einfache, rasch umsetzbare Spartipps vermittelt. > admin.ch 20.10.22.
Zwischen März und September sei fast ein Viertel der Elektrizität in der Europäischen Union aus Solar- und Windkraft gekommen. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Demnach war der Wert noch nie höher > spiegel.de 18.10.22.
Die meisten Stromanbieter verlangen pauschale Grundpreise. Der Konsumentenschutz will, dass sie abgeschafft werden – weil sie sparsame Haushalte bestrafen und den Stromanbietern die Kassen füllen > tagesanzeiger.ch 18.10.22.
Die Schweiz hat zum Stromsparen aufgerufen – mit Erfolg: Im September verbrauchten Haushalte und Firmen um 13 Prozent weniger als in den vergangenen Jahren. Die Schweiz hat nach diesen Daten wie üblich im September mehr Strom produziert als benötigt – und davon vor allem nach Italien, aber auch Frankreich exportiert. Im Winter muss sie Strom importieren, weil dann der Bedarf steigt und die Wasserkraftkapazität sinkt > zeit.de 17.10.22.
In der aktuellen Energiekrise sei es ein Fehler, Atomkraftwerke abzuschalten, sagt die Klimaaktivistin. Nicht alle stimmen ihr zu. Ein Pro und Contra > taz.de 16.10.22.
Die Rekordpreise für Energie, insbesondere in Europa, treiben die Nachfrage nach erneuerbaren Energien und Batteriespeichern in die Höhe. Dies verändert die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen und verkürzt die Amortisationszeiten von Projekten in einigen Regionen auf unter ein Jahr. Es wird erwartet, dass der Einsatz von Energiespeichern, vorangetrieben durch die jüngsten politischen Entwicklungen weltweit, bis 2030 ebenfalls stark zunehmen wird > pv-magazine.de 15.10.22.
Viele hatten es nicht für möglich gehalten: Deutschlands Gasspeicher sind derzeit fast komplett voll. Gut, aber Energiesparen ist dennoch nötig > taz.de 15.10.22.
Die Versorgungssicherheit mit Strom ist in Deutschland weiter auf hohem Niveau (in der Schweiz übrigens ebenso). Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat gestern ihren Bericht zu den Versorgungsunterbrechungen bei Strom im Jahr 2021 veröffentlicht. Fazit: Die deutsche Stromversorgung ist weiterhin sehr sicher. „Die Zahlen widerlegen die stets wiederkehrende Behauptung, dass die Energiewende die Stromversorgung gefährdet. Das Gegenteil ist der Fall: Die Erneuerbaren stabilisieren das System“, so die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Dr. Simone Peter > sonnenseite.com 14.10.22.
Es gibt erstmal mehr Auftragseingänge aus Europa als aus China für Photovoltaik-Zulieferer. Dennoch bleiben die Umsätze aus Asien weiterhin dominierend > pv-magazine.de 14.10.22.
Sonnen beteiligt Haushalte an Solarstrom-Hausse: Der deutsche PV-Hersteller bietet Neukunden von Anlagen die Möglichkeit, ihren überschüssigen Solarstrom an der Börse zu verkaufen. Dafür erhalten sie mindestens 10 Cent je Kilowattstunde und damit mehr als die aktuelle EEG-Vergütung > solarserver.de 13.10.22.
Richtig ausschalten statt ins Stand-by: Bei technischen Geräten vom Smartphone bis zur Spielekonsole helfen mitunter simple Tricks, um den Energieverbrauch merklich zu senken. Ein Überblick für Deutschland, dessen Ergebnisse jenen in der Schweiz ähnlich sein dürften > spiegel.de 11.10.22.
EU-Taxonomie: Österreich wehrt sich gegen die Entscheidung der EU-Kommission, Gas und Atomkraft in ihrer Taxonomie für nachhaltig zu erklären. Das Land hat Klage beim EuGH eingereicht > zeit.de 11.10.22.
Da Strom lange billiger war als Benzin, zahlten Fahrer eines elektrischen Autos weniger. Die steigenden Strom- und sinkenden Benzinpreise verändern nun die Rechnung. Beenden sie sogar den E-Auto-Boom? Wer allerdings immer noch wie die Meisten zuhause oder in der Firma «tankt», behält wegen deutlich tieferen Stromkosten der Preisvorteil immer noch > tagesanzeiger.ch 8.10.22.
Die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 in Deutschland deutlich gestiegen. Während die Windenergieanlagen im Februar einen neuen Leistungsrekord erzielen, steigt die Solarstromerzeugung im Juli auf einen neuen Rekordwert > iwr.de 8.10.22.
Der Anteil der Nuklearenergie weltweit sinkt weiter. Während Deutsche wegen maroder AKWs in Frankreich bangen, setzt China stärker auf Erneuerbare > solarserver.de 7.10.22.
Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir Strom und Wärme sinnvoll speichern können. Globe sprach mit Expert:innen der ETH Zürich über relevante Technologien und Potenziale > ethz.ch 7.10.22.
Ein gelbes Solarboot mit DHL-Logo auf der Spree.Foto: Deutsche Post DHL Group/Jens Schlueter Im Gegensatz zu Solarautos kann das Solarboot seine gesamte Antriebsenergie an Bord gewinnen. Die Deutsche Post DHL hat heute in Berlin mit einem elektrisch angetriebenen Solarschiff den Pakettransport auf dem Wasser gestartet > solarserver.de 6.10.22.
Was passiert mit dem Strom, den wir sparen? Die Stauseen leeren sich langsamer, es gibt einen Notvorrat für den Winter. Im Moment sind die Schweizer Stauseen nur zu 82 Prozent gefüllt – das ist eher unterdurchschnittlich. Der Regen der vergangenen Wochen hat da nur wenig geholfen > srf.ch 6.10.22.
Im September brauchten Private fünf Prozent weniger Strom, Unternehmen drei bis vier Prozent. Nachdem erste Auswertungen vom Sommer zeigten, dass der Stromverbrauch nicht zurückging, sinkt er nun doch langsam. Das EKZ zeigt sich überrascht > tagesanzeiger.ch 5.10.22.
Erneuerbare Energien wirken klar preisdämpfend. Das zeigt eine Studie, die wir im Auftrag von GP JOULE erstellt haben. Wären 20 GW Windenergie an Land und 30 GW Solarenergie mehr installiert gewesen, hätte im August 2022 der Preis pro Kilowattstunde am Day-Ahead-Markt um mehr als 8 Cent niedriger gelegen > energybrainpool.com 5.10.22.
Der Thuner Solarkonzern will 250 Millionen Schweizer Franken für eine schnelle Skalierung der Produktion auf 3 Gigawatt Leistung aufnehmen. Nach Abschluss einer Liefervereinbarung mit dem US-Projektentwickler DESRI will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller nun rasch seine Produktionskapazitäten für Heterojunction-Solarzellen und -Solarmodule ausbauen. Eine außerordentliche Generalversammlung soll den Weg für eine ordentliche Kapitalerhöhung freimachen und der Bruttoerlös dann in den Kapazitätsausbau in Deutschland und den USA fließen > pv-magazine.de 5.10.22.
Der Klettwitz Photovoltaik-Solarpark Süd ist am Netz. Die zweite Anlage des Energieparks Lausitz hat eine Leistung von rund 80 Megawatt. Klettwitz Süd ist der zweite von drei Bauabschnitten im Energiepark Lausitz. GP Joule, Terravent und Steinbock EE haben den zweiten Abschnitt des Energieparks Leistung in Betrieb genommen. Insgesamt soll das Solarkraftwerk nach der Fertigstellung 300 MW liefern > solarserver.de 5.10.22.
Der Brutto-Zubau von Photovoltaik-Anlagen, die nach dem EEG gefördert werden, lag in dem Monat bei knapp 561,4 Megawatt. Davon entfielen mehr als 420 Megawatt auf Anlagen außerhalb der Ausschreibungen. Zudem sind Anlagen mit 82 Megawatt verzeichnet, die ohne Solarförderung entstanden sind > pv-magazine.de 4.10.22.
Erst nur auf Satelliten, heute auf Dächern, Feldern und in Wüsten: Seit 1976 ist Solarstrom immer billiger geworden. Die Module sind besser und vor allem zahlreich > zeit.de 3.10.22.
200 Milliarden Euro: Preis-Abwehrschirm für Strom und Gas! Die Bundesregierung hat am Freitag die Strategie für die Bewältigung der Energiekrise und ein gewaltiges Hilfspaket vorgestellt. Ein neuer Wirtschafts- und Stabilisiuerngsfonds wird über eine Kreditaufnahme 2023 eingerichtet, aus dem die Mittel an die Verbraucher/inen und die Wirtschaft für Jahre 2022 bis 2024 fließen > iwr.de 1.10.22.
Im sächsischen Rackwitz entsteht derzeit Deutschlands größte Photovoltaik-Parkplatzüberdachung. Das Logistikunternehmen Glovis nutzt die Parkplätze, um Autos von Hyundai Motor Deutschland zu lagern. Die Solaranlage kann nach Fertigstellung eine Gesamtleistung von mehr als 16 Megawatt erzeugen und leistet einen Beitrag zur Stromversorgung in Sachsen > solarserver.de 30.9.22.
Ein Kollektorfeld dieser Dimension gibt es bislang nur einmal in Deutschland: Mitte September haben die Stadtwerke Greifswald ihre 18.700 Quadratmeter große Solarwärmeanlage für die Fernwärme feierlich in Betrieb genommen. Es ist die größte Solarthermieanlage in Deutschland > solarserver.de 29.9.22.
Mit Atomkraftwerken wird es gefährlich, die Schweiz militärisch zu verteidigen – sei es nun mit F-35-Jets oder mit Panzern > infosperber.ch 29.9.22.
Am 23. September 2022 hat das Betreiberunternehmen Electrabel den Druckwasserreaktor Doel-3 nach 40 Jahren Betrieb endgültig vom Netz getrennt. Doel-3 ist damit die erste von sieben Kernkraftwerkseinheiten, die im Rahmen des belgischen Atomausstiegs ihre Stromerzeugung definitiv eingestellt hat > nuklearforum.ch 28.9.22.
Um die Energiekrise auch im Winter bewältigen zu können, setzt Frankreich weiter auf seine Atomreaktoren – und die Hilfe von Nachbarländern. Derzeit sind 32 der 56 französischen Kernreaktoren, die alle vom Energiekonzern EDF betrieben werden, für Wartungsarbeiten und in einigen Fällen für die Behebung von Korrosionsproblemen abgeschaltet > zeit.de 28.9.22.
Die Räte haben sich darauf geeinigt, grosse Solaranlagen – und ein Wasserkraftprojekt – in den Bergen erleichtert zu bewilligen. Das Gesetz soll bereits Ende der Woche in Kraft treten > tagesanzeiger.ch 27.9.22.
Internationaler Stromhandel und interne Versorgungssicherheit wirken gegensätzlich. Man kann nicht beides haben. Das zeigt das Axpo-Debakel. Die Kantone als Eigner müssen nun handeln. > tagesanzeiger.ch 27.9.22.
