Mittwoch, 8. Juli 2009

USA jüngstes IRENA-Mitglied

Der nunmehr offizielle Beitritt der USA zur neuen Agentur der Erneuerbaren (Irena) illustriert den energiepolitischen Wandel der grössten Volkswirtschaft der Welt. Das US-Energie-Departement kommuniziert diesen Beitritt in einer Pressemeldung wie folgt:

The United States officially joined the International Renewable Energy Agency (IRENA) last week, increasing the number of countries participating in the organization to 136. IRENA was initially founded on January 26 with 75 member nations, and its membership now includes most of Africa, the Middle East, and Europe, as well as Australia, Greenland, India, Japan, and parts of South America. The new agency will engage governments around the world in promoting a rapid transition toward the widespread and sustainable use of renewable energy on a global scale. The U.S. participation is an important element of the Obama Administration's effort to support clean energy technologies and the development of the low-carbon economies needed to address climate change. U.S. Secretary of State Hillary Rodham Clinton said that the United States will work closely with other signatories, IRENA's leadership, and members of Congress to ensure that the new agency's work augments and complements other renewable energy efforts. U.S. Ambassador Reno Harnish signed the IRENA statute at the second session of the IRENA Preparatory Commission in Egypt.

The IRENA interim headquarters will be located in the Masdar City district of Abu Dhabi (see picture). This artist's conception of Masdar City shows a square urban area with renewable energy systems located around its perimeter. At the IRENA meeting in Egypt, the member nations made a number of decisions relating to the formation of the agency. The signatories designed Abu Dhabi, the capital of the United Arab Emirates, as the location for the interim headquarters of IRENA, while Bonn, Germany, will host IRENA's center for technology and innovation and Vienna, Austria, will host a liaison office for IRENA's cooperation with other organizations that are active in the field of renewable energy. Abu Dhabi is the site of Masdar City, a 2.3-square-mile district that will aim to produce no waste and emit no greenhouse gases, and that district will also host the IRENA interim headquarters. The members also chose Ms. Hélène Pelosse as the first head of the agency. Ms. Pelosse designed the renewable energy plan for France and was involved in renewable energy negotiations with the European Union. See the IRENA Web site and the Masdar Initiative Web site, particularly the section on Masdar City.

While the United States is becoming more involved in worldwide renewable energy efforts, it is also expanding its international efforts closer to home. Last week, DOE hosted the first U.S.-Canada Clean Energy Dialogue Roundtable at its headquarters in Washington, D.C. The meeting brought together clean energy leaders from private industry and from the U.S. and Canadian governments to help decide how the two nations can work together to develop clean energy technologies and combat climate change. President Barack Obama and Canadian Prime Minister Stephen Harper established the U.S.-Canada Clean Energy Dialogue in February, with the specific goals of expanding clean energy research and development; developing and deploying clean energy technologies; and building a more efficient electricity grid. Specific areas for further bilateral cooperation under the Clean Energy Dialogue include renewable and energy efficiency technologies, carbon capture and sequestration, and smart grid technologies.

Quelle: Office of Energy Efficiency and Renewable Energy (EERE)

Dienstag, 7. Juli 2009

Solar-Hype ist unübersehbar

Als Betreiber des Blogs zur Förderung der solaren Weltwirtschaft kann ich mich in diesen Tagen nicht beklagen: Die Nachrichten jagen einander schon nicht mehr im Tages-, sondern im Stundenrhythmus. Beeindruckend daran: es sind fast ausschliesslich positive News, die sogar in die Mainstream-Medien Eingang finden. Einmal abgesehen vom Brand von BP-Modulen auf dem Dach eines Logistikzentrums im deutschen Bürstadt und der heftigen Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn von Wüstenstrom für Europa (siehe mehrere Solarmedia-Berichte in Blog-Suchfunktion unter dem Stichwort Desertec).

Beginnen wir im Lokalen – denn das Lokale wird für eine nachhaltige Entwicklung immer eine herausragende Stellung behalten: Was im Umfeld produziert wird, schafft fast automatisch weniger Umweltprobleme, es schafft aber vor allem Arbeitsplätze. Das belegt das Fazit zum Konjunkturförderungsprogramm in der Schweiz, welches Mittel von 60 Mio. bereit stellte – die schon nach wenigen Wochen allesamt vergeben sind. Und die mit ihrer Realisation gemäss Angaben des Bundesamts für Energie Aufträge von insgesamt 300 Mio. auslösen dürften. Dass dabei auch 20 Mio. für reine Photovoltaik-Anlagen bereit standen und nun auch gebraucht werden, belegt die Attraktivität dieser Art der Stromerzeugung. Ihr, der nach Meinung einer immer grösseren Zahl von Experten und auch des Betreibers von Solarmedia die Zukunft gehört. Allen Unkenrufen zum Trotz, die Solarstromerzeugung immer noch vor allem anderswo, nur nicht auf unseren Dächern sehen wollen.

