Montag, 12. April 2021

Die Schweiz kann E-Bus


 
Sensation in der Verkehrsbranche: Im vergangenen Oktober hatte Stadtbus Winterthur die Submission einer neuen Elektrobusgeneration gestartet. Den Zuschlag für maximal 70 Busse erhielt nun die Schweizer Carrosserie Hess AG in Bellach (SO).

Die Submission der neuen Busgeneration (Gelenktrolleybusse und Doppelgelenktrolleybusse «Dynamic Charging») mit einem geschätzten Auftragswert von 110 Millionen Franken, wurde im offenen Verfahren durch Stadtbus durchgeführt. Es handelte sich um eine Rahmenausschreibung. Bei dieser werden der Lieferant, der Bustyp und der Beschaffungspreis festgelegt. Per Ende Dezember 2020 waren Angebote von zwei Herstellern bei Stadtbus eingegangen. Die Fahrzeuge der beiden Hersteller wurden auf dem Liniennetz getestet und die Angebote bewertet. Dabei wurde die Wirtschaftlichkeit nach folgenden Kriterien bewertet: Kosten, Technik, Kundensicht, Fahrerstand und Kundendienst.

Den Zuschlag hat die Carrosserie Hess AG in Bellach (SO) erhalten. Der abzuschliessende Rahmenvertrag verpflichtet Stadtbus noch zu keiner Bestellung. Die konkrete Auftragsvergabe der einzelnen Lose erfolgt über sogenannte «Abrufformulare», welche dem jeweiligen Fahrzeugbedarf der Angebotsbestellung des Zürcher Verkehrsverbunds entsprechen und mittels Kostengutsprache und Stadtratsbeschluss bewilligt werden. Stadtbus beabsichtigt, das erste Los im Mai 2021 zu bestellen. Das erste Fahrzeug wird im Sommer 2022 in Winterthur erwartet.

Quelle:  Stadt Winterthur

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Mittwoch, 7. April 2021

Kein Zweifel - wir wollen die Energiewende

Die Energiewende in der Schweiz stösst auf breite Akzeptanz, wie eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von gfs-zürich im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zeigt. Gewünscht wird eine einheimische, erneuerbare und umweltfreundliche Energieversorgung, und das lieber schon morgen als erst übermorgen. Zudem darf die Wende etwas kosten. 

Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, welche gfs-zürich im November 2020 bei über tausend Personen durchgeführt hat, liefert eindrückliche Erkenntnisse zur Akzeptanz der Energiewende in der Schweiz. 96 (!) Prozent der Befragten befürworten das Ziel, den Strombedarf zukünftig mit erneuerbaren Energien zu decken (Diagramm 1). 89,5 Prozent sind der Meinung, die erneuerbaren Energien sollen im Inland produziert werden (Diagramm 2). 93 Prozent sind der Meinung, der Strom soll unter Berücksichtigung des Naturschutzes produziert werden (Diagramm 3). Dass der Strom aus kostengünstigen Quellen stammt, ist dagegen «nur» für 65,5 Prozent ein erstrebenswertes Ziel (Diagramm 4).


Die Befürworter der Energiewende drängen auf eine rasche Umsetzung. Auf die Frage, bis in wie vielen Jahren die Stromversorgung erneuerbar sein soll, antworteten die Befragten im Mittel (Median) mit 18 Jahren (Diagramm 5), was einem Zeithorizont bis 2038 entspricht. Bezüglich einer Stromversorgung auf Basis einheimischer Energien liegt der Median bei 15 Jahren, also im Zeithorizont bis 2035 (Diagramm 6).

