Mittwoch, 12. Februar 2014

Sogar in Grossbritannien

Hanwha Q CELLS und der britische Entwickler AGRenewables (AGR) setzen derzeit den ersten Spatenstich für eine neues 24,3 Megawatt Leistung (MW) Solarkraftwerk in Stowbridge, Cambridgeshire. Nach ihrer Fertigstellung wird die Freiflächenanlage circa 22,5 MWh saubere Energie pro Jahr liefern – genug, um rund 24.800 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig lassen sich 9.650 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen.

AGR, einer der führenden britischen Entwickler im Bereich großer Solar- und mittelgroßer Windkraftwerke übernimmt die Projektentwicklung der Anlage in Stowbridge. Hanwha Q CELLS, nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Photovoltaik-Anbieter, verantwortet die Konstruktion und wird das Kraftwerk im Rahmen eines EPC-Vertrages (Engineering, Procurement, Construction) übergeben. Außerdem liefert Hanwha Q CELLS seine „Engineered in Germany“ PV-Module für die Anlage. Das Projekt soll bereits im März 2014 abgeschlossen und die Anlage ans Netz angeschlossen sein.

„Das Stowbridge Projekt stärkt unsere Präsenz im attraktiven britischen Markt und unterstreicht die Position von Hanwha Q CELLS als Full-Service-Anbieter von modernen PV-Kraftwerkslösungen – von der Entwicklung über die Lieferung von Top-Solarmodulen bis hin zu EPC-Leistungen“, erklärt Frank Danielzik, Vice President EPC bei Hanwha Q CELLS. „Unsere hochwertigen PV-Anlagen rechnen sich für britische Investoren: Sie gewährleisten eine attraktive und zuverlässige Rendite.“ Das PV-Unternehmen verfügt über Erfahrung aus rund 600 Megawatt installierter Leistung im PV-Kraftwerkssegment. Als einer von wenigen Anbietern stellt der PV-Spezialist, Entwicklung, Planung und Ausführung sowie Qualitäts-PV-Module aus einer Hand bereit. Als Teil des koreanischen Top-Ten-Unternehmens Hanwha Group bietet Hanwha Q CELLS darüber hinaus finanzielle Stabilität.

„Wir freuen uns, dass wir bei diesem Projekt mit Hanwha Q CELLS zusammenarbeiten“, so Oliver Breidt, einer der Gründer und Miteigentümer von AGRenewables. „Gemeinsam sind wir in der Lage, schnelle und zuverlässige Installationen und EPC-Arbeiten sowie attraktive Stromgestehungskosten (LCOE) zu gewährleisten.“ Die wettbewerbsfähigen LCOE (Levelized Cost of Electricity) des Solarkraftwerks sind das Ergebnis niedriger BOS (Balance of System), geringer Betriebskosten und der konstant hohen Erträge. Die hochwertigen und leistungsfähigen Q CELLS Solar-Module mit Q.ANTUM Technologie, Anti PID (Potential induced Degradation), Hot-Spot-Schutz und führendem Schwachlichtverhalten stellen dies sicher. Weiterhin reduzieren kurze Installationszeiten und modulare Netzanbindung die Kosten und garantieren so frühestmögliche Erträge.


Quelle: Q Cells
 
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Montag, 10. Februar 2014

Die solare Wandlung der EKZ

Einst war es des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, das unter anderem mit der Einführung der Solarstrombörse Geschichte schrieb. Das kantonale Werk schlief unter SVP-Führung den Schlaf der Gerechten. Doch nun vollzieht sich ein wundersamer Wandel und die EKZ haben das EWZ wohl solar längst überholt. 

