Samstag, 5. Juli 2025

Solaraktienindex PPVX stieg letzte Woche 11,8%


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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu
  
 Quelle: oeko-invest.net
 
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Sonntag, 22. Juni 2025

Solarer Sonntag: Unglaublich, aber wahr!

In diesen Tagen jährt sich der Start der ersten Tour de Sol bereits zum 40.Mal! Solarmedia war an der Jubiläumsveranstaltung in Oberburg bei Burgdorf dabei - auf dem Fabrikareal von Josef Jenni, eines der damaligen Initianten. Jenni hat mit seinen Solartanks (30'000 Stück in bald 50 Jahren) die Solarwirtschaft um eine wichige Speicher-Option berreichert. Im folgenden bildliche Eindrücke der pionierhaften Entwicklungen bei der solaren Mobilität.



Von oben nach unten: Eines der ersten Solarmobile, darunter das aktuelle ETH-Wettbewerbsgefährt für die SolarRace in Australien (demnächst zwischen Darwin und Adelaide), die Swiss Solar Tanks von Jenni zum Einbau in EFZ und MFZ, E-Autoentwicklungen aus der Schweiz (lange vor Tesla) und das Solar-Butterfly-Mobil von Louis Palmer, mit dem der ehemalige Lehrer und Solartaxi-Weltumrunder die Schuljugend für die Solarwirtschaft sensibilisiet (mit aufklappbaren Modulen).

Bilder: Guntram Rehsche, Solarmedia

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Freitag, 20. Juni 2025

Weltweit grösste PV-Anlage auf Industriedach von Schweizer realisiert

Die gigantische PV-Dachanlage mit dem Montagesystem MSP von
Schweizer ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein
Modell für die klimagerechte Nutzung grosser Dachflächen weltweit –
ein Leuchtturmprojekt mit Vorbildfunktion (Bild: SolarFuture ApS)

In Dänemark wurde auf dem gigantischen neuen Zentrum des Logistikunternehmens DSV die weltweit grösste PV-Dachanlage in Betrieb genommen – und das mit einer Lösung der Hedinger Ernst Schweizer AG. 

Mit gegen 78'000 installierten Solarmodulen auf einer Fläche von über 300’000 Quadratmetern – das entspricht rund 42 Fussballfeldern – setzt das Projekt im dänischen Horsens weltweit neue Massstäbe. Die installierte Leistung beträgt 35 Megawatt Peak (MWp), die erwartete jährliche Stromproduktion liegt bei 33,15 Gigawattstunden (GWh). Damit kann das Logistikzentrum nicht nur seinen Eigenbedarf vollständig decken, sondern zusätzlich 140 Ladestationen für Elektrofahrzeuge vor Ort betreiben. Die CO₂-Einsparung beträgt jährlich rund 5’300 Tonnen – ein bedeutender Beitrag zur Klimastrategie von DSV.

Innovatives Montagesystem für maximale Effizienz: Als Unterkonstruktion entschied sich der ausführende dänische Anbieter SolarFuture ApS für eine Lösung von Schweizer. Zum Einsatz kommt das ballastierte Montagesystem MSP-FR east-west – eine aerodynamisch optimierte Lösung, die komplett ohne Dachdurchdringung installiert werden kann. Die Ost/West-Ausrichtung der Module sorgt für eine gleichmässige Energieerzeugung über den Tagesverlauf, steigert die Eigenverbrauchsquote und entlastet das Stromnetz in Spitzenzeiten.