Mehrkosten werden in Kauf genommen: Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass eine nachhaltige Energieversorgung auch etwas kosten darf. Heute bezahlt ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt über den Netzzuschlag CHF 40.- pro Jahr für den Ausbau erneuerbarer Energien. 78 Prozent wären bereit, mehr zu bezahlen, um den Ausbau einheimischer erneuerbarer Energien voranzubringen (Diagramm 7). In Bezug auf die Einkommensklasse hat die Befragung keine signifikanten Unterschiede zu Tage gefördert. Das heisst, quer durch alle sozialen Schichten ist die Bereitschaft vorhanden, die Energiewende auch finanziell zu stützen. Insgesamt sind die Befragten im Median bereit, jährlich CHF 95.- mehr zu bezahlen (Diagramm 8).

Politik muss nötigen Rahmen schaffen: Aus Sicht der SES zeigt die Befragung, dass die Akzeptanz der Energiewende in der Schweizer Bevölkerung sehr hoch ist. «Die Stromversorgung soll einheimisch, erneuerbar und kostengünstig sein und ausserdem den Naturschutz berücksichtigen», fasst Felix Nipkow, Leiter Fachbereich erneuerbare Energien bei der SES, zusammen. Die Politik muss nun den geeigneten gesetzlichen Rahmen definieren, was mit der Revision des Energiegesetzes («Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien») in diesem Jahr möglich sein wird. Die Technologien sind vorhanden, insbesondere die Photovoltaik erfüllt all diese Bedingungen und hat ausserdem das nötige Potenzial in der Schweiz. «Die Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung die Energiewende rasch will und auch bereit ist, dafür zu investieren», so Nipkow weiter. «Dieses Signal sollten die Politikerinnen und Politiker ernst nehmen.»
 

Energie-Daten sichtbar

Daten sind ein wichtigster Rohstoff für Innovation und damit ein Schlüssel zur Zukunft. Doch sie müssen zuverlässig und zugänglich sein. Um dies zu erreichen, treibt der Bundesrat mit der Strategie «Digitale Schweiz» den Aufbau von Dateninfrastrukturen voran. So sollen Daten besser verfügbar und breit nutzbar (open data) werden.  Im Bundesamt für Energie arbeitet das Digital Innovation Office an Dateninfrastrukturen, datenbasierten Werkzeugen und Applikationen für den Energiesektor. Das neuste Digitalisierungsprojekt soll die Transformation des Schweizer Energiesystems anschaulich machen.

Die Transformation des Energiesystems und die Erreichung der Klimaziele sind grosse Herausforderungen. Digitale Innovationen wie beispielsweise datengetriebene Analysetools können dazu einen grossen Beitrag leisten. Sie ermöglichen neue, vertiefte Einblicke und Erkenntnisse für Behörden, Wirtschaft und Politik. Und sie können Entwicklungen im Energiesystem auch für die breite Bevölkerung anschaulich darstellen. Genau hier ist das Digital Innovation Office des Bundesamts für Energie (BFE) aktiv. Sein Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der digitalen Datengrundlagen im Energiebereich der Schweiz und deren nutzerorientierte Aufbereitung.

Das neuste Digitalisierungsprojekt ist in Zusammenarbeit mit dem Programm EnergieSchweiz entstanden. Am Anfang stand die Frage, mit welchen Daten und Informationen der Transformationsprozess des Schweizer Energiesystems besonders anschaulich dokumentiert, auch leicht verständlich und möglichst bürgerInnennah aufbereitet werden könnte. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Es ist grundsätzlich wichtig, Informationen für jede einzelne Gemeinde darzustellen, da die BürgerInnen hier den engsten Bezug haben. Allerdings sind Verfügbarkeit oder Qualität von Daten für gewisse Messgrössen nicht ausreichend, um sie gemeindescharf abzubilden.
  • Für das Projekt wurden deshalb die Messgrössen «Ausnutzungsgrad Photovoltaik-Potential», «Anteil Elektrofahrzeuge» und «Anteil Erneuerbare Heizungen» ausgewählt. Diese Daten sind in guter Qualität verfügbar und sind für die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden besonders interessant.
  • Dank dem Projekt konnten neue Datensätze erschlossen und bestehende Datenprodukte des BFE, der Pronovo, sonnendach.ch, ASTRA, swisstopo, BFS clever miteinander verknüpft werden. So können sie nun im Rahmen eines Analysetools genutzt werden.

