Dienstag, 17. August 2010

Neuheiten für PV-Messe (2): Lasern für Solarzellen

Auf der grossen Photovoltaikmesse PVSEC in Valencia stellt Q-Cells SE dem Fachpublikum erstmals ein Verfahren zur Lasermarkierung von Solarzellen vor.

Durch das Markierungsverfahren kann jede einzelne Solarzelle identifiziert und dem jeweiligen Herstellungsprozess zugeordnet werden. Dies ermöglicht eine genaue Rückverfolgbarkeit der Solarzellen – vom Roh-Wafer bis hin zum gefertigten Modul. In der nur ca. 1,5 mm x 3 mm großen Markierung können Informationen wie zum Beispiel Lieferdatum des Rohmaterials, Lieferantenkennung, Prozessund Herstelltag sowie Kennungen der eingesetzten Materialien im Herstellungsprozess enthalten. Die Kodierung hat weder Einfluss auf den Zell-Wirkungsgrad und die die Zell-Leistung, noch auf den optischen Eindruck der Solarzelle.

Noch vor dem eigentlichen Herstellungsprozess kann der Roh-Wafer entweder direkt beim Waferlieferanten oder nach der Eingangskontrolle in der Solarzellenfertigung eine unauslöschliche Seriennummer mittels Laser eingebrannt werden. Die Markierung auf der Vorderseite jeder einzelnen Solarzelle ermöglicht die Verfolgbarkeit über den gesamten Herstellungsprozess bis hinein ins Modul. Ebenso kann über diese Seriennummer ein gezieltes Recycling gesteuert werden.

Q-Cells befasst sich bereits seit einigen Jahren Markierungsverfahren von Solarzellen. Auf der 25. European Photovoltaic Solar Energy Conference dem Branchentreffen vom 6. bis 9. September in Valencia, Spanien, lädt Q-Cells interessierte Unternehmen ein, sich über die Solarzellen-Lasermarkierung auf dem Messestand L2/H1/B6 zu informieren. Auf dem Stand wird das Solarunternehmen einen Einblick in das Markierungsverfahren und deren Anwendung und Vorteile geben.

Quelle: Q-CELLS

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