Jahrelang war Polen Schlusslicht der Entwicklung der Solarwirtschaft in Europa. Nun ist das neu in Betrieb genommene 204 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk im nordpolnischen Zwartowo das bisher größte des Landes. Das Projekt ist die erste Phase einer 290 Megawatt-Anlage, die einen weiteren Solarpark mit 86 Megawatt vorsieht. > pv-magazine.de 27.9.22.
Photovoltaikmodule sind im September auf dem Leitmarkt Deutschland wieder etwas günstiger zu bekommen. Gründe sind laut pvXchange Knappheit bei Wechselrichtern und die Diskussionen über die Übergewinnsteuer. > solarserver.de 26.9.22.
Paradoxe Situation im Parlament: Eine rechtsbürgerliche Lobby treibt den Ausbau der erneuerbaren Energien mit ungekannter Dringlichkeit voran. Was steckt dahinter > woz.ch 26.9.22?
Nach Angaben des Forschungsunternehmens BloombergNEF (BNEF) werden die weltweiten Wind- und Solarprojekte im Jahr 2021 zum ersten Mal mehr als ein Zehntel des weltweiten Strombedarfs decken. Gleichzeitig stiegen die gesamte Stromnachfrage, die Produktion aus Kohlekraftwerken und die Emissionen im Jahr 2021 stark an, nachdem sich die Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie wieder etwas erholte > sonnenseite.com 24.9.22.
Der Ständerat will nun die Energiewende rasch voranbringen – allerdings zu stark auf Kosten des Umweltschutzes. Damit gefährdet er seine ehrgeizigen Ziele - von Martin Läubli, Stefan Häne > tagesanzeiger.ch 24.9.22.
Die drohende Strom-Mangellage macht dem Parlament Beine. In der Energie-Debatte im Ständerat ging es um eine massive Förderung der erneuerbaren Energien. Dafür sollen allerdings Umweltschutz-Bestimmungen gelockert – oder gleich aus dem Weg geräumt werden. Einer der Architekten hinter diesen Vorschlägen ist der Zürcher Ständerat Ruedi Noser > srf.ch 24.9.22.
Nach Ansicht des deutschen PV Think Tanks braucht es nicht mehr Geld oder eine höhere Solarförderung, um für einen Booster beim Photovoltaik-Zubau zu sorgen. Er sieht andere Hebel, um binnen eines Jahres zusätzlich 20 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland zu installieren. "Was es dringend braucht, sind mehr Flächen, schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie, weniger Bedenkenträgertum und umso mehr Geschwindigkeit bei Umsetzung.“ Anregung auch für die Schweiz > sonnenseite.com 24.9.22.
Die deutsche Kiwigrid und die Schweizer Energieversorgerin IWB in kooperieren im Bereich Energiegemeinschaften. Die beiden Unternehmen haben gemeinsam ein Software-Produkt für Energiemanagement und zur Anlagenverwaltung entwickelt. Auf dem Westfeld in Basel wird eine dezentrale und hocheffiziente Energieversorgung realisiert. Hier soll das Produkt ab diesem Oktober erstmalig zum Einsatz kommen > pv-magazine.de 23.9.22.
Insgesamt gibt es nach dem Bericht der Organisation global 12,7 Millionen Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien. 700.00 neue Jobs kamen allein 2021 hinzu. 63 Prozent der Arbeitsplätze im Photovoltaik-Bereich befinden sich in China > pv-magazine.de 23.9.22.
Agri-PV könnte in Deutschland auf einem Prozent der landwirtschaftlichen Fläche neun Prozent des Strombedarfs decken. Das zeigt eine neue Studie. Allerdings wären die Kosten höher als bei Freiflächenanlagen. > solarserver.de 23.9.22.
Die Pegel liegen tiefer als sonst zum selben Zeitpunkt in den letzten 20 Jahren. Die für die Schweizer Energieversorgung wichtigen Gasspeicher in Deutschland sind hingegen gut gefüllt. Die Schweiz verbrauchte nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) im letzten Jahr 58'113 Gigawattstunden Strom. Sind alle Stauseen komplett gefüllt, entspricht das einer Stromreserve von insgesamt 8865 GWh, also rund 15 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Schweiz > tagesanzeiger.ch 23.9.22.
In Österreich gibt es zusätzlich zur Photovoltaikförderung, bei der auch die Speicher mit unterstützt werden, eine eigene Speicherförderung. Diese ist gerade gestartet > photovoltaik.eu 22.9.22.
Die vielen Sonnenstunden und der weitere Zubau von Photovoltaik-Anlagen führten dazu, dass in Deutschland nach nicht einmal drei Quartalen bereits die Erzeugungsleistung der Vorjahre überschritten wurde (Solarmedia: in der Schweiz weist Entwicklung in die gleiche Richtung). Bis Mitte September verzeichnete Energy-Charts vom Fraunhofer ISE bereits 50,8 Terawattstunden Solarstrom, die zur öffentlichen Nettostromerzeugung beitrugen > pv-magazine.de 21.9.22.
48,89 Euro kostete Strom an der Leipziger Börse am Montag (19. September 2022) für Deutschland. Das ebenfalls stark mit Windkraft versorgte Dänemark zahlte zwischen 52 und 53 Euro. In den Niederlanden lag der Preis schon bei 80 Euro, in Belgien bei 118 Euro, Polen musste 141 Euro zahlen. Am teuersten wurde es in der Schweiz mit 257 Euro, in Österreich mit 218,- und im Atomstromland Frankreich mit 169 Euro > pv-magazine.de 21.9.22.
Nach einem neuen Bericht der Internationalen Energie-Agentur IEA war fast die Hälfte der Beschäftigten der Solarbranche in China tätig, rund 280.000 in Nordamerika, mehr als 260.000 in Europa und rund 50.000 in Afrika. Die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten war in der Herstellung und Installation neuer Anlagen tätig, wobei die Löhne in der Solarbranche niedriger sind als in der Atom-, Öl- und Gasindustrie. > pv-magazine.de 20.9.22.
Energie sparen, jetzt und im kommenden Winter: Klimaschädliche fossile Energieträger und die aktuelle politische Situation machen es nötig. Für eine erneuerbare Energiezukunft braucht es politische Massnahmen. Aber schon jetzt können Sie effektiv und einfach Energie sparen und das Klima schützen. Der WWF hat die am einfachsten umsetzbaren Tipps gesammelt > tagesanzeiger.ch 20.9.22.
Kyburz, Produzent von leichten Elektromobilen mit Sitz im kantonalzürcherischen Freienstein, hat gemeinsam mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und Blackstone Technology den Beweis erbracht, dass der Materialkreislauf bei Lithium-Ionen-Batterien geschlossen werden kann. Damit, so Kyburz, wird die Achillesferse der E-Mobilität verschwinden > punkt4.info 19.9.22.
Die Bundesregierung will Wärmeplanung zur Pflichtaufgabe für Kommunen machen. Einen Gesetzentwurf zur kommunalen Wärmeplanung will sie bis zum Jahresende erarbeitet und vom Kabinett beschlossen haben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dazu jüngst ein erstes Diskussionspapier vorgelegt > solarserver.de 19.9.22.
So geht es immer weiter, wenn AKW in Kriegsgebieten stehen: Laut dem staatlichen Energiebetreiber Energoatom ist das zweitgrößte Atomkraftwerk des Landes von Russland beschossen worden. Präsident Selenskyj wirft dem Kreml die Gefährdung der ganzen Welt vor. Genug Grund, vom Bau und Betrieb von AKW abzulassen (Kommentar: Solarmedia)!
Das Bundesamt für Energie BFE hat dem Bundesrat vorgerechnet, wie viel die Schweiz bis 2030 beim Stromverbrauch einsparen könnte. Ohne neue Gesetze und Komforteinbussen könne der Verbrauch um 25 bis 40 Prozent eingespart werden, so das BFE laut einem Bericht, der der «Sonntagszeitung» vorliegt > srf.ch/news 18.9.22.
Die Umweltkommission des Ständerats will den Landschaftsschutz radikal beschneiden: Sie plant eine «Energiewende» auf Kosten der ökologisch wertvollsten Gebiete der Schweiz. > woz.ch 18.9.22.
Nach dem Volks-Nein will der Bundesrat nun Fördermittel für mehr Solaranlagen, Heizungsersatz, Stromtankstellen, Elektrobusse und Biotreibstoff für den Flugverkehr > tagesanzeiger.ch 17.9.22.
In Frankreich wird im Jahr 2022 voraussichtlich so wenig Atomstrom produziert wie seit 30 Jahren nicht mehr. Grund ist der gleichzeitige Ausfall von zeitweise bis zu 32 der insgesamt 56 französischen Atomkraftwerke. Das hat weitreichende wirtschaftliche Folgen für den noch mehrheitlich im Staatsbesitz befindlichen französischen Stromversorger EDF > spiegel.de 17.9.22.
Das deutsche Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und die Altech Group gründen das Joint Venture Altech Batteries GmbH zur Kommerzialisierung der am Fraunhofer IKTS entwickelten keramischen Festkörperbatterie cerenergy®. In den kommenden Jahren soll am Standort Schwarze Pumpe in Sachsen eine cerenergy®-Batteriefabrik aufgebaut werden. Die Batterien, auch bekannt als Natrium-Nickelchlorid-Batterien, basieren auf preiswerten und gut verfügbaren Rohstoffen. Es kommen damit keine kritischen Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt zum Einsatz. Die Herstellungskosten der cerenergy®-Batterien sollen 40 Prozent unter denen von vergleichbaren Lithium-Ionen-Batterien liegen werden > ikts.fraunhofer.de17.9.22.
Der kommende Winter könnte ungemütlich werden – zumindest was die Energieversorgung angeht. Der Bundesrat warnt sowohl vor einer Gas- als auch vor einer Strommangellage. Doch wie sieht die aktuelle Lage in der Schweiz aus? Wie voll sind die Schweizer Stauseen? Wie reagiert der Strom- und Gaspreis an der Energiebörse auf die Krise? Wie viel Strom produziert die Schweiz? Stets aktuelle Grafiken zeigen die Situation am Schweizer Energiemarkt > srf.ch/news 16.9.22.
Man solle seine Nachbarn anschwärzen, heisst es auf dem vermeintlichen Plakat: Ein Fake, wie sich herausgestellt hat. Doch woher stammt es und wer steckt dahinter? Eine Spurensuche im Netz und mit einem Cyberexperten > srf.ch/news 16.9.22.
Viele Solaranlagen-Besitzer glauben, dass sie bei einem Stromengpass eigenen Strom hätten. Doch sie irren > srf.ch/news 16.9.22.
Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind hat zwei Photovoltaik-Projekte in Südafrika mit jeweils 100 Megawatt Leistung an die Sola Group veräußert Für die Photovoltaik in Südafrika zeichnet sich ein deutliches Wachstum ab. Die zwei 100-Megawatt-Solarprojekte, die ABO Wind an die südafrikanische Sola Group veräußert hat, sind die größten Erneuerbare-Energien-Projekte Afrikas, die über einen PPA finanziert werden > solarserver.de 15.9.22.
90 Prozent der ersten Panel-Generation werden in Kalifornien nicht recycelt. Die EU und die Schweiz sind besser vorbereitet > infosperber.ch/ 15.9.22.
Das kann nicht gut gehen: Erhebliche Differenzen mit den Eigentümern und ein schwacher Verwaltungsrat – bei der Axpo liegt vieles im Argen > tagesanzeiger.ch 15.9.22.
Das Potenzial von Solaranlagen auf Ackerland ist enorm (insgesamt 131.9 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr erzeugt werden. Das ist mehr als doppelt so viel, wie die Schweiz derzeit jährlich benötigt.). Doch Projekte werden hierzulande durch Vorschriften erschwert. Unten wachsen Kartoffeln, Sellerie oder Beeren – und in der Höhe sammeln Solarpanels die Energie der Sonne. Das Verfahren nennt sich Agro-Photovoltaik – kurz Agro-PV > srf.ch/news 14.9.22.
Ein flächendeckendes Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, vor allem aus Elektroautos, wird zukünftig nachhaltig die Versorgung mit kritischen Rohstoffen sicherstellen. Heutige Recyclingverfahren gewinnen nur einige Metalle zurück, Lithium geht dabei teilweise verloren, Grafit sogar vollständig. Ein neues Verfahren soll das ändern: Durch relativ einfache, chemische Prozesse erreichen reaktivierte Materialpulver 95 Prozent ihrer Ausgangskapazität > industr.com 14.9.22.
Das Parlament hat die Rettungsaktion für die Axpo gutgeheissen. Die Debatte in der Grossen Kammer verlief sehr emotional. Der Ticker zum Nachlesen. > tagesanzeiger.ch 13.9.22.
Auch im August 2022 erreicht der Monatsmarktwert der Photovoltaik einen neuen Rekord – diesmal mit 39,91 Cent pro Kilowattstunde. So finanziell wertvoll war Solarstrom noch nie > solarserver.de 13.9.22.
Trotz Hitzesommer blieb die Klimajugend heuer stumm. Auch wenn die grüne Welle verebbt, die Chancen für eine echte Energiewende waren noch nie so gross wie jetzt - von Michael Hermann > tagesanzeiger.ch 13.9.22.
Fossile Brennstoffe sind sehr teuer geworden. Angesichts dessen, haben Forschende der LUT Universität berechnet, dass ein schnellerer Ausstieg aus der konventionellen Energieerzeugung bis 2035 günstiger wäre, als das wie bisher geplant, die Klimaneutralität bis 2050 zu schaffen > pv-magazine.de 12.9.22.
Block 6 hatte das umkämpfte Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine mit Strom versorgt, um eine Katastrophe zu verhindern. Nun bekommt das AKW laut Betreiber wieder Strom aus dem ukrainischen Netz > spiegel.de 11.9.22.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Atommüll-Endlager: Weshalb braucht es ein Tiefenlager, wie gefährlich ist dieses und wo sind die Abfälle heute? > tagesanzeiger.ch 11.9.22.
Die Nagra will Schweizer Atommüll in Nördlich Lägern entsorgen: Heute Vormittag wurden die Grundstücksbesitzer von der Nagra über das Tiefenlager in ihrer Region informiert. Sie sind schockiert. > tagesanzeiger.ch 10.9.22.
Nach den neuesten Zahlen des französischen Ministeriums für den ökologischen Wandel wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres 1098 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen ans Netz angeschlossen. Dies ist deutlich weniger als die 1534 Megawatt im gleichen Zeitraum des Vorjahres > pv-magazine.de 9.9.22.
Die Herbstsession, die kommenden Montag startet, wird stark von energiepolitischen Themen geprägt sein. Der Rettungsschirm für Stromunternehmen, der indirekte Gegenentwurf zur Gletscher-Initiative, der Mantelerlass und mehrere Motionen im Bereich der Energiepreise stehen auf dem Programm der Räte > energeiaplus.com 9.9.22.
Ein halbes Jahr haben sieben Haushalte in Bayern den Energiehandel mit ihren Nachbarn ausprobiert. Die Ergebnisse des Projekts „BASE.V“ zeigen, dass sich auch auf diese Weise schwankende Erzeugung ausgleichen und mit steigenden Stromverbräuchen in Einklang bringen lässt > pv-magazine.de 8.9.22.
Photovoltaik hat in Deutschland im zweiten Quartal 2022 Erdgas als Stromerzeugungsquelle überholt. Insgesamt sorgte Solarstrom im ersten Halbjahr für mehr als elf Prozent der heimischen Elektrizität > solarserver.de 8.9.22.
50 Elektroautos werden zum virtuellen Stausee: Würden alle 3000 Autos des Carsharers Mobility über die Technik verfügen, könnten sie einen Schweizer Stausee ersetzen. Doch jetzt startet erst einmal der Versuchsbetrieb – mit 50 Autos > tagesanzeiger.ch 6.9.22.
Der deutsche Wirtschaftsminister reagiert auf die internationale Stromlage. Er will mit diesem Vorgehen die Netzstabilität im Land garantieren > tagesanzeiger.ch 5.9.22.
Lohnt sich ein Speicher, lohnt er sich nicht? Viele Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage konnten diese Frage bei der Errichtung noch nicht beantworten und entschieden daher, die Batterie zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten. Dieser Zeitpunkt könnte jetzt gekommen sein, denn das österreichische Bundesklimaschutzministerium lockt mit einer Förderung für solche Vorhaben > pv-magazine.de 5.9.22.
In Belgien wird die Laufzeit von AKWs um zehn Jahre verlängert. Die EU adelt neue Atommeiler zu „klimafreundlichen“ Helfern in der Not. Die Klimakrise macht Atomkraft offenbar zur großen Versuchung. Sogar im seismisch gefährdeten Kalifornien kämpfen bekennende Grüne gegen die Stilllegung des letzten AKWs > woz.ch 4.9.22.
In diesen Tagen gibt die Nagra bekannt, wo sie den radioaktiven Müll begraben möchte. In den drei möglichen Regionen im Aargau und im Kanton Zürich gibt es seit langem einen organisierten Widerstand. Begegnungen mit Aktivist:innen in den drei Landschaften > woz.ch 4.9.22.
Die EU gerät in Zugzwang, Instrumente gegen die explodierenden Preise von Gas und Strom zu präsentieren. Im Gespräch ist ein Preisdeckel für Sonnen-, Wind- und Atomkraft > tagesanzeiger.ch 3.9.22.
Der Strompreis wird in Deutschland an der Börse über die sogenannte Merit-Order gebildet (gilt für die Schweizer Beteiligung am freien Strommarkt ebenso), um einen einheitlichen Strompreis zu bestimmen. Als Merit-Order (englisch für Reihenfolge der Vorteilhaftigkeit) bezeichnet man die Einsatzreihenfolgen von Kraftwerken. Diese werden durch die Grenzkosten der Stromerzeugung bestimmt > pv-magazine.de 3.9.22.
Mit einer Leistung von 1.300 Megawatt (1,3 GW) nimmt das Projekt derzeit den ersten Platz im Ranking der größten Offshore-Windparks weltweit ein. Hornsea 2 versorgt über 1,4 Millionen britische Haushalte mit Windstrom. Für den jetzt offiziell in den Vollbetrieb gegangenen britischen Offshore-Windpark wurden insgesamt 165 Vestas-Turbinen mit einer Leistung von 8 MW errichtet > iwr.de 3.9.22.
«Wir müssen einerseits die Photovoltaik so weit wie möglich ausbauen, andererseits aber auch die Windenergie in der Schweiz stark fördern: Dann wird die Energiewende einfacher und billiger», betonte Professor Christophe Ballif, Leiter des Photovoltaics and thin film electronics laboratory der EPFL, bei der Präsentation seiner Studie über den optimalen Schweizer Energiemix auf der nationalen Windenergietagung Ende August > suisse-eole.ch 3.9.22.
Boom von Photovoltaikanlagen - Doch die Preise für den eingespeisten Strom können auch wieder fallen. Grosse Investitionen könnten also riskant sein - von Klaus Ammann > srf.ch/news 2.9.22.
Die ADEV Energiegenossenschaft mit Sitz in Liesthal beteiligt sich an der Egon AG. Dieses junge Schweizer Unternehmen bietet ein innovatives Abrechnungstool für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch. Diese spielen insbesondere bei der Versorgung mit Solarenergie eine wichtige Rolle. Dank dieser Beteiligung kann die ADEV ihren Kundinnen und Kunden komplette Energieversorgungslösungen auf der Basis Erneuerbarer Energien anbieten > pv-magazine.de 2.9.22.
Europa hat eine Reform des Strommarktes dringend nötig. Der Blick in die USA zeigt, wie es funktionieren könnte - von Alan Posener > zeit.de 1.9.22.
«Kassensturz» macht die Stichprobe und bittet versteckt neun Anbieter um eine Offerte für ein Photovoltaik-System - mit Video > srf.ch/news 31.8.22.
In der Schweiz könnten pro Jahr 29.5 Terawattstunden (TWh) Strom aus Windenergie produziert werden, 19 TWh davon allein im Winterhalbjahr. Dies zeigte eine neue Studie zur Bestimmung des Windenergiepotenzials in der Schweiz. Wenn 30% dieses nachhaltig nutzbaren Potenzials erschlossen werden, was rund 1'000 Windenergieanlagen entspricht, könnten in der Schweiz 8.9 TWh Windstrom pro Jahr oder 5.7 TWh im Winter produziert werden > admin.ch 30.8.22.
Ständeräte wollen die Bewilligungspraxis radikal vereinfachen. Das heble die demokratische Mitsprache aus, kritisieren Landschaftsschützer. Im Parlament zeichnet sich Zustimmung ab > tagesanzeiger.ch 30.8.22.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Wirtschaftsminister Habeck wollen den EU-Strommarkt reformieren. Beide äußerten die Erwartung, dass Russland in Zukunft gar kein Gas mehr liefern wird. Damit würde unsinnige Merit-Order-Regel gekippt und der Strompreis wäre nicht mehr an Gaspreis gekoppelt > spiegel.de 30.8.22.
Die Schweiz gilt nicht gerade als Sonnenstube Europas. Das Tessin aber schon. Und es erstaunt deshalb auch nicht, dass ausgerechnet dort die erste Photovoltaikanlage Europas ans öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde. 1982 war das > sonnenseite.com 29.8.22
Nahe der Pipeline Nord Stream 1 brennt Russland in großem Umfang Erdgas ab, das offenbar für den Export nach Deutschland bestimmt war – Experten befürchten eine Umweltkatastrophe. Wie der britische Sender BBC berichtet, ist vom benachbarten Finnland aus bereits seit einigen Wochen eine ungewöhnlich große Flamme zu sehen, die in Portowaja nordwestlich von Sankt Petersburg brennt. Auch auf Satellitenbildern ist sie demnach deutlich zu erkennen > sonnenseite.com 28.8.22.
Kann in Kantonen und Gemeinden gelingen, was national blockiert ist: eine Energiepolitik, die wirklich die Wende bringt? Ausgerechnet im konservativen Thurgau gibt es erfreuliche Entwicklungen > woz.ch 26.8.22.
