Freitag, 7. April 2017

SchülerInnen bauen Solardach

Am Freitag haben Schülerinnen und Schüler der 3. Sekundarklasse selbst mit angepackt, um auf der frisch sanierten Schwimmhalle eine Solaranlage zu montieren. Ihr Einsatz ist Teil eines Projekts, das die Umweltschule Riedtli in der Stadt Zürich durchführt.

2013 stand fest, dass die Schwimmanlage der Schule Riedtli saniert werden musste und eine Solaranlage geplant war. Die Schulleitung hat daraufhin beantragt, die Schülerinnen und Schüler einzubeziehen, denn für die Umweltschule Riedtli ist die erneuerbare Energie ein ebenso wichtiges Thema wie die Partizipation der Jugendlichen. «Die Solaranlage ist für unsere Schule in jeder Hinsicht ein nachhaltiges Projekt», sagt Schulleiter Martin Lehmann. Die Jugendlichen am Bau der ewz.solarzüri-Anlage zu beteiligen sei deshalb für alle Beteiligten ein Gewinn. Begonnen hat das Schulprojekt damit, dass die Schülerinnen und Schüler am Weihnachtsmarkt Wipkingen Anteile der Solaranlage an insgesamt 120 interessierte Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers verkauft haben. Dabei konnten sie einerseits das grosse Interesse an nachhaltiger Energie erleben und andererseits für ihre «Sache» einstehen.

In einem nächsten Schritt widmen sich die Jugendlichen während zwei Lektionen pro Woche der «Bildung für nachhaltige Entwicklung» und im Juni folgt eine Projektwoche, in der die Schülerinnen und Schüler einander ihre Erkenntnisse vorstellen werden. Ermöglicht haben diese bisher einmalige Aktion die Schule Riedtli, der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, Immobilien Stadt Zürich, ewz sowie Jugendsolar by Greenpeace.

Quelle: Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich

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Donnerstag, 6. April 2017

Welt-Wachstum gebremst

In zwei unterschiedlichen Prognosen gehen IHS Markit und GTM Research von einem geringerem Marktwachstum als im Vorjahr aus. Die weltweite Photovoltaik-Nachfrage wird sich noch stärker auf die vier großen Märkte China, USA, Indien und Japan konzentrieren. 

Einer der drei grössten PV-Märkte weltweit ist Japan
Für das Jahr 2017 sagen gemäss einer Meldung der Solarplattform pv-magazine.de Analysten der Marktforschung IHS Markit und GTM Research weltweit eine weiter wachsende Photovoltaik-Nachfrage und steigende Installationszahlen voraus. Das Marktwachstum soll allerdings deutlich geringer ausfallen als im Jahr 2016, in dem das Wachstum noch mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr betrug. Dennoch wird die globale Photovoltaik-Branche diese jüngsten Prognosen vermutlich begrüßen. Manche Akteure hatten aufgrund von Unsicherheit auf dem großen chinesischen Markt schon mit einer Verkleinerung des weltweiten Marktvolumens gerechnet. Trotz geringeren Zahlen als im Jahr 2016 ist ein wachsender Markt daher sicher ein gutes Zeichen. 

IHS Markit geht davon aus, dass die weltweite Photovoltaik-Nachfrage im Jahr 2017 rund 79 Gigawatt erreichen wird. Das würde einer Steigerung von etwa zwei Prozent gegenüber der dem Vorjahr entsprechen. GTM Research prognostiziert ein Marktwachstum von 9,4 Prozent und Installationen mit einer Gesamtleistung von 85,4 Gigawatt bis zum Jahresende. Beide Prognosen wurden heute veröffentlicht. Das langsamere Marktwachstum beruht vor allem auf einem erwarteten Rückgang der Installationszahlen in den drei größten Märkten China, USA und Japan. IHS Markit rechnet mit einem um insgesamt neun Gigawatt geringeren Zubau in diesen drei Ländern. China wird voraussichtlich bei weitem der größte Markt bleiben. Daher hänge der Gesamtmarkt weiterhin stark von den politischen Entwicklungen in China ab. 

GTM Research erwartet in China für 2017 einen 30-Gigawatt-Markt, mit einem ähnlichen Verlauf wie im Jahr 2016 aufgrund einer weiteren Kürzung der Einspeisetarife für Ende Juni. IHS Markit hingegen prognostiziert China für 2017 eine Verkleinerung des Marktes um 16 Prozent. Demnach soll die gesamte Installationsmenge bei rund 26 Gigawatt liegen, wenn sich die politische Linie im Land nicht doch noch ändern sollte. Der US-Markt wird nach einem Wachstum von 97 Prozent im Jahr 2016 in diesem Jahr vermutlich schrumpfen. Denn 2017 gibt es keine Eile, Photovoltaik-Projekte bis zum Ende des Jahres abzuschließen – stattdessen besteht Unsicherheit wie es mit der politischen Unterstützung für Photovoltaik weitergeht. IHS Markit prognostiziert einen Rückgang von 3-Gigawatt im Vergleich zum Vorjahr, vor allem aufgrund einer sinkenden Nachfrage im Großanlagen-Segment. Indien wird im Jahr 2017 voraussichtlich Japan als drittgrößten Photovoltaik-Markt der Welt überholen. GTM geht von 9,975 Gigawatt Zubau in Indien und acht Gigawatt Zubau in Japan aus. In Japan seien aufgrund eines Übergangs hin zu Ausschreibungen 25 bis 30 Gigawatt an bereits genehmigten Projekten wieder abgesagt worden. Diese Top-4-Märkte werden in diesem Jahr rund drei Viertel der weltweiten Nachfrage ausmachen. "Die Konzentration der weltweiten Nachfrage auf die traditionellen Großmärkte ist stärker ausgeprägt als in den letzten sieben Jahren", schreibt GTM Research im aktuellen Global Solar Demand Monitor.

