Diese Woche
trifft sich die internationale Solarbranche im ICM – Internationales
Congress Center München zur Intersolar Europe Conference, um gemeinsam
mit Experten aus der ganzen Welt Trends, Märkte und Technologien der
weltweiten Solarwirtschaft zu diskutieren. Rund 300 Referenten und 2.000
Teilnehmer nehmen bis zum 04. Juni an Diskussionen und
Expertenvorträgen teil und tauschen sich über aktuelle
Marktentwicklungen, Technologietrends und Praxiswissen aus.
Neben den
Themen Photovoltaik und PV-Produktionstechnik liegen die Schwerpunkte
dieses Jahr auf der Energiespeicherung und dem neuen Themenbereich
Solarthermie & regenerative Wärme. Mit ihrem Programm erweitert und
vertieft die Konferenz die Themen der Intersolar Europe, der Leitmesse
der Solarwirtschaft, die vom 04. bis 06. Juni auf der Messe München
stattfindet.
Treffpunkt der Solarwelt in dieser Woche: München hat seit einigen Jahren Freiburg im Breisgau als Ausrichter der weltgrössten Solarmesse abgelöst (Bild: Guntram Rehsche).
Zum Start der diesjährigen Intersolar Europe Conference stellt die
European Photovoltaic Industry Association (EPIA) den „Global Market
Outlook for Photovoltaics 2014-2018“ vor. Im weiteren Verlauf der Konferenz nehmen Experten die einzelnen Märkte
genauer unter die Lupe. Am 02. Juni stehen die PV-Märkte Asien, Europa
und Amerika im Fokus. Auch der Markt in Nahost und Nordafrika
(MENA-Region) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Besonders in Ländern wie
Ägypten oder Jordanien, die von Öl- und Gasimporten abhängig sind,
bietet die Sonne eine ideale Alternative, deren Chancen zunehmend
erkannt werden. Zwei Sessions am 03. Juni beleuchten die Märkte im Nahen
Osten und in Afrika und beschreiben Rahmenbedingungen und Trends.
Einen Höhepunkt der Konferenz bietet das Executive Panel am zweiten
Konferenztag. Prominente Vertreter der Solarbranche diskutieren über die
Zukunft des europäischen PV-Marktes, Technologietrends und neue
Geschäftsmodelle. Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind: Udo Möhrstedt,
CEO, IBC Solar AG, Christoph Ostermann, CEO, Sonnenbatterie GmbH, Oliver
Schäfer, Präsident, EPIA und Pekka Tiitinen, Head of Discrete
Automation and Motion Division, ABB Switzerland.
Ein weiteres
Highlight ist die General Session am 04. Juni: Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leitung der Abteilung Energie, Verkehr
und Umwelt im Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. sowie
Frank Peter, Senior Projektleiter Energiewirtschaft der Prognos AG
diskutieren über Lösungen für die Energiewende im Hinblick auf die
politischen Rahmenbedingungen und die Preisentwicklung der
Stromerzeugung durch konventionelle und regenerative Energieträger. In über weiteren 50 Vorträgen und Gesprächsrunden informieren und
diskutieren außerdem die Branchen-Experten über technologische
Weiterentwicklungen im Bereich Photovoltaik: von Solarzellen, –Modulen
und Wechselrichtern, über Herstellungs- und Recyclingverfahren,
Großanlagen, Hybrid- und Aufdachsysteme, sowie neue Geschäfts- und
Finanzierungsmodelle.
Erstmals findet 2014 die Fachmesse electrical energy storage (ees)
unter dem Dach der Intersolar statt. Auf der Intersolar Europe
Conference behandeln insgesamt sieben ees Sessions aktuelle
Entwicklungen im Bereich Energiespeicherung. Die Auftaktsession am 02.
Juni widmet sich vorrangig den Speichermärkten in Europa und Asien. Mit
Blick auf den deutschen Markt werden Status und Perspektiven des
laufenden Marktanreizprogramms der deutschen Bundesregierung analysiert.
In weiteren Sessions am 03. Juni stehen dann verschiedene
Speichertechnologien, Klein- und Großspeicher sowie deren Bedeutung im
Zusammenhang mit dem Ausbau erneuerbarer Energien im Fokus. Eine weitere
Session geht der Frage nach Recycling-Verfahren und
Zweinutzungs-Konzepten von Batterien nach. Am letzten Konferenztag, den
04. Juni stehen dann noch einmal die europäischen Batteriemärkte sowie
Sicherheitsaspekte von Energiespeichern auf der Tagesordnung.
Neben den Bereichen Photovoltaik, PV-Produktionstechnik,
Energiespeicher und Solarthermie wird die weltweit größte Fachmesse der
Solarwirtschaft um den Themenbereich „Regenerative Wärme“ erweitert.
Auch auf der Konferenz widmen sich Experten diesem Thema. Die Session
„Renewable Energy Buildings“ am 03. Juni präsentiert unterschiedliche
Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Biomasse-Heizkessel
und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Weitere Sessions zu „Solar Buildings“
und „Solar Heating Market & Technology Outlook“ stellen Konzepte
zur Realisierung energieeffizienter Gebäude vor und gehen auf die
Energieverbrauchskennzeichnung „Energy Label“ und die europäische
Gebäuderichtlinie „Nearly Zero Energy Building“ ein.
Die Intersolar Europe 2014 findet vom 04. bis 06. Juni auf der Messe München statt.
Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de
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Der Blog Solarmedia widmet sich der Solarenergie und der neuen solaren Weltwirtschaft ... gehört zu «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.ch) ... Beiträge zeitlich geordnet, Stichwort- / Labelsuche in linker Spalte ...
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Dienstag, 3. Juni 2014
Sonntag, 1. Juni 2014
Sonnenstrahl Nummer 1 – Durchbruch geschafft
Noch immer sieht sich Strom von der Sonne ungerechtfertigten Angriffen
ausgesetzt. So erschien in der Weltwoche unlängst ein Artikel, der Solarstrom
zum Klimakiller stempelte! Und ein Beitrag des Schweizer Fernsehens über die
steigende Zahl von Solaranlagen-BetreiberInnen führte zu einem Sturm der
Entrüstung auf Seiten der unverbesserlichen Atombefürworter. Doch die
Realitäten präsentieren sich anders – und eindeutig positiv zugunsten der
Sonnenenergie.
Man muss gar nicht auf die aktuelle Meldung des Massachusetts Institut of Technology MIT zurückgreifen, die eine >>> neue Rekordsolarzelle vermeldet. Auch bei der Menge verbauter Solarmodule gibt es einen >>> ungebrochenen Boom. Allerdings geht es in Europa nicht so recht voran, was auf die >>> schockartigen Politikwechsel zurückzuführen ist. Immerhin bildet die Schweiz eine löbliche Ausnahme – hier stehen die Zeichen auf ungebrochenem Wachstum. Weltweit werden es >>> 2014 zwischen 45 und 50 Gigawatt Solarleistung sein, bei deren 15 im letzten Quartal.
Davon will hierzulande vor allem die Zeitschrift Weltwoche nichts wissen. Nach mehreren höchst skeptischen Artikeln über Erneuerbare Energien (bei gleichzeitig extremem Klimaskeptizismus) setzte der Beitrag «Solarstrom ist ein Klimakiller» (im Internet nicht frei zugänglich) dem Ganzen die Krone auf. Dazu schrieb der Autor von Solarmedia in einem Leserbrief an die Weltwoche: «Ausgangspunkt ist die an sich richtige Feststellung, dass keine Energieform ohne Emissionen zu haben ist. Zu berücksichtigen sind dabei aber nicht nur das zweifellos klimaschädliche CO2, sondern alle Schadstoffe. Wenn bei einem solchen Vorgehen eine Totalbilanz methodisch schwieriger zu erstellen ist (und immer bestritten bleibt), so ist gleichzeitig zweierlei plausibel: Atomstrom schneidet in einer solchen Gesamtbetrachtung viel schlechter ab als bei reiner CO2-Optik - insbesondere der nukleare Müll harrt ja seit Jahrzehnten einer menschenfreundlichen Entsorgung. Da hilft das Vertrösten auf künftige Technologien wenig (die die Millionen Jahre anhaltende Strahlung des Atommülls in ungewisser Zukunft mindern sollen).
Und zweitens schneiden die Erneuerbaren Energien in einer reinen CO2-Bilanz gegenüber allen fossilen Energien deutlich besser ab. Das hat auch das Paul-Scherrer-Institut längst erkannt und in Berechnungen festgehalten. Auch Solarstrom weist demnach nur eine CO2-Belastung von 40 bis 80 Gramm pro Kilowattstunde. Eine Berechnung mit dem jeweils ungünstigsten Fall (wie im Artikel angenommen) ändert daran nichts. Solarstrom ist niemals der Klimakiller, als der er im Weltwoche-Artikel unterstellt wird. Das zeigt wohl nicht zuletzt die chinesische Energiepolitik, die unterdessen den photovoltaisch erzeugten Strom massiv fördert, den chinesischen PV-Markt letztes Jahr zum weltgrössten machte - und leistungsmässig unterdessen jährlich weit mehr Solar- als Atomstrom ans Netz bringt.». Der Text wurde stark gekürzt wiedergegeben, ein erneuter Abdruck allerdings in Aussicht gestellt.
Auch das Schweizer Fernsehen kriegte sein Fett weg, als es im Rahmen der St. Galler Energietage vor Wochenfrist von der praktischen Energiewende von Herrn und Frau Schweizer berichtete. Diese bauen nämlich Solaranlagen in grosser Zahl selbst und gehen dazu über, den Strom dank der neuen Eigenverbrauchsregelung gleich zu einem grossen Teil selbst zu verbrachen. Weil die Sendung noch untermauert war vom Ergebnis einer Umfrage der Hochschule St. Gallen zur Atomenergie (77 Prozent der SchweizerInnen befürworten demnach den Ausstieg auf mittlere Frist), entlud sich ein wahrer Shitstorm über der nationalen TV-Anstalt.
Was nicht sein darf, ist demnach einfach nicht – also dass zumindest ein mittelfristiger Atomausstieg bei gleichzeitiger Energiewende mehrheitsfähig wird. Fazit – noch immer gibt es eine gewisse Anzahl lautstarker Skeptiker, die an die Kraft der Sonne weniger glauben als an jene der Atomenergie. Dem steht gegenüber, dass auch in der Schweiz Grid Parity (Preisgleichheit mit dem Tarif für Haushaltstrom ab Steckdose) unterdessen erreicht scheint - oder spätestens mit einer ab 2015 erneut gesenkten Kostendeckenden Einspeisevergütung, um die derzeit das Bundesamt für Energie mit den einschlägigen Kreisen ringen. Die Absenkung der Vergütung um bis zu 20 Prozent steht dem Vernehmen nach zur Diskussion – was dann selbst bei Kleinanlagen Solarstrompreisen von höchstens 20 Rappen pro Kilowattstunde entsprechen wird. Weil nun Eigenverbrauch erlaubt ist und bei einem durchschnittlichen Haushaltstromtarif von 22 Rappen winkt je nach Höhe des Eigenverbrauchs ein Gewinn von mehreren hundert Franken jährlich. Solarstrom hat den Durchbruch geschafft.
