Buch SONNENWENDE

Als Titel des Projekts könnten herhalten (Priorität zuerst):
  • «Mit Kraft der Sonne für eine neue Gesellschaft» scheint mir nach der Corona-Krise der geeignete Titel und Ansatzpunkt des Buchs. Denn es geht weder darum, Solarenergie technisch zu erklären noch die neuesten Entwicklungen nachzubeten - vielmehr eine gesellschaftliche Vision aufzuzeigen. Gevatter stehen dabei die folgenden Buchautor*innen:
    > Jackson Raworth (Donut) Mason Alt Goepel Kemfert und Felber. Dann auch noch: Riffkin....
    Und es gilt, eine Verbindung herstellen wie bei Corona/EE nun zu Solar/xx-Probleme wie Arbeitszeitverkürzung, Klimakatastrophe etc. Im Sinne von: 
    «Solarenergie - Schlüssel zur Lösung der Klimakrise» muss der Titel angesichts der Aktualität im Frühling 2019 heissen. Aber auch: 
    • Solarenergie für neue Jobs 
    • Solarenergie für Minderung der Arbeitszeit
    • ....
  • Geschichten aus der (erwachenden) Solarwirtschaft - oder ein Lesebuch zur Solarwirtschaft - beides nicht technisch sondern menschennah
  • Weitere Stellschrauben am 2.1.20 skizziert, s.u.
  • So konzipieren, dass ich ähnlich ein anderes Thema in Buchform bearbeiten kann wie Aluminium, Nachhaltigkeit, Schokolade! Ob ich's dann mach, ist eine andere Frage. Alles unter dem Aspekt «Themen der Zukunft». Aufgezogen wie TV-Sendung «Gute Nachrichten vom Planeten» mit Thema Wasser und wo überall Positives zu vermelden ist. Gleiches wäre doch zur Sonne und Sonnenenergie denkbar - siehe >>> arte.de. Verfügbar bis 13.3.22.
  • «Unterwegs zur Solarwirtschaft» - oder «Unterwegs in eine solare Schweiz» - der Begriff der Solarwirtschaft soll sich etablieren und mit Inhalt gefüllt werden. Eine VW neuen Typs wird entstehen - aber vielleicht zur Eingrenzung als Vision für die Schweiz, denn die Verhältnisse präsentieren sich überall anders.
  • «Mensch Sonne - Die Energiewende ist eine Sonnenwende» - in Anlehnung an «Mensch Klima» von Lars Müller, wo Buch auch zu verlegen wäre
  • «Solare Leuchttürme der Energiewende»
  • «Der Siegeszug der Solarenergie»
  • «Sonnen- statt Energiewende» ist der Titel eines Buchprojekts, das hier im halböffentlichen Raum entwickelt wird. Wo es hinführt, ist noch unklar, aber bei der Arbeit mit dem Solarblog kommen die Mosaiksteine zusammen - ob es dann ein Buch wird oder nur eine Skizze im Rahmen des Blogs, bleibt dahingestellt. Der nachfolgende Text ist damit quasi das sich entwickelnde Manifest des Solarmedia-Autors - oder mit einem Augenzwinkern der Stand des gegenwärtigen Irrtums. Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende dieser Site, um Ihre Gedanken zur Sonnenwende und zu den von mir angeführten Punkten anzufügen!
  • In Deep Green Resistence sind zentrale Aussagen stets fett geschrieben - wie in meinem Blog. Das scheint mir die geeignete Darstellungsform.
  • Buch konkret in Angriff nehmen, wenn jenes von Roger Nordmann im August 2019 auf Deutsch erschienen ist - und das Buch dann komplementär schreiben. 
  • Ausgangspunkt sollten Reisen zu den Inseln der Zukunft oder zu den bedeutendsten Energieprojekten der Welt sein - Reisen mit Crowdfunding zu finanzieren! 
  • Story Telling quer durchs ganze Buch würden dieses lesenswerter machen - wie in Punkt vom 17.10.15 - auf jeden Fall viele Personen vorkommen lassen (Kapitel über Energie-/Sonnenwender). Technische Erläuterungen - oder eben diese Personen wie Schweizer, Jenni, Fornallaz, Cadonau, Palz, Scherr in Kästen.
  • Zu illustrieren mit Fotos der schönsten Solarbauten wie die Bechers (Hilla und Bernd) alte Industriebauten im Ruhrpot fotografierten - aber sinnigerweise hier in Farbe!
  • Vorgehen beim Texten sollte anders sein als bei meinen ersten Büchern, die ja teils scheiterten (Diss. und Anlagebuch). Zb über ein sehr detailliertes Inhaltsverzeichnis, das ich dann nur noch umtexten muss. 
  • Um Druck von mir zu nehmen selbst ein E-Book produzieren - das ich erst noch gratis zum Download zur Verfügung stelle und mit Crowdfunding im Nachhinein finanziere. 
  • Das sind inhaltliche Aspekte, die ins Buch gehören:
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  2. (2.7.20) Weiteres wichtiges Buch ist «Wirtschaft im Zukunftscheck», das auf die Bedeutung einzelner Branchen hinweist - für mich relevant jene, in denen auch die Solarenergie eine Rolle spielen wird. Dazu gehören natürlich die Nahrungsmittelbranche, aber auch die Chemieindustrie, die Finanzen und der Verkehr, die Luftfahrt und das Internet. 
  3. (28.6.20) Angesichts der Corona-Krise kommen natürlich Konjunkturpakete aufs Tapet - so etwa im WoZ-Artikel vom 11.6.20 «Der radikale Geiz von Economiesuisse». Da heisst es dann zum Schluss sinnigerweise: «Es gibt kaum etwas ökonomisch Sinnvolleres, als unproduktive Grossvermögen zu besteuern, um damit Arbeitsplätze zu sichern und in die CO2-neutrale Zukunft zu investieren, die nicht hinausgeschoben werden darf: in den öffentlichen Verkehr etwa, in Gebäudesanierungen oder in die Solarenergie».
  4. (27.6.20) Auch ein Kapitel fürs Buch: Was sonst noch so läuft bei den Erneuerbaren Energien und den Siegeszug der Solarenergie unterstützt, zb:
    Riesiger 1400-Megawatt-Windpark mit gigantischen 15-MW-Windkraftanlagen  - Siemens Gamesa hat eine neue Offshore Windturbine mit einer Leistung von bis zu 15 MW vorgestellt. Künftig wird das neue Siemens Gamesa Flaggschiff voraussichtlich in dem Offshore Windpark Sofia von Innogy vor der britischen Küste installiert > iwr.de 27.6.20.
  5. (23.6.20) Ich komme schon wieder mit diesem Buch des Bruders des WWW-Erfinders - es scheint mir das beste zum Thema Energie, Klima, Umwelt zu sein, das derzeit im Umlauf ist. Und deshalb ist es unerlässlich, eine Rezension genau dieses Buchs zu schreiben - das sei hier an diesem Ort vollzogen, dahin gehören die Gedanken schliesslich auch.
    Also klar, es ist das Beste, es ist aber auch jenes, das die Sonnenenergie bisher am besten wegkommen lässt. Ja, nach der Lektüre muss eigentlich jedem und jeder klar sein: Es geht nur mit der Sonnenenergie!
  6. (22.6.20)   Mike Berners-Lee fordert in seinem Buch im Kapitel über Ernährung (das sinnigerweise an erster Stelle steht), dass künftig bei einer noch wachsenden Weltbevölkerung mehr und nicht weniger Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt werden, um richtig gute Lebensmittel herzustellen. Damit diese aber ein genügendes Einkommen finden und günstige Vorleistungen, kommt aus meiner Sicht als Ergänzung die Produktion von Solarstrom in grossem oder zumindest grösserem Stil hinzu, um ein genügendes Einkommen zu generieren und den Tendenzen der Landwirtschaft entgegenzuwirken. Agro-PV wird also ein wichtiger Teil sowohl der Land- wie der Energiewirtschaft.
  7. (21.6.20) Das Buch von Mike Berners-Lee (Planet B - Einleitung) will eine Gesamtsicht der Umweltprobleme liefern. Das will ich bewusst nicht - im Glauben, dass die Wahl der wichtigsten Technologie eben doch entscheidend für den Fortschritt der Menschheit sein wird. Was aber natürlich nach einer guten Begründung ruft und beinhaltet, die Auswirkungen der Solartechnologie auf so viele Lebensbereiche aufzuzeigen.
  8. (18.6.20) Eine ganze  Geschichte des Wegs in das Solarzeitalter zeichnet Eike Weber (Motto: Die Sonne bringts oder der Übergang ins Solarzeitalter kommt unweigerlich) in seinem Video  >>> hier.
  9. (16.6.20) Selbst das Flächenproblem (zu wenig Platz für Erstellung von Solaranlagen) ist dank der Aqua- und der Agro-PV lösbar! Denn auf Landwirtschaftsflächen entstehen jetzt zunehmend lichtdurchlässige und in der Höhe montierte Solaranlagen, die sowohl das Weiden von Tieren wie das Wachsen von Pflanzen ermöglichen. Und auf dem Wasser (Seen, Stauseen, Meer) sind die Platzreserven nahezu unendlich (siehe auch Bruce Werner-Lee, der dieses Argument sogar übersieht).   
  10. (15.6.20) Sahara war wirklich einst die Kornkammer Roms, was einen natürlichen Klimawandel belegt, siehe auch >>> Die Presse. Das war so vor ca. 6-11'000 Jahren, und der Wandel erfolgte relativ schnell, aber nicht so schnell wie der heute beobachtbare.
  11. (12.6.20) Franz Alt betont in Die ALTernative (S.25) die Wichtigkeit der Sonne für die Ärmsten. Hier trifft sich mein früheres 3.Welt-Engagement mit jenem für die Sonne.
  12. (11.6.20) Alle 10 Postfakten aus C.Kemferts Buch «Das fossile Imperium schlägt zurück» eignen sich dafür, adaptiert für  CH-Verhältnisse hinterfragt zu werden.
  13. (10.6.20) Wie sag ich's meinen Freunden? Die (wie AnitaH) monieren das Aussehen der Solarmodule auf Dächern - und disqualifizieren sie damit für die Fassaden-Anwendung. 
  14. (9.6.20) Was auch ich immer wieder moniere in diesen Monaten, hält C.Kemfert in «Das fossile Imperium schlägt zurück», S.29: Es hat immer noch keinen Blackout gegeben und die Stromlücke ist bislang ausgeblieben.  
  15. (8.6.20) Angesichts der erbitterten Diskussionen ums PW-E-Mobil gilt auch dem Verkehrssektor ein Augenmerk, der aus meiner Sicht ebenfalls elektrifizieren muss - während andere wie synthetische Treibstoffe auf Zusehen hin ungeeignet, zu teuer und nicht verfügbar sind. Das bestritt u.a. ein altgedienter Ingenieur der Verbrennungsmotoren - dem sogar AlfonsS zuzustimmen schien, siehe hier >>> ???
  16. (7.6.20) Wie einfältig, als Lösung der Energieprobleme immer wieder AKW's hervorzuzaubern (wie dies stets in den Leserbriefspalten geschieht). Wie wäre es denn, mal für die Bandlast Richtung E-Mobilität zu denken? Denn denkt daran: Neue AKW sind in der CH gemäss Verfassung verboten, sie sind also politisch nicht gewollt. Würde auch sagen, die Atomtechnologie hat jetzt lange genug (70 Jahre) ihre Chance gehabt - und immer noch nichts zur Lösung der Energieprobleme beigetragen. Die nächste Chance gehört in erster Linie der Solartechnologie: Sie ist in der ganzen Breite anwendbar (also überall), sie wird immer noch immer billiger, sie hat noch viele Technologieperspektiven in der Anwedung (BIPV, also Fassadenphotovoltaik - Agrar-PV, also Anwendung in der Fläche über den Agrarprodukten - Aqua-PV, also schwimmende Anlagen auf Stauseen und im Meer), wie in der Herstellung (Druckverfahren statt Silicium-Wafer). Und sie hat ihre Praxistauglichkeit hinlänglich bewiesen (auch in der Schweiz von 0,4 auf 4 % Anteil am Gesamtstrommarkt - in anderen Staaten bereits deutlich mehr. Da von wertlosem Strom zu sprechen, ist schlicht eine Verkennung der Realitäten. 
  17. (6.6.20) Unter den Ländern, die in die Solarwirtschaft unlängst eingestiegen sind, sticht Vietnam hervor. Noch bei Besuch 2008 wunderte ich mich, dass dieses sonnenreiche Land kaum entsprechende Initiativen auswies - ausser der Herstellung von Solarkochern in Da Nang. Die Rede war vielmehr von den AKW's, die erstellt werden sollten (was ist nur aus diesen geworden?) 2020 dann wird Vietnam gar vom WEF in einem seiner Filme speziell als Kickstarter erwähnt (siehe Tweet von mir am 4.6.20) sowie in diversen Reuters-Meldungen wie etwa dieser >>> hier. 
  18. (5.6.20) Eine weitere Geschichte aus der Solarwirtschaft - wie ich mich ganz konkret beteiligen kann. Da sind natürlich die Vss. entscheidend, bin ich Mieter*in oder Hauseigentümer*in, vermögend oder nicht, angestellt oder selbständig. In der Vielfalt stechen etwa heraus:
    - Verweigerung des Investments bei Zurich Versicherung, solange diese Ölsandabbau in Kanada unterstützt (TA 4.6.20)
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  19. (4.6.) Die kuriose Haltung der Öl- und Gaskonzerne gegenüber der Solarwirtschaft: Schon früh mischten sie sich mit Übernahmen ein (BP und Shell), stiegen dann aber auch wieder aus. Zuletzt übernahm Shell das innovative Allgöwer Solarunternehmen Sonnen - nur um dieses gelegentlich auch wieder einzustampfen? Siehe auch interview in photovoltaik >>> hier.
  20. (3.6.) 10 Verrückte Ideen, aber vielleicht auch deren 11 für die Energiewende insgesamt und die Solarwirtschaft speziell, die bei genauerem Hinsehen gar nicht so verrückt sind. Etwa die, dass Autobatterien die Rolle der Bandenergie-Vorratshaltung übernehmen könnten - in Deutschland u.a. von Piepenbrinck bereits angedacht, siehe hier  >>> Youtube. Oder auch die Entwicklung hin zu gedruckten Solarpanels, Zweifelderwirtschaft in der Landwirtschaft mit Nahrungsmittelproduktion im Wechsel mit der Energieproduktion. Oder dann Aqua-PV (floating solar, sieht >>> hier) mit Panels u.a. auf Stauseen und der komplette Solarberg, bei dem ein ganzer Berg rundherum mit Panels eingekleidet wird.. Da haben wir schon deren fünf....
  21. (2.6.20) Mit dem Konzept «Geschichten aus der erwachenden Solarwirtschaft» kann ich viele konzeptionelle Klippen um schiffen und mich des Zwangs der Vollständigkeit oder Wissenschaftlichkeit entheben und nahe an den Leuten schreiben. Nur spannend müssen die Geschichten natürlich sein. Ausgehen von der These, dass wir uns mitten in einer Revolution befinden, nur merkt es kaum einer. 
  22. (30.5.20) 13 Thesen zur deutschen #Energiewende - erarbeitet von den #Fraunhofer-Instituten. Sie haben in abgewandelter Form auch für die #Schweiz Geltung, wobei diese dank vorhandener #Wasserkraft noch bessere Startvoraussetzungen hat #es2050 https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/Fraunhofer-CINES-13-Thesen-Wie-die-Energiewende-gelingen-kann.pdf
  23. (25.5.20) Welch Glücksfall: Die SES kann in ihrer Vernehmlassung zum neuen Energiegesetz festhalten: «Die umweltverträglichste und gesellschaftlich am besten akzeptierte Technologie ist glücklicherweise diejenige mit dem höchsten Potenzial und den geringsten Kosten: Photovoltaik» - siehe Solarmedia >>> hier.
  24. (23.5.20) Nicht nur die Schweiz, sondern auch andere Länder verfügen über gewaltige Solarpotentiale, wie etwa Deutschland: Eine Analyse von Aurora Energy Research zufolge können Photovoltaik und Windenergie bis 2040 zusammen 1800 Terawattstunden pro Jahr liefern. Das sei das Dreifache des heutigen Strombedarfs. Allerdings müssten dafür die politischen Rahmenbedingungen angepasst werden >  pv-magazine.de 23.5.20.
  25. (20.5.20) Überall gibt es jetzt Positionspapiere für Nachhaltige Wege aus der (Corona-) Wirtschaftskrise (zb Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise des dt. Umweltbundesamtes). Da ist der Ausbau der Erneuerbaren zwar immer dabei, aber nicht immer mit der gebotenen Dringlichkeit. Aber für die CH gilt es zu differenzieren - alle Kraft für den Ausbau der Sonnenenergie!
  26. (10.5.20) Als wichtiger Player in der Nachhaltigkeits- und Energiediskussion versucht sich in der Folge der Weltumrundung die Solar-Impulse-Foundation zu etablieren, u.a. mit 1000 Lösungen. Mir scheint allerdings wenig zu passieren richtung Erneuerbare und v.a. enttäuschend wenig zur Solarenergie, siehe https://solarimpulse.com/energy-crisis-solutions 
  27. (9.5.20 - zum Zweiten wegen Luca) Als Vorlage kann auch dienen die Reihe «111 Orte in ...., die man gesehen haben muss». So in der Art «222 Aspekte zur Solarenergie, die man berücksichtigen muss». Eine solche Methodik liesse sich dann auch anwenden auf andere Themen wie zb Schokolade/Kakao oder Aluminium/Recycling.
  28. (9.5.20) An Luca's Geburtstag und in seinem Gedenken schreibe ich diesen Gedanken: Das Buch «Dein Weg zur Nachhaltigkeit - 350 Tipps» könnte Vorlage zu Sonnenenergiebuch sein, auch in Kombination von Buch und Wegsite Solarmedia. Im Sinn von «Einsichten und Tipps auf dem Weg zur Sonne».  Es gab ja auch mal eine CH-Produktion mit 100 Einsichten zweier Lausanner ETH-Dozenten (Vuille F. u.a.: Energiewende - Anworten auf 100 Fragen, 2015). Siehe auch: nachhaltig-sein.info - Website zum Buch «Dein Weg zur Nachhaltigkeit» 
  29. (6.5.20) Als Sieger aus der Corona-Virus-Krise werden gemäss IEA (!)  die Erneuerbaren Energien hervorgehen - Renewable electricity may be only source to withstand biggest shock in 70 years > guardian.com 6.5.20.
  30. (30.4.20) fairafric baut im Frühling 2020 in Suhum (Ghana) die erste Schokoladenfabrik in Afrika mit einem Solardach! Siehe https://www.youtube.com/watch?v=MPO6AhL5Wjg&feature=youtu.be
  31. (26.4.20) Pfaffenhofen an der Ilm in Bayern ist auf dem Weg zur Energieautarkie, dank Wind und Solar, siehe >>> hier.
  32. (25.4.20) Mark Z. Jacobson wird bald ein Buch veröffentlichen unter dem Titel: «100% Clean, Renewable Energy and Storage for Everything». Weitere Angaben und ausgewählte Kapiteltitel siehe hier >>>
  33. (18.4.20) Arte-Sendung widmete sich unter Titel «Gute Nachrichten vom Planeten» dem Thema Wasser und wo überall Positives zu vermelden ist. Gleiches wäre doch zur Sonne und Sonnenenergie denkbar - siehe >>> arte.de. Verfügbar bis 13.3.22.
  34. (25.3.20) Moneta mit der Sondernummer übers Erben bringt mich auf die Idee, wieder Leute mit viel (ererbtem) Geld in die Entwicklung der Solarwirtschaft einzubeziehen. Im ABS-Heft werden speziell erwähnt die Meili-Brüder und der Sohn von Andy Rhys (Tobias). Nachdem Federers heute eine Million für die Folgen des Corona-Virus gespendet haben, sind auch sie plötzlich auf der Liste möglicher Philanthropen. Sie alle sollten gross in die Solarenergie investieren - etwa im Sinne jener, die an der PV-Tagung, die ich dieses Jahr nicht besuchen konnte, ihre Ideen präsentierten.
  35. (11.3.20)  Die ewige Konkurrenz der Fossilen. Wind- und Solarenergie werden eben doch immer noch beeinflusst durch das Marktgeschehen im Bereich der Fossilen, insbesondere der Ölwirtschaft. So offensichtlich geworden im Zuge der Coronavirus-Krise:
    «Wenn sich Russland und Saudiarabien im Ölmarkt streiten, sind amerikanische Firmen die Verlierer. Der Preiszerfall deckt schonungslos auf, wie massiv sich die US-Produzenten verschuldet haben und nie konstante Gewinne erzielen konnten. Der Fracking-Boom der letzten 15 Jahre, der das Land an die Weltspitze gebracht hat, kommt die USA teuer zu stehen. Anders als bei früheren Einbrüchen dürften Investoren nicht mehr länger bereit sein, Geld in einer Branche zu versenken, die zunehmend von der Solar- und Windenergie verdrängt wird.» > TA 11.3.20.
  36. (10.3.20) Ideen: SM-Umfrage unter Hausbesitzern why not eigene Anlage - sowie eine neue Strategie Wasser-Sonne-Holz verfolgen, inkl. Wasserstoff H2
  37. (9.3.20) Einleitung: Derzeit geschieht grad eine der grössten Transformationen der Menschheitsgeschichte - und fast keiner schaut hin!
  38. (8.3.20) Wir brauchen keine Grundlastwerke mehr gemäss Prof. Eike Weber, sondern wir brauchen Flexibilitäten auf allen Ebenen. Die Grundlastwerke sorgen hingegen für die negativen Strompreise. Weber ist auch für eine baldige Ankündigung, wonach bald nur noch E-Autos in die Innenstädte fahren dürfen. Und gemäss Franz Alt verhindert Solarenergie, dass die jungen Afrikaner*innen noch fliehen - siehe Transparenz-TV vom 2.3.80 https://www.transparenztv.com/  
  39. (5.3.20) Eine wichtige Idee: Warum nicht - über die Idee der Agro-PV hinaus - eine Agro-PV-3Felderwirtschaft propagieren, bei der über Jahrzehnte hinweg jeweils einzelne Agrargebiete für die PV genutzt werden, mit Insektenhotels und tierischer Nutzung wie Schafen - und dann werden sie wieder der pflanzlichen Nutzung zugeführt. 
  40. (25.2.20) Gianfranco Guidati - auch am ETH-Energyday 2019 - befasst sich mit Geothermie, aber auch mit Gesamtenergiesystem und ist gemäss David Stickelberger die neue gute ETH-Adresse für Speicherfragen (auch Referent an PV-Tagung 2020):
    Dr. Gianfranco Guidati
    NO H 67
    Sonneggstrasse 5
    8092 Zürich
    Tel.: +41 44 632 31 60
    E-Mail: gianfranco.guidati@sccer-soe.ethz.ch 
  41. (22.2.20) Das teure Wirtschaftsbuch «The Economics of Green Growth» eines japanischen Wissenschafter-Teams ist insgesamt eine Enttäuschung. Zur Frage der Messung von Wohlstand durch Indikatoren sind einige interessante Ansätze vorhanden (u.a. The Better Life Index der OECD, basierend auf 11 Basisindikatoren) - eine eigentliche Grüne Wirtschaftslehre ist es aber nicht - vielmehr noch eine Ansammlung ökologisch besonders heikler Wirtschaftsprozesse wie etwa die Herstellung toxischer Stoffe in der Chemieindustrie. Meinem Buch wird das ausser einem allfälligen Kapitel über Indikatoren kaum helfen.  
  42. (19.2.20) Weg von der Verzicht-Diskussion, aufzeigen welche Chancen damit vielmehr verbunden sind! Fleischverzicht etwa ist ein Gesundheitsgewinn! Und weniger schlecht ist trotzdem schlecht - so ist Umweltschutz etwa so als wenn ich mein Kind statt 10mal nur noch 5mal schlage. Keine Bevormundung auch gemäss https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/video-welt-im-klimawandel-wieviel-koennen-wir-selbst-tun-102.html
  43. (18.2.20) Regulierung muss sein statt Freiwilligkeit - immer wenn andere betroffen - denn sonst passiert gar nichts, da gibt es endlose Beispiele aus dem gesellschaftlichen Zusammenleben (zb Rauchverbot, Rotlich, xxx)
  44. (17.2.20) Kann Solarwirtschaft auch gegen Konsumgesellschaft helfen? Der doofen Konsumkritik von einer Sybille Berg im Spiegel etwa ist etwas entgegenzusetzen, sonst ist der Zweck verfehlt! 
  45. (16.2.20) Was unterdessen alles widerlegt wurde: EE helfen nicht fürs Klima (CO2-Ausstoss), Atom-Out führt zu Black-Out, EE kosten zu viel und bleiben teuer usw.
  46. (13.2.20) Solarbenzin (CO2-freies Kerosin) wird der Schlüssel für die Flugindustrie - wobei Zürcher ETH-Startup (Philipp Furler, der Direktor des ETH-Spin-offs Synhelion) wichtige Rolle spielt mit Forschung auf ETH-Dach, in Jüllich und kommerzieller Anlage künftig in Spanien (nano 13.2.20) und https://www.nzz.ch/wissenschaft/co2-neutraler-treibstoff-aus-luft-und-sonnenlicht-in-zuerich-ld.1488705.
  47. (12.2.20) Das ist historischer Tag resp. historische Meldung: #Solarenergie plus Speicherung von #Solarstrom billiger als jede andere #Energie, auch als Strom aus #Gaskraft! Warren #Buffett hat's gemerkt und in das Projekt investiert - Sieg der Solarenergie ist da! forbes.com/sites/stephenm
  48. (11.2.20)  Aus Treff mit David Stickelberger von Swissolar (den der dt. Filmer als Schlachtross der hiesigen Energiewende bezeichnete > https://www.transparenztv.com/leben-mit-der-energiewende-tv/) ergab sich, dass zur Speicherfrage hierzulande weiterhin nichts Grossartiges zu erwarten ist. Beste Gesamtrechnung macht ETH-Forscher, der auch am 7.1.20 beim Energieforum auftrat. 
  49. (10.2.20) Auch ein Aspekt, der berücksichtigt werden muss: Kommt bald der grosse Crash der fossilen Energiewirtschaft?   Die Forderungen nach dem Kohleausstieg haben die Ausstiegsforderungen der genauso klimaschädlichen Energieträger Erdöl und Erdgas in den Hintergrund gedrängt. Noch immer gelten sie vielfach als unverzichtbar – Erdgas sogar fälschlicherweise als sinnvolle Zwischenlösung für die Energiewende - von Hans-Josef Fell > pv-magazine.de 7.2.20.
  50. (9.2.20) Das Bekenntnis des Franz Alt: Solarstrom ist Sozialstrom“Jetzt zeigt sich, was es heißt, wenn wir auf weitgehend kostenlose Energieträger wie Sonne und Wind umsteigen. Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Sie sind Geschenke des Himmels im wahrsten Sinne des Wortes – und zwar für alle. In den armen, aber sonnenreichen Ländern Asiens und Afrikas ist der Umstieg auf erneuerbare Energie die wichtigste Zukunftschance“ > photovoltaik.eu 6.2.20.  
  51. (8.2.20) Mit Kritik an neuen Treibstoffen für's Fliegen zeigt Silvio Borner auf C-C https://www.c-c-netzwerk.ch/bemerkungen-zu-fliegen-muss-sauber-werden-nzz/ wieder mal seine Skepsis zur Energiedichte des Sonnenlichts - das muss widerlegt werden!
  52. (7.2.20) Hier wäre auch die Schweiz gefordert - Europäische Industriestrategie für Photovoltaik gefordert  Das Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden (CH?) und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa > pv-magazine.de 3.2.20. 
  53. (6.2.20) Energiemix 2050 - siehe https://cleantechnica.com/2019/12/29/green-new-deals-for-the-world-are-green-good-deals/
  54. (5.2.20) Fachleute befragen zu Solarwirtschaft und zum Energiemix 2050:
    1. Stefan Schmidheiny als Wirtschaftsvertreter nach seinem Inti
    2. Marc Jacobsen als namhaften Wissenschaftsvertreter
    3. Tony Seba als Zukunftsforscher
    4. Hans Ruedi / Samuel Schweizer als Unternehmer
    5. Franz Alt als Medienschaffender
    6. Reto Knutti als Klimawissenschafter
    7. Rogall als Nachhaltigkeits-Ökonom 
    8. Antony Patt als ETH-Exponent 
    9. Roger Nordmann als Politiker und Verbandslobbyist 
    10. Bundesamtsdirektor Rivaz als Amtsvertreter 
    11. Frauen: Claudia Kemfert als renomierteste Ökonomin für die Energiewende, Gabriela Hug als ETH-Netzspezialistin, als Frauenvertreterin explizit ???,  Rohstoffspezialistin Heller über Thomas Sonderegger, Simone Peter aus deutschen Landen,
    12. Ev. auch Kritiker wie Guzzella, Bouchopolos, Borner
    1. (3.2.20) Tony Seba begründet disruptive Entwicklungen der neuen Technologien - v.a. für Autos, aber auch für PV, siehe ab Minute 13: https://www.youtube.com/watch?time_continue=22&v=y916mxoio0E&feature=emb_logo und siehe auch ab Minute 22, wo für 13 Technologien eine disruptive Entwicklung für die 20er Jahre vorausgesagt wird - v.a. auch für Batterien und Solar! 2030 wird das dann vorbei sein! Das ist auch die Voraussage, dass Atom dann effektiv vorbei ist und Solar die bestimmende Energie!
    1. (2.2.20) Das Nachhaltige-oekonomie.de - Netzwerk für eben diese - ist so was wie der Thinkthank dieser neuen Bewegung. Gemäss dem Buch von Rogall geht sie dabei davon aus, dass Wirtschaften innerhalb vorgegebener Grenzen geschehen muss - was aber ist mit der Solarenergie, die von aussen einströmt? Mailanfrage an Rogall!
    2. (1.2.20) Mit Klimarechnern, zb https://www.myclimate.org/de/  (oder auch WWF) lässt sich CO2-Fussabdruck berechnen fürs Fliegen, aber auch anderes. Beträgt etwa für Shanghai-Flug (18'000 km) 2,9t und wird mit 81 CHF kompensiert (also 1t pro 6000 km zu 27 CHF). Dazu nun die Sonnenrechnung, was es braucht, um mit Solarenergie das zu kompensieren.
    3. (31.1.20.) Der Textband «Forschung für die Energiezukunft» ist Zsfsg. von NFP 70 & 71 und zeigt viele Wege für die Schweiz auf, insbesondere auch bei der Produktion von Erneuerbaren, deren effizienten Nutzung und deren Speicherung - in meiner Kiste Solarenergie. Auch ist eine ausführliche Website verfügbar.
    4. (30.1.20) Katharina Schulze, bayerische Vorsitzende der Grünen ruft bei Markus Lanz im ZDF dazu auf, sich nicht von Angst leiten zu lassen, sondern mit Mut Entscheidungen zu fällen zugunsten des Klimas, also auch der EE. Sie hat auch ein Buch geschrieben mit ähnlichem Titel > «Mut geben statt Angst zu machen», erschienen bei Droemer.
    5. (29.1.20) Auf dem Weg zur Konkurrenzfähigkeit: Immer mehr Stromabnahmeverträge belegen Konkurrenzfähigkeit der EE : Das Interesse an Stromabnahmeverträgen (PPAs) für Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Europa hat im vergangenen Jahr richtig Fahrt aufgenommen. Demnach gab es in Europa 2019 eine Pipeline mit etwa 21 Gigawatt an Photovoltaik- und Windkraftanlagen, die als PPA-Projekte – also ohne Inanspruchnahme staatlicher Förderung – angekündigt wurden. Der größte PPA-Markt für Photovoltaik-Kraftwerke existiert in Spanien. Allein dort sind 2019 Photovoltaik-Anlagen mit 4396 Megawatt angekündigt worden. Es folgen Italien mit 1913 Megawatt und Deutschland mit 1057 Megawatt. Auch in Portugal (444 Megawatt), Dänemark (338 Megawatt) und Frankreich (158 Megawatt) kommt die Nachfrage ins Rollen > pv-magazine.de 29.1.20.
    6. (28.1.20)  Zukunft für Alle  In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Und wie kommen wir dahin? Zwölf Thesen für das Jahr 2048 (betrifft: Kooperation statt Konkurrenz; Arbeit vielfältig und selbstbestimmt; Globalisierung solidarisch und miteinander; Migration ohne Grenzen; Technik: Maschinen für Menschen; Soziales: Teilhabe garantiert; Landwirtschaft regional und ökologische; Wohnen in lebenswerter Nachbarschaft; Mobilität der kurzen Wege; 100% Erneuerbare Energien; Bildung: Hauptsache Neugier) - Link zum Projekt: konzeptwerk-neue-oekonomie.org  > Frankfurter Rundschau 29.1.20.
    7. (25.1.20) CO2-Preise verfolgen und Preisentwicklung aufzeigen - siehe: https://www.finanzen.ch/rohstoffe/co2-emissionsrechte 
    8. (24.1.20)  Energie-, Agrar- und Umweltwende gemeinsam denken : Die Grüne Woche in Berlin bietet dem Landwirt, Diplom-Agraringenieur und aktivem Projektentwickler für Solarparks den Anlass, Klartext in Sachen Energie-, Agrar- und Umweltwende zu schreiben. Warum nicht alle drei Themenfelder auf einem Acker denken > pv-magazine.de 22.1.20?
    9. (23.1.20) Kontakte zum Buch - v.a. ETH, aber auch andere
      1. Anthony Patt nach seinem NZZ-Artikel vom 20.1.20, mit dem er sich auch in Widerspruch zu ETH-Guzzella begab
      2. Reto Knutti natürlich
      3. Leiter von NFP 70 & 71 sowie Beat Hotz
      4. Für's Vorwort Franz Alt, ....
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      6. Meine engeren Bekannten wie Thomas Willi, Hans Huonker, Peter K. Häni, Pierrre Weill,
    10. (22.1.20) Frage der Solarwirtschaft mischt sogar die ETH intern auf, exemplarisch an dieser Auseinandersetzung:
      Es gibt keinen Plan B - Widerspruch aus der ETH  - Wir müssen künftig Solarmodule im gleichen Takt herstellen, wie wir heute Autos vom Band laufen lassen. Dies schreibt ETH-Klimaforscher Anthony Patt in seiner Replik auf einen Gastkommentar von Lino Guzzella (ebenfalls ETH), Jürgen Hambrecht und Lars Josefsson > nzz.ch 20.1.20.  Daneben ja noch viele andere Exponenten, v.a. pro Solar (Frau am Energietag Dezember 2019 zu Rohstoffen, Bouchopolos, Bretschger, ...).
    11. (21.1.20) Als Einleitung: Es war Juni 2019, als Wissenschaftsbeitrag über unerschöpfliche Sonnenenergie um die Welt ging )gleichzeitig Nordmann-Buch für CH). Ein Perpetuum mobile? Nein , aber
      fast....Ich sass auf Terrasse des Hotels Schöoss in Romanshorn am Bodensee und wusste: Jetzt ist Zeit reif für dieses Buch.
      Geschichte der Solarenergie
      Lange und leidvoll - oder doch nicht?  
    12. (20.1.20) Um eine Ökonomie der Solarwirtschaft zu schreiben, kann das Buch «this is not economy» von Christian Felber einen guten Ausgangspunkt darstellen - wie auch die darin erwähnte Literatur, die ich mir nun teilweise bestellt habe - siehe Seite 252 und die Literaturangeben - Referenzwebsite ist https://www.plurale-oekonomik.de/netzwerk-plurale-oekonomik/ 
    13. (19.1.20) Speicherkapitel muss zentrale Rolle spielen, weil sich um dieses Problem viele Mythen ranken, aber auch weil unterdessen sich für die Speicherung von EE im allgemeinen, von Solarenergie im speziellen unterdessen viele Lösungsmöglichkeiten abzeichnen. Argumentation entlang folgender Linie:
      1. Schweiz hat für Problemlösung besonders gute Vss. dank den Wasserkraftspeichern (Speicherseen und Pumpspeicher mit Klärung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten)
      2. Problem ist vor allem auch lösbar über die Landesgrenzen hinweg - das schafft zwar Abhängigkeiten, aber auch Geschäftsmöglichkeiten, die sich die Schweiz früher ja mit der Speicherung von ausländischem Atomstrom auch zunutze gemacht hat
      3. Zweifellos braucht es eine stark erhöhte EE-Produktion, damit es überhaupt etwas zu speichern gibt - aktuell braucht es diese Möglichkeit bei 6% Gesamtstromanteil aber noch längst nicht - D kommt sogar mit 43% klar 
      4. Und brauchen tut's v.a. viel Solaranlagen in den Bergen, um auch im Winter entsprechend viel Solarstrom erzeugen zu können
      5. Unterdessen für die Speicherung im Kleinen bereits viele Lösungen wie Haus- und Autobatterien mit grossem Kostensenkungspotential
      6. Für saisonale Speicherung im Grossen stehen schon mal die Wasserspeicher zur Verfügung und Solarstrom kann hier Atomstrom ersetzen - neue Technologien wie Power to X/Gas resp. Wasserstoff oder Druckluftspeicher in den Bergen stehen in Erprobung
      7. Offene Frage zu beantworten: Reicht das alles schon fürs Speichern von Solarenergie im Sommer und die Transformation in den Winter? Wo / Wann gibt es endlich entsprechende Studien?
    14. (16.1.20) Gleich noch ein BEISPIEL aus den Niederlanden: Solarpark entlang Autobahn - Der niederländische Wasserwirtschaftsverband plant die Installation von Photovoltaik-Anlagen entlang der Autobahn A37 in der Provinz Drenthe sowie auf dem Mittelstreifen auf einer Gesamtfläche von 300 Hektar. Das Projekt ist Teil eines Plans, der die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf staatlichen Flächen vorsieht > pv-magazine.de 15.1.20.
    15. (15.1.20) Eines der bemerkenswertesten BEISPIELE - auch zu besuchen: In Amsterdam entsteht schwimmendes Solarquartier  - Auf einem Kanal im Norden der niederländischen Hauptstadt entsteht ein 2018 ein Quartier aus schwimmenden Häusern. Sie produzieren den gesamten Wärmebedarf der 100 Bewohner selbst mit der Sonne. Auch der Strom kommt aus Photovoltaikanlagen > photovoltaik.eu 14.1.20.  
    16. (14.1.20) Immer deutlicher schält sich heraus, dass das angebrochene Jahrzehnt jenes der Solarenergie wird. Für die USA zumindest hat das sogar das Wirtschaftsmagazin Forbes festgestellt.  Im Vorjahr hatte demnach die Kohle ihren effektiven Rückzug in der Energieversorgung der USA angetreten und für 2020 wird gleiches für das fossile Gas vermutet, trotz des US-Booms beim Fracking. Auch haben sich in den USA bereits 13 Bundesstaaten zu einer 100prozentigen Versorgung mit EE bekannt.
    17. (13.1.20) Gemäss meinem Tweet von diesem Tag gilt gemäss einer Aufstellung für die USA: Bereits massiv in Solarwirtschaft engagiert: #Amazon (mit Anlagekapazität von 34 Megawatt MW), Macy’s 38.9, IKEA 44.9, General Growth Properties 50.2, Costco Wholesale 50.8, Kohl’s 51.5, #Apple 79.4, Prologis 120.7, #Walmart 149.4, Target 203.5 MW #es2050
    18. (12.1.20) Gemäss meinem Tweet von diesem Tag gilt für die Bedeutung der Gaswirtschaft: Gegen #Gaskraft spricht das Klimaargument nicht! Wenn #Gas-und-Dampkraft den Import von #Braunkohlestrom verhindert und der Strom die ineffiziente Verbrennung von Benzin und Diesel ersetzt (#Dekarbonisierung), ist #Klima unter dem Strich gedient #es2050   
    19. (10.1.20) Die Sonne als wichtigste Energiequelle für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft: Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft bedingt auch ein nachhaltiges Energiesystem, nicht zuletzt weil das Zirkulieren von Materialien Energie benötigt. Wie viel erneuerbare Energie kann jedoch auf nachhaltige Weise aus dem Erdsystem entnommen werden? An der Empa wurde eine neue Methode entwickelt, mit der die erreichbaren Potenziale der verschiedenen erneuerbaren Energieressourcen unter Berücksichtung von Erdsystemgrenzen berechnet werden können.  Erste Ergebnisse zeigen, dass allein die Sonnenenergie, die auf Gebäuden und Infrastrukturflächen heute gewonnen werden könnte, eine 2000-Watt Gesellschaft antreiben kann (für eine prognostizierte Weltbevölkerung von 11 Milliarden Menschen). Wenn man zusätzlich noch auf weniger als 10% der Wüstenflächen Sonnenenergie «ernten» würde, kann der durchschnittliche heutige Energiebedarf einer Schweizerin oder eines Schweizers weltweit befriedigt werden. Alle anderen erneuerbaren Energieressourcen sind global von untergeordneter Bedeutung, auch wenn sie lokal wichtige Beiträge leisten können, siehe auch 18seitiges Paper  > empa.ch 9.1.20.
    20. (9.1.20) Unter besonders guten Bedingungen setzen sich nun förderfreie Solaranlagen durch. Allerdings ist das auf Strommärkten wie der Schweiz nicht so schnell möglich, weil die Anlagen zu klein sind, der hiesige Strommarkt zu sehr im Einfluss des europäischen steht (???), die Stromerträge und -erlöse kleiner sind usw. - ein Beispiel aus 2019/20:
      In Kürze sollen die 50 Megawatt Photovoltaik-Leistung ans Netz gebracht werden. Statkraft nimmt den dort erzeugten Solarstrom für zwölf Jahre ab. Der Versicherungskonzern Talanx kaufte das Kraftwerke, das die Erweiterung des ersten Solarparks mit 174 Megawatt Leistung ist, den Baywa re ohne Förderung installierte > pv-magazine.de 8.1.20.
    21. (8.1.20) Wie in der Klimadiskussion verweigern sich einige Ewig-Gestrige den belegten Erkenntnissen der Solarwirtschaft - so etwa wird noch deren zu geringe Energiedichte behauptet oder den fehlenden Nettoeffekt der PV. Lässt sich aber gruppenweise widerlegen:
      1. Professor*innen der ETH
      2. Investoren wie Warren Buffett oder Goldman Sachs
      3. Firmen wie ....
    22. (7.1.20) Die Welt mit CO2 zu verdrecken kostet für einen Industrieland-Bewohner bei 14t Ausstoss wie in der Schweiz und den angenommenen CO2-Kosten von 180 CHF pro Tonne jährlich deren rund 3000 CHF. Wer gar nicht verschmutzt erhält diese retour, eine Lenkungswirkung von insgesamt 6000 CHF p.P. oder 48 Mrd. in der Schweiz. Das sollte doch was bewirken und könnte neben der Umwerteilung auch noch verwendet werden für die wichtigste Massnahme, die Förderung der Solarwirtschaft.
    23. (6.1.20) Für Atomkraft gilt immer noch, was Jürgen Trittin in einem Interview von der Freitag sagte: «Man kann die Klimakrise nicht mit einer hoch subventionierten Hochrisikotechnologie bekämpfen. Atomkraft kann das Klima nicht schützen. Atomstrom trägt weltweit nur zehn Prozent zur Stromproduktion bei. Um substanziell CO₂ einzusparen, müssten Sie massiv in neue AKWs investieren. Atomenergie ist nicht CO₂-frei. Sie müssen enorm viel Stahl und Beton verbauen, Sie müssen Uran abbauen. Strom aus neuen Atomkraftwerken kostet gut das Fünffache von Windstrom. Hohe Anteile an Erneuerbaren und Atomkraft sind im Netz miteinander nicht kompatibel. Atomkraftwerke haben ein nicht beherrschbares Sicherheitsrisiko und produzieren den gefährlichsten Müll der Welt.»  
    24. (5.1.20) Spiegel-Kommentator Thomas Fricke brachte anfangs Jahrzehnt zum Ausdruck, was diesem Buch zugrunde liegt: «Frau Merkel hat gesagt, wir bräuchten mehr denn je Mut zu neuem Denken. Klingt toll. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, was damit gemeint sein könnte.» (Spiegel 3.1.20) Und weiter: «Das Gute zum Start des neuen Jahrzehnts ist, dass bei alledem seit Jahren schon neue Ideen reifen - und sich abzeichnet, wie das neue Denken wirtschaftspolitisch aussehen könnte. Wie eine Finanzpolitik aussehen sollte, die nicht nur stoisch darauf guckt, dass am Ende keine Schulden gemacht werden - sondern zuerst darauf, welche Investitionen wichtig wären, um den (jungen) Leuten eine gute Zukunft zu sichern. Und wie sich das bezahlt macht. Oder wie es gelingen könnte, den Klimawandel zu stoppen und Geld in die dafür nötige Infrastruktur alternativer Autoantriebe oder öffentlicher Verkehrsmittel zu stecken. Oder wie ein beschaulicheres Finanzsystem aussehen könnte. Und der Abstand zwischen Reichen und Armen wieder schrumpfen könnte.» So eine Idee wäre meiner Meinung nach aber gefragt für die Energiewirtschaft und damit eben die Solarwirtschaft - wir brauchen ein neues Leitbild! Nochmals Fricke: «Wenn stimmt, dass Gesellschaften überzeugende Leitbilder brauchen, um zu funktionieren, dann könnte hier der tiefere Grund für die heutigen Politkrisen liegen. Dann liegt hier auch der Kern dessen, was neues Denken ausmachen müsste - ein neues Leitbild dafür, woran Politiker und Bürger sich orientieren sollten, in Nachfolge des Dogmas von den angeblich fast alles heilenden Märkten, eines weitgehend nutzlosen Staates und den Wunderkräften einer immer stärker ausgeprägten Globalisierung».
