Der deutsche Solarfilm-Produzent Heliatek konnte erfolgreich erste BIOPV – Gebäude integrierte OPV –
Solarfilme nach China liefern. HeliaFilm® wurde auf dem Gelände von
Reckli China in PuDong, Shanghai installiert. Sie wurden direkt in die
Betonmatrizen von Reckli, einem langfristigen strategischen Partner von
Heliatek, integriert.
Heliatek ist nach eigenen Angaben weltweit führend in der Produktion und
Kommerzialisierung der organischen Solarfilme. HeliaFilm® wird bereits
erfolgreich gemeinsam mit verschiedenen Baustoffen wie Glas, Beton und
PVC Membranen vermarktet. Heliatek arbeitet dabei eng mit
Industriepartnern im Bereich der verschiedenen Materialien zusammen.
RECKLI und Heliatek entwickeln partnerschaftlich eine nachhaltige
Gebäudelösung basierend auf HeliaFilm® und strukturierten
Beton-matrizen, um die Fassade zur Energie-gewinnung auszunutzen. RECKLI
ist als Weltmarktführer im Bereich von elastischen Betonmatrizen
bekannt. “Heliatek’s führende OPV Technologie funktioniert perfekt in
Kombination mit der BiPV-Anwendung für Beton-fassaden, da sie
ultra-leicht, dünn und hoch effizient ist. Die Energieausbeute bleibt
effizient auch unter suboptimalen Licht- und Temperaturbedingungen.
Der Film kann direkt auf den Beton aufgebracht werden, ohne dass es
eines extra Kühlungs- oder Ventilationssystem bedarf. Mit dieser BiPV
Lösung kann die CO2 Bilanz drastisch verbessert werden, ohne dass
ästhetische Aspekte vernachlässigt werden.“ erklärt Dr. Bernd Trompeter,
der Geschäftsführer der RECKLI GmbH.
“HeliaFilm® in Kombination mit Reckli’s architektonischer Betonlösung
liefert eine lang durchdachte Lösung für chinesische Architekten und
Bauplaner. Betonstrukturen werden mit HeliaFilm® zur Energiegewinnung
angereichert und bewahren gleichzeitig den ästhetischen Anspruch,”
kommentiert Dr. Thomas Bickl, VP Sales & Marketing.
Das Büro von RECKLI China wurde für die Installation des HeliaFilm®
einer ersten Betonfassade gewählt, um bei einer nach Osten, Westen und
Süden ausgerichteten Fassade den hohen Grad der Energieausbeute
demonstrieren zu können. Diese unterschiedlichen Ausrichtungen findet
man häufig bei BiPV Anwendungen. Die installierte Kapazität beträgt 0,62
kWp und die gewonnene Energie wird zu 100% intern genutzt.
Quelle: Heliatek
^^^ Nach oben
Der Blog Solarmedia widmet sich der Solarenergie und der neuen solaren Weltwirtschaft ... gehört zu «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.ch) ... Beiträge zeitlich geordnet, Stichwort- / Labelsuche in linker Spalte ...
Seiten
- Startseite
- Archiv ENERGIE
- Archiv NACHHALTIGKEIT
- Archiv FINANZANLAGE und VORSORGE
- Links SOLAR-/ Energie
- Links NACHHALTIGKEIT
- FACTS & FIGURES
- Buch Recycling Schweiz
- Top-SOLARFOTOS
- PV in der SCHWEIZ
- GROSSANLAGEN WELT
- Spezielle PV-Anlagen
- Atomkraft NEIN DANKE! (SOLAR JA BITTE!)
- World Solar OUTLOOK
- Gemeinwohlökonomie
- N-TIPPS
- QUIZ, Bücher & WITZ
- VIDEO
- ÜBER
- Buch SONNENWENDE
- Bitte....
- Statistiken und Skandale
Dienstag, 16. Dezember 2014
Montag, 15. Dezember 2014
Stromspartipps für Jahreswende
Advent, Weihnachtszeit, Jahreswechsel – Millionen
Lichter sorgen für festliche Stimmung in langen Winternächten. Doch
nicht nur die Beleuchtung kostet. Stromspartipps der Deutschen Energie-Agentur, die sinngemäss für die Schweiz zutreffen.
