Mittwoch, 29. Mai 2024

Ja zum Stromgesetz ist Ja zur Solarenergie

Das Ja, das sich beim Stromversorgungs-Gesetz abzeichnet, ist vor allem auch ein Ja zur Solarenergie. Natürlich ist das Versorgungs-Argument wichtig, aber die Leute scheinen einzusehen dass Versorgungssicherheit eben auf der Versorgung mit Solarenergie aufbauen wird. Das ist ein erfreuliches Ergebnis jahrelanger Bemühungen um die Popularisierung der Solarenergie, aber auch um die Einsicht, dass erneuerbare Energien ganz allgemein die Zukunft darstellen.Ein  Kommentar von Solarmedia zur bevorstehenden Abstimmung am 9.Juni.

Seit ein paar Jahren gilt die Devise, die früher geradezu lächerlich wirkte respektive lächerlich gemacht wurde: 100 % erneuerbar! Die Schweiz hat immer schon hervorragende Voraussetzungen für eine solche Transformation des Energiesystems, denn im Strombereich baut sie bereits seit Jahrzehnten auf die bewährte Wasserkraft. 

Vergessen ist dabei allerdings, dass Strom eben nicht alles ist, auch wenn in Zukunft der Energiebedarf vermehrt durch Strom gedeckt werden soll. Doch ist diese Versorgung bis heute geprägt von der Verfügbarkeit fossiler Energien. Da spielt nicht so sehr die Atomenergie eine grosse Rolle, die an der gesamte Energieversorgung auch nur ungefähr 10 % ausmacht. Sondern es sind eben für die Schweiz vor allem Öl und Gas - zum Glück wenigstens hat sich das Land bereits vor Jahrzehnten von der Kohle abgewandt. Dort spielt in Zukunft die Musik der Karbonisierung - und auch dort wird die Solarenergie eine Schlüsselrolle spielen.

Copyright: Text und Foto Guntram Rehsche Solarmedia

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Samstag, 25. Mai 2024

Schweiz liegt zurück

Die Schweiz befindet sich bei der Stromproduktion aus Solar- und Windenergie im europäischen Vergleich auf einem hinteren Rang. Dies zeigt eine neue Studie der Schweizerischen Energie-Stiftung. Obwohl der Ausbau der Solarenergie im Jahr 2023 einen neuen Rekord verbuchen konnte, reichte dies nicht, um zu den Spitzenländern aufzuschliessen. Dafür braucht es verbindliche Ziele und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Hier setzt das Stromgesetz an, über das am 9. Juni abgestimmt wird.

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES berechnet jedes Jahr in einer Studie die Solar- und Windstromproduktion pro Einwohner:in der Schweiz und der 27 EU-Mitgliedstaaten. Im Jahr 2023 landet die Schweiz in dieser Rangliste auf Platz 22, knapp vor Malta, Rumänien, Tschechien, Slowenien, der Slowakei und Lettland (siehe Tabelle 1 in der beiliegenden Studie). Die Spitzenreiter Dänemark und Schweden produzieren pro Kopf sechs bis sieben Mal mehr Strom aus Solar- und Windenergie als die Schweiz. Im Vergleich mit acht umliegenden Ländern (siehe Grafik) landet die Schweiz wie letztes Jahr auf dem vorletzten Platz vor Tschechien. Nur gerade knapp 9 Prozent des inländischen Stromverbrauchs werden hierzulande aus Sonne und Wind erzeugt. In Dänemark sind es über 70 Prozent.

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Das Stromgesetz ist die Basis für die Energiewende im Strombereich: Die Gründe, wieso es mit dem Erneuerbaren-Ausbau in der Schweiz im europäischen Vergleich nicht vorwärts geht, verortet die SES bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Zurzeit sind die finanziellen und planerischen Risiken für Investitionen in Wind- und Solaranlagen zu hoch. Abhilfe kann hier das Stromgesetz schaffen, über das die Stimmbevölkerung am 9. Juni abstimmt. Mit dem Stromgesetz verbessern sich die Rahmenbedingungen, indem die Investitionen besser abgesichert und Gebiete definiert werden, wo grosse Wind- und Solaranlagen gebaut werden sollen.

 

SES-Studie «Ländervergleich 2023, Produktion von Solar- und Windenergie in der Schweiz im europäischen Vergleich»
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Solaraktienindex PPVX 2024 hinter Öl und Gas

 


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Der Solaraktienindex PPVX erscheint auf Solarmedia jeden Monat neu
  
 Quelle: oeko-invest.net
 
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Samstag, 18. Mai 2024

Sonne und Acker: Agri-PV als Chance für Energie- und Landwirtschaft


Fraunhofer ISE | Agri-Solar | Landwirtschaft

© Fraunhofer ISE | Agri-Solar | Anlage in Baden-Württemberg

Die EU hat ehrgeizige Ziele: Bis 2030 sollen rund 750 Gigawatt (GW) an Solarenergie installiert werden. In diesem Zuge gewinnen unter anderem duale Landnutzungskonzepte, insbesondere Agri-Photovoltaik (PV), zunehmend an Bedeutung.

