Mittwoch, 21. April 2021

So geht Windenergie

Die Potsdamer NOTUS energy hat in dieser Woche im Norden des deutschen Bundeslandes Brandenburgs zwei Windräder vom Typ Vestas V150 mit je 5,6 MW in Betrieb genommen (siehe Bild). Die beiden Anlagen erzeugen zusammen deutlich mehr Strom, als die gut 10.000 privaten Haushalte in der nahen Kreisstadt Prenzlau verbrauchen.

Notus energy setzt als erster Betreiber in Deutschland den neuen Anlagentypen des Weltmarktführer für Windenergieanlagen ein. Vestas und Notus Energy verbindet eine langjährige Partnerschaft. Die beiden Anlagen vom Typ V150-5,6 MW bilden eine Verdichtung des bestehenden Windparks Beesenberg.
„Wir erreichen hier ähnlich hohe Stromerträge wie an der Ostseeküste“, erklärt Heiner Röger, Geschäftsführer des unabhängigen Stromerzeugers NOTUS energy aus Potsdam. 

Die Landschaft nördlich von Prenzlau ist seit mehr als einem halben Jahrhundert durch große Äcker und eine intensive Landwirtschaft geprägt und bietet hervorragende Windverhältnisse. Das Vestas Modell der Serie V150 erzeugt bis zu 5,6 Megawatt Leistung. Die bei Prenzlau eingesetzten modernen Türme heben die Nabe der Rotorblätter auf 166 Meter über dem Fundament. In dieser Höhe erreicht der Wind am Standort eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von etwa 7,5 Metern je Sekunde.

Genügend Strom für alle privaten Haushalte in Prenzlau: Die beiden Windräder werden voraussichtlich deutlich mehr Strom bereitstellen, als die gut 10.000 Privathaushalte in Prenzlau verbrauchen. Deren Strombedarf liegt laut Stadtwerken bei 21 Mio. kWh jährlich. 

Quelle:  iwr-pressedienst.de

^^^ Nach oben

Dienstag, 20. April 2021

Die USA übernehmen den Lead bei Erneuerbaren

Die USA überflügeln sogar alle. Und zwei Amerikaner rocken die Szene der Erneuerbaren Energien: Tony Seba sieht in der Kombi von Solar, Wind und Batterien das Mittel, eine 100prozentige Vollversorgung mit Erneuerbaren bereits bis 2030 zu erreichen. Und Mark Z. Jacobson forscht an diesem gleichen Ziel und unterlegt seine Prognosen mit detaillierten Übergangsplänen für die meisten Länder der ganzen Welt – sie alle können, yes they can!

Das waren noch Zeiten - Öl-
Förderung in Texas

Wieder mal ist ein Kampf der Polit-Systeme und um die weltweite Vorherrschaft im Gange. Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China um eben diese sind nicht mehr zu übersehen – aber der Kampf spielt auch auf einer anderen Ebene. Feld der Auseinandersetzungen ist – nicht zum ersten Mal – die Energieversorgung und die technische Führerschaft. Dabei ist die Nuklearfrage immer noch präsent, aber es geht vor allem um den kometenhaften Aufstieg der Erneuerbaren Energien, siehe auch hier.

Protagonisten auf Seiten der USA sind zwei Kalifornier, die bis vor kurzem naturgemäss zu den grossen Gegenspielern des früheren Präsidenten Trump gehörten. Allerdings waren sie, entgegen der vollmundigen Versprechungen von Trump, schon zu dessen Amtszeit die eigentlichen Sieger. Denn in den USA haben die Stromgewinnung aus Sonne und Wind schon in den vergangenen Jahren mächtig zugelegt. Das berüchtigte Fracking-Gas konnte dem trotz laufender Verbilligung als Quelle für Strom wenig entgegen setzen. Zudem konnte der von Trump versprochene Revival der Kohleindustrie überhaupt nicht Fuss fassen. Dank der in die Obama- (und Biden-Ära) zurückreichenden Steuervergünstigungen, die abzuschaffen Trump trotz gegenteiliger Versprechungen nicht gelang, legten sowohl Solar- wie Windindustrie in der zweiten Hälfte der letzten Dekade mächtig zu. Erstmals konnte sich vor den Küsten der USA auch die Offshore-Windindustrie etablieren, siehe auch > den konkreten Plan von Los Angeles.