Die Vorteile des Montagesystems MSP-FR im Überblick:

– Wenige und leichte Komponenten

– Schnelle und einfache Montage durch teilweise Vormontage, weniger Schrauben dank raffiniertem Klicksystem

– Hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Dachtopografien

– Geringe Lasteinwirkung und optimale Gewichtsverteilung– Ressourcenschonender Einsatz von Aluminium, produziert mit rund 75 % weniger CO₂-Emissionen als branchenüblich

– Blitzstromtragfähigkeit für höchste Sicherheitsanforderungen

Ein Leuchtturmprojekt für die Energiewende: «Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie industrielle Dachflächen zum Motor der Energiewende werden können», sagt Gunnar Johansson, Geschäftsbereichsleiter Solar der Ernst Schweizer AG. «Wir sind stolz darauf, dass wir für dieses wegweisende Projekt ausgewählt wurden und mit unserem Montagesystem MSP-FR einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieser aussergewöhnlichen Anlage leisten konnten. Es ist ein starkes Signal, wie Dachflächen intelligent für die Energiewende genutzt werden können.» Das effiziente Montagesystem MSP-FR bildet die tragende Basis dieser wegweisenden Anlage und unterstreicht gemäss Medienmitteilung des Unternehmens die Rolle des Schweizer Familienunternehmens als Anbieter führender Lösungen für mehr Effizienz bei der Photovoltaik.

Quelle: www.ernstschweizer.com

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Donnerstag, 19. Juni 2025

Energieverbrauch 2024 leicht gestiegen

Der Endenergieverbrauch der Schweiz ist 2024 gegenüber dem Vorjahr um 1.0% auf 776’220 Terajoule (TJ) gestiegen. Hauptgründe dafür sind die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung und der Anstieg beim Absatz von Flugtreibstoffen. Erneuerbare Energieträger ersetzen beim Heizen zunehmend die fossilen Energien: Der erneuerbare Anteil von Fernwärme stieg weiterhin und lag bei 43%. Der Anteil erneuerbaren Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch steigt kontinuierlich und betrug 2024 29,9%.

Die Anzahl Heizgradtage, ein wichtiger Indikator für den Energieverbrauch, nahm gegenüber dem Vorjahr um 0,5% zu. Zugenommen haben auch andere Faktoren, welche den langfristigen Wachstumstrend des Energieverbrauches bestimmen: Die ständige Wohnbevölkerung (+1,3%), das Bruttoinlandprodukt (+1,3%), der Motorfahrzeugbestand (+0,9%) und der Wohnungsbestand (Zuwachs, es liegen jedoch noch keine detaillierten Zahlen vor). Zu den Bestimmungsfaktoren der Energieverbrauchsentwicklung werden die jährlichen Ex-Post-Analysen weitere Aufschlüsse liefern können (Publikation Oktober 2025).

Anstieg beim Treibstoffverbrauch

Der Absatz von Flugtreibstoffen stieg im Vergleich zum Vorjahr mit 9,1% wiederum deutlich, liegt aber immer noch unter dem Niveau von 2019. Der Benzin- und Dieselabsatz ist hingegen insgesamt um 2,1% gesunken (Benzin: -1,1%, Diesel: -2,9%). Die fossilen Treibstoffe machen ungefähr einen Drittel (34,9%) des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Der Verbrauch der biogenen Treibstoffe nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich zu (+25,2%). Ihr Anteil am gesamten Absatz von Benzin und Diesel nahm ebenfalls zu und lag bei 4,8 %.

Anstieg beim Verbrauch von Elektrizität und Erdgas, Rückgang beim Heizöl extra-leicht

Der Verbrauch von Erdgas stieg um 1,7% und derjenige von Elektrizität um 1,4%. Der Verbrauch von Heizöl extra-leicht nahm jedoch um 4,1% gegenüber dem Vorjahr ab. Diese drei Energieträger machen rund die Hälfte des Endenergieverbrauches aus. Die energetische Verwendung von Industrieabfällen, der Verbrauch von Kohle, Petrolkoks und Heizöl mittel und schwer nahm insgesamt um 0,9% ab. Der Anteil dieser vier Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch ist gering (<2%).

Deutliche Verbrauchsanstieg bei den Erneuerbaren

Erneuerbare Energieträger ersetzen beim Heizen zunehmend die fossilen Energien. So nahm die Nutzung von Umgebungswärme mit Wärmepumpen um 6,7% zu, ebenso der Verbrauch von Fernwärme (+9,2%). Der erneuerbare Anteil von Fernwärme stieg weiterhin und lag bei 43%. Der Verbrauch von Solarwärme und Energieholz ist hingegen leicht gesunken (-1,5%, bzw. -0,8%). Die direkte Nutzung von Biogas nahm um 0,9% ab. Unter Berücksichtigung des ins Erdgasnetz eingespeisten Biogases (das statistisch unter Gas verbucht wird), ergibt sich ein Anstieg des Biogasverbrauches um 2,7%. Der Anteil erneuerbaren Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch steigt kontinuierlich und betrug 2024 29,9%.

Elektrizitätsbilanz 2024

2024 ist der Schweizer Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahr um rund 1,4% auf 57,5 TWh gestiegen. Die inländische Stromproduktion (Landeserzeugung) wuchs um rund 11,4% auf den neuen Rekordwert von 81,1 TWh. Dazu trugen insbesondere die Wasserkraftwerke, die mit 48,3 TWh ebenfalls eine Rekordproduktion erzielten (+18,5% gegenüber dem Vorjahr). 2024 stammten 59,6% der Stromproduktion von Wasserkraftwerken (Laufkraftwerke 23,9%, Speicherkraftwerke 35,7%), 28,4% aus Kernkraftwerken und 12,0% aus thermischen und erneuerbaren Stromproduktionsanlagen (thermische Erzeugung 4,4%, Windkraft 0,2% und Photovoltaik 7,4%).

Revisionen

Mit der Einführung der separaten Gliederung der Elektrizitätsproduktion der thermischen Kraftwerke sowie der Wind- und Photovoltaikanlagen werden die monatlichen Elektrizitätsbilanzen 2024 mit Vorliegen der definitiven Jahresproduktionswerte rückwirkend revidiert. Diese Gliederung wird auch rückwirkend für die Elektrizitätsbilanzen ab 2020 übernommen. Zudem gibt es eine rückwirkende Revision bei der Statistik Sonnenenergie. Für weitere Informationen siehe Faktenblatt «Revision Elektrizitätsbilanz 2020 – 2024».

Die Schweizerische Gesamtenergiestatistik 2024 und die Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2024 sind ab der zweiten Hälfte Juli 2025 auf Internet verfügbar und Anfang August in gedruckter Form erhältlich. Ab sofort verfügbar sind ein erster zusammenfassender Überblick über den Energieverbrauch 2024 und die definitive Elektrizitätsbilanz 2024 (siehe Anhang).

Quelle: https://www.news.admin.ch/de/newnsb/iTP15U0PYP57z2h_7EXJO

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Montag, 16. Juni 2025

SES: Schub für sichere Energieversorgung

Der Bundesrat hat letzte Woche das Strommarktabkommen mit der EU präsentiert. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) befürwortet das Stromabkommen. Es stellt einen wichtigen Baustein für die ökologische Energiewende in der Schweiz dar. Die institutionelle Teilnahme der Schweiz am europäischen Strombinnenmarkt und die Diversifizierung des hiesigen Strommarkts unterstützen den Aufbau einer nachhaltigen, widerstandsfähigen und kostengünstigen Stromversorgung in der Schweiz. Das SES-Medien-Communiqué im Wortlaut.

Das Stromabkommen wird den Ausbau der Erneuerbaren hierzulande voranbringen. Im Abkommen ist festgehalten, dass der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien erhöht werden soll. Auch die Förderung bleibt mit dem Abkommen möglich. Die Schweiz muss aufholen; die meisten EU-Staaten haben die erneuerbaren Energien bisher stärker und schneller ausgebaut. Die institutionelle Teilnahme der Schweiz am europäischen Strombinnenmarkt stellt Stromimporte sicher und stabilisiert die Netze in der Schweiz. Die Öffnung des Schweizer Strommarkts ermöglicht Schweizer Haushalten und kleinen Unternehmen, ihr Stromversorgungsunternehmen selber zu wählen und von ökologischerem Strom und günstigeren Preisen zu profitieren.