Laut einer Studie der dena (Deutsche Energie-Agentur) steht Agri-PV in Europa vor einem Markthochlauf, unterstützt durch Förderprogramme und eigenen Gesetzgebungen. Gleichzeitig verzeichnet die angewandte Forschung zur Agri-PV große Fortschritte, und zunehmend mehr Projekte werden umgesetzt. Auf der Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft, haben Besucher die Möglichkeit, eine vielfältige Palette an Technologien, Produkten und Lösungen kennenzulernen sowie tiefgehende Einblicke in aktuelle Best Practices und Entwicklungen zu erhalten. Die Intersolar Europe findet vom 19. bis 21. Juni 2024 im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, in München statt – begleitet von den drei Fachmessen ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe.

Landwirtschaft oder erneuerbare Energien – in der Vergangenheit war dies eine Entweder-oder-Frage. Heute jedoch bietet die Agri-PV als innovatives Anwendung vielversprechende Möglichkeiten für Landwirtschaft und Klimaschutz. Sie verspricht, landwirtschaftliche Produktion und erneuerbare Stromerzeugung auf derselben Fläche zu vereinen. Statt zu konkurrieren, können Photovoltaik und Photosynthese sich also effektiv ergänzen.

Umfassende Förderungen auf EU-Länder-Ebene

Europäische Länder wie Deutschland und Frankreich fördern die Agri-PV, um den Solarausbau voranzutreiben und gleichzeitig die Flächenkonkurrenz zu minimieren. Deutschland hat mit dem Solarpaket 1 ein eigenes Auktionssegment mit einem Höchstwert für „besondere Solaranlagen“ – darunter zählen unter anderem Agri-PV-Anlagen – eingeführt, und Frankreich gilt als Vorreiter mit eigener Gesetzgebung. Andere Länder wie Österreich und die Niederlande sind ebenfalls führend in der Agri-PV. Trotz dieser Fortschritte fehlt jedoch derzeit auf gesamteuropäischer Ebene eine einheitliche Gesetzgebung, was zu einem hohen Ressourcenaufwand bei internationalen Investoren und Projektentwickern führt.

Chancen der Agri-PV: Vorteile erkennen und nutzen

Eine einheitliche Gesetzgebung ist mittelfristig unerlässlich, um das volle Potenzial der Agri-PV auszuschöpfen. Und ihre Vorteile liegen klar auf der Hand: Sie ermöglicht die Vereinbarung von Solarenergie und Landwirtschaft sowie den Zusatznutzen für landwirtschaftliche Betriebe durch den Schutz vor Sturm-, Hagel-, Frost- und Dürreschäden. Zusätzlich führt sie zu niedrigeren Stromgestehungskosten im Vergleich zu kleinen PV-Dachanlagen und diversifiziert das landwirtschaftliche Einkommen. Darüber hinaus führen die Verschattung und der Windschutz zu weniger Verdunstung, innovative Modelle mit Regenwassergewinnung auf den Paneelen und dessen Nutzung für die Bewässerung der Pflanzen stehen in den Startlöchern. Die Resilienz vieler landwirtschaftlicher Betriebe gegenüber Ernteausfällen kann mit diesen Maßnahmen erhöht werden.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: vom Garten- und Weinbau bis hin zu weiten Ackerflächen und Viehweiden

Die Anwendungsbereiche von Agri-PV erstrecken sich über verschiedene Bereiche der Landwirtschaft, darunter Garten- und Weinbau, Ackerland sowie Viehweiden. Im Garten- und Weinbau zeigt sich das Potenzial von Agri-PV besonders deutlich in der Steigerung der Erträge bestimmter Pflanzensorten. Insbesondere in südeuropäischen Ländern, wo sich die klimatischen Bedingungen verändern, profitieren Beeren, Weintrauben und Oliven von dieser Technologie. Auch Obst und Fruchtgemüse können trotz geringer Verschattung gleichbleibende Erträge erzielen. Auf dem Ackerland eröffnet Agri-PV laut einer Studie von Iliotec und dem Fraunhofer ISE neue Möglichkeiten für zahlreiche Ackerbaukulturen. Positiv beeinflusst werden beispielsweise Raps, Sellerie, Zwiebeln und Kohl. Dabei spielen besonders bei Pflanzen, die anfällig für Verschattung sind, die Reihenabstände eine entscheidende Rolle. Auf Viehweiden hingegen fungieren die Module von Agri-PV als Schutzschild gegen Wind und Witterung, wodurch das Wohlbefinden der Tiere verbessert wird.