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) mieten grosse Dächer, um darauf eigene Photovoltaikanlagen
zu bauen.
In Wohlen (AG) übernehmen sie drei Dächer der Ferrowohlen AG, auf denen künftig für rund 800 Haushalte Solarstrom produziert wird. Auf der grössten der drei Hallen sollen jährlich 2'700 Megawattstunden Strom produziert werden. Die Dächer der kleineren Hallen liefern gemeinsam etwa 800 Megawattstunden Solarstrom. Insgesamt reicht die Stromproduktion dieser drei Dächer für etwa 800 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte. 

Das Geschäftsmodell der EKZ mit den Dachmieten bewährt sich. "Wir haben im vergangenen Jahr 15 neue Anlagen mit insgesamt 7500 Solarpanels auf gemieteten Dächern von Gemeinden, Bauernhöfen und Industriekonzernen montiert", erklärt Werner Frei, Leiter erneuerbare Energien bei den EKZ. "Damit konnten wir die Produktion von Solarstrom innerhalb eines Jahres verdoppeln." Inzwischen ist das Geschäftsmodell der EKZ weitherum bekannt und immer mehr Firmen bieten den EKZ ihr Dach für den Bau einer Solaranlage an. 


Geeignete Dachflächen müssen genügend gross sein, damit der Solarstrom effizient und damit kostengünstig produziert werden kann. Zudem dürfen sie nicht beschattet sein. Da Solaranlagen während etwa 25 Jahren in Betrieb sind, muss das Dach in einem guten baulichen Zustand sein. Deshalb muss ein Teil des Daches der grössten der drei Hallen in Ferrowohlen noch saniert werden. Im Laufe des nächsten Jahres soll dann der Solarstrom bei dieser Anlage fliessen. Die beiden kleineren Anlagen können voraussichtlich in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Quelle: EKZ
 
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Sonntag, 9. Februar 2014

Auch das Tessin rüstet solar auf

Das größte Solarprojekt für Gewerbe und Industrie im Kanton Tessin ist mit Q.PRO-G3 Modulen der Marke Q CELLS ausgestattet. Der EPC Anbieter More Engineering hat die 450 KWp Dachanlage für die Geniomeccanica SA geplant und umgesetzt, ein Unternehmen für Präzisionsmechanik der Wullschleger Gruppe. 

Die Dach-Installation mit 1.810 Q CELLS Q.PRO-G3 Modulen versorgt 110 Haushalte mit sauberer Energie. Nach nur sechs Wochen war die Anlage fertiggestellt und ans Netz angeschlossen. Mit diesem Projekt weitet Hanwha Q CELLS nach eigenen Angaben seine Präsenz im attraktiven PV-Markt Schweiz aus. Dort wurden alleine im Jahr 2013 Solarmodule mit einer Höchstleistung von 300 MW installiert. Mit einer Gesamtleistung von 730 MW versorgen die schweizerischen Solarinstallationen derzeit 200.000 Haushalte mit Energie. Die Schweiz hat ihre für 25 Jahre garantierten Einspeisevergütungen in diesem Jahr nur geringfügig reduziert.

„Die Solaranlage liefert hohe Erträge und leistet einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens“, so Dr. Paolo Bosshart, Product & Business Development Manager bei Geniomeccanica SA. Hanwha Q CELLS wurde vor allen Wettbewerbern als Projektpartner ausgewählt, da die Q.PRO-G3 Module mit exzellenter Qualität und Leistung überzeugen. Ihre innovative Q.ANTUM Zelltechnologie verbessert den Wirkungsgrad und die Energieausbeute, indem ungenutzte Lichtstrahlen zurück in die Zelle reflektiert werden. Das Schwachlichtverhalten des Moduls sorgt darüber hinaus bei einer Einstrahlung von 200 W/m² für 98 Prozent Nennleistung. Geniomeccanica SA genießt zudem eine weitreichende Investitionssicherheit. Denn Hanwha Q CELLS bietet eine zwölfjährige Produkt-garantie für seine Q.PRO-G3 Module sowie eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren.


