Dienstag, 30. April 2013

Younicos realisiert Grossbatterie

Jetzt wird es konkret: Ein erster kommerzieller 5-Megawatt-Lithium-Ionen-Batteriepark zur Sicherung der Netzstabilität  entsteht im Rahmen des europaweit ersten kommerziellen Batteriepark. Die 20-jährige Leistungsgarantie stammt von Zellhersteller Samsung SDI, Standort ist West-Mecklenburg. 

Der Schweriner Ökostromversorger WEMAG will den europaweit ersten kommerziellen Batteriepark zum Ausgleich kurzfristiger Netzschwankungen errichten. Lieferant des vollautomatisierten Batterieparks ist das auf die Netzintegration erneuerbarer Energien spezialisierte Unternehmen Younicos. Ab Mitte 2014 soll der Großspeicher mit einer Kapazität von 5 Megawattstunden in Betrieb gehen. Er soll mit einer Leistung von 5 Megawatt helfen, die Netzfrequenz auf der Übertragungsnetzebene zu stabilisieren und Wind- und Sonnenstrom sicher in das bestehende Netz zu integrieren. Die koreanische Samsung garantiert die Leistung der verwendeten Lithium-Ionen-Zellen 20 Jahre lang. Die Investition soll sich über Teilnahme am Primärregelleistungsmarkt refinanzieren.

Clemens Triebel, Gründer und Vorstand von Younicos: “Wenn wir den Umstieg auf Erneuerbare ernst nehmen, müssen wir in der Lage sein, fossile Kraftwerke ganz abzuschalten, wenn genug Wind- und Sonnenstrom da sind. Leistungsfähige Speicher, die kurzzeitige Schwankungen ausgleichen, sind dafür der Schlüssel und gleichzeitig ein wichtiger Hebel für mehr Erneuerbare: Jedes Megawatt an installierter Batterie ersetzt das Zehnfache an sonst für die stabile Stromversorgung benötigter konventioneller Kraftwerksleistung. So schaffen wir schnell mehr Platz für Wind- und Sonnenenergie in unseren Netzen. Gemeinsam mit der WEMAG werden wir beweisen, dass sich das - gerade für innovative Stromversorger - schon heute rechnet.”

"Im Netzgebiet der WEMAG sind knapp 800 Megawatt Anschlussleistung aus regenerativen Quellen installiert. Etwa 80 Prozent der verbrauchten Strommengen werden hier aus Erneuerbaren Energien gewonnen", erklärt Thomas Pätzold, Vorstand der WEMAG AG. Der Standort sei daher optimal, so Pätzold: "Der Batteriespeicher hilft, besonders die Schwankungen aus der volatilen Einspeisung auszugleichen." Die Netzstabilisierung wird in verschiedenen Spannungsebenen wirken. Das Batteriespeicherwerk soll am 110-kV-Umspannwerk Schwerin-Lankow errichtet werden. So ist die Integration in das regionale Verteilnetz und eine Anbindung an das nahegelegene 380-kV-Höchstpannungsnetz sichergestellt.

Das Berliner Start-up Younicos hat den vollautomatisierten Batteriepark in den letzten Jahren technisch und wirtschaftlich entwickelt und wird ihn in Schwerin ab Juni 2013 schlüsselfertig errichten. Younicos wird den Batteriepark beim Netzbetreiber 50 Hertz Transmission für die Erbringung von Primärregelleistung präqualifizieren. Seit Dezember 2012 nimmt Younicos bereits mit den Batterien seines Technologiezentrums Berlin-Adlershof am Markt für Primärregelleistung teil. Zur Abdeckung von Erstprojektrisiken wurde zudem eine Förderung beantragt. Die Errichtung erfolgt vorbehaltlich der Förderungszusage. Younicos arbeitet für eine Zukunft der Energieversorgung, in der Energie CO2-frei und erneuerbar erzeugt wird. Alle unsere Aktivitäten basieren auf der Nutzung von regenerativen Energiequellen. Unsere Kernkompetenz ist das Management von Energie-Speicher-Systemen für eine stabile Stromversorgung auf Basis von bis zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Dazu gehören:
- autonome Energiesysteme aus 100 Prozent sauberer Energie zur Versorgung ganzer Inseln oder entlegener Gebiete
- Batterieparks, die Strom in großen Verbundnetzen bei Überangebot speichern und dann wieder abgeben, wenn er benötigt wird.

Quelle: Younicos

Montag, 29. April 2013

Deutschland hat Netzausbauplan

Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Donnerstag das sogenannte Bundesbedarfsplan-Gesetz für den Ausbau von Höchstspannungs-Stromleitungen in Deutschland verabschiedet. 

Das Gesetz stellt für insgesamt 36 Leitungen mit Höchstspannung einen »vordringlichen Bedarf« fest. Zudem wird das Bundesverwaltungsgericht künftig als einzige Instanz für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Netzausbau zuständig sein. Einer Meldung des Pressedienstes des Bundestages zufolge lehnten die Abgeordneten einen Gesetzentwurf des Bundesrats ab, welcher der Erdverkabelung beim Ausbau des Stromnetzes Vorrang einräumen sollte.  

Während CDU, FDP und SPD für den Gesetzentwurf der Regierung stimmten, enthielten sich die Grünen. Die Linke lehnte das Gesetz ab. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hatte im Vorfeld der Entscheidung seine Kritik erneuert, dass die Einschränkung auf eine einzige Klageinstanz die Akzeptanz des Netzausbaus in der Bevölkerung gefährde. Die SPD scheiterte mit einem Antrag, die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in einer Deutschland AG zusammenzufassen. 

In Deutschland ändert sich die Struktur der Stromerzeugung in den kommenden Jahren erheblich: Erneuerbare Energien werden ausgebaut, die verbliebenen Kernkraftwerke bis 2022 abgeschaltet und konventionelle Kraftwerke an neuen Standorten errichtet. Das macht es nötig, Strom über weite Strecken zu transportieren. Insbesondere der im Norden Deutschlands erzeugte Strom aus Windenergieanlagen und neuen konventionellen Kraftwerken muss zu den Verbrauchsschwerpunkten im Süden und Westen geleitet werden. Die Meldung der Bundesregierung hält ergänzend fest: «In zwei Pilotprojekten werden auf bestimmten Teilabschnitten die Leitungen als Erdkabel verlegt. Werden Erdkabel eingesetzt entstehen Mehrkosten, denn größere Flächen sind nötig. Daher ist es sinvoll, Erdkabel nur auf technisch und wirtschaftlich effizienten Teilabschnitten einzusetzen.»

Quellen: Photon, Pressedienst Deutscher Bundestag

Sonnenenergie erleben

Anlässlich der zum zehnten Mal durchgeführten «Tage der Sonne» vom 3. bis 12. Mai 2013 stellen Firmen, Private, Gemeinden und Energiestädte sowie Schulen an 160 Veranstaltungen Neues und Wissenswertes rund um Wärme und Strom von der Sonne vor (siehe Hinweis rechte Spalte oben).

Koordinator der zahlreichen Veranstaltungen ist Swissolar, der Fachverband der Solarbranche in der Schweiz. Die Tage der Sonne in der Schweiz sind Teil der «European Solar Days», die in der ersten Maihälfte an mehr als 8000 Veranstaltungen in 20 Ländern stattfinden und über 700‘000 Teilnehmende erreichen, die sich auf lokaler Ebene für die saubere, nachhaltige Energieversorgung engagieren. Die  Europäischen wie auch die Schweizerischen Tage der Sonne haben zum Ziel, auf das grosse Potential der Solarenergie zur Energieversorgung aufmerksam zu machen.

Von der privaten Besichtigung bis zum Grossanlass an der BEA: Die Veranstaltungen in der Schweiz werden von Gemeinden und Energiestädten, Solarfirmen, Energieversorgern, Schulen und Privaten organisiert. Jede Veranstaltung wird individuell gestaltet, vom Tag der offenen Tür, über Projektwochen, Informationsstände in Städtezentren bis hin zu Solarmobil-Rennen und einem Grossanlass im grünen Zentrum der BEA/Pferd 2013 ist alles zu sehen. Insgesamt werden in der ganzen Schweiz rund 15'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Solaranlagen sparen schon heute 165'000 Tonnen C02 ein: Immer mehr Hausbesitzerinnen und Investoren setzen auf Wärme und Strom von der Sonne und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit. Insgesamt sind in der Schweiz bereits deutlich über 100’000 Solaranlagen für Warmwasser und Heizung sowie 30‘000 Solarstrom-Anlagen (Kleinstanlagen nicht mitgezählt) installiert. Sie ersparen der Umwelt jährlich über 165'000 Tonnen CO2.  Doch damit ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft: «Solarenergie ist ein zentrales Standbein unserer zukünftigen Energieversorgung. Bis 2025 kann 20 Prozent des Schweizer Strombedarfs durch Solarenergie gedeckt werden. Bis 2035 können zudem 20 Prozent des Wärmebedarfs im Wohnbereich mit Sonnenkollektoren abgedeckt werden. Um diese realistischen Ziele zu erreichen, müssen jetzt politisch die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden», erklärt Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger.

