Donnerstag, 15. Januar 2026

Hallo Grok: Bitte um Überblick zur Nutzung Solarenergie in Afrika

 
Die Frage von Solarmedia an Grok lautet dieses Mal: Welche Länder sind in Afrika die in der Anwendung von Solarenergie am weitesten fortgeschrittenen? Aller berechtigten und auch notwendigen Kritik an der KI-Plattform von X respektive Elon Musk gilt auch bei dieser Antwort wieder (wie schon bei anderen zum Bereich der erneuerbaren Energien oder der Photovoltaik), dass sie plausibel ist und viele wertvolle Fakten zusammenträgt, die mit einer journalistischen Recherche in nützlicher Frist kaum zu bewerkstelligen ist (wegen der schwierigen Quellenlage und den unterschiedlichsten Bereiche resp. Länder). Soviel also zu den afrikanischen Staaten:

Afrika besitzt etwa 60 % der weltweit besten Solarressourcen, erhält jedoch nur rund 3 % der globalen Investitionen in saubere Energie. Dies führt zu einer Absurdität: Trotz enormen Potenzials – mit durchschnittlich 4,5 bis 6,5 kWh/m² pro Tag – macht Photovoltaik (PV) derzeit nur etwa 3 % der Stromerzeugung auf dem Kontinent aus. Bis Ende 2025 wurde eine operative Solar-Kapazität von rund 23,4 GW erreicht, was einem Wachstum von 26 % im Vergleich zu 2024 entspricht. Im Jahr 2024 wurden 2,4 GW neue Kapazität installiert, und für 2025 wird ein Anstieg um 42 % erwartet. Bis 2028 könnte Afrika weitere 23 GW hinzufügen und damit seine aktuelle Kapazität mehr als verdoppeln. Dennoch bleibt der Anteil an der globalen Solar-Kapazität gering (ca. 2,5–3 %), da der Kontinent historisch von fossilen Brennstoffen (79 %) und Wasserkraft (16 %) abhängig ist. Über 600 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika haben keinen Stromzugang, was die Dringlichkeit unterstreicht.  Die Importe von Solarpaneelen aus China stiegen im Jahr bis Juni 2025 um 60 % auf 15 GW an, was auf eine breite Verteilung hinweist – nicht nur in etablierten Märkten wie Südafrika, sondern in über 20 Ländern. Dies deutet auf einen Boom in dezentraler Erzeugung hin, der die Stromversorgung in vielen Ländern spürbar verbessern könnte. 
Gründe für die geringe Nutzung trotz reichlich Sonne: Diese Absurdität ergibt sich aus strukturellen Herausforderungen: Hohe Kapitalkosten für Solarprojekte sind in Afrika 3- bis 7-mal höher als in entwickelten Ländern, was Investitoren abschreckt. Der Kontinent benötigt jährlich 200 Milliarden US-Dollar für Energie- und Klimaziele, erhält aber nur einen Bruchteil. Energiearmut, mangelnde Infrastruktur und politische Instabilität in einigen Regionen verlangsamen den Ausbau. Historisch dominieren fossile Brennstoffe und Wasserkraft, während Solar bis 2018 nur 3 % der Erzeugung ausmachte – im Vergleich zu 7 % weltweit. Dennoch wächst der Sektor: Seit 2021 steigen Investitionen in saubere Energie auf fast 40 Milliarden US-Dollar pro Jahr, getrieben durch sinkende Technologiekosten. 
Fortschritte in der unabhängigen Solarstromerzeugung: Unabhängige (off-grid) Solarerzeugung macht rasante Fortschritte, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo zentrale Netze fehlen. Dies umfasst Solar-Home-Systeme, Mini-Grids und dezentrale Installationen. Die Importe von 15 GW Paneelen bis Juni 2025 könnten in Ländern wie Sierra Leone Strom erzeugen, der 61 % der nationalen Erzeugung 2023 entspricht; in Tschad 49 %. In 16 Ländern könnten Importe mindestens 5 % zur Stromerzeugung beitragen. 
Beispiele:
  • Nigeria: Pionier bei Mini-Grids; 120 installiert, die 250.000 Menschen versorgen. Ziel: 1,55 Millionen off-grid-Verbindungen bis 2030. 
  • Malawi: Durch Fonds wie Ngwee Ngwee Ngwee wurden Ziele für 250.000 Haushalte übertroffen; Fokus auf kleine Systeme für Einkommensgenerierung. 
  • Andere: In Algerien, Sambia, Botswana und Sudan stiegen Importe massiv (bis 33-fach). Off-grid-Lösungen adressieren die Bedürfnisse von 568 Millionen Menschen ohne Netzzugang in Subsahara-Afrika. 
Der Boom wird durch sinkende Kosten, Speicherlösungen und Initiativen wie der African Development Bank’s Desert-to-Power (10 GW bis 2030) angetrieben. Etwa 10 % der neuen Systeme dienen der Einkommensgenerierung in kleinen Unternehmen.