GTM Research erwartet auch, dass sich die weltweiten Preisrückgänge im Jahr 2017 fortsetzen werden, da mehr Schwellenländer Ausschreibungsmodelle einführen werden und die Produktionskapazitäten weiterhin wachsen. "Die Komponentenpreise werden weiter sinken, vor allem in den großen Märkten", sagt GTM Research. Dies steigere die Wettbewerbsfähigkeit bei Ausschreibungen und lasse neue Gebote mit Rekord-Tiefwerten erwarten. (Mark Hutchins; übersetzt von Mirco Sieg)


Quelle:  pv-magazine.de

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Dienstag, 4. April 2017

Solarboom in der Südsee

Ein Augenschein auf den Cook Islands - Inselgruppe in der Nachbarschaft von Tahiti - zeigt eine breite Anwendung sowohl der solarthermischen wie der solarelektrischen Energieerzeugung. Siehe dazu die folgende Bilderreportage:










 














Von oben nach unten (Bilder vergrössern mit Klick auf diese):
  • Einfache Privatanlage zur solarthermischen Erzeugung von Warmwasser
  • Stromerzeugung auf einfachsten Gebäuden
  • PV-Anlage auf Garagen-Gebäude in der Hauptstadt Rarotonga
  • PV-Anlage auf Regierungsgebäude ebenda
  • Grosse PV-Anlage auf Hallengebäude
  • Auch Private haben häufig Photovoltaik-Einrichtungen auf ihren Dächern
  • Modernste PV auf Hotel-Gebäude
  • Solarthermische Warmwassererzeugung auf Hoteldächern

Und das ist die geografische Lage der Cook Islands - zwischen Neuseeland und Hawaii:



© Text und Bilder:  Solarmedia

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Samstag, 1. April 2017

Der Solarindex legte weiter zu



Der PPVX stieg letzte Woche um 1,5% auf 1.017 Punkte, der NYSE Arca Oil um 3,2%. Seit Jahresanfang 2017 liegt der PPVX mit +5,7% währungsbereinigt rund 14 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-8,0%). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind Sino-American Silicon Products (+46%), JA Solar (+37%) und United Photovoltaics Group (+27%). Die grössten Gewinner der Woche waren JA Solar (+14%) und SolarEdge Technologies (+14%), die grössten Verlierer Daqo New Energy (-14%) und REC Silicon (-9%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 21,1 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+262%) rund 102 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +160%).

Vergrössern mit Klick auf Grafik oder Tabelle !

Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu - Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at 

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Freitag, 31. März 2017

Guten Tag - im Aufbau

Noch befindet sich die neue Solarmedia-Site im Aufbau! Sie  können bereits das Gerüst (Layout) des neugestalteten Blogs erkennen, in den kommenden Tagen erfolgt die Fertigstellung. Bereits werden auch neue Texte eingefügt.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Jetzt sind Gebäudefassaden an der Reihe

Die neue interaktive Anwendung sonnenfassade.ch zeigt, wie geeignet die Fassaden der eigenen Immobilie sind, um Solarenergie zu produzieren. Rund die Hälfte des Gebäudebestands ist bereits auf sonnenfassade.ch erfasst. Bis Mitte 2019 werden alle Hausfassaden der Schweiz online abrufbar sein.

Eignet sich meine Hausfassade für eine Solaranlage? Diese Frage lässt sich schon bald ganz einfach für jede beliebige Hausfassade der Schweiz beantworten. In einem Gemeinschaftsprojekt erarbeiten das Bundesamt für Energie, das Bundesamt für Landestopografie swisstopo sowie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz eine interaktive Anwendung, die auf sonnenfassade.ch zugänglich ist. Auf sonnenfassade.ch kann etwa mit wenigen Klicks abgefragt werden, wieviel Strom und Wärme die eigene Fassade produzieren könnte. Die Anwendung verknüpft dazu Daten zur Grösse und Orientierung der einzelnen Fassadenfläche mit satellitenbasierten Daten zur Sonneneinstrahlung. Das effektiv realisierbare Potenzial kann von den berechneten Werten abweichen. sonnenfassade.ch ersetzt daher keine Fachberatung.

Heute sind auf sonnenfassade.ch rund 50 Prozent des Gebäudebestands abgebildet, insbesondere in der Zentral- und Nordostschweiz. Halbjährlich werden weitere Regionen hinzugefügt, sodass voraussichtlich Mitte 2019 die Hausfassaden der ganzen Schweiz verfügbar sein werden. Die Anwendung wird zudem monatlich mit den aktuellen Sonneneinstrahlungsdaten ergänzt.
Im Februar 2016 hat das BFE bereits die interaktive Anwendung sonnendach.ch lanciert. Diese zeigt, ob das eigene Hausdach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist.

sonnenfassade.ch und sonnendach.ch sind Teil des Beratungsangebots von EnergieSchweiz, das Schritt für Schritt den Weg zur eigenen Solaranlage aufzeigt (siehe Link).

Quelle:  http://www.bfe.admin.ch

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