Weil die meisten Menschen viel Zeit Zuhause verbringen, hinterlassen Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte deutliche Spuren auf der Stromrechnung. Im Jahresdurchschnitt betrachtet sind der Dezember und Januar die beiden Monate mit dem höchsten Stromverbrauch. Circa zehn Prozent mehr Strom verbrauchen die deutschen Haushalte in diesen Monaten gegenüber dem Jahresmittelwert. Damit es am Zahltag keine Überraschung gibt, sollte man einige Fakten beachten.
Licht bewusst einschalten
Energielabel vereinfacht Lampenkauf
Heimkino – vergleichen lohnt sich
Multifunktionsgeräte statt Fax, Kopierer und Drucker
Energiesparend kochen und backen
Geschirr spülen: besser maschinell als per Hand
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) 2014
^^^ Nach oben
Weil die meisten Menschen viel Zeit Zuhause verbringen, hinterlassen Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte deutliche Spuren auf der Stromrechnung. Im Jahresdurchschnitt betrachtet sind der Dezember und Januar die beiden Monate mit dem höchsten Stromverbrauch. Circa zehn Prozent mehr Strom verbrauchen die deutschen Haushalte in diesen Monaten gegenüber dem Jahresmittelwert. Damit es am Zahltag keine Überraschung gibt, sollte man einige Fakten beachten.
Mit diesen Energiespartipps behalten Sie die Kontrolle
Eines vorneweg: auf Komfort müssen Sie nicht
verzichten! Mit dem richtigen Blick auf die technischen Stromverbraucher
in Ihrem Haushalt und auf Ihr ganz individuelles Verbrauchsverhalten
können Sie einer zu hohen Stromrechnung vorbeugen. Die Initiative EnergieEffizienz hat Ihnen die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
Modern sind LED-Lampen und Lichterketten
Ein zehn Meter langer herkömmlicher Lichtschlauch
kann in sechs Wochen rund 33 Euro an Stromkosten verursachen. Das
entspricht ungefähr den Betriebskosten einer kleinen Kühl- und
Gefrierkombination der Energieeffizienzklasse A+++ in einem ganzen Jahr.
Deutlich energieeffizienter sind LED-Lichtschläuche. Sie benötigen etwa
85 Prozent weniger Strom und können auch draußen eingesetzt werden.
Wer auf moderne Beleuchtung setzt, entscheidet sich
heute für die LED-Technologie. Sie zeichnet sich durch eine hohe
Lichtausbeute, einen niedrigen Energieverbrauch sowie eine sehr hohe
Lebensdauer aus. Im Innenraum stehen LED-Lampen für fast alle gängigen
Fassungen zur Verfügung. In der E27-Standardfassung sind LED-Lampen mit
über 800 Lumen erhältlich. Sie können damit alte Glühlampen mit bis zu
75 Watt ersetzen.
Licht bewusst einschalten
Die Beleuchtung macht zwischen acht und zwölf
Prozent des privaten Stromverbrauchs aus. Licht sollte also nur dort
brennen, wo es tatsächlich gebraucht wird. Häufiges ein und ausschalten
ist unproblematisch: Energiesparlampen mit Vorheizfunktion oder LED
werden auf der Verpackung als „besonders schaltfest“ ausgewiesen. Lassen
Sie sich beim Händler beraten.
Energielabel vereinfacht Lampenkauf
Schon beim Einkauf können Sie feststellen, wie
sparsam eine Lampe wirklich ist. Das auf der Verpackung angebrachte
EU-Energielabel weist die Energieeffizienzklasse der Lampe aus. A++
bedeutet, dass die Lampe einen niedrigen Stromverbrauch hat. Bei
Energieeffizienzklasse D ist der Stromverbrauch sehr hoch.
Heimkino – vergleichen lohnt sich
Auch TV-Geräte müssen beim Kauf mit einem
EU-Energielabel ausgezeichnet sein. Das Label gibt Auskunft über die
Energieeffizienzklasse, den jährlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden
bei einer Nutzung von vier Stunden täglich und darüber, ob das Gerät
einen echten Ein- und Ausschalter zur Vermeidung des Stand-by-Betriebs
besitzt. Ein Modell der im Handel bei einigen Geräten schon erhältlichen
Klasse A++ mit 110 Zentimetern Bildschirmdiagonale verursacht pro Jahr
rund 15 Euro Stromkosten, ein zehn Jahres altes Gerät durchschnittlich
das Vierfache – rund 60 Euro Stromkosten.
Besonders energieeffiziente Fernseher listet die TopGeräte-Datenbank der Initiative auf
Multifunktionsgeräte statt Fax, Kopierer und Drucker
Laut statistischem Bundesamt verfügen heute ¾ aller
Haushalte über einen stationären Drucker, fast ein Viertel über ein
privates Faxgerät. Eine energieeffiziente Alternative zu Faxgerät,
Drucker, Kopierer und Scanner sind Multifunktionsgeräte. Sie kombinieren
alle Einzelfunktionen in einem Gerät. Das nimmt nicht nur weniger Platz
ein, sondern ist in der Summe auch energieeffizienter.
Energiesparend kochen und backen
Beim Backen lassen sich die Stromkosten mit der
Umluftfunktion um bis zu 20 Prozent reduzieren. Umluft ist
energiesparender, weil die Backtemperatur um 20 Grad niedriger gewählt
werden kann. Bei der Zubereitung des Weihnachtsmenüs gilt zudem: Ein
passender Deckel für jeden Topf spart bares Geld. Wer Töpfe und Pfannen
dem Durchmesser nach passend zur Herdplatte wählt, reduziert ebenfalls
seinen Stromverbrauch. Bei langen Garzeiten von über 20 Minuten lohnt
sich außerdem der Einsatz von Schnellkochtöpfen. Das spart bis zu 30
Prozent Energie – und einiges an Zeit. Nach dem Festtagsschmaus sollten
die Lebensmittel gut abkühlen – denn durch heiße Lebensmittel im
Kühlschrank schnellt der Energieverbrauch ebenfalls in die Höhe.
Geschirr spülen: besser maschinell als per Hand
Eine energieeffiziente Geschirrspülmaschine der
Energieeffizienzklasse A+++ kommt mit weniger Strom und Wasser aus als
ein geübter Handabwäscher. Stromsparende Geräte benötigen heute unter
0,9 kWh und nur etwa 10 Liter Wasser pro Spülprogramm (14 Maßgedecke).
Ineffizientere Geräte hingegen verbrauchen deutlich mehr Wasser und
Strom. Die niedrigsten Stromvrebrauchswerte bietet das
Energiesparprogramm Ihres Geschirrspülers. Dieses nennt sich z. B.
Sparprogramm, Öko, Eco oder Intelligent und spült meistens bei 50 °C.
Das Geschirr wird dennoch strahlend sauber.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) 2014
^^^ Nach oben
X-Fabrik weiter auf Investorensuche
Der Institutsleiter des Fraunhofer ISE, Eicke
Weber, kämpft weiter für die Realisierung einer großen Fabrik für
Photovoltaik-Module in Europa. Er erklärte nun in Berlin, warum der
erste Investor abgesprungen ist und trotzdem noch eine große
Realisierungschance besteht. Ein Bericht des Solarmagazins pv-magazine.de.
Die Gigawatt-Solarmodulfabrik, für die sich Eicke Weber seit längerer Zeit einsetzt, soll die Rettung für den Produktions- und Forschungsstandort Europa sein. Jetzt wurde bekannt, dass ein möglicher ernsthaft interessierter Großinvestor aus Frankreich abgesprungen ist, um lieber „weiter das verlustbehaftete Geschäft mit der Nuklearenergie zu machen“, wie Weber am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Berlin erklärte. Der Institutsleiter des Fraunhofer ISE strahlte trotzdem noch Zuversicht aus, dass es gelingt, dieses Projekt zu realisieren. Die Fabrik soll fortschrittliche Technologien verwenden und den europäischen Maschinenbauern helfen, diese zu entwickeln und auf dem Weltmarkt anzubieten.
Dabei seien nicht mehr die Technologien in der Planung, für die das Institut vor einem knappen Jahr eine Machbarkeitsstudie veröffentlicht hat, die detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen enthielt. Diese analysierte eine mögliche Produktion von CIGS-Modulen, PERC, womit bereits etliche Linen aktuell produzieren, und einer PERC-Weiterentwicklung. Weber hat zwar nicht im Detail verraten, was geplant sei, die Technologie sei aber „disruptiv“ und spiele „in der Liga“ der Hocheffizienzmodule von Sunpower und Panasonic. Damit seien Wirkungsgrade von bis zu 25 Prozent möglich. Ein Modul habe dann 350 bis 400 Watt statt heute 250 bis 300 Watt.
Das Investitionsvolumen für das erste Gigawatt liege bei ungefähr 500 Millionen Euro. Dabei hält er es für unwahrscheinlich, dass die Fabrik wie ursprünglich anvisiert in Frankreich gebaut werde, wenn es keinen französischen Investor gebe. Zu den Zukunftschancen sagte er: „Ich darf das Stichwort Niederlande fallen lassen.“ Die Fabrik könne aber auch woanders gebaut werden, etwa in Frankfurt an der Oder.
Nach wie vor sieht er es so, dass sich auch der Staat oder Europa engagieren müssen, um in Europa eine Produktion aufzubauen. „Man braucht eine Industriepolitik“, sagt er. So würden Kreditgarantien sehr helfen. Genaugenommen hat das denselben Effekt wie das, was auch die chinesische Regierung unternommen und damit den Boom im eigenen Land vor einigen Jahren initiiert hat. Es verschafft den Investoren billigere Kredite und macht das Projekt dadurch attraktiver. Weber verweist auch auf die USA. Dort unterstütze der Staat New York ein ähnliches Projekt von Silevo mit 750 Millionen Euro.
Deutschland und Europa sind in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend. Eicke Weber sieht allerdings, dass „der Wille sehr stark zunimmt“. Die Gigawatt-Fabrik habe es auch auf die Vorschlagsliste Deutschlands für das Europäische Konjunkturprogramm geschafft. Die EU-Kommission will private Investitionen anreizen und absichern. Nach jüngsten Berichten sollen mit dem Programm 315 Milliarden Euro investiert werden. Europaweit seien Projekte mit einem Volumen von 1.300 Milliarden Euro vorgeschlagen worden, sagt Weber. Mit den bestehenden Modulproduzenten in Europa, Solarworld hat zum Beispiel schon mehr als ein Gigawatt Produktionskapazität, gebe es dabei keinen Konflikt. „Das was wir vorhaben, steht bei den Technologie-Roadmaps der Hersteller ganz weit in der Zukunft“, sagt Weber. Die europäischen Hersteller könnten daher am Ende mit dabei sein, was etwa Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender von Solarworld, auch in Aussicht gestellt habe.
Wissenschaftler haben übrigens schon länger die Vision, dass man die Technologien von Sunpower und Panasonic, auf die sich Eicke Weber bezog, miteinander kombinieren müsse. Beide Unternehmen stellen seit Jahren so genannte n-Typ Zellen her. Sunpower hat dabei eine Rückkontakttechnolgie entwickelt, die als sehr zukunftsweisend gilt. Panasonic kombiniert die kristallinen Zellen mit Dünnschicht-Methoden, was die Verluste an der Oberfläche reduziert.
Freitag, 12. Dezember 2014
Preisrutsch bei Solarstrom-Speichern
Weihnachtsgeschenk für die Energiewende: Die Preise für
Solarstromspeicher sind in Deutschland seit dem Frühjahr um ein Viertel gefallen. Die
Solarwirtschaft rechnet gemäss ihrem Bundesverband mit weiterem Anziehen der Speicher-Nachfrage.
Die Preise für Solarstromspeicher sind in den
vergangenen Monaten um rund ein Viertel gesunken. Gleichzeitig zog die
Nachfrage nach Solarbatterien kräftig an. Infolge deutlich gefallener
Preise rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. mit einem weiter
wachsenden Interesse an den Batteriesystemen. Bereits über 15.000
Haushalte decken in Deutschland nach Schätzungen des Verbandes mit Hilfe
von Speichern auch in den Abendstunden relevante Anteile ihres
Stromverbrauchs aus der eigenen Solaranlage und machen sich damit
unabhängiger von steigenden Strompreisen.
Die Durchschnittspreise für Batteriespeicher sind
aufgrund technischen Fortschritts und der wachsenden Nachfrage zwischen
dem ersten und zweiten Halbjahr 2014 um rund 25 Prozent gesunken. Das
geht aus dem unlängst veröffentlichten Solarstromspeicher-Preismonitor des
Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Intersolar Europe
hervor. „Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Energiewende und
alle Betreiber von Solarstromanlagen. Mit günstigen Stromspeichern
können sie sich jetzt ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit erfüllen und
langfristig mit stabilen Strompreisen rechnen“, sagt Carsten Körnig,
Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
Das bereits deutlich gestiegene Interesse an
Solarstromspeichern lässt sich auch an der Anzahl der Förderzusagen bei
der KfW klar ablesen. Im dritten Quartal 2014 wurden 32 Prozent mehr
Anträge für Speicher-Zuschüsse bewilligt als im zweiten Quartal dieses
Jahres. Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist
deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Oft haben Haushalte
aber gerade dann einen hohen Stromverbrauch, wenn ihre Solarmodule wenig
oder keinen Solarstrom produzieren — etwa in den Abendstunden. Mit
einem Stromspeicher kann der günstige Solarstrom immer dann genutzt
werden, wenn er benötigt wird. „Mit jeder selbst verbrauchten
Kilowattstunde sinkt die Stromrechnung“, so Markus Elsässer,
Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH und Veranstalter der intersolar
Europe. Parallel zur intersolar Europe findet in München die electrical
energy storage (ees), die internationale Fachmesse für Batterien,
Energiespeichersysteme und innovative Fertigung statt.
Marktexperten sagen Solarspeichern eine sonnige
Zukunft voraus. So wird sich nach Erwartungen des amerikanischen
Marktforschungsunternehmens IHS der weltweite Markt für Solarbatterien
bis 2018 um den Faktor zehn vergrößern. Die KfW fördert die Installation einer
Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen
Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als
Tilgungszuschuss übernommen. Der BSW-Solar lobt dieses 2013 von der
Bundesregierung geschaffene Marktanreizprogramm als unverzichtbaren
Beitrag zur Markteinführung von Solarstromspeichern. Ergänzend empfiehlt
er zur Qualitätssicherung die Ausstellung eines
Photovoltaik-Speicherpasses, die der Verband gemeinsam mit dem
Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen
Handwerke entwickelt hat. Dieser wird auch von der KfW bei der Gewährung
der Förderzuschusse als Nachweis einer sachgerechten
Speicher-Installation akzeptiert. Der BSW-Solar informiert darüber
hinaus anschaulich und kostenfrei rund um das Thema Solarstromspeicher.
Hintergrund
Für den Solarstromspeicher-Preismonitor befragt ein
Marktforschungsunternehmen im Auftrag des BSW-Solar und der Intersolar
Europe regelmäßig einen ausgewählten Kreis von
Photovoltaik-Installationsbetrieben. Details zum Abonnement des
Solarstromspeicher-Preismonitors und Informationen zum ebenfalls
erhältlichen Photovoltaik-Preismonitor unter www.solarwirtschaft.de/preisindex.html.
Weitere Informationen über Solarstromspeicher und die Fördermöglichkeiten: www.die-sonne-speichern.de und www.photovoltaik-anlagenpass.de.
Mehr Informationen zur electrical energy storage (ees), Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme: www.ees-europe.com/de/ees/die-ees.html
Mittwoch, 10. Dezember 2014
«Tage der Sonne» neu koordiniert
Der
Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie Swissolar übergibt die
„Tage der Sonne“ an die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
SSES. An den jährlich im Mai stattfindenden Tagen der Sonne stellen
Firmen, Private, Gemeinden, Energiestädte und Schulen an verschiedenen
Veranstaltungen Neues und Wissenswertes rund um Wärme und Strom von der
Sonne vor. Nach elf Jahren schweizweiter Koordination ist für Swissolar
nun die Zeit reif, die Veranstaltungsplattform in neue Hände zu
übergeben.