Doch zurück in die Zukunft. Aufbauend auf den Rekordzahlen von 2020 rücken die USA dem absoluten Weltmarktführer in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen immer stärker auf die Pelle. Ans Auf- oder gar Überholen ist weniger zu denken, angesichts der über viermal grösseren Bevölkerung Chinas auch nicht weiter verwunderlich. Doch wenn die USA im laufenden Jahr etwa in der Solarstromproduktion ein Plus von über 20 Gigawatt Kapazität erzielen, so wird das im Pro-Kopf-Vergleich mit der asiatischen Übermacht nicht schlecht aussehen. Und es gibt da zwei Protagonisten in den USA, die bald auch für Europa und letztlich für die Energiediskussion in der Schweiz eine grosse Bedeutung erlangen dürften. Der eine ist Tony Seba – auf Solarmedia schon vorgestellt mit seinem Video (siehe hier >>> The Solutions-Project).

Der andere Verfechter Erneuerbarer Energien ist Mark Z. Jacobson, dessen Werk «100% Clean, Renewable Energy and Storage for Everything» nun auch in einer Paperback-Version (und damit für rund 70 CHF relativ günstig) vorliegt. Er hat im Verbund mit Wissenschaftern aus aller Welt seit Jahren für einzelne Länder die Pfade zu einer Vollversorgung im Detail errechnet – und zeichnet nur die Gesamtheit der Erkenntnisse nach. Wind-, Wasser und Solarenergie (nun eingeführt als WWS) in Kombination mit Speichertechnologien machen alles möglich. Der Erkenntnis, dass der politische Wille unabdingbar ist, um das Ziel effektiv zu erreichen, verschliesst sich Jacobson nicht.

Seba wie Jacobson sind Ausdruck der Entwicklung, die die Erneuerbaren Energien in den USA kräftig voranbringt, die damit die Fossilen zurückbindet im Einklang mit der neuen US-Regierung und die so weltweit das Tor öffnet zu einer 100prozentigen Versorgung der ganzen Welt mit im Wesentlichen Solar- und Windenergie, und das nicht nur im Strombereich, sondern auch für Wärme und Antrieb. Jüngstes Beispiel ist der Bundesstaat Texas, der kürzlich im Zweiten Deutschen Fernsehen als Vorreiter der Erneuerbaren vorgestellt wurde > Video siehe hier. Fazit: Die USA haben sich mit Präsident Biden beim Klimaschutz auf der ganzen Linie zurück gemeldet - Solare Revolution inklusive.

Copyright: Guntram Rehsche Solarmedia

^^^ Nach oben

Samstag, 17. April 2021

Speichertechnologien sind vorhanden und marktreif!

Die Energiewende ist vollumfänglich machbar - und Speichertechnologien stehen bereit: Diese Kern-Erkenntnisse präsentiert der deutsche Energie-Ökonom Michael Sterner in seinem neuesten Video.

Quelle: Youtube

^^^ Nach oben

Freitag, 16. April 2021

Stromverbrauch wegen Pandemie gesunken

Im Jahr 2020 lag der Stromverbrauch in der Schweiz mit 55,7 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) unter dem Niveau des Vorjahres (-2,6%). Die inländische Erzeugung (nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen) betrug 65,5 Mrd. kWh. Der physikalische Stromexportüberschuss lag bei 5,6 Mrd. kWh.

Vergrössern mit Klick auf Tabelle!
Der Landesverbrauch lag 2020 bei 59,9 Mrd. kWh. Nach Abzug der Übertragungs- und Verteilverluste von 4,2 Mrd. kWh ergibt sich ein Stromverbrauch von 55,7 Mrd. kWh. Das sind 2,6% oder 1,5 Mrd. kWh (entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 296‘800 Haushalten) weniger als 2019 (57,2 Mrd. kWh). Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr betrugen -4,3% im ersten Quartal (Lockdown ab Mitte März), -7,8% im zweiten (erste Lockerungen Lockdown Ende April), -0,3% im dritten und +1,9% im vierten.

Neben den Auswirkungen der Lockdowns wirkten 2020 auch die Wirtschaftsentwicklung, die Witterung sowie Effizienzsteigerungen verbrauchssenkend. Leicht verbrauchssteigernd wirkte hingegen die Bevölkerungsentwicklung.

