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Mit einem breiten Appell, getragen von
über 40 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport, ruft die
Ziviligesellschaft die Politik dringend dazu auf, keine neuen AKW
zuzulassen und die Schweiz vor einer teuren und gefährlichen Kehrtwende
zu bewahren. Nach dem Ständerat entscheidet als nächstes der Nationalrat
über das Geschäft.
2017
hat die Schweizer Stimmbevölkerung den Atomausstieg beschlossen – ein
klares demokratisches Signal, das seither mehrmals bestätigt worden ist.
Der Ständerat hat es in der Frühlingssession 2025 leichtfertig
übergangen und den Vorschlag des Bundesrats, das AKW-Neubauverbot
aufzuheben, angenommen. Jetzt ist der Nationalrat gefragt.
Bekannte Persönlichkeiten engagieren sind gegen die Atom-Kehrtwende
Jetzt
regt sich der Widerstand der Zivilbevölkerung. Sie richtet einen
dringenden Appell an die Politik, das Neubauverbot zu bewahren. Der
Appell wird von über 40 Erstunterzeichnenden getragen. Dazu gehören
Persönlichkeiten wie Regisseurin Katja Früh, Sänger und Produzent Dodo,
OL-Weltmeisterin Simone Niggli Luder und Kabarettist Franz Hohler. Für
die Unterzeichnenden hätte ein Kurswechsel verheerende wirtschaftliche
und sicherheitspolitische Folgen und wäre in jeder Hinsicht falsch:
- Der
Bau eines neuen AKW kostet Steuerzahlende und Stromkonsumentinnen
mindestens 25 Milliarden Franken, während günstigere Alternativen längst
verfügbar sind.
- Neue
AKW zementieren die Abhängigkeit von Uran-Importen aus Russland und
Kasachstan, obwohl Sonne, Wind und Wasser einheimisch und unerschöpflich
verfügbar sind.
- AKW
sind Ziele in bewaffneten Konflikten, das Atommüllproblem bleibt
ungelöst, und jedes neue Kraftwerk erhöht das Risiko nuklearer
Katastrophen für Mensch und Umwelt.
Öffentlicher Appell zur Unterschrift
Die
Unterzeichnenden fordern den Nationalrat auf, die Streichung des
AKW-Neubauverbots abzuwenden und die Schweiz damit vor einer teuren und
gefährlichen Atom-Kehrtwende zu bewahren. Stattdessen sollen er auf eine
sichere, unabhängige und bezahlbare Schweizer Stromversorgung setzen –
mit der bewährten und von der Stimmbevölkerung geforderten
Energiewende.
Sie rufen die Bevölkerung dazu auf, den Appell mitzuunterschreiben: https://www.neue-akw-nein.ch/appell-nationalrat
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