Die Übergabe der Koordinationsaktivitäten und der Webseite <www.tagedersonne.ch>
hat in den vergangenen Wochen bereits stattgefunden. Verändern wird
sich für Aussenstehende kaum etwas, die Veranstaltungsplattform ist nach
wie vor demselben Publikum offen und angesprochen werden auch dieselben
Veranstalter. Es ist Swissolar ein grosses Anliegen, dass die mit grossem Engagement weiter geführt werden und Swissolar
wird auch weiterhin die Veranstaltungsplattform unterstützen. Zweck der
Übergabe war es jedoch auch, dass neue Köpfe mit frischen Ideen am
Konzept weiter arbeiten, dies wird die Schweizerische Vereinigung für
Sonnenenergie nun etappenweise angehen.
Quelle: Swissolar
^^^ Nach oben
Dienstag, 9. Dezember 2014
AEE bekennt sich zu NR-Beschlüssen
Der Nationalrat (NR) hat Farbe bekannt und Pflöcke eingeschlagen. Die
Energieversorgung soll schrittweise und marktnah umgebaut werden.
Energieeffizienz und erneuerbare Energien liefern dafür die Grundlagen.
Sie werden die Schweiz aus ihrer fossilen und nuklearen Abhängigkeit
befreien und langfristig für Versorgungssicherheit sorgen. Die
Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und
Energieeffizienz AEE SUISSE, mit 24 Branchenverbänden und 15'000
Unternehmungen, stellt sich geschlossen hinter diese wegweisenden
Entscheide.
Der Nationalrat hat entschieden und er hat in weiten Teilen gut entschieden. Wichtige Pflöcke konnten eingeschlagen werden. So soll das Finanzierungssystem für den Zubau erneuerbarer Energien (KEV) weiterentwickelt und optimiert werden. Ziel ist es, die erneuerbaren Energien zügig an den Markt heranzuführen. Das neue Einspeiseprämiensystem sorgt mit der Kombination von Einspeiseprämie und Einnahmen aus dem Stromverkauf für die in der Zukunft erforderliche Investitionssicherheit. Damit u.a. die 36'000 erneuerbaren Energieanlagen, die bereits heute auf der KEV-Warteliste stehen, auch tatsächlich realisiert werden können, und damit die unter Druck geratene Wasserkraft eine finanzielle Unterstützung findet, hat der Nationalrat richtigerweise auch einer moderaten Erhöhung der KEV auf 2.3 Rp./kWh zugestimmt. Bundesrätin Doris Leuthard hat klar gemacht, dass diese geringen Mehrkosten tragbar sind, werden sie doch einen vierköpfigen Haushalt nur gerade mit 50 Franken pro Jahr zusätzlich belasten.
Dass bedeutende erneuerbare Energieanlagen zum «nationalen Interesse» erklärt werden sollen, ist nötig und gibt dem Bewilligungsprozess die erwünschte Beschleunigung. Die Befürchtungen, wonach Natur und Landschaft darunter leiden werden, sind unbegründet. Auch unterstützt die AEE SUISSE die Definition von klaren Verbrauchszielen, wie sie jetzt mit einer 43 prozentigen Verbrauchssenkung bis ins Jahr 2035 festgeschrieben wurde. Umgekehrt ist das beschlossene Ausbauziel für die erneuerbaren Energien bis 2020 zu bescheiden ausgefallen. Die Hälfte der geforderten Zubaumenge von 4.4 TWh ist nämlich bereits heute installiert und liefert Strom. Dass die umweltverträgliche Kleinwasserkraft abgestraft wird und in Zukunft keine Fördermittel mehr beanspruchen darf, muss zurückgewiesen werden. Der Ständerat ist aufgefordert, hier korrigierend einzugreifen.