Best Practice Projekte in Europa

In ganz Europa gehen Pilotprojekte an den Start. So nimmt in Meierijstad, den Niederlanden, das wegweisende Agri-PV-Projekt der BayWa r.e. AG in Zusammenarbeit mit ihrer Tochtergesellschaft GroenLeven Form an: eine 8,7 Megawatt-Peak Solaranlage, die eine gesamte Himbeerplantage überdeckt. Gleichzeitig entsteht auf Sizilien die größte Agri-PV-Anlage Europas mit 135 Megawatt (MW) Leistung, zwischen deren Modulreihen Feigen und Oliven gedeihen. In Deutschland wiederum arbeitet die Next2Sun Technology GmbH an einem 20 MW Solarpark mit vertikal montierten Modulen in Neißeaue. Parallel dazu realisiert Vattenfall in Tützplatz, Deutschland, ein bedeutendes Agri-PV-Projekt mit 79 MW auf 93 Hektar, das durch ein einachsiges Nachführsystem unterstützt wird und Bio-Freilandeier produziert.

Intersolar Europe 2024: besonderes Augenmerk auf Agri-PV

Die Intersolar Europe, die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft, legt 2024 ein besonderes Augenmerk auf das Thema Agri-PV. So dürfen sich Besucher auf eine Sonderschau dazu im Freigelände freuen. Partner der Sonderschau sind die BayWa AG, BayWa r.e., Conexio PSE, Vista Geo sowie die ZIMMERMANN PV-Steel Group. Die Unternehmen präsentieren unter anderem Nachführsysteme für Agri-PV-Anwendungen. Darüber hinaus können sich Besucher in den Messehallen bei über 60 Ausstellern von den mehr als 1.370 Intersolar Europe Ausstellern, die Produkte und Lösungen für die Agri-PV zeigen, informieren. Experten vertiefen das Thema zusätzlich durch umfassende Sessions im Intersolar Forum sowie während der Intersolar Europe Conference und erweitern dadurch das Wissensangebot.

  • Erleben Sie die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft! 19.–21. Juni 2024, Messe München
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Quelle: inter solar Europe 2024
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Freitag, 17. Mai 2024

Vier gute Gründe für ein Ja zum Stromgesetz

Die Schweiz wird am 9. Juni über das neue Stromgesetz abstimmen, gegen das ein Referendum ergriffen wurde. Greenpeace setzt sich für Ja zum Gesetz ein. Vier Gründe, warum:

Die Schweiz wird unabhängig von fossiler Energie

Das Bundesgesetz für eine sichere Stromversorgung ist ein zentrales Element zur Umsetzung des Klimaschutzgesetzes, das im vergangenen Jahr mit fast 60 Prozent Ja-Stimmen angenommen wurde. Die Schweiz kann sich damit aus der Abhängigkeit von fossilen Energien wie Öl und Gas befreien, die oftmals aus kriegerischen und erpresserischen Staaten stammen und dem Klima wie auch der Natur immens schaden. Auch wird die Atomkraft in der Schweiz so überflüssig.

Wertvolle Naturräume bleiben geschützt

Der Schutz unberührter, natürlicher Landschaften ist für Greenpeace Schweiz zentral. Im neuen Stromgesetz bleiben Biosphären von nationaler Bedeutung geschützt. Einsprachen gegen den Bau von Wind- und Solarparks sind weiterhin möglich. Realistischerweise wird der grösste Teil des Solar-Zubaus auf bestehender Infrastruktur erfolgen, da das Gesetz eine Solarpflicht auf Dachflächen ab 300 Quadratmetern vorsieht. Und Freiflächenanlagen können jederzeit schadlos rückgebaut werden.

Energiesparen wird belohnt

Das Stromgesetz schafft Preisstabilität und belohnt Energiesparen. Eine Senkung unseres Energieverbrauchs ist entscheidend, um Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die hohen CO2-Emissionen aus Verkehr, Gebäuden und Industrie zu senken. Zudem werden lokale Elektrizitätsgemeinschaften möglich, bei denen sich Erzeuger und Verbraucher zusammenschliessen und ihren Strom effizient nutzen können. 