Das Ergebnis zeigt der interessierten Bevölkerung nun, wie sich die Energietransition in ihrer Gemeinde und im Vergleich mit anderen Gemeinden darstellt. Probieren Sie es aus: „Energie Reporter“. Der Bedarf nach zeitlich und räumlich immer feiner aufgelösten Informationen steigt. Darum ist auch das BFE kontinuierlich daran, neue Datenprodukte verfügbar zu machen, um die Sicht auf den Energiesektor zu verbessern. Diese Datenprodukte werden einerseits in die Weiterentwicklung des vorgestellten Projekts und hoffentlich auch in weitere solche Lösungen einfliessen können. Mit diesem Ziel unterstützt das Programm EnergieSchweiz auch Hackathons, wo clevere Entwickler mit Daten und guten Ideen erste Applikationen aus dem Boden stampfen können.

Fabian Heymann, Fachspezialist & Matthias Galus, Leiter, Digital Innovation Office BFE

Quelle: energeiaplus.com

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Dienstag, 6. April 2021

Forschungsprojekte für die CH-Energiewende

Das Bundesamt für Energie hat die zweite Ausschreibung (call for proposals) innerhalb des Energieforschungsprogramms SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition) gestartet. Das Leitthema dieser Ausschreibung mit einem Gesamtbudget von 20 Millionen Franken lautet «Leben und Arbeiten (Living & Working)». Bewerben können sich Forschungskonsortien aus Hochschulen, nicht gewinnorientierten Forschungseinrichtungen, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand bis zum 16. Juni 2021 mit einem Pre-Proposal.

Im Rahmen der zweiten Ausschreibung ist eine einzige Forschungsaufgabe (research challenge) definiert: «Für eine nachhaltige und effiziente Lebensweise und Arbeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität» (Towards sustainable and efficient ways of living and working whilst improving the quality of life). Im Zentrum stehen Effizienzmassnahmen im alltäglichen Leben. Dabei werden insbesondere die Sektoren Gebäude und Mobilität betrachtet. Neben technischen Massnahmen sollen insbesondere auch sozioökonomische Aspekte wie Verhaltensänderungen, Technologieakzeptanz und Adaption, neue Businessmodelle, Incentives oder Investitionsmöglichkeiten untersucht werden.

Bewerben können sich breit aufgestellt Konsortien, in denen auch Partner aus der Privatwirtschaft und öffentlichen Körperschaften (Städte, Gemeinden) mitarbeiten können. Die Konsortien können zudem Vorschläge für begleitende P+D-Projekte und weitere Umsetzungsmöglichkeiten unterbreiten. Dafür stehen aus dem P+D-Programm zusätzlich bis zu 15 Millionen Franken bereit. Der Call wird zweistufig durchgeführt. Aus den bis 16. Juni 2021 eingereichten Pre-Proposals werden die besten eingeladen, ein Full Proposal einzureichen. Am Ende werden zwei Konsortien ausgewählt. Das Call-Budget von 20 Millionen Franken über 8 Jahre wird gleichmässig auf beide verteilt. Die definitiven Zuschläge der zweiten Ausschreibung werden voraussichtlich im Januar 2022 bekanntgegeben, die Forschungsarbeiten starten im Frühjahr 2022.

SWEET führt rollend Ausschreibungen für Konsortialprojekte durch. Die letzten Projekte werden 2032 abgeschlossen sein. Gefördert werden ausschliesslich Konsortialprojekte, die zentrale Forschungsthemen der Energiestrategie 2050 umfassend bearbeiten. Schwerpunkt von SWEET ist die anwendungsorientierte Forschung und die Demonstration der erzielten Ergebnisse. Die Programmleitung von SWEET liegt beim Bundesamt für Energie (BFE).