Britische Haushalte zahlen im Atomstaat GB künftig umgerechnet mehr als 4.000 Euro für Energie im Jahr. Verbraucher warten auf Entlastungen – die Inflation steigt. Da soll hierzulande nochmals jemand behaupten, die Energiewende sei Schuld an den steigenden Energiepreisen.... > zeit.de 26.8.22.
In die Vermarktung an der EPEX Spot SE gehen die Flexibilitäten von 4500 mobilen Elektroautobatterien mit insgesamt 100 Megawatt Leistung. The Mobility House zufolge kann das signifikante Erlöse pro Fahrzeug ermöglichen und sogar die Kosten des Fahrstroms kompensieren > pv-magazine.de 26.8.22.
Eine Studie der Universität von Sydney im Auftrag der internationalen Stiftungsplattform F20 hat einen Bericht zum Potenzial erneuerbarer Energien in den G20 Ländern vorgelegt.Grafik: F20 Eine Studie der Universität von Sydney im Auftrag der internationalen Stiftungsplattform F20 hat einen Bericht zum Potenzial erneuerbarer Energien in den G20 Ländern vorgelegt. Bis 2030 könnten 70 % erneuerbare Energien beim Strom und 55 bis 60 % erneuerbare Energien bei der Wärme erreicht werden > solarserver.de 25.8.22.
Ärmeren Ländern droht eine ernsthafte Energiekrise, weil Europa ihnen das Flüssiggas wegkauft > infosperber.ch 24.8.22.
Das Volumen der Ausschreibung lag bei 767 Megawatt mit massiver Unterzeichnung und einem Preisanstieg auf 8,84 Cent pro Kilowattstunde . Die Bundesnetzagentur verteilte Zuschläge für gerade einmal 201 Megawatt > pv-magazine.de 24.8.22.
Im August stagnierten die Preise für hochwertige Photovoltaik-Module und Standardprodukte. Das geht aus dem Photovoltaik-Modulpreisindex hervor, den der Solarserver in Zusammenarbeit mit der Handelsplattform pvXchange präsentiert > solarserver.de 23.8.22.
Synhelion ist es als erstem Unternehmen der Welt gelungen, Synthesegas in industriellem Massstab ausschliesslich mit Solarwärme herzustellen. Mit dem solaren Synthesegas produziert Synhelion in einer neuen Anlage ab 2023 Solarkerosin. Die Fluggesellschaft Swiss wird erste Abnehmerin > punkt4.info 22.8.22.
Das Königreich Bahrain hat ein Ausschreibungsverfahren eingeleitet, um einen 20-Jahres-Vertrag für lokale oder internationale Bieter zu vergeben, der den Bau, den Besitz, den Betrieb und die Wartung von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen mit einer Mindestkapazität von 72 MW auf mehreren Grundstücken in Sakhir im Süden des Königreichs vorsieht > prnewswire.com 22.8.22.
Wäre das so schlimm, wenn die Politik mit Notmassnahmen zusätzliche Einsparungen verfügt, Energie rationiert und Preisobergrenzen festlegt? Wir müssen sowieso weg von den fossilen Energieträgern – je schneller, desto besser. Die Energiekrise ist zu bewältigen – man sollte das nur nicht panischen Politiker:innen und schon gar nicht dem «freien Markt» und den Energiekonzernen überlassen > woz.ch 19.8.22.
Der Import synthetischer Brennstoffe spielt eine grosse Rolle, und ein koordiniertes Vorgehen wäre wichtig. ETH-Energieexperte Konstantinos Boulouchos zum neuen Energiebericht der Akademien der Wissenschaften > tagesanzeiger.ch 18.8.22.
Der chinesische Solarkonzern Trina Solar Co. Ltd. meldet die Inbetriebnahme eines 200-Megawatt-Solarkraftwerks mit bifacialen 670-Watt-Modulen der »Vertex«-Serie im Süden der Badain Jaran-Wüste. Trina Solar gibt den erwarteten jährlichen Stromertrag mit 380 Gigawattstunden an, also 1.900 Kilowattstunden je Kilowatt installierter Leistung. Die Anlage nahe der Stadt Zhangye (Provinz Gansu) sei ein Beispiel dafür, wie »Wüstengebiete einschließlich der Wüste Gobi in fruchtbare Gebiete verwandelt werden« > photon/trinasolar.com 17.8.22.
Um Aluminium herzustellen, ist viel Energie nötig. Die Herstellung von Aluminium braucht viel Energie. Im Umkehrschluss heißt das, dass sie im Material gespeichert ist. Ein EU-weites Forschungsprojekt will das nun nutzen. Forschungsprojekt REVEAL (Revolutionary energy storage cycle with carbon free aluminium) zusammen, das im Juli 2022 anlief. Es basiert auf Vorprojekten des SPF Institut für Solartechnik an der OST – Ostschweizer Fachhochschule und der Projektpartner IceTec und Arctic aus Island > solarserver.de 16.8.22.
Die besonders dünnen Solarzellen von Meyer Burger sollen auch Ressourcen sparen. Mit Wafern aus Norwegen will Meyer Burger seine Lieferkette sichern und CO2-Emissionen senken > solarserver.de 16.8.22.
Zwei Seen, eine riesige Staumauer und sechs Hochleistungsturbinen: In der Schweiz steht ein gigantisches Pumpspeicherwerk. Die neue Anlage kann genug Strom speichern, um 400.000 E-Autos aufzuladen. Gleichzeitig > spiegel.de 15.8.22.
Bundesrätin Simonetta Sommaruga will etwa gleich viel Gas sparen wie die EU. Im Herbst wird der Bundesrat eine Energiesparkampagne lancieren > tagesanzeiger.ch 15.8.22.
Großbritannien befindet sich trotz der Energiekrise in Mitten einer großen Abschaltungswelle von Atomkraftwerken, die nach derzeitigen Planungen bis 2028 läuft. Parallel dazu schreitet der Bau des neuen Ersatz-Atomkraftwerks Hinkley Point C voran, der Termin für die Fertigstellung verschiebt sich jedoch regelmäßig nach hinten, auch die Kosten steigen weiter > iwr.de 14.8.22.
Solarthermische Systeme zur Heizungsunterstützung waren im nördlichen Nachbarland im ersten Halbjahr 2022 deutlich mehr nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Laut Daten des BDH kletterte das Absatzvolumen um sieben Prozent > solarserver.de 12.8.22.
Wir haben uns zu lange in Sicherheit gefühlt und Energie importiert. Der Klimawandel und der Krieg in Osteuropa machen allen klar: Es muss etwas geschehen. Und nicht erst übermorgen - Gastkommentar von Roman Weissen > tagesanzeiger.ch 7.8.22.
Kernkraft ist eine klimafreundliche Energiequelle, dank der wir sicher durch den Winter kommen? Von wegen! Fünf Gründe gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken, die in der derzeitigen Debatte unterschlagen werden. Ein Gastbeitrag von Achim Brunnengräber, Albert Denk und Lucas Schwarz > spiegel.de 7.8.22.
Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist in Deutschland der inländische Primärenergieverbrauch um 3,5 Prozent gesunken. Neben Braun- und Steinkohle stieg auch der Beitrag von Windkraft und Photovoltaik im ersten Halbjahr > pv-magazine.de 6.8.22.
In fast fünfzig deutschen Fernwärmenetzen setzen die Betreiber bereits heute auf Solarwärme. Solarthermie-Anlagen ersetzen unmittelbar fossile Energien in der Wärmeerzeugung. Die saisonale Verfügbarkeit der Solarwärme spielt dabei eine geringere Rolle als vielfach angenommen > solarserver.de 6.8.22.
Gemeinsam mit dem Forensischen Institut Zürich hat die Polizei ermittelt. Sie schließt nun entgegen ursprünglichen Vermutungen eine Explosion an den Solarmodulen aus und hat die Sicherheitssperrung aufgehoben. > pv-magazine.de 5.8.22.
Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und die Berliner Stadtwerke haben einen Vertrag über ein so genanntes Photovoltaik Bezirkspaket geschlossen. Elf Berliner Bezirke hatten die Berliner Stadtwerke bereits mit solaren Bezirkspaketen über insgesamt 116 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,2 MW Leistung beauftragt. Jetzt ist auch Steglitz-Zehlendorf mit gleich fünf Anlagen hinzugekommen > solarserver.de 5.8.22.
Eine Kurzstudie des Wuppertal-Instituts in Kooperation mit dem Deutschen Biomasseforschungszentraum zeigt das Biogas-Potenzial in Deutschland. Darin empfehlen die Expert:innen die Vor-Ort-Verstromung von Biogas anstelle der Aufbereitung zu Biomethan > solarserver.de 4.8.22.
Hybrid-Anlagen aus Photovoltaik und Windkraft oder eine Technologie davon mit Speichern kombiniert – Das deutsche Energie-Unternehmen Abo Wind hält diese für zunehmend wichtig. Zudem lassen sie sich an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt anschließen, wobei für die Auslegung die Nennleistung nicht zwingend addiert werden muss > pv-magazine.de 4.8.22.
Der Windpark liegt in der Nordsee etwa 18-35 Kilometer vor der Küste zwischen Den Haag und Zandvoort und befindet sich im Besitz von BASF, Vattenfall und Allianz. Bislang sind 36 Turbinen installiert worden. Wenn er 2023 vollständig in Betrieb ist, wird Hollandse Kust Zuid mit 140 Turbinen und einer installierten Leistung von 1,5 GW der größte subventionsfreie Offshore-Windpark der Welt sein > windkraft-journal.de 3.8.22.
Der Photovoltaik-Hersteller Meyer Burger hat seine erwarteten Produktionsmengen für 2022 und 2023 reduziert. Wegen der anhaltenden Engpässe in den globalen Lieferketten ist der Durchsatz in der derzeit in Betrieb befindlichen Anlage geringer als erwartet. Auch der geplante Hochlauf der Fertigung verzögert sich > solarserver.de 3.8.22.
Forschende des Energy Science Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) legen dar, dass die Energiewende machbar und sinnvoll ist. Sie widersprechen damit einem Risikoforscher der ETH. Er habe bei seinen Berechnungen mangelhaft modelliert. Das Energy Science Center der ETH (ESC) ruft dazu auf, die Energiestrategie nicht kaputt zu rechnen. Gariela Hug und ihre Kollegen am ESC argumentieren, dass „die Energiewende machbar und sinnvoll“ sei. Dies zeige „umfassende Forschung“. > punkt4.info 2.8.22.
Frankreich muss erstmals Strom importieren: Über die Hälfte der Reaktoren sind seit Monaten ausser Betrieb. Billiger Strom im Überfluss dank Atomkraft – ein Versprechen, das für die Franzosen so sicher ist wie das Amen in der Kirche. Aber diese Sicherheit droht nun zu kippen > srf.ch/news 2.8.22.
Die deutsche Bundesregierung hat das sogenannte Osterpaket verabschiedet. Das Paket sieht unter anderem den Ausbau der Solarenergie von aktuell etwa 60 Gigawatt auf 215 Gigawatt im Jahr 2030 vor – das macht 22 Gigawatt pro Jahr. Was bedeutet das für die Branche – und ist das überhaupt machbar? > photovoltaik.eu 2.8.22.