Pro Solar – Für immer Energie: Die Zeit ist reif, erneuerbare Energien und allen voran die Sonnenenergie im grossen Massstab zu nutzen und die Energiewende zielstrebig anzusteuern. Mit der Unterzeichnung des Manifest Pro Solar können alle Bürger und Bürgerinnen der Schweiz ein Zeichen setzen für den raschen Ausbau der Sonnenenergie. Pro Solar wird die unterschriebenen Manifeste im Sommer dem Bundesrat zukommen lassen - und eine Energiestrategie fordern, in der die Sonne eine tragende Rolle spielt. An den Tagen der Sonne 2013 werden auch Unterschriften für Pro Solar gesammelt. Alles, was man tun muss, ist das Formular auf der Website www.pro-solar.ch auszufüllen.

Tage der Sonne in der Schweiz
Weitere Informationen über die Veranstaltungen in der Region sind im Internet unter www.tagedersonne.ch zu finden. Neutrale Informationen zu Solarwärme und Solarstrom finden Sie unter www.swissolar.ch, Informationen zu Veranstaltungen in anderen Ländern unter www.solardays.eu.
 

Die Zeit ist reif, erneuerbare Energien und allen voran die Sonnenenergie im grossen Massstab zu nutzen und die Energiewende zielstrebig anzusteuern.
Unterzeichnen Sie darum das Manifest Pro Solar auf www.pro-solar.ch 

Quelle: www.swissolar.ch - neutrale und umfassende Informationen zur Solarenergie

Samstag, 27. April 2013

2000mal Sonnenstrahlung absorbiert

Ein Team von Schweizer Wissenschaftern plant die Entwicklung eines neuartigen Hochkonzentrations-Photovoltaik-Systems, das in der Lage sein soll, eine 2.000-fache Konzentration des Sonnenlichts aufzunehmen. Auf diese Weise könnten 80 Prozent der einfallenden Strahlung in nutzbare Energie umgewandelt werden. 

Beim Projekt handelt es sich um eine Kollaboration von IBM Research, der Airlight Energy, der ETH Zürich http://ethz.ch und der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs. "In meinen Augen ist dieses System keine absolute Innovation. Man kombiniert hier bekannte Technologien mit neuen Methoden. Handelsübliche Photovoltaik-Anlagen sind bereits jetzt in der Lage, über 20 Prozent Strom zu generieren", kommentiert Franz Nießler, Sprecher von Eurosolar Austria http://eurosolar.at, gegenüber pressetext. Laut dem Experten wäre es Schätzungen zufolge theoretisch sogar möglich, 60 Prozent an Elektro-Energie zu erzeugen.

Dieses neuartige Thermische Hochkonzentrations-Photovoltaik-System kann eine 2000-fache Konzentration des Sonnenlichts aufnehmen und 80 Prozent der einfallenden Strahlung in nutzbare Energie umwandeln (Bild: ETH).




Das High Concentration Photovoltaic Thermal-System (HCPVT) setzt sich aus einem Parabolspiegel, der aus einer Vielzahl an Spiegelfacetten besteht, zusammen. Der Spiegel befindet sich auf einem Trackingsystem, das ihn im optimalen Winkel zur Sonne ausrichtet ist. Die Sonnenstrahlen werden auf mehrere Multichip-Empfänger reflektiert, die mit über 100 Photovoltaik-Chips ausgestattet sind. Die Photovoltaik-Chips sind auf einer Schicht aus Mikrokanälen befestigt, durch die flüssiges Kühlmittel hindurchgepumpt wird, um die Hitze abzutransportieren. Auf diese Weise wäre es möglich, 30 Prozent der Sonnenenergie in Strom umzuwandeln, während 50 Prozent der Abwärme genutzt würden.

Zusätzlich wird das 90 Grad heiße Wasser im HCPVT-System durch eine Membran-Entsalzungs-Konstruktion geleitet, in der es anschließend verdampft und so entsalzt wird. Somit könnten pro Tag 30 bis 40 Liter Trinkwasser pro Quadratmeter Fläche und Tag generiert werden. Mithilfe von thermisch betriebenen Absorptionskühlern könnte man die überdimensionale Solaranlage auch zur Kälteerzeugung nutzen. Den Forschern zufolge soll das System zur nachhaltigen Erzeugung von Strom und frischem Wasser in Südeuropa, Afrika, der arabischen Halbinsel, Nord-Amerika, Süd-Amerika und Australien herangezogen werden. 

Freitag, 26. April 2013

KEV-CH macht Schritt vorwärts

Nach dem klaren Entscheid des Nationalrates hat am Freitag auch die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Ständerates der Parlamentarischen Initiative «Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher» zugestimmt. Damit erhält die Schweizer Energiewende gemäss dem Branchendachverband A EE einen weiteren kräftigen Schub.


Der Verband begrüsst den wegweisenden Entscheid der ständerätlichen Energiekommission in einer Medienmitteilung. Und zwar im Wesentlichen aus drei Gründen: Die vorgezogene Revision der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV):
  • entlastet einige hundert stromintensive Unternehmungen von der KEV-Umlage, die tatsächlich auf eine Befreiung angewiesen sind, weil der Strompreis für sie im internationalen Wettbewerb eine relevante Grösse darstellt. Die Entlastung geht weiter als bisher, vermeidet aber Entlastungen mit der Giesskanne und ermöglicht zusammen mit dem freien Netzzugang für Grossbezüger eine sehr wettbewerbsfähige Strombeschaffung.
  • wird die unendlich lange Warteliste abbauen helfen. Mitte April 2013 standen über 21‘500 Solarstromanlagen auf der Warteliste für Einspeisevergütungen von Swissgrid. Mit der Vorlage 12.400 fallen kleine Photovoltaikanlagen bis 10 kW aus der kostendeckenden Vergütung (KEV) heraus und werden nur noch mit einem limitierten Investitionsbeitrag (Einmalvergütung) gefördert.
  • führt nur zu einer leichten Erhöhung der KEV-Zuschläge. Die vorgesehene Erhöhung der Kompetenz für KEV-Zuschläge von heute 1,0 Rp./kWh auf 1,5 Rp./kWh bis 2014 ist massvoll und zielführend. Sie schafft die Grundlage, um alle Wasserkraft-, Windenergie-, Geothermie- und Biomasse-Projekte sowie die Hälfte der Photovoltaikprojekte, die derzeit auf der KEV-Warteliste blockiert sind, zu realisieren. Die Schweiz profitiert beim Zubau von erneuerbaren Energien von den inzwischen gesunkenen Gestehungskosten für diese Techniken.
Die geplante Erhöhung ist, so die A EE weiter, zahlbar und führt langfristig zu günstigen und stabilen Strompreisen: Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt verbraucht 4'000 kWh Strom. Multipliziert mit 0,5 Rp. kostet die Anpassung jeden Haushalt 20 Franken pro Jahr oder 1,66 Franken pro Monat. Zusätzlich senkt der Zubau an erneuerbaren Energien das Preisniveau an der Strombörse. Solarstrom, Wasserkraft und Windstrom, die auch nach Ablauf der KEV zu tiefen variablen Kosten Strom einspeisen, verdrängen teurere Kraftwerke aus dem Markt und senken langfristig die Strompreise für alle Konsumentinnen und Konsumenten.

Quelle: A EE

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Speichergeschäft kommt in Fahrt

Ist es auch schon aufgefallen? Die Meldungen zum Stromspeichern nehmen in letzter Zeit bei Solarmedia einen immer grösseren Raum ein. Die Verfügbarkeit von Speichermedien wird ganz offenbar zur Zukunftsfrage der Solartechnologie. Weitere Meldungen aus den letzten Tagen zeigen, wohin die Reise geht. Solarmedia gibt einen aktuellen Überblick - in der Schweiz allerdings tut sich kaum Erwähnenswertes. 

Der weltweite Markt für Solarenergiespeicher allerdings wird bis 2017 ein Volumen von rund 19 Milliarden Dollar (14,6 Milliarden Euro) erreichen, schätzt das Marktforschungsunternehmen IMS Research gemäss einer Medienmitteilung von «photon». 2012 wies der Markt lediglich ein Volumen von etwa 200 Millionen Dollar (153,8 Millionen Euro) auf. Die Verbreitung von Speichersystemen für Solarstrom wird IMS Research zufolge von Deutschland ausgehen, da hier ab dem 1. Mai eine Speicherförderung eingeführt wird. Die Installation von Solarspeichersystemen werde in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich weltweit jährlich um durchschnittlich mehr als 100 Prozent anwachsen, so das Unternehmen. IMS prognostiziert, dass 2017 weltweit fast sieben Gigawatt an kumulierter Solarspeicherung installiert sein werden. Quelle: IMS Research / http://www.photon.de/newsletter/document/76149.pdf.