  • Wirtschaftsentwicklung: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) nahm 2020 gemäss den ersten provisorischen Ergebnissen um 2,9% ab (Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO).
  • Bevölkerungsentwicklung: Die Bevölkerung der Schweiz nahm 2020 gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom 6. April 2021 um 0,7% zu.
  • Witterung: 2020 nahmen die Heizgradtage gegenüber dem Vorjahr um 4,4% ab (siehe Tabelle im Anhang). Da in der Schweiz gegen 10% des Stromverbrauchs für das Heizen verwendet werden, wirkt diese Entwicklung leicht verbrauchssenkend.

Gemäss Angaben des SECO wirkte sich die zweite Corona-Welle deutlich weniger auf die Wirtschaft aus als die erste im Frühjahr (das zeigen auch die quartalsweisen Veränderungsraten des Stromverbrauchs). Besonders der Dienstleistungssektor (z.B. Gastgewerbe, Freizeit, Kunst, Unterhaltung, Erholung, Transport) war über das ganze Jahr betrachtet stark von den Pandemiemassnahmen betroffen. Zu den Bestimmungsfaktoren der Stromverbrauchsentwicklung werden die jährlichen Ex-Post-Analysen des Energieverbrauchs weitere Aufschlüsse liefern können (Publikation im Oktober 2021).

Inländische Elektrizitätsproduktion 2020: Die Elektrizitätsproduktion (Landeserzeugung) sank 2020 um 2,7% auf 69,9 Mrd. kWh (2019: 71,9 Mrd. kWh). Nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 4,4 Mrd. kWh ergibt sich eine Nettoerzeugung von 65,5 Mrd. kWh. In je zwei Quartalen lag die Landeserzeugung über bzw. unter dem entsprechenden Vorjahreswert (+7,3%, +1,4%; -11,6%, -5,4%).

Die Wasserkraftanlagen (Laufkraftwerke und Speicherkraftwerke) produzierten 0,1% mehr Elektrizität als im Vorjahr (Laufkraftwerke -0,3%, Speicherkraftwerke +0,5%). Im Sommer sank die Produktion der Wasserkraftwerke im Vergleich zum Vorjahr um 5,6% (Laufkraftwerke -2,4%, Speicherkraftwerke -8,5%), in den beiden Winterquartalen stieg die Produktion hingegen um 8,1% (Laufkraftwerke +3,2%, Speicherkraftwerke +11,2%).

Die Stromproduktion der vier schweizerischen Kernkraftwerke sank um 9,1% auf 23,0 Mrd. kWh (2019: 25,3 Mrd. kWh). Hinweis: Am 20. Dezember 2019 erfolgte nach 47 Betriebsjahren die Einstellung des Leistungsbetriebs des Kernkraftwerks Mühleberg, das 2019 noch rund 3,1 Mrd. kWh produziert hatte. Das Kernkraftwerk Gösgen stellte 2020 mit über 8,2 TWh einen neuen Produktionsrekord auf. 2020 lag die Verfügbarkeit des schweizerischen Kernkraftwerkparks bei 88,0% (2019: 86,9%). An der gesamten Elektrizitätsproduktion waren die Wasserkraftwerke zu 58,1% (davon Laufkraftwerke 25,2%, Speicherkraftwerke 32,9%), die Kernkraftwerke zu 32,9% sowie die konventionell-thermischen und erneuerbaren Anlagen zu 9,0% beteiligt.

Exportüberschuss im Jahr 2020
: Bei physikalischen Importen von 27,0 Mrd. kWh und physikalischen Exporten von 32,6 Mrd. kWh ergab sich 2020 ein Exportüberschuss von 5,6 Mrd. kWh (2019: Exportüberschuss von 6,3 Mrd. kWh). Im ersten und im vierten Quartal (Winterquartale) importierte die Schweiz per Saldo 0,8 Mrd. kWh (2019: 1,4 Mrd. kWh), im zweiten und dritten Quartal exportierte sie per Saldo 6,4 Mrd. kWh (2019: 7,7 Mrd. kWh).
Der Erlös aus den handelsbasierten Stromexporten betrug gemäss den Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) 1'547 Mio. Franken (4,07 Rp./kWh). Für die handelsbasierten Stromimporte fielen Ausgaben von 1’254 Mio. Franken an (3,82 Rp./kWh). Somit ergab sich im Jahr 2020 für die Schweiz ein positiver Aussenhandelssaldo von 293 Mio. Franken (2019: positiver Aussenhandelssaldo von 399 Mio. Franken) [Quelle: EZV / swissimpex; Stand: 1.4.2021].