    25. (3.1.20) Moral und Moralisierung in Nachhaltigkeitsdebatte: In der Solarbranche rechnet man sich im Zweifel den Guten zu und stellt hohe moralische Ansprüche an sich und an andere. Doch wo ist die Grenze zur Moralisierung? Welche Rolle Moral und Moralisierung in der Nachhaltigkeitsdebatte spielen, erklärt im Interview Konrad Paul Liessmann, Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien > hier.
    26. (2.1.20) Es gilt, die Solarwirtschaft zum Pfeiler einer Wirtschaft werden zu lassen, die andere wichtige Stellschrauben der Wirtschaftspolitik natürlich nicht vergisst. Aber es dürfen auch nicht zu viele davon sein -  wie im Buch «Wir haben einen Plan». Meine Stellschrauben sind (mit kurzen Erläuterungen zusammengefasst in einem Kapital mit keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und ausgearbeiteten Grundlagen): 
      1. Arbeitszeitverkürzung
      2. Soziale Gerechtigkeit, die auch den Letzten nicht vergisst
      3. Subventionen nur bei nicht-gesellschaftsschädlichem Verhalten, zb nicht für fossile/nukleare Energie
      4.  Biolandwirtschaft
      5. Zugang zu sauberem Wasser / Trinkwasser - etwa wie in Nairobi / Kibala, einem Slum mit Wasserleitungen in der Luft und billigerer Versorgung, da NGO - aus «nano» auf 3sat am 13.2.20.
      6. Verkehrssystem, das ohne 1,3 Millionen Tote jährlich auskommt - ein absoluter Wahnsinn. Um den Flugwahn abzustellen, ist ein gesamteuropäisches Schnellbahnennetz (metropa) anzuviesieren. Am 6.5.20 in der Flaschenpost skizziert (Mail-Ordner Nachhaltigkeit).
      7. Bildung für Alle von der Wiege bis zur Bahre - also schon im Vorschulalter (gemäss Gratis-Kita-Vorschlag von Prelicz-Huber), aber auch im Erwachsenenalter (gemäss früherer EB)
      8. Einheits- und kein Zweiklassen-Gesundheitssystem
      9. 100 Prozent Erneuerbare Energien auf der ganzen Linie und aus der Solarwirtschaft folgend
      10. Nachhaltige Bewirtschaftung der einheimischen Ressourcen - für die Schweiz also von Wasser und Holz
      11. Zivildienst für alle - Gegen die fortschreitende Einsamkeit in der Gesellschaft hilft nur ein sozialer Pflichtdienst für junge Menschen > zeit.de 5.1.20.
    27. (29.12.19) «Sonne statt Kohle» ist das Energiekonzept der Zukunft, oder anders gesagt: Energieproblem ist konzeptionell gelöst! So Stephan Schmidheiny (SS) in der NZZ am Sonntag zu Ende Jahr. Für mich dabei wichtig: Es geht gar nicht um die Frage «Atom oder Solar» - denn Atomenergie ist für die Gesamtenergieversorgung viel zu unwichtig (2% weltweiter Anteil, weniger als 10% in der Schweiz). Sondern es geht um die Frage solare oder fossile Energie. Mein Buch sollte ich entsprechend positionieren - und auch schreiben und dann an SS senden als Grundlage für dessen Unterstützung für ein Solar-Institut.
    28. (21.12.19)
      1. Menschen hinter den Solargeschichten - Solarbauern - ergänzen mit factsheets.
      2. Wir stehen bereits mitten in Revolution, wenn das bei Kritikern auch nicht gesehen wird.
      3. Damit war das Mühleberg der Anfang vom Ende
    29. (20.12.19) Der Tag der Abschaltung des AKW Mühleberg macht natürlich auch klar, dass neben der Sonnenenergie über weitere Energien und Rohstoffe gesprochen werden muss. Aber in diesem Buch nur am Rande - weil es eben die zentrale Rolle der Solarenergie betonen resp. herausschälen soll. Daneben kann ein Kapitel der Übersicht die weiteren Aspekte zumindest in Kurzform auflisten, wiederum mit den wichtigsten Stellschrauben, zu diesen gehören (Reihenfolge noch umstellen - jeweilige Bedeutung in einem VWL-Lehrbuch resp. bei BfS zusammen suchen):
      1. Holzwirtschaft: Denn das ist ein weiterer in der Schweiz verfügbarer und lange unterschätzter Rohstoff - Bedeutung schön aufgezeigt in Kellers Buch «Benzin aus Luft» ab S.195. Häuser im Kreislauf ist das Kapitel überschrieben und zeigt auf, dass wir im Gebäudesektor nicht gerade problemlos, aber eben doch relativ einfach auf Netto Null beim CO2-Ausstoss kommen könnten. Häuser aus Holz sind im wesentlichen gespeichertes CO2, das bis zum Abriss gebunden bleibt.
      2. Wasserwirtschaft: Im allgemeinen als der einzige Rohstoff der Schweiz anerkannt - und sicher ist er zentral und wichtig, auch oder vor allem wegen der Wasserkraft.
      3. Steine und Erden: (haben die als Branche eine eigene Bezeichnung?): Auch davon haben wir hierzulande ja eigentlich genug - und ihre Bedeutung wird wiederum arg unterschätzt. 
      4. Geothermie resp. Erdwärme: Schön wär's, ist man versucht zu sagen. Denn die Logik meint nahezulegen, dass da doch irgendwo was sein muss. Ist es ja vielleicht auch, sogar hierzulande. Aber die vielen Fehlschläge haben doch arg ernüchtert, auch den Autor, der den Versuch im Triemli vor der Haustüre miterlebte. 
      5. Windwirtschaft: Erst recht ein Drama, denn über Windkraft verfügt die Schweiz eigentlich - gemäss Energiestrategie immerhin über ein Beitragspotenzial von 10 (???) Prozent. Aber niemand oder kaum jemand will sie, vorläufig zumindest. Gelungene Beispiele würden auch hier helfen für eine breitere Akzeptanz.
    30. (19.12.19) Weihnachtsessen mit alten Partner-Kolleg*innen hat mir wieder mal vor Augen geführt, wie viel Klima-Skeptizismus noch vorhanden ist. Da versteifte sich einer zur Aussage, wissenschaftlich könne man gar nichts beweisen (so à la die Erde ist vielleicht doch eine Scheibe, den Holocaust hat es vielleicht gar nicht gegeben und eine Klimaerwärmung gibt es schon gar nicht). Schliesslich ist es das Wesen der Wissenschaft, immer alles in Frage zu stellen - ja worüber können wir dann noch diskutieren? Aber es ist ein Faktum, dass solches Denken vielleicht noch mehr als früher vorhanden ist. Schön zu konsumieren (Fliegen und Mercedes-Fahren) will man sich unter diesen Umständen schon gar nicht verbieten lassen. Auch auf solche Beiträge gilt es ruhig zu kontern - das mit der Ruhe fiel mir aber auch gestern schwer - zog mich dann einfach aus Diskussion zurück.
    31. (16.12.19)  Auch eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Atomenergie ist wieder angesagt. Ausdruck fand das in einem Cournot-Beitrag: «Kernenergie bedient sich Ressourcen, die nicht bereits von der Natur beansprucht werden. Ohne noch weiter in die Zukunft zu schauen, werden wir es lernen müssen mit der immanenten Gefahr der Kernenergie umzugehen, so wie wir seit Menschengedenken gelernt haben mit der immanenten Gefahr des Feuers umzugehen. Dazu gilt es Ängste zu überwinden, wie der Urmensch seine Furcht vor dem Griff zum brennenden Ast überwinden musste.» Quelle: Mit der Kernenergie leben 16.12.19.
    32. (13.12.19) Die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie hat Thesen zu einer solaren Energiewende (für Deutschland) verfasst. Diese sind verfügbar (und sollten Ausgangspunkt für eine Adaption für die Schweiz darstellen)
    33. (11.12.19) Ebensowenig wie beim nachfolgenden Punkt gilt auch im Sinne von Roger Nordmann, dass ein kleiner Erdgas-Anteil vertretbar ist, weil er die Dekarbonisierung im Rahmen der Sektorkoppelung erlaubt und gegenüber früher eben trotzdem weniger CO2-Ausstoss bedeutet. 
    34. (10.12.19) Die Frage des teilweise Import-Stroms oder der vollständigen Autarkie gehört wieder diskutiert. Dabei gilt
    • Schweiz war noch nie völlig stromautark
    • hat die Chance mit Erneuerbaren zumindest autarker als früher zu sein
    • Atom- und Erdgas sind jedenfalls keine autarken Stromquellen
    • in der Landwirtschaft verlassen wir uns auch nicht auf vollständige Autarkie 
    • massiver Ausbau von Erneuerbaren bringt uns in jedem Fall der Autarkie näher
  1. (9.12.19) Es soll kein Klimakrisen-Verhinderungsbuch werden, sehr wohl aber den Beitrag der Solartechnologie aufzeigen. In dem Sinn gilt es auch, zumindest partiell Antworten zu liefern auf: Einige Deutsche haben sich formlos zusammengeschlossen, um als Bürger den Abgeordneten des Deutschen BundestagesFragen zur Klimaerwärmung und zur Klimapolitik 
    zu stellen. Sie möchten die Rationalität klilmapolitischer Entscheidungen nachvollziehen können und dabei diejenigen Maßstäbe anlegen, mit denen sie in ihren Berufen seit Jahrzehnten tagtäglich und sorgfältig arbeiten. Sie fragen parteiunabhängig. Sie kommen aus den verschiedensten Berufen und verfügen über unterschiedlichstes Fachwissen. Und sie suchen (und finden) für ihre Klimafragen viele Mitunterzeichner. Sie finden diese Klimafragen mit sehr interessanten Erläuterungen sowie den Stand der Mitunterzeichnung auf der Seite  https://www.klimafragen.org/
  2. (5.12.19) Es gibt sie schon, die konkreten Vorschläge zur Förderung der PV - in diesem Fall zwar (wie so oft) aus Deutschland, aber in manchen Aspekten sinngemäss auf die Schweiz zu übertragen: 25-Punkte-Programm für Förderung der Photovoltaik  - Der deutsche Bundesverband Neue Energiewirtschaft bne hat Vorschläge für die Anpassung der politischen Rahmenbedingungen erarbeitet, die kurz- bis mittelfristig den Ausbau von Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen beschleunigen sollen > solarserver.de 5.12.19.
  3. (29.11.19) Folgende Komponente darf ja nicht vergessen gehen: Erneuerbare Energien für eine erfolgreiche sozialökonomische Revolution  - Der Solar World Congress (SWC) fand zum ersten Mal in Südamerika statt. In Santiago trafen sich 422 Wissenschaftler aus 48 Ländern. Chile wurde aufgrund des hohen Niveaus der Solarforschung und als führender Innovator in der Region als Gastgeber ausgewählt. Der Kongress gilt als eine der führenden wissenschaftlichen Veranstaltungen zur Solarenergie weltweit > Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie 29.11.19.
  4. (19.11.19) Deutschland: Dunkelflauten sind beherrschbar  Zu wenig Wind- und Solarstrom im Netz könne zu Versorgungslücken führen, schüren Kritiker Ängste. Doch ist dies wirklich eine Gefahr in Deutschland? Nein, sagt eine Expertin, die dazu an der RWTH Aachen geforscht hat - und stützt damit den Ansatz von Roger Nordmann für die Schweiz   > photovoltaik.eu 19.11.19.
  5. (17.11.19 - Symposiumsbesuch gleichentags im Volkshaus) Biovision hat 21 Leuchtturmprojekte identifiziert, wie die Ernährung der Zukunft aussehen sollte - ähnlich sollte ich für die Frage der Energie vorgehen: Erfolgsbeispiele für nachhaltige Ernährung 
    In seinem Sonderbericht vom August fordert der Weltklimarat IPCC auch eine neue nachhaltigere Form der Landwirtschaft, damit die Pariser Klimaziele erreicht werden können. Die 21 Beispiele von «Beacons of Hope» zeigen auf, dass und wie diese Transformation möglich und sofort umsetzbar ist > biovision.ch 17.11.19.
  6. (16.11.19) Solarstrom ist auch der Schlüssel zur Überwindung der Nord-Süd-Diskrepanz - womit sich meine beiden Engagements überlappen - Recherche nötig zur Rolle der Solarenergie in der EZA. Franz Alt: «Solarstrom ist Sozialstrom» Jetzt zeigt sich, was es heisst, wenn wir auf weitgehend kostenlose Energieträger wie Sonne und Wind umsteigen. Sie schicken keine Rechnung. In den armen, aber sonnenreichen Länders Asiens und Afrikas ist der Umstieg auf erneuerbare Energien die wichtigste Zukunftschance > sonnenseite.com 16.11.19.
  7. (15.11.19) Das ist das erste plausible Programm gegen Dunkelflauten (bezogen auf Deutschland - in der Schweiz sind Voraussetzungen noch besser, aber die Europapolitik steht dazwischen: Europaweit keine Dunkelflauten bei massivem Solar- und Windkraft-Ausbau   - Dunkelflauten sind auch bei einem deutlichen Zubau von Solar- und Windstromanlagen kein Problem. Das zeigen Studien zu diesem Energiethema an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen). Sie haben sich intensiv gerade mit Dunkelflauten befasst > solarserver.de 15.11.19.
  8. (14.11.19) Im Herbst 2019 liegen endlich jene energiepolitischen Vorschläge auf dem Tisch, die in der Schweiz der Solarenergie zum Durchbruch verhelfen sollen - neben dem Marshallplan der SP und dem Buch von Roger Nordmann ist es der SES-Vorschlag (von Rudolf Rechsteier), der auf den Ausbau drängt: Energie- und Klimaziele mit massivem Solarausbau umsetzen  - 20 Mal mehr Solarstrom soll die Schweiz 2050 erzeugen. Damit will die Energiestiftung Erdöl, Erdgas und Atomstrom ersetzen - von Hanspeter Guggenbühl > infosperber.ch 15.11.19.
  9. (13.11.19) Geht der Wettlauf verloren - vor allem weil die Kohle nicht zurückgedrängt wird? Denn die Weltenergie-Agentur warnt: Klimaziele werden verfehlt. Trotz aller Ankündigungen der internationalen Politik sind die Klimaziele in Gefahr. Wenn die Weltgemeinschaft einfach so weitermacht, wird es düster - vor allem auch, weil immer mehr Kohle verfeuert wird > handelsblatt.com 13.11.19.
  10.  (6.11.19) Das ist das Wesen der Solarenergie: Energie wird allen Erdenbewohnern kostenlos und frei Hausdach geliefert. Sie befindet sich nicht mehr im Privatbesitz, sondern ist Allgemeingut wie die Atemluft. Die Auffang- und Umwandlungstechnologie ist einfach, billig und im „Do-it-yourself -Verfahren“ installierbar - aus: https://www.pv-magazine.de/2019/11/05/die-sonnenenergie-ist-das-oel-dieses-jahrtausends/.
  11. (11.10.19) Erste Eindrücke von der Lektüre des Rifkin-Buchs: Dessen Green New Deal entspricht meiner Idee der Solarwirtschaft - und darin sind viele Ideen zu holen und zu adaptieren für die Darstellung eben dieser. 
  12. (21.9.19) Ein ökosozialistisches Programm ist auf der Basis des Märchens von Bruno Kern aufzubauen - aber mit einer diametral entgegengesetzten Einschätzung der Potentiale der Sonnenenergie - und unter Einbezug moderner Ideen einer neuen Ökonomie, also mit:
    1. Verkürzter Arbeitszeit
    2. Verhinderter Anhebung des Rentenalters
    3. Umfassendem Klimaschutz
    4. xxx
  13. (9.9.19) Nun häufen sich die Meldungen, die den grossen Aufbruch in solargetriebene Energiewende signalisieren: Mega-Wasserstoff-Anlage in Hamburg, Bagger- und Stauseen als PV-Anlagestandorte, Agro-Photovoltaik hilft PV-Ausbau wie Landwirtschaft gleichermassen, Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch boomen (Kommentar für Aufbruch).
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  • (28.8.19) Ein Prozent der Weltagrarfläche reicht für weltweiten Energiebedarf: Der Klimawandel macht auch den deutschen Bauern massiv zu schaffen. Auch 2019 drücken Hitze und Trockenheit auf die Erntebilanz. Die Getreideernte liegt deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Mit fortschreitender Erderhitzung wie bisher wird es 2050 nicht mehr möglich sein, die Weltbevölkerung zu ernähren, so eine Studie des australischen Klima-Thinktanks „Breakthrough“ > pv-magazine.de.
  •  (7.8.19) Da haben sich ja viele auch schon mit Büchern versucht, das jüngste neben Nordmann stammt von Gregory NemetWhen I began working on solar energy in 2002, the technology was seen as an intriguing novelty, serving a niche, but widely dismissed as a serious answer to social problems associated with energy use. Since then solar photovoltaics (PV) has become a substantial global industry—a truly disruptive technology that has generated trade disputes among superpowers, threatened the solvency of large energy companies, and prompted serious reconsideration of electric utility regulation rooted in the 1930s. More favorably, its continually falling costs and rapid adoption are improving air quality and facilitating climate change mitigation. PV provides some of the lowest cost electricity in the world and prices in 2018 are now below where even the most optimistic experts expected they would be in 2030 > https://www.howsolargotcheap.com.
  • (14.7.19) Ich befasse mich ja weniger mit geplanten Projekten, da diese dann doch anders rauskommen und auch schlecht zu verfolgen sind - aber dieses hier sei schon erwähnt: Im Norden Australiens soll eine 10-GW-Solaranlage entstehen, die über ein Unterwasserkabel Singapur mit einem Fünftel des dort gebrauchten Stroms versorgen soll - das Projekt läuft unter dem Namen Suncable und hat auch schon weitere Projektzwillinge, die noch grösser sein sollen > theguardian.com 14.7.19.
  • (8.7.19) Coop mit 42 Standorten! Die Sonne als Energielieferantin: Auf den Dächern von über 40 Standorten haben wir rund 65 000 Quadratmeter -Fläche installiert. Damit erzeugen wir 100 % nachhaltige . Mehr dazu im Video und hier:
  • (1.7.19) Solarstrom ist Sozialstrom - oder kann das zumindest sein! Dies propagiert Franz Alt (in Transparenz-TV: 1.7.19 sowie in seinem neuesten Buch). Das zeigen Projekte wie in Bangla Desh - kann aber auch in unseren Breitengraden so sein - Projekte in Deutschland - und wären zu erarbeiten hierzulande - mit Beteiligung der Leute wie in der ökosozialen Marktwirtschaft.
  • (27.6.19) Alles zu Solarfarmen und -dächern im Überblick bei «David Hawken: Drawdown» ab S.36. Die beiden Kategorien werden sinnvollerweise zusammengefasst - dann ist auch gemäss diesem Buch Solar erste Wahl! Gute Zitate auch zur Solarenergie - verwenden!
  • (26.6.19) Verschiedene Kapitel aus «David Hawken: Drawdown», so u.a. jenes über Microgrids, wo auf S.31 solche rein betrieben mit Solarenergie als Mittel der Wahl für Elektrifizierung entlegener Gebiete propagiert werden - gilt auch etwa für CH-Berggebiete (Gian Diem!?) und natürlich für Asien und Afrika.
  • (25.6.19) Die Verstromung von Kohle oder Uran in AKW hat auch nur einen energetischen Wirkungsgrad von rund einem Drittel. Da ist das unendlich verfügbare Sonnenlicht mit einem solchen von rund 20% gar nicht mal so schlecht! (Quelle: David Hawken: Drawdown S.32)
  • (18.6.19) Der Mensch hat es verstanden, sich die Naturelemente und Naturgewalten untertan zu machen, mitunter mit zweifelhaftem Erfolg - aber diese Fähigkeit ist zweifellos auch Ursprung der menschlichen Entwicklung und Zivilisation. Je nach Element gelang dies unterschiedlich. Während etwa beim Wasser die innewohnende Energie bereits seit langem genutzt wird, ist das aber bei der Sonne so direkt erst in den letzten Jahrzehnten gelungen. Das Aufheizen von Wasser nutzten die alten Römer bereits als Bodenheizung (Villa in Sizilien), die Lichtquelle hingegen wird über den von Einstein entdeckten photovoltaischen Effekt (dafür erhielt er effektiv in jungen Jahren bereits den Nobelpreis) erst in der Neuzeit zur Stromerzeugung genutzt. Von vielen wurde dieses Potential verkannt (von einigen wie Borner noch heute). Sie bestreiten schlicht die erzielbare Ausbeute an Netto-Elektrizität - während die ganze Welt munter vorangeht in der PV-Erschliessung.
  • (8.6.19) PV wird zum Game-Changer in System - und damit ein Buch über diese PV auf Weltniveau wieder zum Erfordernis - nach Erscheinen von Nordmann's Buch auf Deutsch! http://solarmedia.blogspot.com/2019/06/pv-wird-zum-game-changer-im-globalen.html
  • (1.4.19) 100 mal Solarenergie - heisst also gemäss meinen sep. Aufzeichnungen zu zehn Themenbereichen je 10 wichtige Fakten zu präsentieren, alle mit Bezug zur neuen Säule der CH-Stromversorgung. Das könnten sein: Grossprojekte, Architektur-Projekte, Spezial-Projekte, Persönlichkeiten, Unternehmen, Entwicklungs-Wegmarken, Solarweg Schweiz, Auf dem Weg zur Solarwirtschaft, Solarpolitik, Solarperspektiven, Solar-Institutionen, Solar-Frauen, Blick ins Ausland. Auch im Vorwort zehn Gründe aufführen zum Buch - siehe auch Kopie der handschriftlichen Notizen von PV-Tagung 2019.
  • (29.3.19) An der diesjährigen Nationalen PV-Tagung wurde klar, wie gross und einzigartig der Beitrag der Sonne zur Lösung der Klimakrise sein kann und muss.
  • (28.3.19) Das Sonnenbuch soll ja kein Klimabuch werden - aber das sei doch zur Klimakrise gesagt: Handeln in der Schweiz wird von bürgerlicher Seite immer als unnütz und damit unnötig abgestempelt, da wir doch nur 1 Promille der Weltbevölkerung ausmachten. Die gleiche bürgerliche Politik spricht aber sonst von Eigenverantwortung, gemäss der jeder das ihm gemässe und richtige tun soll - ein klarer Widerspruch!
  • (14.3.19) Stille auf Karibikinsel Saba: Dieselgeneratoren aus – Solarenergie an. Ein historischer Moment für die rund 2.000 Einwohner der kleinen Karibikinsel Saba: Zum ersten Mal ist die Sonne alleiniger Stromlieferant. Die SMA Sunbelt Energy GmbH hat den Solarpark der Insel um eine 2,3 MWh Speicherlösung mit Sunny Central Storage Batterie-Wechselrichtern der SMA Solar Technology AG (SMA) erweitert, um überschüssigen Solarstrom für den späteren Verbrauch zwischen zu speichern. Der lokale Energieversorger SEC geht davon aus, dass zukünftig an sonnigen Tagen bis zu zehn Stunden täglich komplett auf den Einsatz von Dieselgeneratoren verzichtet werden kann > pv-magazine.de 14.3.19.
  • (1.3.19) Schlagende Idee zur Begleitung der Einführung der Solarwirtschaft und genial für und : besteuern, entlasten! Würde besteuert wie Autoverkehr und -Steuer erhoben, wäre die AHV für die Jungen gesichert. Die beiden Themen will Jean-Pierre gemäss infosperber miteinander verknüpfen #es2050 https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Ticketabgabe-CO2-Steuer-Fliegen-besteuern-die-AHV-sanieren
  • (28.2.19) Blockchain-Energie-Handelsplatz in Walenstadt  Insgesamt 37 Haushalte und ein Altenzentrum beteiligen sich an dem Pilotprojekt. In den ersten beiden Februarwochen konnten die Erzeuger 82 Prozent ihres Stroms innerhalb des Quartiers absetzen. Ziel des einjährigen Testlaufs ist es, ein praxistaugliches Konzept für die lokale Vermarktung von Solarstrom zu entwickeln > pv-magazine.de 26.2.19.
  • (27.2.19) Europa kann sich billig und zu 100% mit Erneuerbaren versorgen  A European energy system powered solely by renewables is economically feasible, according to a study which suggests decentralized energy systems operating within the framework of a stronger pan-European energy trade could reduce the cost of electricity from the €69/MWh price seen four years ago to around €51 in 2050 > pv-magazine.com 26.2.19.
  • (26.2.19) Neue Berichte zur gebäude-integrierten Photovoltaik: BIPV-Experten der IEA PVPS haben die internationale Forschungs- und Entwicklungslandschaft sowie die Nutzeranforderungen an gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen untersucht > pv-magazine.de 26.2.19.
  • (9.2.19) Es ist einfach verrückt, was weltweit abgeht - zeigt auch eine Aufstellung nach Investitionen einzelner Länder: Weltweiter Solarzubau auf Rekordhoch : Der weltweite Ausbau der Photovoltaik hat 2018 um rund zehn Prozent zugelegt und damit erstmals die 100'000 Megawatt-Schwelle (100 Gigawatt) überschritten. Weil die Kosten sanken, wurde aber deutlich weniger Geld investiert. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den übrigen Erneuerbaren > klimareporter.de 10.2.19.
  • (4.2.19) Solarenergie soll Kreislaufwirtschaft antreiben
    Ein Konsortium aus 20 europäischen Partnern – unter ihnen auch die Empa –  bereitet sich auf ein neues Grossforschungsprojekt vor. Dabei sollen Solarenergie und atmosphärische Gase die nötige Energie für Treibstoffe und Produkte der chemischen Industrie liefern > punkt4.info 5.2.19.
  • (3.2.19) Auch zum sonnigen Aktionsprogramm gehörte die Intensivierung der Anstrengungen von Baugenossenschaften für die Energiewende - diese sollten zum eigentlichen Träger werden - ausgehend von FGZ und BG Halde Beitrag über deren Energieprogramm im Jahrbuch Frühjahr 2019.
  • (2.2.19) Das sonnige Aktionsprogramm - wozu u.a. folgender Punkt gehörte: Deutschland sucht Energie-Sparmeister unter Schulen: Der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht in diesem Jahr zum elften Mal in Folge die besten Klimaschutzprojekte an Schulen in ganz Deutschland. Warum gibt es Vergleichbares nicht auch in der Schweiz > bmu.de 2.2.19?
  • (1.2.19) Warum kann die Schweiz nicht auch, was sogar die nördlicher gelegenen Holländer können: In Holland geht es munter voran  - Ein Bericht von Dutch New Energy zeigt auf, dass private Photovoltaik-Dachanlagen nicht länger der Markttreiber sind, sondern gewerbliche und industrielle sowie Freiflächenanlagen. Mit 1,3 Gigawatt neu installierter Photovoltaik-Leistung erreichten die Niederlande im Jahresvergleich einen Zuwachs von 46 Prozent > pv-magazine.de 31.1.19.
  • (31.1.19) Wie Solarkraftwerke Insekten retten können  Bisher stehen Solaranlagen meist auf öden Böden. Doch durch richtige Bepflanzung können sie zu ökologischen Rettungsinseln werden > infosperber 31.1.19.
  • (10.12.18) Solarenergie wird Sahelzone dramatisch verändern : Die "Desert to Power"-Initiative zielt darauf ab, bis 2025 in der gesamten Sahelregion Solaranlagen mit einer Leistung von zehn Gigawatt zu entwickeln und somit mehr als 250 Millionen Menschen den Zugang zu erneuerbarer Energie zu ermöglichen > sonnenseite.com 10.12.18.
  • (23.11.18) Eines der abstrusen Argumente gegen Solarenergie ist ja deren Unergiebigkeit. Zeigen doch nördlich gelegenere Gebiete immer wieder, wie viel mehr möglich wäre hierzulande - etwa die grossen Zubauzahlen in Grossbritannien, Belgien, Niederlande, Dänemark (sogar mit Ausschreibungen?) und natürlich immer auch in Deutschland - siehe etwas dessen an die Schweiz angrenzendes Bundesland: Photovoltaik ist grösste Stromquelle in Baden-Württemberg - Laut dem Bericht „Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg 2017“ des Umweltministeriums betrug der Anteil der Regenerativenergien an der Stromerzeugung 27,5 Prozent, wozu fast ein Drittel die Photovoltaik beiträgt > solarserver.de 23.11.18.
  • (22.11.18) Microgrid (grösstes in Südostasien) auf siebentgrösster Insel der Philippinen sorgt erstmals für durchgehende Stromversorgung mit Solarstrom: A small town on the island of Mindoro is already enjoying round-the-clock electricity for the first time ever.  The town of Paluan, situated in the northwest corner of Mindoro, the seventh largest island in the Philippines, dominated by an agricultural society and dubbed ‘the brownout capital of the Philippines’, is receiving power from Southeast Asia’s largest micro-grid combining solar PV, energy storage and diesel technology > pv-tech.org 22.11.18.
  • (14.11.18) Reinhard Hofstätter von MyPV erklärt, wann es sinnvoll ist, Wasser mit Solarstrom zu erhitzen. Ein Messe-Video zeigt, warum es billiger und einfacher ist, mit PV Wärme zu erzeugen - einfach mit dem Strom, der überschüssig ist:   https://www.photovoltaik.eu/gentner.dll/PL_116455_847903 Power to Heat aber immer als letzte Anwendung. Für Neubau mit Niedrigverbrauch vor allem und immer mit Vorrang einer allfällig vorhandenen Batterie, denn in ihr wird Strom ja erhalten.
  • (13.11.18) Die Verhinderung von zwei hohen Windrädern in Appenzell Innerroden wirft hohe Wellen, siehe   https://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/innerrhoder-windenergie-regierung-sagt-nein-zum-windpark-oberegg und   https://www.srf.ch/news/schweiz/widerstand-ist-oft-zu-gross-gegenwind-fuer-viele-projekte. Genährt von Youtube-Filmen ist die Opposition auch hierzulande gross, die negativen Beispiele stammen vor allem aus Deutschland, wo bereits 26'000 Windkraftanlagen stehen, s.a. diesen sehr kritischen Film  https://www.youtube.com/watch?v=2RL7cNZoeLE  oder diesen mehr allgemeinen zur Energiewende
    https://www.youtube.com/watch?v=WfnVQpIQJ-8 . Interessant in diesem Film ist u.a. dass die Windräder nur ganz langsam drehen, wie sollen die Vögel schreddern?  Und dass etwa in NRW 50'000 Beschäftigte in der Branche der Erneuerbaren arbeiten, aber nur weniger als 10'000 in der Kohleindustrie. Und dass im Zuge der Ausschreibungen die Preise für Solar und Wind um über einen Drittel sanken (ob das nicht auch ohne Ausschreibungen geschehen wäre, ist eine andere Frage). Wie also soll die Windenergie in der Schweiz die Solarenergie ergänzen, eine nach wie vor offene Frage. Sehr umstritten sind in Deutschland Abstandsregeln, weil sie Anlagen verhindern (zb mit 1500m). Die Anlagen sind einfach zu gross, zu hoch, zu häufig. Und absurd ist sicher, dass der Strom gelegentlich gar nicht genutzt werden kann - ist aber umstritten. Dagegen hatte die Solarenergie viel weniger Lobby-Unterstützung und konnte sich in Deutschland weniger etablieren als Windenergie.
  • (13.11.18) Vorstehendes allgemeines Video argumentiert stark in Richtung Power to Gas für die Speicherung von Wind- und Solarstrom - Strom kann Wasser spalten in Sauerstoff und Wasserstoff - letzterer wiederum unter Zugabe von Methan ins Erdgasnetz eingespiesen werden - siehe auch
    https://www.youtube.com/watch?v=WfnVQpIQJ-8
  • (8.11.18) Swisscleantech hat in ihrem 12-Punkte-Aktionsplan gut zusammengefasst, worum es bei den neuen Erneuerbaren geht: «Grundsätzlich ergänzen sich Sonnen- und Windenergie sehr gut: Windturbinen liefern zwei Drittel ihrer Energie im Winter, Solaranlagen zwei Drittel im Sommer – damit ist es möglich, mit den beiden Technologien über das ganze Jahr genügend Strom zu produzieren. Die Potenziale beider Technologien sind in ganz Europa sehr gross und heute bei Weitem nicht voll ausgeschöpft. Das gilt auch für die Schweiz: Hier besteht insbesondere ein grosses, ungenutztes Potenzial bei der Solarenergie, vor allem auf den Gebäudeflächen. Das Potenzial an geeigneten Standorten bei Windenergie hingegen ist kleiner und ermöglicht eine Produktion von maximal zehn Prozent des Strombedarfs.» Quelle: Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft (Schritt 5)
  • (28.10.18) Für Deutschland gibt es eine aktuelle und umfassende Zusammenstellung zur Photovoltaik > hier!
  • (26.10.18) Es gilt, einem verbreiteten Irrtum vorzubeugen: Volllast und zeitliche Verfügbarkeit sind nicht das Gleiche. Trotzdem argumentieren Solarskeptiker immer wieder mit den wenigen Volllaststunden (Borner, Schips, Sinn).
  • (25.10.18) Forderung nach Freiflächenanlagen in der Schweiz ist zu vertreten, wenn Überproduktion im CH-Ackerbau nachweisbar ist und damit 1ha pro Betrieb zu keiner wesentlichen Einschränkung des bisherigen Selbstversorgungsgrades führt. Siehe auch Berechnung gemäss Texteintrag +3. Also sollte ich mal eine entsprechende Berechnung anstellen. Dito zu den Erträgen für die Landwirtschaft mit Ackerbau und mit PV.
  • (22.10.18) Das ist eine der spannendsten Solarinitiativen im Land und unterdessen wurde sie auch preisgekrönt:
    Die Solarplattform Seeland fördert seit dem Juli 2013 regionale, nachhaltige Energieproduktion aus Solaranlagen im Berner Seeland. Unter anderem stellt der Verein interessierten Gemeinden, Organisationen und Privaten diverse Dienstleistungen und Instrumente zur Verfügung. Zentrale Drehscheibe wird neu die Internetseite www.solarregion-seeland.ch. Der Verein wurde als NRP-Projekt durch die Energiestädte Biel, Brügg, Lyss und Nidau gegründet. Mittlerweile zählt der Verein Mitglieder aus Gemeinden, Energieversorgern, Solarteuren und weiteren Organisationen. Folgende Philosophie steht dahinter: «Die Solarplattform Seeland fördert regionale, nachhaltige Energieproduktion aus Solaranlagen im Berner Seeland. Sie motiviert als kompetente Vermittlungsplattform die Marktteilnehmer zur Realisierung solcher Anlagen und bietet dazu entsprechende Produkte und Dienstleistungen an.» Das Projekt gewann den Climate Star 2018.
  • (19.10.18) Die 100 Prozent EE vorgedacht hat u.a. Christian Breyer von einer finnischen Uni:
    Das Pariser Klimaabkommen von 2015 einzuhalten, wird nur möglich sein durch die Elektrifizierung des globalen Energiesystems und zwar mit erneuerbaren Energien. Christian Breyer - Professor der Solar Economy at Finland’s Lappeenranta University of Technology - hält dies für technisch möglich und die billigste Option - in Englisch > pv-magazine.com 19.10.18.
  • (18.10.18) Den Weg zur Solarwirtschaft wegen ihrer Wesensverwandschaft mit dem Weg zur Bio-Landwirtschaft kombinieren. Diese beiden als gemeinsames Zukunftsprojekt präsentieren - haben schliesslich viel miteinander zu tun. ZB könnte jeder der verbliebenen rund 60'000 CH-Bauern eine halbe oder ganze Hektare Land phasenweise für die Energieproduktion (PV) nutzen - und damit erst noch mehr Geld verdienen....  Ergäbe zusätzlich 60 GWp Solarleistung in der Schweiz (Berechnung: Gre). Und ebenso denkbar ist der Einbezug der Waldwirtschaft - auch wenn der Wald noch mehr als die Freilandflächen in der Schweiz als Tabu gelten.
  • (16.10.18) Fortschritte in aller Welt: Dänemark hat, in Deutschland und der Schweiz kaum beachtet, im Sommer 2018 mit allen Parteien einen Beschluss zu 100% regenerativer Stromerzeugung bis 2030 getroffen. Bis dahin soll der gesamte Energiebedarf zu mind. 55% (ja was nun?) aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Neben allen Parteien hat auch die dänische Industrie diesen Vorgaben zugestimmt und eine mittelfristige Finanzplanung geliefert, um die Umsetzung der Pläne auch sicher zu stellen.
    Kalifornien: Die kalifornische Regierung macht Solaranlagen zur Pflicht, während sie gleichzeitig die Umstellung auf 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2045 beschließt. Schon heute ist das Land eine der Regionen mit dem höchsten Anteil solarer Stromversorgung. Kalifornien sammelt die umfangreichsten technischen Erfahrungen, wie das Energiesystem mit den hohen Raten solar Einspeisung sicher funktioniert. (Quelle: Veranstaltungseinladung https://www.forum-neue-energiewelt.de/programm.html)
  • (15.10.18) «Allen Politikern der alten Parteien und den alten verschlafenen Energiekonzernen wie RWE und E.on müssen wir zurufen, was der griechische Philosoph Diogenes in der Tonne vor 2.400 Jahren seinem damaligen Herrscher zugerufen hat: „Geht uns aus der Sonne“.» Franz Alt am Tage nach der Bayernwahl und dem Widerstand von RWE nachzugeben.
  • (14.10.18) Die politische Entwicklung weltweit gibt zu grössten Bedenken Anlass - wie etwa der Sieg der Rechtsextremen bei den Wahlen in Brasilien - siehe auch Intercept. Auch auf solche Entwicklungen muss eine Energierevolution eine Antwort bereit halten. Die Dezentralisierung der Macht und der Wirtschaft hält sie im Kern bereit - und die Freude der Sonne verspricht so etwas wie Versöhnung, ohne dabei ins Esoterische abzugleiten.
  • (27.9.18) CO2-freie Insel Porto Santo Das Münchner Unternehmen The Mobility House hat die erste Etappe des Projekts abgeschlossen. In den kommenden drei Jahren soll die Insel komplett CO2-frei werden und wird dabei auf einen Verbund von Photovoltaik, Windkraft, Elektrofahrzeuge sowie Batterien setzen > pv-magazine.de 27.9.18.
  • (18.9.18) So lässt sich ganze Welt zu 100% mit Erneuerbaren versorgen  Bis 2050 könnte die globale Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie kommen. Wie soll das funktionieren? Und was würde so ein Wandel für uns bedeuten? Die Deutsche Welle wirft einen Blick in die Zukunft > dw.com 18.9.18.
  • (16.9.18) Das Buch Clean Disruption of Energy and Transportation (ausgeliehen von David Stickelberger), geschrieben von Tony Seba (gäbe es unterdessen auch auf Deutsch), sieht das Ende aller bisherigen fossilen und nuklearen Energieformen gekommen (bis 2030). Weitere Angaben auch unter www.tonyseba.com. Seltsamerweise sind dort Einträge überfällig - und das Buch ist, trotz aller guten Argumente, auch etwas holzschnittartig und vor allem sehr auf die USA bezogen.  So einfach wird das mit dem Übergang und der Disruption wohl doch nicht gehen. Auch bleiben Seba's Ausführungen zur nötigen Speichertechnologie dürftig resp. sind völlig inexistent. 
  • (1.9.18) Auf dieses Verfahren, diese Technologie wartet die Solarwirtschaft schon lange, auch hierzulande:
    Australian physicist says technology could make signing up for energy accounts as easy as a mobile phone subscription (in english) > guardian.com 1.9.18.
  • (28.8.18) Auch ein Kapitel im Buch: Erneuerbare / Solarwirtschaft als Weg aus der Migrationsfalle - in der sich so viele Staaten, v.a. in Afrika befinden. Beispiele zusammenstellen von erfolgreichen Projekten, die lokale / regionale Wirtschaft beflügeln und damit Migration bekämpfen.
  • (26.8.18) Was ich mir schon lange wünschte, nämlich eine Solaraktion für Schulen, ist unterdessen, u.a. dank Helion, Realität > https://www.srf.ch/play/tv/heute-und-hier/video/heute-und-hier-vom-23-08-2018?id=3b79311a-7fa9-413b-b8d4-9848db5cee2c&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
  • (25.8.18) Ich hatte mich ja einst, vor nunmehr bald zehn Jahren, der Sonnenenergie verschrieben in der irrigen Annahme, mich da aus dem zermürbenden politischen Alltagskampf heraushalten zu können. Doch das kam ganz anders - hierzulande in der Auseinandersetzung mit den ewiggestrigen Atombefürwortern, und im Weltmassstab im Laufe der Klimakrise mit der alten Energiewirtschaft, siehe dazu auch:
    Die US-Regierung mit Präsident Donald Trump hält den Klimawandel für eine Erfindung. Gute Zeiten für Ölgiganten wie Exxon, Shell und Chevron, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Doch Unterlagen beweisen: Die Ölkonzerne wissen bereits seit den 50er-Jahren, welche Folgen das Verbrennen fossiler Brennstoffe auf das Klima hat > 3sat.de 25.8.18.
  • (20.8.18) Warum bloss glauben die Solarskeptiker, dass fehlende Speicher einen Erfolg der Wind- und Sonnenenergie, also der Erneuerbaren ausschliesst - gleichzeitig aber glauben sie insbrünstig an den Erfolg neuer Atomtechnologien. Dieser aber ist ungleich schwerer zu erreichen, wie die seit 50 Jahren erfolglose Fusionsforschung zeigt. Bezüglich Batterietechnologie ist man schon viel weiter - https://www.iwr.de/news.php?id=35424 
  • (19.8.18) Weiteres (aus ), wie gegenüber bevorteilt werden. -Betriebe erhalten für -betriebene zurück, pro Jahr 65 Mio. Fr. konkurrenzfähig, wenn das gestoppt wird, was NR fordert (in NZZaS vom 19.8.18) - daraus sollte ganze Liste entstehen zu CH-Zuständen (inkl. Flugverkehr etc.) - https://twitter.com/rehsche/status/1031099799456702464
  • (16.8.18) Über all die Jahre meier Internet-Publizistik haben mich Solarskeptiker verfolgt, besonders aggressiv, seit ich über Twitter aktiv wurde. Louis Odermatt (ein Pseudonym?) und Bechtel stachen hervor, begleitet von weiteren unflätigen Kerlen wie Hans denkt usw. Das gibt ein eigenes originäres Buchkapitel. Hier einige der Gegentweets, die auf meine folgten:





































































































