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Man muss gar nicht auf die aktuelle Meldung des Massachusetts Institut of Technology MIT zurückgreifen, die eine >>> neue Rekordsolarzelle vermeldet. Auch bei der Menge verbauter Solarmodule gibt es einen >>> ungebrochenen Boom. Allerdings geht es in Europa nicht so recht voran, was auf die >>> schockartigen Politikwechsel zurückzuführen ist. Immerhin bildet die Schweiz eine löbliche Ausnahme – hier stehen die Zeichen auf ungebrochenem Wachstum. Weltweit werden es >>> 2014 zwischen 45 und 50 Gigawatt Solarleistung sein, bei deren 15 im letzten Quartal.
Davon will hierzulande vor allem die Zeitschrift Weltwoche nichts wissen. Nach mehreren höchst skeptischen Artikeln über Erneuerbare Energien (bei gleichzeitig extremem Klimaskeptizismus) setzte der Beitrag «Solarstrom ist ein Klimakiller» (im Internet nicht frei zugänglich) dem Ganzen die Krone auf. Dazu schrieb der Autor von Solarmedia in einem Leserbrief an die Weltwoche: «Ausgangspunkt ist die an sich richtige Feststellung, dass keine Energieform ohne Emissionen zu haben ist. Zu berücksichtigen sind dabei aber nicht nur das zweifellos klimaschädliche CO2, sondern alle Schadstoffe. Wenn bei einem solchen Vorgehen eine Totalbilanz methodisch schwieriger zu erstellen ist (und immer bestritten bleibt), so ist gleichzeitig zweierlei plausibel: Atomstrom schneidet in einer solchen Gesamtbetrachtung viel schlechter ab als bei reiner CO2-Optik - insbesondere der nukleare Müll harrt ja seit Jahrzehnten einer menschenfreundlichen Entsorgung. Da hilft das Vertrösten auf künftige Technologien wenig (die die Millionen Jahre anhaltende Strahlung des Atommülls in ungewisser Zukunft mindern sollen).
Und zweitens schneiden die Erneuerbaren Energien in einer reinen CO2-Bilanz gegenüber allen fossilen Energien deutlich besser ab. Das hat auch das Paul-Scherrer-Institut längst erkannt und in Berechnungen festgehalten. Auch Solarstrom weist demnach nur eine CO2-Belastung von 40 bis 80 Gramm pro Kilowattstunde. Eine Berechnung mit dem jeweils ungünstigsten Fall (wie im Artikel angenommen) ändert daran nichts. Solarstrom ist niemals der Klimakiller, als der er im Weltwoche-Artikel unterstellt wird. Das zeigt wohl nicht zuletzt die chinesische Energiepolitik, die unterdessen den photovoltaisch erzeugten Strom massiv fördert, den chinesischen PV-Markt letztes Jahr zum weltgrössten machte - und leistungsmässig unterdessen jährlich weit mehr Solar- als Atomstrom ans Netz bringt.». Der Text wurde stark gekürzt wiedergegeben, ein erneuter Abdruck allerdings in Aussicht gestellt.
Auch das Schweizer Fernsehen kriegte sein Fett weg, als es im Rahmen der St. Galler Energietage vor Wochenfrist von der praktischen Energiewende von Herrn und Frau Schweizer berichtete. Diese bauen nämlich Solaranlagen in grosser Zahl selbst und gehen dazu über, den Strom dank der neuen Eigenverbrauchsregelung gleich zu einem grossen Teil selbst zu verbrachen. Weil die Sendung noch untermauert war vom Ergebnis einer Umfrage der Hochschule St. Gallen zur Atomenergie (77 Prozent der SchweizerInnen befürworten demnach den Ausstieg auf mittlere Frist), entlud sich ein wahrer Shitstorm über der nationalen TV-Anstalt.
Was nicht sein darf, ist demnach einfach nicht – also dass zumindest ein mittelfristiger Atomausstieg bei gleichzeitiger Energiewende mehrheitsfähig wird. Fazit – noch immer gibt es eine gewisse Anzahl lautstarker Skeptiker, die an die Kraft der Sonne weniger glauben als an jene der Atomenergie. Dem steht gegenüber, dass auch in der Schweiz Grid Parity (Preisgleichheit mit dem Tarif für Haushaltstrom ab Steckdose) unterdessen erreicht scheint - oder spätestens mit einer ab 2015 erneut gesenkten Kostendeckenden Einspeisevergütung, um die derzeit das Bundesamt für Energie mit den einschlägigen Kreisen ringen. Die Absenkung der Vergütung um bis zu 20 Prozent steht dem Vernehmen nach zur Diskussion – was dann selbst bei Kleinanlagen Solarstrompreisen von höchstens 20 Rappen pro Kilowattstunde entsprechen wird. Weil nun Eigenverbrauch erlaubt ist und bei einem durchschnittlichen Haushaltstromtarif von 22 Rappen winkt je nach Höhe des Eigenverbrauchs ein Gewinn von mehreren hundert Franken jährlich. Solarstrom hat den Durchbruch geschafft.
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Samstag, 31. Mai 2014
Neuer Ansatz könnte Silizium ablösen
Die Solartechnologie ist noch längst nicht ausgereizt. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT)
haben einen neuen Weltrekord bei der Entwicklung der effizientesten
Quantenpunkt-Solarzelle aufgestellt. Obwohl der Wirkungsgrad dieser
Zelle im Vergleich zu anderen Formen noch relativ gering ausfällt - nur
etwa neun Prozent der Energie des Sonnenlichts werden in Elektrizität
verwandelt - ist die Fortschrittsrate in dieser spezifischen Technologie
eine der schnellsten überhaupt.
Das Team um die MIT-Professoren Moungi Bawendi und Vladimir Bulovic produzierte Quantenpunkte mit kontrollierbaren Eigenschaften. "Die Forschergemeinde hat in den letzten Jahren begonnen zu verstehen, wie diese Zellen funktionieren und was die Grenzen dieser Technologie sind", unterstreicht Bawendi. Das Neue an der Technologie ist die mikroskopische Ummantelung der Quantenpunkte, die diesen die Sammlung der Ladung am Rande des Überzugs erlaubt. Dort kann dann der elektrische Fluss nutzbar gemacht werden. Weiters dient der Überzug den einzelnen Solarzellen, das Licht zu absorbieren und in der Gruppe die Energie zu transportieren.
Durch eine Steigerung des Stromflusses in den Zellen und der damit einhergehenden Erhöhung der Gesamteffizienz in der Konvertierung von Sonnenlicht in Elektrizität, wollen die Forscher die Technologie forcieren. Viele Anläufe, günstige, leichtgewichtige Solarzellen zu entwickeln, scheiterten an der kurzen Lebensdauer in der Luft oder der Notwendigkeit hoher Temperaturen beziehungsweise Vakuumkammern während der Produktion.
Der neue Prozess verlangt keine spezielle Atmosphäre oder hohe Temperaturen. Noch dazu zeigen die Zellen kaum Abnutzung, nachdem sie fünf Monate der Luft ausgesetzt waren. Im Gegensatz zur herkömmlichen Silizium-Technologie ist der Wirkungsgrad mit neun Prozent noch bescheiden. Laut Bawendi hat die Silizium-Technologie einen Forschungsvorsprung von 60 Jahren und trotzdem noch lange nicht ihre Limits erreicht. "Das theoretische Limit in der Silizium-Technologie liegt bei etwa 41 Prozent. Bislang wurden in der praktischen Umsetzung jedoch nur Wirkungsgrade von 25 Prozent erreicht. Hinzu kommt, dass die Quantenpunkt-Technologie in der Herstellung um vieles weniger energieintensiv ist als herkömmliche Technologieprozesse", so Bawendi abschließend.
Quelle: pressetext.redaktion 2014
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Das Team um die MIT-Professoren Moungi Bawendi und Vladimir Bulovic produzierte Quantenpunkte mit kontrollierbaren Eigenschaften. "Die Forschergemeinde hat in den letzten Jahren begonnen zu verstehen, wie diese Zellen funktionieren und was die Grenzen dieser Technologie sind", unterstreicht Bawendi. Das Neue an der Technologie ist die mikroskopische Ummantelung der Quantenpunkte, die diesen die Sammlung der Ladung am Rande des Überzugs erlaubt. Dort kann dann der elektrische Fluss nutzbar gemacht werden. Weiters dient der Überzug den einzelnen Solarzellen, das Licht zu absorbieren und in der Gruppe die Energie zu transportieren.
Durch eine Steigerung des Stromflusses in den Zellen und der damit einhergehenden Erhöhung der Gesamteffizienz in der Konvertierung von Sonnenlicht in Elektrizität, wollen die Forscher die Technologie forcieren. Viele Anläufe, günstige, leichtgewichtige Solarzellen zu entwickeln, scheiterten an der kurzen Lebensdauer in der Luft oder der Notwendigkeit hoher Temperaturen beziehungsweise Vakuumkammern während der Produktion.
Der neue Prozess verlangt keine spezielle Atmosphäre oder hohe Temperaturen. Noch dazu zeigen die Zellen kaum Abnutzung, nachdem sie fünf Monate der Luft ausgesetzt waren. Im Gegensatz zur herkömmlichen Silizium-Technologie ist der Wirkungsgrad mit neun Prozent noch bescheiden. Laut Bawendi hat die Silizium-Technologie einen Forschungsvorsprung von 60 Jahren und trotzdem noch lange nicht ihre Limits erreicht. "Das theoretische Limit in der Silizium-Technologie liegt bei etwa 41 Prozent. Bislang wurden in der praktischen Umsetzung jedoch nur Wirkungsgrade von 25 Prozent erreicht. Hinzu kommt, dass die Quantenpunkt-Technologie in der Herstellung um vieles weniger energieintensiv ist als herkömmliche Technologieprozesse", so Bawendi abschließend.
Quelle: pressetext.redaktion 2014
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Mittwoch, 28. Mai 2014
Speicher sollen sicherer werden
Auf
der Intersolar in München präsentieren KIT-Forscher umfangreiche
Ergebnisse zur Sicherheit und Lebensdauer von Batterie-Heimspeichern für
private Photovoltaikanlagen. Wie
effizient, zuverlässig und sicher Lithium-Ionen-Batterien als
Energiespeicher sein können, haben sie im Einsatz in kommerziellen
Elektrofahrzeugen längst bewiesen.
Diese hohen Sicherheitsstandards und -Normen gilt es, auf den neuen Markt der Batteriespeicher für private Photovoltaikanlagen zu übertragen. Auf der Leitmesse Intersolar in München werden am Stand des KIT (B1.239 ees) ab dem 4. Juni beispielhafte Lösungen vorgestellt, wie sichere und langlebige PV-Heimspeicher gebaut werden können. „Lithium-Ionen-Batterien können extrem betriebssicher gebaut werden, wenn der Hersteller über das notwendige Knowhow verfügt und einige „Goldene Regeln“ einhält“, erklärt Dr. Olaf Wollersheim vom Projekt Competence E am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er und sein Team haben Transport- und Betriebssicherheit stationärer Batteriespeicher untersucht und einen Leitfaden entwickelt.
„Der Leitfaden soll als grobe Checkliste dienen, mit denen auch Nicht-Experten die Spreu vom Weizen trennen können.“ Stationäre Batterien speichern den Strom aus der Sonne, eliminieren so die Erzeugungsspitze am Mittag und können ihn dann bei Bedarf etwa abends, nachts oder morgens abgeben. Ein flächendeckender Ausgleich von Stromerzeugung und Bedarf wäre ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Leider wenden auf dem jungen Markt der Batterie-Heimspeicher nicht alle Hersteller die „Goldenen Regeln“ für Batteriesicherheit an. Dazu gehören die Zertifikate UN38.3 auf Batterie- und auf Zellebene, der Entwurf der DIN EN 62619 und funktionale Sicherheitsprüfung gemäß ISO-Sicherheits Integrations Level (SIL). „Hier ist die Branche in der Pflicht, die Sicherheit für Kunden großzuschreiben und die Einhaltung der Normen zu propagieren.“
Dass es schwarze Schafe in der Branche gibt, belegen die Einsatzberichte von Feuerwehren, die defekte Batteriespeicher als Brandursache aufführen. Auch aktuelle, eigene Tests des Projekts Competence E an kommerziellen stationären Batteriespeichern haben gezeigt, dass die Systeme zum Teil nicht den Sicherheitsstandards entsprechen. Dabei können stationäre Speicher mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen auch sehr sicher konstruiert und betrieben werden. „Die Automobil-Industrie, die mit hoher Sorgfalt Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und produziert, macht vor, wie es geht. Die verwendeten Standards müssen auf Heimspeicher übertragen werden, damit die schwarzen Schafe verschwinden“, erklärt Dr. Andreas Gutsch, der das Projekt koordiniert.
So kann beispielsweise durch eine allpolige Abschaltung der Batterie, also die Trennung beider Batteriepole vom Netz, im Falle drohender Überspannung eine Überladung zuverlässig verhindert werden, wenn die Schalter durch unabhängig voneinander arbeitende Sicherheitssysteme ausgelöst werden. „Das notwendige Knowhow muss jedes Unternehmen aufbauen, das Heimspeicher herstellen will. Bürger, die mit ihrem Heimspeicher die Energiewende unterstützen wollen, haben ein Anrecht darauf, dass der Speicher möglichst sicher ist.“ Daran muss jetzt gezielt gearbeitet werden.
Während der Intersolar in München, 4.-6. Juni 2014, stehen die Experten des KIT auf dem Stand B1.239 ees für Gespräche zur Verfügung. Daneben trägt um 13:10 Uhr Olaf Wollersheim beim electrical energy storage (ees) Forum vor (Halle B1, Stand B1.150). Der Vortragstitel lautet „Safety first - Mehr Sicherheit für Lithium-Ionen-Batterien“
Quelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2014
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Diese hohen Sicherheitsstandards und -Normen gilt es, auf den neuen Markt der Batteriespeicher für private Photovoltaikanlagen zu übertragen. Auf der Leitmesse Intersolar in München werden am Stand des KIT (B1.239 ees) ab dem 4. Juni beispielhafte Lösungen vorgestellt, wie sichere und langlebige PV-Heimspeicher gebaut werden können. „Lithium-Ionen-Batterien können extrem betriebssicher gebaut werden, wenn der Hersteller über das notwendige Knowhow verfügt und einige „Goldene Regeln“ einhält“, erklärt Dr. Olaf Wollersheim vom Projekt Competence E am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er und sein Team haben Transport- und Betriebssicherheit stationärer Batteriespeicher untersucht und einen Leitfaden entwickelt.
„Der Leitfaden soll als grobe Checkliste dienen, mit denen auch Nicht-Experten die Spreu vom Weizen trennen können.“ Stationäre Batterien speichern den Strom aus der Sonne, eliminieren so die Erzeugungsspitze am Mittag und können ihn dann bei Bedarf etwa abends, nachts oder morgens abgeben. Ein flächendeckender Ausgleich von Stromerzeugung und Bedarf wäre ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Leider wenden auf dem jungen Markt der Batterie-Heimspeicher nicht alle Hersteller die „Goldenen Regeln“ für Batteriesicherheit an. Dazu gehören die Zertifikate UN38.3 auf Batterie- und auf Zellebene, der Entwurf der DIN EN 62619 und funktionale Sicherheitsprüfung gemäß ISO-Sicherheits Integrations Level (SIL). „Hier ist die Branche in der Pflicht, die Sicherheit für Kunden großzuschreiben und die Einhaltung der Normen zu propagieren.“
Dass es schwarze Schafe in der Branche gibt, belegen die Einsatzberichte von Feuerwehren, die defekte Batteriespeicher als Brandursache aufführen. Auch aktuelle, eigene Tests des Projekts Competence E an kommerziellen stationären Batteriespeichern haben gezeigt, dass die Systeme zum Teil nicht den Sicherheitsstandards entsprechen. Dabei können stationäre Speicher mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen auch sehr sicher konstruiert und betrieben werden. „Die Automobil-Industrie, die mit hoher Sorgfalt Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und produziert, macht vor, wie es geht. Die verwendeten Standards müssen auf Heimspeicher übertragen werden, damit die schwarzen Schafe verschwinden“, erklärt Dr. Andreas Gutsch, der das Projekt koordiniert.
So kann beispielsweise durch eine allpolige Abschaltung der Batterie, also die Trennung beider Batteriepole vom Netz, im Falle drohender Überspannung eine Überladung zuverlässig verhindert werden, wenn die Schalter durch unabhängig voneinander arbeitende Sicherheitssysteme ausgelöst werden. „Das notwendige Knowhow muss jedes Unternehmen aufbauen, das Heimspeicher herstellen will. Bürger, die mit ihrem Heimspeicher die Energiewende unterstützen wollen, haben ein Anrecht darauf, dass der Speicher möglichst sicher ist.“ Daran muss jetzt gezielt gearbeitet werden.
Während der Intersolar in München, 4.-6. Juni 2014, stehen die Experten des KIT auf dem Stand B1.239 ees für Gespräche zur Verfügung. Daneben trägt um 13:10 Uhr Olaf Wollersheim beim electrical energy storage (ees) Forum vor (Halle B1, Stand B1.150). Der Vortragstitel lautet „Safety first - Mehr Sicherheit für Lithium-Ionen-Batterien“
Quelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 2014
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Dienstag, 27. Mai 2014
Auf und Ab bei der Beschäftigung
Der Ausbau der erneuerbaren Energien
in der Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung bot im wichtigsten Markt Deutschland im Jahr 2013
insgesamt rund 371.400 Beschäftigten Arbeit. Davon können 261.500
Arbeitsplätze auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückgeführt werden. Die Photovoltaik-Branche verzeichnete einen massiven Rückgang, bedingt durch den rückläufigen Absatz von im Inland produzierten Modulen. Passend zu dieser Meldung gesellt sich ein Schritt des Schweizer Solarkonzerns Meyer Burger.
Staatssekretär Rainer Baake zur Entwicklung bei der Beschäftigung im Allgemeinen: "Die erneuerbaren Energien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bieten vielen Menschen Arbeit. Der Beschäftigungsrückgang in der Photovoltaikbranche zeigt, dass der unkontrollierte Ausbau erneuerbarer Energien in den letzten Jahren nicht nachhaltig war. Deswegen sind im EEG-Gesetzentwurf Ausbaukorridore für erneuerbare Energien enthalten, die Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte schaffen." Gegenüber dem Vorjahr ist insgesamt ein leichter Rückgang des Beschäftigungsniveaus zu verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen auf die Photovoltaikbranche zurückzuführen, wo die Zahl der Beschäftigten von 100.300 im Jahr 2012 auf rund 56.000 im Jahr 2013 zurückgegangen ist. Demgegenüber konnte in der Windbranche (siehe Bild) ein Zuwachs der Beschäftigung verzeichnet werden, so dass die Windenergie nunmehr den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung aus erneuerbaren Energien leistet.
Auch am Dienstag wird bekannt: Der Schweizer Anlagenbauer und Solarzulieferer Meyer Burger Technology AG wird am sächsischen Standort Hohenstein-Ernstthal Maßnahmen ergreifen, die »voraussichtlich zu einem Abbau von 120 Personalstellen« führen werden. Das Unternehmen beteuert gemäss Medienmitteilung, dass der »Fokussierungsprozess am Technologie- und Produktionsstandort der Roth & Rau AG«, die 2011 übernommen worden war, vorangetrieben werde. Hier wolle man sich für den Photovoltaikbereich auf die Technologien Heterojunction (HIT) sowie Passivated Emitter Rear Cell (PERC) konzentrieren. Gleichzeitig werde der Vorstand der Tochtergesellschaft Roth & Rau von vier auf zwei halbiert: Es bleiben Jürgen Bode als Leiter des Geschäftsbereichs Photovoltaik sowie Peter Frankfurter als Vorstandsvorsitzender und Leiter des Ressorts Finanzen des neuen Geschäftsbereichs »Specialised Technologies«. Die Restrukturierung in Hohenstein-Ernstthal soll zu einer Einsparung von zwölf Millionen Schweizer Franken (9,8 Millionen Euro) führen.
Der vollständige Bericht zur Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2013 finden Sie hier (PDF: 333 KB).
Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWI / http://www.meyerburger.com
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Staatssekretär Rainer Baake zur Entwicklung bei der Beschäftigung im Allgemeinen: "Die erneuerbaren Energien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bieten vielen Menschen Arbeit. Der Beschäftigungsrückgang in der Photovoltaikbranche zeigt, dass der unkontrollierte Ausbau erneuerbarer Energien in den letzten Jahren nicht nachhaltig war. Deswegen sind im EEG-Gesetzentwurf Ausbaukorridore für erneuerbare Energien enthalten, die Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte schaffen." Gegenüber dem Vorjahr ist insgesamt ein leichter Rückgang des Beschäftigungsniveaus zu verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen auf die Photovoltaikbranche zurückzuführen, wo die Zahl der Beschäftigten von 100.300 im Jahr 2012 auf rund 56.000 im Jahr 2013 zurückgegangen ist. Demgegenüber konnte in der Windbranche (siehe Bild) ein Zuwachs der Beschäftigung verzeichnet werden, so dass die Windenergie nunmehr den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung aus erneuerbaren Energien leistet.
Auch am Dienstag wird bekannt: Der Schweizer Anlagenbauer und Solarzulieferer Meyer Burger Technology AG wird am sächsischen Standort Hohenstein-Ernstthal Maßnahmen ergreifen, die »voraussichtlich zu einem Abbau von 120 Personalstellen« führen werden. Das Unternehmen beteuert gemäss Medienmitteilung, dass der »Fokussierungsprozess am Technologie- und Produktionsstandort der Roth & Rau AG«, die 2011 übernommen worden war, vorangetrieben werde. Hier wolle man sich für den Photovoltaikbereich auf die Technologien Heterojunction (HIT) sowie Passivated Emitter Rear Cell (PERC) konzentrieren. Gleichzeitig werde der Vorstand der Tochtergesellschaft Roth & Rau von vier auf zwei halbiert: Es bleiben Jürgen Bode als Leiter des Geschäftsbereichs Photovoltaik sowie Peter Frankfurter als Vorstandsvorsitzender und Leiter des Ressorts Finanzen des neuen Geschäftsbereichs »Specialised Technologies«. Die Restrukturierung in Hohenstein-Ernstthal soll zu einer Einsparung von zwölf Millionen Schweizer Franken (9,8 Millionen Euro) führen.
Der vollständige Bericht zur Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2013 finden Sie hier (PDF: 333 KB).
Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWI / http://www.meyerburger.com
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Montag, 26. Mai 2014
Solarmax für mehr Eigenverbrauch
Eigenverbrauch und Stromspeicher sind auch
in diesem Jahr zentrale Themen der europäischen Photovoltaik-Messe
Intersolar. Der Schweizer Wechselrichterhersteller SolarMax zeigt die
für den Eigenverbrauch optimierten Wechselrichter der P-Serie mit neuen
Funktionen zur Energieflusssteuerung und gibt einen Ausblick auf die
neue dreiphasige Wechselrichter-Serie TP für den privaten
PV-Anlagenbereich sowie auf das P-Battery Upgrade-Kit für den Anschluss
eines Stromspeichers.
Die SolarMax P-Serie (2-5 kW) wurde für die Optimierung des Eigenverbrauchs erweitert. Ab Juni sind eine neue Version des I/O-Moduls sowie die neue Gerätesoftware verfügbar. Damit wird es möglich über eine S0-Schnittstelle externe Energiezähler anzuschliessen, um zusätzliche Grossverbraucher im Haushalt intelligent zu steuern. Mittels der Software MaxTalk lässt sich das integrierte Energiemanagement-System konfigurieren. Es kann definiert werden, wann die Energie z. B. für den Betrieb einer Wärmepumpe genutzt und wann sie ins Netz eingespeist werden soll. Für den Kunden nahezu kostenneutral wird es damit möglich, den Anteil des selbst verbrauchten PV-Stroms spürbar zu steigern.
Auch die neue, dreiphasige SolarMax TP-Serie (4-7 kW) wird speziell für die Bedürfnisse privater PV-Anlagen entwickelt. Ausgestattet mit zwei MPP-Trackern und einem weiten Eingangsspannungsbereich eignet sie sich speziell für Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung im Bereich zwischen 6-10 kWp. Zur weiteren Optimierung des Eigenstromverbrauchs wird auch diese Serie über erweiterte Schnittstellen, integrierte Funktionen zur Energieflusssteuerung sowie die Direktanbindung zu einer kostenlosen Anlagenüberwachung verfügen. Dank der dreiphasigen Einspeisung kommt die TP-Serie den zunehmend höheren Anforderungen lokaler Netzbetreiber für den Anschluss kleiner PV-Anlagen nach. Ab dem 4. Quartal 2014 werden die ersten Geräte verfügbar sein.
Beide Serien werden durch die Überwachungslösung MaxView ergänzt. MaxView ist neu als App für mobile Endgeräte erhältlich und kann, wie bisher, auch über einen Webbrowser verwendet werden. Neu können die Leistungswerte, Energieerträge bzw. der Energieverbrauch in 15-Minuten-Intervallen abgerufen werden. Damit stellt MaxView die optimale Lösung dar, um den ordnungsgemäßen Betrieb von PV-Anlagen kostenfrei und ortsunabhängig zu überwachen.
Durch das P-Battery Upgrade-Kit können zukünftig alle Geräte der P-Serie (bereits heute „battery ready“) mit einer Batterieschnittstelle nachgerüstet werden. Auf der Intersolar demonstriert SolarMax, wie einfach die Nachrüstung funktioniert und worauf Elektroinstallateure dabei achten müssen. Anfang des nächsten Jahres sollen die ersten P-Battery-Systeme für private PV-Anlagen auf den Markt kommen, die aus einer SolarMax P-Serie inklusive Upgrade-Kit, einem Energiemanagement-System, einem Stromspeicher (Lithium-Eisenphosphat-Batterie) und der kompletten Verkabelung bestehen. Um den Strombezug aus dem öffentlichen Netz auf ein Minimum zu reduzieren, wird das Komplettsystem eine Batteriekapazität von 7,2 kWh zur Verfügung stellen.