Auch auf Anbieterseite tut sich einiges: So schreibt der deutsche Anlagenbauer Juwi unter dem Titel «Mit juwi Home Power sauberen Sonnenstrom vom eigenen Dach rund um die Uhr nutzen»: Kleiner als ein handelsüblicher Kühlschrank ist der von den Experten der Wörrstädter juwi Energielösungen GmbH angebotene Stromspeicher ein technisches Wunderwerk. Angeschlossen an eine PV-Anlage bietet juwi Home Power ein ausgefeiltes Energiemanagement und ist trotzdem kinderleicht zu bedienen. Und zwar mit einem farbigen Touch-Screen am Gerät - aber auch von unterwegs mit einer coolen App für iPhone, iPad oder Android.

Jeweils an zweiter Stelle in der „Stromverteil-Hierarchie“ steht gemäss Juwi das Speichern in der Batterie. Diese Energie kann abgerufen werden, wenn die Sonne nicht scheint. „Tagesthemen, Sport-Studio oder einen späten TV-Film mit Sonnenstrom anschauen ist dann kein Problem mehr,“ sagt Kerstin Kranich. Nur wenn mehr Energie erzeugt als verbraucht wird und die Batterie voll geladen ist, wird noch Strom ins Netz eingespeist. 


Und die am Rande des Konkurses stehende Solarworld sieht offenbar in Gesamtpaketen inklusive eines Stromspeichers einen Rettungsring für das Solargeschäft insgesamt. Sie verweist darauf, dass Solarworld seit Anfang 2011, und damit als einer der ersten Photovoltaik-Systemhersteller, mit der Produktreihe SunPac Kompetenz im Bereich der Solarstromspeicher zeigte. Das jüngste Mitglied der Produktfamilie, das SunPac 2.0 erfülle nun alle technischen Voraussetzungen, um im Rahmen des am 1. Mai startenden Förderprogramms der KfW bezuschusst zu werden. Erstmalig sind demnach bei dem SunPac 2.0 die Lade- und Entladefunktion in einem dreiphasigen Speicher-Wechselrichter integriert. Ein zusätzlicher Laderegler wird damit nicht mehr benötigt.  Zusätzlich erhöht sich der Wirkungsgrad. Mit einer Speicherkapazität von 11,6 kWh kann die Blei-Gel-Batterie genug Sonnenstrom speichern, um eine vierköpfige Familie vom Sonnenuntergang bis zum nächsten Sonnenaufgang mit sauberem Solarstrom zu versorgen. Diese Unabhängigkeit führt zu dauerhaft kalkulierbaren Energiekosten, Strompreiserhöhungen werden deutlich abgemildert.

Schliesslich zeigt eine Kooperation zwischen dem koreanischen Elektronikkonzern Samsung und dem Berliner Startup Younicos, wohin die Reise gehen könnte: Das auf Netzintegration spezialisierte Berliner Unternehmen Younicos und der Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien Samsung SDI wollen in Zukunft gemeinsam netzgebundene Großspeicher bauen. Die Speicher sollen in vollautomatisierten Batterieparks zum Einsatz kommen und eine hundertprozentige Nutzung von Wind- und Sonnenenergie in den deutschen Stromnetzen ermöglichen. Auf die in den Batterien verwendeten Zellen gewährt Samsung eine Garantie von 20 Jahren.Quelle: pv-magazine
 
©  Solarmedia

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Donnerstag, 25. April 2013

Neu: Blog zum Solarstromspeichern

Intersolar - die weltweite Leitmesse der Solarwirtschaft - erweitert in diesem Jahr ihr Angebot zum Thema Energiespeicher. Allein zur Intersolar Europe präsentieren 170 der rund 1.500 Aussteller Lösungen für das Energiespeichern. Und sie lanciert gleichzeitig den neuen Blog solarenergystorage.org.


Intersolar schreibt in einer Medienmitteilung dazu: «Wir wollen aber noch einen Schritt weitergehen. Denn um den solaren Anteil der gesamten Energiewirtschaft in Zukunft noch weiter zu erhöhen, möchten wir auch thematisch eine Brücke schlagen: vom Thema Energiespeicher zu den Herausforderungen der Energiewirtschaft und der Zukunft der Stromnetze in Deutschland und weltweit. Ab sofort startet deshalb die neue Plattform solarenergystorage.org - ein Blog, als Diskussions-offene Plattform für die Solar- und Energiewirtschaft. Hier beleuchten Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden aktuelle Themen rund um effiziente Energiespeicher und ihre Verwendung für den Eigenverbrauch von Solarstrom und Netzintegration.

Wir würden uns freuen wenn sie sich hier mit Ihrem Wissen und Ihren Ideen beteiligen, Fragen stellen und sich in die Diskussion einbringen. Um Ihnen einen Vorgeschmack zu geben, finden Sie die ersten beiden Themen, die sie ab sofort im neuen Blog solarenergystorage.org erwarten, hier im Newsletter.»


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Mittwoch, 24. April 2013

Warnung vor Plug-In-PV-Anlagen

Photovoltaik-(PV)-Anlagen mit Steckern (Plug-In) für den „Hausgebrauch“ entsprechen nicht den Vorschriften. Dies hält der deutsche Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) fest. Entsprechende Anlagen waren kürzlich auch für den Schweizer Markt lanciert worden - siehe Solarmedia vom 16. März 2013. Eine Stellungnahme der CH-Elektrizitätswirtschaft steht noch aus. 

Bei fachkundiger und normengerechter Installation nach VDE-Vorschriften bieten Photovoltaik Anlagen eine sichere und komfortable Möglichkeit zur Nutzung „selbst geernteter“ elektrischer Energie. Photovoltaik Anlagen, bei denen der Strom einfach per Schutzkontakt-Stecker über die Steckdose in den Hausstromkreislauf (Endstromkreis) eingespeist wird, entsprechen allerdings nicht den VDE-Sicherheitsvorschriften. Zwar mag der Schutzkontakt-Stecker beim Nutzer den Eindruck erwecken, dass er Photovoltaik Anlagen durch einfaches Anschließen an die Steckdose selbst in Betrieb nehmen kann, ohne Unfall- und Haftungsrisiken einzugehen, doch das Einstecken eines elektrischen Erzeugungsgerätes in die Steckdose ist nicht mit dem Einstecken eines elektrischen Verbrauchsgerätes zu vergleichen und nach der Sicherheitsnorm DIN VDE 0100-551 (VDE 0100-551) unzulässig.

Beim Anschluss von Stromerzeugern an die Steckdose können vorhandene Schutzorgane der häuslichen Elektroinstallation wie zum Beispiel Sicherungen ihre Schutzfunktion nicht mehr im vollen Umfang erfüllen, da sie den in die Steckdose rückgespeisten Strom nicht erkennen und auf ihn nicht ordnungsgemäß reagieren können. Aus diesem Grund kann es bereits kurz nach dem Einstecken des Photovoltaik Moduls zu einer Überlastung des Stromkreises und zu Bränden kommen. Grundsätzlich empfiehlt der VDE den Nutzerinnen und Nutzern von Photovoltaik Anlagen dringend, bei der Installation von Photovoltaik Anlagen stets auf fachkundige Personen zu setzen, die eine normengerechte Installation von normengerechten Stromerzeugungseinrichtungen nach VDE-Sicherheitsvorschriften gewährleisten können.

Dienstag, 23. April 2013

Asien Ex-China der neue Solarstern

China steht mit Bezug auf Asien zuvorderst, wenn es gilt, die Wachstumstreiber des weltweiten Solarmarkts zu benennen. Doch da ist plötzlich auch Japan in einer Spitzenposition und weitere Länder wie Indonesien und Thailand holen markant auf. 


Zuerst ein Blick auf einen exotischeren Markt, der bislang nicht die solare Aufmerksamkeit auf sich zog – Indonesien (siehe Karte oben, vergrössern mit Klick auf Bild): Dort wurde anfangs April ein Ausschreibungsverfahren lanciert für Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 150 Megawatt. Das Ministerium für Industrie und Ressourcen plant zudem eine Neuauflage der Einspeisevergütung. Aufgrund dieser würden 25 Eurocent je Kilowattstunde (KWh) gezahlt – und das für immerhin 20 Jahre. Das wäre eine recht komfortable Vergütung, verglichen mit den unterdessen in vielen nördlichen Staaten weit tieferen Ansätzen. Aber der Inselstaat steht erst am Anfang der Entwicklung eines Photovoltaik-Markts – entsprechend hohe Anreize sind nötig.

Diese Entwicklung ist in Japan, einem weiteren der grossen Inselländer in Asien, bereits viel weiter. Dort wurden vom 01.04.2012 bis 01.01.2013 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1,33 Gigawatt (GW) Nennleistung installiert. Davon entfallen 1,01 GW auf private Solarstromanlagen und 306 Megawatt (MW) auf kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerke.  Das geht aus Statistiken des japanischen Ministeriums für Handel und Industrie (METI) hervor. Das Ministerium genehmigte darüber hinaus Privatanlagen mit 958 MW sowie andere PV-Anlagen mit 5,75 GW.  Bloomberg New Energy Finance (New York) berichtet in seinem jüngsten Report über weltweite Investitionen in erneuerbare Energien, dass Japan den globalen Abwärtstrend im ersten Quartal 2013 durchbrochen und 6,7 Milliarden USD (5,1 Milliarden Euro) in kleine Solarstromanlagen investiert habe.

Zudem ist das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) soeben Empfehlungen eines internationalen Ausschusses gefolgt und hat die Solarstrom-Einspeisevergütung für das laufende Finanzjahr, das am 01.04.2013 begann, um 9,5 – 10 % gekürzt.  Laut einer Veröffentlichung des Ministeriums vom 29.03.2013 sinkt die Vergütung für Solarstrom aus Anlagen mit mehr als 10 kW Nennleistung auf 37,8 japanische Yen (0,31 Euro) pro kWh. Für kleinere Anlagen beträgt sie künftig nur noch 38 JPY (0,32 Euro) je kWh.  Die 38 JPY enthalten 5 % Mehrwertsteuer. Netto beträgt die Vergütung bei kleineren Anlagen somit 36 JPY (0,30 Euro). 


Zudem werden gemäss der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg für Japan laufend Pläne für ganz grosse Solaranlagen bekannt, so etwa für die Konstruktion einer 400-Megawatt-Anlage zu Kosten von 1,1 Mrd. US-$ - ein solches Projekt würde die Gesamtkapazität der Schweiz per Ende 2012 auf einen Schlag realisieren.  Ganz allgemein gilt für Asien: Der Solarmarkt in den asiatisch-pazifischen und zentralasiatischen Regionen (Asia Pacific and Central Asia; EAPCA) wächst bis 2017 jedes Jahr voraussichtlich um mehr als drei Gigawatt. So das Marktforschungsunternehmen NPD Solarbuzz in einem Bericht. Dies entspreche einer jährlichen Wachstumsrate von 28 Prozent, heißt es weiter. Der Solarmarkt in den EAPCA-Regionen wuchs demnach 2012 um 723 Megawatt, überwiegendl in Form von kleineren Anlagen.

"Die Nachfrage wird künftig allerdings mehr im Segment der großen Freiflächenanlagen liegen", erklärte Steven Han, Analyst bei NPD Solarbuzz. Bis 2017 werde der Anteil an Freiflächenanlagen 64 Prozent des Marktes in der Region ausmachen. Insbesondere Thailand, Malaysia, die Philippinen, Indonesien und Taiwan würden künftig den Markt dominieren. In den nächsten fünf Jahren, so NPD Solarbuzz, werden diese Länder 50 Prozent der gesamten Nachfrage in der EAPCA Region stellen.

Quellen: 

Verspargelter Solarpark

Noch werden Solarmodule nicht unter Windrädern installiert. Das könnte ein Fehler sein. Eine Studie vom Reiner Lemoine Institut und der Solarpraxis zeigt, dass die Windkraftanlagen nur wenig Sonnenlicht wegnehmen und dass eine Kombination für das Stromnetz vorteilhaft ist, wie die neue Solarplattform pv magazine berichtet.

Wer Windkraftanlagen und Photovoltaik kombiniert, gewinnt viel. Das zeigt David Ludwig in einer Masterarbeit für das Reiner Lemoine Institut und die Engineering-Abteilung der Solarpraxis. Dabei geht er in seinen Rechnungen über eine einfache Kombination der beiden Energieträger weit hinaus. Er berechnet, wie sich die Anlagen ineinander verschachtelt bauen lassen, was zusätzlich Fläche spart. Die Ingenieure und Forscher hat selber überrascht, wie gering die Verluste der Photovoltaik dadurch sind, dass die Windräder Schatten werfen. Das reduziert den Stromertrag lediglich ein bis zwei Prozent im Vergleich zum unverschatteten Idealfall.

pv magazine ist aus der Zeitschrift Photovoltaik hervorgegangen und hat ein englisch-sprachiges Pendant.


Ein Kombikraftwerk aus Wind- und Solaranlagen hat noch mehr Vorteile. Die Berechnungen ergeben, dass die Netzanschlussleistung geringer ist als wenn die beiden Kraftwerke getrennt voneinander errichtet werden. Das liegt daran, dass die Sonne oft scheint, wenn der Wind nicht weht, und umgekehrt. In den seltensten Fällen laufen beide Kraftwerke gleichzeitig mit voller Leistung. Der Betreiber verliert daher nicht viel, wenn er zum Beispiel maximal 60 Prozent der Summenleistung einspeist. Das Stromnetz muss also nicht unbedingt ausgebaut werden, wenn unter den Windrädern Solarmodule aufgestellt werden.


Wie hoch die Verluste am Ende wirklich sind, hängt vom Verhältnis der Photovoltaik- zur Windleistung ab. Wenn die Windkraftanlagen eng stehen und die gesamte Fläche darunter mit Photovoltaik bebaut wird, nimmt Ludwig an, dass auf rund zehn Megawatt Windleistung etwa 20 Megawatt Photovoltaikleistung kommen. Dann sind die Jahreserträge der beiden Energieformen ungefähr gleich. Bei einer Abregelung auf 60 Prozent verliert der Betreiber nur zwei bis vier Prozent. Wenn die Windkraftanlagen weiter auseinander stehen, was auch vom Gelände abhängt, können auch 70 oder 80 Megawatt Photovoltaik Platz haben. Selbst dann steigen die Verluste nur auf zehn Prozent. Das Prinzip, dass Sonnen- und Windkraft komplementär sind, ist bekannt. Ludwig hat jetzt aber zweierlei neu gezeigt. Zum einen gilt das Prinzip nicht nur, wenn man Wetterdaten über ganz Deutschland mittelt, sondern auch auf der begrenzten Fläche eines Windparks. Zum anderen funktioniert es auch bei den im Windpark möglichen Verhältnissen von Wind- zu Solarleistung.

Alexander Woitas, Leiter des Bereichs Engineering bei der Solarpraxis, ist guter Dinge, dass das Konzept auch in die Praxis umgesetzt wird. Es gebe bereits erste Anfragen für Ertragsgutachten. Das verwundert nicht, da es nicht nur eine elegante Lösung für den Netzanschluss für Solaranlagen bietet, sondern gleichzeitig kontinuierlicher Energie erzeugt als eine Energieart für sich alleine. Eine intelligente Kombination von Sonne und Wind reduziert dadurch auch den Speicherbedarf im Netz. Nächstes Jahr soll bereits in der Nähe von Berlin ein Windpark mit Photovoltaik nachgerüstet werden, wo die hier beteiligten Partner auch die Auswertung mitübernehmen. 

Montag, 22. April 2013

ABB setzt auf Solarstrom

Der schweizerische-schwedische Elekrokonzern ABB und die US-Firma Power-One, ein führender Anbieter von Produkten im Bereich erneuerbare Energien und effiziente Umrichter- und Energiemanagementlösungen, haben am Montag bekannt gegeben, dass die Verwaltungsräte beider Unternehmen einer Transaktion zugestimmt haben, in deren Rahmen ABB Power-One für USD 6.35 je Aktie oder den Eigenkapitalwert von USD 1028 Millionen übernehmen wird. 

Mit der Übernahme würde sich gemäss Unternehmensmitteilung ABB als weltweit führender Anbieter von Solarwechselrichtern positionieren, der "Intelligenz" von Photovoltaiksystemen – einem Markt, für den die Internationale Energieagentur ein Wachstum von über 10 Prozent jährlich bis 2021 vorhersagt. Getrieben wird das rasante Wachstum durch den wachsenden Energiebedarf, insbesondere in Schwellenmärkten, durch steigende Strompreise und sinkende Kosten. "Die Photovoltaik macht rapide Fortschritte, Netzparität zu erreichen und hat somit das Potential, den Energiemix der Zukunft mitzuprägen2, sagt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "Power-One ist ein gut geführtes Unternehmen und geniesst hohes Ansehen als Innovator mit Fokussierung auf das attraktivste und intelligenteste PV-Produkt."


Die neuen Einphasen-Wechselrichter UNO sind die kleinsten Wechselrichter für den Einsatz in Privathaushalten. Mit einer Leistung von 2,0 kW und 2,5 kW verfügen die Geräte über die passende Größe für herkömmliche Dachanlagen. Dank der HF-Isolation sind sie sowohl für kristalline als auch für Dünnschicht-Module perfekt geeignet (Bild und Text: Power One).

 






Power-One bietet eine breite Palette von Solarwechselrichtern an, deren Anwendungsbereich von Einfamilienhäusern bis zur Versorgungswirtschaft reicht. Das Unternehmen hat weltweite Fertigungsstätten und sein Portfolio an Energielösungen stellt eine Ergänzung zum Leistungselektronikgeschäft der ABB dar. Power-One beschäftigt rund 3300 Mitarbeitende, vor allem in Italien, China, den Vereinigten Staaten und der Slowakei. 2012 erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von USD 120 Millionen bei einem Umsatz von rund einer Milliarde US-$.

"Diese Transaktion schafft beträchtlichen Wert für unsere Aktionäre und wird Power-One ermöglichen, sein Wachstum zu beschleunigen“, erklärt Richard J. Thompson, CEO von Power-One. Gemeinsam können wir die wachsende
weltweite Nachfrage nach innovativen Lösungen für erneuerbare Energien besser befriedigen und zu einem weltweit führenden Anbieter avancieren. Ich glaube, dass ABB der richtige Partner ist und dass dies der ideale Zeitpunkt ist, um unsere Kräfte zu bündeln."

ABB ist sehr gut für die PV-Industrie positioniert. Das Unternehmen verfügt über ein breites Portfolio in der Energie- und Automationstechnik, eine globale Aufstellung sowie eine weltweite Service-Organisation.
ABB bietet bereits seit vielen Jahren Lösungen für die PV-Industrie an und wird alleine mit Solarwechselrichtern voraussichtlich 2013 einen Umsatz von über USD 100 Millionen erzielen. Solarwechselrichter kennzeichnen sich durch relativ kurze Innovationszyklen aus, was beträchtliche F&E-Ressourcen in der Leistungselektronik erfordert. Insgesamt investierte ABB rund USD 1,5 Milliarden in Forschung und Entwicklung im Jahr 2012.

Power-One
(www.power-one.com) ist ein führender Anbieter von Produkten im Bereich erneuerbare Energien und von energieeffizienten Umrichter- und Leistungsmanagementlösungen. Das Unternehmen gilt als führender Entwickler und Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern. Seine Produkte für den Sektor der erneuerbaren Energien ermöglichen den branchenweit grössten Ertrag aus Solaranlagen und werden von Energieversorgern, anderen Unternehmen und Haushalten genutzt. Power-One präsentiert sich seit 40 Jahren als führender Anbieter von Stromversorgungsprodukten mit hoher Effizienz und hoher Leistungsdichte für verschiedene Bereiche, darunter erneuerbare Energien, Server, Speicher- und Netzwerklösungen, Industrie- und Netzwerk-Energiesysteme. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Camarillo, Kalifornien, und unterhält Vertriebsbüros, Fertigungsstätten und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Europa, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent.

ABB
ist führend in der Energie- und Automationstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen etwa 145'000 Mitarbeitende. 


video


Quelle Text: ABB

Movie by Solarmedia

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Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Der Online-Marktplatz Milk the Sun (http://www.milkthesun.de) und das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler (http://www.photovoltaikzentrum.de) stellen erste Ergebnisse ihrer Marktstudie zum Thema Wartung, Instandhaltung, Pflege und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage, kurz Operation & Maintenance, vor. 

Die Daten der Marktanalyse wurden über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage® in einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben. An der Befragung haben insgesamt 1.465 Solaranlagenbetreiber aus Deutschland, Italien, Frankreich und UK sowie Investoren aus weiteren EU- und Nicht-EU-Ländern teilgenommen. Die Studie macht Verbesserungspotenzial bei O&M-Anbietern sichtbar und soll Investoren als Leitfaden dienen, worauf bei der Auswahl eines entsprechenden Anbieters zu achten ist. Zudem werden Fragen zu Themen wie Wartungsverträge, Informationsaustausch, Kundenbetreuung und Kosten der bezogenen O&M-Leistungen beantwortet. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie O&M-Anbieter ihr Angebots- und Leistungsspektrum verbessern und zusätzlich Transparenz bei Kunden von O&M-Services schaffen können. Nicht zuletzt dienen die Ergebnisse einer genaueren Einschätzung von O&M-Angeboten, auch in Bezug auf das Leistungsspektrum und die Verlässlichkeit von O&M-Partnern.

Hälfte der Solaranlagen über ein Megawatt wird in Eigenregie überwacht und kontrolliert: 54% der Investoren nehmen die Überwachung und Kontrolle ihrer Solaranlage selbst in die Hand. Selbst 50% der Photovoltaikanlagen über einem Megawatt werden in Eigenregie überwacht und kontrolliert. Nur 46% der Anlagenbetreiber haben mit einem O&M-Anbieter eine vertragliche Regelung für die Wartung und den Service ihrer PV-Anlage getroffen. Gewartet und kontrolliert wird jede Solaranlage, von der Kleinanlage bis 30 kWp auf dem Dach bis hin zum Solarpark im Megawattbereich.

Systemanbieter haben bessere Chancen: Annähernd 70% der Investoren haben einen Servicevertrag mit ihrem O&M-Partner abgeschlossen, über dem auch die Solaranlage bezogen wurde. Als Hauptgrund nannten viele das Vertrauen in den Partner, welches bereits durch den Erwerb der Anlage gewonnen wurde. Voraussetzung jedoch ist, dass O&M-Leistungen ein wesentlicher Bestandteil des Angebots sind. Weitere Kriterien für die Wahl des O&M-Partners sind ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis sowie eine schnelle Schadenbehebung binnen 24 Stunden.

Trotz eines bestehenden Servicevertrages mit dem O&M-Partner kommt es vor, dass Probleme und Störungen an der Solaranlage erst dann vom O&M-Partner behoben werden, nachdem sie durch den Anlagenbetreiber darauf aufmerksam gemacht wurden. Diese Erfahrung mussten bereits etwa 35% der Anlagenbetreiber machen. Interessant dabei ist die Erkenntnis, dass ein Großteil der O&M-Partner, die auch am Verkauf der Solaranlage beteiligt waren, erst Probleme und Schäden an der PV-Anlage behoben bzw. beseitigten, nachdem diese von den Anlagenbetreibern darauf aufmerksam gemacht wurden. O&M-Partner, die nicht am Verkaufsprozess beteiligt waren, agierten auf Grund ihrer Unbefangenheit neutraler und zuverlässiger. Viele Anlagenbetreiber sehen denn auch Verbesserungsbedarf bei der Informationsweitergabe durch ihren O&M-Partner, denn Anlagenbetreiber wollen gerade bei Störungen an der Anlage möglichst schnell informiert werden. Die Preispolitik wird neben der Erreichbarkeit bei Problemen und Schäden als verbesserungswürdig erachtet.

Über 59% der Anlagenbetreiber geben an zufrieden mit ihrem O&M-Partner zu sein. Dennoch spielen knapp ein Viertel der Investoren mit dem Gedanken, ihren bestehenden O&M-Partner zu wechseln. Dies ist umso erstaunlicher, da die meisten O&M-Verträge erst wenige Jahre laufen. Ein Grund könnte sein, dass der Markt an O&M-Leistungen ständig wächst und im gleichen Maße auch das Interesse der Betreiber an anderen O&M-Partner sowie an deren Leistungsangebot. Es liegt daher nahe, dass ein Wechsel in der Erweiterung eines vermeintlich besseren Leistungsangebotes begründet liegt.

Geschäftsführer Michael Ziegler und Autor der Studie: „Die Anlagenüberwachung und -kontrolle wird von nahezu allen Anlagenbetreibern als zwingende Notwendigkeit angesehen. Egal ob es sich dabei um eine Dachanlage mit nur 10 kW oder um einen Megawatt-Solarpark handelt. Schließlich dient eine unterbrechungsfreie Stromerzeugung der Absicherung des getätigten Investments. Dabei ist jedoch auffallend, dass über die Hälfte der Betreiber ihre Solaranlage in Eigenregie überwachen lässt und nicht durch einen O&M-Partner. Hinzu kommt die relativ hohe Wechselbereitschaft bei Verträgen mit O&M-Partnern. Die Studie macht deutlich, dass ein immenses Potenzial im Bereich O&M am Markt vorhanden ist, sofern der Markt mit innovativen und neuen Konzepten bedient wird. Mit verbesserten und auf Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Leistungen können dem Wettbewerb wechselbereite Kunden streitig gemacht werden. Denn trotz einer hohen Zufriedenheit erkennen Anlagenbetreiber in den angebotenen Leistungen des O&M-Partners Verbesserungsbedarf.“


Die Studie richtet sich an Anbieter von O&M-Leistungen, Solarteure/Installateure, Dienstleister, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte. Die Studie umfasst 41 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/wartung

Bild: Solar-Anlage auf Bauernhaus bei Zürich ©  Solarmedia

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Sonntag, 21. April 2013

Dünnschicht für Nischenmärkte

Das Thin-Film Industry Forum diskutierte in Berlin lukrative Nischenmärkte für die Dünnschicht-Industrie und kam zum Schluss: Dünnschicht-PV muss aufhören, kristalline Photovoltaik zu kopieren.

Es besteht immer noch ein großes Potenzial für Dünnschicht-Photovoltaik, erklärte Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG, bei seiner Eröffnungsrede auf dem Thin-Film Industry Forum 2013. Das Industrieforum, das am 16. April 2013 in Berlin stattfand, war der Auftakt für die 5. Photovoltaics Thin-Film Week, die noch bis Donnerstag andauert. Die Konferenz informierte zu neuesten Entwicklungen und Marktchancen im Dünnschicht-Sektor. 

Gelichtete Reihen bei der Dünnschicht-Konferenz - die Teilnehmerzahlen liegen derzeit bei Solaranlässen häufig tiefer als auch schon.






Der starke Preisverfall bei kristallinen Modulen hat zu einer großen Konkurrenz und sinkenden Anteilen der Dünnschicht-Photovoltaik am Weltmarkt geführt. „Die Dünnschicht-Industrie muss damit aufhören, die kristalline Photovoltaik zu kopieren und ihre Stärken ausspielen“, unterstrich Remmers. Die Vorteile der Dünnschicht-Photovoltaik sahen die Experten vorrangig im geringeren Gewicht und der Flexibilität der Module, aber auch im niedrigeren Materialverbrauch und der kürzeren Energieamortisation (Energy Payback Time). Es wurden auch wesentliche Verbesserungen angemahnt, wenn die Dünnschicht-Photovoltaik mit der kristallinen Photovoltaik konkurrieren wolle. Da es letztendlich immer um Dollar pro Watt und Gewinne gehe. 

Diskutiert wurde auch darüber, inwieweit Nischenmärkte Potenziale für die Dünnschicht-Photovoltaik bereithalten und welche hier am besten geeignet seien. Geteilter Meinung war man, was ein signifikantes Wachstum im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anwendungen (BIPV) angeht. Hoffnung machen bereits verkündete Wirkungsgrad-Rekorde und weitere angekündigte. Dies sei ein großer Entwicklungsschritt, der schneller gekommen sei als erwartet und auf weitere Fortschritte in den nächsten Jahren hoffen lasse. 

Neben dem japanischen Photovoltaik-Markt wurden der Status quo und die Aussichten der Maghreb-Region und des Nahen Ostens (MENA) vorgestellt. Die Photovoltaik stellt in den kommenden Jahren einen wesentlichen Pfeiler der Energieversorgung der MENA-Region dar, aber auch hier komme es im Wesentlichen auf die politischen Rahmenbedingungen an. 

Mit dem Schwerpunktthema Elektromobilität wurde ein weiterer spannender Markt für die Dünnschicht-Photovoltaik präsentiert. Die Modellregion Berlin-Brandenburg wurde vorgestellt, in der derzeit mehr als 150 Projekte zum Thema umgesetzt werden. Zurzeit sind hier rund 1.200 Elektroautos und -LKW unterwegs und können an 220 öffentlichen Ladestationen aufgeladen werden. Statt teurer herkömmlicher Ladestationen kann auch auf Mobile-Metering-Technologie als Teil des Ladekabels oder des Fahrzeugs zurückgegriffen werden. So können, statt für mehr als 2.500 Euro neue Ladestationen mit Zähltechnik neu bauen zu müssen, beispielsweise Straßenlaternen kostengünstig umgerüstet werden. 

Organisiert wurde das Thin-Film Industry Forum 2013 von der Solarpraxis AG, einem Wissensdienstleister der Erneuerbaren-Energien-Branche und Veranstalter von jährlich rund zwanzig Konferenzen und Expertenworkshops.

Quelle: Solarpraxis

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Freitag, 19. April 2013

100 Prozent erneuerbar - weltweit!

Klarer Aufruf bei Konferenz in San Francisco und Startschuss für internationale Kampagne: Eine neu gegründete globale Allianz von Organisationen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaftlern, Wirtschaftsverbänden und Politik ruft alle nationalen Gesetzgeber auf, den Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien im Strom-, Heizungs- Kühl-und Verkehrssektor zu begehen.

Bei der "Pathways To 100% Renewable Energy Conference", die in San Francisco stattfand, startete die Allianz eine neue internationale Kampagne, die zum Aufbau des politische Willens von Entscheidungsträgern aufruft und gemeinsam das Ziel von 100% erneuerbaren Energien setzt. Unter den Gründungspartnern des neuen Bündnisses sind die World Future Council, das Renewables 100 Policy Institute, die World Wind Energy Association, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, deENet und die World Bioenergy Association

"Es ist eine Tatsache, dass fossile Energien zu Ende gehen. Es ist auch eine Tatsache, dass in der Zwischenzeit, die Abhängigkeit von diesen Energiequellen mehrere existenzielle globale Krisen verursacht. Wenn die Menschen einen bewohnbaren Planeten erhalten wollen, müssen wir unseren Energieverbrauch bald zu 100% zu erneuerbaren Energien in allen Sektoren verlagern", sagt Stefan Schurig, Direktor für Klima-und Energie beim World Future Council.

In einer gemeinsamen Erklärung meinen die Vertreter der neuen Allianz auch, dass trotz dieser grundlegenden Logik, die meisten politischen Entscheidungsträger zwar Maßnahmen ergriffen haben, diese jedoch bei weitem nicht die Tragweite des Problems abdecken. "Eine grundlegende Notwendigkeit, die diese Trägheit brachen sollte, ist ein starker weltweiter Aufruf für 100% erneuerbare Energie, der den dringend benötigten politischen Willen unter Gesetzgebern auf der ganzen Welt schafft", sagt Diane Moss, Gründungsdirektor des Renewables 100 Policy Institute

"Die Technologien, um diese Energien zu ernten, gibt es bereits heute, und sie sind bereits wettbewerbsfähig", meint Stefan Gsänger, Generalsekretär der World Wind Energy Association. "Es ist die Verantwortung unserer Generation alles zu tun, was wir können, um so schnell wie möglich auf 100% erneuerbare Energien wechseln."

Erneuerbaren Energien bringen Strukturwandel - vor allem Regionen und Gemeinden sind die Hauptnutznießer. Mehrere Regionen, Gemeinden und Städte, zum Beispiel in Deutschland und Dänemark, aber auch in Österreich, beweisen, dass dieses ehrgeizige Ziel t bereits Realität ist. Die Erfolgsgeschichte dieser Regionen ist eine Folge der hohen Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen und der regionalen Wertschöpfung, die durch dezentrale Energieerzeugung statfindet.

Die Allianz fordert deshalb lokale, regionale und nationale politische Entscheidungsträger auf, politische Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bürgern und Gemeinden ermöglichen, von diesem Übergang zu profitieren und diesen umzusetzen. "Die richtigen politischen Rahmenbedingungen, einschließlich positiver Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, sind absolut entscheidend um 100% erneuerbare Energien zu erreichen", sagt Prof. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer ISE und ehemaliger Professor an der UC Berkeley. "Unsere Aufgabe ist es, auf allen Regierungsebenen gute Rahmenbedingungen zu schaffen und diese an die heutige Realität anzugleichen und an die beste Politik."

Zu diesem Zweck sind Wissenstransfer und Austausch zwischen der Politik von entscheidender Bedeutung. Bei der "Pathways To 100% Renewable Energy Conference", ertönte eine gemeinsame Botschaft: Wir müssen Netzwerke zwischen wegweisenden Ländern und Menschen schaffen, um die Umsetzung einer globalen Energiewende zu 100 Prozent erneuerbaren Energien zu realisieren. Weber: "Trotz zahlreicher bewährter Beispiel und erfolgreicher politischer Instrumente, müssen bestehende Lösungen nicht immer durch die politischen Entscheidungsträger in Regierungen kommen. Ich hoffe, diese Kampagne hilft, diese Art von Dialog zu erleichtern, so können Länder aus den Erfahrungen von unschätzbarem Wert, von Spitzenreitern wie Deutschland, Dänemark und anderen Ländern lernen, um die Verschwendung von knappen Ressourcen zu vermeiden." 

Quelle: Renewables 100 Policy Institute 2013 / Sonnenseite

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Donnerstag, 18. April 2013

Solare Säule für Stromwirtschaft

Die Solarbranche will in Deutschland den Photovoltaik-Anteil am Strom-Mix bis 2030 von fünf auf 20 Prozent steigern. Die Branchenstrategie setzt auf innovative Speicherlösungen für dezentrales Energiemanagement zur Steigerung der solaren Eigen- und Nahstromversorgung sowie zur Netzentlastung.

Experten sind sich heute einig, dass zukünftig vor allem Solar- und Windenergie den Strombedarf Deutschlands decken werden. Bis zum Jahr 2030 strebt die Branche Erneuerbarer Energien an, ihren Anteil von derzeit 23 Prozent auf dann knapp 80 Prozent zu steigern. Wichtigster Treiber der Energiewende im Stromsektor war in den vergangenen Jahren dabei die Photovoltaik. Sie soll 2030 nach den Vorstellungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) mindestens 20 Prozent zur Stromversorgung unseres Landes beitragen. Heute decken die inzwischen mehr als 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland bereits knapp fünf Prozent des Strombedarfs. Sie verringern damit den CO2-Ausstoß um jährlich über 18 Millionen Tonnen. 

Die Photovoltaik erzielte in den vergangenen Jahren nicht nur die höchsten Ausbauzahlen, sondern auch die mit Abstand stärkste Kostensenkung. Solarstrom kann bereits unter heutigen Bedingungen in Haushalten und auch in immer mehr Gewerbebetrieben deutlich günstiger selbst erzeugt, als von konventionellen Energieerzeugern aus dem Stromnetz bezogen werden. In den letzten sechs Jahren sind die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme nach Angaben des BSW-Solar um zwei Drittel gefallen. 