Wie arbeitsplatzintensiv die solare Stromerzeugung künftig ausfallen wird, belegt eine neue Studie von Greenpeace-Deutschland. Bis 2050 könnten demnach vor allem im Bereich der thermisch erzeugten Solarstromproduktion eine halbe Million Arbeitsplätze geschaffen werden. Interessant auch die Äusserung von Frankreichs Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy (solarserver). Er will erstens künftig für jeden in die Atomkraft investierten Euro einen solchen auch in Erneuerbare Energien stecken. Man merke erstens: Sarkozy zählt demnach die Atomkraft nicht zu den Erneuerbaren und zweitens: Er umrankte diese Absichtserklärung mit dem Eingeständnis, dass es ein Fehler war, nicht schon früher entsprechend zu handeln!

Und dann sind da noch die USA, die nun mit der grossen Kelle anrühren und das Land gleich quadratkilometerweise mit Solarzellen und Parabolspiegeln überziehen wollen. Bei aller Euphorie über die Entwicklung bleibt vor allem hierbei der Einwand: Die PV ist die grosse Chance für eine dezentrale Energieerzeugung, wie alle EE. Entsprechend sind vor allem solche Anstrungungen unterstützenswert. Doch wer eine alleinige Versorgung mit EE will, muss auch Grossanlagen akzeptieren, sonst sind die Kohle-, Gas- und AKW-Dinosaurier nicht in nützlicher Zeit aus der Welt zu schaffen!

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Netzparität kommt bald

In der Solar-Industrie und unter den Investoren seien viele überzeugt, dass die so genannte Netzparität eine Trendwende am Photovoltaik-Markt auslösen wird, die zu einem besonders starken Wachstum beim Bau von Solarstromanlagen führt, berichtet das US-Marktforschungsunternehmen von iSuppli (El Segundo, Kalifornien) in einer Pressemitteilung. In diesem Zusammenhang wird Netzparität als der Zeitpunkt definiert, an dem Strom aus Photovoltaikanlagen zum gleichen Preis erzeugt werden kann wie die von Versorgungsunternehmen konventionell produzierte produzierte Elektrizität. Die Marktforscher von iSuppli gehen aber auch nach Erreichen der Netzparität nicht von einem abrupten Anstieg des Photovoltaik-Zubaus aus, da nach wie vor hohe Investitionskosten und nur langfristig zu erzielende Renditen das Wachstum weiter hemmen würden. ISuppli ist jedoch dennoch überzeugt, dass das Photovoltaik-Wachstum in den Jahren, in denen die Netzparität erreicht wird, in verschiedenen Regionen der Welt zu niedrig angesetzt wird.

Nach einem Wachstumsrückgang im Jahr 2009 rechnet iSuppli zwischen 2010 und 2013 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 72,4 Prozent für Photovoltaik-Anlagen. Die Netzparität soll in vielen Ländern zwischen 2010 und 2020 erreicht werden, dann werde mit einer jährlichen Wachstumsrate von 20 Prozent gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung. Im Gegensatz zur verbreiteten Definition der Netzparität, bezeichnet iSuppli diese als den Zeitpunkt, an dem sich eine Investition in eine Aufdach-Solaranlage innerhalb von fünf Jahren zu 100 Prozent wirtschaftlich amortisiert. "iSuppli rechnet nicht damit, dass die Netzparität einen abrupten Anstieg der Endkunden-Nachfrage bewirkt", so Dr. Henning Wicht, Senior-Direktor und Hauptverantwortlicher für die Photovoltaik bei iSuppli. "Wahrscheinlich wird sich der Markt langsam anpassen, wobei sich die Nachfrage bei Netzparität evolutionär entwickeln wird. Denn die Kunden müssen nach wie vor hohe Vorab-Investition tätigen und über einen langen Zeitraum hin auf die Amortisation warten".