  • (10.8.18) Liste der Konzerne, die sich richtung Solarwirtschaft bewegen, wird immer länger (nachführen!): : dabei! & versichern keine mehr; errichtet grosse () inkl. ; , , , , mit -Dach-Anlagen sowie - - - Quelle: https://twitter.com/rehsche/status/1027840907536678912
  • (24.7.18) foraus-Projekt könnte Skizze sein.
  • (24.7.18) Das sind Perspektiven: Longi's CEO sagte in Interview an Intersolar, bis 2020 könne seine Firma 45 GWp Module produzieren - und 2050 würden weltweit jährlich 1000 GW verbaut und der Solaranteil am Weltkonsum auf 60 Prozent steigen - renewableenergyworld.com 24.7.18.
  • (4.7.18) Jeremy Leggett hat es in Buchform getan - siehe https://jeremyleggett.net/2018/07/04/opportunity-despite-history-and-future-of-the-uk-solar-pv-market-in-pictures-and-charts/ - und so will ich es machen, ev. auch nur als Slide-Show. 
  • (21.6.18) Agro-Photovoltaik international erfolgversprechend:  Das ist eine der viel versprechendsten sektorübergreifenden Lösungen - in Deutschland hat das Fraunhofer ISE die Verbindung von Photovoltaik und landwirtschaftlicher Produktion auf der gleichen Fläche bereits erfolgreich getestet (am Bodensee). Jetzt laufen Projekte in Chile und Vietnam > pv-magazine.de 21.6.18.
  • (31.5.18) Der Mann an der Sonne : Seit Jahrzehnten erforscht Michael Grätzel in Lausanne, wie sich Sonnenenergie möglichst effizient in Strom verwandeln lässt – nach dem Vorbild der Fotosynthese im Blattgrün der Pflanzen. Gut möglich, dass er bald den Nobelpreis für Chemie erhält. Nur vor einer Sache hat er Angst > republik.ch 31.5.18.
  • (20.5.18) Die Anzeichen für die aufkeimende Dominanz der Solarenergie verdichten sich. Das zeigen auch die beiden folgenden, in der Sache durchaus unterschiedlichen Sachverhalte: PV wird Windstrom bis 2020 überholen: Frost & Sullivan erwartet grundlegende Veränderungen des Energiemarktes. Dazu gehörten die steigende Verfügbarkeit von Batteriespeichern, starke Fusions- und Übernahmeaktivitäten sowie viele neue Start-ups im Energiebereich - und eine neue Dominanz der Solarenergie > pv-magazine.de 20.5.18. Sowie: Solarstrom so günstig wie nie - auch in der Schweiz: Photovoltaik ist in vielen Ländern bereits heute die billigste Quelle für zusätzlichen Strom - auch in der Schweiz > Schweiz am Wochenende 19.5.18. 
  • (15.5.18) Vom Schweizer Wind ist wenig zu erwarten: Die installierte Leistung der Windkraft in der Schweiz stagniert, aber die Produktion hat 2017 einen neuen Rekord erzielt. Der Anteil am Verbrauch liegt bei weniger als 0,2 Prozent – wesentlich tiefer als in vergleichbaren europäischen Ländern - mit Zahlen zu diesen > punkt4.info 15.5.518.
  • (1.5.18) Solarhaus Neighborhub in Freiburg eröffnet : Im Herbst hat ein Schweizer Team mit seinem Solarhaus NeighborHub einen Wettbewerb in den USA gewonnen. Nun wurde das Gebäude in Freiburg eingeweiht. Mit dabei ist neben Bundespräsident Alain Berset auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier > punkt4.info 1.5.18.
  • (26.4.18)  Eine interaktive Weltkarte zeigt den Bestand an Solaranlagen in den jeweiligen Ländern unter (interessanterweise auch für frühere Jahre):  http://www.greenbyte.com/resources/evolution-of-solar-power/ Beschrieben ist das Ganze auch bei: https://www.photovoltaik.eu/gentner.dll?DID=6ADE891E34B48CBC3BFA68816CECC9B8322387814F73E0769985AD6B1E58A9AE26C75F4CA03C673C2F827C050382B7EB&UIT=TkxfSURFTlQ9MTEwNDcyXzIwMThfMDRfMjZfMTFfNDdfMjAmTkxfTUlEPTExMDQ3Mg&AID=817083&MID=110949
  • (12.4.18) Kate Raworth ist mit ihrem grundlegendem ökonomischen Lehrbuch «Die Donut-Ökonomie» (Hanser 2018) die erste Volkswirtschafterin, die die Frage der Energie und insbesondere der Sonnenenergie in ihr volkswirtschaftliches Kreislaufmodell einer «Eingebetteten Ökonomie» einführt. Sie wird damit zur Wegbereiterin der solaren Wirtschaft, wie ich sie vertrete (Buch S. 92).
  • (17.3.18) Interessant, immer wieder auf Dinge zu stossen, von denen ich überhaupt noch nie gehört habe, wie etwa von der Firma Plugthesun:
    «Plug the Sun is a joint venture between two companies highly specialized in off grid solar systems. With our solar energy storage systems, equipped with high-performance solar batteries, we believe we can bring electrical power everywhere, without building any infrastructures and avoiding unsustainable costs for governments and consumers. It means bringing solid economic sustainable development which respects the environment for future generations.» Quelle: https://www.plugthesun.com/ 
  • (14.3.18) Warum ist es so ruhig hierzulande um die PV-Speicherförderung - da machen uns sogar die Österreicher etwas vor:  Ansturm auf PV-Speicherförderung in Österreich: Innerhalb der ersten 15 Minuten gingen mehr als 8000 Anträge für die neue Förderung von Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern bei der Vergabestelle OeMAG ein. Photovoltaic Austria hält an seinen Prognosen fest, dass in Österreich in diesem Jahr ein neuer Photovoltaik-Rekordzubau zu erwarten ist > pv-magazine.de 14.3.18.
  • (23.2.18) Nun ist es in Deutschland bereits so, dass Solar- billiger als Windstrom ist - und beide zusammen günstiger als jegliche Form neuer Stromerzeugung auf fossiler Basis. Deshalb gilt es die Erneuerbaren uneingeschränkt hochzufahren - siehe dazu auch: https://blog.neue-energiewelt.de/2018/02/21/solar-billiger-als-wind-jetzt-endlich-die-mengen-hochfahren/
  • (22.2.18) Es ist wieder mal Zeit für Visionen und grosse Würfe - an deren Fehlen krankt die Bewegung der Erneuerbaren und auch der Solarökonomie derzeit. Dabei gibt es Ansätze, wie etwa den folgenden Solaren Aktionsplan mit ??? Punkten - lancieren zum Frühlingsbeginn im März oder zum Jubiläum der Energieabsstimmung:

    1. Zusatzmittel aufzubringen hat die SP / Beat Jans vorgeschlagen, nachdem die gewaltigen Überschüsse des Bundeshaushalts 2017 bekannt geworden sind (NZZ am Sonntag 18.2.18). Bis zu einer Milliarde sollen in die direkte Förderung von EE fliessen, etwa durch Abbau des Überhangs bei der Warteliste für PV-Anlagen - ein Überhang, der ja nicht nur bei der KEV besteht, sondern sich jetzt auch beim einmaligen Investitionszuschuss aufbaut, bei dem man unterdessen auch bis zu zwei Jahre warten muss.
    2. Bailout-Vorschlag, kontrolliert, damit Dinos ihre fossilen Altlasten abgeben und dafür in EE investieren können - siehe Solarmedia 28.1.18.
    3. In Deutschland wird etwa gefordert, die Solarinvestitionen zu verfünffachen - siehe pv-magazine.de 29.1.18.
    4. Quaschning fordert schon lange einen Ausbau der Solarkapazität in Deutschland auf 200 GW statt der von Regierungsseite anvisierten 52.
    5. Für die Schweiz müsste das Forcierung der Erkenntnis von Swissolar bedeuten - die die Möglichkeit von 50% Solarstrom resp. 30 GW zumindest auch schon als Kapazitätsgrenze antönte. 
    6. Um die Speicherfrage zu lösen, ist folgender Vorschlag vielversprechend - die Solarstromcloud, die es erlaubt, ohne Batterie zu speichern: Solarstrom speichern ohne eigene Batterie - Besitzer von Photovoltaik-Anlagen können in die „Solarcloud“ unbegrenzt Solarstrom einspeisen, der dann auf ihrem Konto gutgeschrieben wird. Rechnerisch ist damit eine 100-prozentige Selbstversorgung mit Solarstrom ohne eigenen Speicher möglich. Eon will die neue Lösung in Deutschland und Italien anbieten > pv-magazine.de 31.1.18.
    7. Hierzulande (in der Schweiz) sollte endlich zur Kenntnis genommen werden, dass bei der weiteren PV-Förderung den Speichern ein hoher Stellenwert zukommen sollte - so lässt sich die überschüssige Solarenergie vom Tage in der Nacht nutzen. Das ist bald, aber eben noch nicht ganz wirtschaftlich - und kann auch auf Ebene der Gemeinden geschehen, wie etwa im badischen Freiburg: Freiburg (D) fördert PV-Speicher. Die Stadt hat im vergangenen Jahr eine Kampagne gestartet, um den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen zu fördern. Seit November wird nun auch die Installation von Lithium-Ionen-Heimspeichern mit bis zu 2000 Euro bezuschusst > pv-magazine.de 1.2.18. 
    8. PV und Wärmepumpen für die Energiewende bei Wärme : Die erneuerbaren Energien müssen stärker in den Sektoren Wärme und Verkehr verankert werden. Dazu sind nach Ansicht des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft und des Bundesverbands Wärmepumpe substanzielle Reformen bei Steuern und Umlagen auf den Strompreis sowie eine CO2-Bepreisung notwendig. Photovoltaik und Wärmepumpen könnten dann eine zentrale Rolle in der Energieversorgung einnehmen > pv-magazine.de 2.2.18.
    9. Zweifellos ist die CH (noch) mit an der Spitze zumindest in einigen Bereichen der Solarforschung. Entweder wird aber schlecht kommuniziert - oder die Bemühungen verlaufen im Sande. Auf jeden Fall gehört die Forschung vermehrt unterstützt und kommuniziert.
    10. Solaranlagen auf der freien Fläche sind zumindest dort angezeigt und sogar ein Gewinn, wo fragwürdige Landwirtschaftserzeugnisse angebaut werden, also zb Tabak - oder hierzulande auch Zucker - siehe Erkenntnisse aus den USA: http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/farmen-solar-statt-tabak-wuerde-sich-lohnen.html.
    11. Solaren Aktions-Plan an besonderem Tag lancieren, aber vorher veröffentlichen - zb in Erinnerung an die Energieabstimmung im Mai - Firmen wie Organisationen (Schweizer / Swissolar) angehen. 



































































































































