Nach Ferien und sonnigen wie heissen Zeiten ein Überblick zur weiterhin berauschenden Aktualität im Solarbereich, im Weltmasstab berauschend, obwohl der Anlagenbau 2026 wie schon im letzten Jahr in der Schweiz und auch in Deutschland rückläufig ist. Das sollten Sie sich merken - einen Schwall von Abkürzungen: AgriPV. AquaPV, RailPV, BI-PV, BESS, SSP usw. Trotz anhaltender Hitze ein paar Überlegungen von Solarmedia-Autor, Guntram Rehsche.
Auch wenn man aufgrund der Verhältnisse derzeit von einer Baisse im Solar-Markt oder in der Solar-Wirtschaft sprechen muss, geht es trotz allem munter voran (und die Verhältnisse sind je nach Marktsegment unterschiedlich). Deutlich springt etwa ins Auge, dass in Deutschland die Auf-Dachanlagen zwar einen Einbruch verzeichnen, hingegen im Freilandbereich das starke Wachstum anhält. In Deutschland schwebt allerdings über allem die Ungewissheit, wie die neue Gesetzgebung (über welche derzeit das Bundesparlament berät), schliesslich umgesetzt und der Markt der Erneuerbaren insgesamt benachteiligt wird.
Doch zu den eingangs erwähnten Stichworten / Abkürzungen: Vielversprechend ist gemäss Solarmedia die Agri-Photovoltaik, die sich in verschiedenen europäischen Staaten guter Rahmenbedingungen erfreut. Leider ganz im Gegenteil zur Schweiz. Hier gilt nach wie vor eine Bewilligungpflicht, die einschränkend wirkt und die im Grundsatz Agri-PV verhindert oder nur ermöglicht, wenn sowohl eine landwirtschaftliche Ertragssteigerung wie positive Solarwerte erreicht werden. Nur eines der beiden genügt nicht, aber bereits eine Erfüllung genügte um AGI-PV wirtschaftlich anzuwenden. Auch hier wieder einmal sind es leider landwirtschaftliche Kreise, die ähnlich wie in der Klimapolitik fortschrittliche Lösungen verhindern.
Sodann die Rail-PV: Wieder einmal ist die Schweiz unter den Vorreiter*innen, denn hier wurde eine Anlage mit Modulen zwischen den Schienen erfolgreich getestet und ist eine Schweizer Firma zuvorderst bei der Entwicklung dabei. Da kann man nur hoffen, dass es dabei bleibt.
Des Weiteren BIPV: Fassaden integrierte Photovoltaik Anders ausgedrückt - Module gehören auch an die Fassaden. Vor allem im Winter ist die senkrechte Aufständerung wegen der dauernd tiefstehenden Sonn von Vorteil. Und es gibt ja auch schon längst bewährte Anlagen, zu erinnern sei etwa an die Fassade der Gebäude auf dem Jungfraujoch - und die alpinen Solaranlagen im Rahmen des Solarexpress kommen.
Auch wenn man aufgrund der Verhältnisse derzeit von einer Baisse im Solar-Markt oder in der Solar-Wirtschaft sprechen muss, geht es trotz allem munter voran (und die Verhältnisse sind je nach Marktsegment unterschiedlich). Deutlich springt etwa ins Auge, dass in Deutschland die Auf-Dachanlagen zwar einen Einbruch verzeichnen, hingegen im Freilandbereich das starke Wachstum anhält. In Deutschland schwebt allerdings über allem die Ungewissheit, wie die neue Gesetzgebung (über welche derzeit das Bundesparlament berät), schliesslich umgesetzt und der Markt der Erneuerbaren insgesamt benachteiligt wird.
Doch zu den eingangs erwähnten Stichworten / Abkürzungen: Vielversprechend ist gemäss Solarmedia die Agri-Photovoltaik, die sich in verschiedenen europäischen Staaten guter Rahmenbedingungen erfreut. Leider ganz im Gegenteil zur Schweiz. Hier gilt nach wie vor eine Bewilligungpflicht, die einschränkend wirkt und die im Grundsatz Agri-PV verhindert oder nur ermöglicht, wenn sowohl eine landwirtschaftliche Ertragssteigerung wie positive Solarwerte erreicht werden. Nur eines der beiden genügt nicht, aber bereits eine Erfüllung genügte um AGI-PV wirtschaftlich anzuwenden. Auch hier wieder einmal sind es leider landwirtschaftliche Kreise, die ähnlich wie in der Klimapolitik fortschrittliche Lösungen verhindern.
Sodann die Rail-PV: Wieder einmal ist die Schweiz unter den Vorreiter*innen, denn hier wurde eine Anlage mit Modulen zwischen den Schienen erfolgreich getestet und ist eine Schweizer Firma zuvorderst bei der Entwicklung dabei. Da kann man nur hoffen, dass es dabei bleibt.
Des Weiteren BIPV: Fassaden integrierte Photovoltaik Anders ausgedrückt - Module gehören auch an die Fassaden. Vor allem im Winter ist die senkrechte Aufständerung wegen der dauernd tiefstehenden Sonn von Vorteil. Und es gibt ja auch schon längst bewährte Anlagen, zu erinnern sei etwa an die Fassade der Gebäude auf dem Jungfraujoch - und die alpinen Solaranlagen im Rahmen des Solarexpress kommen.
Schliesslich nochmals ein Zungenbrecher: BESS steht für BESS steht für Battery Energy Storage System (Batterie-Energiespeichersystem). Also für ein komplettes System, das überschüssigen Strom aus Photovoltaik-Anlagen (Solarmodulen) in Batterien speichert und bei Bedarf wieder abgibt – etwa nachts, bei Bewölkung oder zu Spitzenlastzeiten, wenn die Sonne nicht (ausreichend) scheint.
Es gibt auf wahrlich vielversprechende verschiedenartige Lösungen um dem Solar Markt wieder neue Impulse zu leihen, denn, das soll nie vergessen sein, das Ziel ist ein radikaler Ausbau in dieser Solar Wirtschaft und ein Anteil von Solarstrom an der Gesamtstromversorgung von rund der Hälfte. Dann kann auch Atomstrom ersetzt werden und der Rest besorgt das Wasser sowie weitere Quellen erneuerbaren Stromes, wie etwa Bioenergie aus Abfällen, etc. oder im beschränkten Mass Geothermie und weiter.
Zu allen grossen Stossrichtungen kommen viele kleinere hinzu, die das Ganze abrunden und 100 % erneuerbar auf der Basis einer weitverbreiteten Solarwirtschaft erst ermöglichen.
Zu allen grossen Stossrichtungen kommen viele kleinere hinzu, die das Ganze abrunden und 100 % erneuerbar auf der Basis einer weitverbreiteten Solarwirtschaft erst ermöglichen.
Quelle / Copyright: Solarmedia
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