ISuppli erwartet, dass die Zahl der weltweit neu installierten Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2009 um 32,3 Prozent sinken wird. Dieser Rückgang sei jedoch bedingt durch das absehbare Schrumpfen des Marktes in Spanien. iSuppli geht davon aus, dass die Zahl der Megawatt-Projekte bereits 2010 wieder um 42,5 Prozent wachsen wird und um 73,6 beziehungsweise 68,6 Prozent in den Jahren 2012 und 2013. An verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen Strompreisen erwartet iSuppli die Netzparität nach und nach. "Das Land, das diesem Ziel wahrscheinlich am nächsten ist, ist Italien", so Wicht. "Aber auch dort dauert es momentan noch 14 Jahre, bis sich eine Solarstromanlage bezahlt macht". Netzparität im Sinne von iSuppli werde Italien nicht vor dem Jahr 2012 erreichen. Deutschland werde dies nicht vor 2018 erreichen. Im US-Bundesstaat Kalifornien hingegen hätten jene Verbraucher die Netzparität erreicht, die bereits 35 US-Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom bezahlen. Dies treffe aber nur auf eine geringe Zahl von Stromkunden zu. Für die Mehrheit der Haushalte, die durchschnittlich 22 US-Cent pro kWh bezahlt, sei die Netzparität erst in vier oder fünf Jahren in Sicht. Die Original-Meldung kann abgerufen werden unter http://www.isuppli.com/news.aspx.

Quelle: iSuppli Corporation Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solarstrom für Obstplantage

Mitsubishi Electric & Electronics USA, Inc. (Cypress, Kalifornien) und Perpetual Power (P2; Livermore, Kalifornien) berichten, dass die Unternehmen vier solar betriebene Grundwasser-pumpen an der Ducor Ranch des Plantagenbetreibers Limoneira Company fertiggestellt haben. Demnach werden in den vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 250 Kilowatt (kWp) einachsige Nachführsysteme eingesetzt, die im Vergleich zu fest installierten Solarstromanlagen einen bis zu 15 Prozent höheren Ertrag ermöglichen sollen, indem die Module der Sonne einachsig nachgeführt werden.

Das Obstbauunternehmen baut auf Plantagen im kalifornischen Santa Paula Zitronen, Avocados, Orangen, exotische Zitrusfrüchte, Pistazien und Kirschen an. Die Photovoltaik-Anlagen von Limoneira sollen jährlich rund 2.300.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Perpetual Power, ein Unternehmen mit Sitz in der San Francisco Bay Area hat die vier Photovoltaikanlagen für Limoneira Company geplant und errichtet. "Solarenergie zur Bewässerung der Plantagen von Limoneira zu nutzen, ist die perfekte Ergänzung zu der bestehenden 1 MW-Solarstromanlage des Obstbauers. Die vier neuen Solarstromanlagen sparen nicht nur Kosten, sie halten auch die Luft sauber, was für dies gesamte Gemeinde von Santa Paula wichtig ist", sagte Mark Palamountain, Gründer von Perpetual Power.

Die vier Solarstromanlagen ersetzen mit fossilem Kraftstoff betriebene Wasserpumpen und sollen so viel Strom erzeugen, wie ungefähr 230 durchschnittliche Haushalte in den USA jährlich verbrauchen. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem MW ergänzen das seit Oktober 2008 bestehende 1 MW-Solarkraftwerk des Unternehmens. Die Solarstromanlagen sind Besitz eines Drittunternehmens, von dem Limoneira den erzeugten Strom für durchschnittlich 0,08 US-Dollar (0.06 Euro) pro Kilowattstunde kauft, was bedeute, dass Limoneira mehr als ein Drittel weniger bezahlt als den durchschnittlichen Strompreis von 0,12 US-Dollar pro kWh (0,09 Euro/kWh) in Kalifornien. Die Photovoltaik-Anlagen sind nicht nur gut für die Umwelt, sie sollen dem Unternehmen auch jährlich 200.000 US-Dollar (143.321 Euro) Stromkosten einsparen, heißt es in der Pressemitteilung.

Quelle: Solarserver

Montag, 6. Juli 2009

Jetzt kommt organische PV

Die neue organische p-i-n-Tandemsolarzelle erzielt einen Wirkungsgrad von 5,9% (Foto: Heliatek GmbH). Solche organische Solarzellen haben bei der solaren Stromerzeugung (Photovoltaik oder kurz PV) gegenüber ihren großen Brüdern, den Verbindungshalbleiter- und Siliziumsolarzellen einen enormen Vorteil: Sie sind besonders dünn, leicht und flexibel. Somit erschließt sich ihnen ein extrem weit reichendes Marktfeld. In Zukunft jedenfalls, wäre da nicht noch eine entscheidende Herausforderung. Der niedrige Wirkungsgrad von bisher höchstens 5,4% auf einer Fläche von über 1 cm2 und die geringe Lebensdauer verhinderten bisher die flächendeckende Markteinführung. Kommerzielle Hochleistungszellen aus Verbindungshalbleitern erreichen einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 30%, gewöhnliche Siliziumsolarzellen "aus dem Baumarkt" erreichen aktuell einen Wirkungsgrad um die 15%. Dennoch stehen die organischen Solarzellen mit den Verbindungshalbleiter- und Siliziumsolarzellen aufgrund der besonderen Materialeigenschaften nicht in direkter Konkurrenz.

