Dienstag, 2. Dezember 2014

Gelb ist nicht nur die Farbe der Post

Die Schweizerische Post hat auf den Dächern des Brief- und Paketzentrums Härkingen zwei neue Fotovoltaikanlagen in Betrieb genommen. Mit insgesamt rund 10‘000 Quadratmetern Modulfläche gehören die Anlagen zusammen zu den grössten im Schweizer Mittelland. Sie produzieren Strom für rund 380 Durchschnittshaushalte. Die Post bezieht seit 2012 ausschliesslich Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien und produziert jährlich rund 5000 MWh eigenen Solarstrom.

Die Schweizerische Post hat Ende Oktober 2014 auf ihren Betriebsgebäuden in Härkingen zwei weitere Fotovoltaikanlagen fertiggestellt. Die Anlagen auf den Dächern des Brief- und Paketzentrums Härkingen bestehen aus 6‘000 Modulen mit einer Gesamtfläche von rund 10‘000 Quadratmetern. Sie werden jährlich bis zu 1‘340‘000 kWh CO2-freie und erneuerbare elektrische Energie produzieren. Das entspricht dem Stromverbrauch von über 380 Schweizer Haushalten über denselben Zeitraum. Im Vergleich zu Strom aus dem Schweizer Absatzmix sparen die beiden Anlagen jedes Jahr 180 Tonnen Treibhausgas ein. Die Anlagen am Standort Härkingen zählen zu den grössten im Schweizer Mittelland.

Weitere Anlagen hat die Post vergangenes Jahr auf den Paketzentren in Daillens und Frauenfeld sowie auf Postgebäuden in Sitten, Genf, Locarno und Giubiasco in Betrieb genommen. Zusammen mit den Anlagen in Yverdon und in Zürich-Mülligen, die seit Ende 2012 in Betrieb sind, betreibt die Post damit zehn Anlagen. Gesamthaft erzeugen sie rund 5‘000‘000 kWh Solarstrom, die ins Netz eingespeist werden. Damit leistet die Post einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes, die insbesondere auch auf den Ausbau erneuerbarer Energien setzt.

Seit 2008 deckt die Post ihren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien. Seit 2012 kommt dieser vollständig aus der Schweiz, und seit 2013 ist der Strom zusätzlich "naturemade basic"-zertifiziert. Die Elektrizität stammt aus Schweizer Wasserkraft und zu 5 Prozent aus Wind-, Solar-, Kleinwasser- und Biomassekraftwerken in der Schweiz. Mit dem Einsatz von über 5000 Elektrorollern und 129 Biogasfahrzeugen in der Brief- und Paketzustellung sowie Hybrid- und Wasserstoffbussen bei PostAuto setzt sich die Post aktiv für den Klimaschutz ein. Unter anderem aufgrund dieser Anstrengungen hat die Post ihre CO2-Reduktionsziele bis Ende 2013 übertroffen. Zudem kompensiert sie die CO2-Emissionen des gesamten adressierten Inlandbriefverkehrs.

Quelle: Die Post

 ^^^ Nach oben

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen