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S O L A R M E D I A
Der Blog Solarmedia widmet sich der Solarenergie und der neuen solaren Weltwirtschaft ... gehört zu «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.ch) ... Beiträge zeitlich geordnet, Stichwort- / Labelsuche in linker Spalte ...
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Samstag, 7. November 2026
Solaraktienindex PPVX stieg letzte Woche um 9,5% auf 2.146 Punkte
Dienstag, 3. November 2026
Klimaschutz zum Aufkleben: Solarstrom mitfinanzieren
Die Non-Profit-Organisation Solafrica finanziert über den Verkauf von Solarvignetten neue Schweizer Solaranlagen mit. Dies kompensiert den Stromverbrauch von Geräten und fördert die Energiewende.
Tagtäglich bezieht die Schweizer Bevölkerung Energie aus dem Netz für verschiedene Geräte – vom Smartphone bis zum Kühlschrank. Woher dabei der Strom aus der Steckdose kommt, entscheiden wir jedoch mit. In der Schweiz stammen inzwischen rund 17 Prozent des Stroms aus Solarenergie. Wer keine eigene Dachfläche für Solarpanels besitzt, kann mit der Solarvignette von Solafrica gezielt Einfluss nehmen. Sie sorgt dafür, dass für den Jahresverbrauch des jeweiligen Geräts neuer Schweizer Solarstrom produziert und ins Netz eingespeist wird.
So funktioniert es
Das Prinzip hinter der Solarvignette ist einfach: der eigene Konsum wird rechnerisch ausgeglichen und Solarstrom mitfinanziert. Die Beiträge orientieren sich dabei am tatsächlichen Energiebedarf der Alltagsgeräte:
- Smartphone: 10 Franken für einen Jahresverbrauch von 5 kWh
- Computer: 35 Franken für einen Jahresverbrauch von 50 kWh
- E-Bike: 50 Franken für einen Jahresverbrauch von 75 kWh
- Kühlschrank: 75 Franken für einen Jahresverbrauch von 200 kWh
- Elektroauto: 250 Franken für einen Jahresverbrauch von 2'000 kWh
Je höher der Stromverbrauch des Geräts, desto grösser auch der mitfinanzierte Anteil der neuen Solaranlage. Wer will, finanziert für 800 Franken sogar ein ganzes Solarpanel. Jede Vignette bringt den Bau neuer Anlagen direkt voran und macht als kleiner Aufkleber das eigene Engagement sichtbar.

Lokaler Solarstrom mit globaler Wirkung
Dass das Modell Anklang findet, zeigt der Blick auf die Wirkung. Durch den Verkauf von weit über 16 000 Solarvignetten im Jahr 2025 konnte die fünfte durch die Gemeinschaft finanzierte Solaranlage in Betrieb genommen werden und speist nun nachhaltigen Strom in das Schweizer Netz ein. Mehr als 81 000 Kilowattstunden Schweizer Solarstrom wurden so im letzten Jahr erzeugt, was einer Einsparung von über 32 Tonnen CO₂ entspricht.
Neben dem Ausbau der Solarenergie in der Schweiz entfaltet das Projekt eine zweite Wirkung. Der gesamte Stromerlös der gebauten Schweizer Solaranlagen fliesst direkt in die gemeinnützigen Projekte von Solafrica im globalen Süden. Die Organisation nutzt diese Mittel, um Menschen in abgelegenen Regionen den Zugang zu erneuerbarer Energie zu ermöglichen. Dazu gehört etwa die Stromversorgung von Schulen oder medizinischen Zentren. Die Solarvignette ist somit mehr als ein einfacher Aufkleber: Sie leistet einen Beitrag zur heimischen Energiewende und fördert das gemeinsame Engagement für globale Gerechtigkeit im Klimaschutz.
Quelle: https://solafrica.ch/
Freitag, 30. Oktober 2026
Erneuerbaren-Radar beobachtet Energiewende-Fortschritt
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Mittwoch, 28. Oktober 2026
Neue AKW kommen für den Klimaschutz zu spät
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Montag, 26. Oktober 2026
Mit Zahlen & Statistiken die Welt verbessern (13): Erneuerbar im Aufwind
Solarmedia präsentiert in loser Folge einige der Statistiken, die die britische Plattform «Our World in Data» täglich veröffentlicht, und die mit verbesserten Lebensbedingungen auf der Welt in Zusammenhang stehen (dem ist aber nicht immer so). Das geschieht in diesem Blog naheliegenderweise nicht zum ganzen reichen Schatz an Daten, der sich bei «Our World in Data» in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, sondern vor allem rund um die Themen Energie, Wirtschaft und Nachhaltigkeit.
Our World in Data schreibt dazu im Original:
If the world is to reduce its carbon emissions and tackle climate change, it needs to move away from fossil fuels to low-carbon power. There are two key sources of low-carbon electricity: renewables — which include solar, wind, hydropower, and others — and nuclear power.
While rapid growth in solar and win has increased the amount of electricity coming from renewables, a lack of enthusiasm for nuclear means it’s playing a shrinking role in the global mix. In the chart, you can see the share of global electricity coming from fossil fuels, renewables, and nuclear since 1985. Since 2000, nuclear and renewables have followed very different trajectories. Back then, both accounted for a similar share of global electricity. But in 2025, renewables made up more than three times as much: 34% compared to 9%.
The total amount of electricity produced by nuclear plants is about the same as it was two decades ago. But because the world produces much more electricity overall, its share of the electricity mix has declined.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Versorgungssicherheit mit Solarstrom und Batteriespeichern
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