Quelle: Hanwha
 
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Samstag, 8. Februar 2014

Windenergie weltweit im Aufwind

Die weltweite Windkraftleistung ist 2013 wieder um 12,5% gewachsen. China hat erneut die Nase vorne. Europa bleibt als stabiler Markt dennoch Windkraftregion Nummer eins. 

„Stabile Rahmenbedingungen ermöglichen den Ausbau der Windenergie, wie China zeigt. Unsicherheit lässt den Windmarkt zusammenbrechen, wie man in den USA sieht“, berichtet Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Stabile Rahmenbedingungen braucht es auch für Europa. Das EU-Parlament hat den Ministern für den kommenden EU-Ministerrat die Leitplanken eingeschlagen.


© IG Windkraft - www.igwindkraft.at Weltweit wuchs die installierte Windkraftleistung mit 35.467 MW im letzten Jahr um 12,5% auf insgesamt 318.137 MW. Wie schon in den letzten Jahren wird der Windkraftausbau mit 16.100 MW von China angeführt. Die Konsolidierung des chinesischen Marktes hatte in den letzten zwei Jahren einen Rückgang des Ausbaus mit sich gebracht. 2013 zeigt der Ausbau wieder steil nach oben. An zweiter Stelle liegt Europa mit rund 12.000 MW. „Nach wie vor ist Europa das Zentrum der Windenergie“, freut sich Moidl und führt weiter aus: „In Europa stehen weltweit am meisten Windräder mit einer Leistung von rund 120.000 MW.“ Dicht gefolgt von Asien mit rund 115.000 MW. 

Auch bei den weltweiten Ausbauzahlen sind jene Staaten mit stabilen Rahmenbedingungen leicht ersichtlich. In den USA gab es lange Zeit Unklarheit darüber, ob die steuerlichen Begünstigungen für die Errichtung von Windrädern 2013 fortgeführt werden. Viel zu spät wurde diese Regelung verlängert, wodurch der Windkraftausbau beinahe zusammengebrochen ist. Mit 3.300 MW neu installierter Windkraftleistung ist der Ausbau in den USA um 4/5 im Vergleich zum letzten Jahr zusammengeschrumpft.

Andererseits konnte das klare Bekenntnis der chinesischen Regierung zum Windenergieausbau die Windenergie im Land der Mitte wieder beflügeln. „Der weltweite Markt wird von China angeführt. Die chinesische Regierung hat ihr offizielles Ziel für 2020 von 150.000 MW auf 200.000 MW angehoben und die Industrie hat geantwortet“, berichtet Steve Sawyer, Generalsekretär des weltweiten Windenergie Verbandes (GWEC). 

Nachdem die EU Kommission Anfang des Monats einen mehr als unzureichenden Entwurf für die 2030 Zielsetzung vorgelegt hat, hat gestern das EU Parlament ein Machtwort gesprochen und sich ganz klar für drei verbindliche Ziele bis 2030 (Energieeffizienz, Treibhausgasreduktion und erneuerbare Energien) ausgesprochen. „Wie auch die weltweiten Ausbauzahlen bestätigen: Es bedarf stabiler Rahmenbedingungen damit der Ausbau der erneuerbaren Energien voranschreiten kann“, fordert Moidl und ergänzt abschließend: „Für Europa heißt das, es müssen drei ambitionierte und verbindliche Ziele für 2030 festgelegt werden. Das Parlament hat gestern den Auftrag erteilt. Nun liegt es an den Ministern im März beim EU-Ministerrat dies auch umzusetzen.“

Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at
 
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Freitag, 7. Februar 2014

D: Immer mehr Genossenschaften

Energiegenossenschaften erfreuen sich bei den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands weiterhin großer Beliebtheit. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Klaus Novy Instituts hervor. Ende 2013 engagierten sich demnach 888 Energiegenossenschaften für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Damit stieg der Bestand gegenüber 2012 um 142.

„Im Durchschnitt wird jeden dritten Tag irgendwo in Deutschland eine Genossenschaft gegründet, die den Bau und den Betrieb von Solar- und Windenergieanlagen oder von regenerativen Heizsystemen zum Ziel hat“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Ein entscheidender Grund für den Boom der Bürgerenergie ist die Investitionssicherheit, welche dank der festgelegten Vergütungssätze und des Einspeisevorrangs für regenerative Energieanlagen besteht“, so Vohrer. Der positive Wachstumstrend der Energiegenossenschaften ist seit etwa sechs Jahren zu beobachten und geht seitdem stetig voran.


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Die Erhebung untersucht auch die regionale Verteilung der Energiegenossenschaften nach Bundesländern. Dabei zeigt sich, dass die großen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen beim reinen Bestand ganz vorne sind. Mit 237 Energiegenossenschaften sind die Bayern im Ländervergleich die aktivsten „Energiebürger“ – Baden-Württemberg und Niedersachsen folgen. Die dynamischste Entwicklung weist jedoch Thüringen auf. Im Vergleich zu 2012 wuchs die Anzahl der Energiegenossenschaften hier um 70 Prozent. 

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„Energiegenossenschaften bieten den Menschen eine meist regional verankerte und zudem sichere Möglichkeit, das eigene Geld sinnvoll und ökologisch anzulegen. Außerdem können sich die Bürgerinnen und Bürger schon mit einem geringen Beitrag beteiligen und sich beim Umbau der Energieversorgung vor Ort aktiv einbringen“, so Vohrer zur Entwicklung des Bürgerengagements im Energiesektor.

Weitere Daten zu Energiegenossenschaften und Erneuerbaren Energien in den Bundesländern finden Sie auf dem AEE-Infoportal:
www.foederal-erneuerbar.de

Ausführliche Berichte zu unterschiedlichen Energiegenossenschaften finden Sie auf dem AEE-Infoportal:
www.kommunal-erneuerbar.de
 
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Donnerstag, 6. Februar 2014

CH-Unternehmen erfolgreich in Chile

Der Schweizer Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering (SolarMax) mit Hauptsitz in Biel realisiert mehrere Projekte im aufstrebenden chilenischen Photovoltaik-(PV)-Markt.

SolarMax baut seine Präsenz in Chile mit der Realisierung von mehreren Photovoltaikprojekten weiter aus. Das südamerikanische Land gehört mit seiner hohen Sonneneinstrahlung und großer Flächenverfügbarkeit, insbesondere in der Atacama-Wüste, zu den international aufstrebenden PV-Märkten. Zuletzt wurde ein Hybrid-System fertiggestellt, das im Falle hohen Energieverbrauchs oder niedriger Sonneneinstrahlung alternativ auch durch Batterien oder einen Dieselgenerator betrieben werden kann. Das 3kW-Projekt wurde durch das chilenische Ingenieurbüro Nahuenco realisiert und steht in Curacavi, das zur Metropolregion Santiago de Chile gehört.

Aktuell realisiert SolarMax gemeinsam mit dem EPC-Unternehmen iEnergía ein solares Bewässerungssystem. Eine PV-Anlage mit einer Leistung von 410 kW wird die Energie für elektrische Antriebspumpen für die Bewässerung von Feldern liefern und überschüssigen Strom in das Netz einspeisen. Das System ist mit 1.440 Solarmodulen sowie mit 24 SolarMax 15MT2-Wechselrichtern ausgestattet.

Bis Ende des ersten Quartals 2014 wird SolarMax Projekte mit einer Gesamtleistung von rund einem MW realisieren. Insgesamt sind in Chile Anfang 2014 6,7 Megawatt an PV-Leistung installiert. Der Schweizer Wechselrichterhersteller SolarMax ist seit März 2013 in Chile präsent und treibt damit die Nutzung des enormen Solarpotenzials des aufstrebenden lateinamerikanischen Landes voran.

Quelle: Sputnik Engineering AG
 
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