Unter dem Strich erzielte das Zürcher Unternehmen ein ausgewiesenes Minus von 213'000 Franken. Vor einem Jahr hatte der Verlust noch 93'000 Franken betragen. Die Edisun Power Gruppe blicke damit auf ein «ambivalentes erstes Halbjahr» zurück, schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung vom Montag. Der Konzernumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 117 Prozent auf 6,65 Millionen Franken. Der Umsatz aus dem Stromverkauf konnte um knapp ein Viertel auf 2,54 Millionen Franken erhöht werden. Fast zwei Drittel der Verkäufe wurden dabei im Ausland erwirtschaftet.
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Die guten Umsatzzahlen widerspiegeln sich aber nicht im Ergebnis. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank auf 20'000 (Vorjahr 291'000) Franken. Der Grund dafür seien Schwierigkeiten im französischen Markt, heisst es in der Medienmitteilung. Da zwischen der Inbetriebnahme der Anlagen und dem Netzanschluss grosse zeitliche Verzögerungen hingenommen werden müssten, fehlten Erträge aus dem Stromverkauf.
Im Juli und August hätten nach monatelangem Warten drei Anlagen ans Stromnetz angeschlossen werden können. Dies werde das Ergebnis im zweiten Halbjahr positiv beeinflussen. Zusätzlich belaste die Euro-Schwäche den Umsatz der ausländischen Töchter und damit auch das Gruppenergebnis, schreibt Edisun. Als kotierter europäischer Solarstromproduzent entwickelt, finanziert und betreibt die Edisun Power Gruppe Solarstromanlagen in verschiedenen europäischen Ländern. Seit 1997 ist sie auf diesem Gebiet tätig. Mitte 2010 besass Edisun Power Europe AG insgesamt 70 Solarstromanlagen mit einer Leistung von total 8.7 Megawatt in der Schweiz, Deutschland, Spanien und Frankreich. Weitere Anlagen befinden sich in der Schweiz und in Frankreich im Bau.
© Solarmedia / Quellen: Edisun / SDA
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