Erfolgreichste Staaten in der Solarenergie-Nutzung: Die erfolgreichsten Länder messen sich an installierter Kapazität, Wachstum und Integration. Südafrika und Ägypten dominieren mit Gigawatt-Skala, gefolgt von Nordafrikanischen Ländern. Hier eine Übersicht basierend auf Daten bis 2025 (2025 installierten 18 Länder mindestens 100 MW neu – ein Sprung von nur zwei im Vorjahr. Erfolgreiche Staaten profitieren von Politiken wie Auktionen, Subventionen und privaten Investitionen.

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Integration von Photovoltaik in die Stromwirtschaft Afrika: Photovoltaik ist zunehmend Bestandteil der Stromwirtschaft, aber der Anteil bleibt niedrig: Nur 3 % der Erzeugung. Distributed PV (z.B. Rooftop und Off-Grid) macht 42 % des PV-Wachstums aus, Utility-Scale den Rest. In Ländern wie Südafrika (179 W/Kopf) oder Namibia (468 W/Kopf) ist Solar pro Kopf hoch. Initiativen wie Mission 300 (300 Mio. Menschen bis 2030 mit Strom verbinden) und APRA (Accelerated Partnership for Renewables in Africa) fördern Integration durch Netzausbau und privates Kapital. Bis 2050 könnte Afrika 100 % erneuerbar sein, ohne Entwicklung zu bremsen. Der Fokus liegt auf Hybrid-Systemen mit Speichern, um Zuverlässigkeit zu steigern und fossile Abhängigkeit zu reduzieren.

Quelle: Grok-Antwort auf Frage: «Überblick zur Nutzung Solarenergie in Afrika» - redaktionelle Bearbeitung durch Solarmedia

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Donnerstag, 8. Januar 2026

Bundesamt für Energie verleiht den Energiepreis Watt d'Or 2026

 

Heute Abend, 8. Januar 2026, verleiht das Bundesamt für Energie zum neunzehnten und letzten Mal den renommierten Schweizer Energiepreis Watt d'Or. Die goldenen Gewinner/innen des Jahres 2026 sind: Das Gasversorgungsunternehmen Gaznat aus Vevey und Aigle (VD) in der Kategorie Energietechnologien, die endigo Holding AG aus Fiesch (siehe Bild) in der Kategorie Erneuerbare Energien, die Rigitrac Traktorenbau AG aus Küssnacht am Rigi (SZ) in der Kategorie Energieeffiziente Mobilität, sowie die Baugenossenschaft «mehr als wohnen», Lemon Consult AG und das Low-Tech Lab aus Zürich in der Kategorie Gebäude und Raum. Die Watt d’Or Trophäe – eine Schneekugel – wird den Gewinner/innen von der prominenten Jury unter dem Vorsitz von Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher im Kongresszentrum Kursaal in Bern überreicht. Dabei sein werden hunderte Vertreterinnen und Vertreter der schweizerischen Energieszene aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

Innovative Schweizer Unternehmen und Hochschulen setzen die Energiezukunft erfolgreich und mutig in die Praxis um. Zu ihren Ehren hat das Bundesamt für Energie den Watt d’Or geschaffen, das Gütesiegel für Energieexzellenz. 2007 wurde der Watt d’Or zum ersten Mal verliehen. 2026 richtet das BFE den Watt d’Or zum letzten Mal aus. Sein Ziel war es, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt zu machen. Sie sollen Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken.

