Sonntag, 6. April 2025

Mit Solartiteln geht es weiter bergab...


 
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu
  
 Quelle: oeko-invest.net
 
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Mittwoch, 2. April 2025

Viele Farbtupfer am 2.Tag der PV-Tagung

Der zweite Tag der 23.PV-Tagung steht im Zeichen der Farbe - die immer mehr Einzug hält bei den verschiedensten Solaranlagen - hier eine Bildauswahl (Vergrössern mit Klick auf Bilder und mehr Info über swissolar.ch):

 











 Auswahl & Screenshots: Solarmedia - Vergrössern mit Klick auf Bilder

Siehe auch: Solarmedia vom 1.4.25: PV-Tagung läuft

 Über Swissolar
Swissolar ist der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie. Er vertritt die Interessen von rund 1300 Verbandsmitgliedern mit über 11’000 Arbeitsplätzen in der Öffentlichkeit, der Politik und gegenüber den regulierenden Behörden.

Die Sonne liefert der Schweiz jährlich 200-mal mehr Energie als wir brauchen. 2024 lieferte Photovoltaik rund 11 % des in der Schweiz verbrauchten Stroms. Swissolar setzt sich für die Energiewende hin zu einer Energieversorgung ohne den Einsatz fossiler oder nuklearer Energieträger ein. Strom und Wärme von der Sonne nehmen dabei eine zentrale Stellung ein. Mehr Infos: www.swissolar.ch

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Dienstag, 1. April 2025

PV-Tagung 2025 läuft


Eine Grafik zieht sich wie ein roter Faden durch
die diesjährige Photovoltaik-Tagung: das rasante
Wachstum der letzten Jahre - vor dem nun zu
erwartenden zwischenzeitlichen Einbruch (Bildmitte) -
Bild: Screenshot Guntram Rehsche

Heute Dienstag und morgen findet im Kursaal Bern zum 23. Mal die Schweizer Photovoltaik-Tagung mit einer neuen Rekord-Teilnehmerzahl statt. Im Zentrum steht die Frage, wie der weiterhin starke Ausbau der Photovoltaik unter den veränderten Rahmenbedingungen des neuen Stromgesetzes gelingt. Im laufenden Jahr wird Solarstrom bereits rund 14 % des Strombedarfs liefern, was vor wenigen Jahren nicht vorstellbar war. Zur Erreichung der gesetzlichen Ziele muss die jährliche Solarstromproduktion innerhalb von 10 Jahren um mehr als den Faktor 3 gesteigert werden. Das Ausbautempo darf dafür nicht nachlassen. Trotz aktuell schwächerer Nachfrage zeigt sich die Branche überzeugt, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die gesamte Strom- und Solarbranche die aktuellen Herausforderungen gemeinsam anpackt.

Auch dieses Jahr stösst die Schweizer Photovoltaik-Tagung mit einer erneuten Rekordteilnahme von rund 1100 Teilnehmenden auf grosses Interesse. Ein vielfältiges Vortragsprogramm während 2 Tagen wird ergänzt durch eine Ausstellung von 55 Unternehmen und eine wissenschaftliche Poster-Ausstellung. 
 
Photovoltaik mit neuen Rahmenbedingungen 
Schon in wenigen Jahren wird die Solarenergie in fast allen Ländern der Welt die günstigste Energietechnologie sein, wie Rutger Schlatmann vom Helmholtz Zentrum Berlin in seiner Keynote aufzeigt. Mit einem geschätzten Anteil von 14 % am Stromverbrauch des laufenden Jahres ist Solarenergie auch in der Schweiz unverzichtbar geworden. Sie muss nun noch besser ins Energiesystem integriert werden, primär durch eine bessere Abstimmung von Produktion und Verbrauch. Das neue Stromgesetz schafft dafür die Voraussetzungen, einerseits durch Nachbarschafts-Strommodelle, andererseits durch Flexibilitätsregelungen für die Verteilnetzbetreiber. 
 
Solar- und Strombranche: Gemeinsam vorgehen
In einem gemeinsamen Vortrag zeigen Nationalrätin Gabriela Suter (Vizepräsidentin Swissolar) und Jürg Grossen (Präsident Swissolar) auf, unter welchen Voraussetzungen der weitere Photovoltaikausbau gelingt. Suter appelliert, den eingeschlagenen und von der Stimmbevölkerung mehrfach bestätigten Pfad jetzt nicht zu verlassen: «Innerhalb der nächsten 10 Jahre müssen wir die Produktion um mehr als den Faktor 3 steigern, um die Ziele des Stromgesetzes zu erreichen. Das ist machbar, wenn die Rahmenbedingungen stimmen». Grossen ergänzt: «Die Solarbranche ist bereit, ihren Teil der Verantwortung für das Stromsystem zu übernehmen. Wenn wir den Strom vermehrt lokal nutzen und speichern, entlasten wir das System und die Netze. Aber auch die Strombranche muss ihre Systeme dem Markt anpassen: Immer noch werden beispielsweise Elektroboiler fix in der Nacht geladen, statt über Mittag, wenn der Strom am günstigsten ist». 
 
An der folgenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Strom- und Solarbranche, des Bundesamtes für Energie sowie der Konsumenten über Herausforderungen und Chancen des Stromgesetzes. 
 
Klarheit im Markt schaffen
In der zweiten Tagungssession werden die Marktperspektiven behandelt. Aktuell zeichnet sich ein leichter Marktrückgang für das laufende Jahr ab, bedingt durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit den neuen Gesetzen und Verordnungen. Die Tagung bietet wertvolle Orientierungshilfen in der laufenden Neuausrichtung der Branche.  
 
Wachsende Vielfalt von Systemen
Die folgenden Sessionen stellen verschiedene technische und geschäftliche Modelle von Photovoltaikanlagen vor. Dazu gehört beispielsweise das Contracting bei Grossanlagen, bei denen der Betreiber einer Anlage den Gebäudebesitzer mit Strom beliefert. Auch Anlagen an und über Infrastrukturen stossen auf vermehrtes Interesse, insbesondere über Parkplätzen, dank neuen Fördermechanismen. Zudem wird die weitere Entwicklung bei alpinen Grossanlagen sowie bei Agri-Photovoltaik wird thematisiert. 
 
Fachkräfte: Auf gutem Kurs
Eine Session ist dem Fachkräftebedarf für heute und morgen gewidmet. Der notwendige Ausbau wird innerhalb der nächsten Jahre fast zu einer Verdoppelung der Fachkräfte führen. Ein wichtiger Schritt dazu war die Einführung der neuen Berufslehren, die bereits bei der ersten Durchführung ab August des vergangenen Jahres mit 186 Lehrverträgen starten konnte. 
 
Eigenverbrauch mit LEG und vZEV
Hinter den Abkürzungen verbergen sich - neben den ordentlichen ZEV - die beiden neuen Modelle für Nachbarschaftsstrom, nämlich «Lokale Elektrizitätsgemeinschaften» und «Virtuelle Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch». Erstere sind ab 2026 zugelassen, letztere wurden bereits zu Beginn dieses Jahres eingeführt. Die letzte Session der Tagung widmet sich diesen neuen Betriebsmodellen, welche die Wirtschaftlichkeit grösserer PV-Anlagen verbessern und gleichzeitig die Netzbelastung reduzieren werden. Vorgestellt werden erste Beispiele und die neu lancierte Informationsplattform lokalerstrom.ch. 

Über Swissolar
Swissolar ist der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie. Er vertritt die Interessen von rund 1300 Verbandsmitgliedern mit über 11’000 Arbeitsplätzen in der Öffentlichkeit, der Politik und gegenüber den regulierenden Behörden.

Die Sonne liefert der Schweiz jährlich 200-mal mehr Energie als wir brauchen. 2024 lieferte Photovoltaik rund 11 % des in der Schweiz verbrauchten Stroms. Swissolar setzt sich für die Energiewende hin zu einer Energieversorgung ohne den Einsatz fossiler oder nuklearer Energieträger ein. Strom und Wärme von der Sonne nehmen dabei eine zentrale Stellung ein. Mehr Infos: www.swissolar.ch

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Montag, 31. März 2025

Zu einem «grünen Kraftwerk» umgebaut

Der Hauptsitz von Energie 360° in Zürich ist in den vergangenen zwei Jahren instand gesetzt und umgebaut worden. Die grossflächige Photovoltaik-Fassade und deren brandschutztechnische Realisierung haben Pioniercharakter.

Von März 2023 bis März 2025 ist der Hauptsitz von Energie 360° in Zürich-Altstetten umgebaut und instand gesetzt worden. Die baulichen Massnahmen umfassten hauptsächlich die Erneuerung der Gebäudetechnik, die inneren Oberflächen, die Umgestaltung in eine zeitgemässe Arbeitsumgebung und die Aufwertung des Aussenbereichs mittels neuer Begrünung. Der Bezug hat bereits stattgefunden, die Umgebungsarbeiten werden im Frühling 2025 fertiggestellt.