Die neuen HT-Stringwechselrichter eignen sich dafür, kostenoptimierte Systeme mit einer hohen Verfügbarkeit und Effizienz umzusetzen, um selbst bei reduzierten Einspeisetarifen weiterhin eine gute Rendite zu erzielen. Vor allem die hohe Leistungsdichte und die kompakten Maße der Wechselrichter erlauben eine Reduzierung der Installationsfläche auf ein Minimum, vereinfachen die AC-Verkabelung und senken so den Installationsaufwand. Die HT-Serie bietet Stringwechselrichter in den Ausführungen mit 4 MPP-Trackern und 30 kW bzw. 32 kW Leistung (30HT4 / 32HT4) sowie eine 32 kW-Version (32HT2) mit 2 MPP-Trackern. Falls externe DC-Schalter und Überspannungsableiter notwendig sind, stellt die Anschlussbox des 32HT2 eine kostenoptimierte Installationsvariante dar. Die Wechselrichter der HT-Serie verfügen zudem über die neuesten Kommunikationslösungen und können so ebenfalls per MaxView-Portal überwacht werden. Die ersten HT-Wechselrichter kommen, wie angekündet, im Juni auf den Markt.
Das gesamte SolarMax Portfolio wird vom 4. bis 6. Juni 2014 auf der Intersolar Europe in München präsentiert.
Quelle: Solarmax
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Die SolarMax P-Serie (2-5 kW) wurde für die Optimierung des Eigenverbrauchs erweitert. Ab Juni sind eine neue Version des I/O-Moduls sowie die neue Gerätesoftware verfügbar. Damit wird es möglich über eine S0-Schnittstelle externe Energiezähler anzuschliessen, um zusätzliche Grossverbraucher im Haushalt intelligent zu steuern. Mittels der Software MaxTalk lässt sich das integrierte Energiemanagement-System konfigurieren. Es kann definiert werden, wann die Energie z. B. für den Betrieb einer Wärmepumpe genutzt und wann sie ins Netz eingespeist werden soll. Für den Kunden nahezu kostenneutral wird es damit möglich, den Anteil des selbst verbrauchten PV-Stroms spürbar zu steigern.
Auch die neue, dreiphasige SolarMax TP-Serie (4-7 kW) wird speziell für die Bedürfnisse privater PV-Anlagen entwickelt. Ausgestattet mit zwei MPP-Trackern und einem weiten Eingangsspannungsbereich eignet sie sich speziell für Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung im Bereich zwischen 6-10 kWp. Zur weiteren Optimierung des Eigenstromverbrauchs wird auch diese Serie über erweiterte Schnittstellen, integrierte Funktionen zur Energieflusssteuerung sowie die Direktanbindung zu einer kostenlosen Anlagenüberwachung verfügen. Dank der dreiphasigen Einspeisung kommt die TP-Serie den zunehmend höheren Anforderungen lokaler Netzbetreiber für den Anschluss kleiner PV-Anlagen nach. Ab dem 4. Quartal 2014 werden die ersten Geräte verfügbar sein.
Beide Serien werden durch die Überwachungslösung MaxView ergänzt. MaxView ist neu als App für mobile Endgeräte erhältlich und kann, wie bisher, auch über einen Webbrowser verwendet werden. Neu können die Leistungswerte, Energieerträge bzw. der Energieverbrauch in 15-Minuten-Intervallen abgerufen werden. Damit stellt MaxView die optimale Lösung dar, um den ordnungsgemäßen Betrieb von PV-Anlagen kostenfrei und ortsunabhängig zu überwachen.
Durch das P-Battery Upgrade-Kit können zukünftig alle Geräte der P-Serie (bereits heute „battery ready“) mit einer Batterieschnittstelle nachgerüstet werden. Auf der Intersolar demonstriert SolarMax, wie einfach die Nachrüstung funktioniert und worauf Elektroinstallateure dabei achten müssen. Anfang des nächsten Jahres sollen die ersten P-Battery-Systeme für private PV-Anlagen auf den Markt kommen, die aus einer SolarMax P-Serie inklusive Upgrade-Kit, einem Energiemanagement-System, einem Stromspeicher (Lithium-Eisenphosphat-Batterie) und der kompletten Verkabelung bestehen. Um den Strombezug aus dem öffentlichen Netz auf ein Minimum zu reduzieren, wird das Komplettsystem eine Batteriekapazität von 7,2 kWh zur Verfügung stellen.
Die neuen HT-Stringwechselrichter eignen sich dafür, kostenoptimierte Systeme mit einer hohen Verfügbarkeit und Effizienz umzusetzen, um selbst bei reduzierten Einspeisetarifen weiterhin eine gute Rendite zu erzielen. Vor allem die hohe Leistungsdichte und die kompakten Maße der Wechselrichter erlauben eine Reduzierung der Installationsfläche auf ein Minimum, vereinfachen die AC-Verkabelung und senken so den Installationsaufwand. Die HT-Serie bietet Stringwechselrichter in den Ausführungen mit 4 MPP-Trackern und 30 kW bzw. 32 kW Leistung (30HT4 / 32HT4) sowie eine 32 kW-Version (32HT2) mit 2 MPP-Trackern. Falls externe DC-Schalter und Überspannungsableiter notwendig sind, stellt die Anschlussbox des 32HT2 eine kostenoptimierte Installationsvariante dar. Die Wechselrichter der HT-Serie verfügen zudem über die neuesten Kommunikationslösungen und können so ebenfalls per MaxView-Portal überwacht werden. Die ersten HT-Wechselrichter kommen, wie angekündet, im Juni auf den Markt.
Das gesamte SolarMax Portfolio wird vom 4. bis 6. Juni 2014 auf der Intersolar Europe in München präsentiert.
Quelle: Solarmax
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