Phaesun demonstriert mit dem Abschluss des Projektes PV Cool Kenya, wie solare Kühlsysteme von Fisch, Kräutern und Milch die Ernteverluste kenianischer Bauern reduzieren > pv-magazine.de 1.8.22.
Lithium-Akkus sind überall – nur leider schlecht für die Umwelt und voll seltener Rohstoffe. Der Natrium-Ionen-Akku hat eine deutlich bessere Bilanz > zeit.de 31.7.22.
98 Prozent aller Solarzellen werden in Asien hergestellt. Der deutsche Wirtschaftsminister Habeck will das ändern. Ab Samstag steigt die Vergütung für neue Fotovoltaikanlagen auf bis zu 13,4 Eurocents > spiegel.de 30.7.22.
Schon wieder heißt es, Atomstrom wäre eine Lösung – trotz aller Risiken. Was die Kernkraft in der Gaskrise wirklich bringt (in diesem Fall in Deutschland) und was sie für den Klimaschutz bedeutet > zeit.de 30.7.22.
Der Kreml-Chef ist ein gefährlicher Despot. Doch energiepolitisch könnte er unbeabsichtigt zu einem Retter werden - von Rainer Stadler > infosperber.ch 30.7.22.
Die ersten Regelungen des neuen EEG 2023 treten per sofort in Kraft. Davon verspricht sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Vorfahrt für erneuerbare Energien, etwa durch eine höhere Vergütung für Solarstrom, die bis zu 13,4 Eurocent pro Kilowattstunde erreicht > solarserver.de 29.7.22.
Erneuerbare sind meist kostengünstiger als kohlebefeuerte Anlagen. Rund zwei Drittel oder 163 Gigawatt der im Jahr 2021 neu installierten Ökostromanlagen haben geringere Kosten als die weltweit billigste kohlebefeuerte Anlage in den G20-Staaten. Das hat die Internationale Agentur für erneuerbare Energien, kurz Irena, berechnet > photovoltaik.eu 29.7.22.
Der Weiterbetrieb des AKW Beznau gefährdet die Fische. Trotz zu hoher Wassertemperatur darf das AKW Beznau weiterlaufen, für die Fische in der Aare wird es nun kritisch > srf.ch/news 28.7.22.
Die Fertigstellung des Kernfusionsreaktors Iter in Südfrankreich verzögert sich weiter. "Wir können den Termin 2025 nicht einhalten", sagte Iter-Generaldirektor Bernard Bigot auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Energiekommissarin Kadri Simson. Der Reaktor sei bisher nur zur Hälfte fertig. > energate-messenger.de 28.7.22.
Das US-amerikanische Photovoltaik-Unternehmen First Solar hat seinen Nachhaltigkeitsbericht über das Jahr 2021 vorgelegt. Betitelt ist er wie in den Vorjahren nach dem Erscheinungsjahr: „Sustainability Report 2022“. Im Bericht stellt das Dünnschicht-Photovoltaik-Unternehmen dar, welche Verbesserung der Nachhaltigkeit es 2021 erzielt hat. Dazu gehören die Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung > solarserver.de 27.7.22.
Nach den Lieferketten schwächelt nun auch der Euro. PV-Marktexperte Martin Schachinger blickt wenig optimistisch auf die künftige Preisentwicklung und Verfügbarkeit von Solarmodulen > solarserver.de 27.7.22.
Die Dresdner Solarwatt hat für ihre Photovoltaik-Module eine “Cradle to Cradle”-Zertifizierung erhalten. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen damit der erste deutsche Hersteller, der auf diese Weise die Nachhaltigkeit seiner PV-Module dokumentieren kann. Auch weltweit gebe es nur zwei weitere Photovoltaik-Hersteller, die eine Cradle-to-Cradle-Zertifizierung durchlaufen hätten > solarserver.de 25.7.22.
Im kommenden Winter könnte es knapp werden mit der Energie. Doch Grund zur Panik gibt es nicht. Im Gegenteil: Längst nötige Sparanstrengungen könnten jetzt endlich umgesetzt werden. Eine Auslegeordnung > woz.ch 24.7.22.
Die Solaranlagen in Deutschland haben Mitte Juli erstmals an einem Tag Strom mit einer Leistung von über 38.000 MW produziert und in die Stromnetze eingespeist. In den 27 EU-Staaten wurde das bisherige Leistungs-Allzeithoch für die Solarenergie am 06. März 2021 mit knapp 92.000 MW Leistung erreicht. Im laufenden Jahr 2022 liegt das aktuelle EU-Jahreshoch mit 90.000 MW (18.05.2022) noch knapp darunter > iwr.de 24.7.22.
Den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete Europa 2021. Da Hitzeperioden immer häufiger werden, stellt sich die Frage, ob Photovoltaik-Anlagen diesen Temperaturen gewachsen sind. Hohe Temperaturen wirken sich auf unterschiedliche Komponenten der Photovoltaik-Systeme aus > pv-magazine.de 23.7.22.
Neue Weststadt heißt ein Projekt in Esslingen in Baden-Württemberg, dessen Energiekonzept zu den fortschrittlichsten in Deutschland gehört. Auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs entstehen gerade rund 500 klimaneutrale Wohnungen und ein Hochschulcampus mit Bürohochhaus. Das Herzstück des Quartiers ist ein Wohnblock mit Wasserstofftechnologie > sonnenseite.com 22.7.22.
Photovoltaik-Stromspeicher sollen Schwerpunkt des neuen Förderprogramms sein. Der Senat will damit aber auch Mieterstromprojekte wirtschaftlicher machen sowie Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden, Fassaden-Photovoltaikanlagen und die Kombination von Gründächern mit Solaranlagen fördern > pv-magazine.de 21.7.22.
Das stadtzürcher Ewz startet Bau einer Photovoltaik-Anlage an hochalpiner Staumauer in Graubünden. Die 343-Kilowatt-Anlage entsteht in fast 2.000 Metern Höhe. Kunden von Ewz können sich daran finanziell beteiligen > pv-magazine.de 20.7.22.
Die 2,4-Megawatt-Anlage kann rechnerisch den Jahresbedarf des neuen Freiburger Stadions im Breisgau decken. Die Module kommen von Meyer Burger. Realisiert wurde das Projekt von einer Badenova-Tochter > pv-magazine.de 19.7.22.
In den ersten sechs Monaten wurden weltweit fast 4,3 Millionen Elektroautos, -busse und LKWs verkauft, melden die Analysten von SNE Research. Marktführer ist BYD, gefolgt von Tesla. Bei den Batterien dominiert CATL > pv-magazine.de 19.7.22.
Das AKW Beznau muss die Leistung der beiden Reaktoren wegen der Hitze leicht reduzieren. Dies, weil es keinen Kühlturm hat und das Aarewasser zum Kühlen braucht. Gewisse Flussabschnitte würden sich sonst wegen des warmen Wassers aus dem Kernkraftwerk zu stark aufheizen und damit die Fische gefährden. Jürg Rauchenstein ist Spezialist für Stromnetze bei der schweizerischen Elektrizitätskommission Elcom. Der Experte erklärt, wie es um die Schweizer Stromversorgung steht > srf.ch/news 18.7.22.
Die erneut geforderte weitere Nutzung der Atomkraft in Deutschland entpuppt sich als reine Scheindebatte. Alle großen deutschen Energieversorger wie RWE, Eon oder EnBW haben den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke bereits kategorisch ausgeschlossen. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deuschland (rnd) hatte eine Sprecherin von Preussen Elektra (Eon) zudem erklärt, dass allein die Lieferung neuer Brennstäbe lange dauere und das Uran zuletzt hauptsächlich aus Kasachstan und Russland bezogen wurde > iwr.de 17.7.22.
Die Energiewende? Stockt in Deutschland im Großen. Anders im Kleinen: Einige Kommunen produzieren ihren Strom und ihre Wärme lokal. Besuch im thüringischen Schlöben > taz.de 12.7.22.
Zum Auftakt seiner Batterieoffensive hat der Volkswagen-Konzern in Salzgitter in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz den Grundstein für seine erste eigene Zellfabrik gelegt. Die Produktion wird 2025 starten. Bis 2030 soll die PowerCo gemeinsam mit Partnern mehr als 20 Milliarden Euro in den Aufbau des Geschäftsfelds investieren, über 20 Mrd. Euro Jahresumsatz erwirtschaften und alleine in Europa bis zu 20.000 Menschen beschäftigen > iwr.de 12.7.22.
Wegen der gestiegenen Strompreise an der Börse haben auch die Monatsmarktwerte für Solar- und Windenergie im Juni 2022 wieder deutlich zugelegt. Das Rekordniveau von März ist aber noch nicht erreicht > solarserver.de 11.7.22.
Positiver Feedback des Verbands Solarwirtschaft: Bundestag beschließt EEG 2023 / Reform setzt richtige Ziele und bringt erste Verbesserungen für Solarparks und Photovoltaik-Prosumer auf den Weg / Solarbranche mahnt: Momentum nicht verstreichen lassen und jetzt bürokratische Barrieren beseitigen > solarwirtschaft.de 11.7.22.
Italien, Spanien und Portugal vertrocknen, Teile Australiens saufen ab, die Alpengletscher verschwinden immer schneller, der Bundeskanzler will mehr Gas fördern – aber es gibt auch gute Nachrichten zur Klimakrise - von Christian Stöcker > spiegel.de 11.7.22.
Schweizer Windkonzept angepasstSo profitiert die Schweiz vom Fortschritt in der Windkraft Effizientere Anlagen helfen den Betreibern und den Umweltschützern > tagesanzeiger.ch 10.7.22.
Die installierte Photovoltaik-Leistung in der Schweiz ist im letzten Jahr um knapp 23 Prozent gestiegen. Schweizer Interessenverbände üben Kritik an der geplanten Anpassung der Förderinstrumente für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien > pv-magazine.de 9.7.22.
Die Schweizer Forscher von den Instituten CSEM und EPFL haben gleich zwei neue Weltrekorde erzielt: einen für eine glatte und einen für eine texturierte Solarzellenarchitektur. Der neue Weltrekord wurde vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) in den USA unabhängig zertifiziert. > pv-magazine.de 9.7.22.
Ein Energiesektor wird bisher weitgehend ausgeklammert aus der Diskussion um Abhängigkeit von Russland. Das ist der Betrieb alter Atomkraftwerke russischer Bauart in den EU-Ländern. Immerhin laufen in der EU noch rd. 20 Atomkraftwerke mit über 12.000 MW Kraftwerksleistung und produzieren Strom. Und diese Atomkraftwerke brauchen irgendwann neue Brennelemente. Ob diese Atomkraftwerke ohne technischen Support aus Russland sicher weiterbetrieben werden können, ist eine offene Frage. > iwr.de 9.7.22.
