Sonntag, 6. April 2014

Solar-Energie für WM-Stadion

Die Solarmodule versorgen die „Arena Pernambuco“, ein Stadion, das extra für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ gebaut wurde, mit sauberer Energie.

In der Arena werden fünf Spiele der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014™ stattfinden. Das Freiflächensystem ist die erste Solaranlage im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern in São Lourenço de Mata, einem Vorort von Recife, der Hauptstadt von Pernambuco. Das Projekt umfasst mehr als 3.650 monokristalline Module der PANDA-Serie, die mit Yingli Solar‘s hoch-effizienter Zelltechnologie hergestellt wurden.

Die Anlage wird pro Jahr mehr als 1.500 MWh Strom erzeugen. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Energieverbrauch von 6.000 Brasilianern. Damit werden 30 Prozent des Strombedarfs des Fußballstadions abgedeckt. Ist das Stadion nicht in Betrieb, wird die saubere Energie mit Hilfe des brasilianischen Net Energy Metering-Programms in das Stromnetz der örtlichen Gemeinde eingespeist. Stadionbesucher können die Leistungsfähigkeit der Anlage auf einer Anzeigentafel im dortigen Besucherzentrum, das die Öffentlichkeit über Solarenergie aufklären will, verfolgen. Darüber hinaus werden hoch entwickelte Solar- und Wetter-Messstationen die Solarforschung und -entwicklung unterstützen.

„Wir freuen uns darüber, saubere Energie nach Recife und zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014™ zu bringen“, sagte Liansheng Miao, Chairman und CEO von Yingli Green Energy. „Dank seiner prominenten Lage rückt die Solarenergie stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dies hilft uns dabei, unsere Botschaft der bezahlbaren grünen Energie, die sich jedermann leisten kann, den Menschen in Brasilien und der Fußball-Gemeinde weltweit näher zu bringen.“ „Dieses Leuchtturm-Projekt hat unsere Beziehung mit der Grupo Neoenergia, die auf dem wachsenden brasilianischen Markt für Solarenergie eine Vorreiterrolle innehaben, gestärkt“, kommentiert Robert Petrina, Managing Director von Yingli Green Energy Americas. „Wir hoffen, dass wir durch die Fertigstellung eines vielbeachteten Projekts wie dieses die Nachfrage nach Solarenergie in Lateinamerika weiter ankurbeln können.“

Quelle: Yingli / sonnenseite.com

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Freitag, 4. April 2014

Nussbaumer AEE-Suisse-Präsident

Eine starke Stimme für die Energiewende: Nationalrat Eric Nussbaumer ist neuer
Präsident der AEE SUISSE.


An der Generalversammlung der AEE SUISSE, Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz,  haben die rund 40 Branchenvertreter am Freitag Nationalrat Eric Nussbaumer (siehe Bild) zum neuen Präsidenten ihrer Dachorganisation gewählt. Als Mitglied und ehemaliger Präsident der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-NR), Mitglied der Aussenpolitischen Kommission (APK-NR), langjähriges Mitglied des Vorstandes der AEE SUISSE und erfolgreicher Energieunternehmer kennt Nussbaumer die wirtschafts- und energiepolitischen Anliegen der erneuerbaren und effizienten Wirtschaft aus erster Hand. Energie begleitet Eric Nussbaumer seit der Lehre als Elektromonteur und auch während des Studiums am Technikum in Winterthur zum Elektroingenieur. Heute gilt der neue AEE SUISSE Präsident unter den Bundesparlamentariern als ausgewiesener Energiefachmann und pragmatischer Lösungssucher an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft. Er überzeugt als ehrlicher und versierter Vertreter einer zukunftsfähigen Energiepolitik. In der Energiekommission des Nationalrates begleitet und gestaltet er aktiv die Detailberatung zum Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 mit. Als Verwaltungsratspräsident der ADEV Energiegenossenschaft verantwortet  Nussbaumer viele dezentrale Energieprojekte und hat auch beim Bau des ersten privaten Windparks der Schweiz mitgewirkt.