  • (15.2.18) Es ist ein alter Streit, v.a. auch in der Schweiz, inwieweit PV-Grossanlagen erwünscht und für die Energiewende notwendig sind. Wenn auch die Verhältnisse vor Ort immer massgeblich für einen Entscheid sein müssen, ist es schon etwas befremdend, wie sich einschlägige Kreise hierzulande (bis hin zu Umweltfachverbänden) etwas weltfremd gegen alles wehren, was irgendwie etwas grösser ist. Habe ich anhand der LeserInnen-Reaktionen auf Berichte zu Grossanlagen immer wieder selbst erfahren. Was also ist etwa zu halten von folgender Meldung: Ägypten plant grösstes Solarkraftwerk der Welt: Fast jeden Tag scheint in Ägypten die Sonne, Solarzellen laufen auf Hochtouren. Der Staat setzt massiv auf Ökostrom - auch mit deutscher Hilfe - und plant jetzt ein 1650 MW PV-Werk. Dieses wird bei geplanter Fertigstellung 2019 eines der Grössten seiner Art weltweit sein > Spiegel 15.2.18.
  • (9.2.18) Solaranlagen auf der freien Fläche sind zumindest dort angezeigt und sogar ein Gewinn, wo fragwürdige Landwirtschaftserzeugnisse angebaut werden, also zb Tabak - oder hierzulande auch Zucker - siehe Erkenntnisse aus den USA: http://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/farmen-solar-statt-tabak-wuerde-sich-lohnen.html.
  • (7.2.18) Ein eigenes Kapitel im Buch gehört natürlich den solaren Anlage- und Beteiligungsmöglichkeiten - basierend auf meinem neuen und immer wieder erneuerten Text zu diesem Thema im Blog (erstmals am ???)
  • (30.1.18) Schon lange wartet die Welt auf Durchbrüche in der Solartechnik. Zwar sind die Herstellungsverfahren mit der gängigen Halbleiter-Technologie dauernd billiger geworden, aber sonst geht es vorderhand nicht so richtig weiter, obwohl viele Anstrengungen laufen - vielleicht ist das jetzt der Durchbruch: Forscher vereinfachen Kunststoff-Solarzellen  - Forschern der Osaka University ist in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung ein Durchbruch gelungen, der Kunststoff-Solarzellen deutlich günstiger machen könnte > sonnenseite.com 30.1.18.
  • (18.1.18) Eine grosse Reportage in der WoZ (leider bislang nicht online verfügbar - aber im Zeitungsarchiv) thematisiert die von mir schon länger vermutete Energiewende in Chile: Wind im Süden und Sonne im Norden (Atacama-Wüste) ermöglichen auch, den Strombedarf der chilenischen Minen zunehmend zu decken, bis 2025 sollen 25% des Landesbedarfs erneuerbar sein, bis 2050 deren 90%. Hilfreich für den Nachtbetrieb (Minen arbeiten 24h am Tag) ist dabei einerseits ein solarthermisches Kraftwerk mit noch zu erstellendem Salzspeicher sowie auch vorhandene geothermische Energie. Einzig die Erschliessung des ganzen schmalen, aber 4000 km langen Staates mit genügend Leitungen gilt noch als Problem > WoZ 18.1.18.
  • (16.1.18) Erneuerbare werden billiger als fossile Energieträger: Alle derzeit kommerziell genutzten erneuerbaren Energien werden bis 2020 preislich mit fossilen Energieträgern wettbewerbsfähig sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Agentur für erneuerbare Energien. Die billigsten Erneuerbaren sind schon heute billiger als Fossile > punkt4.info 15.1.18 und siehe auch: iwr 19.1.18 
  • (15.1.18) Offenbar ist jetzt der türkische Solarmarkt am Abheben - ja auch kein Wunder bei diesen klimatischen Bedingungen - wobei das wiederum für viele Länder im Süden gilt > ibc solar blog.
  • Zur Türkei siehe auch pv-magazine.de. Sowie pv-magazine.com.
  • (6.1.18) Der Buchautor Tony Seba spricht in einem Video (nach Text zuoberst - produziert by SOLAR FUTURE.TODAY, SolarPV.TV & Solar Business Club Partners) über das weiterhin exponentielle Wachstum des Solarmarktes >>> hier. Er sagt auch voraus, dass 2030 alle Energie solar resp. erneuerbar (with some wind) sein wird. Ähnlich disruptiv werde E-Mobilität und die Batterie-Technologie mit einem jährlichen Plus von 40% verhalten. Solar ist die billigste Energie-Erzeugungstechnologie, warum also sollte sie sich nicht durchsetzen. Gleichenorts wird im Text übrigens ein Wachstum 2018 von 130-150GW prognostiziert. So oder so, die Solarwirtschaft ist gemäss verschiedener befragter Experten eine wahrlich disruptive Branche - und wir nähern uns dem Tipping Point. Schliesslich: Solar ist nicht zu stoppen und wird einen Weg wie das Internet nehmen. 
  • (5.1.18) Einen schönen, aber stark US-geprägten und nicht allzu langen Abriss über die lange Geschichte der Solarenergie ergibt dieser Artikel in englischer Sprache.
  • (4.1.18) Um eine Ökonomie der Solarwirtschaft zu schreiben, gilt es auch auf herkömmliche (Makro-) Lehrbücher zurückzugreifen. Zu diesem Zweck habe ich ja die Neuausgabe des Brunetti-Lehrbuchs erworben, auf den Beck aber verzichtet, da zu kompliziert.
  • (3.1.18) Schon erstaunlich, wieviel Gegenwehr und Ressentiments Solarenergie auch 2017/18 noch erzeugen kann. Bestes Anschauungsbeispiel der BaZ-Artikel «Die verheerende Bilanz der Solarenergie» und deren gegen 600 Blogeinträge - wozu auch ich ca. sechs beitrug und wo sehr viele sich immer noch auf Niveau Unwissenheit resp. Fakenews bewegten. Dort liessen sich gut die Vorurteile herauskristallisieren und dann widerlegen.  
  • (2.1.18) Die Neujahrskolumne von Franz Alt sagt es deutlich - wir können Lust auf Zukunft haben - und die Solarenergie ist dabei - siehe Solarmedia vom 31.12.17. Aber auch bei 10vor10 von SRF tönte es ähnlich - dort eröffnete der Blick aufs abgelaufene Jahr mit all seinen Positivmeldungen mit der Erwähnung der Solarenergie und deren Vervielfachung und Verbilligung in den letzten Jahren - ausgeschmückt mit Inti mit David Stickelberger von Swissolar > 10vor10 vom 29.12.17.
  • (31.12.17) Habe mich in den letzten Tagen mit der Frage rumgeschlagen, ob ich eine Ökonomie der Nachhaltigkeit schreiben soll. Mich aber dagegen resp. eben für eine Solare Weltwirtschaft entschieden, wo ich mein Spezialwissen einbringen kann - sicher immer mit Bezug zur VWL (weshalb ich auch die Neuauflage des Buchs VWL von Brunetti erworben habe).
  • (30.12.17) Meteo Schweiz - Danke für die gute Arbeit!
    Ein viel genutzter, aber (zu) wenig beachteter Service public hat uns auch im Jahr 2017 vor grossen und kleinen Schäden bewahrt. Hier sind wohl viele Wetter- und Sonnenscheindaten abzuholen. Welche genau wäre zu klären - und allenfalls neue Dienste anzustossen > infosperber.ch 30.12.17.
  • (21.12.17) Zwischen 2008 und 2016 nahm die Wertschöpfung des Umweltsektors in der Schweiz von 16,3 auf 21,3 Milliarden Franken zu (+30%). Ihr Anteil am Bruttoinlandprodukt (BIP) erhöhte sich dabei von 2,7% auf 3,2%. Die Beschäftigung im Umweltsektor belief sich im Jahr 2016 auf 150 200 Vollzeitäquivalente (2008: 110 700), was 3,8% der Gesamtbeschäftigung entspricht (2008: 3%). Diese Dynamik ist vor allem den Aktivitäten im Zusammenhang mit Energiesparmassnahmen im Gebäudebau und der Erzeugung erneuerbarer Energie zu verdanken. Diese ersten Schätzungen beruhen auf der Umweltgesamtrechnung, die das Bundesamt für Statistik (BFS) erarbeitet > solarmedia.
  • (29.11.17) Zahl der Gigawattmärkte steigt kontinuierlich: GTM Research’s latest ‘Global Solar Demand Monitor’ report has highlighted that 13 countries by the end of 2018 would exceed the 1-gigawatt level of annual PV installations, up from eight in 2017 siehe https://www.pv-tech.org/news/gigawatt-solar-markets-seen-in-13-countries-in-2018-gtm-research.
  • (28.11.17) Digitalisierung macht in Kenia riesige Fortschritte und verändert Geldüberweisungen, Landwirtschaft und auch das Stromgeschäft. Mehrheit der Bevölkerung hat keinen Strom im Haus, was sich dank M-Kopa gerade ändert. Das Unternehmen verkauft ein kleines Solarsystem inkl. Lampe und Radio gegen einen Kredit, der in einem Jahr zurück gezahlt wird. Statt früher 2€ pro Tag für Kerosin auszugeben, sind es nun 3.50€ in der Woche - und erst noch ohne Umwelt- und Gesundheitsschäden (mit Produkten von Safaricom?), Strom auch für Mobiltelefone = Entwicklung durch Kommerz und Schaffung von 2000 Arbeitsplätzen, besser als jede Entwicklungshilfe. Gesehen in SRF ECO vom 27.11.17.
  • (27.11.17) Leben mit der Energiewende TV zeigte just an diesem Tag live Beispiele von Balkonkraftwerken. In Deutschland sind diese legal und per 2019 mit der endgültigen Norm auch auf dem Weg zur Standardisierung. Vier Module = 1 KW = bescheidener Verbrauch einer Wohnung - einfach rein in die Steckdose, das geht offenbar in D.Dort insgesamt 20 Millionen Gebäude mit vielen Möglichkeiten. «Balkonkraftwerke galten in manchen Augen als "Guerilla-Sonnenenergie", doch die Technologie setzt sich durch. Steckbare Mini-PV-Anlagen wird jetzt auch in den Normen der Weg auf die Balkone ganz offiziell geebnet. Das deutsche Regelwerk hinkt den europäischen Vorgaben und Normen sowieso schon lange hinterher, eine Anpassung war längst überfällig.» Kosten 760 € pro 300-Watt-Modul inkl. Wechselrichter und 5-m-Leitung. In D brauchte das fünf Jahre, die Niederlande haben bereits 1000e solcher Anlagen - und die Schweiz fast noch gar keine. MieterInnen müssen auch zur Energiewende beitragen - deshalb die Balkonkraftwerke - Wohnungseigner müssten aber Anreize bieten für MieterInnen. In der Sendung gab vor allem der Pionier-Installateur
    Holger Laudeley Auskunft.
  • (25.11.17) Südkorea auf Weg zur Energiewende:
    Koreas Regierung hielt bis Anfang 2017 weitgehend an der fossilen und atomaren Energiewelt fest. Doch seit der Wahl des neuen Präsidenten Moon Jae-in im Frühjahr diesen Jahres ändert sich dies rasch > sonnenseite.com.
  • (24.11.17) Das ist von Tony Seba mit «Saubere Revolution 2030» ein Buch erschienen, das dem meinen nahe kommt..... - Buch leider bislang nur im Eigenverlag. “Saubere Revolution 2030” ist nun auch auf Deutsch erschienen. Tony Seba erwartet, dass sich in naher Zukunft das Energie- und Verkehrssystem radikal verändern werden. Die Erneuerbaren und Speichertechnologien sind aus seiner Sicht nicht mehr aufzuhalten > pv-magazine.de 24.11.17. Siehe auch: So sieht die saubere Revolution des Tony Seba aus - Der Silicon-Valley-Unternehmer und Stanford-Dozent Tony Seba erläutert in seinem neuen Buch, warum das Energie- und Mobilitätssystem bis 2030 eine fast vollständige Disruption erleben wird - die zentralen Aussagen > metropolsolar.de 28.11.17.
  • (23.11.17) Die Solarbatterie soll zum Statussymbol werden - Das schwäbische Start-up Sonnen baut sie. Mit ihr will Manager Philipp Schröder die Energieversorger entmachten. Gelernt hat er bei Tesla-Chef Elon Musk > Zeit vom gleichen Tag, vorderhand nicht frei verfügbar.
  • (22.11.17) Zentral im Buch soll die Projektbeschreibung sein - das heisst vorzuführen, was da alles an dezentralen Projekten auf der Welt läuft, also in CH, D, A und im Süden, siehe etwa:- Info für die Presse unter press@africagreentec.com
    - xxx
    - auf Solarmedia finden sich diese schon in den diversen Rubriken, aber auch unter Labels wie Video.
  • (21.11.17) Africa Green Tec versorgt Afrika mit Wasser und Energie - einer der interessanten Ansätze in diesem Bereich der EZA. Siehe auch:
    Pressebilder finden Sie unter: http://bit.ly/2hGwLl0
    Ein Video vom Aufbau des Containers finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=e0c594O9j4I&feature=youtu.be
    Die Vision des Unternehmens für Afrika finden Sie unter: https://youtu.be/4vUWmAy2xdg
  • (19.11.17) Solarenergie - elf Jahre Ignoranz: In einer Disziplin hat die IEA allerdings komplett versagt: Beharrlich weigerte sich die Organisation, den seit vielen Jahren politisch angestoßenen und schließlich auch tatsächlich erfolgenden Vormarsch der Solarenergie wahrzunehmen, wie die Grafik von Statista zeigt > manager-magazin.de 19.11.17.
  • (16.11.17) Der Guardian hat sieben Welt-Mega-Trends herausgearbeitet, die die (Energie-) Zukunft bestimmen - da gehört das Kapazitätswachstum der Erneuerbaren Energien ebenso dazu wie die gigantische Weiterentwicklung im Speicherbereich.
  • (9.11.17) Solarthermie-Tagung 2017 zeigte den Kampf der Thermie gegen die PV - der wohl durchaus und partiell von Erfolg geprägt sein kann. Grossflächige Anlagen versprechen beispielsweise, für Prozesswärme oder auch Fernwärme zu sorgen in einem Ausmass, welches die PV kaum stemmen kann. Toll die an der Veranstaltung erwähnten Beispiele, wie etwa das Gössel-Bier aus Österreich.
  • (9.11.17) PV übernimmt: In einer Studie wird prognostiziert, dass die Weltbevölkerung von 7,3 auf 9,7 Milliarden Menschen bis zur Mitte des Jahrhunderts anwächst. Daher werde auch der weltweite Energiebedarf im Energiesektor von 24.310 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2015 auf ungefähr 48.800 TWh im Jahr 2050 ansteigen. Der meiste Strom wird dabei von der Photovoltaik geliefert. In der Studie wird sie 69 Prozent Anteil am globalen Strommix haben, die Windenergie 18 Prozent, Wasserkraft acht und Bioenergie zwei Prozent  > pv-magazine.de 9.11.17.
  • (6.11.17) Lasst die Sonne in Indien aufgehen: Millionen Inder leben noch immer ohne Strom. Das könnte sich bald ändern – dank Solarspeichern. Die Voraussetzungen mit durchschnittlich fast 300 Sonnentagen sind gut. Das nördliche Uttar Pradesh ist eine der ärmsten Regionen Indiens. Dort leben laut der Internationalen Energieagentur rund 85 Millionen Menschen ohne Strom. Im ganzen Land sind es 270 Millionen. Doch das will die indische Regierung nun ändern – mit Solarenergie. > Zeit 6.11.17.
  • (6.11.17) Mit der Sonne für die Unabhängigkeit von Haiti: Was wir hier tun, ist nötig den Planeten zu erhalten. Und dass wir es hier tun, ist nötig, damit möglichst viele diesem Beispiel folgen. Denn nur zusammen schaffen wir das.“ Willi Ernst, deutscher Solarpionier und heute Vorsitzender der Biohaus-Stiftung zur Förderung von Solartechnik in Entwicklungsländern, strahlt über das ganze Gesicht. Immerhin ist dank seiner Organisationsarbeit soeben ein neues Smart Grid in Bertrieb gegangen. Es ist mit 500 Kilowatt das größte solarbetriebene Off-Grid Stromnetz der Karibik > pv-magazine.de.
  • (5.11.17) David Stickelberger macht mich darauf aufmerksam, dass Pius Hüsser erstens die Solaranlagen der Atacama-Wüste in Chile besucht hat und zweitens sowieso der geeignete Mann ist für Kontakte zur Solarabteilung der IEA. Diese hat wohl den besten systematischen Überblick dazu, was weltweit im Solarbereich läuft.
  • (5.11.17) Die Vorgänger-Organisation von Swissolar wurde 1978 gegründet, womit der Verband 2018 sein 40-Jahr-Jubiläum feiert - gemäss David also ein geeigneter Zeitpunkt für das Erscheinen des Buches.... ich habe ihm meine Zeitbedenken bereits mitgeteilt - und dennoch wäre das natürlich ein reizvoller Moment für die Lancierung des Buches.
  • (26.10.17) Das Potential für Schweizer Solarstrom beträgt gemäss Baliff zwischen 20 bis 75 Prozent: Im Gegensatz zu gewissen Ansichten verfügt die Schweiz über ein beachtliches Solarpotenzial. «Würde man alle günstig ausgerichteten Dächer und Fassaden sowie die Fahrbahnränder und Bahndämme mit PV-Anlagen ausrüsten, wäre es technisch möglich, fr Solarstrom beträgt gemäss Baliff zwischen 20 bis 75 Prozent: Im Gegensatz zu gewissen Ansichten verfügt die Schweiz über ein beachtliches Solarpotenzial. «Würde man alle günstig ausgerichteten Dächer und Fassaden sowie die Fahrbahnränder und Bahndämme mit PV-Anlagen ausrüsten, wäre es technisch möglich, fast 75% des jährlichen Strombedarfs in der Schweiz zu erzeugen, ohne die Landschaft optisch zu beeinträchtigen», meint Christophe Ballif, Professor und Leiter des PV-Labs an der EPFL sowie des PV-Centers am CSEM. «Aber bleiben wir realistisch. Zahlreiche Studien zeigen, dass unser Land mit seinen Staudämmen und seinem Stromnetz über eine Infrastruktur verfügt, die sich gut für eine Solarstrom­produk­tion in der Grössen­ordnung von 20% unseres jährlichen Strombedarfs eignet, natürlich nur, wenn man einige lokale Anpassungen vornimmt und bei einem geänderten Angebots- und Nachfrage­mana­gement», fährt er fort > elektrotechnik 26.10.17.ast 75% des jährlichen Strombedarfs in der Schweiz zu erzeugen, ohne die Landschaft optisch zu beeinträchtigen», meint Christophe Ballif, Professor und Leiter des PV-Labs an der EPFL sowie des PV-Centers am CSEM. «Aber bleiben wir realistisch. Zahlreiche Studien zeigen, dass unser Land mit seinen Staudämmen und seinem Stromnetz über eine Infrastruktur verfügt, die sich gut für eine Solarstrom­produk­tion in der Grössen­ordnung von 20% unseres jährlichen Strombedarfs eignet, natürlich nur, wenn man einige lokale Anpassungen vornimmt und bei einem geänderten Angebots- und Nachfrage­mana­gement», fährt er fort > elektrotechnik 26.10.17.
  • (17.17.10) Im Herbst 2017 geschieht hierzulande Seltsames. Mit grossem Jubel wird dem Schweizer Chemienobelpreisträger Dubochet oder wie der heisst gehuldigt - die nicht ganz so bedeutenden, aber doch bemerkenswerten Becquerell-Gewinner Nowak und Decathlon-Sieger Westschweizer Studenten bewegen sich aber unter dem Radar hiesiger Medien und finden kaum je Erwähnung - in der Westschweiz noch etwas mehr als in der deutschen, hier ist die Resonanz praktisch in beiden Fällen gleich Null.
  • (13.10.17) Al Gore hat bei Interviews anlässlich seiner Zürcher Vorstellung des neuesten Films die Solartechnik besonders hervorgehoben als die alles entscheidende Technologie - wörtliche Inti-Antwort: Ist Solarenergie jene Technologie, die sich seit Ihrem ersten Dokumentarfilm am stärksten entwickelt hat? «Kann man so sehen. Die Kosten für Solarstrom sind dramatisch gesunken, weit schneller, als man damals dachte. Wir sind am Anfang einer Nachhaltigkeitsrevolution, die das Ausmass der industriellen und die Geschwindigkeit der digitalen hat.» Meine Interpretation: Al Gore sieht die Solarenergie als Treiber dieser Revolution(TA-Interview vom 10.10.17).
  • (12.10.17) Mit dem Thema Batterien/Speichertechnik läuft derzeit das Gleiche ab wie mit der Photovoltaik vor ein paar Jahren - ihr Potential wird gering geschwatzt, ökologisch wird sie verteufelt, sozial in die Ecke gestellt - und dabei hat auch sie ihren Siegeszug längst angetreten. Beispielhaft lief das in der Sendung Maischberger (ARD) vom 11.10.17, wo Alex Reichmuth von der Weltwoche seinen Klimaskeptizismus zum Besten geben durfte und die Energiewende, jetzt wegen der Speichertechnologie, als teure Spinnerei abtat.
  • (11.10.17) Interview zum unglaublichen Sinken des Solarstrompreises bei Ausschreibungen in den Ländern des nahen Ostens: https://www.pv-magazine.de/2017/10/09/saudi-arabien-wie-weit-koennen-photovoltaik-ausschreibungspreise-noch-sinken/
  • (10.10.17) Solarenergie ist auch Triebfeder für echte nachhaltige Entwicklung - dieses Fakt wird jetzt gewürdigt mit der Verleihung des dt. Solarpreises an die Stiftung Solarenergie von Harald Schützeichel - im Newsletter der Stiftung hiess es dazu (Mail vom 9.10.17 in Ordner Solar):
  • (9.10.17) Um den Siegeszug zu belegen, wäre vielleicht interessant, die Verfügbarkeit von Solarenergie mit dem HDI oder auch dem reinen BIP-Wachstum eines Landes zu korrelieren - soweit eine eigene wissenschaftliche Idee.
  • (8.10.17) Solar-Terra - eine der Nischen, in denen doch auch die Schweiz weltweit eine bedeutende Rolle spielen kann, was auch Ballif betonte anlässlich Einweihung der Scheune in Fribourg: «„Photovoltaik ist weltweit auf dem Vormarsch“, erinnerte Christophe Ballif, Direktor des CSEM. „In Indien wurde aufgrund der neuen kostengünstigen Möglichkeiten von Photovoltaik sogar ein Moratorium für neue Kohlekraftwerke verfügt!“ In Indien würden jedoch riesige Freiflächenkraftwerke gebaut. „In der Schweiz wird die Ästhetik hoch gehalten. Das ist auch gut so, denn wir sind ein kleines Land und haben auf unseren Dächern genug Platz. Mit Solar-Terra haben wir jetzt auch für denkmalgeschützte Häuser oder Gebäudebesitzer, die eine hohe ästhetische Qualität wünschen, ein schönes Produkt zur Hand“, freut sich Christophe Ballif.» Quelle: http://www.ee-news.ch/de/article/36965/premiere-schweizer-entwicklung-solar-terra-bringt-photovoltaik-und-denkmalschutz-zusammen
  • (6.10.17) 2017 hatten wir es dann quasi amtlich, als die IEA erstmals die künftige Dominanz von PV hervorhob und zugestand, dass PV 2016 erstmals die am schnellsten wachsende Energiequelle weltweit war - siehe https://www.pv-magazine.de/2017/10/04/iea-laeutet-neue-photovoltaik-aera-ein/.
  • (4.10.17) An einer SES-Tagung zum Thema Energie und Wachstum kreuzten am 3.10. Irmi Seidl und Lucas Bretschger von der ETH die Klingen. Letzterer im üblichen Ökonomen-Ductus mit leicht fortschrittlichem Ansatz (Energiewende und 100 Prozent sind machbar), erstere sieht für die Solarenergie auch Probleme mit den Rohstoffen und einen EROI von 3-4 - und sowieso würde die Energie wegen Verknappung immer teurer. Seidl ist unerträglich nicht auf der Höhe der Diskussion - siehe auch https://www.srf.ch/news/wirtschaft/wissenschaftler-uneinig-wirtschaftswachstum-und-energiewende-ein-widerspruch?ns_source=web&srg_sm_medium=tw?ns_source=web&srg_sm_medium=tw
  • (4.10.17) An oben genannter Veranstaltung habe ich allen drei PodiumsteilnehmerInnen (inkl. SES-Präsident NR Beat Jans) vorgeworfen, sich nicht genügend für den Trend der Zeit resp. den Tipping Point Solarenergie einzusetzen - dem wurde nur schwammig erwidert, Seidl again mit dem Rohstoffproblem. Aber auch die SES selbst ist nicht auf der Höhe der Zeit, führt sie auf ihrer Homepage doch noch immer veraltete Angaben zum aktuellen Energiebeitrag aus dem Jahr 2014 - siehe: http://www.energiestiftung.ch/erneuerbare-energien-sonne.html
  • (30.9.17) Openhouse-Ereignis zu Zürcher Architekuren lässt auch weniger bekannte Beispiele aufscheinen. Z.B. die Solarthermie-Anlage im Hauskomplex Tic-Tric-Trac in der Binz, die offenbar das ganze Haus mit Energie für das Heizen und Kühlen versorgt.
  • (29.9.17) Jetzt kommen die Gezeitenkraftwerke in die Gänge, v.a. jenes in Schottland - siehe: A tidal power station in the Pentland Firth between mainland Scotland and Orkney has broken the world record for electricity generation, the company behind it has announced >  http://www.independent.co.uk/news/business/news/pentland-firth-tidal-power-station-electricity-generation-energy-renewables-a7922141.html.
  • (30.8.17): Den EE weht immer noch heftiger Widerstand, ja Hass entgegen. In der Schweiz tut sich seit einiger Zeit v.a. die Website Carnot-Cournot-Netzwerk rund um Silvio Borner hervor. Eben sind sie daran, die Berechnungen von Stanford-Professor Mark Z. Jacobson ins Lächerliche zu ziehen, der per 2050 für 139 Nationen eine Vollversorgung mit EE für möglich erachtet, siehe Artikel vom 24.8.17. Wäre interessant, deren Interessenslage mal zu hinterfragen - wie auch jene der ewigen Atombefürworter aus der Familie Aegerter und ihrer Initiativen.
  • (29.8.17): «Inseln der Zukunft» hiess eine arte-tv-Sendereihe, in der u.a. auch die Orkney-Islands vor Schottland porträtiert wurden. Dort besteht der Glaube, dass dank der Gezeiten mit Strom aus dem Meer das Energieproblem der Menschheit gelöst werden kann. Ich sollte mich also aufmachen, auch die Inseln zu erforschen unter diesem Aspekt - Rarotonga / Cook Islands mit den vielen Solaranlagen habe ich ja schon gesehen und porträtiert auf Solarmedia.
  • (14.8.17): Fortschritte der : Zu den - und den -Zellen für gesellen sich nun . Mein Tweet zu den Innovationen der Solartechnologie - auf dem Weg zur effektiven Autarkie.
  • (12.8.17): Es gibt sie, die neuen EE-PionierInnen: Z.B.: Schweizer Pioniere: Eine Professorin forscht für die Energiewende - sie ist 38-jährig, ETH-Professorin und Mutter von 3 Kindern: Gabriela Hug. Sie geht in vielen Bereichen innovative Wege. So auch in der Forschung, wo sie an Regelsystemen für Enegienetze rechnet. Sie will nichts Geringeres als einen massgeblichen Beitrag an die Energiewende leisten Quelle: 10vor10 9.8.17.
  • (11.8.17): Wasserstoff-Auto wird auch ganz wichtig sein für die Verkehrswende - doch sind diese bisher sehr selten (nur von Hyundai und ein Japaner). Und auch nur 20 Ladestellen für Wasserstoff in Deutschland gegenüber 14'700 Benzin-Tankstellen. Langstreckenfahrten werden nur mit Schnellladestationen möglich, die es gar noch nicht gibt. Und Wasserstoff-Autos kosten zwischen 65'000 und 80'000 €. Da helfen die Prämien in D von 4000 € kaum, und in der Schweiz gibt es die ja gar nicht. Vorgestellt werden auch die Street-Scooter, die in D die Post herstellte, weil kein Autobauer wollte - youtube 10.8.17.
  • (10.8.17): Ökobilanz der E-Mobilität hängt im Wesentlichen vom verwendeten Kraftstoff ab. Da schneidet Deutschland schlecht ab, weil Strom immer noch zu 40% aus Kohle stammt - also sehr CO2-intensiv ist. Nur rund 35% des Stroms in D ist erneuerbar. Da liegt die Schweiz aufgrund ihres Strommixes wesentlich besser - aber die Frage ist, wie sich dieser Strommix verändert, wenn wegen E-Mobilität der Stromverbrauch steigt. Weiterer Punkt zur Ökobilanz ist die Frage der verwendeten Rohstoffe bei Produktion des Autos an sich sowie der Batterie. Bei beiden muss dem Recycling ein hoher Stellenwert zukommen - youtube 10.8.17.
  • (9.8.17): Wasserstoff (Power to Gaz) ist die zwingende Ergänzung zur dezentralen Versorgung mit EE, wichtig v.a. für Speicherung von Windstrom. Denn dezentrale PV-Anlagen tragen zwar bei zu einer Eigenversorgung von rund 70-80 %. Aber für den Rest braucht es noch eine weitere Infrastruktur - und diese wird auf der Basis von EE der Wasserstoff als Lagerungsvariante sein - auch wenn die Effektivität vergleichsweise gering ist (nur Effektivitätsprobleme haben alle Energieformen). Spart auch Ausbau der Netze - also Veredelung vor Ort (Wertschöpfung). Alles auch im Sinne der Sektorkoppelung. Aber Wasserstoff wird noch stiefmütterlich behandelt - siehe auch Video von Leben mit der Energiewende 9.8.17.
  • (8.8.17): Nun zeichnet sich auf dem weltweiten Solarmarkt eine nächste Zeitenwende ab: Nach den USA, Japan, Deutschland und aktuell China wird zu Anfang der 20er Jahre oder vielleicht schon früher Indien die neue Grossmacht auf dem internationalen PV-Markt - insgesamt werden bis dann auch doppelt so viele Kapazitäten an PV als an Atomkraft erwartet! (Quelle: Solarmedia/solarbranche.de)
  • (20.7.17): Nach meiner OP bin ich etwas nachdenklich, aber auch philosophisch offen für neue Gedanken, allda drängen sich auf:

    1. Das Solarzeitalter hat gerade erst begonnen - was für die Schweiz mit der gewonnenen Energieabstimmung am 21.5. ganz besonders gilt.
    2. Die wirtschaftliche Entwicklung der PV überrundet derzeit sogar meine gelegentlich vollmundigen Prognosen, die ich ja sehr locker machte und mache.
    3. Die einzigen, die ins Hintertreffen geraten sind im Solarausbau, sind die Europäer und auch die Schweiz.




































































































































  • (3.7.17): Nach dem Erfolg der Energiestrategie-Abstimmung wäre ein Buch fällig unter dem Titel «Die Zukunft ist solar», allenfalls finanziert durch ein Crowdfunding für bis zu 50'000 CHF - Spender erhalten selbstverständlich ein Buch....
  •  (18.5.17): Solar jetzt erst recht - bei allfälliger Ablehnung des Gesetzes - mit Herleitung:

    1. Unselige Gegner rechts: Blochers, Frey, Aegerters
    2. Unselige Gegner links: Guggenbühl, WoZ/Boss
    3. Geschichte seit eh und je



































































































































  • (18.1.17) Das war gigantisch: China baute 2016 solar 34 Gigawatt zu: Die geschätzt 34 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung sind weit mehr als Analysten vorhergesagt haben, und nahezu eine Verdopplung der installierten Photovoltaik-Leistung im Land (pv-magazine.de 18.1.17).
  • (17.1.17) Endlich wieder mal ein paar Bemerkungen zu diesem Projekt, offenbar war ich zu sehr durch anderes absorbiert, doch jetzt sollte sich langsam Zeit finden. Anlass für diesen Punkt ist auch ein Fazit aus einem Mail: "In 2016, a number of countries broke records in running solely on renewable energy. Portugal confirmed that it ran four and a half consecutive days in May entirely on electricity from renewable sources: wind, hydro and solar. The UK saw it´s greenest Christmas Day ever, with 40% of electricity generated from renewables. In Germany, the price for electricity even turned negative over Christmas, in part due to surging wind power production. Scotland experienced a similar event, when wind power generation exceeded the country’s energy need for four days in a row towards the end of the year. These numbers dwarf in comparison with Costa Rica. Renewable sources accounted for 98.2% of the energy production during the entire 2016, while the country did not burn a single fossil fuel for 250 days. Expect more records to come as costs in the renewables supply chain decline to historic lows, making solar power already cheaper than coal in many parts of the world and set to beat coal on a global average within the next 10 years." Es geht m.a.W. in vielen Ländern weltweit zackig voran (siehe auch Mail in Briefkasten Energie vom 17.1.17).
  • (24.5.16) - Bei Speichern geht es gleich wie bei der PV und Lithium-Ionen- verdrängen Bleibatterien: Der Zuwachs liegt besonders an den stark gesunkenen Speicherkosten. In den Jahren 2014 und 2015 sind die Systempreise für Lithiumspeicher pro genutzter Kilowattstunde um jeweils 18 Prozent gefallen. „Ähnlich wie bei der Photovoltaik sehen wir auch bei Speichern eine Lernkurve, die bei jeder Verdoppelung der Installationszahlen eine Preisreduktion von rund 20 Prozent vorhersagt“, erklärt Kai-Phillip Kairies von der RWTH Aachen. „Derzeit ist ein Speichersystem auf Lithium-Ionen-Basis inklusive Wechselrichter und Installation bereits ab rund 1.300 Euro pro genutzter Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität erhältlich“ Quelle: Solarmedia.
  • (23.5.16) - Wer wissen will, wie die Zukunft aussieht, muss sich nur die weltweite Investitionstätigkeit ansehen. So hält etwa BNEF Die von Michael Liebreich gegründete Firma New Energy Finance wurde 2009 von Bloomberg gekauft. Bloomberg New Energy Finance (BNEF) gilt heute als der führende Informationsdienst für saubere Energie. Auf dem diesjährigen Future of Energy Summit war Liebreich, heute Chairman des Advisory Boards, einer der Keynote-Speaker. Seinen Vortrag als Video und die Präsentation als pdf finden Sie hier. fest: Der aktuelle Vergleich von BNEF zeigt, dass bei Investitionen in Stromproduktion erneuerbare Energien bereits seit etlichen Jahren die Nase vorn haben. Das Verhältnis zu Investitionen in fossile Energieträger (Kohle, Gas) ist etwa 2:1. Wichtig ist jedoch zu berücksichtigen, dass Sonnen-, Wind und Wasserkraftwerke technologiebedingt in der Errichtung sehr teuer sind, also hohe Investitionskosten anfallen, dafür aber im laufenden Betrieb billig. Fossile Kraftwerke sind im Bau relativ gesehen billiger, dafür im laufenden Betrieb teurer, da Brennstoff benötigt wird - Quelle: 3sat.de/makro.
  • (22.5.16) - Unglaublich, wie sich die Solarenergie jetzt sogar in den USA breit macht - belegt auch durch folgende Photon-Meldung: Im Jahre 2030 wird Solarenergie rund 14 Prozent des amerikanischen Strombedarfs decken, im Jahr 2050 sollen es 27 Prozent sein. Dies prognostizieren die Wissenschaftler der beiden zum US-Energieministerium gehörenden Institute Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) und National Renewable Energy Laboratory (NREL). Der Bericht betont, dass der weitere Ausbau der Solarenergie zudem enorme Vorteile für die Umwelt sowie für die Gesundheit der Bevölkerung mit sich bringt. Deren monetärer Wert liege bei 400 Milliarden Dollar. Bereits die 2014 installierte Solarleistung von 20 Gigawatt habe der Umwelt einen Kohlendioxidausstoß von 17 Millionen Tonnen erspart, so die Autoren. Betrachte man diese Menge monetär unter sozialen, gesundheitlichen sowie ökologischen Aspekten und der dadurch erzielten Vermeidung von Gesundheits- und Umweltschäden, so ergäben sich Kosteneinsparungen von 700 Millionen Dollar. Den Bericht »The Environmental and Public Health Benefits of Achieving High Penetrations of Solar Energy in the United States« mit 69 Seiten gibt es kostenfrei als PDF unter https://emp.lbl.gov (Publications). © PHOTON emp.lbl.gov/sites/all/files/65628.pdf newscenter.lbl.gov/2016/05/18/berkeley-lab-study-tallies-benefits-solar-power/
  • (21.5.16) - Im Technology Outlook 2025 heisst es zur PV: Mehr als 30 Entwicklungen im Solarbereich werden die Kosten für Solar-PV in den nächsten 10 Jahren um 40 % senken. Die PV-Lernkurve zeigt, dass der Modulpreis mit jeder Verdopplung der Kapazität um über 20 % sinkt. Bis 2025 wird Solar-PV in vielen Regionen der Welt die kostengünstigste Art der Stromerzeugung sein - Quelle: ee-news.
  • (20.5.16) - ein neuer heimlicher Riese in der Schweizer Wirtschaft ist die Fenatec, die v.a. im Agrarbereich tätig ist. Dort hat sie sich unterdessen auch im Solarbereich breit gemacht, insbesondere durch die Übernahme des Solaranlagenbauers Solvatec im Jahre 2015. Dem Fenatec-Jahresbericht war zu entnehmen: Die Fenaco-Tochter Agrola tritt hier als Anbieter von Treib- und Brennstoffen auf. Hier liess der tiefe Erdölpreis die Erträge um 14,8 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken einbrechen. Zum Bereich Energie gehört Solvatec, ein Solaranlagenbauer. Sein Umsatzbeitrag ist mit 26,5 Millionen Franken aber sehr klein. Im Geschäftsfeld Diverse sind zudem die Softwarefirma Bison (Warenwirtschaftssystem), das Chemieunternehmen Halag (Produkte für Betriebshygiene), die Logistikfirma Traveco sowie die UFAG Laboratorien (Qualitätskontrolle) zusammengefasst. Hier vervielfachte sich der Umsatz von 29 Milllionen auf 121 Millionen Franken, weil erstmals Bison voll konsolidiert wurde Quelle: Tages-Anzeiger 19.5.16




































































































































  • (19.5.16) - An einem SP-Podium zur Stadtzürcher Volksabstimmung über den Atomausstieg erfahre ich, wie sich die FdP bei allen Bekenntnissen zu EE windet, wenn es um konkrete Schritte geht - eben zb den Verkauf der Zürcher AKW-Beteiligungen bis 2034, der gemäss GR Müller dann doch nicht so zwingend erscheint. Genau wie überall sonst (Verursacherprinzip), wo die FdP immer kneift, wenn es konkret wird - theoretisch aber ist man schon dafür.... Anton Gunzinger vertrat demgegenüber u.a. folgende Punkte

    1. CH hat im Wärmebereich einen guten Job gemacht, nutzt die CO2-Steuer nur leider nicht auch für den Verkehrsbereich
    2. Benzin müsste rund 6 CHF kosten pro Liter gemäss Umlage aller Infrastrukturkosten auf AutofahrerInnen - noch ohne CO2-Belastung und Raumverbrauch - mit diesen beiden ergäbe es dann 10 CHF pro Liter wie im Buch «Kraftwerk Schweiz» vorgerechnet.
    3. Deutschland ist zu danken, dass es den Solarmarkt  so voran gebracht hat mit den Preisgarantien für Solarstrom, nur haben sie jetzt den Salat resp. die anhaltenden Kosten - ich sage, das war D's grösste Entwicklungshilfe und ist zweitens ja gar nicht so dramatisch, wenn man die reinen Förderkosten nimmt (weit unter den immer wieder zitiierten 25 Milliarden Euro.
    4. Gemäss Gunzinger hat CH jetzt schon genügend Speicher, um sich voll mit EE zu versorgen, auch in den Wintermonaten dank den Speicherseen - das konnte man am Abend leider nicht weiter vertiefen.  
    5. Flugverkehr hat Gunzinger in bisherigen Studien nicht einbezogen, da vergleichsweise unbedeutend (wohl 15 TWh von Gesamtenergieverbrauch von 250 TWh). 
    6. Sparpotential ist nur schon bei Wärme und Verkehr weiterhin immens - wenn dessen Realisierung auch mit Zunahme des Stromverbrauchs verbunden wäre.  



































































































































  • (8.5.16) - Das PV-Wunder in Grossbritannien: Die Photovoltaik ist weltweit weiter auf dem Vormarsch. Von den in Europa zugebauten 8,5 Gigawatt PV-Leistung entfielen 4 GW auf Großbritannien. Das UK erlebte im vergangenen Jahr einen regelrechten Photovoltaik-Boom. Vor allem im Süden des Landes wurden zahlreiche Solarstrom-Anlagen in Betrieb genommen. Über dieses Thema spricht Dr.-Ing. Rolf Sohrmann, Head of Business Unit Energy Solutions bei der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (Detmold), im aktuellen Solar-Interview - siehe hier >>>.
  • (29.3.16) - Wie ich es an einer Mittagsveranstaltung von Globalance etwas ausführlich ausdrückte, lässt sich der Erfolg der Photovoltaik in den industriellen Gesetzmässigkeiten der Halbleitertechnologie verorten. Diese hat für den IT-Bereich zu einer extremen Leistungssteigerung bei gleichzeitig deutlich fallenden Kosten geführt (jeweils minus 20% bei Verdoppelung des Marktvolumens). Und genau das Gleiche hat sich abgespielt und wird sich - vielleicht in vermindertem Ausmass abspielen bei den silizium-basierten PV-Zellen. Illustrativ lässt sich zudem sagen, dass ein PV-Modul nach dem umgekehrten Prinzip des TV-Apparats funktioniert, also statt Strom rein und Licht raus eben bei der PV Licht rein und Strom raus. Und TV-Apparate sind in den letzten Jahren ja für Alle wieder spürbar, ja extrem billiger geworden.
  • (3.3.16) - Auch die UBS in der Schweiz hat unterdessen ein Einsehen - sie hat die Studie «Neue Energien für die Schweiz» veröffentlicht, die ich auch ausführlich im UBS-Radio vorstellte - und auf Solarmedia berichtete. Die Aussagen sind zwar überwiegend vorsichtig, aber in mancher Hinsicht doch recht klar, so etwa:

    1. 2050 werden hierzulande 90% des Strommixes erneuerbar sein
    2. eine Schlüsselrolle kommt dabei neben der Wasserkraft der Solarenergie zu
    3. Atomstrom hat dagegen hierzulande keine Zukunft, da nicht wirtschaftlich und politisch nicht mehrheitsfähig.



































































































































  • (25.2.16) - Über Licht und Schatten in der Solarbranche aus Anlass der 14. Nationalen PV-Tagung habe ich ausführlich auf Solarmedia berichtet - dieser Beitrag ging auch an Swissolar - und in einer verlängerten Version für Elektro- / Haustechnik (siehe Artikelentwurf im Ordner ET). Bemerkenswert waren einerseits der allgemeine Optimismus, dass es im Allgemeinen eben schon gut kommt - so auch der "Kronleuchter" vom österreichischen Solarverband. Schlecht kommt es dagegen mit der Atomkraft einerseits (einer Pleite-Bad-Bank), aber vielleicht auch mit den Rahmenbedingungen für die Solarwirtschaft hierzulande. Obwohl doch gemäss Beat Hotz-Hart die Energiewende viel Sinn macht (ihn hatte ich als Referenten vorgeschlagen).
  • (9.2.16) Afrika hätte es in der Hand, mit EE seine ganzen Probleme zu lösen. So schrieb die deutsche Zeit: «Obwohl Afrika mit der ganzen Fülle erneuerbarer Energiequellen gesegnet ist, haben in den ländlichen Gebieten südlich der Sahara gerade einmal jeder Siebente einen Stromanschluss. Ohne Strom brennt kein Licht zum Lernen, läuft kein Computer und hilft keine Maschine beim Betrieb kleiner Unternehmen.» Quelle: Zeit 9.2.16
  • (3.2.16) Aus einem gemeinsamen Mai BSW/Intersolarl: "Nach Einschätzungen des BSW-Solar ist Solarenergie auf dem besten Wege, in vielen Regionen der Erde die preiswerteste Energieform zu werden. Bis 2020 rechnet die Interessenvertretung der Solar- und Speicherunternehmen mit einer Verdopplung des weltweiten Photovoltaik-Weltmarktes auf über 100 Gigawatt und einem Marktdurchbruch für Heimspeicher und die Elektromobilität."
  • (21.1.16) Das Problem und Elend unserer Zeit ist zweifellos die Flüchtlingsfrage - also müsste eine Solarisierung der Welt(-wirtschaft) sich auch dieser Problematik stellen. Solarenergie für Flüchtlinge muss der Slogan heissen. Und mögliche Aktionen sollten sich in einem Gesamtplan zusammenfinden. Das reicht von der Solarisierung der Flüchtlingslager bis zur Elektrifizierung der Herkunftsorte mit Solarenergie, was den Anreiz zur Flucht vermindern sollte - alles eingebettet in eine Gesamtentwicklungsstrategie, die wiederum aber eben und anders als bisher der Solarisierung einen wichtigen Platz einräumen sollte. Zudem sollte man im Sinne von Olafur Eliasson (der am WEF offenbar wiederum einen bedeutenden Preis erhielt) die Solarenergie originell nutzen (wie mit Little Sun) und auf diesem Weg Mittel generieren. 




































































































































