Zu Letzterem lässt sich sagen: Danke, Mister Trump! Nun habe ich auch ins Lager ihrer glühenden Verehrer gewechselt. Was sie vollbracht haben mit der Kündigung aller Klimavereinbarungen, ist wirklich grossartig, eben die grösste Deregulierung aller Zeiten! Das Gute daran (bei aller Dramatik) ist: Noch wir werden erleben, was fehlender Klimaschutz bewirkt. Darunter leidet halt dann (sorry for that) ihre US-Bevölkerung, aber sei’s drum. Auch die Bevölkerungen anderer Kontinente und Staaten werden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Und die Folgen des Klimawandels werden sich eindeutiger denn je offenbaren.
Aber - und das ist ein weiterer Grund für Dankbarkeit - die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit all dieser anderen Staaten, die sich weiterhin zum Klimaschutz bekennen, wird rasant zunehmen, während der amerikanische Präsident dannzumal endgültig in die Fallgruppe des Untergangs der US-Wirtschaft gestürzt sein wird. Denn mal ehrlich: Wer in aller Welt wird die klimaschädlichen amerikanischen Produkte künftig kaufen? Oder planen etwa Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, schon jetzt den Erwerb eines SUV's mit Verbrennermotor, der wie früher muntere 15-20 Liter Benzin auf 100 km säuft?
Dankbarkeit können in diesem Zusammenhang auch China respektive die dortigen aufstrebenden Weltkonzerne empfinden. Das belegen vielerlei Einschätzungen aus diversen Medien, etwa von klimareporter.de oder andererseits die von spiegel.de und Tages-Anzeiger («Trump lenkt sein Industrie ins Museum», hinter Bezahlschranke). Seien es chinesische Automobile, die Stromer zu unschlagbaren Preisen auf den Weltmarkt bringen, seien es Haushaltgeräte, die wegen ihres Stromverbrauchs bei chinesischer Provenienz günstiger sind oder seien es Textilien und was der Dinge mehr sind.
Copyright: Solarmedia / Guntram Rehsche

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