Im japanischen Atomkraftwerk Onagawa ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) der Grad der Radioaktivität wieder auf ein normales Niveau gesunken. Radioaktivität sei keine ausgetreten (siehe Eilmeldung vom gleichen Tage).
Die japanischen Behörden hätten die Internationale Atomenergiebehörde darüber informiert, dass in der Anlage wieder ein normales Level erreicht worden sei, erklärte die Behörde in Wien am späten Sonntagabend. Zuvor war für das AKW im Nordosten des Landes, in dem es nach dem schweren Erdbeben vom Freitag gebrannt hatte, wegen überhöhter Radioaktivität der atomare Notstand ausgerufen worden. Untersuchungen an der Anlage hätten nun aber ergeben, dass aus keinem Reaktor Radioaktivität ausgetreten sei, hiess es in der IAEA-Erklärung weiter.
Die japanischen Behörden vermuteten vielmehr, dass die gemessene erhöhte Radioaktivität rund um den Komplex von der Anlage in Fukushima stamme. Die IAEA versicherte, weiterhin mit den japanischen Behörden in Kontakt zu stehen und die Lage zu beobachten.
Quelle: Diverse Agenturen
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Sonntag, 13. März 2011
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