
Der Industrieverband Solar Trade Association (STA, Milton Keynes, England) kritisierte das Programm, als es im März 2011 vorgestellt wurde. Das Programm laufe für private solarthermische Anlagen zu langsam an. Diese machten aber den Großteil aller solarthermischen Installationen aus. Die Unzufriedenheit mit Details des Programms ist ein neues Kapitel des Konflikts zwischen der regierenden Konservativen Partei und der britischen Solarindustrie. Das von der konservativen Partei geführte DECC bereitet derzeit eine erhebliche Kürzung der Einspeisetarife für Photovoltaik vor. Dies wurde auch von der opponierenden Labour Partei heftig kritisiert.
Anlagen, die nach dem 15.07.2009 installiert wurden, werden in dem Programm berücksichtigt. Die Zahlungen sollen in den nächsten 20 Jahren vierteljährlich erfolgen. Förderung in unterschiedlicher Höhe gibt es auch für andere Formen der Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen, darunter Biomassekessel oder Wärmepumpen. Das DECC hatte das Programm im September 2010 zurückgezogen. Damals lautete die Begründung, es müsse zunächst die Vereinbarkeit mit den EU-Richtlinien für staatliche Subventionen geprüft werden. Dies sei nun erfolgt, so das DECC.
Laut Ministerium wird das RHI-Programm ein wichtiger Faktor, um Großbritanniens Ziele für erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Die CO2-Emissionen sollen bis dahin um 43 Millionen Tonnen gesenkt werden.
Quelle: U.K. Department of Energy and Climate Change | solarserver.de
Bild: Guntram Rehsche
Ja da macht uns doch Britannien so einiges vor. Da könnte Deutschland wirklich nachziehen. Mir kommt es so vor, auch wenn es in den Medien gegenteilig dargestellt wird, dass Deutschland immer noch viel zu wenig investiert und auch viel zu wenig tut um das Thema Solar bekannter zu machen. Oder irre ich mich da?
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