Der Watt d’Or ist nicht dotiert, es werden also keine Preisgelder ausgeschüttet. 55 Bewerbungen wurden bis Mitte Juli 2025 für den Watt d'Or 2026 eingereicht und von einem Expertenteam evaluiert. Für die Endrunde nominiert wurden schliesslich 17 Beiträge. Daraus hat die Jury unter dem Vorsitz von Jurypräsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher die Siegerprojekte in den vier Watt d’Or-Kategorien gekürt.

Gewinner des Watt d’Or 2026

Kategorie Energietechnologien

Innovation Lab von Gaznat: GreenGas für die Zukunft. Wenn Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten, kann Grosses entstehen. Das beweist das Innovation Lab von Gaznat in Aigle (VD). Hier, am Standort seines Betriebs- und Kontrollzentrums, testet Gaznat zusammen mit Forschungsgruppen der EPFL sowie Start-ups neue Technologien auf industriellem Massstab. Ziel ist es, Technologien für die Sektorkopplung, Dekarbonisierung und saisonale Speicherung zur Marktreife zu bringen. Das zugrunde liegende Konzept GreenGas vereinigt alle dafür nötigen Anlagen und Technologien am Standort Aigle: Wärme-Kraft-Kopplung (WKK), Photovoltaik (PV), Elektrolyse (Power-to-Gas), Wasserstoffspeicher, CO2-Abscheidung, Methanisierung und natürlich das echte Gasnetz von Gaznat. Eine Energieinnovation, die eine essenzielle Brücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung schlägt.

Kategorie Erneuerbare Energien

Alpiner Fassaden-Solarstrom für das Goms. Das Dorf Fiesch liegt auf über 1000 Metern über Meer im oberen Rhonetal. Geprägt ist die Energieproduktion in dieser Gegend massgeblich von der Wasserkraft. Doch jetzt gibt es in Fiesch ein Novum zu sehen: Eine alpine Fassaden-Solarstrom-Anlage. Realisiert wurde sie am neu erstellten Firmensitz der endigo Holding AG, die in der Region Goms innovative, nachhaltige und regionale Lösungen im Bereich Energie und Technik anbietet. Der leichte Holzbau mit seiner Lamellenfassade ist eine architektonische Augenweide (siehe Bild ganz oben). Und er steht für die Werte der endigo Unternehmensgruppe: fest in der Region verankert, naturverbunden, zukunfts- und systemorientiert und technisch kompetent.

Kategorie Energieeffiziente Mobilität

Der Rigitrac Elektrotraktor elektrisiert die Zukunft. Das Familienunternehmen Rigitrac Traktorenbau AG aus Küssnacht am Rigi hat den ersten serienreifen Elektrotraktor mit einer europäischen Typengenehmigung entwickelt. Der Rigitrac SKE 40 e-direct ist emissionsfrei, leise, wendig und enorm energieeffizient. Damit ist er ideal für Arbeiten geeignet, wo Abgase und Lärm unerwünscht sind, zum Beispiel für Unterhaltsarbeiten von Kommunalbetrieben oder auch in Gemüsetunnels oder Hallensportevents. Der Elektrotraktor ist ein Leuchtturmprojekt dafür, dass auch kleinere Betriebe mit viel Leidenschaft und Ausdauer technologische Innovationen vorantreiben können.

Kategorie Gebäude und Raum

Im Hobelwerk energie- und klimafreundlich leben. Das Hobelwerk Areal in Oberwinterthur zeigt, wie nachhaltiges Bauen geht. Entwickelt und realisiert wurde es von der Baugenossenschaft «mehr als wohnen», der Lemon Consult AG und dem Low-Tech Lab in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern. Sie haben dafür gesorgt, dass ein attraktives, ressourcenschonendes, kreislauforientiertes, energieeffizientes und sozial durchdachtes Wohn- und Gewerbequartier entstanden ist. Dies dank Holzbauweise, Re-Use-Materialien, intelligenten Energiesystemen in Kombination mit einem innovativen Lüftungskonzept, Klimaarchitektur und sozialer Vielfalt. Der lebendige neue Stadtteil ist ein Modell für den zukunftsweisenden, gemeinnützigen Wohnungsbau in der Schweiz.

Portraits der Siegerprojekte

Live-Stream: 8. Januar 2026 ab 16:20 Uhr auf www.wattdor.ch 

 Quelle: BfE

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Sonntag, 4. Januar 2026

Aufwärts geht's mit Solaraktien-Index PPVX im neuen Jahr


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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu