Samstag, 1. April 2017

Der Solarindex legte weiter zu



Der PPVX stieg letzte Woche um 1,5% auf 1.017 Punkte, der NYSE Arca Oil um 3,2%. Seit Jahresanfang 2017 liegt der PPVX mit +5,7% währungsbereinigt rund 14 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-8,0%). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind Sino-American Silicon Products (+46%), JA Solar (+37%) und United Photovoltaics Group (+27%). Die grössten Gewinner der Woche waren JA Solar (+14%) und SolarEdge Technologies (+14%), die grössten Verlierer Daqo New Energy (-14%) und REC Silicon (-9%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 21,1 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+262%) rund 102 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +160%).

Vergrössern mit Klick auf Grafik oder Tabelle !

Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu - Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at 

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Freitag, 31. März 2017

Guten Tag - im Aufbau

Noch befindet sich die neue Solarmedia-Site im Aufbau! Sie  können bereits das Gerüst (Layout) des neugestalteten Blogs erkennen, in den kommenden Tagen erfolgt die Fertigstellung. Bereits werden auch neue Texte eingefügt.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Jetzt sind Gebäudefassaden an der Reihe

Die neue interaktive Anwendung sonnenfassade.ch zeigt, wie geeignet die Fassaden der eigenen Immobilie sind, um Solarenergie zu produzieren. Rund die Hälfte des Gebäudebestands ist bereits auf sonnenfassade.ch erfasst. Bis Mitte 2019 werden alle Hausfassaden der Schweiz online abrufbar sein.

Eignet sich meine Hausfassade für eine Solaranlage? Diese Frage lässt sich schon bald ganz einfach für jede beliebige Hausfassade der Schweiz beantworten. In einem Gemeinschaftsprojekt erarbeiten das Bundesamt für Energie, das Bundesamt für Landestopografie swisstopo sowie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz eine interaktive Anwendung, die auf sonnenfassade.ch zugänglich ist. Auf sonnenfassade.ch kann etwa mit wenigen Klicks abgefragt werden, wieviel Strom und Wärme die eigene Fassade produzieren könnte. Die Anwendung verknüpft dazu Daten zur Grösse und Orientierung der einzelnen Fassadenfläche mit satellitenbasierten Daten zur Sonneneinstrahlung. Das effektiv realisierbare Potenzial kann von den berechneten Werten abweichen. sonnenfassade.ch ersetzt daher keine Fachberatung.

Heute sind auf sonnenfassade.ch rund 50 Prozent des Gebäudebestands abgebildet, insbesondere in der Zentral- und Nordostschweiz. Halbjährlich werden weitere Regionen hinzugefügt, sodass voraussichtlich Mitte 2019 die Hausfassaden der ganzen Schweiz verfügbar sein werden. Die Anwendung wird zudem monatlich mit den aktuellen Sonneneinstrahlungsdaten ergänzt.
Im Februar 2016 hat das BFE bereits die interaktive Anwendung sonnendach.ch lanciert. Diese zeigt, ob das eigene Hausdach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist.

sonnenfassade.ch und sonnendach.ch sind Teil des Beratungsangebots von EnergieSchweiz, das Schritt für Schritt den Weg zur eigenen Solaranlage aufzeigt (siehe Link).

Quelle:  http://www.bfe.admin.ch

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Mittwoch, 22. Februar 2017

In Deutschland gehts voran mit solarem Heizen

Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland wächst weiter / 2016 wurden rund 100.000 Solarwärmeanlagen installiert / Staatlicher Zuschuss von 3.600 Euro für den Umstieg auf Solarheizung.

Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um rund 100.000 gewachsen. Ende 2016 waren damit im nördlichen Nachbarland gesamthaft etwa 2,2 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb. Das teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute mit. "Die Energiewende im Heizungskeller geht voran - doch das Tempo ist ausbaufähig", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Die Absatzzahlen für Solarkollektoren lagen um 8 Prozent unter dem Wert des Jahres 2015. Niedrige Öl- und Gaspreise hätten im letzten Jahr den Modernisierungsdruck niedrig gehalten. Doch inzwischen ziehen die Preise wieder spürbar an. "Wer beim Thema Wärme auf dauerhaft billiges Öl und Gas setzt, liefert sich hohen Kostenrisiken aus. Solarkollektoren machen Heizungen bereits für kleines Geld zukunftstauglich", so Körnig. 

Die staatlichen Zuschüsse für den Umstieg auf Solarwärme sind so hoch wie nie. Für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims beträgt er in der Regel 3.600 Euro. Dazu kommt, dass augenblicklich noch niedrige Zinsen günstige Finanzierungskosten ermöglichen. 

Weitere Informationen über die Solartechnik und die staatliche Förderung, einen kurzen Infofilm zum Thema sowie eine Handwerkersuche bietet die Seite www.solartechnikberater.de.
www.bdh-koeln.de/presse/pressemitteilungen.html

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Montag, 20. Februar 2017

Neue Gesamtenergielösung von Tritec

Die TRITEC AG lanciert die Produktereihe „my-energy“ als Whitel-Label-Version für Geschäftspartner. Damit können die Partner der TRITEC den Endkunden das Komplettpaket für die eigene Energiewende direkt anbieten. Die Vorstellung des White-Labels in der Umweltarena Spreitenbach stiess bei den Partnern auf grosses Interesse. Mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete die TRITEC einen Besucherrekord.