 

Seit Januar 2021: Publikation von frühzeitigen Schätzungen der monatlichen Elektrizitätsbilanz: Seit dem Statistikmonat Januar 2021 publiziert das BFE neu jeden Monat Schätzungen der monatlichen Elektrizitätsbilanz mit Zeithorizont «t+50 Tage» im Internet («Gesamte Erzeugung und Abgabe elektrischer Energie in der Schweiz»). Die definitiven monatlichen Elektrizitätsbilanzen folgen dann wie bisher mit Zeithorizont «t+90 Tage».



Herausgeber: Bundesamt für Energie

http://www.bfe.admin.ch
 

^^^ Nach oben

Donnerstag, 15. April 2021

So funktioniert das mit den ewz-Solarmodulen

Wer kein Dach sein Eigen nennt, kann trotzdem selber erneuerbaren Solarstrom produzieren: EWZ, das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden gemäss Medienmitteilung die Beteiligung an Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen). Rund 4000 m2 Solarpanels auf vier Schulhäusern kommen dieses Jahr zu den bestehenden 20'000 m2 an 20 PV-Anlagen neu hinzu.

Bild vergrössern mit Klick!
EWZ realisiert in der Stadt Zürich jährlich neue PV-Anlagen mit einer Leistung von 1,5 Megawatt (MW) und leistet damit einen Beitrag zur Erreichung der 2000-Watt-Ziele. Dies entspricht etwa 10'000 m2 Solarpanels, installiert auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Sportanlagen, städtischen Wohnsiedlungen oder wie unlängst auf dem Behandlungstrakt des Spitals Triemli. Die Energie von rund 60% der Fläche wird direkt vor Ort im Eigenverbrauch genutzt. An weiteren 4'000 m2 können sich ewz-Kundinnen und -Kunden in der Stadt Zürich sowie im Versorgungsgebiet Graubünden in diesem Jahr beteiligen und selber nachhaltigen Solarstrom zu produzieren – und das ohne eigenes Dach oder technisches Know-how. Sie leisten zusammen mit ewz einen Beitrag zur Energiewende sowie zum Klima- und Umweltschutz und bringen mit ihrem Engagement den Ausbau der Solarenergie in der Schweiz aktiv und nachhaltig voran.

Kein eigenes Dach und trotzdem Solarenergie – auch für Stadtrat Michael Baumer

Für Stockwerkeigentümerinnen oder Mieter, die wie Stadtrat Baumer nicht die Möglichkeit haben, selber PV-Anlagen zu realisieren, übernimmt ewz diese Aufgabe. An den bisherigen 20 Anlagen haben sich über 5'000 ewz-Kundinnen und -Kunden beteiligt. «Es ist mir wichtig, dass in unserer Stadt mehr Solarstrom produziert wird. Ich habe deshalb die Gelegenheit genutzt und auch schon eine Solarbeteiligung erworben», erläutert Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe, sein Engagement. Für einen Quadratmeter Beteiligung à 250 Franken an einer PV-Anlage erhalten die Kundinnen und Kunden im Gegenzug jährlich 80 Kilowattstunden (kWh) nachhaltig produzierten Sonnenstrom aus Zürich auf ihrer Rechnung gutgeschrieben – und das für die nächsten 20 Jahre. Mit 80 kWh Solarstrom pro Jahr/m2 lassen sich beispielsweise 80 Abendessen für vier Personen kochen oder das E-Bike für rund 8'000 Kilometer aufladen.

Crowdfunding startet sofort …

Doch vorab muss die Finanzierung gesichert sein. Das Crowdfunding-Prinzip macht es möglich. Die ersten 1'100 m2 PV-Flächen stehen ab sofort auf dem städtischen Schulhaus Falletsche in Leimbach zur Verfügung (siehe Bild oben). Mit wenig Aufwand können sich ewz-Kundinnen und -Kunden auf ewz.ch/solar mit maximal zehn Quadratmetern pro Haushalt beteiligen. Die Schulhäuser Rebhügel in Wiedikon, Kolbenacker in Seebach und Mattenhof in Schwamendingen werden im Verlaufe des Jahres aufgeschaltet. Wer eine besondere Bindung zum Bündnerland hat kann sogar noch die letzten Quadratmeter Beteiligung an der bereits 2020 realisierten ersten hochalpinen Solar-Grossanlage der Schweiz an der ewz-Staumauer im Bergell ergattern. Dank der Höhenlage garantiert ewz mit 180 kWh pro Jahr/m2 mehr als den doppelten Ertrag als im Unterland für die einmalige Beteiligung mit 560 Franken.

