Sechs Kantone, namhafte Sponsoren und Einzelmitglieder sichern die neue Trägerschaft. Projekte können ab sofort eingereicht werden, die Preisverleihung findet am 7. Januar 2027 in der Post in Bern statt.
Der Watt d’Or geht in die nächste Runde. Nachdem das Bundesamt für Energie (BFE) den Preis im Januar 2026 letztmals vollständig finanziert und verliehen hat, übernimmt ab 2027 der neu gegründete gemeinnützige Verein «Watt d’Or» die Organisation. Initiiert und getragen wird die Weiterführung von energie-cluster.ch, aeesuisse, Swiss eMobility und Swissolar, die ihre Kräfte bündeln, um diese bedeutende Plattform für Schweizer Energieinnovationen langfristig zu erhalten und gemeinsam weiterzuentwickeln. Damit bleibt das schweizweit etablierte Gütesiegel für Innovation in der Energiebranche erhalten. Die nächste Verleihung findet am Donnerstag, 7. Januar 2027, im Auditorium der Post in Bern statt.
Breite Allianz trägt die Fortsetzung: Die Kantone Bern, Schaffhausen, Thurgau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Zürich bilden die kantonale Trägerschaft. Zu den namhaften Sponsoren zählen die Galliker Transport AG, der Touring Club Schweiz (TCS) und die Schweizerische Post. Weitere Firmen prüfen momentan ein Engagement. Zudem sind bereits 15 Unternehmen dem Verein beigetreten und werden die Preisverleihung künftig als jährliche Partner mittragen. Zusätzlich ermöglichen zahlreiche Einzelspenden die Fortsetzung.
Der Verein strebt die jährliche Finanzierung durch Mitgliedschaften, Sponsorings und Spenden an. Schlanke Strukturen und eine agile Organisation sorgen dafür, dass möglichst jeder eingesetzte Franken der Sichtbarkeit, Vernetzung und Marktwirkung innovativer Energieprojekte zugutekommt. Nach Möglichkeit soll den Gewinnenden ein Preisgeld überreicht werden können.
Qualität und Unabhängigkeit bleiben erhalten: Das Gütesiegel des BFE bleibt bestehen, und das Bundesamt bleibt Partner des Preises. Der neue, unabhängige und fachlich hochkarätige Vorstand bildet gleichzeitig die Jury. Ausgezeichnet werden innovative Projekte in den Kategorien «Energieeffizienz», «Erneuerbare Energien», «Gebäude und Raum» sowie «Mobilität».
«Der Watt d’Or ist gerettet – und er bleibt der Goldstandard für Energieinnovation in der Schweiz. Die Unterstützung aus Kantonen, Wirtschaft und Bevölkerung zeigt, wie gross das Bedürfnis nach einer glaubwürdigen Bühne für Lösungen ist, die unsere Energiezukunft konkret voranbringen» - so Susanne Vincenz-Stauffacher, Präsidentin Verein Watt d’Or.
Projekte jetzt einreichen: Innovative Unternehmen, Start-ups, Organisationen und Projektteams können ihre Projekte ab sofort einreichen. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Projekt einen erkennbaren Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand der Technik bietet und einen deutlichen energetischen Nutzen aufweist. Informationen zu Kriterien, Kategorien und zur Anmeldung sind unter www.wattdor.ch zu finden.
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