In Brasilien hat die Nutzung der Windenergie Ende 2021 ein Rekordniveau erreicht. Von der allgemeinen positiven Marktentwicklung kann nun der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex mit einem Großauftrag über 456 Megawatt (MW) Windkraftleistung profitieren. Allein im letzten Jahr wurden insgesamzt neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 3.100 MW installiert. Das sind 50 Prozent mehr an Neubauleistung als in Deutschland mit rund 1.900 MW > iwr.de 9.7.22.
Weitere technische Innovation in der Solarwirtschaft: Bislang kommen bei der Beschichtung meist umwelt- und gesundheitsschädliche Lösungsmittel zum Einsatz. Die ZSW-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das den Einsatz einer unproblematischen Alternative erlaubt > pv-magazine.de 8.7.22.
Die Energiepreise steigen weiter und die Abhängigkeit von Gas stößt vielen auf. Wärmepumpen sollen es richten, doch Lieferengpässe und der Mangel an qualifizierten Handwerker:innen machen es schwer, sich aktuell eine Wärmepumpe installieren zu lassen. Welche Alternativen gibt es? Die Angaben von utopia.de beziehen sich zwar auf Deutschland, gelten im Prinzip aber sinngemäss für die Schweiz > utopia.de 7.7.22.
Mehr Flächen, schnellere Genehmigung: Der Bundestag bringt weitreichende Veränderungen in der Stromerzeugung auf den Weg. Die Union kritisiert fehlenden Dialog – und stört sich an einem leeren Stuhl > spiegel.de 7.7.22.
Gegen die EU-Taxonomieverordnung will Österreich vor Gericht ziehen. Die deutsche Bundesregierung betrachtet Kernenergie zwar auch als nicht nachhaltig, will aber nicht klagen. Greenpeace kündigte hingegen auch eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof an > zeit.de 6.7.22.
80 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereit, welche die Transformation hin zur Elektromobilität und deren Integration in die Strommärkte unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf Lösungen für das bidirektionale Laden und den elektrifizierten Schwerlastverkehr > pv-magazine.de 6.7.22.
Während in den Vorjahren mehr Strom von Frankreich nach Deutschland floss, war es in der ersten Hälfte 2022 umgekehrt. Bisher fehlt allerdings noch die Gesamtschau des Jahres. Alte Atomkraftwerke und aufgeheizte Flüsse machen der französischen Stromversorgung zu schaffen. Strom aus Deutschland füllte in den letzten Monaten die Lücke > solarserver.de 6.7.22.
In Andalusien sollen auf 3.000 Hektar Fläche gut zwei Dutzend Photovoltaikparks entstehen. Doch die Menschen dort haben damit so ihre Probleme - nicht alle Solaranlagen sind automatisch umweltverträglich > taz.de 6.7.22.
Den Energiewende-Skeptikern zum Trotz: In Deutschland hat die Menge des Stroms aus erneuerbaren Energien stark zugenommen – auf 139 Milliarden Kilowattstunden in den ersten sechs Monaten 2022. Die Energiebranche drängt kurzfristig jedoch auf Hilfen für große Gasimporteure. > spiegel.de 5.7.22.
Die grüne Revolution nach Covid-19 blieb aus. Aber es gibt Hoffnung – eine wichtige Rolle dabei spielen Städte. Nach den ersten Lockdowns versprachen Politiker weltweit, die Covid-Krise zu nutzen, um grüne Technologien nach vorne zu bringen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Zwei Jahre später ist klar: «Build Back Better» ist gescheitert. Aber nicht überall. Das resümiert die Organisation REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) in ihrem Jahresbericht > infosperber.ch 4.7.22.
Die ägyptische Nuklear- und Strahlenschutzbehörde (ENRRA) hat dem staatlich-russischen Atomkonzern Rosatom die Genehmigung für den Bau eines Atomkraftwerks erteilt. Der russische Staatskonzern Rosatom wird ein Atomkraftwerk bauen und betreiben, das auf dem russischen VVER-1200-Design basiert. El-Dabaa NPP ist nach Angaben von Rosatom das erste Kernkraftwerk in Ägypten und auf dem afrikanischen Kontinent. Die Anlage wird in der Stadt El Dabaa an der Mittelmeerküste gebaut, 300 km nordwestlich von Kairo. Vorgesehen ist, dass das gesamte AKW aus vier russischen Kraftwerksblöcken mit je 1.200 MW besteht. > iwr.de 3.7.22.
Ende Mai ist das Atomkraftwerk Palisades des Energieversorgers Entergy Corp. zum letzten Mal heruntergefahren und außer Betrieb genommen worden. Aufgrund eines Dichtungsproblems ist das AKW damit 11 Tage früher vom Netz genommen worden als ursprünglich (31.05.2022) geplant. Der Druckwasserreaktor ist seit Ende 1971 in Betrieb und nun am Ende seiner Lebens- und Betriebszeit angekommen > iwr.de 2.7.22.
Zuletzt lag die Umlage des deutschen Energie-Einspeise-Gesetzes bei 3,72 Cent je Kilowattstunde (vergleichbar mit Netzzuschlag in der Schweiz). Mit Anfang Juli wird sie auf null abgesenkt. Gleichzeitig wurde im Energiewirtschaftsrecht sichergestellt, dass die Umlageabsenkung im zweiten Halbjahr 2022 auch beim Endkunden ankommt > iwr.de 1.7.22.
Laut der Roadmap der Branchenorganisation soll die Solarthermie in Europa bis 2030 eine installierte Kapazität von 140 GWth erreichen. So ließen sich jährlich bis zu 12,1 Milliarden m3 Gasimporte und 33 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Damit einhergehen würden zudem über 250 000 grüne Arbeitsplätze, bis zu 12,1 Mrd. m3 importiertes Gas ersetzen und jährlich 33 Mio > solarserver.de 1.7.22.
Eine Metaanlalyse der Agentur für Erneuerbare Energien unterstreicht, dass Klimaschutz ohne Atomkraft funktioniert. Die Internationale Energieagentur findet die Kernenergie hingegen sinnvoll > solarserver.de 1.7.22.
Das Solar Heating and Cooling Programm (IEA SHC) der Internationalen Energieagentur hat die neueste Ausgabe des Berichts Solar Heat Worldwide veröffentlicht. Der Bericht fasst Daten zu Solarthermie-Märkten aus 70 Ländern zusammen und kann gratis herunter geladen werden. > solarserver.de 30.6.22.
Ein Solarpark auf der Schafweide, zwei solare Scheunendächer und ein üppiger Stromspeicher: Das Projekt von Biolandwirt Hubert-Alexander Bechinger liefert nicht nur sauberen Sonnenstrom, sondern stabilisiert zudem das Netz. Auf dem Areal von werden demnächst jedes Jahr 15 Gigawattstunden Solarstrom netzdienlich eingespeist > photovoltaik.eu 30.6.22.
Künftig könnten PV-Anlagen auch auf Landwirtschaftsflächen entstehen – nicht anstelle, sondern zusätzlich zur landwirtschaftlichen Nutzung. Mehrere Projekte untersuchen gegenwärtig Vorzüge und allfällige Nachteile solcher Agri-Photovoltaikanlagen – und können damit auch helfen, Grundlagen für mögliche regulatorische Anpassungen bereitzustellen > energeiaplus.com 30.6.22.
In der jüngsten Ausschreibungsrunde gab es Gebote für weniger als zwei Drittel des ausgeschriebenen Volumens. Die Preise für den Solarstrom sind auch gestiegen, der mengengewichtete Durchschnitt lag bei 5,51 Cent pro kWh. Somit ist der Solarstrom teurer geworden als in der vorigen Ausschreibungsrunde. Damals waren es noch 5,19 Cent pro kWh > solarserver.de 29.6.22.
Der Westen will sich von russischem Erdgas lösen und investiert Hunderte Milliarden in neue fossile Infrastruktur. Das torpediert das Pariser Ziel, die Erderwärmung zu senken. Von fatalen Folgen des Ukraine-Kriegs, der Umweltkrise verschärft > tagesanzeiger.ch 29.6.22.
Tata Power Solar hat in der Küstenstadt Kayamkulam im indischen Bundesstaat Kerala ein schwimmendes Solarkraftwerk mit einer Leistung von 101,6 Megawatt in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens ist dies die größte FPV- (Floating Photovoltaics-) Anlage des Landes. Standort ist ein landeinwärts gelegenes Gewässer von rund 350 Hektar Fläche (in Englisch) > tatapowersolar.com 29.6.22.
Die Schweizerische Energie Stiftung SES und das deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut (DIW) haben vier Szenarien zur Dekarbonisierung des Schweizer Energiesystems bis 2035 modelliert und dabei insbesondere die Rolle der Schweizer Atomkraftwerke für die Stromversorgungssicherheit analysiert. Fazit: Eine Kooperation mit der EU hat für die Stromversorgung der Schweiz deutliche Vorteile - und sie wird resilienter, wenn man statt auf den Weiterbetrieb der alten AKW auf einen beschleunigten Ausbau von Photovoltaik-Anlagen setzt > energiestiftung.ch 29.6.22.
Mit vertikalen Rotorblättern will das Dübendorfer Start-up Agile die Windstromerzeugung voranbringen. Jetzt steht sein Projekt kurz vor der Serienreife > zueriost.ch 28.6.22.
Was ist an den Argumenten der Windkraftgegnerinnen und Windkraftgegner wirklich dran? Ist der Rotmilan durch die Windkraft vom Aussterben bedroht? Ist unser Wald durch den Windkraftausbau gefährdet? Welche Risiken gibt es durch Infraschall von Windkraftanlagen? Wie viel Windkraftfläche brauchen wir überhaupt für die Energiewende? Und was passiert, wenn der Windkraftausbau weiter stockt? Diese und andere Fragen klärt dieses Video > sonnenseite.com 28.6.22.
.... die Schweizer Energieversorgung sichert, die Biodiversität schützt und die Klimaerhitzung eindämmt! Ja, eine transparente, beschleunigte und umweltverträgliche Energiewende ist möglich. Gemeinsam präsentieren die Organisationen der Umweltallianz Lösungen, die gut fürs Klima sind und die Biodiversität schützen. Getreu dem Motto «Strom vom Dach ist besser als ein trockener Bach» > Umweltallianz 28.6.22.
Vor dem Hintergrund der jüngst ausgerufenen „Alarmstufe Gas“ und explodierender Energiepreise appelliert die Solarwirtschaft in Deutschland an die Bevölkerung, die Bundesregierung und an Energieversorger, Solarenergie auch im Wärmesektor künftig noch deutlich stärker zu nutzen. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) seien in Deutschland bald fünf Millionen Solaranlagen zur Wärme- oder Stromproduktion in Betrieb. Der weitaus überwiegende Teil der Solarpotenziale läge jedoch nicht nur im Strom-, sondern auch im Wärmesektor weiterhin ungenutzt brach > solarwirtschaft.de 28.6.22.
Bis Ende des Jahrzehnts müssen nun 40 Prozent der EU-Energie aus erneuerbaren Quellen kommen. Robert Habeck zeigt sich zudem bereit, das Verbrenner-Aus zu diskutieren > zeit.de 28.6.22.