… damit im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann

Noch in diesen Sommerferien sollen die Solarpanels auf dem Dach des Schulhauses Falletsche montiert werden. Für Herbst 2021 ist geplant, die gleiche Fläche auf dem Schulhaus Rebhügel zu installieren. Die Realisierung der beiden anderen Anlagen ist auf Sommer 2022 vorgesehen.

Was mit 80 kWh Sonnenstrom pro Jahr möglich ist:

  • E-Bike für 8'000 km laden
  • Elektroauto für 500 km laden
  • 4'000 Kaffees aufbrühen
  • 12'000 Scheiben Brot toasten
  • 2 x pro Woche den Geschirrspüler betreiben
  • 2 x pro Woche die Waschmaschine betreiben
  • 80 Stunden die Haare föhnen
  • 80 Stunden staubsaugen
  • 80 Tage den Kühlschrank betreiben
  • 80 Abendessen für 4 Personen kochen
  • 4'000 Stunden am Notebook arbeiten
  • 11'000 Stunden unter einer LED-Lampe lesen

(Durchschnittswerte)

Quelle:  ewz


^^^ Nach oben

Mittwoch, 14. April 2021

Meyer Burger's Module kommen in die Schweiz

Unternehmenssitz von Meyer Burger ist zwar noch die Schweiz
(Bild aus Thun), produziert wird aber in Deutschland.

Beim Vertrieb seiner neuen Hochleistungs-Solarmodule arbeitet Meyer Burger künftig in der Schweiz mit der Solarmarkt GmbH. Der grösste Händler von Solarprodukten in der Schweiz ist der erste offizielle Vertriebspartner, den das Unternehmen bekannt gibt. 

Für den 27. April plant Meyer Burger die Markteinführung
der neuen Module. Ab dem Zeitpunkt werden Installateure in der Schweiz Meyer Burgers Module bei Solarmarkt bestellen und Ihren Kunden anbieten können. Meyer Burger wird weitere Vertriebspartner für die europäischen Zielmärkte und die USA zur Markteinführung bekanntgeben. Die Auslieferung der ersten signifikanten Volumina aus der Fabrik in Freiberg (Sachsen, Deutschland) plant Meyer Burger ab Juli.

„Solarmarkt ist ein strategisch wichtiger und starker Partner für Meyer Burger im Schweizer Solar-Markt“, sagte Moritz Borgmann, Geschäftsführer der Meyer Burger (Industries) GmbH und zuständig für Vertrieb und Marketing in einer Medienmitteilung. „Wir sehen eine sehr positive Marktentwicklung in der Schweiz und glauben, dass wir mit unserem Produkt signifikante Marktanteile gewinnen werden. In unseren Gesprächen mit Solarmarkt seit unserem Strategiewechsel im letzten Jahr ist uns von Beginn an die gleiche Zuversicht begegnet – wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“„Die Solarmodule der neuen Premiummarke Meyer Burger füllen eine klare Marktlücke im Schweizer Markt und haben ein grosses Potenzial“, sagte Rafael Stadelmann, Geschäftsführer von Solarmarkt. „Die Produkte, die für ‚high performance engineered in Switzerland‘ stehen, passen perfekt zu uns.“

Meyer Burger produziert Solarzellen und Module und die dafür notwendigen Maschinen in eigenen Fabriken in Deutschland und setzt dabei auf eine Kombination aus der Heterojunction- und SmartWire-Technologie. Diese hat das Unternehmen in den vergangenen zwölf Jahren vom Labor zur Massenproduktionsreife gebracht. Die Solarmodule der neuen Generation haben einen rund 20 Prozent höheren Energieertrag auf der gleichen Fläche als derzeitige Standardmodule, erfüllen höchste ästhetische Ansprüche und werden unter konsequenten Nachhaltigkeits-Standards hergestellt.

Quelle:  Meyer Burger

^^^ Nach oben