Léonore Hälg, Strommarktexpertin bei der SES, stellt fest: «Das Strommarktabkommen bietet für die Schweiz klare Vorteile. Wir können Geld sparen, erhöhen unsere Stromversorgungsqualität und reduzieren den Bedarf an klimaschädlichen Reservekapazitäten. So können wir unsere Kräfte bündeln: für eine nachhaltige Energiewende.»

Stabile Versorgung ohne Bedarf für teure fossile und nukleare Kraftwerke: Die Schweiz mit ihren über 40 grenzüberschreitenden Stromübertragungsleitungen ist heute bereits technisch mit den Nachbarstaaten verbunden. Mit dem Stromabkommen wird die Schweiz auch institutionell ein vollwertiges Mitglied im europäischen Strombinnenmarkt und kann dadurch jederzeit diskriminierungsfrei Strom importieren und exportieren. Die Schweiz kann damit von Produktionskapazitäten im benachbarten Ausland profitieren und die eigene erneuerbare Produktion noch gewinnbringender einsetzen. Damit steigt die Stabilität der Stromversorgung im In- und Ausland. 


Léonore Hälg resümiert:
«Die Schweizer Stärken sind Wasserkraft und Sonnenenergie. Sie passen ideal zum benachbarten Ausland, wo viel mehr Windanlagen und auch Reservekapazitäten bereitstehen. Damit können wir uns eigene teure Experimente mit neuen fossilen oder gar nuklearen Kraftwerken sparen. So wird zusätzlich Kapital für Investitionen in die Stromeffizienz und in den Erneuerbaren-Ausbau freigesetzt.»

Stromversorgung wird robuster und günstiger: Dank der Einbindung der Schweiz in den europäischen Strombinnenmarkt werden sich die ungeplanten Stromtransporte durch die Schweiz verringern. Diese führen heute zu Instabilitäten im Netz, die mit flexibel einsetzbaren Kraftwerken ausgeglichen werden müssen. In der Schweiz sind das meistens Wasserkraftwerke. Im Verbund mit der EU wird es weniger solcher Regelleistung brauchen und die Wasserkraft kann stattdessen zum Schwankungsausgleich der heimischen Solar- und Windstromproduktion genutzt werden. Das spart Kosten und stärkt die Netzstabilität und Versorgungssicherheit in der Schweiz. Léonore Hälg sagt: «Die verstärkte Zusammenarbeit mit Europa macht das Stromnetz und die Stromversorgung überall widerstandsfähiger und senkt den Bedarf an Stromspeichern, Netzstabilisierungsmassnahmen und Reservekapazitäten. Die Energiewende wird im Verbund nicht nur günstiger, sondern auch robuster.»

 

Schub für die Energiewende ohne Risiko für die Grundversorgung: Mit der Öffnung des Strommarkts können Haushalte und KMU ihre Energieversorgungsunternehmen selber wählen und so mitentscheiden, woher ihr Strom stammt und wie er produziert wird. Energieversorgungsunternehmen können wiederum Modelle mit dynamischen Stromtarifen anbieten und so Anreize setzen, den Strom dann zu verbrauchen, wenn viel Solar- und Windstrom ins Netz fliesst. Damit sinkt der Bedarf an Netzausbauten und Speichern. 


Léonore Hälg meint dazu:
«Ein vielfältigerer Strommarkt bietet die Chance für alle, an der Energiewende teilzuhaben und sie voranzutreiben. Private Gemeinschaften und Kleinproduzentinnen können ihren eigenen erneuerbaren Strom einfacher weiterverkaufen – sofern sie das denn wollen. Konsumenten, die an stabilen Strompreisen interessiert sind, bleiben einfach in der Grundversorgung.»

Quelle: SES

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