Das Potenzial aus der Sonne in den Alpen ist riesig. Doch sollen Solaranlagen einst auch in unberührten Gebieten stehen? Von Klaus Ammann > srf.ch/news 26.6.22.
Statt endlich die Elektrifizierung im Verkehr voranzutreiben, gibt es in der deutschen Regierungs-Koalition erneut Streit über ein Verbot des Verbrennungsmotors. Doch die Hoffnung auf synthetische Kraftstoffe als Ausweg wird sich nicht erfüllen > spiegel.de 26.6.22.
Die Schweiz hat Gefallen gefunden an ihnen: Solarpanels. Immer mehr Arbeitnehmende sehen ihre Zukunft in der Branche > srf.ch/news 26.6.22.
Der fünfte Kontinent wird zur Drehscheibe für erneuerbare Energien (EE) und grünen Wasserstoff: Nach den gewonnenen Parlamentswahlen hat der Wahlsieger Antony Albanese einen Kurswechsel im Kohleland Australien angekündigt. Die Energiewende in Richtung erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff dürfte deutlich an Fahrt gewinnen. Einzelne Leuchtturmprojekte sind schon jetzt gewaltig. > iwr.de 25.6.22
Am 11. Juni hat der Verein «energie-wende-ja» in Oberburg seinen 2. Jahreskongress durchgeführt. Viel zu hören war dabei unter anderem von mangelndem Winterstrom, vom Rückstand der Schweiz bei der Windenergie, von grossen Speichern und von der Realisierbarkeit alpiner Solaranlagen > gebäudetechnik.ch 25.6.22.
Ein White Paper der Energie Zukunft Schweiz AG (EZS) schlägt vor, ab spätestens 2030 in der Schweiz zusätzliche 15 Terawattstunden (TWh) erneuerbaren Solarstrom pro Jahr zu produzieren. Der Solarstrom soll aus temporären schwimmenden Gross-Solarkraftwerken auf Schweizer Seen stammen. > energiezukunftschweiz.ch 24.6.22.
Neue Photovoltaik-Anlagen sollen in der Ukraine dazu beitragen, Stromausfälle zu vermeiden. Das hilft unter anderem Unternehmen, sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage über Wasser zu halten > pv-magazine.de 24.6.22.
Um die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, muss sich die Produktion von regenerativen Strom in Deutschland noch einmal mehr als verdoppeln, schreibt Agora Energiewende in einer neuen Studie. Denn nur so ließen sich Technologien zur Sektorenkopplung wie Wärmepumpen und Wasserstoff im notwendigen Maß ausbauen > solarserver.de 24.6.22.
Das Solarfenster kann auf der Außenseite über transparente Photovoltaik elektrische Energie und auf der Innenseite über durchsichtige Solarabsorber Wärmeenergie erzeugen. Der Prototyp ist 30 mal 30 Zentimeter groß und 2,4 Zentimeter dick. Trotz der Elemente zur Gewinnung von Strom und Wärme kann man den Forschern zufolge durch das Glas noch hindurchsehen > pv-magazine.de 23.6.22.
Im Zuge der geplanten Erweiterung 2018 wurde auch die gesamte Energieversorgung des Hotels „Haffhus“, einer Anlage im deutschen Seebad Ueckermünde, neu gedacht. Das Ergebnis: Es gibt keinen Stromnetzanschluss mehr, dafür ein Holzvergaser-BHKW, das für Wärme und Strom sorgt, viel Photovoltaik und Wärmepumpen. > Gebäudetechnik 23.6.22.
Die Schweiz baut erneuerbare Energien im Vergleich langsam aus. Immerhin beim Solarstrom liegt sie in den Top 10. Ein Professor befürchtet, dass die Politik die Weichen falsch stellen könnte > tagesanzeiger.ch 22.6.22.
Der Umsatz deutscher PV-Unternehmen ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen. Laut Statistischem Bundesamt waren Ende März in Deutschland PV-Anlagen mit 58,4 Gigawatt (GW) Leistung installiert. Das war ein Plus von 10 % gegenüber dem Vorjahr > solarserver.de 21.6.22.
Die Preise für Solarmodule in Deutschland steigen nicht mehr so stark wie in den letzten Wochen. Der Auftrieb wird bald ganz aufhören, geht aus dem neusten PV-Preismonitor hervor > solarserver.de 20.6.22.
Mit Geothermie lassen sich Öl- und Gasheizungen ersetzen. Jetzt fordern Politiker vom Bundesrat eine Roadmap zur Erschliessung der Energiequelle. Doch es gibt Hindernisse bei der Nutzung > tagesanzeiger.ch 20.6.22.
Als Antwort auf die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas erfährt grüner Wasserstoff einen Aufschwung. Die Industrie sieht in ihm den Rettungsanker für ihre nicht länger zukunftsfähigen Geschäfte > woz.ch 19.6.22.
Zwei Prozent der Landesfläche von Deutschland soll für die Windenergie genutzt werden. Um den Ausbau von Windenergieanlagen an Land zu beschleunigen und gleichzeitig naturverträglich zu gestalten, hat die Bundesregierung zwei Gesetzentwürfe vorgelegt > solarserver.de 15.6.22.
Gleich zwei Ausschüsse des EU-Parlaments lehnten den Delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zur Taxonomie ab. Darin wollten die Kommissare Atomenergie und Gaskraftwerke als nachhaltig deklarieren. Anfang Juli steht das Thema auf der Tagesordnung. Lehnt das Gremium die Pläne der EU-Kommission ebenfalls ab, sind die beiden Energieformen doch noch raus aus der Taxonomie > pv-magazine.de 15.6.22.
Jahrzehntelang galt Gorleben als Chiffre für die Endlagerung von radioaktivem Müll – nun wird das Bergwerk dicht gemacht. Das Bundesumweltministerium stellt offiziell die Weichen, um die Schachtanlage zu verfüllen > spiegel.de 15.6.22.
Bremser und Bedenkenträger beherrschen die Energielandschaft. Es bräuchte einen Deal der Willigen. Derzeit stehen rund zehn konkrete Massnahmen zur nachhaltigen Eigenversorgung in der Pipeline der Verwaltung und des Parlaments zur Diskussion - eine Kolumne von Rudolf Strahm > tagesanzeiger.ch 14.6.22.
Bereits zuvor setzte der Schweizer Energiekonzern auf diese Art der Bürgerbeteiligung. In nur vier Wochen erwarben die Züricher mehr als 7500 Quadratmeter Photovoltaik-Anlagen in der Stadt > pv-magazine.de 14.6.22.
Die Schweizer Zucker AG und der Zürcher Energieversorger Energie 360° haben mit ihrer Gemeinschaftsfirma Bioenergie Frauenfeld AG ein Holzheizkraftwerk realisiert. Es produziert Strom, Wärme und Biokohle > punkt4.info 13.6.22.
Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Technischen Universität Delft haben ein interaktives Energiemodell Europas lanciert. Die freizugängliche Online-Plattform zeigt hunderte Optionen auf, mit denen Europa bis 2050 unabhängig von Energieimporten werden könnte > punkt4.info 13.6.22.
Die EU möchte Vorreiter der Energiewende werden und gibt daher mit ihrem „REPowerEU“-Paket klare Maßnahmen für die Zukunft der Solarstrategie vor > industr.com 11.6.22.
Der staatlich norwegische Energiekonzern Statkraft hat sein erstes großes Solarkraftwerk in Indien eröffnet. Das 76 MW Solarkraftwerk Nellai befindet sich im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu und wird jährlich etwa 120 Mio. kWh grünen Strom produzieren > iwr.de 11.6.22.
In der neuen CARMEN Marktübersicht PV-Speicher sind 370 in Deutschland erhältliche Systeme von 23 Anbietern enthalten. Erstmalig abgefragt wurden dieses Jahr unter anderem die IP-Schutzart des Speichers und die Art der Montage an Boden oder Wand. Speicherinstallationen in deutschen Haushalten nehmen weiterhin zu, landesweit sind bereits etwa 500.000 Speichersysteme in Betrieb > solarserver.de 10.6.22.
Die Crowdinvestment-Plattform Ecoligo expandiert mit ersten Projekten nach Uganda. Für den Teeproduzenten McLeod Russel installiert das Unternehmen eine Photovoltaik-Anlage in Mwenge mit 450 kW Leistung. Ecoligo konzentriert sich in Uganda auf den Lebensmittelsektor > solarserver.de 9.6.22.
Binnen eines Jahres soll das Photovoltaik-Kraftwerks ans Netz gebracht werden. Signal Iduna und die Finanztochter Hansainvest Real Assets erwarben den Solarpark für einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag, der auch für die Erprobung von Agri-Photovoltaik und die Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt werden soll. Auf rund 500 Hektar zusammenhängender Flächen im ehemaligen Braunkohletagebau „Witznitz II“ sowie 150 Hektar weiteren Ausgleichsflächen soll der Solarpark mit einer Gesamtleistung von 650 Megawatt entstehen > pv-magazine.de 9.6.22.
Am 3. Juni 2022 hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bekanntgegeben, dass sie die zweite Unterstützungsmission nach Tschernobyl erfolgreich abschliessen konnte und dass an der Wiederherstellung der unterbrochenen Datenübermittlung aus dem Kernkraftwerk Saporoschje gearbeitet werde > nuklearforum.ch 8.6.22.
Mit 32,65 % für ein leichtes und flexibles Solarmodul hat Sharp einen Rekordwirkungsgrad erzielt. Es basiert auf einer Dreifach-Verbund-Solarzelle und ist vor allem für die fahrzeugintegrierte Photovoltaik (VIPV) gedacht > solarserver.de 7.6.22.
Mobile Pop-up Tankstelle mit Solarstrom namens «Papilio 3» - Der britische Entwickler von Solartankstellen, 3ti, vermietet Solarparkplätze, die man überall in 24 Stunden aufstellen kann > infosperber.ch 5.6.22.
Gemäss Umfrage des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern zur Energie- und Klimapolitik im Auftrag des VSE steht die Stromversorgungssicherheit bei der Schweizer Bevölkerung klar an erster Stelle. Die Mehrheit ist bereit, für eine sichere Stromversorgung, wenn nötig, höhere Kosten sowie Einschränkungen sowohl beim Klima- und Umweltschutz als auch bei den Beschwerderechten zu akzeptieren. Fossile Energien und neue Kernkraftwerke finden keine Mehrheiten > strom.ch 5.6.22.
Aktuell befinden sich sogar Photovoltaik-Anlagen mit 121 Gigawatt in dem Land in Bau. Nicht alle werden noch in diesem Jahr ans Netz gehen, doch es könnte eine Verdopplung der neu installierten Leistung gegenüber dem Vorjahr geben. Der jährliche Zubau übersteigt im Stromertrag bei Weitem die Erträge der zugebauten AKW! > pv-magazine.de 4.6.22.
Ein russischer Raketenangriff traf vergangene Woche eine 3,9-Megwatt-Photovoltaik-Anlage nahe Charkiw. Dabei wurden 416 Solarmodule und vier Stringwechselrichter beschädigt > pv-magazine.de 3.6.22.