Erst im Juli vergangenen Jahres startete das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über 16 Mio. Euro geförderte Projekt OPEG (Organische Photovoltaik zur integrierbaren Energieversorgung), und schon jetzt liegen erste, sensationelle Ergebnisse vor. Die drei Verbundpartner Heliatek, BASF und das Institut für angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden haben nun eine p-i-n-Tandemsolarzelle mit einem bestätigtem Wirkungsgrad von 5,9% auf einer aktiven Fläche von 2 cm2 entwickelt: Neuer Weltrekord. Die neue Technologie ermöglicht nun die Produktion von leichten, flexiblen, großflächigen organischen Solarzellen, die kostengünstig und mit extrem geringem Material- und Energieaufwand hergestellt werden können. Die benötigten Schichtdicken liegen im Bereich von 200 Nanometern und für einen Quadratmeter Solarzellenfläche wird nur knapp ein Gramm organisches Halbleitermaterial benötigt.

Ziel des Projekts ist die Effizienz organischer Solarzellen auch durch die Erforschung neuer Materialien weiterhin zu steigern, die Lebensdauer zu erhöhen und vor allem die kostengünstige Herstelltechnik weiter zu optimieren, so dass die "Plastiksolarzellen" zu absolut marktfähigen Preisen von der Rolle hergestellt werden können. Bis zum Ende des Projekts verfolgen die Verbundpartner das ehrgeizige Ziel, den Wirkungsgrad sogar auf 9-10% zu steigern. Das Marktpotenzial für die organischen Solarzellen ist riesig: Von mobilen Anwendungen wie beispielsweise der Energieversorgung von mobilen Geräten wie Laptop-Computern oder Organizern über den Outdoorbereich (Solarfolien auf Zelten) bis hin in den Automobilbereich zur Stromversorgung von Radio, Aircondition etc. Langfristig gesehen sollen die organischen Solarzellen auch in den häuslichen Bereich Einzug halten. Hier wären einrollbare Solarfolien auf Markisen denkbar oder transparente Folien auf Fensterscheiben.

Wie der Name schon vermuten lässt, besteht eine Tandem-Solarzelle aus zwei Solarzellen. Diese beiden Solarzellen i.d.R. unterschiedlichen Materials sind übereinander geschichtet. Durch diese Anordnung wird der Wirkungsgrad erhöht, was durch die Abstimmung der verschiedenen Materialien aufeinander erreicht wird, so dass ein breiteres Lichtspektrum absorbiert werden kann. Durch eine entsprechende Bauform können die Photonen des Sonnenlichts durch Reflektion zusätzlich länger in den jeweiligen Schichten gehalten werden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

Rekord-Anlage auf Dach

Mitte Juli wird das weltgrößte Aufdach-Solarkraftwerk mit First Solar-Dünnschichtmodulen und einer Nennleistung von 4,64 Megawatt (MWp) in Hassleben im deutschen Bundesland Brandenburg eingeweiht. Nach sechs Monaten Bauzeit hat die COLEXON Energy AG das Solarkraftwerk planmäßig fertig gestellt. Die Inbetriebnahme erfolgte sukzessiv in vier Bauabschnitten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf insgesamt rund 193.000 Quadratmetern der bislang nicht genutzten Dachfläche einer Schweinemastanlage wurden 64.000 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar - Weltmarktführer der innovativen Dünnschicht-Technologie - installiert. Die belegte Modulfläche entspricht dabei einer Größe von etwa 11 Fußballfeldern. Die Module stammen aus der brandenburgischen First Solar-Produktion in Frankfurt/Oder.

Die Photovoltaikanlage wird rund 4,37 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen, womit jährlich mehr als 1.000 brandenburgische 4-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden können. Für den Investor könne mit der garantierten Einspeisevergütung von 43,99 Cent/kWh ein Erlös von über 1,9 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet werden. Gleichzeitig entspreche die produzierte Strommenge einer geschätzten jährlichen Einsparung an CO2-Emissionen von rund 3.900 Tonnen.

Quelle: Solarserver