Ein Nein hätte unerwünschte Folgen

Der Bau von alpinen Solar-, Wind- und Wasserkraftwerken wäre auch bei einer Ablehnung des Stromgesetzes weiterhin möglich. Ein Nein zum Stromgesetz schützt die Natur darum nicht. Stattdessen würde die Schweizer Energiepolitik um Jahre zurückgeworfen und es drohte das Risiko, dass anstelle von Erneuerbaren neue Atom- und Gaskraftwerke geplant würden. Für Greenpeace Schweiz überwiegen darum die Vorteile des Stromgesetzes klar.

Nur mit einem Ja zum Stromgesetz erreichen wir die Pariser Klimaziele und schützen unsere Landschaft und die Bergwelt vor einem planlosen Ausbau der Erneuerbaren in der freien Natur.

Weitere Infos von der Umweltkampagne für ein Ja zum Stromgesetz: https://www.stromgesetz.ch/

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Donnerstag, 16. Mai 2024

Mit Stromgesetz kann die Schweiz CO2-Emissionen bis 2035 halbieren.

Um das Klima zu schützen, muss die Schweiz die Treibhausgasemissionen stark reduzieren. Dazu hat sie sich mit der Energiestrategie und dem Klimaschutzgesetz verpflichtet. Eine neue Studie der ZHAW im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zeigt nun: Mit dem Stromgesetz kann die Schweiz ihre CO2-Emissionen bis 2035 halbieren. Damit ist das Stromgesetz, das am 9. Juni 2024 zur Abstimmung kommt, der zentrale nächste Schritt in der Schweizer Klimapolitik.  

In einer aktuellen Studie berechnet die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), wie viel CO2 die Schweiz mit der Umsetzung des Stromgesetzes einsparen kann. Die Resultate sind eindrücklich: Wird das Gesetz angenommen, kann die Schweiz bis 2035 zwischen 75 und 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen. «Diese Reduktion ist beträchtlich. Dank dem Stromgesetz und dem damit verbundenen Ausbau der erneuerbaren Energien würde die Schweiz in gut zehn Jahren nur noch halb so viel CO2 ausstossen wie heute», sagt Professor Jürg Rohrer, Leiter der Forschungsgruppe Erneuerbare Energien an der ZHAW und Hauptautor der Studie.

 

Ein Meilenstein für die Klimapolitik der Schweiz: Mit der deutlichen Annahme des Klimaschutzgesetzes im vergangenen Juni hat die Schweiz beschlossen, bis ins Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Das Stromgesetz setzt nun verbindliche Ziele, die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen bis 2035 auf 35 TWh und bis 2050 auf 45 TWh zu erhöhen. «Die Studie zeigt, dass der Ausbau der Stromproduktion aus Sonne, Wind und Biomasse massgeblich dazu beiträgt, bis 2050 netto null Treibhausgasemissionen zu erreichen. Mit einem JA zum Stromgesetz machen wir also endlich vorwärts mit dem Klimaschutz», ist Nils Epprecht, Geschäftsleiter der Schweizerischen Energie-Stiftung SES, überzeugt.

 

Ohne Stromgesetz werden die Klimaziele verfehlt: Die Studie analysiert auch, wie sich die Treibhausgasemissionen der Schweiz ohne die Massnahmen des Stromgesetzes entwickeln würden. Dafür erstellten die Autor:innen zwei Szenarien. Steigt die Schweiz trotzdem aus CO2-intensiven Technologien wie Benzinautos oder Ölheizungen aus, droht ein Strommangel. Der steigende Strombedarf müsste dann durch massive Stromimporte oder den raschen Bau von Gaskraftwerken gedeckt werden, was zusätzliche 75 Millionen Tonnen CO2 verursachen würde. 


Findet der Ausstieg aus CO2-intensiven Technologien hingegen nur dann statt, wenn im Inland ausreichend Strom zur Verfügung steht, würde sich der Umstieg auf Wärmepumpen, Elektroautos usw. um Jahre verzögern. Die ZHAW rechnet in diesem Szenario, dass der längere Betrieb der CO2-intensiven Technologien zu einem zusätzlichen Ausstoss von 100 bis 150 Millionen Tonnen CO2 bis 2035 führen würde. 


Nur mit einem JA zum Stromgesetz kann die Schweiz die Ziele erreichen: Diese Resultate zeigen: Bei einer Ablehnung des Stromgesetzes würde die Schweiz weder die Ziele des 2023 von der Stimmbevölkerung beschlossenen Klimaschutzgesetzes noch ihre Klima-Zwischenziele für 2030 erreichen. Ebenso könnte sie ihre internationalen Verpflichtungen aus dem Pariser Klima-Abkommen nicht erfüllen. Nur mit einem JA zum Stromgesetz am 9. Juni 2024 und dem damit verbundenen Ausbau der erneuerbaren Energien werden diese Ziele erreicht. 

Studie downloaden

Quelle: Schweizerische Energie Stiftung

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