Der weitere Ausbau der Solarstrom-Nutzung ist kein Kostentreiber mehr, auch wenn Solarstromanlagen in der Regel vorerst noch auf eine Förderung im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) angewiesen bleiben. Die Photovoltaik drückt vielmehr bereits heute erheblich die Großhandelsstrompreise zu Spitzenlastzeiten. Von diesem Einspareffekt in Milliardenhöhe profitieren viele Unternehmen. Aktuelle Untersuchungen von Roland Berger für den BSW-Solar weisen auf interessante neue Marktpotenziale für die Solarbranche hin. In den nächsten Jahren lassen sich diese Potenziale insbesondere über eine Erhöhung der Eigenverbrauchsquoten selbst erzeugten Solarstroms sowie mittels neuer solarer Nahstromversorgungskonzepte und Vermarktungsmodelle erschließen.

Solarstrom kann heute auf dem eigenen Dach schon für 15 bis 18 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden. Zum Vergleich: Der Strom vom Energieversorger kostet aktuell für Haushaltskunden durchschnittlich zwischen 25 und 30 Cent, Tendenz steigend. "Bei hohen Eigenverbrauchsquoten selbst erzeugten Solarstroms erreichen wir bei weiter sinkenden Photovoltaik-Preisen in einigen Marktsegmenten schon in wenigen Jahren die Zielmarke: Neue Photovoltaik-Anlagen werden auch ohne Förderung wirtschaftlich selbsttragend", beschreibt Dr. Günther Häckl, Präsident des BSW-Solar, die Perspektiven. 

Angesichts sinkender Solarstromförderung und steigender konventioneller Strompreise ist der Eigenverbrauch selbst erzeugten Sonnenstroms ein wichtiges Investitionsmotiv für Bürger und Gewerbebetriebe, die künftig die Energiewende selbst in die Hand nehmen und Geld sparen wollen. Bereits mehr als 1,3 Millionen Privathaushalte und Unternehmer haben sich dazu entschieden und nutzen die Chance zur Demokratisierung und Dezentralisierung unserer Stromversorgung. Wichtiger Nebeneffekt: Strom, der vor Ort erzeugt und verbraucht wird, muss nicht transportiert werden, entlastet die Netze und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Stromleitungen. 

Der BSW-Solar erläutert, dass sich Erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind derzeit überwiegend noch nicht auf dem Energiemarkt selbstständig behaupten können, da die Erzeugung ohne Brennstoffkosten zu einer deutlichen Reduzierung der Börsenstrompreise führt. Ohne grundlegende Korrekturen des Energiesystems sei dies auch in den nächsten Jahren kaum vorstellbar, da die Spielregeln des Energiemarktes bislang für Kohle- und Atomstrom gemacht wurden. Strom aus Erneuerbaren Energien kann sich im heutigen Energiemarkt gegenüber Kohle- und Atomstrom in der Regel nicht behaupten, da letzterer zumeist aus abgeschriebenen Kraftwerken stamme und sein Preis viele Folgekosten für Mensch und Umwelt ausklammere. Häckl: "Der Energiemarkt muss sich künftig an Erneuerbaren Energien ausrichten. Ein Festhalten an unserem veralteten System führt zu hohen Folgekosten und Investitionsrisiken." Gleichzeitig sorgt ein Überangebot an Emissionszertifikaten dafür, dass die klimaschädliche Braunkohle eine gefährliche Renaissance erlebt. 

Studien widerlegen außerdem die zuweilen geäußerte Behauptung, Stromnetze wären ein Flaschenhals für einen schnellen Ausbau der Photovoltaik. Solarstromanlagen erzeugen dezentral Strom, der überwiegend direkt vor Ort verbraucht werden kann. Über 90 Prozent aller Solarstrom-Anlagen speisen in die regionalen Verteilnetze ein. "Das ist ein großer Vorteil der Photovoltaik. Sie braucht keine großen Übertragungsnetze und kann mit intelligenter Technik auch lokal zur Netzsicherung und -stabilisierung beitragen. Netzintegration ist technisch und kostenseitig auch bei deutlich mehr Solarstrom leistbar", erklärt BSW-Präsident Häckl. "Außerdem: Eine Drosselung des Tempos bei der Energiewende ist unnötig. Ein kraftvoller Ausbau der Photovoltaik geht gar nicht mehr mit hohen Kosten einher." Selbst ein dynamischer Solarstrom-Zubau auf dem hohen Niveau der Vorjahre in Deutschland würde deshalb nur geringe Zusatzkosten verursachen.

Mittwoch, 17. April 2013

D: Solarstromspeichern kommt doch

Batteriespeicher sollen zum wichtigen Baustein der Energiewende werden und Kosten senken. Die Solarbranche erwartet eine rege Nachfrage, da VerbraucherInnen nach Unabhängigkeit streben und Solarstrom möglichst selbst nutzen wollen, wie der deutsche Bundesverband Solarwirtschaft in einer Medienmitteilung festhält.

Die Solarbranche begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, ab dem 1. Mai 2013 die Markteinführung von Batteriesystemen zur Solarstromspeicherung zu fördern. Die Finanzierung des neuen Förderprogramms ist gesichert, wie heute vom Bundesumweltministerium bestätigt wurde. Künftig wird der Staat den Kauf neuer Batteriespeicher für Solarstromanlagen mit bis zu 660 Euro pro Kilowatt Solarstromleistung bezuschussen. Im ersten Jahr werden Fördermittel in einem Umfang von 25 Millionen Euro bereitgestellt und von der KfW Bankengruppe vergeben. 

Die Nutzung dezentraler Energiespeicher gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Batteriespeicher helfen, das sonnenscheinabhängige Solarstromangebot mittels Zwischenspeicherung an die individuelle Stromnachfrage anzupassen. Sie verringern so auch den Bedarf, die lokalen Stromnetze für die Aufnahme größerer Anteile Erneuerbarer Energien auszubauen. 

Die Erzeugungskosten für Solarstrom liegen in Deutschland inzwischen meist unter den Strom-Bezugspreisen vom Energieversorger. Damit lohnt sich für immer mehr Menschen und Betriebe, selbst erzeugten Sonnenstrom auch selbst zu nutzen. In einem Einfamilienhaus mit einer Photovoltaik-Anlage können Verbraucher in Kombination mit einem lokalen Batteriespeicher ihren externen Strombezug sinnvoll um bis zu 60 Prozent reduzieren, wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ermittelt hat.  "Wir rechnen mit einer regen Nachfrage. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür Strom aus erneuerbaren Quellen kostengünstig selbst zu erzeugen. Sie wollen sicher gehen, tatsächlich auch sauberen Strom zu nutzen. Solarstromanlage und Solarstromspeicher im Doppelpack sind eine hervorragende Klimaschutzgarantie", sagt Dr. Günther Häckl, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). 

Speicher entlasten die Stromnetze und stabilisieren zudem die Strompreise. Zu diesem Schluss kommt das Fraunhofer ISE in seiner "Speicherstudie 2013". Durch Speicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind, können danach Spitzen in der Einspeiseleistung um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Die Aufnahmefähigkeit der lokalen Stromnetze ohne zusätzlichen Ausbau werde damit um bis zu zwei Drittel gesteigert. 

Solarstrom-Anlagen, die mit staatlich geförderten Speichern kombiniert werden, müssen ihre Leistung für die gesamte Vergütungsdauer auf 60 Prozent der Anlagenleistung reduzieren. Damit tragen die Anlagenbetreiber dazu bei, dass Produktionsspitzen vermieden werden. Die Verteilnetze müssen nicht mehr auf die maximale Einspeisung der Solarstrom-Anlagen ausgelegt werden. Das spart Leitungskapazitäten, weniger neue Stromleitungen müssen verlegt werden. 

Das Interesse an Batteriespeichern besonders bei Betreibern von kleinen Solarstrom-Anlagen bis 10 Kilowatt Anlagenleistung, die sich typischer Weise auf Ein- oder Mehrfamilienhäusern finden, ist groß. Das zeigte eine Umfrage bei Anbietern von Speichern für Solaranlagen, die der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Ende 2012 durchgeführt hat. Gut jeder zweite Photovoltaik-Neuinvestor und jeder dritte Anlagenbetreiber zeigt darin Interesse an Batteriespeichern. Doch der Absatz spiegelte das bislang nicht wider. Das größte Hindernis für den Verkauf von Batteriespeichern waren bislang noch hohe Investitionskosten. "Die neuen Förderzuschüsse werden den Speichereinsatz nun beflügeln. Wenn der Speichermarkt in Schwung kommt, sind angesichts der großen Nachfrage sinkende Kosten aufgrund von Skaleneffekten und technologischen Fortschritten zu erwarten", so Häckl. Der Bundesverband Solarwirtschaft erklärt in einem kostenlosen Informationspapier das neue Förderprogramm und gibt Rechenbeispiele. 

0,6 % mehr Strom verbraucht

Im Jahr 2012 ist der Stromendverbrauch in der Schweiz um 0,6% auf 59,0 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gestiegen; der Inlandverbrauch (zuzüglich Übertragungs- und Verteilverluste) lag bei 63,4 Mrd. kWh. Die Landeserzeugung der einheimischen Kraftwerke stieg um 8,2% auf 68,0 Mrd. kWh bzw. lag bei 65,6 Mrd. kWh nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen. Damit resultierte ein Stromexportüberschuss von 2,2 Mrd. kWh gegenüber einem Importüberschuss von 2,6 Mrd. im Vorjahr.

Der schweizerische Elektrizitätsverbrauch (Endverbrauch = Landesverbrauch nach Abzug der Übertragungs- und Verteilverluste von 4,4 Mrd. kWh) stieg 2012 um 0,6% auf 59,0 Mrd. kWh (2011: 58,6 Mrd. kWh). Die stärkste Zunahme ergab sich mit +1,9% im ersten Quartal, in den übrigen Quartalen veränderte sich der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahresquartalen weniger stark mit +0,4% (2. Quartal), -0,6% (3. Quartal) und +0,6% (4. Quartal). Zurückzuführen ist die starke Zunahme im ersten Quartal auf den sehr kalten Februar (,Kältewelle") sowie auf den zusätzlichen Tag im Februar (Schaltjahr). Dieser zusätzliche Tag bewirkte eine Zunahme des Elektrizitätsverbrauchs 2012 von ca. 0,3%. Der Elektrizitätsverbrauch wird von drei Faktoren massgeblich beeinflusst:
  • Wirtschaftsentwicklung: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) nahm 2012 um 1,0% zu (Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO).
  • Bevölkerungsentwicklung: Das Bundesamt für Statistik hat noch keine offiziellen Daten zur Entwicklung der Wohnbevölkerung im Jahr 2012 publiziert, jedoch soll gemäss den BFS-Bevölkerungsszenarien 2010 die Bevölkerung ("mittleres" Bevölkerungsszenario) ab 2010 um rund 0,9% pro Jahr ansteigen.
  • Witterung: 2012 nahmen die Heizgradtage gegenüber dem Vorjahr um 11,7% zu (siehe Tabelle im Anhang). Da in der Schweiz knapp 10% des Stromverbrauchs für das Heizen verwendet werden (Analysen des Energieverbrauchs nach Verwendungszweck, BFE/Prognos 2010), steigt damit auch der Stromverbrauch an.
Die Elektrizitätsproduktion (Landeserzeugung vor Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,4 Mrd. kWh) des schweizerischen Kraftwerkparks stieg 2012 um 8,2% auf 68,0 Mrd. kWh (2011: 62,9 Mrd. kWh). Nach dem Rekordjahr 2001 ist dies das zweithöchste jemals erzielte Produktionsergebnis. In jedem Quartal des Jahres lag die Inlanderzeugung über den Vorjahreswerten (+ 6,1%, + 14,4%, + 8,4% und + 3,8%).

Die Wasserkraftanlagen (Laufkraftwerke und Speicherkraftwerke) erzeugten aufgrund der grossen Niederschlagsmengen und den überdurchschnittlich grossen Schneemengen in den Bergen 18,1% mehr Elektrizität als im Vorjahr (Laufkraftwerke + 21,0%, Speicherkraftwerke + 15,8%). Im Sommer betrug die Produktionszunahme der Wasserkraftwerke 20,4%, in den beiden Winterquartalen 15,1%.

Die Stromproduktion der fünf schweizerischen Kernkraftwerke sank um 4,8% auf 24,3 Mrd. kWh (2011: 25,6 Mrd. kWh), obwohl das Kernkraftwerk Mühleberg einen neuen Produktionsrekord vermeldete. Die Verfügbarkeit des schweizerischen Kernkraftparks lag bei 84,9 (2011: 89,3%). Am gesamten Elektrizitätsaufkommen waren die Wasserkraftwerke zu 58,7%, die Kernkraftwerke zu 35,8% sowie die konventionell-thermischen und anderen Anlagen zu 5,5% beteiligt. 

Bei Importen von 86,8 Mrd. kWh und Exporten von 89,0 Mrd. kWh ergab sich 2012 ein Exportüberschuss von 2,2 Mrd. kWh (2011: Importüberschuss von 2,6 Mrd. kWh). Im 1. und 4. Quartal importierte die Schweiz per Saldo 3,3 Mrd. kWh (2011: 4,4 Mrd. kWh), im 2. und 3. Quartal exportierte sie per Saldo 5,5 Mrd. kWh (2011: 1,8 Mrd. kWh). 

Der Erlös aus den Stromexporten betrug 6'028 Mio. Franken (6,78 Rp./kWh). Für Importe fielen Ausgaben von 5'257 Mio. Franken an (6,06 Rp./kWh). Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Erlöse damit um 6,0 % und die Ausgaben um 12,5 %. Der positive Aussenhandelssaldo der Schweiz sank um 24,3 % auf 771 Mio. Franken (2011: 1'018 Mio. Franken).

Hinweis: Im Rahmen von Umstrukturierungen in der Elektrizitätswirtschaft, zum Beispiel durch Fusionen von Handelsabteilungen, fallen per Ende 2012 bedeutende Bilanzkreisumsätze vor allem in Bezug auf Deutschland weg. Dadurch werden handelsbasierte Einfuhr- und Ausfuhrmengen ab Januar 2013, welche bisher Brutto zwischen Stromhändlern anfielen, neu strikter innerhalb der Unternehmungen ,genettet". Diese Änderung wird das Volumen der Exporte und Importe in der schweizerischen Elektrizitätsbilanz deutlich verkleinern. In geringerem Ausmass davon betroffen ist der Aussenhandelssaldo der Schweiz.

Quelle: Bundesamt für Energie

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Windbranche: «Kein Geld für Alle!»

Wenn Kohle, Gas und Atomkraft keine Förderungen erhalten würden, wäre Windenergie ohne Förderung längst konkurrenzfähig.

© IG Windkraft - www.igwindkraft.atEnde letzter Woche trafen sich die Schwergewichte der Energiebranche in Lech. Beim Energy Forum Lech 2013 stand die Zukunft der europäischen Energiepolitik im Zentrum der Diskussion. „Die Windbranche fordert kein Geld. Wir fordern genau das Gegenteil: einen zukünftigen Energiesektor in der EU ohne Förderungen. Im Jahr 2011 wurden die fossilen Energien in den 21 OECD Staaten der EU um 10 Milliarden Euro mehr gefördert, als die Windenergie in Summe weltweit erhalten hat“, berichtet Thomas Becker, Geschäftsführer des europäischen Windenergieverbandes in Lech und ergänzt: „Windenergie wäre heute schon längst konkurrenzfähig“. Die Förderungen der erneuerbaren Energien wurden in letzter Zeit des Öfteren diskutiert. Auch in Lech stand die Ökostromförderung zur Diskussion. „Die Windbranche fordert kein Geld“, erklärt Becker einmal mehr und präzisiert: „Wir fordern genau das Gegenteil: einen zukünftigen Energiesektor in der EU ohne Förderungen. Im Jahr 2011 wurden die fossilen Energien in den 21 OECD Staaten der EU um 10 Milliarden Euro mehr gefördert, als die Windenergie in Summe weltweit erhalten hat.“ 

Die Internalisierung der externen Kosten wird von der Windbranche nach wie vor vehement gefordert. „Die Windenergie wäre heute schon längt mit Gas und Kohle konkurrenzfähig, wenn die Umweltkosten adäquat eingerechnet werden würden“, bekräftigt Becker und ergänzt: „Wir brauchen kein Geld, wir fordern bindende Energieziele für 2030. Diese würden den Investoren und der Industrie Sicherheit geben, das Wachstum stimulieren, Produktionskosten reduzieren, Arbeitsplätze schaffen und in Summe eine ausgereifte Technologie erzeugen, die keiner Förderung mehr bedarf.“ 

In Europa arbeiten bereits rund 300.000 Personen in der Windbranche. 70% der neu installierten Kraftwerksleistung in Europa sind erneuerbare Kraftwerke, 26,5 % Windräder. Der europäische Kraftwerkssektor bewegt sich kontinuierlich von Öl, Kohle und Atomenergie weg. Bei allen drei „alten“ Energien wurde letztes Jahr in Europa mehr Kraftwerksleistung abgebaut als dazugekommen ist. 7% des europäischen Stromverbrauchs wird bereits durch Wind gedeckt. Die Windbranche trägt mittlerweile auch weit mehr als 30 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei und hat damit bereits die gesamte Schuhindustrie in Europa überflügelt. Um diesen Trend aufrecht zu erhalten sind bindende Ziele für erneuerbare Energien bis 2030 unbedingt notwendig. „Diese Politik wird die Innovationen ankurbeln und mehr Gewinne nach Europa bringen. Zusätzlich wird es teuren Import von fossiler Energie ersetzen, uns unabhängiger machen und vermehrt helfen den Treibausgasausstoß vermeiden“, bekräftigt Becker in Lech abschließend. 

Quelle IG Windkraft Österreich

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