Quelle: Bundesamt für Energie

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Sonntag, 4. April 2021

Ab Dienstag lebt Schweiz energetisch auf Pump

Der 5. April markiert den Energie-Unabhängigkeitstag der Schweiz 2021. Die von uns selbst im Inland produzierte Energiemenge ist bis zu diesem Zeitpunkt aufgebraucht. Ab dann leben wir auf Pump und sind in der Bilanz bis zum Jahresende auf Energieimporte aus dem Ausland angewiesen. Die Energiewende birgt die Chance, die Auslandabhängigkeit durch einheimisch produzierte erneuerbare Energien zu verringern und den Energie-Unabhängigkeitstag künftig weiter nach hinten zu verschieben.

Die Energieversorgung der Schweiz ist geprägt durch eine hohe Auslandabhängigkeit. Drei Viertel unserer Energie wird über weite Distanzen importiert, dazu gehören alle Erdölprodukte, Erdgas sowie Uran. Für den Import überweisen wir jährlich mehrere Milliarden Franken ins Ausland. Sinnbildlich für die hohe Auslandabhängigkeit bei der Energieversorgung steht der so genannte «Energie-Unabhängigkeitstag». Die Berechnung dieses Tages gibt laut der Schweizerischen Energie Stiftung SES an, bis zu welchem Tag im Jahr die Schweiz vom Ausland unabhängig ist, also ihre inländische Produktion aufbraucht. Von diesem Zeitpunkt an leben wir bei der Energieversorgung auf Pump, sind also von Energieimporten aus dem Ausland abhängig.

Die Schweiz liegt im europäischen Vergleich im hinteren Mittelfeld: Die Energieunabhängigkeitsquote ist im europäischen Vergleich in Estland und Island mit deutlich über 80 Prozent mit Abstand am höchsten (siehe Tabelle). Auch Schweden, Rumänien, das Vereinigte Königreich, Serbien und Dänemark haben mit über 60 Prozent eine relativ hohe Unabhängigkeitsquote. Die Schweiz erreicht mit 25,4 Prozent eine vergleichsweise tiefe Quote, während sie in Zypern (7,2%) Luxemburg (4,9%) und Malta (2,8%) mit Abstand am niedrigsten ist.


Eine moderne Schweiz setzt auf einheimische Energie: In den letzten 20 Jahren hat die Schweiz ihre Energieunabhängigkeit bereits um 5 Prozent steigern können (siehe Tabelle unten). Die vom Volk beschlossene Energiestrategie 2050 und das bundesrätliche Netto-Null-Klimaziel bringen nun mehr Bewegung in die Sache. Eine der wesentlichen Tendenzen, die darin enthalten sind, ist die Elektrifizierung. Der Anteil der fossilen Brenn- und Treibstoffe soll künftig ab- und der Anteil Strom zunehmen. «Die Schweiz hat im Strombereich mehr Möglichkeiten zur umweltfreundlichen Eigenproduktion als bei den fossilen Energieträgern», sagt Florian Brunner, Leiter Fachbereich Klima bei der SES. «Eine konsequente Umsetzung der Energiewende hat zur Folge, dass der Anteil in der Schweiz produzierter erneuerbarer Energien steigt und sich dadurch die Energieabhängigkeit vom Ausland verringert.» Während der Import fossiler und nuklearer Energie vor allem Kosten verursacht, löst die Modernisierung des Schweizer Energiesystems Investitionen aus, die Arbeitsplätze schaffen und unser Land fit für die Zukunft machen.