Veranstaltungsort der Tritec-Information: Umweltarena Spreitenbach mit
vielfältigen Einblicken in die Szene der Erneuerbaren Energien
(Bild: Guntram Rehsche)
Aufgrund des sinkenden Stromverbrauchs durch intelligente Verbraucher sowie die wachsende Autarkie der Haushalte lancierte die TRITEC AG im September des vergangenen Jahres die Gesamtenergielösung „my-energy“. Mit der Produktereihe können die Verbraucher Energie aus der Sonne gewinnen, diese speichern und durch eine intelligente Vernetzung die Verteilung auf Wärmeerzeugung, hauseigene Verbraucher oder Elektromobilität steuern. „Die Endkunden können ihren Energiebedarf optimieren, zu Selbstversorgern werden und so ihre Energiekosten nachhaltig senken. Wir wollten den Kunden die Produkte für die Deckung des Energiebedarfs aus einer Hand anbieten. Dies ist uns mit ‚my-energy‘ gelungen“, erklärt Roland Hofmann, CEO der TRITEC AG. „Dann gingen wir einen Schritt weiter und haben uns überlegt: Warum diese Möglichkeit nicht auch unseren Geschäftspartner als White-Label-Version anbieten?“ 

Roland Hofmann stellte die White-Label-Version am Freitag in der Umweltarena Spreitenbach im Rahmen eines Partner-Events über 100 Teilnehmenden vor. Er führte aus, wie die Geschäftspartner ihren Kunden das Komplettpaket für die eigene Energiewende direkt anbieten können. Die TRITEC ist für die Photovoltaik-Anlage, die Wärmeerzeugung mit Wasserspeicher, die Batterie, die Elektromobilität mit Ladeinfrastruktur, die Eigenstromoptimierung und den Service-On-Demand zuständig. Als White-Label-Partner stellen jedoch die Geschäftskunden diese Produkte den Endkunden bereit. Mit der Partnerschaft ist es ihnen zudem möglich, die Website, den Online-Konfigurator, die Dokumentationen, den Produktefilm sowie die Rahmenverträge der TRITEC zu übernehmen und mit dem eigenen Logo zu versehen. „Unser Ziel war, alles schlüsselfertig anzubieten. Die Geschäftskunden steuern lediglich ihr Logo bei und erweitern im Gegenzug ihr bestehendes Geschäftsfeld mit Endkundenpaketen inklusive umfassender Marketingunterstützung“, legt Roland Hofmann dar. 
  
Weiter stellte Daniele Ganser, Energie- und Friedensforscher, als Gastreferent an dem Partner-Event dar, dass Frieden nur mit erneuerbarer Energie möglich ist. „Die Energiewende ist die Lösung. Im Jahr 1291, bei der Gründung der Eidgenossenschaft, nutzten unsere Vorfahren zu 100 Prozent erneuerbare Energie. Das muss auch unser Ziel für die Zukunft sein.“ Er legte dar, dass Energie ein Thema bleiben wird. „Die Weltbevölkerung wächst weiter. Wir können die Natur nicht retten, sondern nur uns. Schlussendlich wird die Natur uns überleben. Deshalb ist es Zeit, zu handeln.“

Freitag, 17. Februar 2017

Indiens ehrgeizige Photovoltaik-Pläne


Indien macht sich stark für Solar: Das Land mit dem weltweit größten PV-Park wird ab dem nächsten Jahr planmäßig der drittgrößte Solarmarkt der Welt.


Bilder wurden veröffentlicht, die die schiere Größe eines neuen Solarkraftwerks im Süden Indiens zeigt. Die Anlage in Kamuthi, Tamil Nadu, hat eine Kapazität von 648 Megawatt und umfasst eine Fläche von 10 Quadratkilometern. Damit ist es das größte Solarkraftwerk an einem Standort. Zuvor trug diesen Titel die Topaz Solar Farm in Kalifornien mit einer Leistung von 550 Megawatt. Die in acht Monaten gefertigte und von der Adani-Gruppe finanzierte Solaranlage wird jeden Tag von einem Robot-System gereinigt, das von den eigenen Solarmodulen aufgeladen wird.

Läuft die Anlage auf voller Kapazität, erzeugt sie schätzungsweise genug Strom, um etwa 150 000 Häuser zu versorgen. Das Projekt umfasst 2,5 Millionen einzelne Solarmodule und kostet etwa 637 Millionen Euro. Die neue Anlage hat dazu beigetragen, Indiens insgesamt installierte Solar-Kapazitä über die 10-Gigawatt-Marke zu bringen.

Mit dem Ausbau von Solarenergie soll Indien ab dem kommenden Jahr nach China und den USA der drittgrößte Solarmarkt der Welt werden. Trotz der wachstumsstarken Solarenergie-Branche muss Indien die Photovoltaik-Anlage weiter ausbauen, um die ehrgeizigen Ziele der Regierung zu erreichen. Bis 2022 will Indien 60 Millionen Häuser unter die Sonne bringen. Es ist Teil des Regierungsziels, 40 Prozent seiner Energie bis 2030 aus nicht fossilen Brennstoffen zu produzieren. Dieses Ziel loben Umweltgruppen und hoffen, dass diese Maßnahme dazu hilft, die Luftverschmutzung zu reduzieren. Das ist dringend nötig: Am Anfang diesen Monats erreichte das Verschmutzungsniveau in der Hauptstadt Neu-Delhi die Höchstmarke seit 17 Jahren.

Quelle:  industr.com

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