Die AEE SUISSE setzt sich für eine konsequente Weiterführung und Umsetzung der Energiewende ein. Dazu Nussbaumer: „Die Energiewende gelingt, wenn man verlässliche Rahmenbedingungen schafft für die weitere Nutzung der Erneuerbaren Energien und für die Steigerung der Energieeffizienz.“  Die sofortige Übernahme des Präsidiums der AEE SUISSE erfolgt zum richtigen Zeitpunkt, da die Energiestrategie 2050 die politische Agenda in den kommenden Sessionen dominieren wird. Die AEE SUISSE dankt ihrem langjährigen Präsidenten Christoph Rutschmann, Geschäftsleiter der Rüegg Cheminée AG,  der sich in der Phase des Aufbaus und Umbruchs mit Weitsicht und grossem Engagement für die Anliegen der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eingesetzt hat. Anstelle des zurückgetreten Aeneas Wanner, Geschäftsführer von Energie Zukunft Schweiz, wählten die Delegierten Lars Knuchel, Leiter Unternehmenskommunikation der Industriellen Werke Basel IWB.

Quelle: AEE Suisse

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Donnerstag, 3. April 2014

Wieder steht Intersolar vor der Türe

Begleitend zur weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft in München, der Intersolar Europe, findet 2014 die Intersolar Europe Conference statt. Vom 02. bis 04. Juni 2014 treffen sich über 2.000 Teilnehmer und rund 300 Referenten aus aller Welt zur Konferenz und ihren Side Events. 

Veranstaltungsort ist das ICM - Internationales Congress Center München (im Bild die Altstadt). Die Konferenz behandelt aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen der Solarbranche sowie die neuesten Technologien und Trends weltweit. Im Fokus stehen vor allem die Entwicklungen der Märkte sowie der neue Themenblock Regenerative Wärme. Auch das Thema Energiespeicherung wird mit mehreren Konferenz-Sessions in diesem Jahr einen besonderen Platz im Programm einnehmen. Denn 2014 findet auch die Fachmesse electrical energy storage (ees) erstmals unter dem Dach der Intersolar Europe statt. Zum Messeauftakt wird eine Podiumsdiskussion in prominenter Besetzung die aktuellen Entwicklungen der Energiewende diskutieren. Die eigentliche Messe, die Intersolar Europe findet vom 04. bis 06. Juni 2014 auf dem Messegelände in München statt und bildet mit über 1.000 Ausstellern die gesamte Wertschöpfungskette der Solarwirtschaft ab.

Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Intersolar Europe in Form einer Podiumsdiskussion beleuchtet am 04. Juni die Energiewende in Deutschland und ihre aktuelle Entwicklung. Prominente Vertreter aus Politik, Forschung und Industrie widmen sich vor allem den unterschiedlichen Vorschlägen und Beschlüssen der neuen Bundesregierung zum Thema EEG-Novelle. Wie bereits im letzten Jahr können sich Zuschauer und Teilnehmer auf eine kontroverse Diskussion über Energiepolitik und die Rahmenbedingungen der Branche freuen.

Bereits am ersten Konferenztag stehen die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Märkte im Mittelpunkt: Wie aktuelle Zahlen des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (EPIA) belegen, betrug der weltweite Photovoltaik-Zubau 2013 rund 37 Gigawatt (GW). Den weltweit größten Zubau konnte 2013 der chinesische Markt mit 11,3 Gigawatt verzeichnen. Mit einem Zuwachs von 10 GW liegt der europäische Markt allerdings nur knapp dahinter. In fünf Sessions werden die einzelnen Photovoltaikmärkte Europa, Asien, Nord- und Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika und ihre Entwicklungen von Experten aus aller Welt genau beleuchtet. Zudem können gerade in ländlichen Regionen netzunabhängige PV-Anwendungen ein wichtiger Träger der Energieversorgung sein. Fachleute informieren in der Session „Off Grid Markets“ über den Status Quo und das Potenzial ausgewählter regionaler Märkte.

Im technologischen Bereich widmen sich die Referenten den Themen „Solar Cell & Module Manufacturing“ sowie „Module & Power Plant Quality Assurance“. In diesen Sessions präsentieren verschiedene Hersteller ihre technischen Neuentwicklungen. Vertreter ausgewählter Test-, Prüf- und Zertifizierungsinstitutionen stellen Ansätze und Verfahren der Qualitätssicherung vor. Auch die Nachhaltigkeit der Produktlebenszyklen ist Thema der Konferenz 2014: Das Recycling von ausgedienten Paneelen nimmt stark zu, die Entsorgung nach der „WEEE-Richtlinie“ ist seit 2012 Pflicht. Diesem Thema widmet sich die Session „PV Module Collection & Recycling“.

Neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle werden am 03. Juni in der Session „New Business Models & Financing“ vorgestellt. Vertreter der Branche erörtern und diskutieren die Notwendigkeit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für die Branche und zeigen innovative Ansätze. Ein vielversprechendes Geschäftsumfeld bietet dabei die Vermietung oder Verpachtung von Dachflächen zur Nutzung von industriellen oder kommerziellen PV-Anlagen. Am 04. Juni von 16:00-18:00 Uhr informiert die Session „Industrial and Commercial Rooftop PV Systems“ über diese und weitere Themen.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de


Kontakt:
Solar Promotion GmbH | Postfach 100 170 | 75101 Pforzheim
Horst Dufner | Tel.: +49 7231 58598-0 | Fax: +49 7231 58598-28 | info@intersolar.de

Presse-Kontakt:
fischerAppelt, relations | Infanteriestraße 11a | 80797 München
Robert Schwarzenböck | Tel. +49 89 747466-23 | Fax +49 89 747466-66 | rs@fischerAppelt.de


Bild: Guntram Rehsche

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Baubewilligungen vereinfacht

In Bau- und Landwirtschaftszonen brauchen Solaranlagen auf Dächern grundsätzlich keine Baubewilligung mehr, sondern sind bloss noch einer Meldepflicht unterstellt. Hingegen bleiben Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung nach wie vor bewilligungspflichtig.  

In der Verordnung zum Raumplanungsgesetz (RPV) hat sich gegenüber dem Vernehmlassungsentwurf nicht viel geändert, bei Art. 32b (Solaranlagen auf Kulturdenkmälern) wurde die Formulierung geringfügig abgeändert, hier >>> weitere Informationen, Gesetz, Verordnung. Mit der Gesetzesänderung fällt für "genügend angepasste" Solaranlagen die Bewilligungspflicht weg. Die Verordnung (RPV) definiert diesen Begriff. Sie müssen u.a. als kompakte Fläche und mit einem maximalen Abstand von 20 cm von der Dachfläche erstellt werden (siehe RPV Art. 32a). Allerdings besteht weiterhin eine Meldepflicht bei den Baubewilligungsbehörden vor Baubeginn.

Weiterhin eine Baubewilligung verlangt wird bei Anlagen auf Kulturdenkmälern (Art. 32b). Es gibt dazu einen klar definierten Katalog der zu berücksichtigenden Inventare. Gegenüber dem Vernehmlassungsentwurf gibt es keine grossen Veränderunge in der Raumplanungsverordnung.  

Vereinfacht ausgedrückt: In Bau- und Landwirtschaftszonen brauchen Solaranlagen auf Dächern grundsätzlich keine Baubewilligung mehr, sondern sind bloss noch einer Meldepflicht unterstellt. Hingegen bleiben Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung nach wie vor bewilligungspflichtig. 

Weiterführende Infos auf der Website des Bundesamtes für Raumentwicklung

Quelle: Swissolar

Mittwoch, 2. April 2014

15 mal mehr als 1 Prozent Solarstrom

Die Internationale Energieagentur hat im Rahmen ihres „Photovoltaic Power System“-Programms (IEA PVPS) einen neuen Bericht veröffentlicht, laut dem Photovoltaik bereits in 15 Ländern mehr als ein Prozent des Strombedarfs deckt - so die Plattform solarserver.de. Weltweit entfallen 0,85 % der Stromproduktion auf Photovoltaik-Anlagen. Der globale Anteil soll noch 2014 auf 1 % steigen.
 