Im nächsten Jahr wird die Stromrechnung teurer. Es ist das Ende einer Ära – denn auch in Zukunft dürfte Strom mehr kosten. Die Gründe > tagesanzeiger.ch 2.6.22.
Die PKZH (Pensionskasse Stadt Zürich) weitet ihre strategische Zusammenarbeit mit EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) aus und beteiligt sich zu 49.5 Prozent am portugiesischen Solarpark «Cotovio» > pkzh.ch 1.6.22.
Grüner Wasserstoff wird heute meist durch Elektrolyse mit erneuerbarem Strom erzeugt. An der TU Wien wurde nun eine photokatalytische Methode entwickelt, die diesen Vorgang direkter und kontrollierbarer macht > industr.com 1.6.22.
Das sind Gründe für den Rebound-Effekt bei einer Photovoltaik-Anlage. Denn der Rebound-Effekt schlägt auch bei Nutzer:innen von Ökoenergie zu, hat ein Forschungsteam ermittelt. Das bremst die Energiewende > solarserver.de 31.5.22.
Das deutsche Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einen neuen Wirkungsgrad-Weltrekord für Solarzellen aufgestellt. Sie soll in konzentrierenden Systemen zum Einsatz kommen > solarserver.de 30.5.22.
Die Energiewende nimmt weltweit immer mehr Fahrt auf – der umfangreiche Jahresbericht „Global Energy Perspective 2022“ der Unternehmensberatung weckt vorsichtige Hoffnungen: Laut Prognose von McKinsey hat die Nachfrage nach Kohle ihren Höhepunkt bereits erreicht. Die weltweite Ölnachfrage könnte schon 2025 ihren Höhepunkt überschreiten. Die Erneuerbaren werden demnach immer billiger – aber 1,5-Grad-Grenze wackelt immer noch > sonnenseite.com 30.5.22.
Das Sonnenlicht als Quelle für die klimafreundliche Energieversorgung nutzen: Lange vor großen Initiativen wie dem europäischen „Green Deal“ oder der „nationalen Wasserstoffstrategie“ hat der Transregio-Sonderforschungsbereich (SFB) CataLight mit der Entwicklung chemischer Solarenergiewandler begonnen. Das wichtigste Vorbild des Konsortiums von den Universitäten Ulm und Jena ist die natürliche Photosynthese > pv-magazine.de 30.5.22.
Von März bis Mai gab es mehr Hitzetage und weniger Niederschläge als zu dieser Jahreszeit üblich. Das dürfte sich auf den Sommer auswirken. Mit deutlich über 600 Sonnenstunden hat die Frühlingssonne in der Schweiz massiv Überstunden geleistet, wie SRF Meteo schreibt. Der Monat März war etwa in Aarau, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen und in Arosa der sonnigste seit Messebeginn. > tagesanzeiger.ch 29.5.22.
Frankreich ist weniger vom russischem Gas abhängig als Deutschland - dank der 56 Atomreaktoren. Weil aber mehr als die Hälfte davon still steht und Russland als Kunde wegbricht, steht Frankreichs Atomindustrie unter Druck > tagesschau.de 28.5.22.
Neue "schwarze Woche" für den französischen Stromversorger: Explodierende Kosten und weitere Verzögerungen beim EPR-Neubau im britischen Hinkley Point > heise.de 28.5.22.
Tricera Energy hat eine Methode entwickelt, um die Wirkung von Agri-PV auf das Wachstum von Kulturpflanzen zu ermitteln. Damit lässt sich der Einfluss der Beschattung durch die Photovoltaik-Module auf den landwirtschaftlichen Ertrag quantifizieren > solarserver.de 27.5.22.
Forscher der Universität im dänischen Aarhus und der TU Berlin haben ausgerechnet, dass in Europa von 2025 bis 2035 jährlich insgesamt 400 Gigawatt neuer Photovoltaik- und Windenergie-Leistung zugebaut werden muss, um dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden > pv-magazine.de 27.5.22.
Die 300 Mitglieder des Bundesverbands Photovoltaic Austria berichten von einem Photovoltaik-Boom in Österreich. Gleichzeitig sieht sich die Branche mit großen Herausforderungen konfrontiert > solarserver.de 25.5.22.
Der Marktausblick von Solar Power Europe zeigt, dass die globale Solarenergie im Jahr 2021 mit 168 Gigawatt neuer Solarpower zum neunten Mal in Folge den jährlichen Installationsrekord gebrochen hat. Für 2022 werden sogar mehr als 200 Gigawatt erwartet > photovoltaik.eu 24.5.22.
Energieversorger rechnen mit einer eine Strompreiserhöhung von 20 Prozent. Einer der Gründe dafür ist der Krieg in der Ukraine > tagesanzeiger.ch 23.5.22.
Der Regierungswechsel in Canberra steht im Zeichen der Klimapolitik. Sozialdemokrat Anthony Albanese setzt auf eine Energiewende. Die Konservativen wurden nach mehreren Naturkatastrophen abgestraft. > spiegel.de 22.5.22.
Das Prinzip klingt verlockend: Wer bei der Installation der Solaranlage selber anpackt, kann Kosten sparen. Funktioniert das? Besuch auf der Baustelle von SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler. > tagesanzeiger.ch 22.5.22.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien sorgt auch in Frankreich zunehmend für mehr Ökostrom in den Netzen. Am 11.05.2022 speisten die französischen Solaranlagen nach den Daten der europäischen Netzbetreiber erstmals Strom mit mehr als 10.000 MW Leistung in die Netze ein. Das ist neuer Allzeitrekord. Die Rekordleistung kann im laufenden Jahr und zum Sommer hin noch deutlich übertroffen werden. Ende 2021 waren in Frankreich Solaranlagen mit einer Leistung von knapp 13.000 MW (2020: 10.235 MW) installiert. > iwr.de 21.5.22.
Was Klimawissenschaftler und Umweltaktivisten mit ihren Appellen nicht geschafft haben, das schafft der russische Präsident Wladimir Putin unfreiwillig mit seinem Krieg in der Ukraine: eine schnellere Abkehr von fossilen Energien und mehr erneuerbare Energien. Im dänischen Esbjerg haben die Staatschefs der Nordsee-Anrainerstaaten Deutschland, Dänemark, Belgien und Niederlande eine Erklärung unterzeichnet, die den beschleunigten Ausbau der Offshore Windenergie vorsieht. Bis zum Jahr 2030 soll die installierte Leistung von aktuell rd. 15 GW (15.000 MW) auf 65 GW vervierfacht, bis 2050 auf 150 GW Offshore Windkraftleistung gar verzehnfacht werden > iwr.de 21.5.22.
Ohne die Bürgerinnen und Bürger ist die Energiewende vor Ort nicht zu schaffen. Mit einem Planspiel können Bürgerinnen und Bürger die Planung von Wind- und Solarenergieanlagen in ihrer Kommune simulieren. So will die Universität Hannover gemeinsam mit Partnern die Akzeptanz vor Ort erhöhen > solarserver.de 20.5.22.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat eine Verpflichtung zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von gewerblichen und öffentlichen Gebäuden bis 2025 und für Wohngebäude bis 2029 angekündigt. Das EU-Ziel für erneuerbare Energien wurde von 40 auf 45 Prozent erhöht > pv-magazine.de 19.5.22.
Ohne Asien läuft beim Ausbau der Photovoltaik kaum etwas – dabei waren es deutsche Unternehmen, die der Solarindustrie zum globalen Durchbruch verhalfen. Fachleute fordern, massiv in den Aufbau einer europäischen Fertigung zu investieren > klimareporter.de 19.5.22.
Frankreich plant so viele neue Atomkraftwerke wie kein zweites Land. Dabei steht die Hälfte der alten Meiler aus Sicherheitsgründen still. Und die Probleme türmen sich > zeit.de 18.5.22.
Deutsche Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um halbfertige Solarmodule in die gewünschte Form zu schneiden und dann eine leitfähige Oxid-Metalloxid-Elektrode mit der gewünschten Farbe aufzubringen. Sie können die Elemente über den Rückseiten-Verschaltungsprozess zu Modulen strukturieren > pv-magazine.de 18.5.22.
Ein quartiersoptimierter Ansatz für die Energieversorgung von Quartieren bietet gegenüber dezentral optimierten Versorgungsstrukturen auf Gebäudeebene viele Vorteile - so eine Studie der deutschen Energieagentur Dena > dena.de 18.5.22.
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den USA hat im Jahr 2021 weiter zugelegt. Mit 795 Mrd. kWh Ökostrom wurde erstmals die Stromerzeugung aus Kernkraft mit 778 Mrd. kWh übertroffen, obwohl die Nutzung der Wasserkraft dürrebedingt deutlich zurückging > iwr.de 14.5.22.
Polysiliziumfabrik von Tongwei in Leshan Die drei größten Solarsiliziumproduzenten sind mittlerweile chinesisch. Das zeigt eine Analyse des Experten Johannes Bernreuter. Weil die Abhängigkeit global andernfalls noch viel größer wird, empfiehlt er den Aufbau nicht-chinesischer Solar-Lieferketten. > solarserver.de 12.5.22.
Die Stimmung in der Solarbranche in Deutschland ist bestens. Der Geschäftsklimaindex, den der Bundesverband Solarwirtschaft (BSWW Solar) regelmäßig erstellt, hat einen neuen Höchststand seit Beginn der Messungen im Jahr 2005 erreicht. Denn der Index liegt derzeit bei 149. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr lag er noch bei 140 und war schon damals sehr hoch. Der bisherige Höchststand war Mitte 2019 mit 142. Die Verhältnisse in der Schweiz dürften nicht sehr anders sein. > photovoltaik.eu 12.5.22.
Für die kommenden Jahre sieht der europäische Photovoltaik-Verband eine ordentliches Marktwachstum. Im Jahr 2021 wurden 300 Gigawatt erneuerbare Energien installiert. Davon entfielen 56 Prozent auf die Photovoltaik. Im vergangenen Jahr sind damit weltweit knapp 168 Gigawatt Photovoltaik ans Netz gegangen. Verglichen mit den 139 Gigawatt, die im Jahr 2020 ans Netz gegangen sind, bedeutet das ein Marktwachstum von 21 Prozent. > pv-magazine.de 11.5.22.
Die Agrarmärkte spielen seit dem Krieg in der Ukraine verrückt. Just jetzt will der Bundesrat den Bauern Ackerland entziehen – zugunsten des Umweltschutzes > tagesanzeiger.ch 11.5.22.
MI / DO 11. und 12. Mai 2022 werden die Redaktion von photovoltaik und pv Europe live aus den Messehallen in München berichten. Zur The smarter E Europe präsentieren wir Ihnen die wichtigsten Innovationen und zeigen die Trends für 2022. Ab 11 Uhr startet unser LIVE-Streaming. Dazu eine Erinnerungsfunktion von YouTube und das ausführliche Programm > photovoltaik.eu 10.5.22.
Die SVP verlangt im Zürcher Kantonsrat mehr Geld für eine Fotovoltaikanlage auf einem Werkhof in Affoltern am Albis. Die Grünen reiben sich die Augen > tagesanzeiger.ch 10.5.22.