Übersicht über Ausbau gewinnen
Um
den Erfolg dieser Massnahmen einzuschätzen und Potenziale zu
identifizieren, muss für die Politik und die Bevölkerung sichtbar sein,
wo und wie schnell der Ausbau vorankommt. Genau hier setzt der
Erneuerbaren-Radar an und versucht, diese Übersicht zu schaffen.
Konkrete Projekte und Einordnung
Der
Erneuerbaren-Radar zeigt die konkreten Projekte für die Stromproduktion
und ihren tatsächlichen Realisierungsstand. Er beobachtet unter anderem
die 16 Wasserkraftprojekte, die im Stromgesetz besondere
Berücksichtigung gefunden haben, den Ausbau von Windenergie und alpiner
Solaranlagen sowie den Zubau der Photovoltaik auf Gebäuden.
Die
einzelnen Projekte und ihr aktueller Projektstand werden konkret
beschrieben. Grafiken stellen dar, wie gross ihr jeweiliger Beitrag zur
Energiewende im Vergleich zu anderen Projekten und zur Gesamtproduktion
sein könnte.
Grundlage für energiepolitischen Diskurs
Die
Plattform dient dabei nicht nur als Dokumentation. Sie ordnet auch
Herausforderungen und Erfolgsfaktoren ein, die bei der Realisierung der
Projekte auftauchen. Das soll zum Verständnis beitragen, warum bestimmte
Projekte schneller als andere vorankommen.
«Die
Ziele des Stromgesetzes sind gesetzt. Jetzt müssen wir wissen, ob und
wie die Projekte tatsächlich vorankommen und was Erfolgsfaktoren bei der
Umsetzung sind», sagt Léonore Hälg, Leiterin des Fachbereichs
Erneuerbare Energien bei der Energiestiftung.
«Der Erneuerbaren-Radar macht diese Entwicklung transparent und schafft
damit eine wichtige Grundlage für eine faktenbasierte energiepolitische
Debatte.»
Transparenz für Politik, Medien und Öffentlichkeit
Der
Erneuerbaren-Radar richtet sich an Politiker:innen, Medienschaffende
und alle Interessierten. Mit interaktiven Grafiken und Visualisierungen
erhalten sie einen einfachen Zugang zu den Daten und erleben den
Fortschritt der Energiewende in der Schweiz auf einfache Art. Die
Energiestiftung ergänzt und aktualisiert die Plattform regelmässig mit
den verfügbaren Daten. Der Fokus liegt auf dem Ausbau seit 2025 – dem
Jahr des Inkrafttretens des Stromgesetzes.
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