 

» Download Kurzstudie «Energie-Unabhängigkeitstag 2021» (.pdf)

Weitere Informationen
Florian Brunner, Leiter Fachbereich Klima SES
Mobile: 079 589 47 75‬
Mail: florian.brunner@energiestiftung.ch
Twitter: @flo_brunn

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Donnerstag, 1. April 2021

Solaranlage in den Bergen läuft auf Touren

Beachtliches Fazit in winterlicher Höhe: Die ewz-Solaranlage an der Albigna-Staumauer im Bergell produzierte in den ersten sechs Betriebsmonaten 223 Megawattstunden (MWh) Sonnenstrom und erfüllt damit höchste Erwartungen. Die Photovoltaik-Panels sind in alpiner Lage hocheffizient und tragen zu einer verlässlichen Stromversorgung im Winter bei.

In den ersten sechs Monaten, von Mitte September 2020 bis Mitte März 2021, produzierte die Solaranlage gemäss einer Medienmitteilung der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz)  insgesamt 223 MWh Sonnenstrom. Damit erfüllt sich die hohe Erwartung, dass an hochalpiner Lage im Jahresdurchschnitt 25% mehr Energie produziert werden kann als im Mittelland. Prognostiziert wird ein Jahresertrag von 500 Megawattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von ca. 210 Stadtzürcher Haushalten*. Die Hälfte ist fast erreicht. Damit bestätigt sich auch, dass die hochalpine, schnee- und sonnenreiche Lage rund die Hälfte der jährlichen Sonnenstromproduktion in den Wintermonaten Oktober bis März beisteuern kann. Damit liegt die höhere Effizienz gegenüber einer Flachdach-Anlage im Mittelland im Winterhalbjahr sogar deutlich über 25%.

Im Sommer 2020 wurde die erste hochalpine Solar-Grossanlage der Schweiz auf rund 2'100 Metern über Meer installiert. Seitdem zieren 1200 Photovoltaik-Panels mit einer Länge von 670 Metern und einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt Peak (kWp) die Albigna-Staumauer im Bergell. Seit Mitte September ist die Anlage in Betrieb.

Beitrag zur Versorgungssicherheit im Winter: Zu Buche schlagen insbesondere die ertragreichen Monate Oktober, November, Februar und die erste Märzhälfte mit bis zu 48’916 Kilowattstunden (kWh) Ertrag pro Monat und einem Spitzen-Tageswert im März von 2’792 kWh. Die gemäss Prognose ertragreichsten Monate März und April sind erst teilweise beziehungsweise noch gar nicht enthalten und stehen noch bevor.

Die höhere Leistung der Solar-Anlage ist auf eine intensivere Sonneneinstrahlung sowie die reflektierende Schneedecke zurückzuführen. Der steile Anstellwinkel der Module von 78 Grad ermöglicht der Wintersonne einen idealen Einstrahlwinkel und verhindert die Ablagerung von Schnee. Des Weiteren steigt die Effizienz von Photovoltaik-Anlagen mit sinkenden Aussen- und somit Modultemperaturen. Ein wesentlicher Teil der Stromproduktion fällt daher in den Wintermonaten an. Die Anlage trägt somit zu einer verlässlichen Stromversorgung im Winter bei.

Solar für alle: Das Beteiligungsmodell: Seit 2014 bietet ewz seinen Kundinnen und Kunden das erfolgreiche Bürgerbeteiligungs-Modell ewz.solarzüri an. Für den Solarstrom der Albigna-Staumauer ist seit August 2020 das Produkt ewz.solargrischun erhältlich. Eine Beteiligungsmöglichkeit, die sich bereits grosser Beliebtheit erfreut. Insgesamt stehen 2176 Quadratmeter an der Solar-Grossanlage zum Erwerb. ewz-Kundinnen und ewz-Kunden können ½, 1, 3 oder 5 Quadratmeter bestellen und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Energiewende leisten. Pro Quadratmeter werden 180 kWh Solarstrom pro Jahr während 20 Jahren der Stromrechnung gutgeschrieben. Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich einmalig auf 560 Franken. Weitere Informationen: www.ewz.ch/solar-für-alle.

*Durchschnittlicher Jahresverbrauch aller Zürcher Haushalte: Rund 2'400 Kilowattstunden pro Jahr

Quelle: ewz

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