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Die im Sonnengürtel von Europa gelegene Gegend weist eine der höchsten Sonnenscheinintensitäten in Europa auf und sei von daher ideal für diese Art der Energiegewinnung, betont EBL. Gebaut werde das Solar-Kraftwerk auf einer Fläche von 60 Hektar, entsprechend der Größe von rund 84 Fußballfeldern. Sie soll die direkte Sonnenstrahlung zur Erzeugung von rund 50 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr nutzen (was der Versorgung von etwa 11.000 Haushalten diene). Der Spatenstich für Puerto Errado II ist im Oktober geplant, vorbehaltlich der Entscheidung über die neue spanische Einspeisevergütung für Solarstrom. EBL rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.
"Die Beteiligung an Puerto Errado II ist ein Meilenstein für einen schweizerischen Energieversorger in Spanien. Als erste Stromversorgerin der Schweiz geht die EBL auf dem Feld der Sonnenwärmekraftwerke respektive 'Concentrating Solar Power' (CSP) eine zukunftsfähige Investition ein", heißt es in der Pressemitteilung. Vom EBL-Anteil von 85 % mit einer Eigenkapitalquote von rund 57 Millionen Schweizer Franken (CHF) soll bei Zustimmung des Grossen Rats des Kantons Basel-Stadt eine Beteiligung von 31 % an die Industriellen Werke Basel IWB gehen. Einer Gesamtinvestition von 150 Millionen Euro stehe eine Einspeisevergütung von zirka 33 Eurocent/kWh gegenüber. Dies garantiere, dass das Projekt auch ökonomisch äußerst interessant sei.
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