Spitzenreiter ist Italien. Dort deckt Photovoltaik schon jetzt 7,8 % des Jahresstrombedarfs. In Europa beträgt der Solarstrom-Anteil 3 %, in Deutschland 6,2 % und in Griechenland 5,8 %. Zu den Ländern, die 2013 die Ein-Prozent-Marke überschritten haben, zählen Australien, Israel und Japan (und laut Solarmedia auch die Schweiz). China und die USA haben die Schwelle noch nicht erreicht. „Die Stromerzeugung mit Photovoltaik hat sich in einigen Ländern extrem schnell verbreitet“, so IEA PVPS.  „Das liegt daran, dass diese Technologie die meisten Marktsegmente bedienen kann: von sehr kleinen Einzelanlagen zur ländlichen Elektrifizierung bis hin zu Großkraftwerken mit Nennleistungen über 250 MW. Außerdem ist die Photovoltaik für die meisten Anwendungen geeignet: von der Gebäudeintegration bis zu Freiflächenanlagen.”

„Snapshot of Global PV in 1992-2013” ist bereits die zweite Auflage eines Berichts, der die Photovoltaik-Entwicklung in den letzten 21 Jahren beobachtet. Demnach beträgt die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung inzwischen 134 Gigawatt. Laut Schätzungen im Bericht wuchs der PV-Zubau 2013 um 26 % auf mindestens 36,9 GW. Da jedoch noch nicht alle Anlagen gemeldet wurden, könnte die Zahl noch auf über 38 GW steigen, so die Agentur.

2012 wuchs der globale Photovoltaik-Markt nur um 0,6 %. Das Wachstum 2013 zeigte sich in verschiedenen Regionen: Der Asien-Pazifik-Raum steigerte seinen Anteil am PV-Weltmarkt auf 59 %, während der Anteil Europas von 59 % im Vorjahr auf 28 % zurückging. Zum ersten Mal in über zehn Jahren war nicht Europa, sondern Asien der größte Photovoltaik-Markt der Welt. Außerdem wurden in Nord- und Südamerika erstmals Photovoltaik-Anlagen mit über 5 GW Nennleistung zugebaut, davon 4,75 GW in den USA, die der drittgrößte Markt waren.

Insgesamt beobachtet IEA PVPS einen Rückgang der Photovoltaik-Förderung. Einige Länder Europas haben 2012 und 2013 die Förderung rückwirkend gekürzt oder dies in Betracht gezogen, beispielsweise Spanien, aber auch Bulgarien, Tschechien, Italien und Frankreich. In einigen europäischen Ländern wie Italien lief das Einspeisevergütungs-Programm aus, dafür führten die beiden größten PV-Märkte, China und Japan, dieses System 2013 ein. Der gesamte Bericht kann auf der IEA PVPS Webseite heruntergeladen werden.

Quelle: IEA PVPS / solarserver.de

Dienstag, 1. April 2014

Antec-Farb-Module dank CH-Glas

Mit den neuen Modulen der Reihe ATFKrom bietet Antec Solar erstmals farbige Photovoltaik-Module für die Fassadenintegration an.

Die Photovoltaik-Module der Produktlinie ATFKrom werden mit einem speziellen Solarglas ausgestattet. Das patentierte Solarglas sorgt für das gleichmäßige und ästhetisch anspruchsvolle Erscheinungsbild. Die darunterliegende Photovoltaik-Technologie wird nahezu unsichtbar. Die Antec Solar GmbH nutzt das patentierte Kromatix™ Solarglas des in Lausanne (Schweiz) ansässigen Unternehmens SwissINSO.

Damit sind maßgeschneiderte Lösungen für jede Fassade möglich: "Es ist das erste Mal, dass uns eine Glas-Technologie zur Verfügung steht, mit der wir farbige Solarmodule so integrieren können, dass sie wie normale Fassadenverkleidungen wirken. Mit diesem innovativen Solarglas erhalten Architekten, Bauträger, Installateure und Privatpersonen eine hochwertige ästhetische Lösung, die es so bisher nicht gab - und das bei einer hohen Effizienz", schwärmt Norbert Kreft, CTO der Antec Solar GmbH. "Dadurch gelingt es uns, maßgeschneiderte Lösungen für jede Fassade und in nahezu jeder PV-Technologie zu liefern." Die Kunden können zwischen der Farbe, dem Format, der Form und der Menge frei wählen.

Mit der weiteren Produktreihe ATCKrom produziert Antec Solar farbige Module für die Fassaden-integration auf Basis von Vorprodukten in fast allen PV-Technologien. Je nach Bedarf, gewünschtem Erscheinungsbild und benötigtem Design, kann der Kunde die passende Technologie wählen und die gewünschte Energieausbeute erzielen.