PV-Fassaden ein Brandschutz-Pionierprojekt: Die Photovoltaik (PV) bildete bei der Instandsetzung einen Schwerpunkt. Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe und Verwaltungsratspräsident von Energie 360°: «Künftig produziert Energie 360° rund die Hälfte des jährlichen Energiebedarfs ihres Gebäudes selbst.» Und Jörg Wild, CEO von Energie 360°, betont: «Die Dach- und Fassadensolaranlagen mit 1600 Elementen machen unseren Hauptsitz in Altstetten zum grünen Kraftwerk. Es erzeugt etwa 325 Megawattstunden erneuerbaren Strom pro Jahr.»

Einen Sondereffort leisteten die Projektbeteiligten betreffend Brandschutz: Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich erhöhte ihre Bewilligungspraxis um eine zusätzliche Anforderung, als sich das Projekt in der Bewilligungsphase befand: Bei Gebäuden, die höher als elf Meter sind, brauchte es neu zwingend den Nachweis, dass sich ein Brand der PV-Module nicht über mehr als zwei Stockwerke ausbreiten kann.

Da es in der Schweiz keine Prüfstelle für den erforderlichen Nachweis gab, wurde das städtische Amt für Hochbauten mit den Brandschutzfachleuten in Leipzig fündig. Der zweite Brandversuch mit ergänzten Brandriegeln aus Stahlblechen war erfolgreich. Die Westfassade mit durchgehenden, grossflächigen Solarpanels konnte realisiert werden. Auf der Ost- und Südseite wurden Solarpanels auf die Brüstungsbänder unterhalb der Fenster verbaut. Hochbauvorsteher André Odermatt zeigte sich sichtlich erfreut über das Pionierprojekt: «Das Ergebnis beweist, dass es trotz der Herausforderungen möglich ist, grossflächige PV-Fassaden zu realisieren – und dass diese in hoher gestalterischer Qualität umgesetzt werden können.» Dies ist der Expertise von Jessenvollenweider Architektur aus Basel zu verdanken, die mit der Sanierung beauftragt waren. Der Hauptsitz von Energie 360° dürfte schweizweit das erste Gebäude sein, dessen grossflächige PV-Fassade mit diesem Prüfverfahren gebaut wurde.

Unternehmen investiert in den Ausbau der Photovoltaik: Die rund 1600 PV-Module auf einer Fläche von 2600 m2 decken rund 50% des Energiebedarfs des Gebäudes. Dabei nutzt Energie 360° rund 80% des erzeugten Solarstroms selbst – beispielsweise für die eigene E-Autoflotte. Die Ladeinfrastruktur umfasst 91 Ladepunkte und kann auf 148 erweitert werden.

Energie 360° verfolgt das Ziel, gemeinsam mit ihren Kund*innen die nachhaltigen Energie- und Mobilitätslösungen der Zukunft zu schaffen. Dazu baut, finanziert und betreibt sie in der ganzen Schweiz Solaranlagen in integralen Arealen und auf Industriebauten. Ebenso setzt das Unternehmen Projekte in der Landwirtschaft um und treibt so die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Photovoltaik weiter voran. Das Unternehmen hat sich unter anderem grössere Aufträge für PV-Anlagen auf Lärmschutzwänden an Schweizer Autobahnen gesichert.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Stadt Zürich und Energie 360°)

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Sonntag, 30. März 2025

Mit Zahlen & Statistiken die Welt verbessern (6) - Anteile der Energiearten

Solarmedia präsentiert in loser Folge einige der Statistiken, die die britische Plattform «Our World in Data» täglich veröffentlicht, und die mit verbesserten Lebensbedingungen auf der Welt in Zusammenhang stehen. Das geschieht in diesem Blog naheliegenderweise nicht zum ganzen reichen Schatz an Daten, der sich bei «Our World in Data» in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, sondern vor allem rund um die Themen Energie und Wirtschaft.

Immer höherer Anteil der Erneuerbaren

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In the chart, you can see the share of global electricity coming from fossil fuels, renewables, and nuclear since 1985. Since 2000, nuclear and renewables have followed very different trajectories. Back then, both categories made up a similar share of global electricity, but today, renewables make up more than three times as much: 30% compared to 9%.

The total amount of electricity produced by nuclear plants is almost exactly the same as it was two decades ago. But because the world produces much more electricity overall, its share of the electricity mix has declined.

Explore the electricity mix of different countries in our Energy Data Explorer → 

Quelle: https://ourworldindata.org/data-insights/the-world-is-getting-more-of-its-electricity-from-renewables-but-less-from-nuclear-power

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Samstag, 29. März 2025

Auch Solaraktieninex PPVX kräftig im Minus

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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu
  
 Quelle: oeko-invest.net
 
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