Bei den Effizienzzielen für Elektrizitätsversorgungsunternehmen liegt auch mit der Annahme des Bonus-Malus-Systems noch keine überzeugende Lösung auf dem Tisch. Hier sind die EVUs aufgefordert, gangbare Konzepte zu präsentieren, die mit der allgemeinen Stossrichtung der Energiestrategie 2050 übereinstimmen. Mit dem Langzeitbetriebskonzept hat der Nationalrat eine Regelung für die laufenden Atomkraftwerke beschlossen. Stossend daran ist, dass die beiden ältesten Atomkraftwerke Beznau I und II davon ebenfalls profitieren und der nötige Zusatz der «steigenden Sicherheit» mit einer Stimme Unterschied gestrichen wurde. Wenn erneuerbare Energien jetzt konsequent zugebaut werden, muss auf der anderen Seite Platz geschaffen werden und müssen bestehende Kraftwerke vom Netz gehen. Eine Befristung der Laufzeit für Beznau I und II ist deshalb auf 50 Jahre festzulegen. Der Ständerat ist aufgefordert, diesen Entscheid zu korrigieren.
Quelle: AEE
^^^ Nach oben
Der Nationalrat hat entschieden und er hat in weiten Teilen gut entschieden. Wichtige Pflöcke konnten eingeschlagen werden. So soll das Finanzierungssystem für den Zubau erneuerbarer Energien (KEV) weiterentwickelt und optimiert werden. Ziel ist es, die erneuerbaren Energien zügig an den Markt heranzuführen. Das neue Einspeiseprämiensystem sorgt mit der Kombination von Einspeiseprämie und Einnahmen aus dem Stromverkauf für die in der Zukunft erforderliche Investitionssicherheit. Damit u.a. die 36'000 erneuerbaren Energieanlagen, die bereits heute auf der KEV-Warteliste stehen, auch tatsächlich realisiert werden können, und damit die unter Druck geratene Wasserkraft eine finanzielle Unterstützung findet, hat der Nationalrat richtigerweise auch einer moderaten Erhöhung der KEV auf 2.3 Rp./kWh zugestimmt. Bundesrätin Doris Leuthard hat klar gemacht, dass diese geringen Mehrkosten tragbar sind, werden sie doch einen vierköpfigen Haushalt nur gerade mit 50 Franken pro Jahr zusätzlich belasten.
Dass bedeutende erneuerbare Energieanlagen zum «nationalen Interesse» erklärt werden sollen, ist nötig und gibt dem Bewilligungsprozess die erwünschte Beschleunigung. Die Befürchtungen, wonach Natur und Landschaft darunter leiden werden, sind unbegründet. Auch unterstützt die AEE SUISSE die Definition von klaren Verbrauchszielen, wie sie jetzt mit einer 43 prozentigen Verbrauchssenkung bis ins Jahr 2035 festgeschrieben wurde. Umgekehrt ist das beschlossene Ausbauziel für die erneuerbaren Energien bis 2020 zu bescheiden ausgefallen. Die Hälfte der geforderten Zubaumenge von 4.4 TWh ist nämlich bereits heute installiert und liefert Strom. Dass die umweltverträgliche Kleinwasserkraft abgestraft wird und in Zukunft keine Fördermittel mehr beanspruchen darf, muss zurückgewiesen werden. Der Ständerat ist aufgefordert, hier korrigierend einzugreifen.
Bei den Effizienzzielen für Elektrizitätsversorgungsunternehmen liegt auch mit der Annahme des Bonus-Malus-Systems noch keine überzeugende Lösung auf dem Tisch. Hier sind die EVUs aufgefordert, gangbare Konzepte zu präsentieren, die mit der allgemeinen Stossrichtung der Energiestrategie 2050 übereinstimmen. Mit dem Langzeitbetriebskonzept hat der Nationalrat eine Regelung für die laufenden Atomkraftwerke beschlossen. Stossend daran ist, dass die beiden ältesten Atomkraftwerke Beznau I und II davon ebenfalls profitieren und der nötige Zusatz der «steigenden Sicherheit» mit einer Stimme Unterschied gestrichen wurde. Wenn erneuerbare Energien jetzt konsequent zugebaut werden, muss auf der anderen Seite Platz geschaffen werden und müssen bestehende Kraftwerke vom Netz gehen. Eine Befristung der Laufzeit für Beznau I und II ist deshalb auf 50 Jahre festzulegen. Der Ständerat ist aufgefordert, diesen Entscheid zu korrigieren.
Quelle: AEE
^^^ Nach oben
Abonnieren
Posts (Atom)
.jpg)