  • (18.1.16) Wegen unterschiedlicher Renditeerwartungen sind dezentrale kleine Anlagen in der Stromerzeugung nicht teurer als Grossanlagen, die billiger erstellt werden können, bei denen dann aber der Grossinvestor / EU eben statt 2-3 eben 5-7 Prozent Rendite erwartet - siehe dazu Quaschinings Vortrag «Bedeutung der PV-Eigenversorgung für Energiewende und Klimawandel».
  • (17.1.16) Amory Lovins hat sich wieder mal orignell über EE geäussert im Rahmen einer Einschätzung der German Energiewende: "Viele Medien schreiben, für die Energiewende brauche man einen ungeheuren Netzausbau oder aber bisher unbekannte Speichertechnologien", sagt Lovins. Die Schwankungen der erneuerbaren Energiegewinnung seien aber nicht sofort ein Problem. "Einer meiner Kollegen zieht gern den Vergleich zu einem Orchester: Nicht jedes einzelne Instrument spielt die ganze Zeit. Immer abwechselnd setzen sie vom Dirigenten geleitet ein und aus und erzeugen erst dadurch wunderschöne Musik".» Und weiter: «So will er auf Energieeffizienz und Lastmanagement setzen, also per Preissignal die Kunden zum Stromverbrauch bringen, wenn es gerade viel Strom gibt. Für den verbleibenden Speicherbedarf sollen vor allem flexible Lösungen gefunden werden – etwa Warmwassertanks in Gebäuden oder auch E-Autos. "In Portugal wurden im vergangenen Jahr 64 Prozent des Stroms erneuerbar gewonnen", sagt Lovins. "Trotzdem sind die Lichter nicht ausgegangen."» Quelle:klimaretter.info
  • (12.1.16) Über die Rolle des Hans-Josef Fell (und von Hermann Scheer): Er wollte mit den erneuerbaren Energien nicht weniger als „die Welt retten“ – vor der Klimakatastrophe, vor Kriegen ums Öl, vor Armut – und hat es mit dieser Überzeugung bis in den Bundestag gebracht, in dem er von 1998 bis 2013 saß. Dort nutzte er seine Erfahrung mit der Solarförderung auf kommunaler Ebene und schrieb mit dem verstorbenen SPD-Abgeordneten und Solarpionier Hermann Scheer die Gesetzesentwürfe zum EEG. Seither gelten die beiden als Väter des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, jenes Regelwerks, dessen Wirkungen André Schmidt als „ökonomischen und ökologischen Unsinn“ bezeichnet (Quelle: brandeins Nov 15). Ich aber sage - genau darum geht es, die Welt zu retten, eben vor
    Klimakatastrophe, vor Kriegen ums Öl, vor Armut. Und lassen wir Eike Weber entgegnen, zitiert aus dem gleichen Artikel: Die deutsche Solarförderung – purer Unsinn? Weber springt vom Tisch auf, eilt zum Schrank und knallt ein Schaubild der Internationalen Energieagentur IEA auf den Tisch. „Das schmeißt einen vom Stuhl“, sagt Weber. Die IEA, nicht gerade als grüne Organisation bekannt, prognostiziert darin einen Anstieg der weltweit installierten PV-Kapazitäten von heute knapp 180 Gigawatt auf annähernd 4700 Gigawatt im Jahr 2050 – das entspricht der Leistung von 4700 Kohlekraftwerken oder 3600 Atomreaktoren. „Wir haben jetzt den Punkt erreicht“, sagt Weber, „an dem Solarstrom international wettbewerbsfähig geworden ist, wir stehen am Beginn einer gigantischen Wachstumskurve. Sollen wir uns ausgerechnet jetzt aus dem Markt zurückziehen? Das wäre so hirnrissig, als hätte sich Deutschland 1910 aus der Automobilentwicklung verabschiedet.“
  • (23.12.15) Jetzt geht es den Energie-Dinos immer spürbarer an den Kragen. Sie sind viel zu unflexibel, wie auch eine Spiegel-Reportage aus Deutschland klar macht. RWE und E.on versuchen allerhand zu unternehmen, bringen es aber immer noch auf nur 12% des insgesamt in Deutschland erzeugten Öko-Stroms - und bei aktuellen Batteriespeicher-Projekten ist es seitens der Dinos nicht besser bestellt. Sie haben die Energiewende wirklich verschlafen und schlafen gar noch weiterhin - während Auto- und IT-Konzerne in die Branche drängen - Spiegel 23.12.15.
  • (29.11.15) Die grossen Strom-Dinosaurier sind tot - wie mir am 55-er Fest von AHE auch der im Stromhandel der Axpo tätige Freund der früheren Sekretärin von Forma Futura bestätigt. Bei der Axpo dominiere das Festkleben am althergebrachten, Neues wage niemand zu denken. Er selbst sähe zb eine Zukunft im Aufbau einer Infrastruktur für die Elektromobilität. Mit den Stromerzeugungsanlagen lasse sich auf jeden Fall auf lange Zeit kein Geld mehr verdienen - aus seiner Sicht sind daran die übermässigen Subventionen für die EE und insbesondere den Solarstrom in D schuld - aber das ist eine andere Sache.
  • (24.11.15) Auf einen Nenner gebracht gilt für die alten und herkömmlichen Energien: Die Fossilen sind knapp und dreckig, der Atomstrom gefährlich und teuer.
  • (23.11.15) Hier geht es zwar nicht um Sonnenenergie (warum eigentlich nicht), aber um ein Beispiel, wie volle EE-Versorgung erreicht werden kann - nämlich auf fünf Inseln, u.a. : Auf der Kanareninsel El Hierro ist es gelungen, eine komplett autarke ökologische Stromerzeugung mit Wind und Wasserkraft zu installieren, die auch dem Erhalt des Naturparadieses für die Zukunft dienen kann - Quelle www.arte.tv mit einer Sendereihe über gleich fünf Inseln wie El Hierro, Madeira, Island, Somsö in Dänemark und den schottischen Orkneys. Interessant wäre, jene Inseln herauszusuchen, die ähnliches mit der Sonnenenergie anstreben - also sicher zb Hawaii als PV-intensivster US-Bundesstaat.
  • (20.11.15) Die Finanzierung der Energiewende, vor allem in Deutschland, war der grösste Entwicklungsbeitrag, den man sich denken konnte. Denn die Verbilligung der PV und der übrigen EE erleichterte vor allem die Einführung in den Ländern des Südens. Das wurde auch in macro-online thematisiert und der entsprechenden 3sat-Doku, die am 20.11.15 ausgestrahlt wurde.
  • (14.11.15) Ebenfalls am nationalen Kongress der EE von aee hat v.a. Jacqueline Badran betont, dass es ja nicht nur in der Energie für die EE, sondern auch etwa in der Pharmaindustrie garantierte Preise gibt - durch Parallelimportverbot und Vorgaben der Heilmittelverordnung (???). Auf jeden Fall liessen sich hier etwa auch die Landwirtschaftsprodukte anführen.
  • (14.11.15) Der nationale Kongress der EE der aeesuisse hat neben einer alten eine neue Erkenntnis zutage gefördert: Nicht nur Dezentralisierung ergibt sich aus Übergang zu EE resp. EE führen dazu, sondern auch Digitalisierung. Das hatte ich zuvor schon beim TNC-Jubiläum erfahren mit TNCall - an der Konferenz seitens der Swisscom mit eigenem Vorhaben und dem allgemeinen Motto.
  • (17.10.15) Wenn ich den Weg über das Erzählen von Geschichten rund um die Sonnenenergie wähle, dann ist wohl folgendes Buch eine gute Vorlage:
    Das Buch "Geschichte unserer Umwelt. Sechzig Reisen durch die Zeit." von Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork ist Umweltbuch des Jahres 2015. Die Auszeichnung geht jährlich an ein oder mehrere Bücher, die im Laufe des Jahres die nachhaltigste Wirkung auf das Umweltbewusstsein in Deutschland entfaltet haben - Quelle: sonnenseite.com.
  • (13.10.15) Die wahre solare Revollution findet bereits statt:  Der Durchbruch der Sonnenenergie wird hierzulande seit Jahren verkündet – und wieder abgeblasen. Doch für viele Menschen in Entwicklungsländern ist Solarenergie heute schon günstiger, praktischer und sauberer als alle Alternativen. In Bangladesch und Kenia findet gerade ein dramatischer Ausbau statt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei passende Kreditmodelle (eth-zukunftsblog.ch 13.10.15).
  •  (7.10.15) Sonnenwende statt Energiestrategie - Solarenergie volle Kraft voraus ! Solarmedia
  • (29.9.15) Das mit der Dezentralisierung und Regionalisierung funktioniert: In Genf kommt Ökostrom aus eigenem Kanton - Die Genfer Stromkonsumenten können künftig Strom beziehen, der nicht nur vollständig aus erneuerbaren Quellen (Wasser und Sonne) stammt, sondern auch im eigenen Kanton produziert worden ist (cleantech.ch 29.9.15).
  • (17.9.15)  Solarenergie wird nochmals um 40 % billiger: Wenn es stimmt, was das US-amerikanische Marktforschungsinstitut GTM Research voraussagt, dann steht der Solarkraft eine rasante Entwicklung bevor (sonnenseite.com 18.9.15).
  • (9.9.15) Das ist zwar eine Rückschau, soll aber nicht untergehen - am diesjährigen Filmfestival in Locarno, jetzt grad vor einem Monat, beeindruckte mich ja der Film von Aya Domenig am meisten. «Als die Sonne vom Himmel fiel» könnte meinem Projekt in vielerlei Hinsicht Pate stehen - und lohnt dann vielleicht auch mal noch eine Auseinandersetzung mit ihr, wenn ich das Buch wirklich aufgleise. Wer den Film schaut, wird auf jeden Fall wissen, warum es eine andere Energiequelle als die atomare braucht. Und schön zeigt der Film auch, wie damals und auch jetzt wieder in Fukushima wohl sehr vieles verharmlost wurde - v.a. von der japanischen Regierung, aber auch von einem Volk, das sich vielleicht zutiefst schämt, solche Katastrophen zu erleiden. Zu wenig kommt dabei im Film zum Ausdruck und wird auch von Aya vertreten, dass unterdessen in der Bevölkerung ein Gesinneswandel eingetreten ist und wohl rund 70% der JapanerInnen heute gegen Atomkraft sind. 
  • (9.9.15) Wolfgang Palz hat wohl ein neues Buch zur Geschichte der Solarenergie geschrieben oder jenes aufgemotzt, das ich schon gelesen habe.  
  • (9.9.15) Eine schöne Geschichte zur Solarwärme ist jene rund um das Ehepaar Alex und ??? Stocker, die auf Cardada ob Locarno das grösste Solarwärmeprojekt im Tessin errichtet haben. Eigentlich viel zu gross dimensioniert, weil sie die ganze Wärme gar nicht brauchen. Ich hatte sie im August 2015 anlässlich meiner Locarno-Ferien besucht und werde das auch wieder tun. 
  • (19.8.15) Wenn Mitte des Jahrzehnts die EE in Europa leider stagnieren und sich angesichts des politischen Gegenwinds auch in der Schweiz eine solche Stagnation abzeichnet (zb weniger Solarzubau 2014 mit 306 MWp gegenüber 320 im Vorjahr) - so gilt doch, dass die Energiewende längst eingesetzt hat, wie ich in einer Leserzuschrift bei TA und auch in Solarmedia festhielt (siehe Solarmedia 18.8.15). Weltweit präsentiert sich die Situation abgesehen davon ganz anders - will heissen, man kann von einem solaren Zubau 2015 von deutlich über 50 GW ausgehen und  Mitte 2015 wurde die weltweite Bestandesgrösse von 200 GW überschritten.
  • (8.7.15) An den Anfang meiner Recherchen und dann des Schreibens sollte ich jene Kapitel stellen, die mich besonders interessieren. Diese dann auch auswerten für meinen Blog - und so entstünde ganz organisch ein interessantes Buch. Also zb beginnen mit dem Kapitel über die Solarinitiativen der Wohngenossenschaften in der Schweiz.
  • (8.7.15) Die ADEV realisiert gemäss Newsletter 7/15 in Erlenmatt-Ost ein Projekt, das Tiefenwärme mit Eigenverbrauch aus PV-Anlagen kombiniert und damit aufzeigt, wie die Sonne die umfassende Grundlage der hiesigen Energiewende werden kann.
  • (8.7.15) Zur Geschichte des PV-Siegeszugs gehört auch die Geschichte der ständigen Unterschätzung der Potentiale. Das war schon beim RWE-Chef so, der meinte, Solarstromerzeugen in Deutschland wäre so wie Erdbeerenzucht in Grönland - oder von Heinz Karrer, der noch nach 2010 meinte, die EE erreichten in der CH niemals mehr als einen tiefen einstelligen Prozentanteil an der Gesamtstromerzeugung. Oder dann etwa die Unterschätzung der laufenden Solarstromproduktion in den USA um rund 50 Prozent, v.a. in Kalifornien, wo bereits deren 5% am Gesamttotal erreicht sind (renewableenergy.com 8.7.15).
  • (4.7.15) Aus Grossbritannien, dem derzeit aktivsten Solarland in Europa, kommt die Idee, dass die solare Revolution auf 6 Säulen ruht:

    1. Sonnenenergie gibt den Leuten wirklich was zurück
    2. ... bringt die Gemeinschaften zusammen
    3. Unternehmen nutzen sie, um vorwärts zu kommen
    4. zeichnet sich durch bemerkenswerte Innovationskraft aus
    5. erreicht mehr als nur die Häuser mit Energie zu versorgen
    6. wird überall auf der Welt angewandt
      1. Quelle: edie.net 4.7.15  



































































































































  • (23.6.15) An der FGZ-GV wurde (zum wiederholten Mal) die Versorgungssicherheit eines Anergienetzes wie von jenem der FGZ in Frage gestellt. Die generelle Antwort von Alfons überzeugte - auch eine auf Öl- und Gas beruhende Energiequelle ist angesichts der Verhältnisse in Russland und Syrien nicht sicher. Totale Sicherheit ist m.a.W. nie gegeben - die Wärmequelle Swisscom könnte durch Wegzug der Rechenzentren versiegen. Aber es gibt andere ähnliche Quellen, zudem die Umweltwärme im allgemeinen (wie Luft und an bestimmten Orten Wasser) sowie mit einer neuen Infrastruktur auch die Sonne mit vermehrten Kollektoren auf den Dächern, die für eine auf Warmwasser beruhende Versorgung bereit gestellt werden könnten. So oder so gilt, dass mit heutigen Technologien Energie- und Wärmequellen aus dem Inland eher als früher mit der rein fossilen Versorgung, die es hierzulande gar nicht gibt, erschlossen werden können. 
  • (14.6.15) Kurzkommentar zum eigentlichen Inhalt des Buches unter Solarmedia «Energiewende ist Sonnenwende». Dort noch nicht aufgeführt sind ergänzende Argumente wie jenes, dass die Sonnenwende eben auch ein gesamtgesellschaftliches Wendeprojekt, v.a. auch im Wirtschaftsbereich, ist. So sollen tragende Institutionen Genossenschaften sein, die als Krücke zu einem neuen Wirtschaftssystem mit mehr Lohngleichheit und mehr Dezentralität dienen und schliesslich das neue Gesamtenergiesystem auch zum Export-Produkt erster Güte werden lassen.
  • (7.6.15) Auch herkömmliche Grossunternehmen bekennen sich zunehmend zu einer allumfassenden ökologischen Stromversorgung, wie neuestens Google und Ikea - Tages-Anzeiger 6.6.15.
  • (6.6.15) Dass die Sonne auch die Lösung für das Wärmeproblem, selbst in Altliegenschaften, sein kann, zeigt das Beispiel aus Lausanne. «Sonne und Holz kombiniert für behagliche Wärme auf Solarmedia»:
  • (2.6.15) Die Sonne ist die Lösung - nicht nur für das Energie-Erzeugungsproblem, sondern auch für das Wärmeproblem, das Treibstoffproblem und die Klimaerwärmung. Unterdessen erlaubt die technische Entwicklung eine solch kühne Aussage! Denn das Potential zur Solarstromerzeugung ist mindestens so gross, dass ein ganz wesentlicher Teil der Stromerzeugung künftig wirklich solar erfolgen kann - und dies in sehr vielen Ländern. Dank den sich sprunghaft entwickelnden Speichermedien für (momentan überschüssigen) Solarstrom lässt sich dieser auch immer kostengünstiger und nahe beim Erzeuger/Verbraucher speichern - und damit dann eine Wärmepumpe betreiben, deren Energieausbeute immer besser und damit zur Wärmeerzeugung in den Gebäuden wirksam wird. Schliesslich kann weiterer überschüssiger Solarstrom zu zentralen Energiequelle für den Treibstoff der Elektromobilität werden - womit selbstredend viele zentrale CO2-Quellen zurückgedrängt werden und die Klimaproblematik eben dank Solarenergie entscheidend zurückgedrängt wird. Siehe dazu auch Solarmedia vom 2.6.15 sowie weitere einschlägige Veröffentlichungen. Zentrale Persönlichkeit in diesem Zusammenhang ist der Berliner Professor Volker Quaschnig.
  • (25.5.15) Ich selbst habe es im Nachgang zur St.Galler Management-Tagung geschrieben - «Die Zukunft ist solar», siehe Solarmedia vom 25.5.15 -  also müsste ich mich vermehrt nach dieser Kenntnis ausrichten. 
  • (19.5.15): Jetzt geht die Suche nach einer neuen Vision los: 

    1.  Die Vision muss ihre Wirkung im Hinblick auf die anstehende Energieabstimmung (2016 1. Teil Energiewende oder 2017 Totalpaket inkl. Lenkungsabgabe ab 2020 - siehe Tages-Anzeiger vom 26.5.15) entfalten - also ca. 3 Monate vorher erscheinen als Buch / Pamphlet oder was auch immer
    2. Jedem seine eigene Stromversorgung
    3. Jeder sein eigener Energieunternehmer - in unterschiedlicher Ausprägung
    4. Neue Rolle für die alten EW - wenn sie denn noch eine haben, aber dann nur im Ermöglichen dieser neuen Vision
    5. usw.   



































































































































  • (18.5.15): Eigentlich eine Erkenntnis noch vom 1. Mai - an dem nämlich machte Elon Musk bekannt, dass er mit Powerwall eine neue viel günstigere Speicherbatterie noch in diesem Jahr auf den Markt bringen will. Ich befand dannzumal, dass das vielleicht wirklich die Welt verändern werde. Auch wieder ähnlich wie beim Computer wird dieser günstige Speicher ermöglichen, dass Jeder und Jede die Herrschaft (!) über die eigene Energie erlangen kann. Bei Genossenschaften sollte das sogar für MieterInnen möglich werden. Leider wurde ein entsprechendes Vorhaben in der FGZ abgewürgt, obwohl Hans und ich einen Speicherraum für die neue Überbauung Schweigmatt vorschlugen. Bleibt nur, die an sich richtige Idee halt sonst weiter zu verfolgen und publizistisch zu begleiten. Eigentlich wieder auf Feld 1 wie damals bei der PV, als nicht mal Swissolar an die Möglichkeit eines durchschlagenden Erfolgs glaubten (2009) - wenige Jahre später war er da (2014: 1 Gigawatt installiert).
  • (1.5.15): Zum Tag der Arbeit arbeite ich zwar, bei Regen bin ich aber an keiner Demo - und wenn schon widme ich meine gedankliche Arbeit der Energiefrage. Eine Enttäuschung muss ich wegstecken, weil ich nicht einmal zu Gesprächen bei der SP betreffs möglicher Einsitznahme in den EKZ-VR eingeladen wurde. Schade - aber wohl schon zu alt, wie auch die Ausschreibung der GP vor einiger Zeit zeigte, die eine Alterslimite bei 60 für den Eintritt setzte. Also bleibt mir nur, als Unabhängiger meine Gedanken ins Spiel zu bringen - und mich künftig vielleicht wie Peter Wettler als Publizist zu bezeichnen - nicht daneben angesichts meiner Blog-Tätigkeit - oder bin ich dann eher Blogger. Und sehe eine Revolution im Stromgeschäft voraus, nachdem Tesla ein Zusammengehen mit Lichtblick eine Kooperation angekündigt hat, um die Stromverbraucher unabhängig von den Konzernen zu machen. Quelle: Spiegel 1.5.15
  • (30.4.15): Also wird das Stromnetz doch nicht zur  Kostenfalle, die immer wieder geäusserte Befürchtung der Wendegegner ist widerlegt > Solarmedia 30.4.15 
  • (17.4.15): «Die Sonne liefert Energie in grossen Schwankungen und dummerweise vor allem dann, wenn die Nachfrage eher klein ist» Dann müssten die Elektrizitätsfirmen noch viel grössere Probleme mit den AKW haben, welche die ganze Nacht hindurch Bandenergie liefern. Gegen Schwankungen und Einspeisungen zur falschen Zeit gibt es Speicherkraftwerke und die gilt es intelligent zu nutzen. Quelle: TA-Artikel-Blog vom 17.4.15
  • (17.4.15): Ausserordentliche Geschichten erzählen rund um die solare Weltwirtschaft - ein Rat von Hans Huonker. Im gefiel zb die Geschichte von Warren Buffett, der in China in BYD Milliarden investierte - oder auch die Würdigung Chinas als eines Landes, das längst viel grüner ist, als wir hier wahrnehmen. Mir gefällt der kauzige Willi Michel, der vom Gegner der KEV zum Solarpropagandist avancierte.
  • (13.4.15): Mein Engagement und auch eine Veröffentlichung soll gezeichnet sein von der Vision einer solaren Weltwirtschaft - die geht über die nun schon Allgemeingut darstellende Erkenntnis hinaus, dass Sonnenstrom einen Teil des Verbrauchs decken kann. Die Vision zeichnet sich dadurch aus, dass ich eine Vollversorgung mit Solarstrom propagiere - wie schon als Aprilscherz 2015, den Viele goutierten und der Hans Burri zu einer gehässigen Mail-Attacke bewog.
  • (6.4.15): Zum Quotensystem, das u.a. Urs Meister auf avenir.suisse.ch regelmässig für den Fall Schweden lobt, gilt mein dortiger Blogeintrag: «Was der Autor in seinem Lob betreffs des schwedischen Quotenmodells regelmässig unterschlägt, ist die Tatsache, dass es gekoppelt ist mit einem Zertifikatesystem. Erreichen die Strom-Versorger die festgelegte Quote nicht, müssen sie entweder eine “Konzessionspflichtabgabe” zahlen oder sie können sich – ähnlich wie im CO2-Emissionshandelssystem – “Stromzertifikate” (“Elcertifikater”) von den Produzenten erneuerbarer Energiequellen kaufen, sofern diese mit ihrer Quote über dem Pflichtanteil liegen. Meiner Erinnerung nach wehrt sich Meister jedoch andernorts immer wieder gegen solche Zertifikate. Ohne solche das Quotensystem eben doch ein Rohrkrepierer würde.»  Siehe auch zum skandinavischen Fördermodell klimaretter.info vom 6.4.15
  • (3.4.15): Es ist ein Witz, wenn in der Schweiz die Armen in Deutschland bedauert werden, die sich den teuren Strom nicht mehr leisten können. Über die Armen bei uns, die 50 Prozent mehr für Lebensmittel ausgeben als sie in Deutschland zahlen müssten, wird aber kein Wort verloren. Und für die Ernährung geben wir immer noch wesentlich mehr aus als für Energie - also wäre Klage über die hiesige Landwirtschaftspolitik - betrieben von jener SVP, die so gegen die Energiewende wettert - viel eher am Platz - Blogbeitrag im TA zu Artikel über SR-Vorberatung vom 2.4.15. dito:

    1. Sie loben hier die SVP - die uns mit ihrer Landwirtschaftspolitik die höchsten Nahrungsmittelpreise der Welt beschert. In diesem Bereich geben wir weit mehr zusätzlich aus als es in der Energie heute sowieso und auch in Zukunft je der Fall sein wird. Was soll also die Lobhuddelei auf die Energiepolitik der SVP, die in Tat und Wahrheit in erster Linie den grossen Stromkonzernen dient und keinerlei Rücksicht auf Umwelt und externe Kosten nimmt. Kommt hinzu - auch deren Energiepolitik wird sich eines Tages als teurer Irrweg erweisen, wenn etwa die Altlasten der AKW zu beseitigen sind oder auch die fossilen Energieträger endlich ihre wahren Kosten tragen müssen (CO2-Ausstoss).
    2. Fast die Hälfte der Investitionen, die 2014 global im Energiesektor getätigt wurden, entfielen auf erneuerbare Energiequellen. Nach Ländern, Regionen und Investitionsbereichen ging der größte Teil des Investitionskuchens im Jahr 2014 an Solaranlagen in Asien und an Windturbinen in der Nordsee. Weltweite Nummer eins in der Nationenwertung ist China, das seine Ausgaben im Bereich erneuerbarer Energie um 37 Prozent auf insgesamt 83,3 Mrd. Dollar (rund 77 Mrd. Euro) ausweitete. Auf Rang zwei folgen die USA mit einem Anstieg von sieben Prozent und Gesamtausgaben von 38,3 Mrd. Dollar (rund 36 Mrd. Euro). An dritter Stelle findet sich Japan mit einem Zuwachs von zehn Prozent und Investitionen von insgesamt 35,7 Mrd. Dollar (rund 33 Mrd. Euro) - soviel zum Thema Wiederhochfahren der AKW in Japan.
    3.  @ Grubenmann: Sie vergessen zu erwähnen, dass weltweit insgesamt von rund 200 Nationen weniger als 40 überhaupt über AKW verfügen - und auch nur wenige weitere Nationen entsprechende Projekte wälzen. Und es wird nicht wahrer, wenn stets wiederholt wird, nur die Schweiz und Deutschland würden aussteigen aus der Atomkraft. Italien hat das aufgrund einer Volksabstimmung unter Berlusconi auch gemacht und viele weitere Nationen haben ähnliche, wie im Falle der Schweiz zeitlich gestreckte Beschlüsse zum Ausstieg gefällt - wie Belgien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Holland, Indonesien, Jordanien, Littauen, Österreich, Philippinen, Schweden erneut, Taiwan und Thailand.



































































































































  • (30.3.15): Sinngemäss zum Argument vom 25.3. lässt sich anführen, dass es doch verwundert, wenn Atombefürworter China als Vorreiter anführen und den Sinn der EE völlig in Abrede stellen - ausgerechnet dieses China aber DER Vorreiter bei der Einführung der EE ist und rundum als Weltmeister bei der Wind- wie bei der Solarenergie gelten muss.  Wie erklären sich die Energiewende-Skeptiker diesen Enthusiasmus ihres Vorzeige-Atomstaats?
  • (29.3.15): Noch immer werden die Fakten rund um den Solarstrom verzerrt dargestellt - so wieder in Reto Brennwalds Leuthart-Doku - ich bloggte: «Gerne hätte man die richtigen Zahlen zur akutellen Nutzung von Solarstrom vernommen und nicht eine veraltete Grösse. Derzeit produzieren die 1 Gigawatt Solarleistung, die Ende 2014 hierzulande installiert waren, einen Anteil von 1,5 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. Das liegt um den Faktor 10 höher als die in der Sendung genannten 0,15 Prozent. Das hätte man dank wirklicher Recherche zum Thema im Film spielend einfügen können - der neue Tesla von Doris Leuthard wurde ja auch erwähnt.» Quelle: Solarmedia 29.3.15 (mit weiteren Blogbeiträgen v.a. zu AKW)
  • (25.3.15): Aus einem Blog-Beitrag von Thomas Hartl zum Lutz-Artikel zu AKW: «Ich muss schon schmunzeln, wenn Deutschland vorgeworfen wird, mit der Förderung alternativer Energien den Strommarkt zu destabilisieren. Noch vor wenigen Jahren wurden alle als Spinner abgetan, die auch nur den Vorschlag brachten mit Wind oder Sonne einen nennenswerten Anteil unserer Energie zu produzieren. Und nun führt Deutschlands Energiepolitik zu einer nie dagewesenen Stromschwemme, die den anderen Energieträger den Boden unter den Füssen wegzieht. Gut so, damit sind wir auf dem richtigen Weg, um unseren Nachkommen auch noch ein wenig fossile Rohstoffe hinterlassen zu können, statt alles selber in die Atmosphäre zu blasen.» Quelle: Tages-Anzeiger 25.3.15
  • (18.3.15): Nationale PV-Tage - zum 13. Mal - lassen wieder viele Eindrücke zurück: 

    1. u.a. dass jetzt die Zeit der Fassaden gekommen scheint - mehr zu den PV-Tagen der Superlative in meinem Blogbeitrag unter Solarmedia 18.3.15.
    2. dass in den Ländern des Südens ein riesiger Off-Grid-Markt für Solaranlagen besteht - von Schützeichel auf 136 Mrd. $ veranschlagt.
    3. dass der weltweite Ausbau heftigst vorangeht, nur Europa stottert - und in der Schweiz droht dieses Stottern, falls die Politik nicht gegensteuert
    4. dass jetzt sogar BfE-Steinmann von der Solarenergie als Option spricht 



































































































































  • (14.3.15): KEV sollte eigentlich stehen für Kostendeckende Ernährungs-Vergütung - denn in der Landwirtschaft ist dieses Prinzip weitaus verbreiteter und auf ewig angelegt. Folgerichtig sollte man - wenn man denn der aktuellen Agrarpolitik im Grundsatz zustimmt - ähnliches für die Energiewirtschaft fordern. Was auch beinhalten würde, dass halt nicht das ganze Angeobt aus dem Inland stammen kann (da sonst zu teuer), dass die KonsumentInnen eine gewisse Wahlfreiheit haben (auch wieder aus Kostengründen aber auch wegen einer wirtschaftlichen Freiheit an sich). M.s.W. scheint ein System mit einer Lenkungssteuer, v.a. auch nach der Abstimmung «Energie- statt Mehrwertsteuer», hierzulande nicht mehrheitsfähig - auch wieder aus Kostengründen. Ein gewisser Eingriff aber, zb. der Aufbau von EE-Kapazitäten (analog zum Erhalt von Kapazität zur Nahrungsmittelproduktion und zum Aufbau von Bio-Kapazität) scheint aber doch mehrheitsfähig. Also lasst uns die EE, v.a. die Solarenergie mit der energiespezifischen KEV fördern. Mit dem gegenüber der Landwirtschaft günstigen Effekt, dass die EE mit der Zeit billiger wird - im Gegensatz zur Agrarproduktion, die wegen des hohen Arbeitseinsatzes und des knappen Faktors Boden im Inland tendenziell weiterhin teurer wird.
  • (6.3.15): «Die erneuerbaren Energien stellen nicht nur einen Wechsel der Energiequellen dar, sie bedeuten eine „Verschiebung der Machtverhältnisse zwischen den Menschen und der natürlichen Welt, von der wir abhängig sind“. So mündet diese politisch radikale Streitschrift in die Ontologie einer menschheitlichen Versöhnung mit der Natur: „Die Kraft von Sonne, Wind und Wellen kann zwar genutzt werden, aber anders als die Fossilbrennstoffe können wir sie nie ganz besitzen“.  Wir wissen nie genug, das wissen wir seit Sokrates, aber auch genug, um ausgeklügelte Methoden zu ersinnen, die von der Natur bereitgestellten Systeme in einer partnerschaftlichen Ethik zu stärken. Naomi Klein hat uns dabei geholfen. Aber nur, wenn wir mit allen First und Second Nations, großen und kleinen, die richtige „Entscheidung“ fällen.» Zitat aus einer Buchbesprechung von Naomi Klein's neuestem Buch Kapitalismus versus Klima - Quelle: sonnenseite.com
  • (6.3.15): Batteriegeschäft wird immer mehr zu einem tragenden Element des Solargeschäfts insgesamt. Wer Solarbusiness betreiben will, baut nicht mehr einfach eine PV-Anlage, sondern ein integriertes Gesamtsystem, das zb Speicher- wie auch Steuerungsmöglichkeiten beinhaltet. Das ist v.a. auch in Staaten wie Deutschland und nun auch den USA ersichtlich - wie u.a. folgende Meldung zeigte: «The renewable energy market has been slowly strengthening ties with energy storage, and it now seems to be tying a secure knot. Wind and solar developer SunEdison announced today that it bought the energy storage team, projects and 100-MW pipeline of Pennsylvania-based Solar Grid Storage (SGS). SunEdison is now able to offer integrated battery storage solutions for its renewable energy project portfolio, and delve into an energy storage market that is set to grow 250 percent in 2015, according to a new report from the Energy Storage Association and GTM Research. The solar plus battery storage market alone is set to reach $1 billion by 2018.» Quelle: renewableenergyworld.com
  • In einer Zuschrift zur Energiewende von Doris Leuthard hielt ich fest, dass Erneuerbare sehr wohl ein Mehr an Unabhängigkeit bringen: «Mehr Unabhängigkeit dank Erneuerbaren Energien gibt es sehr wohl im Vergleich mit den fossilen und nuklearen Energien: Bei letzteren muss der Brennstoff, also das Öl, das Gas und das Uran ständig aus dem Ausland importiert werden. Für technische Anlagen wie Windräder oder Solarmodule gilt das nur einmalig - und die halten dann gut und gern deren 30 Jahre. Zudem wäre die Schweizer Industrie in der Lage, sowohl Windräder wie vor allem Solarmodule selbst herzustellen - das geschieht einzig aus Kostengründen nicht. Die hochstehende Solarforschung hierzulande wird das vielleicht eines Tages sogar in dem Sinn ändern, als dass dann auch die Anlagen wieder vermehrt hierzulande hergestellt werden. Es bleibt dabei: Die vermehrte Nutzung Erneuerbarer Energien würde uns sehr wohl unabhängiger machen.» Quelle: Tages-Anzeiger 5.3.15
  • (12.1.15): Die weltweiten Investments in grüne Anlagen zeigen im Jahr 2014 deutsch und deutlich, wo «Gott hockt». Sie übertrafen gesamthaft erstmals die 300-Milliarden-Grenze und erstmals waren rund die Hälfte davon solarer Art - siehe auch Solarmedia vom 12.1.15 Da ist es doch lächerlich, wenn im Rahmen der CH-Energiedebatten immer noch die grundsätzliche Bedeutung dieser Energie-Erzeugungsart in Frage gestellt und deren ökologische wie ökonomische Effizienz angezweifelt wird.
  • (5.1.15) Der von Friedrich Schmidt-Bleek formulierten Kritik an der Energiewende (Buchtitel: «Grüne Lügen») ist v.a. auch betreffs Solarenergie einiges entgegen zu setzen. So argumentiert er mit Uralt-Zahlen (1995), gesteht zwar eine Verbesserung um den Faktor 4 zu seither - aber argumentiert dann weiter gegen die ressourcenverschleudernde Solarenergie. Zudem führt er die Sandproblematik an - die aber wirklich eine zu sein scheint für die Betonproduktion etc., nicht aber für die Silicium-Herstellung, die tatsächlich aus Wüstensand geschehen kann, oder? Und wenn Schmidt-Bleek die Ressourcenwende statt der Energiewende fordert, so will ich die Sonnen- statt der Energiewende.
  • (5.1.15) Die unsägliche Korandiskussion, angestossen von André Thiel bei Schawinski, konnte dann Arnold Hottinger zum Glück entgegen treten. Obwohl er für die arabischen Staaten derzeit auch pessimistisch ist - dennoch, gerade für sie wäre wohl eine solare Revolution in vielerlei Hinsicht viel versprechend.
  • (24.12.14 )Rund um die Energiestrategie-Diskussion im Nationalrat erschien auch die Studie von Borner / Schips, die geradezu nach einer Entgegnung ruft. Zusammengefasst: Gespickt mit alten und überholten Zahlen (PV-Kosten 3000 CHF / KWp), geprägt von üblichen Vorurteilen, verschweigt Potential der Dachflächen, etc.
  • Das ist die einfache Erklärung der Entwicklung (natürlich ist die Sache nicht ganz so einfach): Worauf sinnvollerweise unser künftiges Energiesystem basiert, wird zuallererst über den Preis entschieden - allerdings über einen «richtigen» und nicht die heute verzerrten Preise am Energiemarkt. Das heisst: Hätten die fossilen und nuklearen Energien ihren richtigen Preis (wären also teurer als heute), bräuchte es die heutige Unterstüztung für die neuen Erneuerbaren schon gar nicht mehr - denn dann wären sie heute schon günstiger. Abgesehen davon - sogar mit den heutigen «falschen» Preisen ist Windstrom vom Lande bereits so günstig wie Kohlestrom und Sonnenstrom ist schwer am Aufholen, auf jeden Fall auch schon günstiger als Atomstrom aus neuen AKW (siehe Hinkley mit seinen anfangs 13 und später bis zu 35 Euro Cents).
  • Zur leidigen Diskussion um die Subventionen. Die KEV ist aber keine Subvention der Erneuerbaren Energie, sondern eine Umlage von den StromverbraucherInnen zu den Bauern von EE - weder verschuldet sich der Staat noch kommt der / die SteuerzahlerIn zur Kasse. Vergleichbar mit dem Mechanismus in der Landwirtschaft, wenn die heimische Produktion von Erdbeeren durch eine Importabgabe auf ausländischen Erdbeeren erhoben wird. Doch es gibt Unterschiede zur Landwirtschaft - dort werden erstens noch mehr Gelder, nämlich 3-5 Milliarden jährlich umgelegt und zweitens kennt dieser Mechanismus im Gegensatz zu den EE keine zeitliche Begrenzung. Dank technischer Fortschritte - in die aber investiert werden muss - werden die EE immer billiger und die KEV schliesslich hinfällig. Sie ist keinesfalls jenes unendlich grosse Subventionsmonster, als das sie von ihren Gegnern immer dargestellt wird - vor allem von einem FdP-Nationalrat aus dem Kanton Bern, der sinnigerweise Wasserfallen heisst.
  • Alle Beispiele aus der Wirtschaft zeigen zusammen auch meine Einschätzung von der Solartagung in Burgdorf, wonach die Wirtschaft die Politik überholt - siehe Solarmedia vom 23.11.14.
  •  Derzeit stärkste Unterstützung des Arguments, dass die Energiewende vor allem eine Solarwende sein wird, ergibt sich erstaunlicherweise durch die Grossbanken - und da vor allem durch die UBS. In den CH-Medien kaum beachtet, fasste der Guardian im August 2014 deren Erkenntnisse - und die anderer Finanzhäuser - treffend zusammen. Danach werden die grossen Energieerzeuger vor allem im Strombereich bis Mitte der 20er Jahre out sein - ersetzt durch eine dezentrale Erzeugung von Sonnenstrom und auch ermöglicht durch eine bis dahin kostengünstige Speichermöglichkeiten. Interessant ist dabei u.a. folgendes Zitat:  “In most sunny parts of the world it is cheaper to generate power from photovoltaic modules on your roof than to buy it from your utility. The best newly built windfarms are selling power at the equivalent of 3p/kWh before subsidies, which neither gas, nor coal, nor nuclear power can match. LED lightbulbs can be bought for a few pounds, providing home-owners a quick and cheap way of cutting their utility bills. What is even more important is that the cost reductions that have led to this point are set to continue inexorably, far out into the future.”
  • Beste Beispiele für Potential und Erfolgsaussichten der EE sind jene aus der Privatwirtschaft, die belegen, dass es sich schon heute oder in absehbarer Zeit rechnet in EE zu investieren. So hat sich eine Gruppe von mehr als einem Dutzend von Firmen (u.a. Ikea, Mars, SwissRe) zum Ziel 100 Prozent erneuerbar bekannt > Bericht von GreenBiz vom 22.9.14.
  • Der nächste grosse Heuler im Solarbereich ist der Eigenverbrauch. Da schwenken sogar schon die EVU darauf ein, v.a. in Deutschland etwa die RWE.
  • Es hat leider allzulange gedauert, aber im 2014 werden die Beispiele häufiger, nach denen sich etablierte Wirtschaftskreise der Solarwirtschaft zuwenden. Spektakulär das Beispiel des Unternehmers Willi Michel, der nach ausführlicher Tätigkeit im medizinal-technischen Bereich (wo er Milliardär wurde....) gemäss einer Tagung an der Burgdorfer Fachhochschule (siehe Solarmedia vom 23.11.14) nun mit seiner Solarstadt Burgdorf AG der Errichtung grosser Solaranlagen auf den Dächern des Gewerbebereichs in Burgdorf widmet und unter Beteiligung von Publikumsgeld dort Millionen zu investieren gedenkt. Andere Beispiele, die an der gleichen Tagung präsentiert wurden, sind die flächendeckenden PV-Projekte der Migros Aare, die gleich 20 Millionen investieren will - oder die Genossenschaft Elektra Jegenstorf, die als herkömmliches EVU (Nr. 45 von 700 in der Schweiz) dezentrale PV-Anlagen zu errichten hilft.
  • Im Zuge der fortschreitenden Diskussion um die Energiewende in der Schweiz wird der Ton im Spätherbst 2014 beängstigend gehässig. Stellvertretend dafür eine Leserzuschrift auf Tages-Anzeiger-Online, die allen Ernstes das Abfackeln von Solar- und Windanlagen forderte («Die Haus- und Grundeigentümer mit Solardach oder Windrad kriegen bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen, wieso nicht auch die Stromkonzerne, wir alle und alle anderen auch?
    Würde man alle Solarpanels und Windräder abfackeln, dann zahlten wir weniger für den Strom und gar nichts für Subventionen. Die Versorgung wäre sogar stabiler und Klima und Wetter gleich unberechenbar. Hoch die Fackel!» -  F. Schweizer vom 23. oder 24.11.14 - Der Beitrag wurde aufgrund meiner Intervention dann entfernt). Ich selbst setzte dem, ohne auf diese ungeheuerliche Aufforderung direkt einzugehen, eine Kurznachricht zum neuen grossen PV-Feld auf den Dächern des Parkhauses des Flughafens Zürich entgegen (Kommentar Nr. 156 vom 24.11.14). Nur mit konkreten Beispielen, wonach auch in herkömmlichen Wirtschaftskreisen die Solarenergie salonfähig wird, kann meiner Meinung nach solch wahnsinniger Skepsis entgegengehalten werden (s.a. vorstehende Einsicht zur etablierten Wirtschaft, die einsteigt).
  • Die Energiediskussion läuft sich tot - Viele Vorschläge für eine Energiewende liegen auf dem Tisch, so etwa das Buch von Hanspeter Guggenbühl «Energiewende und wie sie gelingen kann» sowie von Franz Alt «Auf der Sonnenseite», beide im ersten Halbjahr 2013 erschienen. Beide sind zwar vom Bemühen um «visionären» Realismus geprägt, der zentralen Rolle der Sonnenenergie wird aus meiner Sicht aber zu wenig Bedeutung zuerkannt. Entsprechend wird man dieser Schrift entgegenhalten, sie überschätze diese - und wie so oft liegt dann die Wahrheit vielleicht in der Mitte. Sei's drum, hier wird also die direkte Energieerzeugung aus Licht und Wärme der Sonnenstrahlung in den Vordergrund gestellt. Ohne zu behaupten, dass es regional und lokal auf der ganzen Welt jeweils andere Energieformen geben wird, die der solaren Erzeugung überlegen sind (wie etwa der Winkraft in den Meeresküstengegenden.
  • In volkswirtschaftlicher Hinsicht  muss sich Sichtweise auf das Ganze der Wirtschaft ergänzt werden. Bisher geht die Volkswirtschaftslehre von zwei sich ergänzenden Kreisläufen aus, demjenigen der Güter und Faktoren sowie dem Geldkreislauf. Hilfreich ist es, angesichts der sich abzeichnenden Dezentralisierung neu einen Kreislauf der Energie einzubeziehen. Damit ergibt sich auch der Anstoss, im Rahmen des Übergangs zu einer Vollversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien, diesen Bereich ganzheitlich oder systemisch zu betrachten.
  • Exponenten der Diskussion - allesamt interessante Geister und auch im Bereich der Erneuerbaren mit teils diametral unterschiedlichen Ansichten. Ich stütze mich auf Alt, Weber, Quaschning, Christian Breyer vom Reiner Lemoine Institut, die in erster Linie das 200 GW (oder 33-Prozent-Ziel) für Deutschlands PV-Anteil als möglich ansehen. Guggenbühl dagegen will es belassen bei 4-7 Prozent (wobei die Zeitdimension eine Rolle spielt). Und Hänggi wie andere reden in erster Linie von Energiesparen und Suffizienz. 
  • Natürlicher Energiemix - und doch ist es vor allem und überall die Sonne. Eingebettet in den Mix der Erneuerbaren sind deren sechs Energieformen, Sonne und Wind, Biomasse und Geothermie, Wasser und Meere.
  • Energiewende und damit auch der Übergang zu einer solaren Weltwirtschaft ist in erster Linie eine Machtfrage. Wie es etwa auch der Initiant des Basler Friedensforschungs-Instituts Daniele Ganser sieht. Denn es ist verwegen zu glauben, die Profiteure der fossilen und nuklearen Energiebranche würden ihre Macht und Stellung einfach so aufgeben - da sie doch so enorm von ihr profitieren. Das zeigt sich nur schon bei den exorbitanten Löhnen, die die Spitzenmanager garnieren und die jenen des Finanzsektors kaum nachstehen. Das findet aber auch Ausdruck in den gigantischen Gewinnen, die die Spitzenfirmen und damit ihre Aktionäre Jahr für Jahr einheimsen (und natürlich auch etwa die öl- und gasproduzierenden Länder, in deren Besitz sich die Produzenten zunehmend befinden).
  • Niedergang der alten Energieriesen und Quasimonopolisten - jetzt sogar von Grossbanken bestätigt! Denn die Energiequellen Sonne und Wind kann niemand monopolisieren - was beim Wasser und der Geothermie immer noch geht (der Biomasse auch nur beschränkt).
  • Der atomare Wahnsinn - von der Erzeugung über die Anwendung bis zum Rückbau und Müll.
  • Es geht um nichts weniger als den Kampf zwischen Atom- und Solarenergie - Schon in den Jahren 2007 und 2008 zeichnete sich ab, dass die Atomenergie-Befürworter wieder in Stellung gingen. In Deutschland stand plötzlich der Atomausstieg wieder zur Debatte (nachdem zu Beginn des Jahrtausends ein quasi historischer Kompromiss zwischen der Stromwirtschaft und der rot-grünen Regierung geschlossen worden war). In der Schweiz wurden die Gesuche für den Bau neuer AKW vorbereitet, um gleich nach dem Ende des Neubau-Moratoriums loslegen zu können. Weltweit wurde von der Renaissance der Atomenergie geschwafelt, abgestützt auf jene autokratischen Regimes der Welt wie Russland und China, die glaubten Ausbauprogramme gar in grossem Stil durchziehen zu können (wobei selbst bei deren Realisierung beispielsweise der Atomstromanteil in China nur wenige Prozente des gesamten Stromaufkommens betragen hätte - heute liegt er bei kaum zwei.
  • Doch es kam alles anders mit dem März 2011.
  • Potential zuerst klein geredet - dann als Bedrohung dargestellt. Wie sich die Verhältnisse ändern. Noch 2010 hatte Heinz Karrer in einem Inti der NZZ aS (12.9.10) behauptet, das Potential aller Erneuerbaren betrage hierzulande höchstens ein paar wenige Prozent der Gesamtstromerzeugung - Zitat stimmt so nicht....
  • Das Potential ist noch unerschöpflich - hierzulande zb im Tessin oder in den Bergen.
  • Was wissen wir über die Kosten? Die Spekulationen schiessen zwar ins Kraut und es macht durchaus Sinn, sich Plausibilitätsüberlegungen durch den Kopf gehen zu lassen. Was wir aber als gesichert wissen, ist die Kostenentwicklung der letzten Jahre. Und die zeigt zweierlei - eine massive Steigerung bei den fossilen und nuklearen Energieformen, eine radikale Senkung bei den Erneuerbaren. Zuvorderst wiederum steht die PV
  • Was ist das Potential der Solarenergie? Mit einem Wort - (fast überall) unermesslich. Und ich höre schon wieder höhnen - vor allem in der Nacht.
  • Nadelör Energiespeicher
  • Solarenergie ist Trumpf - für Wärme und Strom
  • Solaranlagen speziell - Grösste weltweit, Grösste schweizweit, architektonisch und sonst
  • Nicht nur solare Energie - sondern auch solare Chemie (Buch von Hermann Fischer: Stoffwechsel)
  • Nicht nur ökonomische Kraft dank Verbilligung - sondern auch gesellschaftliche dank Verbreitung und dezentraler Struktur
  • Das Aufbrechen monopoler Strukturen - Verhältnisse in jedem Land anders, selbst in den USA wiederum unterscheidet sich die Situation in den einzelnen Bundesstaaten fundamental. Und in der EU scheitern die Versuche einer Vereinheitlichung unter Führung von EU-Kommissar Öttinger zumindest bislang jeweilen kläglich.
  • Die modernste aller Genossenschaften - die Solargenossenschaft
  • Der Kampf ums Wasser und die Rolle der Sonne
  • Jeder Technik ihren Platz - kristallines Silizium oder Dünnschicht
  • Das sind all die beeindruckenden Beispiele - Dieses Kapitel muss wohl am schnellsten neu geschrieben werden, denn die Entwicklung schreitet rasant voran, ständig schneien (falls der Begriff in diesem Zusammenhang erlaubt ist) neue Beispiele aus aller Welt auf den Redaktionstisch. Und es sind nicht nur Absichten, Pläne und Regierungsprogramme. Es sind vor allem konkret umgesetzte Vorhaben, die eben zu dieser rasanten Verbreitung der Solarenergie weltweit geführt haben.
  • Emissionshandel ist tot - fördert statt dessen die EE, das funktioniert offenbar
  • «Solarstrom darf man verschwenden»: Atmende Teppiche und stromerzeugende Drehtüren: Der Chemiker und Querdenker Michael Braungart plädiert für radikal neue Produkte – und für mehr Wachstum (Zeit 21.5.13).
  • Strom ist ein Gut wie jedes andere, wieso also dessen Konsum beschränken und zb SUV zum Verkauf unbeschränkt zulassen? Also ist der Sparansatz für EE zumindest unsinnig - aber sinnvoll ein unsinniges Produkt durch ein sinnvolles zu ersetzen.



















































































































































































































































    • Es gilt zurückzugreifen auf mein früheres Buchprojekt, das schon weit gediehen ist - siehe Datei * 1 Buchprojekt solar  
      Zu beachten ist die aktuell vorhandene Konkurrenzliteratur, vor allem die 100 Antworten auf brennende Energiefragen und das frühere Buch von Nordmann, weniger jenes von Guggenbühl. 
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